spannend.
Die Kämpfe.
die Auslaufkurve gerade zum Ziel.
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einem Böllerschuß setzt sich Bob
mit Tyler am Steuer als erster Schlitten
Eishockey-Zwischenrunde gestartet
Deutschland Ungarn schlug.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten die zu gleicher Zeit stattfindenden Treffer USA. — Tschechoslowakei und
der damit überraschend noch vor seinen berühmteren Landsleuten Lamb und Potts einkam. Auf dem vierten Platz endete vor Lamb der Japaner Shozo Jshiharä mit 44,1 Sek. wie überhaupt die Japaner recht achtbare Zeiten herauszuholen vermochten. — Unplaziert blieben die Deutschen Willi S a n d t n e r und Heinz Sarnes, für die 46,2 bzw. 471) gemessen wurden.
Zu bemerken ist noch, daß im Gegensatz zu Welt- und Europameisterschaften bei den Olympischen Eisschnellauf-Wettbewerben die Goldmedaillen für die Sieger der einzelnen Läufe (500, 1500, 5000, 10 000 Meter) gegeben werden, eine Gesamtwertung dagegen nicht durchgeführt wird.
36 Läufer aus 14 Nationen stellen sich dem Starter, so daß 18 Zweierläufe ausgetragen werden müssen. Es fehlt kaum einer, der zur Weltklasse gehört; die Einzelkämpfe sind durchweg ungemein
zusammen, ein Gedränge entstand vor dem Tor und plötzlich saß die Scheibe im Netz der Kanadier. England führte 2:1, es waren nur noch 25 Se- künden zu spielen. Kanada versuchte, kämpfte um den Ausgleich, um eine Spielverlängerung AU erreichen, aber Englands Mannschaft hielt den hart erkämpften glücklichen Sieg.
Brausender Jubel auf den dichtgefüllten Tribünen! Auf den Schultern begeisterter Landsleute wurden Englands Spieler vom Eis getragen.
Gleichzeitig mit den Bobrennen begannen am Dienstagmorgen auf dem Rießer See die ersten Kämpfe der 'Eisschnelläufer. Zahlreiche Zuschauer verfolgten mit starker Anteilnahme die Rennen; besonders Norwegen hatte ein starkes Aufgebot zur Stelle. Das Eis der ovalen Bahn war ausgezeichnet und sehr hart; nur scharfkantig geschliffene Schlittschuhe fanden den nötigen Halt. Trotzdem gab es viele Stürze, von denen auch einige der aussichtsreichsten Bewerber betroffen wurden. Norwegen feierte einen Dopptzlerfolg. Europameister Ivar Ballangrud siegte in 43,4 Sek. knapp vor feinem jungen Landsmann Georg K r o g mit 43,5 und dem Amerikaner Leo Freisinger (44,0),
machten sich jedoch bald frei und setzten ihrerseits das englische Tor unter Druck. Es ging jetzt zuweilen recht stürmisch zu.
Im Schlußdrittel setzten dann die Kanadier alles auf eine Karte. Mit vier Mann bestürmten sie ununterbrochen das englische Tor. Aber dort war nichts zu machen. Eine halbe Minute vor Schluß iel dann die Entscheidung ... für England! Englands Sturm fegte in schnellem Vorstoß über das Cis, prallte hart mit den kanadischen Verteidigern
Ivar Ballangrud (Norwegen) nach seinem Sieg. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Nach rika W
Auf der Olympia-Bobbahn in Garmisch-Partenkirchen wurden am Dienstag die ersten beiden Läufe des Viererrennens erledigt, bei denen „Schweiz I" (Capadrutt-Aichele) die beste Zeit erzielte. Dieses Bildtelegramm zeigt „Schweiz 11" in der Zielkurve. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
gen wurde.
USA. — Tschechoslowakei 2:0 (0:0, 2:0, 0:0).
Bei beißender Kälte traten sich USA. und die Tschechoslowakei zum ersten Eishockey-Zwischenrundenspiel auf dem Rießer See (Platz I) gegenüber. Im ersten Drittel war der Kampf ziemlich flau, da sich keine Mannschaft zu guten Angriffsleistungen aufraffen konnte. Besonders fiel auf, daß Amerika aar nicht in Schwung kommen wollte. Die Pankees beschränkten sich auf vereinzelte Vorstöße. Im zweiten Drittel waren beide Mannschaften gegen vorher nicht wieder zu erkennen. Es wurde mit einem riesigeü Eifer gespielt und das Tempo zog merklich an. Amerika eroberte sich allmählich durch eine klare Ueberlegenheit. Im Schlußabschnitt wurde sehr hart gekämpft. Es kam aber zu keinen geschlossenen Angriffen mehr.
Schweden — Oesterreich 1:0 (1:0, 0:0, 0:0).
Der zweite Kampf der Eishockey-Zwischenrunde fand zur gleichen Zeit wie USA. — Tschechoslowakei auf dem Rießer See statt. Auf Platz II standen sich Oesterreich und Schweden gegenüber und lieferten sich einen Kampf, der zum Schluß leider mit einem Mißton endete. Als im Schlußdrittel der Kampf immer noch 1:0 für Schweden stand und Oesterreich sich vor einer überraschenden Niederlage stehen sah, versagten die Nerven einiger Spieler beider Länder. Der Oesterreicher Demmer war regelwidrig zu Fall gebracht worden Als er wieder aufstand, stürzte er sich auf den Schweden Bergquist und griff ihn tätlich an. Es kam zu einem Handgemenge.
Kritisch ist zu sagen, daß die Schweden den Sieg verdient hatten, und zwar auf Grund ihrer besonderen Abwehrleistungen. Die Oesterreicher enttäuschten etwas.
Deutscher Eishockeysieg gegen Ungarn.
Im Olympischen Eisstadion zu Garmisch-Partenkirchen wurde die Eishockey-Zwischenrunde am Dienstagabend vor 10 000 Zuschauern mit den zwei ersten Spielen der Gruppe I fortgesetzt. Deutschland hatte Ungarn zum Gegner und errang dabei einen knappen, aber doch verdienten 2:l-(0:0-, 1:0-,
Olymp ilche
Spiele
l:l-)Sieg, und England konnte gegen Kanada mit ~ ‘ ~ * 1:0) einen Sensations-Erfolg heraus-
Olympische Vobrennen im Gange
Verwegene Zährten, zahlreiche Stürze!
Die Kämpfe selbst bringen eine Ueberraschung: Amerikas Weltrekord-Sprinter werden klar geschlagen. Ivar Ballangrud präsentiert sich in meisterhafter Form. Obwohl sein Partner de Ligne (Belgien) stürzt, der Norweger also allein „gegen die Uhr" laufen muß, bringt er in 43,4 Sekunden den ©ieg für sein Land nach Hause. Sein junger Landsmann K r o g, der mit dem Holländer Blaisse zusammen die Einleitung zu besorgen hatte, bleibt mit 43,5 Sek. nur ganz knapp geschlagen. Potts und Lamb (Amerika), von denen man sich so viel versprochen hatte, kommen gegen die ungemein sicher laufenden Norweger nicht auf.
Heinz Sarnes (Deutschland) startet unter atemloser Spannung mit Engnestangen (Norwegen) im 14. Lauf. Engnestangen hat außen bald klaren Vorsprung. In der ersten Kurve kommt Sames bei. Engnestangen ist unsicher und stürzt in der zweiten Kurve. Norwegen sieht eine Hoffnung schwinden; man fürchtet ja noch den im 15. Lauf startenden Amerikaner Lamb, zumal auch Haraldsen (Norwegen) im 13. Lauf zu Fall gekommen war. Der Amerikaner kann aber Ballangrud nicht erreichen. S a n d t n e r (Deutschland) tritt im 16. Lauf an mit Slanec (Oesterreich) als Partner. Der Deutsche kommt in 46,2 Sek. als Erster ein. In der Gesamtwertung des 500 - Meter - Laufes ist Sandtner zusammen mit Blomquist (Finnland) 19., Sames steht auf dem 28. Platz.
Das Gesamtergebnis.
1. Ivar Ballangrud (Norwegen) 43,4 Sekunden; 2. Georg Grog (Norwegen) 43,5; 3. Leo Freisinger (USA.) 44,0; 4. Shozo Jshihara (Japan) 44,1; 5. Delbert Lamb (USA.) 44,2 Sekunden.
Die Bezirksklaffe am Eonniaa.
1. Kreisklasse: 1900 II — Heuchelheim 3:4; Lollar — Kirchhain 3:1 (Ges.-Spiel); Großen-Bu- seck — Daubringen 5:3 (Ges.-Spiel); Burgsolms — Philippstein 3:0; Leun — Sportfr. Wetzlar 3:8; Ehringshausen — Nauborn 1:1.
II. Kreisklasse: Lich — Grüninaen 4:2; Steinberg II — Klein-Linden 4:3 (Ges.-Spiel); Großen-Linden II — Staufenberg 3:3 (Ges.-Spiel); 1900 III — Großen-Linden 3:2; Fellingshausen — Tv. 1846 0:1; Wißmar — Krofdorf 3:1; Launs- bach — Heuchelheim II 4:2; Rüddingshausen — Lollar III (Lollar abgesagt); Londorf —1 Grünberg II 3:1; Treis — Geilshausen 0:4; Naunheim II — Niedergirmes II 3:1.
„/Rund um Schotten" am 12. Juli.
Den Angaben des vorläufigen Terminkalenders des deutschen Motorsports für das Jahr 1936 ist zu entnehmen, daß das oberhessische Motorrennen „Rund um Schotten" am 12. Juli geplant ist. Im letzten Jahr mußte das Rennen bekanntlich im letzten Augenblick abgeblasen werden, weil die Straßenverhältnisse eine Durchführung des Rennens unmöglich machten. Die Vogelsberg- Geländefahrt der NSKK.-Motorgruppe Hessen ist auf 4. Oktober angesetzt.
„Deutschland F liegt gut im Rennen!
„Schweiz!" mit Weltmeister Capadrutt am Steuer eröffnet den zweiten Durchgang. Der Schweizer setzt alles auf eine Karte. Mit schlaf wandlerischer Sicherheit fegt der schwere Bob durch die Kurven und erzielt schließlich mit 1:19,88 Mm. die bis dahin beste Zeit des Vormittags Kilian ist übertroffen. „Oesterreich I" benötigt dann 1:26.84. Schnell ist abermals „Frankreich II", der Strom- linienbob, der 1:22,18 Min. erreicht. Auch „Belgien II" fährt wieder, sicher und schnell. Dann kommt eine neuerliche Glanzleistung. „Amerika I", von Stevens meisterhaft geführt, kommt in 1:19,17 Min. über die Bahn, einer Zeit, die am Vormittag nicht mehr übertroffen werden sollte. Der Amerikaner fährt wie der Teufel; „Italien II" wird in der Bayernkurve über die Böschung getragen und landet etwa 20 Meter jenseits.
Das Rennen wird unterbrochen, die Bayernkurve muß geflickt werden. „Tschechoslowakei II" setzt dann das Rennen fort, ohne zu überzeugen. Dann kommt „Deutschland I". Kilian beginyt wieder ruhig und sicher, wird aber in der Bayernkurve zu hoch hinaufgetragen. Der Deutsche fängt den Schlitten zwar gut ab. verliert aber doch kostbare Zeit. Die Mannschaft „wippt", um die Fahrt zu beschleunigen, aber die 1:23,05 kosten den ersten Platz, den der Schweizer Capadrutt erobert hat.
Die zwei Schweizer Bobs führen.
Kilian an vierter Stelle.
Am Nachmittag wurden die Vierer-Bobläufe fortgesetzt und damit der zweite Lauf abgeschlossen. Die Bahn war inzwischen ausgebessert worden, die Sonne war untergegangen und es war kälter gewogen. Die Bahn scheint wesentlich schneller geworden zu sein, denn es wurden ganz hervorragende Seiten erzielt. Leidtragender war in erster Linie Kilian mit seinem Bob „Deutschland I", der vom zweiten auf den vierten Platz im Gesamtergebnis zurückfiel. An der Spitze liegen nunmehr die beiden Schweizer Bobs, denn Musy mit Bob „Schweiz II" erreichte die ganz ausgezeichnete Leistung von 1:18.78 und kam dem Bahnrekord Kilians von 1:18.70 bis auf 8/ioo Sekunden nahe. Die Gesamtzeit des Schweizers beträgt 2:41.23, so daß er mit über 2 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Capadrutt, der 2:43.37 erzielte, nach den beiden ersten Läufen in Führung liegt. Auf den dritten Platz schob sich der Bob England (Mc. Evoy), der mit 1:20.18 ebenfalls eine ausgezeichnete Zeit erzielte und im Gesamt der beiden ersten Läufe die Zeit von 2:43.56 herausholte. Auf dem vierten Platz liegt dann „Deutschland I" mit K i - l i a n vor „USA I" (Stevens) und „Frankreich II" (d'Aulan). Der italienische Autorennfahrer Brivio fuhr ebenfalls wesentlich besser als im ersten Lauf.
i begann mit einem mörderischen Tempo,' und es sah aus, als wollten seine Spieler die Ungarn überrennen, die mit fünf Mann die
Torwart Farkas. Die ungarischen Stürmer versuchten Egginger durch Weitschüsse zu überwinden, aber unser Torwart war auf dem Posten. Bei leichter Ueberlegenheit für uns ging das erste Spieldrittel torlos zu Ende, nachdem Magyar kurz zuvor für eine Minute den Platz verlassen mußte.
Die Deutschen spielten weiterhin überlegen. Immer noch zogen die Ungarn fünf Mann vor dem Tore zusammen und es schien fast unmöglich, durch diese Mauer zu kommen. Und wenn einer der deutschen Spieler durchkam, dann war noch Farkas ein schier unüberwindlicher Torwart. Aber auch Egginger mußte- aufpassen. In der zehnten Minute fiel schließlich das Führungstor für Deutschland. Endlich einmal standen die Ungarn nur mit vier Mann in der Deckung. Von Bethmann-Hollweg, Jänecke und Schibukat kamen geschlossen vor, Jä- necke schoß, Farkas wehrte ab, aber dann verwandelte v. Bethmann-Hollweg unhaltbar mit einem Schrägschuß zu 1:0 Die Deutschen blieben weiter überlegen. Die Ungarn hatten jetzt wieder fünf Mann in der Verteidigung. Jänecke brach immer wieder durch, das ganze Eisstadion tobte vor Begeisterung bei seinen prachtvollen Läufen.
Was man nicht für möglich gehalten hätte, brachten die Deutschen im letzten Drittel doch noch fertig, sie steigerten abermals das Tempo. Die Ungarn waren gezwungen, nur auf Verteidigung zu spielen. In der 7. Minute gelang es Jänecke, bei einem seiner bekannten Durchbrüche die ungarische Verteidigung zu umspielen und an Farkas vorbei für Deutschland auf 2:0 zu erhöhen. Der Jubel der Zuschauer war nicht mit Worten zu beschreiben. Kurze Zeit darauf vollbrachte Egginger eine seiner großen Torwartleistungen. In den letzten 7% Minuten tauten dann auch die Ungarn auf. Sie bedrängten das deutsche Tor und erreichten schließlich auch durch ihren besten Stürmer, durch Miklos, einen Gegentreffer Nach Schluß des Spieles wurde die deutsche Mannschaft stark gefeiert.
Die Sensation
Kanada —England l:2(l:l/0:0/0:l).
Der Kampf begann mit einer großen lieber- raschung, denn schon nach 30 Sekunden kam England durch Davay zum Führungstreffer. Die Kanadier begannen nun, ganz erstklassiges Eishockey zu zeigen und unausgesetzt das Tempo anzutreiben. Vorerst konnte aber noch der hervorragende englische Hüter Foster alle Schüsse abwehren. Schließlich gelang aber den Kanadiern doch der Ausgleich. Horn schoß für Foster unhaltbar ein.
3m zweiten Drittel wirkten die Kanadier zunächst etwas langsamer, die Engländer griffen an. Aber Moore im Kanada-Tor hielt alles. Die Kanadier
MeEjsschnellauswettbewerbeausdemRießerSee
Zvar Ballangrud siegt im 500-Meier-Eisschnellaufen.
2:1 (1:1, 0:0, holen.
Wie
Deutschland
Am Dienstagnachmittag 14.30 Uhr nahm die I deutschen Angriffe aufhielten. Beide deutschen Eishockey-Zwischenrunde mit zwei Spielen der Stürmerreihen kombinierten zunächst sehr aut, ver- Gruppe II auf dem Rießer See ihren Anfang. | loren sich dann aber in Einzelakttonen. Alle noch -------- - - • - •- "so gut gemeinten Vorstöße, besonders die Durch
brüche von Jänecke, der groß in Form war, scheiterten aber an dem hervorragenden ungarischen
in Fahrt. Die Amerikaner erreichen keine befnnbere Zeit. „Tschechoslowakei I" (Lanzendörfer) wird ausgangs der Bayernkurve auf die Böschung getragen. Dann fährt „Italien I" sehr sicher, „Belgien I" nimmt die Kurve ausgezeichnet. „Frankreich II" verliert ausgangs der Bayernkuroe den Bremser. Der ausgezeichnete Schweizer Oblt. Musy geht die Bayernkurve zu schnell an und wird hoch an die Wand hinaufgetragen. „Oesterreich II" (Wigelbeyer) ckleudert und muß scharf gebremst werden, kommt iher durch. „Schweiz I" (Capadrutt) hat eine tolle Fahrt. Er klettert die Bayernkuroe hoch hinauf, ängt die Maschine meisterhaft ab. „Frankreich I", der Stromlinienbob, erreicht eine gute Zeit. „Amerika I" mit Stevens am Steuer erzielt auf die Hundertstel-Sekunde genau die gleiche Zeit wie der Doraufgegangene amerikanische Schlitten. „Italien II" (de Zanna) hat ebenfalls eine feine Fahrt. Für Deutschland gibt es dann eine große Enttäuschung. Bob „Deutschland II" mit Trott am Steuer kommt in großer Fahrt die Bahn herunter, geht zu verwegen in die Bayernkurve, der Schlitten rast auf die Böschung und schleudert. 50 Meter weit fährt „Deutschland II" die Böschung entlang, aber Trott kann das dahinrasende Gefährt nicht mehr abfangen. Der Bob stürzt um und eine Besatzung fällt in den Schnee. Den Fahrern ist glücklicherweise nichts weiter passiert. „Tschechoslowakei II" geht dann in ruhiger Fahrt durch die Bahn, er folgt „Deutschland I" mit Hanns Kilian, jetzt der alleinige Träger unserer Hoffnungen. Kilian kennt die heimische Bahn. Er beginnt mittelschnell, durcheilt ruhig und sicher Kurve um Kurve. Die Zuschauer, noch unter dem Eindruck des vor wenigen Minuten erfolgten Sturzes von „Deutschland ll", begleiten Kilians Fahrt mit stummer, atemloser Spannung. Und schon ist Kilians Schlitten durch die Kehre in der Bayernkuroe durch- gefegt. Unheimlich sicher nimmt er die Kurve und Da brechen die Zuschauer in hellen Jubel aus. In verblüffend schneller Fahrt braust „Deutschland I" dem Ziel entgegen und als die Zeit mit 1:20,73 bekanntgegeben wird, klingt neuer Jubel aus. Hat doch Kilian mit Abstand die schnellste Zeit des ersten Laufes herausgehvlt. Nach ihm war „Belgien II" (Houben) mit 1:22,22 Min. am schnellsten.
Die Bob-Wettkämpfe bei den Olympischen Winter- pielen in Garmisch-Partenkirchen begannen am Dienstagvormittag auf der Olympiabahn am Rießer See mit den ersten Läufen der Viererbobs. Dabei gab es leider für Deutschland neben einer schönen Leistung durch den Bob von Kilian auch eine gewisse Enttäuschung. Trott-Erfurt ging allzu verwegen in die Bayernkurve, sein Schlitten raste etwa 50 Meter die Böschung entlang und „lud" die Be- atzung ab. Das war ein bedauerlicher Ausfall!
3m 1. Lauf des Viererbobs führt „Deutschland
Die Olympia-Bobbahn am Rießer See befindet ich bei Beginn der Wettbewerbe in ganz ausgezeichneter Verfassung. 18 Mannschaften sind am Start, also eine weniger als angekündigt. „Rumänien I" hat seinen Steuermann infolge Verletzung verloren uxb kann daher nicht starten.
Die Olympia-Bobbahn der IV. Olympischen Winterspiele folgt den Geländewellen des Rießer Kopfes (am Rießer See), in dessen steil abfallenden Nordhang sie hineingebaut ist. Sie bildet im großen und ganzen ein Dreieck, dessen spitzester Winkel die Bayernkurve ist und dessen kürzeste Seite vom Bob- und Mannschaftsaufzug zum Ziel gebildet wird. Von der Bayernkuroe ab folgt die Bahn parallel der Südseite des Rießer Sees. Der Start befindet sich in 919 Meter Höhe. Wenig nach dem Start, wenn die Bobs eine noch nicht allzu hohe Geschwindigkeit haben, werden sie in kurzen Kurven abgelenkt zum Kilian-Looping-, dem das Krähennest und die Waxensteinkurve folgen. Durch weitere Kurven schlängeln sie sich bis zum Labyrinth, das aus drei kurz aufeinanderfolgenden Kurven besteht. In fünf dicht hintereinander liegenden Kurven geht es dann bis zur großen Bayernkurve und von dort über das Kasper-Eck, an der Wasserwende vorbei durch die Seekurve, die Zielkurve und
Schweden — Oesterreich. Die Amerikaner errangen Oen die Tschechen einen verdienten 2:0= (0:0-, 2:0-, )-Sieg, während Oesterreich von den Schweden etwas überraschend mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) geschla-
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