Ausgabe 
9.3.1936
 
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Bevor Kolumbus

Dom Aufstieg des <

So hoffnungslose Schüler wir in der Geschichts­stunde auch gewesen sein mögen, das Jahr 1492 fleht unauslöschlich in unser aller Erinnerung. Nicht zu Unrecht scheint uns die Entdeckung der Neuen Welt als ein Wendepunkt, als der Beginn eines neuen Zeitalters, in dem der euro­päische Mensch den Erdball erst wirklich zu um­spannen begann. Kaum ein Ereignis ist vom Scheinwerfer der Geschichte greller beleuchtet wor­den als diese Tat des kühnen genuesischen See­fahrers, dennoch verschwimmen die Umrisse seiner Gestalt selber in unserem Wissen zumeist in einem Halbdunkel, das sich besonders über die ersten Jahr­zehnte dieses bewegten und abenteuerreichen Lebens breitet.

Das ist kein Zufall, denn Kolumbus hat sich über feine Jugend sehr spärlich geäußert, und das gleiche gilt für die Schilderung, die der Sohn Fer­nando vom Leben seines berühmten Vaters über­liefert hat. Darin gibt es Anspielungen auf adlige Vorfahren, auf gründliche Hochschulstudien, auf den Dienst unter einem französischen Admiral, auf große Seefahrten und blutige Kämpfe mit Seeräu­bern, aber Anspruch auf historische Treue können diese Abdeutungen, in denen Wahrheit und Dichtung wunderlich gemischt sind, keinesfalls erheben. Wenn Kolumbus in feinen eigenen Schriften von vierzig auf See verbrachten Jahren, von wissenschaftlichen Forschungen und einem ausgedehnten Verkehr mit Gelehrten spricht, so wird das, wie F. A. Kirk- p a tr i ck in seinem im Wilhelm Goldmann-Derlag, Leipzig, erschienenen BuchDie spanischen Konquistadoren" ausführt, aus der Rückschau des Mannes verständlich, der seine Jugend in rosi­ger Verklärung sieht.

Christoph Kolumbus, der sich später einmalAd­miral des Ozeans und Vizekönig aller durch ihn entdeckten Inseln und Länder" nennen sollte, wurde im Jahre 1451 geboren. Sein Vater war ein ein­facher genuesischer Weber, der vorübergehend auch einen Weinausschank besaß. Der junge Christofore, wie er italienisch hieß, war zuerst im väterlichen Geschäft tätig, machte aber schon bald von Genua aus einige Mittelmeerfahrten. Mit 25 Jahren be­stand er sein erstes großes Abenteuer. Auf einer waghalsigen Expedition wurde die kleine Flotte, bei der sich Kolumbus befand, von französischen Korsaren überfallen. Unter den von den brennenden Schiffen ins Wasser gesprungenen Mannschaften, die von portugiesischen Küstenbooten aufgefischt wurden, befand sich wahrscheinlich auch Kolumbus. Später ließ er sich in Lissabon nieder. Dort war sein jüngerer Bruder Bartoloms ansässig, dem er beim Zeichnen von Seekarten half. In diese Zeit fallen wieder verschiedene Reisen, nach Genua und nach Portugisisch-Guinea. Die Heirat mit Isabel d e Moniz, deren Vater der erste Gouverneur auf der Insel Porto Santo gewesen Betreuung der Land im Kreis,

Es ist der Wille der Staatsregierung, daß die Landsahrpflichtigen auch nach der Entlas­sung aus dem Landjahrheim besonders gefördert werden. Zu dieser Förderung gehört nicht zuletzt die berufliche Förderung. Es ist demgemäß auf eine gute Berufsausbildung der Landjahrpflichtigen, d. h. bei den Knaben regelmäßig auf eine gute Aus­bildung in einem ordentlichen Lehrverhältnis Wert zu legen. Die Arbeitsämter vermitteln daher auch alle, die die Erziehung des Landjahres erhalten haben, in Lehrstellen, soweit die für diese Stellen erforderliche Eignung vorhanden ist. Ueblicherweise werden aber Lehrlinge nur zum 1. April eines jeden Jahres eingestellt. Dies gilt insbesondere bei den größeren Werken, welche mehrere Lehrlinge jährlich einstellen. Auf diese Weise liegt zwischen der Ent­lassung aus dem Landjahrheim, die regelmäßig einige Tage vor Weihnachten erfolgt, und dem Be­ginn einer beruflichen Tätigkeit ein Abschnitt von mehreren Monaten, in dem die betreffenden Jugend­lichen keine Beschäftigung haben. Während in den Landjahrheimen die Jugendlichen zu straffer Diszi­plin und bester Nutzung der Zeit erzogen werden, besteht die Gefahr, daß in dem genannten Abschnitt der Beschäftigungslosigkeit von den Erziehungs­werten wieder manches verloren geht.

Um dies zu verhüten, hat der Kreis Wetzlar eine besondere Betreuung der Knaben, die im letzten Jahr in ein Landjahrheim entsandt worden waren, eingeführt. Die Betreuung erfaßt natürlich nur diejenigen, die nicht bereits in eine berufliche Beschäftigung vermittelt worden sind. Sie ist ferner auf die Knaben beschränkt, da für die schul-

Amerika entdeckte.

war, brachte ihn schon stärker in den Bannkreis des Entdeckungsfiebers, das damals von ganz Portugal ausging.

Im Atlantischen Ozean drangen die Portugiesen immer weiter an der Westküste Afrikas südwärts und machten nach der Besetzung der fernen Azoren nun Anstrengungen, noch mehr in westlicher Rich­tung vorzustoßen.Kolumbus folgerte", schreibt sein Sohn,daß viele Länder im Westen liegen müßten, und hoffte, auf dem Wege nach Indien irgendeine vorteilhafte Insel zu entdecken, von wo aus er seinen Hauptplan verfolgen könnte. Zwischen der spanischen Küste und der bekannten Grenze von In- dien mußte es nach seiner Ueberzeugung viele Inseln und Länder geben."

Inzwischen hatte der von leidenschaftlichem Ehr­geiz getriebene Genuese Beziehungen zu dem be­rühmten Florentiner Physiker und Geographen T o s c a n e 11 i ausgenommen, der ihm die Abschrift eines lateinisch abgefaßten Briefes überließ, in dem ebenfalls von einemkurzen (westlichen) Weg nach Indien" die Rede ist. Dann soll es noch ein anderes Ereignis geben, das in der Vorgeschichte der Ent­deckung der Neuen Welt eine wichtige Rolle spielt. Während der Anwesenheit des Kolumbus in Ma­deira starb in seinem Haus so wird erzählt ein Seemann, der feinem Gastgeber kurz vor seinem Tode die Lage einiger zufällig entdeckter Inseln (Antillen) enthüllte.

Im Jahre 1483 nahmen seine seit langem gehegten Pläne festere Gestalt an, und als erstes richtete er an König Johann II. von Portugal das Gesuch, ihm drei Karavellen mit Proviant und Tauschgegenstän­den für ein Jahr zur Verfügung zu stellen. Der Monarch lehnte ab. Dies und der Tod seiner Frau verleideten Kolumbus den Aufenthalt in Portugal, heimlich verließ er Lissabon und ließ sich an Der spanischen Südwestküste im Kloster La Rabida nie­der, wo er gastfreundlich ausgenommen wurde, und von wo aus er die Verbindung zum spanischen Königshaus anknüpfte.

Die Schritte, die fein Bruder Bartoloms bei Heinrich VII. in England und am französischen Hofe eingeleitet hatte, waren erfolglos gewesen. Auch mit Königin Isabella gingen die Verhandlungen lange hin und her, und erst nach dramatischen Zwischen­fällen kam es zu einem Vertrag,der bei Erfolg Cristobal Colon und seinen Erben für ewige Zeiten adligen Rana und den Titel Admiral mit sämtlichen Vorrechten, die der Admiral von Kastilien genoß, auf allen Inseln und Festländern gewährte, die durch ihn entdeckt ober durch seine Hand und Betriebsam­keit gewonnen würden.

Damit war die Entscheidung gefallen. Die Krone erteilte der Stadt Palos den Auftrag, Kolumbus drei vollständig ausgerüstete Schiffe zu stellen, die am 2. August 1492 ausfegelten um eine neue Welt zu entdecken.

AV

entlassenen Mädchen im elterlichen Haushalt regel­mäßig schon ausreichend Beschäftigung vorhanden ist. Diese Jugendlichen sind zu einer besonderen Klasse in der gewerblichen Berufsschule in Wetzlar zusammengefaßt und erhalten einmal wöchentlich (Mittwochs) einen vierstündigen Unterricht. Außer­dem werden sie zweimal in der Woche (Dienstags und Donnerstags) zur Arbeitsleistung für die Dauer eines Vormittags von 8 Uhr bis 12 Uhr zusammengezogen. Unter der Leitung des Stadtbau­amtes schaffen sie an der Stoppelberger Hohl eine gärtnerische Anlage, so daß in Zukunft das Stadtbild von Wetzlar eine Erinnerung an die Landjahrpflichtigen des Jahres 1935 aufwei­sen wird. Da die aus dem Landjahr entlassenen Ju­gendlichen regelmäßig als Führer des Jung­volkes zu dem S t a a t s j u g e n d t a g herange­zogen werden, ist hierdurch für einen weiteren Tag für eine nutzbringende Beschäftigung dieser Jugend­lichen gesorgt. So ergibt sich eine Betreuung an vier Tagen in der Woche, zu der noch der Dienst der HI. hinzukommt.

Die Betreuung wird Mitte dieses Monats abge­schlossen, und zwar mit einer viertägigen Wanderfahrt zu Rad unter der Leitung des Kreisjugendpflegers, des Unterbannführers Schmidt. Sicherlich wird diese Wanderfahrt eine Fahrt von gleichem Wert an jugendlichem Gemein­schaftserleben und an Bereicherung des Wissens, wie diejenigen Fahrten, die von den Landjahrheimen aus durchgeführt worden sind, darstellen und einen würdigen Abschluß des Abschnitts in dem Leben

ves JugendUchen bilden, der mit dem (FtnMTt ht das Berufsleben fein Ende erreicht.

Durch die im Kreise Wetzlar durchgefuhrte treuung der aus dem Landjahrheim entlassenen ju­gendlichen ist sichergestellt worden, daß die Werte des Landjahres unvermindert in das Berufsleben übermittelt werden.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

b. Großen-Linden, 9. März. Die hiesige Gruppe des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland veranstaltete im Saale der WirtschaftZum Rebstock" einen volks­deutschen Abend. Mitglieder der VDA.- Kundgebung der O«

in Fra

LPD. Frankfurt a. M., 8. März. Die Deut­sche Arbeitsfront, Gauwaltung Hessen-Nassau, hatte die Beitriebsführer und Betriebswakter zu einer großen Kundgebung anläßlich der bevorstehenden Vertrauensratswahlen am heutigen Vormittag ins Hippodrom gerufen. Vor Beginn der Versammlung war der große Saal bereits überfüllt, fo daß ein Teil der Kundgeber unter Vorantritt einer Werks­kapelle zu einer Parallelversammlung nach dem Bach-Saal auf dem Festhallengelände marschieren mußte. Der Einmarsch der Fahnen und ein Gesang- und Sprechchor eröffnete die Kundgebung.

Der vorgesehene Redner, Hauptamtsleiter Claus S e 1 z n e r, war durch die Ereignisse in Berlin festgehalten. Für ihn sprach

Landesobmann Becker.

Er wies einleitend auf das welthistorische Ge­schehen hin, dessen Zeugen wir alle am gestrigen Tage gewesen seien. Der Führer habe sein Wort gehalten.Das deutsche Volk ist frei!" Unter dem Eindruck dieses Ereignisses sei es schwer, zu einem an sich sehr bedeutenden, aber angesichts der gegenwärtigen Ereignisse stark in den Hintergrund tretenden Gegenstand zu sprechen, nämlich die Ver­trauensratswahlen. Durch diese Wahlen solle gezeigt werden, daß das Volk nicht nur poli­tisch, sondern auch sozialpolitisch dem Führer seine Stimme gebe. Sie seien gleichzeitig der Prüfftein,

NheinMainische Börse.

Abwartend, im Verlaufe fest.

Frankfurt a. M., 7. März. Im Hinblick auf die Einberufung des Reichstages zwecks Entgegen­nahme einer Regierungserklärung lag die Börse zum Wochenschluß äußerst abwartend. Eine aus­gesprochene Tendenz mar vorläufig nicht zu erken­nen. Die wenigen zunächst zur Erstnotiz gekomme­nen Papiere wiesen keine einheitliche Haltung auf.

Am Aktienmarkt hatten IG. Farben-Jndu- ftrie verhältnismäßig lebhaftes Geschäft mit 152,40 bis 152 (151,75), ferner gewannen Metallgesellschaft auf den guten Abschluß der Verein. Deutschen Me- tallwerke 1 v. H. auf 115,13, Deutsche Erdöl setzten 0,25 v. H. fester ein. Von Elektroaktien kamen zu­nächst nur Siemens mit 168,75 (169,50) zur Notiz, AEG. lagen etwas schwächer mit ca. 35 bis 35,25 (35,65). Am Montagmarkt notierten Hoesch mit unv. 89, Verein. Stahlwerke mit unv. 83 und Man­nesmann mit 82,25 (82.50). Sonst kamen zunächst nur noch Reichsbank mit 186,50 unverändert zur Notiz.

Am Rentenmarkt vermochte sich vorläufig kein Geschäft zu entwickeln. Soweit man Kurse hörte, blieben sie auf gestriger Basis unverändert. 6 v. H. Verein. Stahlwerke wurden mit 103,65 (103,75) notiert. Arn Auslandsrentenmarkt lagen Mexikaner etwas fester.

Der Verlauf der Börse stand vollkommen unter dem Eindruck der Regierungserklärung und löste eine feste Haltung aus. Bei teilweise lebhaften Um­sätzen auf Käufe der Kulisse zogen die Kurse all­gemein an. Besonders lebhaft waren IG.-Farben mit 152,50 bis 152,75 nach 152, Verein. Stahlwerke mit 83,50 bis 83,75 nach 83 und Mannesmann mit 83,50 nach 82,25. Ferner konnten sich AEG., die zuerst mit 34,75 (35,65) notiert wurden, auf 35,25 erhöhen. Scheindeanstalt gewannen 1,50 v. H. auf 212,50. Etwas schwächer lagen Conti Gummi mit 183 (183,75).

Am Rentenmarkt wurde Altbesitz mit 110,70 (110,65) notiert. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen

Schulgemeinschaft trugen mahnende Dichtungen, ausrüttelnde Sprechchöre und mehrstimmige Gesänge

)r Da in den letzten Wochen auch im Unterricht der Schule die Bedeutung des Auslandsdeutschtums behandelt worden waren, konnten ältere Schüler in kurzen Vorträgen über verschiedene Fragen, be­sonders des Grenzlanddeutschtums berichten. Der Leiter der Gruppe, Lehrer Arnold, legte seiner Ansprache den Gedanken zugrunde:Volkstum kennt keinen Verzicht auf Volkstum". Im zweiten Teil des Abends wurde ein prächtiger FilmDie Siebenbürger Sachfen in Rumänien" durch Lehrer Reinheimer vorgeführt. Nachdem Rektor Siegfried noch einmal kurz und kernig zum Eintritt in die Reihen des VDA. ermahnt hatte, schloß der Gruppenleiter den Abend in der üblichen Weise.

ob der Betriebsführer und die Vertrauensmänner es verstanden hätten, ihre Aufgaben richtig zu er­füllen und das Vertrauen der Gefolgschaft zu ge­winnen. Die Arbeiter und Angestellten gingen mit ihrem Betriebsführer durch Dick und Dünn, wenn er in der Lage fei, ihnen diese Gewißheit zu geben, daß er ein wirklicher Führer sei, der für das Wohl seiner Gefolgschaft sorgen wolle. Dieses Ziel müsse von jedem Betriebsführer im Interesse des großen Ganzen erreicht werden. Der Redner schloß mit einem Treuegelöbnis zum Führer, in das die Ver­sammelten begeistert einstimmten.

Nach ihm trat der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen

SS.-Standartenführer Schwarz

an das Rednerpult. Er zeigte sehr instruktiv an Hand von Beispielen die Bedeutung einer Stabil­erhaltung der Löhne und Preise und ermahnte dis Betriebsführer und Bettiebswalter zu vertrauens« vollem Zusammenarbeiten, denn sonst werde der Vertrauensrat zu einem Mißtrauensrat. Aber nur durch das Vertrauen der deutschen Menschen zu­einander sei es dem Führer möglich gewesen, fünf Millionen Volksgenossen wieder in Brot und Ar­beit zu bringen. Und nur durch Vertrauen sei es auch in Zukunft möglich, Großes zu vollbringen.'

Mit dem Horst-Wesfel-Lied und dem Fahnen- ausmarfch fand die eindrucksvolle Kundgebung ihr Ende.

wiesen kaum Veränderungen auf, Liquidations- Pfandbriefe notierten etwas ungleichmäßig. Tw- gesgeld unv. 3 o. H.

Frankfurter Schtachtviehmartt.

Frankfurt a. M., 9. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 389 Rinder (64 Ochsen, 29 Bullen, 258 Kühe, 38 Färsen), 491 Kälber, 39 Schafe, 3219 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 29 bis 45 Mark, Bullen 27 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 43, Kälber 43 bis 70, Hämmel 40 bis 49, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe leb­haft.

Rundfunkprogramm

Dienstag, 10. März:

6: Choral Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Alemannische Unterhaltungsstunde. 10.15: Schulfunk. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozial- dienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk), 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht: 15.15: Die deutsche Frau. 16: Musik für Flöte und Klavier. 16.30: Wer kennt die Meister deutscher Erzählkunst? III. Ein literarisches Preisrätsel. 16.45: In froher Laune. 17.30: Rat und Hilfe für das schaffende Volk. Hörbild von der Rechtsberatung der DAF. 18: Musik zum Feier­abend. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10:Zar und Zim­mermann". Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. 22.10: Nachrichten (auch aus dem Sende- bezirk). 22.30: Unterhaltungs- und Volksmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Sprechstunden der Redaktion.

1130 dis 1230 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstaguach- mittag geschloffen.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Jrantturt a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- turs

Schlußk. Abend, börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag» börse

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Schlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« hörie

Datum

6-3. |

7-3.

6 3.

7.3.

Datum

6-3.

7-3.

6.3.

7-3-

6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 4% Deutsche RetchSanl. von 1934 6Xi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.»Ablös.»Schuld mit

AuSlos. »Rechten .............

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97,25

102,75

110,65

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98,25

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97

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97

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93

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186,5

35,65

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119,75

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113

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125,25

127,75

132,5

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127

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111,75 89

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93

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186,5

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141

120,5

135,75

112,65

127,5

126,75

127,9

132,5

168,75

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95,5

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111,75

88,5

156,5

126,9

84,25

82,5

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9,2

5,25 37,75

16,13

25,5 17,75

106

117

93

93,25 92,75 186,5

35,4 141

120 134,75 112,65

127

128,25 132,25

169

127

96 109,75 113,65 88,75

156 127,5 84,5 82,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4Xi%Numän.veretnh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ...............

41/1% Deutsche Reichspostschatzan- weisungen von 1934. I.......

Hamburg-Amertta-Paket 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz» und Privat»Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................]»

A.E.G.......................

Bekula.................... io

Elektr. LteferungSgesellfchast... 6 Licht und Kraft ........... ßXi

Felten & Guilleaume......... 4

Äcsclljch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ «

Rhein. Wests. Elektr..........g

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske.............

Lahmeyer L Co...............

Buderus ................

6% efoem.8% Hess. VoÜSstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

4Y>% eben,. 8% Hessische Landes» banl Darmstadt Gold R. 12....

6%% ehem. 4X,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLiqui 4X1% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandcSb.Goldschuldverschr. 9t.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.»Rechten 4Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

6Xi% ehem. 4Xi% Franks. Hyp.-

6yt% ehem. 4Xi% Rheinische Hyp.»Bank»Ltau.»Goldpse.....

4Xi% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4Xi% ehem. 7% Pr. Landespfand- brtesanst., Gold Komm. Obl.V

Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente......

Deutsche Erdöl ..............

Harpener...................

4% Ungarische Staatsrente v. 191C

4V2% beägl von 1913.........

Hoesch EisenKöln-Neue'ssen .. Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ...............

Mannesmann-Röhren........

6% abgest. Goldmexikaner von 9£

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1...................

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

6.3.

7.3.

6.3.

7.3.

Mansselder Bergbau.......

.» 5

132

132

132

132

Kokswerke...............

.. 6

119

119

Rheinische Braunkohlen ....

12

218,75

220

Rheinstahl ................

.. 4

114

114,75

114

113,65

Bereinigte Stahlwerke......

.. O

83

83,4

82,9

83

Olavi Dänen .............

.. O

18,5

18,5

18,4

18,25

Kaliwerke Aschersleben......

.. 6

124,5

124

Kaliwerke Westekeaeln......

Kaliwerke Salzdetfurth.....

.. 6

120,5

120

121,5

7X1

3

. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

151,75

152,75

151,5

151,9

c

vcheideanstalt.............

.. 9

211

212,5

Goldschmidt ..............

.. 5

105

105

104,9

104

Rütgerswerke .............

.. 6

121

120,5

121,25

120,75

Melallgesellschaft...........

.. 4

114,25

115,13

115

115,5

shiltpp Holz mann.........

lemenlwerk Heidelberg .... ementwerk Karlstadt.......

.. 4

96

96,25

95,9

96,25

i

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131,25

130

131,5

130

=

Schultheis Patzenhofer.....

.. 4

99

98,5

atu (Allgemeine Kunstseide)

.. O

50,25

50,25

50,25

50,5

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Zemberg.................

.. 5

93,75

93,25

93,25

92,75

Zellstoff Waldhof ..........

.. 5

120

120

120,75

119,75

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

84

83,5

83,75

dessauer GaS.............

.. 7

126,75

127

Daimler Motoren..........

.. O

97,25

98

97,25

97,5

Deutsche Linoleum.........

.. k

160,5

160,75

161,13

161,13

Orenstein & Koppel ........

.. C

77

76,75

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

31

31

31,13

31

Chade....................

7 */.

302,5

306

303

307

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

176

176

Contt-Gummi.............

.. 8

183,75

183

183,25

182,5

Grtüner..................

Matnkraftwerke Höchst a.M.»

.. O .. 4

I 28,65

89

1 89,25

128-

I 198

Süddeutscher Zucker.......

. 10

I 198

i 198

1 -

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

6-Mör,

7-Mörz

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief

Amtliche Jloflerung

Geld | Brief

Buenos 8ltre-

0,678

0,682

0,678

0,682

Brüssel.....

41,96

42,04

41,93

42,01

Rio de Jan.

0,141

0,143

0,141

0,143

Sosta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,77

54,87

54,77

54,87

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,265

12,295

12,265

12,295

HelstngforS..

5,40

5,41

5,40

5,41

Parts ......

16,385

16,425

16,37

16,41

Holland ....

168,96

169,30

168,86

169,20

Italien.....

19,76

19,80

19,76

19,80

Japan ......

0,714

0,716

0,714

0,716 5,666

Jugoslawien.

5,654

5,666

5,654

Oslo..... :

61,64

61,76

61,64

61,76

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,13

11,15

11,13

11,15

Stockholm...

63,24

63,36

63,24

63,36

Schweiz ....

81,12

81,28

81,06

81,22

Spanien....

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.......

10,275

10,295

10,265

10,285

Budapest ...

Neuyork ...

2,459

2,463

Banknoten

2,459

2,463

Berlln,7.M2rz |

Geld

Briei

Amerikanische Noten..............

2,411

2,431

Belgische Noten..................

41,78

41,94

Dänische Noten .................

54,51

54,73

Englische Noten .................

12,23

12,27

Französische Noten...............

16,32

16,38

Holländische Noten...............

168,44

169,12

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,43

61,67

DeuttcL Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,02

63,28

Schweizer Noten.................

80,88

81,20

Spanische Noten.................

33 77

Ungarische Noten................