Bevor Kolumbus
Dom Aufstieg des <
So hoffnungslose Schüler wir in der Geschichtsstunde auch gewesen sein mögen, das Jahr 1492 fleht unauslöschlich in unser aller Erinnerung. Nicht zu Unrecht scheint uns die Entdeckung der Neuen Welt als ein Wendepunkt, als der Beginn eines neuen Zeitalters, in dem der europäische Mensch den Erdball erst wirklich zu umspannen begann. Kaum ein Ereignis ist vom Scheinwerfer der Geschichte greller beleuchtet worden als diese Tat des kühnen genuesischen Seefahrers, dennoch verschwimmen die Umrisse seiner Gestalt selber in unserem Wissen zumeist in einem Halbdunkel, das sich besonders über die ersten Jahrzehnte dieses bewegten und abenteuerreichen Lebens breitet.
Das ist kein Zufall, denn Kolumbus hat sich über feine Jugend sehr spärlich geäußert, und das gleiche gilt für die Schilderung, die der Sohn Fernando vom Leben seines berühmten Vaters überliefert hat. Darin gibt es Anspielungen auf adlige Vorfahren, auf gründliche Hochschulstudien, auf den Dienst unter einem französischen Admiral, auf große Seefahrten und blutige Kämpfe mit Seeräubern, aber Anspruch auf historische Treue können diese Abdeutungen, in denen Wahrheit und Dichtung wunderlich gemischt sind, keinesfalls erheben. Wenn Kolumbus in feinen eigenen Schriften von vierzig auf See verbrachten Jahren, von wissenschaftlichen Forschungen und einem ausgedehnten Verkehr mit Gelehrten spricht, so wird das, wie F. A. Kirk- p a tr i ck in seinem im Wilhelm Goldmann-Derlag, Leipzig, erschienenen Buch „Die spanischen Konquistadoren" ausführt, aus der Rückschau des Mannes verständlich, der seine Jugend in rosiger Verklärung sieht.
Christoph Kolumbus, der sich später einmal „Admiral des Ozeans und Vizekönig aller durch ihn entdeckten Inseln und Länder" nennen sollte, wurde im Jahre 1451 geboren. Sein Vater war ein einfacher genuesischer Weber, der vorübergehend auch einen Weinausschank besaß. Der junge Christofore, wie er italienisch hieß, war zuerst im väterlichen Geschäft tätig, machte aber schon bald von Genua aus einige Mittelmeerfahrten. Mit 25 Jahren bestand er sein erstes großes Abenteuer. Auf einer waghalsigen Expedition wurde die kleine Flotte, bei der sich Kolumbus befand, von französischen Korsaren überfallen. Unter den von den brennenden Schiffen ins Wasser gesprungenen Mannschaften, die von portugiesischen Küstenbooten aufgefischt wurden, befand sich wahrscheinlich auch Kolumbus. Später ließ er sich in Lissabon nieder. Dort war sein jüngerer Bruder Bartoloms ansässig, dem er beim Zeichnen von Seekarten half. In diese Zeit fallen wieder verschiedene Reisen, nach Genua und nach Portugisisch-Guinea. Die Heirat mit Isabel d e Moniz, deren Vater der erste Gouverneur auf der Insel Porto Santo gewesen Betreuung der Land im Kreis,
Es ist der Wille der Staatsregierung, daß die Landsahrpflichtigen auch nach der Entlassung aus dem Landjahrheim besonders gefördert werden. Zu dieser Förderung gehört nicht zuletzt die berufliche Förderung. Es ist demgemäß auf eine gute Berufsausbildung der Landjahrpflichtigen, d. h. bei den Knaben regelmäßig auf eine gute Ausbildung in einem ordentlichen Lehrverhältnis Wert zu legen. Die Arbeitsämter vermitteln daher auch alle, die die Erziehung des Landjahres erhalten haben, in Lehrstellen, soweit die für diese Stellen erforderliche Eignung vorhanden ist. Ueblicherweise werden aber Lehrlinge nur zum 1. April eines jeden Jahres eingestellt. Dies gilt insbesondere bei den größeren Werken, welche mehrere Lehrlinge jährlich einstellen. Auf diese Weise liegt zwischen der Entlassung aus dem Landjahrheim, die regelmäßig einige Tage vor Weihnachten erfolgt, und dem Beginn einer beruflichen Tätigkeit ein Abschnitt von mehreren Monaten, in dem die betreffenden Jugendlichen keine Beschäftigung haben. Während in den Landjahrheimen die Jugendlichen zu straffer Disziplin und bester Nutzung der Zeit erzogen werden, besteht die Gefahr, daß in dem genannten Abschnitt der Beschäftigungslosigkeit von den Erziehungswerten wieder manches verloren geht.
Um dies zu verhüten, hat der Kreis Wetzlar eine besondere Betreuung der Knaben, die im letzten Jahr in ein Landjahrheim entsandt worden waren, eingeführt. Die Betreuung erfaßt natürlich nur diejenigen, die nicht bereits in eine berufliche Beschäftigung vermittelt worden sind. Sie ist ferner auf die Knaben beschränkt, da für die schul-
Amerika entdeckte.
war, brachte ihn schon stärker in den Bannkreis des Entdeckungsfiebers, das damals von ganz Portugal ausging.
Im Atlantischen Ozean drangen die Portugiesen immer weiter an der Westküste Afrikas südwärts und machten nach der Besetzung der fernen Azoren nun Anstrengungen, noch mehr in westlicher Richtung vorzustoßen. „Kolumbus folgerte", schreibt sein Sohn, „daß viele Länder im Westen liegen müßten, und hoffte, auf dem Wege nach Indien irgendeine vorteilhafte Insel zu entdecken, von wo aus er seinen Hauptplan verfolgen könnte. Zwischen der spanischen Küste und der bekannten Grenze von In- dien mußte es nach seiner Ueberzeugung viele Inseln und Länder geben."
Inzwischen hatte der von leidenschaftlichem Ehrgeiz getriebene Genuese Beziehungen zu dem berühmten Florentiner Physiker und Geographen T o s c a n e 11 i ausgenommen, der ihm die Abschrift eines lateinisch abgefaßten Briefes überließ, in dem ebenfalls von einem „kurzen (westlichen) Weg nach Indien" die Rede ist. Dann soll es noch ein anderes Ereignis geben, das in der Vorgeschichte der Entdeckung der Neuen Welt eine wichtige Rolle spielt. Während der Anwesenheit des Kolumbus in Madeira starb in seinem Haus — so wird erzählt — ein Seemann, der feinem Gastgeber kurz vor seinem Tode die Lage einiger zufällig entdeckter Inseln (Antillen) enthüllte.
Im Jahre 1483 nahmen seine seit langem gehegten Pläne festere Gestalt an, und als erstes richtete er an König Johann II. von Portugal das Gesuch, ihm drei Karavellen mit Proviant und Tauschgegenständen für ein Jahr zur Verfügung zu stellen. Der Monarch lehnte ab. Dies und der Tod seiner Frau verleideten Kolumbus den Aufenthalt in Portugal, heimlich verließ er Lissabon und ließ sich an Der spanischen Südwestküste im Kloster La Rabida nieder, wo er gastfreundlich ausgenommen wurde, und von wo aus er die Verbindung zum spanischen Königshaus anknüpfte.
Die Schritte, die fein Bruder Bartoloms bei Heinrich VII. in England und am französischen Hofe eingeleitet hatte, waren erfolglos gewesen. Auch mit Königin Isabella gingen die Verhandlungen lange hin und her, und erst nach dramatischen Zwischenfällen kam es zu einem Vertrag, „der bei Erfolg Cristobal Colon und seinen Erben für ewige Zeiten adligen Rana und den Titel Admiral mit sämtlichen Vorrechten, die der Admiral von Kastilien genoß, auf allen Inseln und Festländern gewährte, die durch ihn entdeckt ober durch seine Hand und Betriebsamkeit gewonnen würden.
Damit war die Entscheidung gefallen. Die Krone erteilte der Stadt Palos den Auftrag, Kolumbus drei vollständig ausgerüstete Schiffe zu stellen, die am 2. August 1492 ausfegelten — um eine neue Welt zu entdecken.
AV
entlassenen Mädchen im elterlichen Haushalt regelmäßig schon ausreichend Beschäftigung vorhanden ist. Diese Jugendlichen sind zu einer besonderen Klasse in der gewerblichen Berufsschule in Wetzlar zusammengefaßt und erhalten einmal wöchentlich (Mittwochs) einen vierstündigen Unterricht. Außerdem werden sie zweimal in der Woche (Dienstags und Donnerstags) zur Arbeitsleistung für die Dauer eines Vormittags — von 8 Uhr bis 12 Uhr — zusammengezogen. Unter der Leitung des Stadtbauamtes schaffen sie an der Stoppelberger Hohl eine gärtnerische Anlage, so daß in Zukunft das Stadtbild von Wetzlar eine Erinnerung an die Landjahrpflichtigen des Jahres 1935 aufweisen wird. Da die aus dem Landjahr entlassenen Jugendlichen regelmäßig als Führer des Jungvolkes zu dem S t a a t s j u g e n d t a g herangezogen werden, ist hierdurch für einen weiteren Tag für eine nutzbringende Beschäftigung dieser Jugendlichen gesorgt. So ergibt sich eine Betreuung an vier Tagen in der Woche, zu der noch der Dienst der HI. hinzukommt.
Die Betreuung wird Mitte dieses Monats abgeschlossen, und zwar mit einer viertägigen Wanderfahrt zu Rad unter der Leitung des Kreisjugendpflegers, des Unterbannführers Schmidt. Sicherlich wird diese Wanderfahrt eine Fahrt von gleichem Wert an jugendlichem Gemeinschaftserleben und an Bereicherung des Wissens, wie diejenigen Fahrten, die von den Landjahrheimen aus durchgeführt worden sind, darstellen und einen würdigen Abschluß des Abschnitts in dem Leben
ves JugendUchen bilden, der mit dem (FtnMTt ht das Berufsleben fein Ende erreicht.
Durch die im Kreise Wetzlar durchgefuhrte treuung der aus dem Landjahrheim entlassenen jugendlichen ist sichergestellt worden, daß die Werte des Landjahres unvermindert in das Berufsleben übermittelt werden.
Oberhessen.
Landkreis Gießen.
b. Großen-Linden, 9. März. Die hiesige Gruppe des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland veranstaltete im Saale der Wirtschaft „Zum Rebstock" einen volksdeutschen Abend. Mitglieder der VDA.- Kundgebung der O«
in Fra
LPD. Frankfurt a. M., 8. März. Die Deutsche Arbeitsfront, Gauwaltung Hessen-Nassau, hatte die Beitriebsführer und Betriebswakter zu einer großen Kundgebung anläßlich der bevorstehenden Vertrauensratswahlen am heutigen Vormittag ins Hippodrom gerufen. Vor Beginn der Versammlung war der große Saal bereits überfüllt, fo daß ein Teil der Kundgeber unter Vorantritt einer Werkskapelle zu einer Parallelversammlung nach dem Bach-Saal auf dem Festhallengelände marschieren mußte. Der Einmarsch der Fahnen und ein Gesang- und Sprechchor eröffnete die Kundgebung.
Der vorgesehene Redner, Hauptamtsleiter Claus S e 1 z n e r, war durch die Ereignisse in Berlin festgehalten. Für ihn sprach
Landesobmann Becker.
Er wies einleitend auf das welthistorische Geschehen hin, dessen Zeugen wir alle am gestrigen Tage gewesen seien. Der Führer habe sein Wort gehalten. „Das deutsche Volk ist frei!" Unter dem Eindruck dieses Ereignisses sei es schwer, zu einem an sich sehr bedeutenden, aber angesichts der gegenwärtigen Ereignisse stark in den Hintergrund tretenden Gegenstand zu sprechen, nämlich die Vertrauensratswahlen. Durch diese Wahlen solle gezeigt werden, daß das Volk nicht nur politisch, sondern auch sozialpolitisch dem Führer seine Stimme gebe. Sie seien gleichzeitig der Prüfftein,
NheinMainische Börse.
Abwartend, im Verlaufe fest.
Frankfurt a. M., 7. März. Im Hinblick auf die Einberufung des Reichstages zwecks Entgegennahme einer Regierungserklärung lag die Börse zum Wochenschluß äußerst abwartend. Eine ausgesprochene Tendenz mar vorläufig nicht zu erkennen. Die wenigen zunächst zur Erstnotiz gekommenen Papiere wiesen keine einheitliche Haltung auf.
Am Aktienmarkt hatten IG. Farben-Jndu- ftrie verhältnismäßig lebhaftes Geschäft mit 152,40 bis 152 (151,75), ferner gewannen Metallgesellschaft auf den guten Abschluß der Verein. Deutschen Me- tallwerke 1 v. H. auf 115,13, Deutsche Erdöl setzten 0,25 v. H. fester ein. Von Elektroaktien kamen zunächst nur Siemens mit 168,75 (169,50) zur Notiz, AEG. lagen etwas schwächer mit ca. 35 bis 35,25 (35,65). Am Montagmarkt notierten Hoesch mit unv. 89, Verein. Stahlwerke mit unv. 83 und Mannesmann mit 82,25 (82.50). Sonst kamen zunächst nur noch Reichsbank mit 186,50 unverändert zur Notiz.
Am Rentenmarkt vermochte sich vorläufig kein Geschäft zu entwickeln. Soweit man Kurse hörte, blieben sie auf gestriger Basis unverändert. 6 v. H. Verein. Stahlwerke wurden mit 103,65 (103,75) notiert. Arn Auslandsrentenmarkt lagen Mexikaner etwas fester.
Der Verlauf der Börse stand vollkommen unter dem Eindruck der Regierungserklärung und löste eine feste Haltung aus. Bei teilweise lebhaften Umsätzen auf Käufe der Kulisse zogen die Kurse allgemein an. Besonders lebhaft waren IG.-Farben mit 152,50 bis 152,75 nach 152, Verein. Stahlwerke mit 83,50 bis 83,75 nach 83 und Mannesmann mit 83,50 nach 82,25. Ferner konnten sich AEG., die zuerst mit 34,75 (35,65) notiert wurden, auf 35,25 erhöhen. Scheindeanstalt gewannen 1,50 v. H. auf 212,50. Etwas schwächer lagen Conti Gummi mit 183 (183,75).
Am Rentenmarkt wurde Altbesitz mit 110,70 (110,65) notiert. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen
Schulgemeinschaft trugen mahnende Dichtungen, ausrüttelnde Sprechchöre und mehrstimmige Gesänge
)r Da in den letzten Wochen auch im Unterricht der Schule die Bedeutung des Auslandsdeutschtums behandelt worden waren, konnten ältere Schüler in kurzen Vorträgen über verschiedene Fragen, besonders des Grenzlanddeutschtums berichten. Der Leiter der Gruppe, Lehrer Arnold, legte seiner Ansprache den Gedanken zugrunde: „Volkstum kennt keinen Verzicht auf Volkstum". Im zweiten Teil des Abends wurde ein prächtiger Film „Die Siebenbürger Sachfen in Rumänien" durch Lehrer Reinheimer vorgeführt. Nachdem Rektor Siegfried noch einmal kurz und kernig zum Eintritt in die Reihen des VDA. ermahnt hatte, schloß der Gruppenleiter den Abend in der üblichen Weise.
ob der Betriebsführer und die Vertrauensmänner es verstanden hätten, ihre Aufgaben richtig zu erfüllen und das Vertrauen der Gefolgschaft zu gewinnen. Die Arbeiter und Angestellten gingen mit ihrem Betriebsführer durch Dick und Dünn, wenn er in der Lage fei, ihnen diese Gewißheit zu geben, daß er ein wirklicher Führer sei, der für das Wohl seiner Gefolgschaft sorgen wolle. Dieses Ziel müsse von jedem Betriebsführer im Interesse des großen Ganzen erreicht werden. Der Redner schloß mit einem Treuegelöbnis zum Führer, in das die Versammelten begeistert einstimmten.
Nach ihm trat der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen
SS.-Standartenführer Schwarz
an das Rednerpult. Er zeigte sehr instruktiv an Hand von Beispielen die Bedeutung einer Stabilerhaltung der Löhne und Preise und ermahnte dis Betriebsführer und Bettiebswalter zu vertrauens« vollem Zusammenarbeiten, denn sonst werde der Vertrauensrat zu einem Mißtrauensrat. Aber nur durch das Vertrauen der deutschen Menschen zueinander sei es dem Führer möglich gewesen, fünf Millionen Volksgenossen wieder in Brot und Arbeit zu bringen. Und nur durch Vertrauen sei es auch in Zukunft möglich, Großes zu vollbringen.'
Mit dem Horst-Wesfel-Lied und dem Fahnen- ausmarfch fand die eindrucksvolle Kundgebung ihr Ende.
wiesen kaum Veränderungen auf, Liquidations- Pfandbriefe notierten etwas ungleichmäßig. Tw- gesgeld unv. 3 o. H.
Frankfurter Schtachtviehmartt.
Frankfurt a. M., 9. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 389 Rinder (64 Ochsen, 29 Bullen, 258 Kühe, 38 Färsen), 491 Kälber, 39 Schafe, 3219 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 29 bis 45 Mark, Bullen 27 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 43, Kälber 43 bis 70, Hämmel 40 bis 49, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.
Rundfunkprogramm
Dienstag, 10. März:
6: Choral — Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Alemannische Unterhaltungsstunde. 10.15: Schulfunk. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozial- dienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk), 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht: 15.15: Die deutsche Frau. 16: Musik für Flöte und Klavier. 16.30: Wer kennt die Meister deutscher Erzählkunst? III. Ein literarisches Preisrätsel. 16.45: In froher Laune. 17.30: Rat und Hilfe für das schaffende Volk. Hörbild von der Rechtsberatung der DAF. 18: Musik zum Feierabend. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: „Zar und Zimmermann". Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. 22.10: Nachrichten (auch aus dem Sende- bezirk). 22.30: Unterhaltungs- und Volksmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Sprechstunden der Redaktion.
1130 dis 1230 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstaguach- mittag geschloffen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Jrantturt a. M.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- turs
Schlußk. Abend, börse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittag» börse
Schluß, kurs
Schlußk. Abend« börse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittag« hörie
Datum
6-3. |
7-3.
6 3.
7.3.
Datum
6-3.
7-3.
6.3.
7-3-
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 4% Deutsche RetchSanl. von 1934 6Xi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.»Ablös.»Schuld mit
AuSlos. »Rechten .............
100,5
97,25
102,75
110,65
100,05
98,25
96,4
101,05
92,25
96,5
101,2
101,4
97
97
109
29,75
1,25
8,7
8,6
8,6
13,25
9,13
100,5
97,2 102,75
110,7
100,2
98,25
96,4
101
92,25
114,65
96,5
101,7
101,4
97
97
I 109
1,2
8,7
8,6
8,6
13,75
I 9,25
100,5
97,2 103
110,6
100,3
98,25
114,65
101,9
97
97
109
30,13
8,7 8,65 8,65
13,2
9,5
100,5
97,2
110,65
100,3
96,4
97
97
109
1,2
8,65
8,4
8,4
13,7
9,25
6,1
9
5,3
37,5
16,4
17,5
107,25
116,75
93
93,5
93,5
186,5
35,65
140,75
119,75
135,25
113
127,5
125,25
127,75
132,5
169,5
127
95,13
109,5
111,75 89
—
127,5
84,25
82,5
9,13 6,2 9,2
5,3
37,5
16,25
18 107 117
93
93,25 92,75 186,5
35,25
140,25 120
135
113
127,5
125,5 127,75
132,5 168,75
127,5
95
110
113,5
89
128
84 83,5
6,3
9,3
5,25
37,5
16,25
17,5
107
117,25
92,75
93,25
93,25
186,5
35,65
141
120,5
135,75
112,65
127,5
126,75
127,9
132,5
168,75
127,5
95,5
109,25
111,75
88,5
156,5
126,9
84,25
82,5
6,3
9,2
5,25 37,75
16,13
25,5 17,75
106
117
93
93,25 92,75 186,5
35,4 141
120 134,75 112,65
127
128,25 132,25
169
127
96 109,75 113,65 88,75
156 127,5 84,5 82,5
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4Xi%Numän.veretnh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2%% Anatolier ...............
41/1% Deutsche Reichspostschatzan- weisungen von 1934. I.......
Hamburg-Amertta-Paket 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz» und Privat»Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
Reichsbank ................]»
A.E.G.......................
Bekula.................... io
Elektr. LteferungSgesellfchast... 6 Licht und Kraft ........... ßXi
Felten & Guilleaume......... 4
Äcsclljch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ «
Rhein. Wests. Elektr..........g
Schuckert L Co............... 4
Siemens L Halske.............
Lahmeyer L Co...............
Buderus ................
6% efoem.8% Hess. VoÜSstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
4Y>% eben,. 8% Hessische Landes» banl Darmstadt Gold R. 12....
6%% ehem. 4X,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLiqui 4X1% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandcSb.Goldschuldverschr. 9t.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.»Rechten 4Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
6Xi% ehem. 4Xi% Franks. Hyp.-
6yt% ehem. 4Xi% Rheinische Hyp.»Bank»Ltau.»Goldpse.....
4Xi% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4Xi% ehem. 7% Pr. Landespfand- brtesanst., Gold Komm. Obl.V
Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
4% Oesterreichische Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente......
Deutsche Erdöl ..............
Harpener...................
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
4V2% beägl von 1913.........
Hoesch Eisen—Köln-Neue'ssen .. Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke ...............
Mannesmann-Röhren........
6% abgest. Goldmexikaner von 9£
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie 1...................
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» kurs
Schlußk. Abend« börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
6.3.
7.3.
6.3.
7.3.
Mansselder Bergbau.......
.» 5
132
132
132
132
Kokswerke...............
.. 6
—
119
119
Rheinische Braunkohlen ....
12
—
—
218,75
220
Rheinstahl ................
.. 4
114
114,75
114
113,65
Bereinigte Stahlwerke......
.. O
83
83,4
82,9
83
Olavi Dänen .............
.. O
18,5
18,5
18,4
18,25
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
124,5
124
Kaliwerke Westekeaeln......
Kaliwerke Salzdetfurth.....
.. 6
120,5
120
121,5
7X1
—
3
. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
151,75
152,75
151,5
151,9
c
vcheideanstalt.............
.. 9
211
212,5
—
—
Goldschmidt ..............
.. 5
105
105
104,9
104
Rütgerswerke .............
.. 6
121
120,5
121,25
120,75
Melallgesellschaft...........
.. 4
114,25
115,13
115
115,5
shiltpp Holz mann.........
lemenlwerk Heidelberg .... ementwerk Karlstadt.......
.. 4
96
96,25
95,9
96,25
i
.. 7 »» 6
131,25
130
131,5
130
=
Schultheis Patzenhofer.....
.. 4
—
—
99
98,5
atu (Allgemeine Kunstseide)
.. O
50,25
50,25
50,25
50,5
!
Zemberg.................
.. 5
93,75
93,25
93,25
92,75
Zellstoff Waldhof ..........
.. 5
120
120
120,75
119,75
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. O
84
—
83,5
83,75
dessauer GaS.............
.. 7
—
126,75
127
Daimler Motoren..........
.. O
97,25
98
97,25
97,5
Deutsche Linoleum.........
.. k
160,5
160,75
161,13
161,13
Orenstein & Koppel ........
.. C
—
——
77
76,75
Westdeutsche Kaufhof.......
.. O
31
31
31,13
31
Chade....................
7 */.
302,5
306
303
307
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
176
—
176
Contt-Gummi.............
.. 8
183,75
183
183,25
182,5
Grtüner..................
Matnkraftwerke Höchst a.M.»
.. O .. 4
I 28,65
89
1 89,25
128-”
I 198
Süddeutscher Zucker.......
. 10
I 198
i 198
1 -
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
6-Mör,
7-Mörz
Amtliche Notierung
Geld 1 Brief
Amtliche Jloflerung
Geld | Brief
Buenos 8ltre-
0,678
0,682
0,678
0,682
Brüssel.....
41,96
42,04
41,93
42,01
Rio de Jan.
0,141
0,143
0,141
0,143
Sosta ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,77
54,87
54,77
54,87
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,265
12,295
12,265
12,295
HelstngforS..
5,40
5,41
5,40
5,41
Parts ......
16,385
16,425
16,37
16,41
Holland ....
168,96
169,30
168,86
169,20
Italien.....
19,76
19,80
19,76
19,80
Japan ......
0,714
0,716
0,714
0,716 5,666
Jugoslawien.
5,654
5,666
5,654
Oslo..... :
61,64
61,76
61,64
61,76
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,13
11,15
11,13
11,15
Stockholm...
63,24
63,36
63,24
63,36
Schweiz ....
81,12
81,28
81,06
81,22
Spanien....
33,97
34,03
33,97
34,03
Prag.......
10,275
10,295
10,265
10,285
Budapest ...
—
—
Neuyork ...
2,459
2,463
Banknoten
2,459
2,463
Berlln,7.M2rz |
Geld
Briei
Amerikanische Noten..............
2,411
2,431
Belgische Noten..................
41,78
41,94
Dänische Noten .................
54,51
54,73
Englische Noten .................
12,23
12,27
Französische Noten...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
168,44
169,12
Italienische Noten................
—
Norwegische Noten ..............
61,43
61,67
DeuttcL Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
——
——
Schwedische Noten...............
63,02
63,28
Schweizer Noten.................
80,88
81,20
Spanische Noten.................
33 77
Ungarische Noten................
—


