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mungen für die örtlichen Volksschulen und steht unter Staatsaufsicht.
Die Kinder, die in den Heimen des Bundes er» zogen werden, die Mädchen, die in feinen Schulen sich vorbereiten für ihren künftigen Beruf: Haus» frau und Mutter zu fein, werden nicht mit totem Wissen angefüllt, sondern werden zu geraden, ehrlichen und aufrechten Menschen erzogen. Die Jungen und Mädel, die in ihrem Unterricht und in ihrer Freizeit zu Bekennern und Verfechtern nationalsozialistischen Gedankenguts erzogen werden, die mit dem Eintritt in die HI. das erste Ziel ihres jungen Lebens erreicht sehen, kann der neue deutsche Staat ohne jeden Zweifel und ohne Befürchtung übernehmen. Diese Menschen werden sich zu bewähren wissen. Nahezu 4000 Kinder sind in den Heimen des Bundes erzogen worden und fanden hier einen Ersatz für das Elternhaus.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer empfing den Präsidenten des Organisationskomitees der olympischen Winterspiele Dr. Karl Ritter von Halt zur Berichterstattung über die Vorbereitungen zu den Winterspielen. Der Führer sprach dem Präsidenten seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und bat ihn, diesen Dank auch den übrigen Mitgliedern' des Organisations- komitees zu übermitteln.
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In der Dortmunder Westfalenhalle fand am Montagabend ein großer Appell der Dortmunder HI. vor dem Stellvertreter des Reichsjugendführers, Stabsleiter Lauterbacher, statt. In der Begleitung des Stabsführers befand sich auch der Führer der italienischen Jugendorganisation, Staatssekretär Ricci, der als Führer der italienischen Olympia-Mannschait in Deutschland weilt.
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Das Pressereferat Dr. Ley teilt mit: Reichsleiter Dr. Ley hatte in Berlin eine Zusammenkunft mit Mister Town Kirby, Neuyork, und Dr. I. v a n der 23 e n und Frau, Coosterbeek (Holland). Die Unterredung, an der noch Legationsrat Dr. Hinrichs vom Auswärtigen Amt, Chefadjutant Mar- re n b a ch , Hauptstellenleiter Rentmeister und Pressereferent K i e h l teilnahmen, galt der Erörterung verschiedener mit dem Weltkongreß für Fre'izeit und Erholung zusammenhängender Fragen. Die ausländischen Gäste ließen ihr großes Interesse an der Deutschen Arbeitsfront und an der NSG. „Kraft durch Freude" erkennen. Der im Juli 1936 in Hamburg ftattfindende Kongreß wird durch eine Leistungsschau der NSG. „Kraft durch Freude" dazu beitragen, der ganzen Welt das wahre Gesicht des neuen Deutschland vor Augen zu führen.
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Bei den Nachwahlen der schottischen Universitäten zum Unterhaus wurde der Präsident des Geheimen Staatsrats Ramsay Macdonald mit einer Mehrheit von 7 359 Stimmen gewählt. Er erzielte 16 393 Stimmen. Der schottische Nationalist Professor Gibb erhielt 9034 Stimmen. Der Ar- beiterparteUer Thomson brachte es nur auf 3597 Stimmen.
Der Londoner Fleischerstreik.
In einer Massenversammlung der streikenden Fleischergehilfen und Transportarbeiter des Londoner Fleischmarktes Smithsfield, die um Mitternacht stattfard und stürmisch verlies, wurde beschlossen, den Streik, der bereits ein ernstes Ausmaß angenommen bat, fortzusetzen. Kurz nach Mitternacht besetzten die Streikenden alle Zugänge zum Markt und verhinderten die Fleischzufuhr. Bald darauf schlossen sich die Arbeiter der Nachtschichten in mehreren benachbarten Betrieben dem Streik an. In den frühen Morgenftunden marschierten Streikposten nach den Londoner Dockanlagen, wo sie zahlreiche mit der Ausladung von Fleisch beschäftigte Arbeiter veranlaßten, die Arbeit niederzulegen. Man befürchtet, daß sich der Streik möglicherweife auf andere Großmärkte der englischen Hauptstadt ausdehnen wird, die für die Belieferung mit Fleisch, Früchten, Gemüse usw. zu sorgen haben.
Am heutigen Dienstagmittag sollen die Streiken- den wiederum eine Versammlung abhalten. Falls der Streik andauern sollte, werden vielleicht Londoner Studenten als Nothilfe herangezogen werden. Infolge des Streiks können 4000 Fleischer Londons und der Londoner Grafschaften heute fein Fleisch erhalten. Eine Sendung von 1400 Tonnen Gefrierfleisch, die aus Argentinien in Southampton eintraf, konnte nicht ausgeladen werden.
Ausländische Tumimeiier vor dem Mm.
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Der Höhepunkt des Berliner Reit- und Fahrturmers in der Deutfchlandhalle war die Entscheidung um den Großen Preis von Deutschland. Die deutsche Mannschaft — wir berichteten darüber — war den ausländischen mit acht Fehlerpunkten weit überlegen, da Polen 33 und Italien 50 Fehler verzeichnen mußten. Nach dem Kamps wurden alle Mannschaften dem Führer vorgestellt. Hier begrüßt Adolf Hitler die italienischen Reiteroffiziere. — (Atlantic-M.)
Aus aller Welt.
Nachlassen der Kalle in den Vereinigten Staaten.
Die Kältewelle, die seit dem 22. Januar den amerikanischen Mittelwesten heimsucht, scheint langsam ihrem Ende entgegenzugehen. Die Temperaturen stiegen auf 5 bis 15 Grad Celsius unter Null. Die völlig vereisten Landstraßen verursachten über das Wochenende zahlreiche Verkehrsunfälle, bei denen nach den bisher vorliegenden Meldungen 30 Personen getötet wurden. Mit 2500 Pfund Nahrungsmitteln an Bord starteten von Boston vier Flugzeuge, um den 3300 Bewohnern der seit Wochen durch riesige Eisfelder vom Festland abgeschnittenen Nantucket-Insel Hilfe zu bringen.
Starke kalte und Schneeftürme in Sowjetrußland.
Im ganzen europäischen Gebiet der Sowjetunion herrscht sehr starker Frost Neben Nord- und Mittelrußland, wo bis zu 35 Grad Kälte gemessen wurden (Moskau hatte z. B. 30 Grad unter Null), hat die Kältewelle auch die Ukraine, Nordkaukasus, das Gebiet am Asowschen und am Schwarzen Meer und sogar die sonst warme Krim ersaßt In vielen Gegenden herrschen „ur Zeit starke Schneestürme, die im Eisenbahnverkehr außerordentlich starke Verspätungen zur Folge hatten
Arühlingswetter in Ungarn.
Seit Tagen herrscht in Ungarn ein warmes Frühlingswetter, wie es seit vielen Jahrzehnten in dieser Jahreszeit hier nicht erlebt worden ist. Die Temperatur hat einen ungewöhnlichen Höhegrad erreicht In den südlichen Teilen Ungarns stehen die Mandelbäume und Frühlingsblumen in voller Blüte. Obstbäume und Sträucher, die sonst Ende März zu grünen beginnen, werfen bereits jetzt die Knospenhüllen ab. Die Saaten stehen im vollsten Grün. Unter den ungarischen Landwirten macht sich größte Beunruhigung und Besorgnis wegen des vorzeitigen Frühlingswetters bemerkbar, da die Gefahr besteht, daß ein plötzlich eintretender Frost die ganze Jahresernte zunichte machen könnte.
Schwerer Nebel über der Elbmündung.
In den letzten Nächten herrschte über der Elbmündung starker Nebel, der sich derart verdichtete, daß am Sonntagmorgen der Schiffsverkehr völlig lahmgelegt wurde. Bis in die späten Nachmittagsstunden hinein lagen etwa 30 Schiffe der verschiedensten Nationen zwischen Brunsbüttel und den Feuerschiffen vor Anker. Bei den Feuerschiffen „Elbe 3" und „Elbe 4" stießen am Sonntagnach- mittag der holländische Dampfer „Sembilan" und der dänische Dampfer „Dagmar" zusammen, wobei beide Fahrzeuge Außenbordschäden über Wasser erlitten Während der Holländer seine Reise nach Hamburg fortsetzen konnte, mußte der dänische Dampfer „Dagmar" bei Cuxhaven vor Anker gehen.
Vater mit drei Söhnen vom Vtth erschlagen.
Ein eigenartiger Unfall, der vier Menschen das Leben kostete, ereignete sich in einer der vergangenen Nächte in Biarritz. Während eines Hefti- gen Gewitters schlug der Blitz in eine Hochspannungsleitung ein. Von hier aus sprang er auf die elektrische Leitung eines Wohnhauses über, tn dem ein Arbeiter mit seiner Frau und acht Kindern wohnte. Auf bisher ungeklärte Weise kam der Strom in Verbindung mit den Eisenbettstellen des Familienvaters und seiner drei Söhne, die alle auf der Stelle getötet wurden. Die Ehefrau erlitt lebensgefährliche Brandwunden, als sie ihren Kindern zu Hilfe eilen wollte und mit den Bettstellen in Berührung kam. Die anderen fünf Kinder blieben unverletzt. Auch in anderen Häusern richtete der Blitzschlag erheblichen Sachschaden an.
Die Deutsche Schach-Mannschaftsmeisterschaft.
In der vorletzten Runde der nach dem Pokalsystem ausgetragenen deutschen Schach-Mann- schaftsmeisterschaft standen sich dieser Tage Niedersachsen und Nordmark in Hannover gegenüber. Der Kampf endete mit einem angesichts der Spielstarke der Nordmärker überraschenden Sieg der Niedersachsen von 5V2 zu 21/« Punkten. — Der Schlußkampf gegen Bayern wird am 29. Fe
bruar in Berlin ausgetragen werden. Da Berlin bei den bisherigen Kämpfen spielfrei war, wird der Sieger aus diesem Kampf noch gegen Berlin kämpfen müssen. Unter diesen Umständen wird auch der Großdeutsche Schachbund einen Dreierkampf ansetzen, so daß Berlin zugleich mit Niedersachsen und Bayern einen Dreirundenkampf austrägt.
Ein Kindermord in Berlin aufgeklärt.
Ein Kindermord fand jetzt in Berlin seine endgültige Aufklärung. Vor wenigen Tagen wurde auf einem Gartengrundstück in Mariendorf die Leiche der seit Herbst 1935 vermißten zwölfjährigen Schülerin Erna Vogel gefunden. Zwei Tage danach gelang es der Kriminalpolizei, den Täter, den 25jährigen Albert Rüdiger aus Mariendorf, festzunehmen. Der Mörder hat ein Geständnis abgelegt. Er hat das Mädchen am 25. August 1935 in einer Gartenlaube ermordet
Mit dem Auto in eine marschierende Truppe gerast.
Der Detmolder Einwohner Max K e m p e r fuhr mit seinem Kraftwagen in unverantwortlichem Tempo in eine Kolonne Soldaten, die vom Gottesdienst zurückkehrten. Neun Soldaten wurden verletzt, und zwar einer sehr schwer, drei schwer und die übrigen leichter. Der Kraftwagenführer scheint nicht ganz nüchtern gewesen zu fein. Er wurde sofort festgenommen und in das Amts- aerichtsgefängnis in Detmold eingeliefert. Das Verfahren gegen ihn wird beschleunigt durchgeführt.
Acht Todesopfer eines Brandunglücks in Kalifornien«
An der im Bau begriffenen Parkerdamm-Tal- sperre am Colorado-Fluß (Kalifornien) ereignete sich in einer Nacht ein schweres Brandunglück. Eine Arbeiterschlafbaracke brannte in wenigen Minuten vollkommen nieder. Acht Arbeiter fanden den Tod in den Flammen, während über 30 zum Teil schwere Verbrennungen davontrugen.
Wetterbericht
des Neichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Begünstigt durch die allgemeine europäische Luftdruckverteilung und die Entwicklung eines sehr kräftigen Wirbels im Mittelmeergebiet sind kältere polarmaritime Luftmassen meistens südwärts vor- gestoßen. Die Temperaturen sind dabei seit Samstag in allen Höhenlagen um etwa 10 bis 15 Grad zurückgegangen, so daß die Niederschläge in Schnee übergingen. Während bet uns die Schneefälle nur geringe Ausmaße erreichten, sind im Schwarzwald, vor allem aber im Alpengebiet, sehr erhebliche Schneemengen niedergegangen. Die zur Zeit im Zwischenhoch beobachtete Besserung bleibt voraussichtlich nur vorübergehend.
Aussichten f ü r Mittwoch: Anfänglich heiter und nachts weitere Frostverstärkung, banit wieder zunehmende Bewölkung, auf Ost drehende Winde.
Aussichten für Donnerstag: lieber- wiegend bewölkt mit Neigung zu Niederschlägen (im Gebirge meist Schnee), ausgeglichene Temperaturen, aber noch ziemlich kalt
Lufttemperaturen am 3. Februar: mittags 4,6 Grad Celsius, abends 1,4 ©rab; am 4. Februars morgens —0,9 Grab. Maximum 5,1 Grad, Minimum heute nacht —1,5 Grad.
Dlnterfport-lvetternachrichten.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, — 8 Grad, 3 cm Gesamtschneehöhe, 3 cm Neuschnee, Pulverschnee, keine Sportmöglichkeiten.
Rhön. Wasserkuppe: Nebel, —6 Grad, 6 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel möglich.
Taunus. Kleiner Feldberg: Nebel, — 5 Grad, 4 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel stellenweise möglich.
Schwarzwald. Feldberg: Schneefall, —8 Grad, 80 cm Gesamtschneehöhe, 30 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D.A. XII. 35: 11300. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr« Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
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der L/A. 9. Die Abteilung steht trauernd an der Bahre dieses jungen Soldaten.
Welte,
Hauptmann und Abteilungskommandeur.
Am 3. Februar 1936, mittags, verstarb der
Kanonier Döll
Luise Pietsch nebst Kindern
Gießen, den 4. Februar 1936.
0507
Statt Karten.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, für die Kranz- und Blumenspenden sowie allen, die ihm das letzte Geleit gaben, innigen Dank
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