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Der Reichswettkampf der GA.
Destenauslese für Partei, Volk und Staat.
DasInfanierie-Negimeni Gießen übi in Oberhessen
Oie Gefechte am fünften Tage.
Das HL Bataillon.
Um 5.30 Uhr am Samstag wurden die Zelte bei Wenings abgeschlagen, und ein neuer Uebungs- tag begann für das Bataillon.
Diesmal war der Anmarsch nicht weit. Nack der Lage war eine blaue Hauptkampflinie, die auf den Höhen von L i ß b e r g und Gelnhaar nach Rinderbügen verlief, von überlegenen feind' lichen Kräften am vorangegangenen Tag bei Gelnhaar in Richtung Weninas durchbrochen worden. Blau war es gelungen, den Einbruch auf den Höhen bei Wenings aufzufangen. In der Nacht waren neue Truppen herangeführt worden, um irn Gegenangriff den eingebrochenen Feind wieder zurückzuwerfen; also ein „Angriff mit be- chränktern Ziel" war der Uebungszweck. Das III. Bataillon stellte sich dazu — beiderseits angelehnt — am Petersberg bet Wenings bereit.
Mit starker Artillerie-Unterstützung begann um 8 Uhr der Angriff. Dank der starken Feuerunter- tützung gelang es zunächst Blau, den Feind aus
den Waldstücken 2 Kilometer südwestlich Ws« n i n g s wieder herauszuwerfen und bis an den jenseitigen Waldrand vorzudringen. Hier war ein erneuter Einsatz der schweren Waffen nötig, da die Beobachter nicht vor den Wald sehen konnten. Nach längerer Pause wurde der Angriff fortgesetzt, der zunächst die Höhen ostwärts Gelnhaar erreichte. Auch hier war wieder ein völlig neuer Ansatz des Angriffs notwendig, um die beherrschenden Höhen südlich Gelnhaar in Besitz nehmen zu können. Als der Angriff nach Umgruppierung der schweren Waffen gerade beginnen sollte, wurde die Hebung beendet. Eine schwierige, aber sehr lehrreiche Aufgabe hatte das Bataillon erfüllt, die vom Bataillonskommandeur und dem am Samstag auch an« wesenden Regimentskommandeur eingehend besprochen wurde.
Gegen 15 Uhr rückte das Bataillon in seine Quartiere in Dr t e n b e r g, Lißberg, Eckarts- b o r n und Babenhausen ein, wo es von der Bevölkerung herzlich empfangen und mit reichem Flaggenschmuck begrüßt wurde.
Am heutigen Montag wird eine neue Hebung des Bataillons über Nidda bis in die Gegend von Berstadt führen.
Die Rückkehr des Bataillons in seine Garnison I erfolgt am morgigen Dienstag gegen 14 Uhr.
e n, Obe r • Bessingen Hochberg (nordwestlich Homberg) — und die Punkte t, wie bisher an allen Tagen 1360 und 351 von Blau besetzt. Die Berteidigungs-
und Röthges, wo es,
abgebrochen.
Nach der Kritik sammelte sich das Bataillon geschloffen bet Altenhain und rückte diesmal — bas einzige Mal im ganzen Manöver — gefchloffen mit allen Waffen, Minenwerfer- und Reiterzug, über Freienfeen—Laubach in die Unterkünfte D i l - lingen, Ruppertsburg, Nonnenroth, Nieder -Besjirrgen ~~ wvrri
Am Samstag früh um 5 Uhr war das Bataillon bereits wieder in Bewegung. Uebungsgegenftanb war der Uebergang von hinhaltendem Kampf zur Verteidigung. Als Gelände des Widerstandes war die Linie
Am Biwaktisch beim III. Bataillon: Zweiter von links (neben dem Adjutanten) der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Offenbächer. — (Aufnahmen (2]: Photo-Pfaff.)
linie verlief über Appenrod— Homberg bis zum Schönberg. Die Zeit zum Zurückgehen für Blau war äußerst gering, da der Feind bereits an der Straße Dannenrod—Schweinsberg und in den anliegenden Waldstücken bereitstand. Ab 7 Uhr war rege Spähtrupp-Tätigkeit auf beiden Seiten. Der Angriff von Rot erfolgte um 9.45 Uhr. Die Ge- fechtsvorposten räumten befehlsgemäß den Punkt 351 und den Hochberg, so daß der erste Angriff von Rot ins Leere ging. Als Rot die Höhe erreichte, fetzte lebhaftes Maschinengewehrfeuer auf Der Blauen Hauptkampflinie ein. Nachdem der Angriff bis zur Straße Appenrod—Homberg vorgetragen war, hörte die Truppe das Schlußsignal.
Anschließend an die Besprechung der Uebung konnte die Truppe in die Quartiere abrücken, wo sie den Rest des Samstag und am gestrigen Sonntag verblieb. Das II. Bataillon war in folgenden Ortschaften untergebracht: 5. Kompanie in Weiters- Hain, 6. Kompanie in Nieder-Gemünden, 7 Kompanie in N i e d e r - O h m e n, 8. Kompanie und Stab in Burg-Gemünden.
Der heutige Montag führt das Bataillon mit einer neuen Aufgabe in Richtung Kesselbach (Lumdatal).
Das Bataillon wird am morgigen Dienstag voraussichtlich am frühen Nachmittag wieder in Gießen einziehen.
Die Gießener Pionierstürme der SA. bauten am gestrigen Sonntagmorgen in der Nähe der Müllerschen Badeanstalt einen Steg über die Lahn. Ein Ponton wird zu Wasser gebracht.
Die Mannschaften überqueren den Fluß auf dem fertigen Steg. — (Aufnahmen [2J: Photo-Pfaff.)
Das I. Bataillon.
Zu Beginn des Samstag sammelte sich das Bataillon auf der Straße Altenhain — Sellnrod. Die Lage stellte das Bataillon entfaltet in die Wälder beiderseits der Straße. Zunächst erhielt das Bataillon den Befehl, links neben dem bereits im Gefecht stehenden II. Bataillon (angenommen) die Ältenhainer Höhe anzugreifen und den dort eingenisteten Gegner zu werfen. Das Bataillon ging entfaltet in oftmärtiger Richtung vor, bis es Den Waldrand des Judenkopfes erreichte. Hier bot sich dem Bataillonsführer folgendes Bild: rechts von ihm im Grunde lag A l t e n h a i n. An den Orts- rändern von Altenhain sah man das II. Bataillon im Feuer gegen die Ältenhainer Höhe. Der Bataillonsführer beobachtete, daß das II. Bataillon mit feinem Angriff liegen geblieben war, und er gab nun in Ausführung eines Regimentsbefehls die Anordnungen, um zur Entlastung des II. Bataillons den freien Flügel des Roten Gegners anzugreifen. Das Bataillon stellte sich also am Waldrand bereit und griff nach Durchführung der einzelnen Vorbereitungen um 9.20 Uhr überraschend aus dem Waldrand heraus an, warf nach kurzer Zeit den unmittelbar vor ihm liegenden Gegner zurück und kämpfte sich langsam bis gegen die Ältenhainer Höhe vor. Bei diesem Stand wurde die Uebung
t tn- iohor Mlinn erhielt ein halbes Brot, 250 Gramm Vucy ensieifky, ou un
$tO°Ä50 ®rÄ «inC e-b-wurst und ein Liter »er.
großer Manöverball!" Die Wirkung war über» raschend. Bereits um 20.30 Uhr war der Saal des „Frankfurter Hof" bis auf den letzten Platz gefüllt. Nun ist gerade die 7. Kompanie in der Lage, mit verschiedenen Angehörigen ein ganzes, urgemütliches Abendprogramm aufzustellen. Eine flotte Künstlerkapelle in Feldgrau war sofort zur Stelle. Zwischen den Tänzen wechselten humoristische und gesangliche Darbietungen miteinander ab. Verschönt wurde der Abend durch die Anwesenheit der Mädels des Frauen-Arbeitsdienstlagers. In ihren weißen Blusen mit den roten Halstüchern hoben sie sich leuchtend ab von dem Grau der Uniformen der jungen Soldaten, zwischen denen sie hübsch gestaffelt saßen. Nicht zu vergessen sind die Töchter Des Städtchens, die in nimmermüder Regsamkeit mit ihren „Ein- quartierten" das Tanzbein schwangen Bei jedem Soldaten bestand nun die bange Frage: „Bleibt der Zapfenstreich wie befohlen bestehen?" Endlich löste sich die Spannung dieser Frage durch das erlösende Wort des anwesenden Bataillons-Kommandeurs, daß der Zapfenstreich auf 24 Uhr verlängert fei. Nunmehr war es eine Selbstverständlichkeit, daß sich die Führerin des Frauen-Arbeitsdienstlagers genötigt sah, auch ihrerseits die gleiche Anordnung zu treffen. Ein Ehrentanz der beiden Führerorgane wurde daraufhin dankbar und frohen Blickes unh mit Heiterkeit begleitet. So verlief der Abend dieses Manöverballes in bester Stimmung, und die 24. Stunde beendete ein frohes Erlebnis, das die jungen Soldaten nicht vergessen werden.
Von der SA.-Brigade 147/Oberhessen wird uns geschrieben:
Leistung ist die höchste mögliche Erfüllung der Anforderung. Die Höhe der Anforderung wird damit zum Maßstab der Leistung. Dieser einfache Satz findet seine Anwendung nicht nur im wirtschaftlichen und beruflichen Leben des Einzelnen ober des ganzen Volkes, sondern ebenso im politischen und weltanschaulichen Kampf einer Bewegung, dabei wird die Leistung der Maßstab der Gesinnung. Die Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung hat diesen Grundsatz immer wieder unter Beweis gestellt. Alles, was heute als Leistung des Führers und seiner Partei gewertet wird, ist die Bewältigung von Aufgaben, zu deren Lösung kein Glücksfall ober ein anberer Beistand verhalf, sondern
allein der Wille, der seine Kraft ans der na- tionalfozialistischen Weltanschauung nahm.
Dieses Leistungsprinzip ist die Grundlage des nationalsozialistischen Staatsgedankens und fand lange vor der Machtergreifung feine Verwirklichung in der Partei und ihren Gliederungen. Wenn heute die Partei das Fundament dieses Staates geworben ist, ergibt sich für sie immer erneut bie Notwendigkeit, durch Anforderung und Lei- ft u n g aus ihren Reihen die zur Führung von Partei und Staat Fähigsten herauszufinben. Ein Rückblick auf bie Geschichte ber SA. zeigt, baß sie auf Grunb ihrer besonderen kämpferischen Auf- gäbe aus ihren Reihen faft alle führenben Männer b e s heutigen Staates her- ausgestellt hat. Besonbers in ben Jahren nach ber Machtergreifung hat bie SA. in einem Umfange Führer- unb Unterführerstellen des Staates und ber Behörden, der Polizei, des Arbeitsdienstes, ber Partei unb ihrer Unterglieberungen besetzt, baß es fast schien, bie SA. könnte das für sich selbst benötigte Führermaterial nicht mehr aufbringen, insbesondere, weil die zahlenmäßige Vergrößerung der SA. wesentlich mehr Führer benötigte. Die Arbeit des letzten Jahres hat diese Bedenken zerstreut und
in harter Schulung und Überprüfung ist ein Führernachwuchs geschaffen worden,
der zur Zeit feinen ersten großen praktischen Befähigungsnachweis bei der Durchführung des Reichswettkampfes der SA. zu erbringen hat. Wie jede militärische Truppe einmal im Jahr ein Manöver abhalten muß, um das Gelernte praktisch zu verwerten, und um Können unb Führung im erweiterten Aufgabengebiet unter Beweis zu stellen, so haben auch bie politischen Soldaten der SA. in diesem Jahr erstmalig ein derartiges „Manöver", ben Reichswettkampf, burchzuführen. In ber Kampfzeit waren bie arohen Aufmärsche unb Parteitage eine derartige ßeiftungsprobe, und bie Parteitage sinb es auch heute noch. Da aber die großen Appelle ber Partei heute zwangsläufig nur noch einen Teil ber Bewegung erfassen können, ist für die SA. die Durchführung des Reichswettkampfes als General- a p p e l l des letzten SA.-Mannes angeordnet worden. Die an jeden einzelnen SA.-Mann in diesen Monaten gestellten Anforderungen sind so hoch, wie es für das gesteckte Ziel notwendig ist, d. h.
die Ehre, in der vordersten Reihe der naftonal- fozialistischen Bewegung zu marschieren, ist gleichbedeutend mit dem Verzicht auf einen
großen Teil der perfönlichen Freiheit.
eine überaus herzliche Aufnahme fand. In diesen Quartieren verbrachte bas Bataillon auch Den Sonntag als Ruhetag. Manöverball war natürlich auch hier bie befonbere Freube der Solbaten unb der Bevölkerung. , .
Am heutigen Montagfrüh beginnt bie Aufgabe des Bataillons bei Hungen und fuhrt in Richtung R o b h e i m a. d. Horloff. Nach Beenbi- gunq dieser Uebung rückt das Bataillon in frie- densmäßiges Biwak in unmittelbarer Nahe non Klost-rArnsburg, das bem Antritt des Publikums offensteht und zu dem sich schon viele Besucher angemelbet haben. Das Bataillon wird heute gegen 15 Uhr auf dem Biwakplatz eintreffen.
Die Rückkehr des Bataillons nach Gießen erfolgt am morgigen Dienstag gegen 17 Uhr auf der Licher Straße von Steinbach her.
Das H. Bataillon.
Da für Samstag, 27. Juli, wieder eine anstrengende Hebung bevorstand, sollte der Abend des •Freitag, 26. Juli, in aller Ruhe verlaufen. Zufällig Hanen in dem schonen Städtchen Homberg a. d. vl m der Stab des II, Bataillons, b.e 7. Kompanie mnb ein Zua der Minenwerser. Kompanie Am Freitag um 20 Uhr ertönte plötzlich in dem Stadt- Zen das Signal „Achtung!", onlchließend wurd-Hont unb vernehmlich ausgernsen: „Heute abend von s Uhr
Wenn heute irgendwo die SA. im Ehrendienst ber Partei zusammen mit ber Wehrmacht, Polizei unb Arbeitsdienst aufmarschiert, sei es bei Eröffnung von Autobahnen ober politischen Anlässen, wenn sie eingesetzt wird im Katastrophenschutz, ober als zusätzliche Hilfskraft ber Polizei bei Absperrungen, wenn sie im wehrsportlichen Wettkampf eine Mannschaft stellt, ober aber unbeachtet unb still den Dienst in den Einheiten versieht, dann soll sich jeder bewußt sein, daß ber Dienst in ber SA. zu• sätzlich einer schweren Berufsarbeit geschieht, baß es sich bei ihr um ein freiwilliges Opfer von wohlverbienter Freizeit hanbelt, daß sie kein Sold und keine Rücksicht bei ber Berufsarbeit lohnt.
Der Reichswettkampf bringt damit erstmalig der Gesamtheit des deutschen Volkes zum Bewußtsein, daß dieser freiwillige Soldat Adolf Hitlers, der SA.-Mann, der gesialtgewordene Nationalsozialismus ist, daß in ihm eine noch nie dagewesene Männergestalt in die deutsche Geschichte eintritt, auf deren Schultern und glaubensstarken Herzen nunmehr der nationalsozialistische Staat ruht.
So wächst ber Reichswettkampf über seine Be- beutung für bie SA. hinaus zur B e ft e n a u s • lese für Volk, Partei unb Staat, und eine körperlich unb weltanschaulich gefeftigte Mannschaft wird 3um Garanten des Reiches und feiner Idee.


