Ausgabe 
27.3.1935
 
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sich als hochbefähigt erwiesen haben: Gestaltung bes deutschen Heims in Stadt und Land, ©eftoliung der landwirtfchaftlichen Um - gebung des deutschen Menschen im Städte­bau und in der städtischen und bäuerlichen Sied­lung, Heranbildung artgemäßer und zugleich im Ausland werbekräftiger Formen der modischen Erscheinung des Menschen von der Frisur bis zur Fußbekleidung.

Die Einheit der Rechtspflege.

FeierticherTtaatsakt in «erlitt am 2. April.

Berlin, 26. März. <DRB.> Am 1. April 1935 sind alle deutschen Gerichtsbehörden zu einer einheit­lichen deutschen Reichsjustizverwaltung zusammengeschlossen, die unter der Führung des Reichsministers der Justiz, Dr. Gärtner steht. Aus diesem Anlaß findet am Dienstag,' 2. April, um 15 Uhr, im Opernhaus in Berlin ein großer Staadsakt statt. Bei dem Festakt werden Mini­sterpräsident Göring, der Reichsminister der Ju­stiz Dr. Gärtner und der Reichsminister des In­nern Dr. Frick das Wort ergreifen. Bei dem Fest­akt wird das ganze offizielle Deutschland vertreten sein. U. a. sind auch die Dekane aller juristischen Fa­kultäten des Reiches eingeladen. Ferner werden die Deutsche Rechtsfront, der Bund Nationalsozialisti­scher Deutscher Juristen sowie die Akademie für Deutsches Recht und die deutsche Rechtsanwaltschaft vertreten sein. Es werden ferner erscheinen der Präsident des Reichsgerichts mit den Senatspräsi­denten des Reichsgerichts, sämtliche Mitglieder des Volksgerichtshofes, der Oberreichsanwalt, sämtliche Oberlandesgerichtspräsidenten, Generalstaatsanwälte, Landgerichtspräsidenten und Oberstaatsanwälte des ganzen Deutschen Reiches sowie Vertreter der übri­gen Beamten, der Angestellten und der Arbeiter der deutschen Justiz. Der Festakt wird auf alle deut­schen Sender übertragen; Reichsjustiz­minister Dr. Gürtner hat für alle deutschen Justiz- behörden Gemeinschaftsempfang angeordnet. Außer­dem flaggen am 1. und 2. April sämtliche Justiz­behörden. Der Tag wird durch eine Festaufführung in der Staatsoper abgeschlossen.

Oie deutsche Lufthansa im Sommer 1935.

Berlin, 26. März (DNB.-Funkspruch). Am 1. April tritt im europäischen Luftverkehr der Som­merfahrplan in Kraft. An neuen zwischen- staatlichen Flug st recken werden in Betrieb genommen: Eine zweite direkte Tagesverbindung Berlin Kopenhagen, die Linie BerlinEssen Düsseldorf Brüssel, die Strecke Hamburg Amsterdam, die Strecke AmsterdamFrankfurt Mailand und eine durchgehende Tagesver­bindung Berlin Madrid. Zahlreiche neue Flug­schnellverbindungen werden im innerdeutschen Fernverkehr geschaffen. Neben den Blitzstrecken BerlinHamburg,.BerlinFrankfurt und Hamburg Köln werden ab 1. Mai neue Blitzverbindungen zwischen BerlinNürnbergMünchen und Berlin

Köln geschaffen, ferner die sehr günstige neue Frühverbmduna Breslau Dresden Nürnberg Stuttgart mit Anschlüssen nach München und Mar­seilleBarcelona. Innerhalb der Reichsgrenzen wird es künftig keine Großstadt mehr geben, die nicht in höchstens 23/< Stunden von Berlin aus zu erreichen ist. Besondere Erwähnung verdient die Einrichtung des Postdienstes auf der deutschen Transozeanstrecke BerlinStutt­gartSevillaNatalRio de JaneiroBuenos Aires. Die Laufdauer der Sendungen, die bisher zwischen Berlin und Rio de Janeiro etwa vier, bis Buenos Aires rund fünf Tage beanspruchte, wird künftig durch Aufnahme des Nachtverkehrs auf den kontinentalen Anschluhstrecken noch wesent­lich beschleunigt werden.

VerdunkelungSübung auch in Kassel.

Kassel, 26. März. (LPD.) Nach der großen Verdunkelungsübung, die kürzlich in Berlin statt- fand, wird am Samstag, 13. April, auch für die Stadt Kassel mit ihren Randgemein­den eine gleiche Verdunkelungsübung durchgeführt werden. Der Zweck der Veranstaltung ist, die Stadt so ins Dunkel zu legen, daß im Ernstfälle ihre Auffindung durch Luftfahr­zeuge erschwert oder unmöglich gemacht wird. Die Hebung beginnt mit einereingeschränkten Beleuch­tung" in der Zeit von 22 bis 23.15 Uhr, an die sich eineVerdunkelung" bis 23.30 Uhr anschließt.

Eine entmenschte Mutter vor Gericht. Der Mordprozeß Iünemann in Berlin.

Vor dem Berliner Schwurgericht begann die Verhandlung gegen die 24jährige Frau Charlotte Iünemann, die wegen Ermordung ihrer 'drei Kinder angeklagt ist. Wie erinnerlich, waren die drei Kinder der unmenschlichen Mutter in der Kellerwohnung im Nordosten Berlins am 3. Februar d. I. von Nachbarn, die durch das Wim­mern der Kleinen aufmerksam geworden waren, in völlig verwahrlostem Zustande aufge­funden worden. Die beiden Kleinsten, der lV«jäh- rige Wolfgang und die vier Monate alte Ingeburg, waren bereits an Entkräftung gestorben. Der 3V2= jährige Bernhard starb dann trotz aller ärztlichen Bemühungen vier Tage später im Krankenhaus. Frau Iünemann, die einen sehr zweifelhaften Ruf genießt, war zunächst nicht aufzufinden, stellte sich später selbst der Polizei, da sie durch die Fahn­dungen völlig in die Enge getrieben worden war und gestand, daß sie sich überhaupt nicht um die Kinder, die ihr bei ihrem liederlichen ß benswandel im Wege gewesen seien, geküm­mert und sie seit dem 25. Januar ohne jede Nah­rung und Wartung gelassen habe. Die ihr gewähr­ten Unterstützungen hat Frau Iünemann immer in Lokalen durchgebracht. Da Frau Iünemann sich auf diese entmenschte Weise ihrer Kinder hat entledigen wollen, hat der Staatsanwalt Anklage wegen vor­sätzlichen Mordes erhoben.

Die Angeklagte machte einen verstörten Eindruck und setzte sich, das Gesicht vom Publikum abgewandt,

in der Anklagebank nieder. Zur Verhandlung sind 22 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Der erste Verhandlungstag war mit der Vernehmung der Angeklagten ausgefüllt. Die Angeklagte lernte als 16jährige in Magdeburg, wo sie in einer Fabrik beschäftigt war, ihren späteren Ehemann Bernhard Iünemann kennen. Sie zog später mit Iünemann nach Berlin; die Ehe war anscheinend sehr unglück­lich. Als Bernhard Iünemann nach der Heilanstalt Herzberge gebracht werden mußte, wurde Frau Iünemann von dem Wohlfahrtsamt unterstützt. An­statt aber die Zuwendungen der Wohlfahrt und der NSV. ihren Kindern zukommen zu lassen, vergeudete Frau Iünemann das Geld in zweifelhafter Gesell­schaft. Schließlich lernte sie den 20jährigen Karl Kluge kennen, von dem sie ein Kind erwartet.

Während Frau Iünemann in der Voruntersuchung zugegeben hatte, ihre Kinder auf das gröblichste vernachlässigt zu haben und schließlich sogar gestan­den hatte, daß sie die Kinder absichtlich habe verhungern lassen, versuchte sie in der Ver­handlung ihr Verhalten zu beschönigen. So erklärte sie zunächst, sie habe sich bei ihrem Verhalten gar keine Gedanken gemacht, und behauptete später, ihr Freund Karl Kluge habe ihr geraten, sich nicht mehr um die Kinder zu kümmern.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichswehrmini st er Generaloberst von Blomberg begibt sich am 2?. März auf eine dreitägige Besichtigungsreise nach Schlesien, wo er u. a. die Standorte Görlitz, Hirschberg, Glogau, Ohlau, Brieg, Oppeln und die Städte Beuthen und Gleiwitz besuchen wird. Dabei ist die Besichtigung schlesischer Truppenteile sowie verschiedener Jndustriewerke in Aussicht genommen.

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Der ständige Vertreter derRhein. - Wests. Zeitung" in Rom Dr. Paul Ullmann hat am vergangenen Samstag völlig überraschend von der italienischen Staatspolizei einen Aus­weisungsbefehl erhalten. Die publizistische Tätigkeit Dr. Ullmanns soll angeblich Interessen des italienischen Staates verletzt haben. Die deut­sche Botschaft -hat sich mit der Angelegenheit be­faßt. *

Zwischen der polnischen Regierung und einer briti­schen Werft ist ein Vertrag über den Bau von zwei leichten Kreuzern paraphiert worden.

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Der französische Ministerrat hat auf Vorschlag des Handelsministers eine Verordnung gebilligt, die vor­übergehend die Ausfuhr von gewissen für die Landesverteidigung wichtigen Roh st off en untersagt. Unter den Rohmate­rialien befinden sich vor allem Magnesium, Baum­wollabfälle und Hplz für Gewehrschäste.

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In Dublin sind 50hervorrogendeirische Republikaner von bewaffneten Geheimpoli­zisten verhaftet worden. Der Grund für diese

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig

Maßnahme der republikanisch-gesinnten Regierung scheint zu sein, daß die unter dem. NamenIrische Republikanische Armee" bekannte Vereinigung be. absichtigt hat, streikenden Straßenbahnangestellten in Dublin zu Hilfe zu kommen.

Völlige Desorganisation im russischen Transportwesen.

Moskau, 20. März. (DNB.) Der neue Der. kehrskommissar Kaganowitsch richtet einen Er« laß an die Eisenbahnbeamten, in dem er hervor- hebt, daß trotz aller Mahnungen und Strafen bta Zahl der Eisenbahnkatastrophen im« mer weiter ansteige. Er ermahnt die Be­amten zu größerer Disziplin und stellt schärfere Maßnahmen und Strafen bei Zuwiderhandlung m Aussicht. Nach amtlichen Angaben waren im Jahrs 1934 insgesamt 62000 Eisenbahnun- fälle zu verzeichnen. Bei den Unfällen wurden etwa 7000 Lokomotiven und 4500 Waggons beschä- digt. 60000 Waggons wurden völlig zerstört. Hun­derte von Menschenleben sind zu beklagen. Tausende von Personen wurden verletzt. Im Jahrs 1934 lieferte die sowjetrussische Industrie 19 000 neue Waggons, so daß der Neubau mit den eingetrete» nen Verlusten bei weitem nicht Schritt hält.

Weiterbericht

des Reichswetlerdienstes. Ausgabeort Jranffart

lieber Nordosteuropa hat sich ein mächtiger ßufte druckwirbel entwickelt, der unter kräftigem Luftd^eS« anstieg kältere Luftmässen nach Deutschland verfracht tot. Sie werden auch bei uns zur Auswirkung körn« men, schauerartige Neigungen bedingen und bei nächtlichem Aufklaren stellenweise leichte Nachtfröste Hervorrufen.

Aussichten für Donnerstag: Wechselns bewölkt mit vereinzelten Schauern, bei lebhaften, nach Norden drehenden Winden kälter, leichte Nacht« frostgefahr.

Aussicht en für Freitag: Stellenweise heiter und im wesentlichen trocken, Nachtfrostgefahr.

Lufttemperaturen am 26. März: mittags 13 Grad Celsius, abends 10,5 Grad; am 27. März: morgens 8,7 Grad. Maximum 14,4 Grad, Minimum 6,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 26. März: abends 9,7 Grad; am 27. März: morgens 8,7 Grad. Sonnenscheindauer 1,9 Stunden.

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In der Zeit vom 28. März bis 20. April 1935 werden sämtliche städtischen Straßenkanäle gespült.

Während dieser Zeit sind die Rückstauverlchlüsss an den Grundstücksentwässerungen oerschlos en zu halten. 17631)

Gießen, den 26. März 1935.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt. G r a v e r t.

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Lore Fischer (Alt) Lern Gehrig (Sopran) Erich Meyer-Stephan (Baß)

Leitung: Frei. Stefan fernesvary.

Eintrittskarten: 1., 1.25,1.75 und 2.50RM. bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studenten­karten 80 Pf. bei Herrn Sekretär Ritter und im Studentenheim. Deutsche Bühne halbe Preise,

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