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ganze Nation, so erklärte Hitler, ist gegenwärtig
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an seinem Platz und untergleichberechtigt an dem Auf- Führers aktiv mitarbeitet.
Neuordnung
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Anschließend überreichte Präsident Hoffmann dem Vizepräsidenten der Carl-Schurz-Dereinigung Dr. Draeger in Anerkennung seiner wertvollen Dienste und vielen Freundschaftsbeweise namens der Gesellschaft eine goldene Uhr nebst Wid-
Boykotthetze stört freundschaftliche Beziehungen unter den Nationen.
Der Kampf der Steubengesellschafi um Gerechtigkeit für Deutschland.
Oie britischen Frontkämpfer sehr befriedigt von ihrer Oeutschtandreise
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einer diplomatischen Anerkennung Sowjetrußlands bestehen. Gleichzeitig wür- ‘ den sich dann auch die innerpolitischen Gegensätze auf bedrohliche Weise verschärfen.
Am LoWs Sparprogramm.
Wird die Kammer aufgelöst werden?
Haag, 24. Juli. Ministerpräsident Dr. Colijn stattete der Königin einen Besuch ab, um ihr über die Zuspitzung der politischen Lage Bericht zu erstatten. Eine Entscheidung über die Folgerungen, die die Regierung aus der veränderten parlamentarischen Lage ziehen wird, dürfte erst in einer neuen Kabinettssitzung fallen. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß die Regierung nicht zurücktritt, sondern der Königin die Auflösung der Kammer und Neuwahlen Vorschlägen wird.
Die Niederländische Bank hat mit Wirkung vom 25. Juli ihren Diskontsatz um £ aut 5 v. H. erhöht. In dieser Maßnahme der neuerlichen Wiedererhöhung des Diskontsatzes — nachdem erst am 18. d. M. eine Ermäßigung um 0,50 o. H. erfolgt war — ist eine sofortige Reaktion auf die Beunruhigung über die politische Entwicklung in Holland als Folge des in der bisherigen Regierungskoalition entstandenen Risses zu erblicken. Bereits an der gestrigen Amsterdamer Nachbörse machte sich Nervosität bemerkbar, die zu Kurserhöhungen auf dem Wertpapiermarkt führte und auch auf den Devisenmarkt Übergriff. Insbesondere will man st arte Guldenabgaben aus Paris wahrgenommen haben. Das holländische Publikum hat allerdings bisher in seiner Mehrheit seine Besonnenheit bewahrt, wenn man auch vielfach über die Zuspitzung der polnischen Lage überrascht und besorgt ist.
rechterhaltung der Goldwährung festgelegt haben, ist es nur zu natürlich, daß der Fortbestand des Kabinetts unabwendbar mit dem Schicksal des Guldens verknüpft ist and daß ein für die Regierung ungünstiger Ausgang dieses Kampfes eine sofortige Regierungskrise heraufbeschwören muß. Ministerpräsident Dr. Eolijn hat Parlament und Oeffentlichkeit hierüber auch keineswegs in Zweifel gelassen und in seiner Ende vergangener Woche gehaltenen großen Kammerrede mit unmißverständlicher Deutlichkeit erklärt, daß die Regierung darauf bestehen müsse, daß ihre Sparoorlage mit einer so großen Mehrheit genehmigt werde, daß die Regierung in dem Abstimmungsergebnis ein Vertrauensvotum erblicken könne.
Entscheidend für das Los, das sowohl die Regierung Eolijn wie den Gulden treffen wird, wird die Haltung sein, die die größte Fraktion der Zweiten Kammer, die Katholische Staatspartei, bei der Abstimmung über die Sparoorlage einnehmen wird. Selbst wenn die Abgeordneten der vier anderen hinter dem „nationalen Krisenkabinett" stehenden Parteien, der beiden bürgerlichen Rechts- ‘ Parteien (Anti-Revolutionären und Christlich-Historischen), der Liberalen und der Demokraten, geschlossen für die Regierungspolitik eintreten, würde das Schicksal der Regierung doch besiegelt sein, sofern sich die große Mehrheit der katholischen Fraktion zusammen mit den Sozialdemokraten und den Vertretern kleinerer Oppositionsparteien gegen die Regierung aussprechen sollte.
Die Folgen einer parlamentarischen Niederlage der Regierung Eolijn würden vorläufig unabsehbar sein. Insbesondere rückt dann die von den Sozialdemokraten schon lange herbeigesehnte „Schwarz- Rote Koalition" mit den Katholiken in den unmittelbaren Bereich der Möglichkeiten. Die ersten Auswirkungen einer solchen weitgehenden politischen Umgruppierung, vor der man allerdings in rechtsstehenden katholischen Kreisen unter religiösen Gesichtspunkten vorläufig noch zurückschreckt, dürften in einer Devalvation des Guldens und
von dem Gedanken durchdrungen, für die Sache Deutschlands zusammenzustehen.
Wenn Freundlichkeiten töten könnten, würden wir heute nicht hier stehen. Alles, was getan werden konnte, wurde für uns getan. Selbst wenn wir einen ruhigen Augenblick in einem Restaurant suchten, standen die Leute von ihren Tischen auf und jubelten uns zu. Eine solche Entfaltung guter Kameradschaft und freundlicher Gefühle verursachte in uns eine ungeheure freudige Erregung. Zweifellos herrscht auf der Straße ein echter Wunsch nach Freundschaft mit England. Nach meinen Beobachtungen bin ich überzeugt, daß diese Stimmung nicht durch irgendeinen politischen Beweggrund oder Regierungspropaganda inspiriert wird."
Deutsch-englische Fronttämpfer- Kameradschast.
o erklärte der Major weiter, „habe auf ihn den „praktischen Idealisten a°. nacht. Der größte Teil der Unterhaltung mit ihm et eine Plauderei über Erlebnisse an der Westfront fomie über bas Wohlergehen der ehemaligen Frontkämpfer gewesen. Hitler sprach sich ganz entschieden dafür aus, daß die ehemaligen Frontkämpfer z u s ammenkommen müßten, um sich bei der Sicherung des Friedens beizustehen. Die
London, 25. Juli. (DNB. Funkspruch.) Manchester wurde Mittwoch abend für die Vertreter des internationalen Häuser- und Städtebaukongresses ein Essen veranstaltet. Hierbei erwähnte ein britischer ehemaliger Frontkämpfer, daß dieser Abend der 19. Iah- restag seiner Verwundung im Kriege ge- wesen sei. Ein deutscher Vertreter, der Berliner Architekt Hans Gerl ach, ein vormaliger Frontkämpfer, der das E. K. 1. und 2. Klaffe trug, Rüttelte ihm darauf mit herzlichen Worten die Hand. Der Vertreter des deutschen Arbeitsministeriums Professor F. Schmidt, der ebenfalls die beiden Eisernen Kreuze an der Brust trug, erklärte: „Der Frieden muß zuerst kommen, dann wird Ar- beit für alle und Wohlfahrt für alle folge n". — Der Kongreß ist die größte internationale Versammlung, die seit vielen Jahren in Manchester veranstaltet worden ist. 25 Nationen sind vertreten.
Schönheit der Arbeit.
Zusammenwirken der Deutschen Arbeitsfront mit der Gewerbeaufsichtsbehörde.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Auf Wunsch des Amtes für „Schönheit der Arbeit" der Deutschen Arbeitsfront ist die Z u f a m me n a r b e i t dieses Amtes mit der Gewerbeaufsichtsbehörde im ganzen Reich durch einen Erlaß geregelt worden, den der Reichs- und preußische Arbeitsminister herausgegeben hat und der vom Reichsorganisationsleiter Dr. Ley gebilligt worden ist.
In dem Erlaß werden die Gewerbeaufsichtsbeamten angewiesen, auf die Unternehmer dahin zu wirken, daß sie sich vor der Ausführung von Bauvorhaben, die die Schaffung ° 0 " w u ft ergültigen A r b e i t s st ä t t e n erhoffen lassen, mit dem A m t „Schönheit der A r b e i t" Berlin-Wilmersdorf, Kaiserallee 25, i n Verbindung setzen. Hierdurch soll diesem Amt Gelegenheit gegeben werden, die Unternehmer schon beim Entwurf der Anlagen zu beraten. Die Heranziehung des Amtes „Schönheit der Arbeit" ist nicht mit Kosten für den Unternehmer verknüpft. Die Gewerbeaufsichtsbeamten sollen darüber hin- aus dre Führer größerer Betriebe v e r- anlassen, den örtlichen Stellen des Amtes
1 „Schönheit der Arbeit" Mitteilung zu machen, wenn • sie für ihre Gefolgschaft Wohlfahrtsräums ! (Aufenthalts-, Speise-, Wasch- und Baderäume) errichten, umändern ober vergrößern wollen, bannt auch hier bas Amt auf bie Einrichtung ber Räume einwirken kann.
Damit bie Gewerbeaufsichtsbeamten über bie Tätigkeit bes Amtes „Schönheit ber Arbeit" unterrichtet sind, teilt bas Amt „Schönheit ber Arbeit" bem zustänbigen Gewerbeaufsichtsamt bie bei Besichtigungen oorgeschlagenen Maßnah, men größeren Ausmaßes zur Verschönerung ber Arbeitsstätten mit. Stellt bas Amt „Schönheit ber Arbeit" gelegentlich seiner Betriebsbesichtigungen Mängel in ber Einrichtung der Betriebswerk- ftätten ober in ber Betriebsführung fest, deren Abstellung Sache ber Gewerbeauffichtsdeamten ist und nicht ohne weiteres sofort erfolgt, so macht das Amt „Schönheit der Arbeit" dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt Mitteilung, damit dieses das Erforderliche veranlassen kann.
Oie soziale Selbstverwaltung.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Der mit ber Durchführung ber Leipziger Vereinbarung beauftragte Hauptamtsleiter Pg. Claus Selzner erklärte in einer Unterrebung, baß der Führer und Reichskanzler der Deutschen Arbeitsfront bie Aufgabe gesetzt habe, den sozialen Ausgleich unter den Schaffenden herbeizuführen. Es fei deshalb notwendig gewesen, Organe zu bilden, die, bem Sinn bes Gesetzes zur Ordnung ber nationalen Arbeit folgenb, bie Selb st Verwaltung ermöglichen. Die erste Station auf diesem Wege war die Bestellung von Betriebswaltern als unterste Organe der Deutschen Arbeitsfront im Betrieb. Die zweite Station war die Bildung der Dertrauensräte. Als dritte Station, durch bie die Selbstverwaltung für überbetriebliche Fragen gesichert werbe, fei die Einrichtung von Arbeitsausschüssen zu bezeichnen. Die Arbeitsausschüsse, denen nur Mitglieder ber Deutschen Arbeitsfront angehören können, werden für ein bestimmtes Gebiet errichtet und haben den Zweck, überbetriebliche Fragen einer gewissen Summe von Betrieben derselben Produk- tionsart oder Erwerbssorm in einem bestimmten Gebiet zu erörtern. Sie sind reine Selbstver- waltungsorgane, in denen nur b e « triebstätige Betriebsangehörige und zwar Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder in gleicher Zahl tätig find. Die Deutsche Arbeitsfront fetzt die Aufgaben, bie in den Arbeitsausschüssen zu erörtern sind. Darüber hinaus übt sie die gesamte politische Aufsicht aus und sorgt dafür, daß die Ergebnisse der Tagungen der Arbeitsausschüsse eine sinngemäße Verwirklichung finden. Arbeitsausschüsse sind bereits errichtet worden in ber Pfalz für die Reichsbetriebsgemeinschaften Metall und Textil, in Hessen-Nassau für Chemie und Metall und in Ostpreußen für Metall. Durch die Zusammenfassung der Arbeits- und Wirtschaftskammern in einem Gau zum Gau-Arbeits- und Wirtschaftsrat wird ein weiteres Gremium errichtet, das Rahmenarbeit für fein Gebiet zu leisten in der Lage ist. Das gleiche gilt auch für die Zusammenfassung der Reichsarbeitskammern und dem Beirat der Reichswirtschaftskammer in dem Reichsarbeits- und Reichswirt- ch a f t s r a t. Dr. Leys ganze Sorge erstreckt sich darauf, den Schaffenden das Gefühl zu vermitteln,
London, 24. Juli. (DNB.) Die Mitglieder der British Legion sind von ihrer Deutschländ- reise nach London zurückgekehrt. Major Fetherstone-Godley gab seiner Ueberzeu- gung Ausdruck, daß bie Reise wesentlich zur Förbe- rung ber gegenseitigen Verstänbigung unb bes Vertrauens (goodwill) beitragen werde Er erklärte einem Pressevertreter: Die Deutschen und wir Hofen, baß bie ehemaligen Frontkämpfer, nicht nur Großbritanniens unb Deutschlanbs, fonbern auch Frankreichs, für bie Sache bes Friebens Zusammenarbeiten werben.
Die Verhältnisse in Deutschland unterscheiden sich erheblich von einigen der Eindrücke, die (über Deutschland) in England herrschen. Um diese Eindrücke loszuwerden, ist ganz entschieden ein Besuch erforderlich und eine Kenntnis der Dinge aus erster Hand. Wir hatten (an sich) nur mit den ehemaligen Frontkämpfern zu tun, aber in Deutschland ist es schwierig. Frontkämpferfragen von nationalen Angelegenheiten zu trennen, weil sich die gegenwärtige Regierung zum großen Teil aus ehemaligen Frontkämp- sernzusammenseht.
Die deutsche Jugend pflegt die Körperertüchtigung, aber es ist kein militärischer Drill irgendwelcher Art. Die Jungen tragen keine Waf- en, und es wird ausgezeichnete Arbeit geleistet, die Jugend körperlich auf ber Höhe zu halten.
Wir hoffen, daß wir als ein Ergebnis unseres Besuches in der Lage sein werden, B e - suchsaustaufche zwischen den Kindern der ehemaligen Frontkämpfer beider Länder einzu- cichten. Das wird erheblich dazu beitragen, das gegenseitige Verstehen zu fördern, das heute so wesentlich ist. Wir hoffen ferner, daß in naher Zukunft ein offizieller Be- such deutscher ehemaliger Frontkämpfer in England vor sich geht. Ie eher dieser Besuch abgestattet wird, um so bes- er ist es, denn es gibt viele Leute in Deutschland, die in völliger Unwissenheit über England und das englische Volk leben. Die Abordnung stattete einem ber fünf beutfdien ? °(n 3 enn 1 r a.! *D n 5 1 a 9 e r einen Besuch ab. In nÄ^\9Cr fin?JUJ 3400 Gefangene unter- gebracht, bavon schätzungsweise 75 v. H. politische Gefangene unb anbre verbrecherische Elemente Alle Gefangenen scheinen sich g e s u n b h e i t l i ch 0/e n t l i ch wohl zu befinben, unb es cheint em ausgezeichneter Gedanke zu em. Gefangene lieber in dieser Art zu halten, als ie m em Gefängnis einzufperren.
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Gand statt Waffen.
Paris, 24. Juli. (DNB.) Die Pariser Presse berichtet über bie soeben aufgebeefte Waffen- schiebung von Le Havre unb rät an bem Geheimnis herum, wie es möglich gewesen ist, ben Anhalt von 310 Kisten Waffen und Munition i n Sand unb Steine zu verwanbeln. Vor allem wirb bie Frage aufgeworfen, wo bie Waf- fen und Munition geblieben sein können und ob sie sich in Frankreich ober im Auslanbe befinden. ^ebenfalls scheint festzustehen, baß bie Sendung n ich t in Argentinien vertauscht worben ist, ba sie im Hafen von Buenos Aires unter stärkster Zollkontrolle geftanben habe.
Die „Sanblabung" besteht aus zwei Partien. Die eine umfaßt 60 Kisten, bie mit bem Dampfer "S o l o n" am 20. Juni nach Le Havre zurückgebracht worben ist. Nach ben Papieren sollten diese Kisten nicht weniger als 10 000 81-Millimeter- Kartuschen, 40 000 81-Millimeter-Geschosse unb 9000 Zunber enthalten. Die 250 Kisten, bie ber Dampfer „Dl a s c o n" am 9. Juli nach Le Havre zurückgebracht hat, waren als Munition deklariert worben. Von biefen 250 Kisten war beim Einlaben tn Buenos Aires eine Kiste auseinanber- gebrochen, wobei bereits festgestellt würbe, baß statt der Munition nur Steine in der K'ste waren. Der Kapitän ließ sich diese Tatsache von den Hafenbehörden bestätigen, um später wegen der Versicherung keine Schwierigkeiten zu haben. In Le Havre scheint er jedoch nichts von der Umwandlung gesagt zu haben, oder aber bie In- teressenten haben sich in Schweigen gehüllt. Am meisten stutzig macht bie Tatsache, baß ber Sanb und die Steine, wie eine mikroskopische Untersuchung ergeben hat, aus bem Pariser B e - zirk stammen sollen.
ZwischenfaU in Indien.
r Conbon, 25.Juli (DNB.-Funkspruch). „Daily Heralb" melbet in großer Aufmachung, daß britische Solbaten einen „sensationellen Ueberfall" auf ein Dorf bei Jubbulpore (Zentralprovinzen Britisch- Jnbien) ausgeführt hätten. Ein Dorfbewohner sei seinen Verletzungen erlegen, zwölf anbere seien teils schwer, teils leichter verletzt worben. Am letzten Mittwoch sei im Dorfe Starobi eine Frau von einem Solbaten erschreckt worben, so baß sie Lärm geschlagen habe. Die Dorfbewohner hätten den Sol- baten daraufhin angegriffen, ber sich jetzt in einem . Krankenhaus befinbe. Am folgenden Abend habe eine Abteilung bes Regiments ein a n b e r e s Dorf namens Benba überfallen, bas sie mit Starobi verwechselt habe. 13 Dorfbewohner hätten Verletzungen erlitten, einer fei verstorben. An bem ersten Zwischenfall seien brei Solbaten beteiligt gewesen unb an bem zweiten 40 Mann, bie sich mit Hokeystöcken unb Knüppeln bewaffnet hätten. Die letzteren sollen auch eine Hütte in Branb gesteckt haben, nur ein heftiger Regenschauer habe bas Dorf vor ber völligen Vernichtung bewahrt. Die vorletzten Dorfbewohner sollen 10 von ben Solbaten wiedererkannt haben. Der Abgeordnete1
zuschliehen. Wir protestieren gegen jeden Boykott, weil er ein zweischneidiges Schwert ist, eine Bedrohung ber friedlichen Beziehungen zwischen ben Nationen, weil er unvermeidlich Vergeltungsmaßregeln auslöst.
Deshalb sprechen wir jedem in unserem Lande das Recht ab, eine Propaganda zu betreiben, die eine Bedrohung der Beziehungen barstellt zwischen zwei befreunbeten Nationen. Treu ben Tra- bitionen unseres Lanbes stehen wir auf bem Stanb- punkt, bem beutfchen' Volke bie Gelegenheit zu geben, seine eigenen Angelegenheiten auf seine eigene Art zu orbnen. Es ist jetzt bie Frage, ob wir Rassenstolz haben ober nicht, gegen lasterhafte unb lügenhafte Haßprogaganda zu kämpfen.
Der Kampf, ben unsere Gesellschaft 16 Jahre für bie Gerechtigkeit führte, wirb fortgesetzt. Als amerikanische Bürger beutschen Blutes schätzen wir ben wahren Sinn ber Worte: „Jeber, ber das Land seines Vaters unb seiner Mutter nicht liebt, wirb niemals ein guter unb nützlicher Bürger seines Abop- tiv-Vaterlanbes werben." Wir verzagen nicht an ber Zukunft Deutschlanbs. Denn ber beutsche Geist, ber beutsche Wille unb bie beutsche Kraft sinb unbesiegbar.
bie vier großen Kreuzer der Hawkins-Klasie, die auf Grunb bes Lonboner Flottenoertrages vor Enbe bes nächsten Jahres hätten abgeroraft werben sollen.
Die Flottenrüstung der Sowjetunion.
London, 25. Juli (DNB. Funkspruch). Der Marinemitarbeiter des „Daily Telegraph" will von zuverlässiger Seite erfahren haben, daß die Sowjetunion im vergangenen Monat i h r 6 0. U-Boot auf Stapel gelegt habe. Vor 4 Jahren hätten die Sowjets nur 15 größtenteils veraltete U-Boote besessen. Anfang 1937 würden mindestens 55 Sowjet-U-Boote modernster Bauart im D i e n ft e fein. Der Hauptstützpunkt sei Kron- ft a b t , aber viele anbere befänden sich in Wladi- wostok. Ihre dortige Anwesenheit verursache Unruhe in Japan. Kleinere Küsten-U-Boote hätten ihren Stützpunkt in Nikolajew am Schwarzen Meer. Auch einige Kreuzer und Zerstörer befänden sich im Bau. Zwei alte Schlachtschiffe würden modernisiert. Die sowjetrussische U-Bootflotte werde in kurzer Zeit der englischen überlegen sein, wenn dies nicht schon der Fall sei.
der Arbeiteropposition Major A t t l e e wird im Unterhaus die Regierung um eine ausführliche Darstellung ersuchen.
Ergänzungsbauten der englischen Flotte?
London, 25. Juli. (DNB. Funkspruch.) „Morning Poft" behauptet, daß die Regierung gegenwärtig die Frage prüfe, ob nach ben Sommerferien im Parlament ein ergänzender Flottenvoranschlag eingebracht werben solle. Dieser Voranschlag würbe einer Beschleunigung b e r Ersatz b a u t e n für Kreuzer unb Zerstörer bienen. Ein solcher Schritt sei ohne Verletzung bes Lonboner Flottenabkommens möglich, da Großbritannien von seinem vertraglichen Recht in diesen beiden Schiffsarten keineswegs vollen Gebrauch gemacht habe. Wahrscheinlich werde in dem in Aussicht genommenen ergänzenden Voranschlag auch für eine Vermehrung der M a n n - schäften Vorsorge getroffen werden. Die Regierung habe- beschlossen, die Verschrottung einer Anzahl von Kriegsschiffen einstweilen auf» zuschieben. Unter ihnen befinden sich besonders
Der NS. - Lehrerbund gibt bekannt:
Hiermit berufe ich ben Reichsamtsleiter bes NS- Dozentenbunbes Pg. Prof. Dr. Walter Schultze, München, als Fachschaftsleiter ber Fach- chaft I (Hochschulen) in 'ben NS. -Lehrer- bunb unb bamit in beffen Reichsamtsleitung. Die gleiche organisatorische Regelung wirb in ben Gauen durchgeführt.
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Um die unbedingt notwendige enge Zusammenarbeit mit bem NS. -Lehrerbund icherzustellen, ordne ich hiermit an, daß sämtliche Mitglieder des NS. - Dozentenbundes Mitglieder des NS. - Lehrerbundes fein müssen. (Gez.) Dr. Schultze.
Neichsschahmeister Schwarz stiftet 1OOOOO NM zum Neichswett- kampf der SA.
Berlin, 25. Juli. (DNB.) R-ichsschatzmeist-r Schwarz hat für ben Reichswettkampf ber SA. )en Betrag von 100 000 Mark zur Verfügung ge» tellt: Stabschef Lutze bankte mit folgenbem Telegramm: „Für die zum Reichswettkampf ber SA. zur Verfügung gestellten 100 000 Mark übermittele ich Ihnen ben herzlichen Dank der ganzen SA. Deutschlands. Die SA. wir- durch besondere Leistungen die gestifteten Preise sich wirklich verdienen und vor allem Ihre Verbundenheit mit ber SA. nie vergessen. Ihr Lutze."
werben, steht an erster Stelle bie Propaganda eines Boykotts mit dem Ziele, deutsche Waren von ber Einfuhr in die Vereinigten Staaten aus-1 mung.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Auf einem Bankett bei Kroll, zu dem die Deutschlandfahrer der Steu- ben-Gesellschaft von Amerika geladen hatten, hielt der Präsident ber Steuben-Gesellschaft Th. Hoffmann nach vorangegangenen Ansprachen bes amerikanischen Botschafters Dodd, bes Vizepräsidenten Steeg, des Auslandspressechefs der NSDAP. Dr. H a n f ft a e n g; I und des Vizepräsidenten der Carl-Schurz-Vereinigung Dr. Draeger eine Rebe, in ber er bie wichtigen Ziele unb Aufgaben feiner Gesellschaft umriß. Er führte u. a. aus: Immer haben wir darauf gedrungen, daß Deutschland nicht der Alleinschuldige am Weltkriege sei. Auf jener falschen Behauptung aber begründeten die Feinde Deutschlands die Ungerechtigkeit des Versailler Vertrages. Dank der allmählich erwachenden Erkenntnis der Nachkriegszeit weigerte sich unser Kongreß, auf alle die Vorbehalte des Versailler Vertrages feftgelegt zu werden, unb verstänbigte sich mit ber deutschen Nation in einem Sonderfrieden. Die fürchterlichen Zustände, die in Europa und auch in unserem Lande herrschen, sind nichts anderes als die Früchte jenes Dokumentes des Ueberhasses. Dieses ein Friedensdokument zu nennen, ist der Superlativ der Scheinheiligkeit!
Unter den Maßnahmen, die von einer bestimmten Gruppe in unserem Lande gegen das gegenwärtige Deutschland unternommen
des NG -Dozentenbundes.
Berlin, 25. Juli. (DNB.) Die NSK. teilt mit: Der Stellvertreter des Führers erläßt folgende Anordnung:
1. Der NS. -Dozentenbund wird in seiner bisherigen Organisationsform als Untergliederung des NS.-Lehrerbundes aufgelöst.
2. Alle Parteigenossen an den Hoch- ch u l e n , soweit sie Hoch chullehrer (ordentliche, außerordentliche usw. Professoren, Privatdozenten und Hochschulassistenten) sind, werden — unbeschadet ihrer Mitgliedschaft im NS.-Lehrerbund — z u einem NS. -Dozentenbund zusammen- gefaßt.
3. Mitglieder dieses NS.-Dozentenbundes können nur Parteigenossen sein.
4. Der NS.-Dozentenbund besitzt keine eigene Finanzhoheit, darf von seinen Mitgliedern also keine Beiträge erheben.
5. Der NS.-Dozentenbund wird als Gliederung der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei in diese in derselben Form eingegliedert wie der NS.-Studentenbund.
6. Der NS.-Dozentenbund und ber NS.-Stuben- tenbunb stellen gemeinsam bie offizielle Parteiglieberung an ben Hochschulen dar. Beide Organisationen sind in ihrem Arbeitsbereich f e I b ft ä n b i g , haben aber auf bas engste zusammenzuarbeiten, wobei in allgemeinen hochschulpolitischen Fragen, bie nicht nur stubentische Belange betreffen, bie Führung dem NS. -Dozentenbund zukommt.
7. Zum Reichsamtsleiter des NS.-Dozentenbundes ernenne ich den Pg. Professor Dr. Walter Schultze, München.


