Gaar-Dankfei'ern in der Provinz.
Wieseck.
X Die Befreiuungstage unserer Saar wurden in Wieseck festlich begangen. Am Montagabend waren die politischen Leiter der Ortsgruppe, sowie der SA.- Reservesturm am Bahnhof Gießen angetreten, um den einzigen Saardeutschen der Gemeinde, Michael Becker, gemeinsam abzuholen. Am Dienstagabend marschierte ein Fackelzug, bestehend aus den Mitgliedern der einzelnen NS.-Organifationen und dem Kriegerverein mit den Fahnen, zum Philosophenplatz, wo die Fackeln zusammengelegt wurden. Im Feuerschein hielt sodann Ortsgruppenleiter Karl Euler eine Ansprache, in der er in zündenden Worten den Sieg der Saar feierte. In knappen Umrissen gab er noch einmal ein Bild von der Leidensgeschichte dieses urdeutschen Gebietes, das in Treue fest in der entscheidenden Stunde sich zu Deutschland und damit zum Führer bekannte. Gemeinsame Lieder, begleitet von der Kapelle, umrahmten die würdige Feierstunde. Am Mittwochabend fand in der gutbesuchten Kirche ein Dankgottesdienst statt. Der Ortsgeistliche, Dekan Sattler, verglich Deutschland mit der Mutter, der ihre Tochter in der Fremde die Treue gehalten. Er kennzeichnete die Saarabstimmung als ein Wunder, das als weitere Frucht des großen Wunders der nationalen Revolution unserem Volke geschenkt worden sei. So dürfe Deutschland noch einmal ein Erntedankfest mitten im Winter feiern. Die Feierstunde wurde mit zwei Liedern, in denen auch die Saarbevölkerung ihrem Dank Ausdruck gegeben hatte, dem Lied „Wir treten zum Beten" begonnen und dem Lied „Nun danket alle Gott" beschlossen. Die Kollekte dieses Tages wurde dem Fonds der örtlichen Kriegerehrung zu- geführt.
Alten-Vufeck.
F Auch in unserer Gemeinde wurde der Tag des deutschen Sieges an der Saar würdig und mit großer Begeisterung gefeiert. Schon während der Verkündung der Ergebnisse im Rundfunk wurden aus vielen Fenstern Flaggen gezeigt, und bald waren alle Häuser hiermit geschmückt. Abends bewegte sich ein stattlicher Fackelzug durch unsere Dorfstraßen. Anschließend versammelten sich alle Teilnehmer im Rühlschen Saale, der die Menge kaum fassen konnte. Zunächst hielt Ortsgruppenleiter Freund eine begeisternde Ansprache über die Bedeutung des Tages. Sodann berichtete unser Saar- deutscher R. Sarg über die vielen Erlebnisse und Eindrücke seiner Reise. Lebhafter Beifall belohnte die fesselnden Ausführungen. Ortsgruppenleiter Freund sprach die Schlußworte und schloß die erhebende Feier in der ^üblichen Weise.
Albach.
— Auch in unserem Dorfe wurde der Sieg Deutschlands an der Saar am 15. Januar gefeiert. Um 19 Uhr versammelte sich die Gemeinde zu einem Dankgottesdienst im Gotteshaus. Pfarrer Döll predigte über Psalm 121, 1 und 2, „Aug und Herz empor zum echten Dank der Tat". Mit dem Liede „Run danket alle Gott" begann, mit „Großer Gott dich loben wir" schloß die Feier im Gotteshause. Bon der Kirche aus zog die Gemeinde in den Saal von Will, wo eine schlichte Kundgebung, veranstaltet vom Stützpunkt Albach, stattfand. Stützpunktleiter Schäfer sprach über das Abstimmungsergebnis. Die Kundgebung schloß in der üblichen Weise.
Harbach.
CO Der glänzende Wahlsieg unserer treuen Volksgenossen an der Saar fand in unserem Dorfe begeisterten Anklang. Frühmorgens hörte man an verschiedenen Plätzen die Ergebnisse ber* Abstimmung und die anschließenden Reden des Saarbevollmächtigten B ü r ck e l und unseres F ü h - r e r s. Kurze Zeit darauf prangten alle Straßen
in reichem Flaggenschmuck. Um 20 Uhr bewegte sich ein prachtvoller Fackelzug durch die Straßen des Dorfes. Auf dem Kreuzplatz fand sodann eine Siegesfeier statt, an welcher die gesamte Bevölkerung teilnahm. Propagandaleiter Otto Münch eröffnete die Veranstaltung und übergab Lehrer S ö h n g e n die weitere Ausführung. Nach dem Saarlied trugen verschiedene Schüler passende Gedichte vor. Dann hielt Lehrer S ö h n g e n eine kernige Ansprache. Er führte u. a. aus: „Die märchenhafte Behauptung Clemenceaus im Jahre 1919, im Saargebiet feien 150 000 Franzosen ansässig, ist nun glatt widerlegt. Das Saarvolk ist kerndeutsch. Das beweist nicht nur das Wahlergebnis, sondern auch die mannhafte Disziplin der Saarbewohner. Nur deutsche Menschen können sich derart beherrschen, wie es das Saarvolk trotz übelsten Terrors in den letzten Wochen und Monaten getan hat. Nur an deutsche Manneszucht und Selbstbeherrschung gewöhnte Menschen vermögen ein derartiges Leid zu ertragen und zu überstehen, wie es die opferwilligen und treudeutschen Saarbewohner 15 Jahre lang in der Lage waren. Für diese Treue sind wir dem Saarvolk zu heiligem Dank verpflichtet. Sie soll uns ein Vorbild sein in der Treue zu Führer und Vaterland." Nach dem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf unseren Volkskanzler fanden weitere Gedichtvorträge statt. Anschließend wurde das Horst-Wessel- und das Deutschlandlied gesungen. Propagandaleiter Otto Münch schloß hierauf die Feier.
Londorf.
Anläßlich des großen Sieges an der Saar oer= anstalteten die hiesige Hitler-Jugend und der BdM. einen Fackelzug, dem sich die gesamte Bevölkerung von Londorf und Kesselbach sowie sämtliche Formationen aus beiden Ortschaften anschlofsen. Der hiesige Musikverein, der sich ebenfalls beteiligte, umrahmte die Feier mit einigen schneidigen Märschen. Vor der Volkshalle wies der Scharführer der HI. Wilhelm Kraus auf die Bedeutung des Tages hin. Sodann setzte sich der Zug in Bewegung nach Kesselbach, wo Pg. Schaaf nochmals auf die Bedeutung der Feier hinwies. Mit dem Saarlied fand die würdige Feier ihren Abschluß.
Weickartshain.
D In würdiger Weise wurde in unserem Dorfe am Dienstag der Rückgliederung des Saargebiets zum Mutterland gedacht. Morgens hatten sich zahlreiche Einwohner die Arbeit so eingerichtet, daß sie um 8 Uhr das Ergebnis am Radio hören konnten. Sehr schnell waren dann die Straßen mit einer stattlichen Anzahl Hakenkreuzfahnen geschmückt. Abends bewegte sich ein Fackelzug (unter Vorantritt des Musikvereins, folgend Jungvolk, Jungmädel, HI., SA., SAR., Frauenschaft, Arbeitsfront sowie die übrigen Dorfbewohner) vom Marktplatz durch die Straßen in den Schulhof. Hier hielt Lehrer Langohr eine Ansprache, in der er den 13. Jan. in kernigen Worten zu schildern wußte. Die ersten Verse vom Saar- und Deutschlandlied wurden gesungen. Ortsgruppenleiter Melchior schloß die Feier mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.
Holzheim.
> Anläßlich des Saarsieges fand hier am Dienstagabend ein großer Fackelzug statt, an dem sich alle Formationen der NSDAP, und alle örtlichen Vereine sowie die Schuljugend und viele Einwohner des Dorfes beteiligten. Unter den Klängen des Posaunenchors und des Spielmannszuges des Turnvereins setzte sich der Zug in Bewegung, der durch die Hauptstraßen des Dorfes führte. An der Bismarcklinde fand eine würdevolle Feier statt, bei der die Schuljugend Sprechchöre und gesangliche Dar
bietungen zu Gehör brachte. Der Gesangverein „Harmonie" sang einige Lieder. Die Versammelten sangen gemeinschaftlich das Saarlied, Zellenwart Pg. Kuhl hielt dann eine Dankesansprache. Mit dreifachem Sieg-Heil auf das Saarland, den Führer Adolf Hitler und dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes fand die Feier ihr Ende.
Langsdorf.
oo Am Montagabend versammelte sich die Gemeinde anläßlich der Saar-Abstimmung in der Kirche. Da die hiesigen Mitglieder der SA. und SA.-Reserve in ihren Standort befohlen t^aren, konnte man keine öffentliche Kundgebung veranstalten, darum begnügte man sich mit einem Dankgottesdienst. In diesem richtete der Zellenleiter Fabian einleitende Grußworte an die Gemeinde. Der Prediger wählte als Text die Inschrift auf dem Grabmal des deutsch-völkischen Vorkämpfers Philipp Köhler-Luppe, Psalm 94, 15: „Recht muß doch Recht bleiben" und würdigte die Vorgänge an der Saar als einen gottgewirkten Sieg des Rechtes.
Butzbach.
pb. In der evangelischen St. Markuskirche fand Mittwochabend anläßlich des überwältigenden Sieges an der Saar ein Dankgottesdienst statt, den Pfarrer Linden st ruth abhielt. Er dankte Gott für die Führung unseres Volkes und des Saarvolkes, das nunmehr nach 15 Jahren von seiner Drangsal und Not erlöst werde und wieder zu seinem Heimat- und Vaterlande komme. Als Gemeindelieder wurden gesungen: „Lobe den Herren" und „Nun danket alle Gott".
Scholten.
8 Um das Abstimmungsergebnis im Saargebiet entgegenzunehmen, versammelten sich zu einem gemeinsamen Empfang die SA., SA.-Reserve und die Angehörigen aller hiesigen Aemter. Eine Viertelstunde nach der Übertragung prangte die Stadt in vollem Fahnenschmuck, überall sah man Freude in den Gesichtern über das große Wahlergebnis. Am Abend fand auf dem freien Platz am „Frankfurter Hof" eine große Kundgebung der ganzen Bevölkerung, der PO. mit ihren Untergliederungen und der gesamten SA., SA.-Reserve und des Arbeitslagers Eichelsachsen statt. Kreisleiter K r o m m richtete an die Menge eine begeisterte Ansprache mit einem Sieg-Heil auf den Führer. Hierauf folgte die Ueber- tragung der Rede des Gauleiters aus Frankfurt. Im Anschluß hieran setzte sich ein großer Fackelzug durch die Straßen der Stadt in Bewegung. Mittwoch abend fand ein feierlicher Dankgottesdienst mit Predigt von Dekan W i d m a n n in der Stadtkirche statt.
Laubach.
2) Die Feier aus Anlaß der Saarabstimmung gestaltete sich hier zu einem schönen Fest. Am Morgen des 15. Januar hörten die Schulen gemeinsam in der Realschule die Radioübertragung. Als das Ergebnis bekannt war, flatterten bald überall die Fahnen. Abends bewegte sich ein langer Fackelzug, der unter dem Kommando des Obersturmbannführers Hahn stand, durch die Straßen unserer Stadt, voran die Fahnen der SA. usw., die Jugend mit ihren Wimpeln; SA.-Kapelle und Spielmannszug des Jungvolks stellten die Marschmusik. Auf dem Marktplatz fand die Feier statt. Der vereinigte Männergesangoerein „Eintracht-Harmonie" trug zwei Lieder vor. Im Mittelpunkt stand die Ansprache des Ortsgruppenleiters H e n z e, der der großen Freude über die Saarbefreiung Ausdruck gab. Das Sieg-Heil auf Führer und Saar wurde mit Begeisterung aufgenommen. „Nun danket alle Gott", so klang es dann zum nächtlichen Himmel. Nach besonderen Bekanntmachungen durch den Ortsgruppenleiter, wovon besonders erwähnenswert die Tatsache ist, daß die Stadt Laubach für die NSDAP, und ihre Gliederungen einen Teil des
alten Gymnasiums als Stätte aufbauender Arbeit zu Verfügung gestellt hat, beschloß gemeinsamer Ge- sang des Deutschlandlieds und des Horst-Wessel-Lieds die Kundgebung. Die Bevölkerung kam dann in den Lokalen der Stadt zusammen, wo u. a. auch ein Teilnehmer der Saarabstimmung seine Erlebnisse erzählte. Am Mitwochabend fand die kirchliche Dankfeier statt, an der SA. und SAR. mit ihren Fahnen geschlossen und die Gemeinde sehr zahlreich teilnahm. Das Frauenarbeitsdienstlager fang zwei Lieder; der Ortspfarrer legte feiner Predigt Psalm 28, Vers 6 bis 9: „Gelobet fei der Herr" zu Grunde.
Groß-^elda.
Das Ergebnis der Abstimmung an der Saar hat auch bei uns größte Freude ausgelöst. Bald prangte das ganze Dorf im Flaggenschmuck. Die Schuljugend ließ die Glocken erschallen, um den Sieg zu verkünden. Abends fand ein Fackelzug der Parteiorganisationen statt, anschließend wurde in der „Traube" gemeinsam am Rundfunk die Kundgebung auf dem Römerberg in Frankfurt gehört. Eine Reihe von Mitbürgern erklärte sich bereit, Volksgenossen von der Saar im Sommer hier einen Urlaub verbringen Zu lassen.
Wettervoraussage.
Mit einer Nordost-Strömung sind kältere Luftmassen nach Deutschland vorgestoßen und haben auch bei uns neue Abkühlung gebracht. Eine wesentliche Frostoerschärfung ist jedoch vorerst unwahrscheinlich, da über Skandinavien zur Zeit wieder milde Ozeanluft ostwärts vordringt und sich bis zu uns hin, wenn auch unter Abkühlung, bemerkbar machen wird. Dabei ist auch das Auftreten einzelner Niederschläge zu erwarten, die im Gebirge voraussichtlich als Schnee fallen werden.
Aussichten für Samstag: Zeitweilig auf- heiternd, dock überwiegend bewölkt und auch einzelne Niederschläge (im Gebirge Schnee), bei Winden aus nördlicher Richtung, Temperaturen um Null.
Lufttemperaturen am 17. Januar: mittags 3,3 Grad Celsius, abends 1,9 Grad; am 18. Januar: morgens —1,1 Grad. Maximum 3,5 Grad, Minimum —1,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Januar: abends 0,2 Grad; am 18. Januar: morgens 0,2 Grad Celsius. — Niederschläge 0,2 mm. — Sonnenscheindauer 0,3 Stunden.
Wintersport-Wettermeldungen.
Röhn: Wasserkuppe: bewölkt, —7 Grad, Gesamtschneehöhe 34 cm, verharscht; Ski und Rodel mäßig.
Vogelsberg: Hoherodskopf: bedeckt, — 8 Grad, Gesamtschneehöhe 28 cm, verharscht; Ski und Rodel gut.
Sauerland: Winterberg: bewölkt, — 6 Grad, Gesamtschneehöhe 35 cm, Neuschnee 4 cm, verharscht; Ski und Rodel gut.
Schwarzwald: Feldberg: bewölkt, — 4 Grad, Gesamtschneehöhe 100 cm, Pulverschnee; Ski und Rodel sehr gut.
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XII. 34: 12 047. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
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Dienstag, dem 29. Januar 1935, norm. 9% Uhr, an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg 9, abzugeben, wo die Eröffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der etwa erschienenen Anbieter erfolgt.
2. Die Lieferung eines Waggons Kanalmaterial soll unter den vorgenannten Bedingungen am
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45,0 „ Buchenknüppel
42,0 „ Eichenknüppel
18,0 „ Eichenreisig 1. Kl.
1020 Wellen Buchenreisig 2. Kl.
3080 „ Buchenreisig 3. Kl.
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57,4 rm Buchenstöcke
33,0 „ Eichenstöcke.
Zusammenkunft: Wannschneise — 8. Schneise.
B. Wittwoch, 23. Januar 1935, 9% Ufa begin- nend, aus der Abteilung 31 des Stadtwaldes, 5öt« fterei Rödgen:
3,0 rm Buchenscheiter 1. Kl.
131,0 „ Eichenscheiter 1. Kl.
7,2 „ Kiefernscheiter 1. Kl.
10,4 „ Fichtenscheiter 2. Kl.
132,6 „ Eichenknüppel
6,5 „ Kiefernknüppel
7,0 „ Fichtenknüppel
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1,0 „ Kiefernreisig 1. Kl.
34,1 „ Fichtenreisig 1. Kl.
212 Wellen Eichenreisig 3. Kl.
56,5 rm Eichenstöcke
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Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeistetz»


