S.Jl.-tfporf
Fußball-Ergebnisse der Gießener Mannschaften.
Spielvereinigung 1 90 0. Ligareserve — BfB. Wetter I. 3:1 (1:1). — 3. Mannschaft — BfB. Wetter II. 3:0 (1:0). — 1. Jugend - Victoria Ridda 1. I. 7:0 (2:0). — Schüler — Leihgestern Schüler 1:1 (1:0) in Leihgestern.
Handball. 1900 I. — Steinbach I. 19:4. — 1900 II. — Wieseck 1. 7:4 in Wieseck.
BfB. Liga (Samstag) gewinnt gegen Dillenburg 6:0 (4:0). — VfB. II. — Steinberg I. 2:6. 20 Minuten vor Schluß wegen Regens abgebrochen. — VfB. III. — Steinberg II. 3:2. — — VfB. IV. - Grünberg I. 2:5 (2:2). — VfB. Schüler — Heuchelheim 5:0.
Fußball in Hessen-Hannover.
Schwacher Spielbetrieb.
Nach Beendigung der Meisterschaftsspiele herrschte am Sonntag im Bezirk Hessen-Hannover oerhältnis- inäßig Ruhe. Nur in Kassel fanden zwei Freundschaftstreffen statt. Der SC. 03 schlug in einem fairen, von der schlechten Witterung stark beeinträchtigten Kampfe Iura Kassel überzeugend mit 5:0 ioren. Im zweiten Treffen hatte der Spielverein Kassel große Mühe, Hessen-Preußen Kassel mit 3:2 niederzuhalten.
Kurze Sportnotizen.
S ch a l k e 0 4 schlug im letzten Vorrundenspiel um die Deutsche Fußball-Meisterschaft in Dortmund vor 30 000 Zuschauern Viktoria 89 Berlin mit 4:1 (1:0) und trifft nun am nächsten Sonntag in der Zwischenrunde in Essen auf den süddeutschen Meister FSV. Frankfurt.
FürdasEndspielum den Frankfurter Fußball-Pokal haben sich die Pokalmannschaften der beiden Spitzenklubs Eintracht und Fußballsportverein qualifiziert.
Hertha-BSC., die Berliner Meisterelf, wurde von den 8000 Zuschauern ausgepfiffen, als sie auf ihrem heimatlichen Platz zum Freundschaftsspiel gegen den Dresdner SC. antrat. Das war die Quittung für die schwere Niederlage in Allenstein. Im Spiel gegen den DSC. erzielte Hertha ein Unentschieden von 2:2.
*
Europameister im Schwergewichtsboren wurde wieder der Spanier P a o l i n o , der in Madrid vor 30 000 Zuschauern den Titelhalter Pierre Charles (Belgien) über 15 Runden nach Punkten schlug. *
Dr. Karl von Halt wurde zum Führer der deutschen Leichtathletik gewählt. Er verwaltet sein Amt nach dem Führerprinzip.
Gleichschaltung im Turngau Hessen (ST.).
Nachdem auf dem Kreisturntag des Mittelrhein- treifes der D. t. in Saarbrücken der oberste Führer der Deutschen Turnerschaft, Direktor Dr. Edmund N e u e n d o r f f, die Gleichschaltung für den Kreis persönlich durchgeführt hat, wurden von dem neuen Kreisführer, Universitätsturn- und Sportlehrer Hermann Topp, Frankfurt a. M., auch für die Gaue die entsprechenden Maßnahmen angeordnet. Er hat an Stelle des freiwillig von seinem Amte zurückgetretenen Gauvertreters Arthur Pfeiffer (Wetzlar)
Dr. med. Hermann Rau (Buhbach), zum Gauführer des Gaues Hessen berufen und verpflichtet.
Vom neuen Gauführer wurden zu Mitarbeitern im engeren Gauvorstand die folgenden Turner berufen: zum 2. Gauvertreter K. Schneider, Butzbach, zum Gauoberturnwart R. P a u l, Gießen, zum Geschäftsführer und Schriftwart Fr. Wiegand, Gießen, zum Schatzmeister W. Oertel, Nieder- Wöllstadt, zum Presse- und Werbewart H. Oß- w a l d, Bad Nauheim, zum Dietwart Erich Wagner, Kirchhain.
Die Fachwarte der einzelnen turnerischen Arbeitsgebiete werden vom Gauoberturnwart bei passender Gelegenheit in ihr Amt eingeführt. So wurde bereits gelegentlich einer Gauvorschwimmerstunde der bisherige Gauschwimmwart Franz Sauer, Gießen, neu bestätigt und vom technischen Führer des Gaues, R. Paul, durch Handschlag feierlich verpflichtet.
Die Bezirksvertreter der sechs Bezirke des Gaues verbleiben in ihren Aemtern, und zwar: im 1. Bezirk Dr. Drücke, Kirchhain, im 2. Bezirk Universitäts-Bureaudirektor Erle, Gießen: im 3. Bezirk Lehrer Wolf, Unter-Schmitten: im 4. Bezirk Buchdruckereibefitzer Guntrum, Schlitz: im 5. Bezirk Studienrat Thierolf, Friedberg: im 6. Bezirk Katasterbeamter Hohmann, Frankenberg.
Der bisherige Kreis- und Gauvertreter, Fabrikant A. Pfeiffer, Wetzlar, wurde noch während des Kreisturntages in Saarbrücken von den Abgeordneten des Gaues Hessen einstimmig zum Ehren- aauüertreter mit S i tz und Stimme im Gauvorstand ernannt.
Der neue Gauoorstand hielt dieser Tage in Gießen in Anwesenheit der Ehrenmitglieder (Ehrengauober- turnronrt W. Will und EhreNgauvertreter A. Pfeiffer) seine erste Turnratssitzung ab, die mit der Verpflichtung der Gauvorstandsmitglieder durch den Gauführer Dr. R a u feierlich eröffnet wurde.
Gleichschaltung
im Turnverein von 1846 Gießen.
Am vergangenen Donnerstag fand eine außerordentliche Hauptversammlung statt, in welcher die infolge der ümftellung der DT. auf das Führerprinzip notwendig gewordene Reuwahl des 1. Vorsitzenden vorgenommen wurde. Vach Bekanntgabe der von den neuen Führern der DT., des Mittelrheinkreises und des Gaues Hessen zu diesem Punkt herausgegebenen Bestimmungen und Richtlinien durch 1. Sprecher A. Re der stark besuchten
mige Wiederwahl eine eindrucksvolle Vertrauens- kundgebung zuteil. Gauführer Dr. Rau, Butzbach, der noch im Laufe des Abends im Versammlungslokal erschien, bestätigte mit anerkennenden Worten für die vom Verein und seinen Führern bisher schon aus treudeutschem Turnergeist heraus geleistete Arbeit am deutschen Volk und Vaterland den wiedergewählten Vereinsführer in feinem Amt. Zwischendurch wurde eine lebhafte Aussprache über das künftig stärker als bisher zu betonende Wehr- und Geländeturnen gepflogen und Wissenswertes über das bevorstehende Deutsche Turnfest in Stuttgart berichtet. Alte Turnerlieder und Lieder des neuen Deutschland gaben im Verlauf der Versammlung Ausdruck der in der DT. vorhandenen Verbundenheit mit der nationalen Erhebung des deutschen Volkes.
Aus dem Güdwestdeutschen Turnverband.
In der Erkenntnis, daß alle Teile des Volkes, im besonderen aber die an der Ertüchtigung unserer Jugend arbeitenden Turn- und Sportverbände an dem äußeren Zusammenschluß und der inneren Einigung unseres Volkes mithelfen müssen, hat der Südwestdeutsche Turnverband, zu dem in unserer Gegend der Gau Lahn-Dünsberg gehört, beschlossen, seine Gaue in die Deutsche Turnerschaft einzugliedern und den Verband aufzulösen. Der Südwestdeutsche Turnverband, der in Hesseit drei Gaue mit rund 80 Vereinen und zusammen gegen 6000 Mitglieder hat, dazu ungefähr 1600 Schüler betreut, gehört dem Allgemeinen Deutschen Turnerbunde (ADT.) an.
Rach den Ausführungen des Reichssportk )M- missars soll der Zusammenschluß zu einem großen deutschen Turn- und Sportverband organisch und in ruhig durchdachter Weise erfolgen. Der Süd- westdeutsche Turnverband unterstützt diese Stärkung der Volksgemeinschaft mit allen Mitteln und beschloß, in der Verbandsvorstandssihung Anfang Mai in Frankfurt a. M. den geschlossenen Eintritt in die Deutsche Turnerschaft.
Die Gaue werden beauftragt, mit den betreffenden Gaustellen der DT. zwecks Aebertritts zu verhandeln und dem Vorsitzenden des Verbandes, Herrn Zöller, umgehend Mitteilung zu machen. Sämtliche Verhandlungen sollen bis zum 1. 3uni 1933 abgeschlossen und der lieber tritt bis spätestens 15. Juni 1933 vollzogen fein. Die Abwicklung der Verbandsangelegenheiten liegt in den Händen des Derbandsvorsihenden, Lehrer K. Zöller, Hausen bei Gießen.
Berbandstagung der oberhessischen evangelisch-kirchlichen Frauenvereine in Gießen.
den seitherigen i n i n g wurde diesem seitens Versammlung durch einstim-
Den Auftakt zur Verbandstagung bildete eine Vorständebesprechung im Markussaal, eröffnet von der Vorsitzenden, Frau Heraeus, Offenbach, mit einer Schriftbetrachtung. Statt des angesehten
Themas „Weiblicher Freiwilliger Arbeitsdienst" gab die Vorsitzende einen Bericht über die Verhandlungen beim Kirchenbundesamt, die zum Beitritt des Verbandes zur Ev. Reichsfrauenhilfe führten: ohne ihn wäre der Hessische Verband nicht lebens- und verhandlungsfähig geblieben. Ein Hineinreden in örtliche Verhältnisse ist dabei ausgeschlossen, eine finanzielle Belastung des Verbandes liegt vorläufig nicht vor. Die zeitgemäße Frage über das Verhältnis von Frauenverein und nationalsozialistischer Frauenschaft wirddas ergab die Aussprache — unter richtiger Führung in harmonischer Weise gelöst werden. Da die Arbeit gewachsen ist, soll eine Theologin als Berufsarbeiterin angestellt werden: in ihre Hand soll besonders die Bibelarbeit gelegt werden, dabei dem Pfarrer unterstellt („Kindergottesdienst für Erwachsene").
Die Hauptversammlung im Cafe Leib eröffnete nach dem Lied „Lobe den Herrn o meine Seele" die Vorsitzende mit einem besonderen Gruß an die neuen Mitglieder, die Vereine Dorheim und Assenheim. In ihrem Vortrag: „Mutter und Volk" zeigte Frau Mathilde Maisch, Stuttgart, wie durch die Zerrissenheit unser deutsches Volk lange kein Volk war, bis es — von den Freiheitskriegen über den Krieg 1870/71 — heute besser geworden ist im Zeichen der Gleichschaltung. Das im Volke zusammenhaltende Geheimnis des Blutes erforderte von der Frau eine echt weibliche Scheu. Reben dem Blut ist die Sprache Grundlage des Volkstums: das Deutsch hat Luther erst entdeckt und so zur Volkwerdung beigetragen. Geschichte erlebt nur das durch Schicksal und Leid zum Staat gebundene Volk, das als Rechtsgemeinschaft sich sichern muß. Besondere Aufgabe der Frau und Mutter ist das Gebet für die Erhaltung der Rechtslage im Volk. Die Mutterschaft bestimmt das Wesen der Frau ganz anders als die Vaterschaft des Mannes. In der Rachkriegszeit wurde die Frau entwurzelt (Kamps
gegen § 218!). Gottentfremöung führt bei der Frau immer in die Unnatur hinein. Die Häuslichkeit von einst ist selten geworden auch infolge der Fortschritte der Technik. Deshalb soll man der alten Zeit nicht nachtrauern, aber wachsam sein. Das erwachte Deutschland sieht den Auftrag des Staates darin, daß er den einzelnen in der Gesamtheit aufgehen läßt. Die christliche Sitte als Einschlag im Volke muß von der Frau ganz anders gehütet werden: statt dessen ist sie seither vielfach mißachtet worden. Eine Frau, die sich selbst nicht aufopfert, handelt unnatürlich: sie werde Hohepriesterin an ihrem Volk. Der Vortrag hinterließ einen tiefen Eindruck.
2hm folgte der Jahresbericht, vorgetragen von der G eschästssührerin, Fräulein Wahren- dorff. Durch Beitritt von 15 neuen Vereinen stieg die Gesamtzahl auf 235. Das Dereinsleben war sehr rege; das zeigen die verschiedensten Sitzungen und Kurse. Vom Erholungsheim wurde vielfach Gebrauch gemacht, drei Mütterfreizeiten tckurden gehalten: der Verband war bei verschiedenen Tagungen anderer Verbände vertreten. Betreffs des Geschäftsverkehrs stellte das letzte Jahr seine Vorgänge in den Schatten. An Rührigkeit unter den Kreisverbänden steht der (Siebener an der Spitze, dessen monatliche Vorständezusammenkünfte sich gut bewährt haben. Die Eröffnung eines Verbandsbureaus in Darmstadt steht bevor. Die Rechnung ergibt eine Einnahme von 13 407,47 Mark und eine Ausgabe von 13 136,73 Mark. Zur Erhaltung des Heims waren etwa 2000 Mk. Zulage nötig; die Frage der Erweiterung ist ins Auge gefaßt; es liegt an der Sammlung, die für den 21. Mai empfohlen ist, ob sie in Angriff genommen werden kann. Die Vorsitzende verbreitete sich dann über den beschlossenen Beitritt zur Evangelischen Reichsfrauenhilfe. Mit dem Lied „Run danket all und bringet Ehr" schloß die anregende Tagung.
Wirtschaft.
Vorsicht bei Wertpapiergeschäfien mit Ausländern.
WTB. Es mehren sich die Fälle, bei denen die Strafbehörden Personen zur Verantwortung ziehen müssen, die Ausländern bewußt oder unbewußt bei nach der Devisenverordnung verbotenen Wertpapierverkäufen oder Kaufgeschäften in Wertpapieren behilflich gewesen sind. Derartige Geschäfte kommen infolge eines Kontrollsystems, das sich über ganz Deutschland erstreckt, meist schon nach wenigen Tagen den Devisenbehörden zur Kenntnis. Wer dabei mitwirkt, Wertpapiere, die aus dem Ausland kommen, zu verkaufen oder in andere umzutauschen, oder den Berkaufserlös dem Ausländer in die Hände zu spielen, setzt sich der Gefahr einer Bestrafung wegen vorsätzlichen oder fahrlässigen De- visenvergehens aus. Es muß daher dringend davor gewarnt werden, von nicht bekannten Personen Wertpapiere anzunehmen und sich beauftragen zu lassen, die Wertpapiere zu verkaufen oder umzutauschen und den Gegenwert dem Auftraggeber aus- zuhändigen.
Frankfurt ruhig.
Frankfurt a. M., 13. Mai. (WTB. Drahtmeldung.) Im Hinblick auf die entspannte außenpolitische Situation war an der heutigen Wochenschlußbörse eine gewisse Beruhigung festzustellen, wobei die überraschende Einberufung des Reichstages wesentlich dazu beitrug, ebenso wie die Vertagung der entscheidenden Aussprache über die Abrüstung in Genf, da diese Vertagung Raum gebe zu neuen Verhandlungen.
Bei sehr kleiner älrnsahtätigkeit (das Publikum war kaum am Geschäft beteiligt) lagen die ersten Rotierungen uneinheitlich, doch hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten im Rahmen von 1 Prozent. Nur Kaliaktien lagen in Rachwirkung der Dividendensenkung im Salzdetfurth- Konzern noch ausgesprochen matt, da an diesem Marktgebiet wiederum Verkäufe zur Ausführung kamen. So gingen Aschersleben und Westeregeln abermals um je 4,5 Prozent zurück, Salzdetfurth kamen nach gestrichen Geld-Rotiz gegenüber dem gestrigen Frankfurter Mittagsschlußkurs um 17 Prozent niedriger zur Feststellung. Am Montanmarkt lagen die Kurse meist 0,5 bis 1 Prozent höher, nur DHeinstahl waren knapp behauptet. Von Chemieaktien gaben IG.-Farben 1 Prozent, Metallgesellschaft 0,5 Prozent nach, Rütgers- werke waren gut gehalten. Elektroaktien lagen überwiegend von 0,5 bis 1 Prozent niedriger. 3m übrigen eröffneten Contigurnrni 1,5 Prozent und Reichsbahnvorzüge 0,5 Prozent schwächer, dagegen waren Zement Heidelberg und Deutsche Linoleum je 1 Prozent und Schiffahrtswerte um 0,1 bis 0,25 Prozent freundlicher gestimmt.
Eine nach den ersten Kursen auf manchen Markgebieten eingetretene leichte Besserung ging im Verlaufe restlos verloren, darüber hinaus ergaben sich meist Abschwächungen bis zu 1 Prozent. Das Geschäft stagnierte fast vollkommen.
Deutsche Anleihen, späte Schuldbücher und Stahlvereinbonds lägen nach schwächerem Beginn später etwas erholt, im weiteren Verlaufe gingen die Kurse auch hier etwas zurück. Am Pfandbrief- markt bestand weiter zum Teil merkliches Angebot, so daß Goldpfandbriefe 1 bis 1,5 Proz., Liquidationspfandbriefe und Kommunalobligationen etwa 0,5 bis 1 Proz. verloren. Staats- und Stadtanleihen lagen zwar sehr still, die Stimmung war jedoch etwas schwächer. Tagesgeld stellte sich auf unverändert 3,25 Prozent.
*
D i e Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 10. Mai berechnete Indexziffer der Großhandelspreise hat mit 91,3 gegenüber der Vorwoche (91,1) weiter leicht angezogen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 82,9 (plus 0,1 Proz.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,4 (plüs 0,5 Proz.) und industrielle Fertigwaren 111,6 (plus 0,2 Proz.).
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Die Zufuhren sind weiterhin knapp und werden bei relativ guter Rachfrage geräumt. In den nächsten Tagen erwartet man bereits wieder Eier aus dem Auslande zu verbilligten Zollsätzen. Bereits in dieser Woche kamen kleine Mengen schwere Holländer herein, die wie folgt notierten: Sonderklasse (66 bis 67 Gramm) 10, Kl. A (62 bis 63 Gramm) 9,25 bis 9,5 und Kl. B (57 bis 58 Gramm) 8,75 bis 9 Pf. per Stück. Die Preise für deutsche Eier haben leicht angezogen. Es notierten: Bayern (56 bis 57 Gramm) 8,75, do. (58 bis 59 Gramm) 9, deutsche Frischeier Sonderklasse (65 Gramm) 10, Kl. A (60 bis 65 Gramm) 9,5' Kl. B (55 bis 60 Gramm) 9, Kl. S (50 bis 55 Gramm) 8,5, Kl. D (45 bis 50 Gramm) 7,75 Pf., per Stück.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Die Buttermärkte blieben sehr fest gestimmt. Die Preise haben infolge der nur knappen Angebote eine weitere starke Befestigung erfahren. Die Rachfrage war sehr gut, sie beschränkte sich indes nur auf holländische Ware, da deutsche Butter überhaupt nicht zu haben war. Es kostete holländische Butter im Faß (Zentner) 130, Halb- Faß 132, in Halbpfundstücken 135 Mk. Die Preise für deutsche Butter lauten etwa von 128 bis: 132 Mk- per Zentner.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosjenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v Sy. Lombardzinsfuß 5 o Sy
Franktun a. DI.
Berlin
Frankfurt 0.3)1.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend» börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag, börse
Schlußkurs
Schlußk. Abend»
Schluß« kurs
Schlußk. Mittag« börse
'■Datum
12-5.
13.5.
12-5-
13.5-
‘Datum
12.5.
13.5.
12-5.
13.5.
Deupche Sietdicaniethe v. IHZi ef)em.7% Dt.ReichSanl. v. 1029 6’/2% Doung°AnIeihe von 1930 .. Seutfdjc Anl.-Ablöi.-Schuld ml
AnSlos.-Rechten ............
Stcefll. ohne AnLIos.-Rechte......
84,5
93,25
81,4
75,75
12,5
84,75
93
81,5
75
12,25
84,25
93,4
81
76,25
12,55
84,75
93
81,13
74,9
11,95
4% desgl. Serie II ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/»%Rumän.vereinh.Nentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
8%% Anatolier..............
6,5
5,5
10,75
4,9
29,65
6,3
4.8
29,75
6,45
5,8
11
4,8
29,8
6,35
5,9
11
4,85
30
6% efiem. 8% Heil'. Soltoftaat 1929
sruckzahlb. 102%)...........
Oberhessen Provinz-Anleihe ml
83,4
—
83,4
81,65
Samburg-Amerika-Paket .....(
Hamburg-Siidam. Dampfschiff. 0
18,65
18,4
-
18,4
34
18
35,75
AnSlos.-Rechten ............
70
69
Sansa Dampfschiff...........0
—
30
29,5
6% Heft. Landesbank Darmstadt
Norddeutscher Lloyd .........0
19,25
19,5
19,5
18,9
otulo »!. 12 . .
84.25
83
AG. für Verkehrswesen Akk. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
52
51
98,25
52,25
51,13
5'/r°o Heft. Landes Hnpotheken« bank Darmstadt Liaui......
Deutsche Komm. Lammelab l.An
86,5
86
—
—
Commerz, und Privat-Bank... o Deutsche Bank und DlSconto-
51,75
51,75
52,25
—
leihe Geriet mit Auolos.-Rcchten 6% ehem. 8% Franks. Hnp.-Bam
69,65
68
70
68,25
Gesellschaft................c
Dresdner Bank.......... o
63
60,5
129
61,75
60,5
130
63
60,75
130,75
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Bam
84,5
-
—
Reichebank ..................
130,25
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6’/z% ehem. 4'/2% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese .....
—
—
—
A-E.G....................
26,5
98
26
99
26,25
99,25
26,13
97,25
85
Elektr. LlefentngSgesellschast ... 6 Licht und Kraft ..............
Felten & Guilleaume ...... c
Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen................
Rheinische Elektrizität ........5
b'/r% c6em. 4'/2% Rheinische
112,5
112
112,5
110,5
Hyp.-Bank-Liou.»Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Landespsand
85,25
85
—
68
67,5
68,25
67,5
briefanskalk, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand
—
-
86
-
99,25
97,5
97,75
97,25
99,13
98,25
97
97,5
briesanstalt. Pfandbriefe DL 1'
Verrechnungskurs ........ ....
85,5
84,5
—
85,5
Clemens & Halske......
112,5
157,5
129
76,25
117,5
63,75
97,75
112
155,5
111,75
157
129
76,65
117.75
64
98,5
77
110,25
85,13
85,13
—
Lahmeyer S Co........... 10
154.5
4% Ocsterreichilche Goldrente...
4,20% Lesterreichische Silberrent- 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
14,75
—
—
14.75
Buderus .................. ,
76,75
116,5
63.25
97
126
77,4 115.9 62,75 96,25
75,25
—
1,2
—
Deutsche Erdöl ............. ,
—
—
—
Gelsenkirchener..............8
Harpcncr................... 0
**7t /O oesgl. von 1'31.1..........
6% obgelt. Goldviepkaner von 99
7,75
—
3
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten.. 0
Ilse Bergbau ...............7
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ...............0
ManneSmann-Röhren........0
4% Türkische Zollanieihe von I9n
4% Türkische Bagdadbahn-Anleih^ Serie I....................
6,5
6.5
7,75
6,4
6,4
6,4
6,35
6,35
118
63,5
75,5
120
63.5
74,75
118
64,5
75,75
118,75
63,25
75,25
$ranl|un a. M.
Derim
Schluß- fürs
Schlußk. Abend» börse
Schluß« turs
Schluß!. Mittag» börse
Datum
12.5.
13.5.
12.5.
13.5
Mansselder Bergbau......
... 0
30,5
30
29,5
Kokswerke ...............
... 0
89
87,9
Phönir Bergbau..........
... 0
41,75
42,25
41,75
40,75
Rheinische Braunkohlen ...
Rhetnstabl .............
...10
... c
203
91,5
197
89,25
201
90,65
197
89,65
Bereinigte Stahlwerke.....
... 0
41
41
41,25
40
Olavi Minen ............
... 0
18,5
18,5
18,5
18,9
Kaliwerke Aschersleben.....
... 6
134
128
136,5
128
Kaliwerke Westeregeln.....
... 6
134,5
129,5
135
129
Kaliwerke Salzdetfurth ....
... P
182
197
180
3 G. Farben-Jndustrie ....
129
126,9
130
126,25
Scheideanstalt............
...10
164
164
Goldschmidt .............
... 0
54
54
54
53,5
RütgerSwerke ............
... 0
57,25
57,13
57,5
57
Metallgelellschast..........
37,13
36,65
37,9
36,65
Philipp Holzmann........
... 0
59
59
59,9
59,25
Zementwerk Heidelberg ...
Cementwerk Karlstadt......
:::;
8-
80^5
Schultheis Payenhoser.....
... 0
—
_
125
122,5
Aku (Allgemeine Kunstseide)
... 0
38
37
38,4
36,75
Betnberg................
... 0
49
48
48,25
48
Zellstoff Waldhvf .........
. .. 0
54,75
52,25
52,5
52
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
26,5
26
27
25
Dessauer Gas ............
... 7
—
—
114
112
Daimler Motoren.........
... 0
31,75
30,5
30,65
30
Deutsche Linoleum .......
... 0
48
49
48
48,5
Crenftein & Koppel.......
... 0
49,25
48,65
Leonhard Tietz...........
... 6
21
20
20,75
18,65
Chade...................
...12
171,5
171
171,75
167,5
Gritzner.............
... 0
28
26,9
_
_
Mainkrastwerke Höchst a.M.
... 4
69,25
69.5
—
_
Süddeutscher Zucker ......
... el
168
167
168
167
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 217.
12.Mal
13.Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Dotierung
Geld
Srlc'
Geld
1 Briet
Helsingsors.
6,264
6,276
6,264
6,276
Wien......
45,45
45.55
45,45
45,55
Prag......
12,64
12,66
12,64
12,66
Budapest ...
—
—
—
—
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,23
169,57
169,08
169,42
Cflo.......
72,23
72,37
72,03
72,17
Kopenbagen.
63,29
63,41
63,19
63,31
Stockholm...
72,93
73,07
72,83
72,97
London.....
14,195
14,235
14,175
14,215
Buenos Airec
0,853
0,857
0,853
0.857
Ncuyork....
3,571
3,579
3,581
3,589
Brüssel.....
58,59
58,71
58.50
58,62
Italien.....
22,08
22,12
21,93
21,97
Paris......
16,56
16,60
16,54
16,58
Schweiz ...
81,22
81,38
81,07
81,23
Spanien....
35,96
36,04
35,91
35,99
Danzig....
82,27
82,43
82,22
82.38
Japan......
0,869
0,871
0,869
0,871
Rio de Jan.
0,239
0,241
0,239
0,241
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5,205
Lissabon....
12,91
12,93
12,91
12,93
Banknoten.
Berlin, 13-Mai
Geld
Bries
Amerikanische Noten..............
3,535
3.555
Belgische Noten..................
58,34
58,58
Dänische Noten .................
62,82
63,08
Englische Noten .................
14,135
14,195
Französische Noten...............
16,50
16,56
Holländische Noten...............
168,71
21,81
169,39
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
21.89
71,86
72,14
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
2,46
2,48
Schwedische Noten...............
72,65
72,95
Schweizer Noten.................
80,89
81,21
Spanische Noten.................
35,78
35,92
Ungarische Noten ................


