Oie Freite.
Eine Erzählung von Wilhelm Holzamer.
(Fortsetzung.)
So ging also die Zeit herum und brachte keine Veränderung in der Mühle. Der November war feucht und neblig, und wenn die Müllersleute abends beisammen saßen, sagte die Eve einmal: „Es ist doch schade um den schönen Oktober, es war doch gar so schön Wetter!"
Die Mutter nickte der Eve zu. Der Vater aber murrte: „Dumm Gered, das ich nit hör'n kann. Nix ift schad. Der Oktober ist da, daß er vergeht, damit auch der November vergehen kann. Du solltest's nur mal erleben, 's ganze Jahr Mai oder 's ganze Jahr dein schöner Oktober, da könntest du bald blau pfeifen, sag' ich dir. Man muß die Feste nehmen, wie sie fallen, und 's Wetter, wie's wird. Alles andere ist Weibergewäsch und hat keinen Wert. Fertig! Und wenn's Frühjahr kommt, dann fangen wir wieder von vorn an und tun unser Bestes, das wir tun können. Fertig. Und das ist das Richtige!
„Du bist doch ein alter Brummbär", sagte die Müllerin. „
„Ich jammer nur nit, weiter gar mx. Wer anders besser zu seinem Veil kommt, meinetwegen. Ich mach's auf meine Art. Fertig.
Es war wieder Sonntag. Wieder hatte er mit dem dicken Nebel begonnen, der wie lauter graue Wolle war. Aber es schien, die Sonne könnte ihn heute packen. Sie hing schon den ganzen Morgen vls blasse Scheibe am Himmel, und man sah sie von Zrüh an ihren stillen Weg gehen, wenn sie auch verborgen war. Da es gegen Mittag ging, hatte sie richtig den Sieg davongetragen. Sie glänzte im Blauen, daß man ihr nicht ins Antlitz sehen konnte. Und die ganzen Wiesen glitzerten, und an den Gerten der Weiden glitzerte es.
Die Eve spülte das Eßgeschirr und sah von Zeit zu Zeit an dem Küchenfenster vor ihr hinaus übers Land. Es war ihr ganz seltsam zumute. Gerade als ob sie etwas erwarte. Als wenn draußen ein Wind stehe, fest in die Weiden und Pappeln am Dach gekeilt und jeden Augenblick sich losmachen könnte und heranbrausen. Aber nein, das war es tzar nicht. Gar nichts Brausendes. Etwas Stilles und Sanftes. Als wenn jeden Augenblick die Glocken vom Dorf herüberklingen müßten. Oder als ob ein Festzug den Weg Herkommen müßte, jetzt oben um
die Ecke herum und dann die Wegbiegung lang und weiter her nach der Mühle zu. Der Eve schienen die Wege so leer heute. Gerade als verlangten sie es, daß etwas auf ihnen vorgehe, daß über sie geschritten werde. Ach, sie war ja dumm. Nichts war natürlich von all dem, es war einfach Sonntag, und die Sonne schien, die Wiesen glitzerten, und der Himmel hatte so ein tiefes Blau, besonders wenn man zwischen den Bäumen durchsah, so blau, wie wenn eine Waschfrau zu viel Bläue in die Bütte tut. Das war es einfach, und da juckte es ihr in den Kleidern, als stecke sie in einem rauhen Bockfell drin.
Die Eva spülte weiter. Aber die Augen gingen ihr doch immer wieder hoch durch das Fenster hinaus und zogen die Wege hin, die zwischen den Wiesen sich krümmten und sich von oben im grauen Feld, das stellenweise von der Feuchtigkeit ganz tiefbraun war, verloren. Sie unterbrach ihre Arbeit nicht, aber ihre Gedanken waren nicht dabei.
Und immer wieder sah sie nach den drei Mühlen, die ganz hellklar in der Sonne lagen, während die ihre abseits im Dämmer und in der schlummerigen Feuchte träumte.
Die Eltern saßen drin in der Stube und erzählten sich, was sie auf dem Kirchgang des Morgens im Dorf alles gehört hatten. Der Vater trommelte dazu auf der Fensterbank und trat den Takt mit dem Fuße, und die weiß und rot gefleckte Katze schnurrte Hinterm Ofen. Die Mühle lief. Aber sie lief leer, und der Müller hatte heute keine Lust, aufzu- schlltten.
„Der Jerrisepp ist heut so scheu an uns vorbeigegangen", sagte die Mutter.
„So, scheu? Hast du das gemerkt? Na, ich kann nit wissen, was er hat. Und wenn er was hat, kann er's doch sagen. Wir haben uns nie was nachgetragen, wir vier Müller, und hatten auch nie keinen Futterneid."
„Es heißt, er soll sich verheiraten wollen. Wenigstens sagen's die Leute."
„Mein, was die Leute sagen. Aber 's könnt ja auch schon sein. Warum nit? Er ist länger Jung- gesell geblieben, als es andere aushalten. Und eine Frau ernähren, das kann er."
„Du meinst, lang genug gesucht hätt' er?" „Meinetwegen heiß' es so", meinte der Alte dazu.
„Was der Jerrisepp macht, macht er vorsichtig und sicher, alles was wahr ist."
„Auch uns die Kunden abspannen."
„Auch das. Aber wann er's fertig bringt, bringt er's halt fertig. An feiner Mühl' vorbei geht halt die Chaussee, da braucht er sich kein extra Müh' zu geben. Und das will ich auch nit von ihm denken,
daß er sich darin extra Müh' gab. Die Tauben, die einem in den Schlag fliegen, die fängt man halt. Ich tät’s auch so machen, warum nit?"
„Ich sag's ja immer, daß du die Menschen nit verstehst. Und dadrum hast du auch immer ’s Nachsehen."
„So, Mutter, meinst das? Na ja, vielleicht hast recht. Es kann aber auch sein, daß du nit recht hast. Guck, gönn's doch dem Jerrisepp. Es war doch ein bißchen zurückgegangen bei ihm, durch die viele Krankheit, seit sein Vater hat ins Gras beißen müssen. Dann immer die kranke Mutter und die kranke Schwester, bis sich der liebe Gott erbarmt hat und sie alle beide abgerufen."
„Das ist ja nit unwahr —"
„Und na ja, wir haben gerade genug. Wir haben nur die Eve, und es ist nit zu gering, was wir der einmal mitgeben können. Und was wir brauchen, das bringt uns noch die Mühl', und kommt später einmal ein anderer Müller herein, so soll er holt auch tun, was ich auch einmal hab' tun müssen. Aber jetzt bin ich dazu zu alt. Dazu muß man jung fein. Also brumme! nit und gönn’s dem Jerrisepp/
Er trommelte heftiger und trat fest den Takt. Die Katze schnurrte und der Sägemann auf dem Kastenofen setzte nur geschwinder seine Arbeit fort. Die Alten waren jetzt still und sannen vor sich hin.
Draußen klapperten die Teller und Schüsseln. Die Eve spülte eifrig. Man konnte es in der Stube hören trotz dem Gang der Mühle.
Plötzlich hörte das auf.
„Kann die Eve denn schon fertig fein?" fragte
der Vater.
.„Kann gar nit fein", antwortete die Mutter.
Nun lauschten die beiden Alten.
Aber draußen blieb es still. Denn die Eve stand am Fenster und blickte über die Wege, die Hand mit dem Spüllappen noch in der Spülschüssel. Sie war vorhin schon aufmerksam geworden. Wer kam denn da den Pfad her? Da oben kam jemand.
Sie äugte scharf.
„Der Jerrisepp! Jesses, der Jerrisepp! Rein und
Aber was war denn dabei, wenn es wirklich der Jerrisepp war? Wie oft war der den Wiesenpfad schon gegangen, und es war ihr nichts drüber eingefallen. Warum denn heute?
Sie fing wieder an zu spülen?
Aber war er’s denn wirklich? Sie guckte sich halb die Augen aus. Wahrhaftig, er roar’s. Und er ging den Pfad nach ihrer Mühle zu.
Am Feldweg da oben konnte er freilich noch abbiegen. Sie wollte sehen. Und sie hörte wieder mit
dem Spülen auf. Nein, et ging geradeaus wette* Jetzt über den Steg.
Er konnte doch nicht da oben an feinen Acket gehen wollen. 2Bar hätte er da jetzt seyen können? Gar nichts.
Nein, er ging den Pfad weiter und weiter fier- unter. Jetzt war er an der Selz selbst und ging über die weiße Brücke. Na ja, nun roar’s sicher, er kam zu ihnen.
Der Eve schlug das Herz, hart und rasch. Sie wußte gar nicht warum. Sie konnte es gar nicht begreifen. Was ging sie der Jerrisepp an? Wie konnte ihr der Jerisepp das verursachen? Er war ihr doch kein Fremder. Er war freilich lange nicht hüben gewesen. Allerdings. Aber das war doch kein Grund. Früher war er öfter gekommen. Aber was lag am Jerrisepp? Er war der nächste Nachbar. Fertig!
„Fertig!" sagte sie. Sie gewöhnte sich das immer mehr vom Vater an. Aber es war doch nicht fertig. Sie mußte immer wieder aufhören und nach dem einfältigen Jerrisepp sehen. Er ging ordentlich feierlich heut. Oder tarn ihr das nur so vor? Er hatte sich fein gemacht. Das wollene Tuch um seinen Hals war funkelnagelneu. Und auf der Kappe saß kein Riebelchen Mehlstaub.
„Vater", rief sie in die Stube, „ich glaub' der Jerrisepp kommt zu uns!"
„Gut, soll er kommen", sagte der Vater.
Dann spüste die Eve weiter. Und zwar guckte, sie nun auch nicht mehr auf. Der Jerrisepp war jetzt nach der Mühle hereingebogen und vom Fenster aus nicht mehr zu sehen.
Der Cäsar schlug an. Die Eve rief ihm zu. Da war er still und ließ den Jerrisepp passieren. Gleich daraus ging die Haustür. Der Jerrisepp trat ein.
Er ging direkt auf die Stubentur zu und klopfte an.
Ms er eintrat, legte die Müllerin ihr Strickzeug in den Schoß, und der Müller horte einen Augenblick auf zu trommeln.
„Bist lang nit bageroefen, Jerrisepp!"
„Ihr auch nit bei mir, Nachbar. Und alle Gebot kommen, geht doch auch nit."
Es war in beider Reden etwas wie ein spitzer Ton, ohne daß fie’s beide beabsichtigten.
„Ja", lachte der alte Müller, „ich kann halt immer nüber gucken zu dir, bis in dein' Haustür hinein, da brauch ich nit zu dir zu gehen."
„Ja, freilich", stichelte der Jerrisepp, „da habt ihr auch sehen können, daß ich tüchtig zu mahlen hatf den Monat?"
Er lächelte spitzbübisch.
(Fortsetzung folgt.)
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Die Schulvorstände wollen die Lehrer der Fortbildungsschulen veranlassen, ihnen jeden Fall, in dem der Verdacht einer solchen Zuwiderhandlung vorliegt, alsbald anzuzeigen und dem Kreisschulamt Vorlage machen. 5660C
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