Ausgabe 
25.8.1939
 
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Ur. 198 Erstes Blatt

189. Jahrgang

Keitag, 25. August 1939

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Polens militärische Vorbereitungen völlig offensiv

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wollen auf eigene Faust marschieren

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Ribbentrop berichtet dem Führer in Berlin

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Gegensatz zu den wilden Kriegstiraden der pol- nischen preffe.

Drei weitere Jahrgänge mobilisiert.

London, 24. Aug. (DRV.) Reuter berichtet aus Warschau, datz drei weitere klassen polnischer Reservisten einberufen worden seien. Der polnische Ministerpräsident hat die Rückberufung aller Staatsbeamten aus dem Urlaub angeordnet. Der Anfang des neuen Schuljahres, der auf den 4. Dezember festgesetzt war, ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

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Annahme von Anzeige» für die Mittagsnummer bis8*/,Uhr des Dormittags

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Tag für die beiden Völker: Der Führer und Stalin haben sich für die Freundschaft entschieden. Der Nichtangriffspakt und Kon­sultationspakt, den Herr Molotow und ich gestern abend unterzeichneten, ist ein festes und un­verrückbares Fundament, auf dem die beiden Staaten ouibauen und zu einer engen Zusammenarbeit kommen werden. Es ist dies vielleicht einer der bedeutsamsten Wende­punkte in der Geschichte zweier Völker. Man hat versucht, Deutschland und Rußland einzukreisen, und gerade aus dieser Einkreisung ist nun die d e u t s ch - russische Verständigung entstanden." Noch seiner Auffassung befragt, welchen Eindruck dieser Pakt in Japan machen werde, erklärte Herr

von Ribbentrop: ,Lch bin überzeugt, daß dieser Vertrag für die russisch-japanischen Beziehungen wie auch für die deutsch-japanische Freundschaft s i ch gut auswirken wird."

Der Reichsaußenminister traf um 18.45 Uhr mit dem Condor-FlugzeugGrenzmark" auf dem Flughafen Tempelhof ein. Zu seiner Be- grüßung hatten sich Mitglieder des Auswärtigen Amtes, der persönlichen Stabes und der Dienststelle Ribbentrops eingefunden. Ferner war der Königlich Italienische Botschafter in Berlin, A t t o l i c o , mit Botschaftsrat Graf Magistrati erschienen. Der Reichsaußenminister begab sich zum Führer, der inzwischen von Berchtesgaden kommend, in Ber­lin eingetroffen war, zur Berichterstattung.

selbst ist charakteristisch. Während man noch vor einigen Tagen damit rechnen mutzte, wenn man deutsch sprach, keine Antwort zu bekommen, oder womöglich angepöbelt zu werden, wurde einem heute in den Restaurants, in den Hotels und auf dem Flughafen zuvorkommend auf deutsch geantwortet. Wan sagte zwarman wäre bereit, aber jedes Gespräch endete doch mit der merkbaren Hoffnung, daß vielleichtauf irgend­eine Weise" der Krieg doch noch ver­mieden werden könnte. Das Verhalten der pol­nischen Bevölkerung bildet also einen merkwürdigen

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Der Führer traf am Donnerstagabend in der Reichshauptstadt ein. Am Flughafen begrüßte ihn u. a. auch der italienische Botschafter in Berlin A tto lico. In der Mitte der italienische Botschaftsrat Graf Magi st rat i. (Scherl-Bilderdienst, Berlin.)

Der Reichsaußenminister dankte dem Gauleiter und sagte: Meine Herren! Der Führer hat mich nach Moskau gesandt. Das war für manchen in Deutschland eine Ueberraschun- Nationalsozialisten wir wissen alle:

Führer macht, ist richtig! Und das hat sich auch diesmal wieder erwiesen. Da hat der Führer wieder einmal blitzschnell gehandelt und hat Rußlandaus dieser Einkreisungs- front he raus geb roch en. Das ist immerhin das Resultat dieses Besuches, dieser 24 Stunden, dieses Aufenthalts des ersten deutschen Ministers, der Moskau besucht hat. Wir wissen, daß wir zur Zeit wieder in einer ernsten Zeit leben. Aber wie Ihr Gauleiter soeben ausgedrückt hat: 3d) weiß, daß diese Provinz Ostpreußen klar, treu und zuversichtlich zum Führer stehen mirb, komme, was da kommen mag. Es ist ganz sicher das wissen wir alle und wir können das un­bändige Vertrauen in den Führer hoben: Er wird auch diese Krise wieder meistern, wie er schon so manche Krise gemeistert hat.

Dor seinem Abflug aus Moskau hatte Ribbentrop erklärt:Deutschland und Rußland ist es früher immer schlecht gegangen, wenn sie Feinde waren, aber gut, wenn sie Freunde waren. Gestern war ein s ch i ck s a l h a s t e r

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Zwischenlandung in Königsberg.

Ostpreußen dankt dem Führer.

Königsberg, 24. Aug. (DNB.) Auf dem Königsberger Flughafen traf am Donnerstag gegen 15.20 Uhr Reichsaußenminister v. Ribbentrop mit dem SonderflugzeugGrenzmark" von Mos­kau kommend ein. Im Landeshaus fand eine feier­liche Begrüßung durch den Gauleiter und Ober­präsidenten Erich Koch statt. Der Gauleiter sagte u. a., daß gerade in der vom Mutterlande abge­trennten Provinz Ostpreußen -die hohe Bedeu­tung dieses außerordentlichen Erfolges erkannt werde. Wenn Sie zum Führer kommen, dann sagen Sie ihm, daß die Provinz Ostpreußen wie in der Vergangenheit so auch jetzt und in aller Zukunft unbeirrbar ihren Weg, gemäß dem Be­fehl des Führers, gehen wird. Ich darf Sie noch­mals auf das herzlichste willkommen heißen und ihnen gleichzeitig für alle jetzt unterschriebenen und noch kommenden Dokumente einen würdigen A u f - bewahrungsschrein aus Bern st ein überreichen.

B r e s l a u, 25. August. (DNB.) Seit Donnerstag­morgen ist der Flüchtlingsstrom nach Beuthen und Hindenburg auch an der Grünen Grenze Ober­schlesiens vollständig abgeschnitten. Die wenigen Flüchtlinge, die es unter Lebensgefahr wagten, noch herüber zu kommen, berichten durchweg von übereilten Kriegsvorbereitungen und einer Häufung polnischer Truppen unmittelbar im Schutze der Wälder. Dieselben Ein­drücke gewinnt man auch besonders am Beuthener ZollamtKönigshütter Landstraße; dort kann man auch ohne Fernglas den Ausbau der vor etwa drei Wochen in Angriff genommenen Bunker auf der Höhe an der Ecke von Hohenlinde deutlich feststellen. Besonders lebhaft waren militärische Bewegungen zum Carnallsfreudeschacht, der sich an einem beson­ders übersichtlichen Grenzeck befindet.

Auch die letzten Flüchtlinge berichten, daß in ihren Heimatorten Bismarckhütte und S ch w i e n t o ch l o w i tz in der Nacht zum Don­nerstag selbst heeresuntaugliche nicht gemusterte Männer im Alter bis zu 50 Jahren aus Öen Bette-n geholt wurden. Militärkommandos for­derten sie auf, ohne Verzug Lastautos zu besteigen, worauf die Männer vielfach nur mit Hemd und Hofe bekleidet nach unbekannten Sammelstellen meist Fabriken, Schulhöfen und Kasernen gebracht

wurden. Dort sind sie eingekleidet und in polnische Formationen gesteckt worden.

Der Zugverkehr im ostoberschlesischen Jndu- striereoier wurde am Donnerstag nur mit beträcht­lichen Verspätungen durchgeführt. Die Züge sind überfüllt und bleiben vielfach vor den Bahnhöfen stehen, da Militärtransporte nach verschie­denen Richtungen zur Grenze gehen. Auch im Auto- busoerkehr hat sich vollständige Verwirrung einge­stellt. Kattowitz gleicht einem durcheinanderwirbeln­den Ameisenhaufen.

Die Besorgnisse der deutschen Geschäftswelt in Kattowitz hat sich in den letzten Tagen aufs höchste gesteigert. Bekannt ist, daß Aufständische bereits in einer Reihe von Ortschaften einen Plan für die restlose Zertrümmerung deutschen Eigentums aufgestellt haben. Darum sind sehr viele Auslagen deutscher Geschäfte, besonders in den Hauptstraßen von Kattowitz geräumt und die Schaufenster durch Schutzläden gesichert. Polizeilicher Schutz wurde restlos versagt. Man muß leider damit rechnen, daß die Ausschreitungen gegen die völlig eingeschüchterte deutsche Volksgruppe in Ost- Oberschlesien geräde unter dem Eindruck der Mobil­machung noch schlimmere Formen an­nehmen wird.

Aervöse Kriegsvorbereiiungen auch in Ostoberschlesien.

Heeresuntaugliche nachts aus den Betten geholt.

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Dr«L und Verlag: vrShlsche Univerfitätrdruckerei «.Lange in Sietzen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7

Warschau, 24. Aug. (DNB.) Die militärischen Vorbereitungen der Polen haben jetzt offen­siven Charakter angenommen. Die Kriegs­psychose innerhalb der polnischen Armee ist auf dem Höhepunkt angelangt. Die polnische Presse trommelt zum Angriffskrieg. Alle An­zeichen sprechen dafür, daß Polen schon in den nächsten Stunden einen Hand st reich unternimmt und gegen Danzig vorgeht.

Die Saat der westlichen Kriegshetze ist auf­gegangen, und während die Warschauer Regie­rungsstellen noch unter dem lähmenden Ein­druck der Unterzeichnung des deutsch-russischen Richtangriffs- und Konsultativpaktes stehen, wartet das Wilitär stündlich auf den Befehl zum Losschlagen. Unter diesen Umständen ist es durchaus wahr­scheinlich, daß die Truppe im blinden ver­trauen auf die Kriegshilfe der westlichen Demo­kratien, die Heroen verliert. Die War­schauer Regierung, die mit dem Abschluß des englisch-polnischen Beistandpaktes die Voraus­setzung für die von Tag zu Tag gesteigerte Kriegspsychose schuf, ist zur Stunde nicht mehr Herr über die Entschlüsse der I Armee. Aus ganz Polen laufen unablässig Alarmnachrichten ein, die zuverlässig darauf schließen lassen, daß in vielen Teilen des Landes die Standortkommandos sich nicht mehr den Warschauer Anordnungen fügen, sondern entschlossen sind, auf eigene Faust zu marschieren.

In überstürzter Eile werden Truppen- k: n z e n t r a t i o n e n , insbesondere im nörd­lichen Pommerellen vorgenommen und 5;festigungswerke errichtet. In Kattowitz gehen i Reservisteneinberufungen weiter, tjrd) die Stadt rollen den ganzen Tag wieder rDtonfterfe Abteilungen polnischen Militärs i n Nchtung auf die deutsche Grenze. In Kr Stadt selbst sind jetzt sämtliche Wagen r?q uir i e r t. Alle Lokomotiven stehen, so- ceit sie nicht schon für Truppentransporte eingesetzt norben sind, vor den Remisen unter Dampf.

Grenzabschnitt Könitz (Posen), insbesondere dir Linie Rakel Tuschew, arbeitet polnisches Militär fieberhaft an Befestigungsbauten. Z-.nerhalb der dortigen Seenkette werden alle osfe- nn Stellen aufs schwerste verbarrikadiert, de galizisch-ukrainischen Bautruppen sind durch lkguläre polnische Truppen ersetzt. Im Gebiet von Lchrisf (südlich Posen) müssen alle Bauern Tag für kg Gespanne ft eilen. Das Wongrowitzer t" eieck wird in aller Eile befestigt. Die W ä l - di r im Gebiet Wongrowitz und Rogasen sind vill von polnischem Militär. Vor a'.em werden aus allen Teilen Polens große Trup- pinverbände an die Danziger Grenze lt: nsportiert. Der ganze übrige Verkehr stockt. In d'm Gebiet von Bentfchen und Birnbaum sind vsitere Tankfallen und MG-Nester ein- goaut, Brücken und Wegkreuzungen zur Spren­gung vorbereitet worden. Um Ostrowo sind starke Rbonierabteilungen konzentriert und alle verfügbaren Arbeitskräfte. Pferde und Fuhrwerke |ir Verstärkung der dortigen Befestigungen ein- :e etzt. Das Betreten großer Gebiete ist für die Lnvatdevölkerung verboten. Zwischen Neutromischel der Reichsgrenze ' bei Tirschtiegel wurden -traßensperren errichtet, die einen Meter i-»er dem Erdboden lagen, und Panzerkanonen ein­gebaut.

kopslosewobilmachung mposen

Gedrückte Stimmung

und ein wildes Durcheinander.

Posen, 24. Aug. (DRB.) Posen selbst stand e°te im Zeichen einer fieberhaften Üd b i l m a d) u n g. 3n überstürzter hast wurden lk R e s e r v i st e n der verschiedenen Jahrgänge cn- den Wohnungen und aus den Werkstätten huch Polizisten, Radfahrer und Meldegänger ge- lolF. Aeberall fah man einzelne Leute und kleinere Kipps mit kleinen Lebensmittelpakelen zu den !ommelplähen marschieren. Die Stimmung der Be- til: erung war sichtlich gedrückt. In der Stadt $oien wurden alte Hotels für Einquartierung tkshlagnahmt, was bei den zahlreichen jüdischen lkechäflsreisenden eine Panik hervorrief. Auf dem Imljof drängte man sich an den Schaltern und en wirres Durcheinander herrschte in der a mhossvorhalle, wo ganze Familen mit Kisten, 5ii?en und Betten auf Abfertigung warteten. 3n kr Stadt selbst waren die Lebensmittelge- H3fte überfüllt, und es wurde wahllos e! auft, um sich für alle Fälle zu sichern. Rur eil Wühe konnten die Banken die in Waffen sehenden Sparer auszahlen. Der höhe- itßf der Verwirrung wurde erreicht, als die Wili- c ehörden Kraftwagen beschlagnahmten, um ihre llppenkransporke durchzuführen.

her Slimmungsumfchwung bei der Bevölkerung

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Unter engllsch-polnischer Verantwortung.

Wer die dreimalige Beschießung zweier deutscher Verkehrs- und eines Dänziger Sportflugzeuges als Höhepunkt der polnischen HerausforderungspolitiL gegen Deutschland angesehen hatte, mußte wenige Stunden später einsehen, daß er sich getäuscht hatte. Polen, das nun schon monatelang eine Million Mann unter Waffen hält, und dadurch seine Finanzen völlig ruiniert, hat Donnerstag eine so weitgehende Mobilmachung durchgeführt, daß sogar waffenunfähige Männer vor der Gendarmerie in die Kaserne geholt werden. Die Tätigkeit der Ver­kehrsflugzeuge steht nach den Bestimmungen des Völkerrechtes unter besonderem Schutz. Wer dagegen verstößt, stellt sich außerhalb der Reihe zivilisierter Staaten. Beide Aktionen aber, die Beschießungen der deutschen Flugzeuge und die allgemeine polnische Mobilmachung, die der Er­neuerung der englischen Blankovollmacht auf dem Fuße folgten, zeigen klar, daß Polen unter allen Umständen den casus belli, den Kriegs­fall herbeiführen will und dabei selbst das Odium der ersten Schüsse nicht scheut.

Wir stellen dazu in dieser Stunde noch einmal fest, daß die volle Verantwortung sowohl für diese Maßnahmen und alle daraus entstehen­den Folgen als auch für die bestialischen Ausschrei, hingen gegen Deutsche in vollem Maße auf Polen und darüber hinaus in erster Linie auf England fällt. Diese Verantwortung ist umso, größer, als gerade die bedeutsamen weltpolitischen Vorgänge der letzten beiden Tage für Polen wie für Eng- land eine neue ernfte Warnung hätten fein müssen. Wenn Polen zudem mit der stupiden Eng- ftirnigfeit und Kurzsichtigkeit seiner politischen Tra­dition sämtliche Fehler der alten Benesch-Tschechei jetzt gegenüber einer Macht von dem Range und der Stärke Großdeutschlands wiederholt, dann wird es sich auch über öie Folgen nicht wun­dern können. Selbst Deutschlands Geduld und Friedensliebe darf niemand auf die Dauer unge­straft in derart schamloser Weise auf die Probe stellen!

Drohender polnischer Angriff auf Danzig.

Danzig, 24. Aug. (DRB.) Danzig ist von einer gemischten polnischen Division im Süden und Westen umschlossen wor­den. Zu dieser Division gehören das 3nfanterie- Regiment 52 aus Zlotow, 3nfanterie-Regiment 55 aus Lissa, 3nfanterie-Regiment 65 und Artillerie- Regiment 16 aus Graudenz. Durch diese Zusammen­ziehung einer kriegsstarken polnischen Division un­mittelbar an der Grenze des Danziger Gebietes ist die Gefahr eines unmittelbar

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