Ausgabe 
17.6.1941
 
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1 (Brotbeutel reicht für etwa 3 kg Marmelade.

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Sprache fast gleich Null, so stjeg er im erst« Kriegshalbjahr auf 8 v. S).

Aus dem Reich.

Einsatz der (Studentinnen in der Rüstungsindustrie.

auf dem Bürgersteig markiert.

Wir weisen ferner darauf hin, daß mit der In­betriebnahme der Obus-Linien die Haltestelle der

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Jung. Ehepaar sucht ab sofort oder zum 1. Juli

2 Zi«r 11 Wohnküche.

Schr. Ang. unt. 02030 a.d.G.A.

An Kurmitteln stehen uns in Homburg zur Ver­fügung: die Trink- und Badekuren mit unseren Quellen, der Aufenthalt in unserem Reizklima und die tägliche unter ärztlicher Leitung stattfindende Morgengymnastik auf der Schwimmbadwiese. Bei einem Erholungsuchenden mit den Eigenschaften des Reaktionstyps A werden wir, solange keine krankhafte Störung vorliegt, ohne weiteres schon in der ersten Woche alle drei Arten von Kurmit- teln anwenden. Seine Reaktionsfähigkeit ist gering, sodaß er eine Belastung verträgt, ja notwendig hat. Ihn zur Morgengymnastik um 3/«7 Uhr zu bringen, hält zunächst schwer; hat er sie aber einmal mit­erlebt, ist und bleibt er während des ganzen Kur­aufenthaltes begeisterter Anhänger.

Der 6-Typ verhält sich ganz anders. Für ihn bedeutet schon das Klima Bad Homburgs in den

Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher!

Zutaten für etwa Z kg Marmelade :750L Erdbeeren (vorbereitet gewogen),750g Rhabarber (vorbereitet gewogen). 1 (Brotbeutel Or. (Vetter(Belier-k)ülfe".1V2 kg Zucker. Roch zeit: 3 Min. mitGelier-Hülfe". weitere 8 Min. mit Zucker.

W Die Erdbeeren werden gewaschen, gut abgetropft, sorgfältig verlesen und entstielt. Man wiegt die im Rezept angegebene Erdbeermenge genau ab, gibt sie in einen Rochtopf und MA zerdrückt sie sorgfältig, am besten mit einem Holzstampfer. (Brötere Zrüchte können vorher durchgeschmtten werden. vhl? Der Rhabarber wird gewaschen und abgetrocknet (nicht abziehen l). Man wiegt die im Rezept angegebene Rhabarbermenge genau ab. Danach wird er in ganz feine Stüde geschnitten und zu Öen Erdbeeren gegeben.

Die weitere Herstellung erfolgt nach den auf den beuteln gegebenen Anweisungen.

tomie aufgehoben wird.

Stadtwerke Gießen.

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können oder nur ein geringes Einkommen $Qbn > können ferner Zusatzrente über die Einkommen! grenzen von 110 bis 150 RM. hinaus erhalt^i Die höheren Bezüge werden von Amts wegen ^1 währt, ein Antrag ist nicht notwendig.

Jahrmärkte und Krammärkte auch im Kriege.

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Die Studentinnen gehen in diesem Sommer einige Wochen als zusätzliche Arbeitskräfte in Rüstungsindustrie, um geschlossen dem Ruf Führers an die deutsche Frau zu folgen. Die frei­willige Fabrikarbeit während der Semesterferien stieg von Jahr zu Jahr. Die Einführung des pflicht­mäßigen Fabrikdienstes bedeutete demnach nur den Abschluß einer Entwicklung, die die Initiative der Studentinnen herbeigeführt hatte. 4000 Studentin­nen lösten im letzten Jahr urlaubsbedürftige Müt­ter an der Maschine ab. Sie haben über eine Mil­lion Arbeitsstunden der deutschen Arbeiterin als

Bekanntmachung.

Vetr.: Haltestellen für Oberleitungsomnibusse.

Für die Oberleitungsomnibuslinien sind mit Wir­kung vom 18. Juni 1941 versuchsweise folgende Haltestellen festgelegt worden:

1. Linie BahnhofEnde Rödgener Straße. Bahnhof (Wendeplatz) Liebigstraße (II. Polizeirevier) Hindenburgwall Goethestraße Stadttheater Ludwigsplatz Eichgärtenweg Curtmannstraße Volkshalle , Grünberger Straße Ende Rödgener Straße.

2. Linie BahnhofLicher Doll Me oben dis Ludwigsplatz Am Nahrungsberg Bei derStadt Lich" Graudenzer Straße Licher Wald.

Keine Ursprungs­zeugnisse, modern nur Zeugnis­abschriften dem Be w erbringst chreiben bei­legen l Lichtbilder nndBewerbungsunteo lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift deS

Bewerbers tragen I

ilmweltwechsel als Erholungsfaktor

Wann und wie lange sotten wir Urlaub nehmen?

Von Professor H. Lampert, Frankfurt a. M.-Bad Homburg v. d. H.

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Straßenbahn in der Bahnhofstraße vor der Ana- ...... 2642A

zusätzlichen Urlaub erarbeitet.

Verbesserungen der KrieoSopferversorgung.

In der Kviegsopferversorgung treten ab 1. Juli Verbesserungen in Kraft. Witwen und Waisen er­halten nun ohne Prüfung des Bedürfnisses Zu­satzrente. Allerdings wird neben einem Einkommen aus einer Beschäftigung der Witwe im öffentlichen Dienst so wie neben Ruhegehalt und Hinterblie­benenbezügen die Zusatzrente nur gewährt, wenn sie zusammen mit diesem Einkommen monatlich 140 RM. nicht übersteigt. Von dem Einkommen im öffentlichen Dienst bleiben jedoch 60 RM. monat­lich außer Ansatz. Für Schwerkriegsbeschädigte wird die Zusatzrente um 15 RM. monatlich erhöht. Schwerkriegsbeschädigte, die nicht mehr arbeiten

Die Haltestellen werden zunächst durch ein einem Kreis umschlossenesH in weißer Farbe

Mi die will Me" U Atmung Mttselige Dorthin rin v'U W.el hier D

Gpielvereimgung 1926 Leihgestem

Die neu ausgestellte Jugendspielgruppe von Lch gestern trug am Sonntag ein Gesellschaftsspiel ge$n die gleiche von Teutonia Watzenborn-Steinberg as. Nach ausgeglichenem und schönem Spiel blieben ü kleinen Gäste aus Watzenborn-Steinberg mit 21 Sieger.

Turnverein e V. Allendorf (Lahn).

Zu einem Freundschaftsspiel war aW Sonnig die 1. Jugendmannschaft des Sportvereins Lollar Allendorf zu Gast. Bald nach dem Anstoß fon i Lollar durch ein schönes Tor in Führung gehn Aber ein schneller Vorstoß brafyte dem Gastgt! den Ausgleich. Kurz danach konnte Allendorf b ein weiteres Tor die Führung übernehmen. 91: der Pause war das Spiel ziemlich ausgeglich Das Ergebnis wurde bis zum Schluß gehalten.

Kurze Sportnotizen.

Hessens Fußballelf gewann in Kassels Vergleichskampf gegen den Bereich Mitte knapp m 1:0 (0:0). Das einzige Tor schoß der Kasseler Hum stürmer Hellwig nach Seitenwechsel.

Stuttgarts Fechterinnen gewannen ii Stuttgart einen Dreistädtekampf gegen Franks am Main und Ulm. Gegen Frankfurt gewannen ii bei 8:8 durch die bessere Trefferzahl, gegen M» siegten sie mit 10:6. Frankfurt schlug Ulm 11:5.

*

M i t einem Weitsprung von 5,85 n wartete bei den Leichtathletikmeisterschaften am Kassel Fräulein Kirchhoff (Kassel) auf. Sie srÄ sich damit an die Spitze der Jahresbestenliste.

Das Deutsche Volksbildungswerk gibt eine UH tistische Untersuchung über die Fremdspr,.N ch e n k u r s e der Volksbildungsstätten bekannt. jn der Beteiligung am englischen Sprachunterricht $ ein Rückgang 'zu verzeichnen. Betrug die Beteü. 1 gung an der englischen Sprache gegenüber der u.

Die Gestaltung der Erholungssürsorge der Gesunden wird eine der dringlichsten Aufgaben nach siegreich beendetem Kriege sein. Es gilt, durch eine die Konstitution, d. h. die ReaktionsbereitschaN des Körpers berücksichtigende Erholung, alle Schä­digungen der Umwelt, besonders die gesundheits­schädigenden Einflüsse der Gewohnheiten und des Berufes, wieder auszumerzen. Zur Beurteilung der Verhältnisse ist es günstig, wenn wir z. B. die Reaktionsgeschwindigkeit des Organismus auf äu­ßere oder innere Reize, also funktionelle Gesichts­punkte, als Einteilungsprinzip für die Konstitu­tionstypen wählen.

Hierbei ergeben sich bei einer Einteilung der Menschen zwei Gruppen, die unscharf inein­ander übergehen. Wichtig ist vor allem die Er­kenntnis, daß es jene beiden Reaktionstypen, die ganz verschieden auf Umwelteinflüsse reagieren, in ihrer Reinheit unter den Menschen überhaupt nicht gibt, vielmehr sind alle Menschen Mischungen beider Reaktionstypen, wobei der eine mit der Mehrzahl seiner Eigenschaften mehr zu diesem, nennen wir ihn A-Typ und der andere mehr zu jenem Reaktionstyp, nennen wir ihn B-Typ, neigt

Das wesentliche Unterscheidungsmerk­mal beider Reaktionstypen ist ihre verschieden starkeReaktionsgeschwindigkeit", die beim A-Typ gering, beim B-Typ dagegen sehr groß ist. Der X-Typ ist der ruhige, sachliche, oft zu Pedanterie neigende Mensch. Er hat eine besondere Liebe für streng logischen Aufbau, für bas rein Formale. Er ist ein scharfer Kritiker. Der A-Typ ist vorwiegend Verstandes- und Pflichtmensch, vorsichtig, streng konsequent, sehr oft schroff, dabei häufig ruhig und bescheiden. In den Reihen der A-Typen finden sich sehr viele reine Mathematiker, Philosophen, Syste­matiker und Metaphysiker. DieGefahren" dieser Temperamentslage sind Starrsinn, Unduldsamkeit und Fanatismus.

Die Reaktionsweise des A-Typs in körperlicher Hinsicht erkennen wir am deutlichsten bei einer aku­ten Erkrankung. Selten zeigt das Fieberthermo­meter in den ersten Tagen hohe Grade an. Nur langsam wird bei einem Infekt der Zustand schlim­mer oder wieder besser. Die Reaktionen treten beim ausgeprägten A-Typ nicht stürmisch auf, der Hei­lungsverlauf entspricht mehr einer Geraden. Man findet unter diesen Menschen die Bindegewebs­schwächen mit Senkfüßen oder Eingeweidesenkung, die allerdings häufig chronischen Reizen gegenüber lange widerstandsfähig sind. Sind sie aber einmal schwer erkrankt und folgt nicht der Tod, so dauert eine Erholung recht lange. Sie sollten in gesunden Tagen, und darauf kommen wir später noch zu sprechen, ihren Jahresurlaub m ö g l i ch st auf Einmal nehmen, da sie lange brauchen, bis sie auf einen Reiz ansprechen. Im Sportleben sehen wir im A=It)p vor allem den Langstreckenläufer. An Krankheiten kommen bei ihm besonders Tuber­kulose, Gärungsdyspepsie, Magen-Darmsenkung, katarrhalisches Asthma u. a. m. vor.

Ganz entgegengesetzte Eigenschaften als dieser A= Typ hat der 6-Typ. DemErdenken" des A-Typs steht dasErleben" des 6-Typs gegenüber. Der 6-Typ ist beweglich, lebhaft, wandlungsfähig; hat eine ausgesprochene Fähigkeit zur Synthese, hat Schwung, Wagemut und Phantasie beim genia­len Führer sich steigernd bis zur eigentlichen schöp­ferischen Gestaltungskraft. Während der A-Typ mit seinen Kräften haushält, verbraucht sich der B-Typ leicht, da er sich in seiner Begeisterung für alles Neue zu viel Arbeit ausbürdet und sich zu stark ausgibt. Jrn wissenschaftlichen Leben ist er der Ideenreiche, Jntensivhandelnde, der kombinierend zur rechten Zeit das Wesentliche erkennt, die Pro­bleme stellt und Richtlinien angibt. Der B-Typ faßt seine Entschlüsse sehr rasch, ohne lange die

der Natur bei akuten Krankheiten; hohe Tempe­raturen, starke Schweißausbrüche, Drüsenschwel­lungen, Durchfälle usw. Häufig tritt bei ihnen schon bei geringen Infekten eine vergrößerte Milz auf. Im Sport liegen dem 6-Typ die Sportarten, die nur kurzdauernde, aber intensive Leistungen ver­langen. Er sollte, worauf ich später noch zu spre­chen komme, seinen Urlaub in mehreren kurzdauernden Perioden nehmen, da er sich schnell erholt, aber ebenso schnell wieder ver­braucht. An Krankheiten kommen bei dem B-Typ vor allem Rheumatismus, Gicht, Kreislaufkrank­heiten, Diabetes, Fettsucht, spastische Asthma und andere Erkrankungen vor.

Für unser ThemaUmweltwechsel als Erho­lungsfaktor" erhebt sich nun die Frage:Welche Personen und wie lange sollen sie zur Erholung geschickt werden?" Maßgebend für die Beantwor­tung des ersten Teiles der Frage ist zunächst der vorliegende Körperzustand. Ist kein krankhafter Be­fund zu erheben, so müssen wir trotzdem zur Er­haltung der Arbeitskraft des einzelnen einen jähr­lichen Erholungsaufenthalt fordern. Die Zeitdauer des Aufenthaltes richtet sich nach dem vorliegenden Konstitutionstyp und wird am besten erst von dem behandelnden Kurarzt entschieden. Als Richtlinie diene folgendes:

Der A-Typ benötigt durchschnittlich für einen er­folgversprechenden Urlaub eine Erholungs­zeit von 4 6 Wochen. Er braucht relativ lange, bis er auf einen Klimareiz anspricht. Er sollte deshalb seinen Urlaub auf einmal nehmen. Stehen dem 6-Typ, der sich rasch erholt, anderseits aber auch schnell verbraucht ist, 4 Wochen Erho­lung zur Verfügung, so sollte er lieber seinen Ur­laub teilen, 2 Wochen in der schneereichen Märzluft des Hochgebirges und 2 Wochen im August-September an der See oder im Mittelge­birge zubringen.

Wie notwendig es ist, daß der Arzt auch bei einfachen Erholungsreisen befragt wird, geht aus einer Bitte hervor, mit der vor einigen Jahren der Schiffsarzt eines KdF.-Schiffes sich an die Aerzte wandte: Er warnte davor, daß Erholungs­bedürftige sich für KdF.-Seereisen entschließen, denn es handelt sich hierbei für die Betreffenden häufig um Vergnügungsreisen, die nur derjenige gesundheitlich aushält, der nicht so schnell auf Um­weltreize anspricht (A-Typ). Auch hier also müssen wir feststellen, daß nur bei richtiger Dosierung die eigentliche Erholung möglich ist, nämlich dann, wenn wirkliche Entspannung eintritt, die gerade der 6-Konstitutionstyp so notwendig hat. Darum müßte man in Zukunft bei den KdF.-Reisen streng unterscheiden zwischen Dergnügungs- und Erholungsreisen, bei denen eine ganz verschiedene Zeiteinteilung für die Mitreisenden zweckmäßig ist.

Am besten schildere ich die praktischen Folgerun­gen, die wir im Kurort Bad Homburg schon seit Jahren für die uns überwiesenen Erholung­suchenden aus der oben skizzierten Reaktionstypen­lehre gezogen haben:

Folgen zu bedenken. Im Körperlichen sehen wir die schnelle Reaktion-- -------- _

fähigkeit des 6-Typs in der stürmischen Antwort ersten Tagen einen individuell verschieden starken'

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Reiz, der sogar mit Schlaflosigkeit und Bronchitis beantwortet werden kann. Lassen wir ihn in die­sem Stadium Trink-, Badekur und Morgengymna­stik ausführen, so können wir ihm schweren Schaden zufügen. Der B-Typ muß gezügelt werden, da er in seiner Begeisterung leicht zu Uebertreibungen neigt Der B-Typ aber ist es auch, der uns zeigt, was wahre Erholung ist und wie sie erreicht wird. Er benötigt Entspannung, weil er schon auf die kleinsten Reize reagiert und häufig innerlich ge­spannt,verkrampft", ist; Entspannung aber folgt erst auf die richtig dosierte Anspannung. Erholung heißt nicht, sich in der Sonne liegend braten lassen. Erholung ist Entspannung; aber keine Entspannung ohne vorherige Muskelanspannung, die vom Arzt richtig dosiert und überwacht werden muß. Die besten Erfolge erzielte ich deshalb in Bad Homburg dadurch, daß ich schon morgens um

s/»7 Uhr auf der Schwimmbadwiese das Morgen­programm der Kurbehandluna selbst einleitete. Da­durch, daß man als Arzt die Morgengymnastik leitet, kann man am besten die Erholungsuchenden beobachten und nach der oben skizzierten Reaktions­typenlehre die weitere Kurbehandlung durchführen. Gerade auf diese Weise können wir am besten die klimatischen und sporllichen Reize in ihrer Wechsel­wirkung auf den menschlichen Organismus beur­teilen und sie in das Gesundungsprogramm richtig einbauen.

Wir sind am Ende unserer Ausführungen, auf Grund derer wir zusammenfassend feststellen können:

1. Umweltwechsel stellt einen Reiz auf den Or­ganismus dar, der je nach Dosierung zu einem Faktor der Erholung ober des Schadens für den Körper werden kann.

2. Erft die Berücksichtigung einer Konstitutions­lehre, die die Reaktionsgeschwindigkeit des Gewe­bes als Einteilungsprinpip wählt, gibt dem Arzt die Möglichkeit, eine Erholungskur konstitutions­therapeutisch, also individuell, persönlich und damit erfolgreich auszuwerten!

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lienischen, spanischen, russischen und franÄittn vor dem Kriege noch über die Hälfte aller Gesort- teilnehmer an diesen Sprachen, so ist dieser AnH im ersten Kriegshalbjahr schon auf 44,9 v. H. fünfen. Dagegen ist der Anteil der i t a I i enu scheu Sprache von 29,1 auf 31,6 v. H. gestiegM ' Diese Sprache nimmt fast ein Drittel der genm- ten Fremdsprachen in Anspruch. In Auswirk' des regen Güteraustausches ist auch das Jnteixs, an russischen Sprachkursen stark gemach'!» War vor dem Kriege mit 0,2 o. H. der Anteil biEir

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Der Reichswirtschaftsminister hat festgestellt, M die Kriegsverhältnisse fein Anlaß sind, Mess^ 11 «... Jahrmärkte und Krammärfte zu verbieten, son-ss #.<a nicht militärische Gründe gegeben sind. Sowohl Wv. Inhabern der Markthandelsbetriebe wie auch .Mohn.' Schaustellern soll die Möglichkeit bleiben, i^J Me (rfl' 1 Gewerbe nachzugehen. Ferner ist ein Verbot od 'F 1 deshalb nicht vertretbar, weil diese Veranstaltung j vielfach für die Versorgung ländlicher Bezirke yj ^11^' entbehrlich sind. Das Aufstellen von 23ergnüguttol ^Men- geschäften soll den Besuchern der Märkte die fierrM lichkeit einer Entspannung geben. Allerdings W'

den sich einschneidende Bestimmungen wegen ul I .-n unb d Verdunkelung nicht vermeiden lassen. Der Ret^ck (frbe, c Innenminister erklärt, daß von Fall zu Fall von M '.'Mendel örtlichen Dienststellen zu entscheiden sein wird, d gellenden aus Gründen der Luftgefährdung oder wegen ftn| des ß°! ftiger besonderer Umstände Einschränkungen niJ -M, Me wendig sind.

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1. 6. 41: Maria Ossenkamp, geb. Türks, 78 Jahre, Gießen, Wilhelmstr. 13; Fachlehrer Heinrich Lehr­mund, 48 Jahre, Gießen, Liebiastr. 39; Leonore Johanna Linn, 3 Jahre, Gießen, Katharinengasse 8 ; 2. 6.: Buchhalter Richard Buff, 75 Jahre, Gießen, Ludwigstr. 35; Marie Krieger, geb. Muller,75Jahre, Krofdorf, Gießener Str. 314; 3. 6.: Arbeiter und Landwirt Philipp Volk II., 56 Jahre, Allendorf (Lahn), Kr. Wetzlar; 4.6.: Behördenangestellter Heinrich Barsch, 54 Jahre, Gießen, Dcnnrnstraße 35; 5.6.: Johanna Schneider, geb. VetzbqÄer,60Jcchre, Gießen, Ederstr. 30; Hilfsarbeiter Walter Höhn, 26 Jahre, Stockhausen, Kr. Wetzlar; 6.6.: Oskar Renz, 28 Jahr, Gießen, 5lirchenvlatz2; 7. 6.;Hilde- §ard von der Heyden, 2 Jahre, Gießen, Jahnstr. 42;

. 6.: Avothekenbesitzer Hermann Dornberger, 76 Jahre, Gießen, Kreuzplatz 2K, 10. 6. : Werner ®ei­ner!, 8 Jahre, Lindenstruth, Kr. Gießen, Hauvtstr.33; 11. 6.: Katharina Belloff, geb. Seipp, 77 Jahre, Gießen, Steinstr. 27; 12. 6.: Katharina Tschan, geb. Schmitt, 76 Jahre, Gießen, Schlesische Str. 15; Irma Klebe, 43 Jahre, Gießen, Crednerstraße 1; 13. 6.: Kellner Johann Böhm, 49 Jahre, Gießen, Löberstraße 7; Sophie Menz, geb. Jung, 49 Jahre, Gießen, Ederstraße 30; Althändler Karl Bastian, 63 Jahre, Wetzlar, dlauborner Straße 182; Hütten­arbeiter Heinrich Ott, 56 Jahre, Ruttershausen, Kr. Gießen; 14.6.: Wilhelmine Keßler, 28 Jahre, Burg­solms, Kr. Wetzlar; 15.6.: Landwirt Jakob Schaub, £1 Jahre, Bermoll, Kx. Wetzlar