Ausgabe 
25.3.1943
 
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Rilke-Abend der ATlSt.

Von dem Kutturwart der Gießener Studenten- führung wird uns berichtet: Die letzte Veranstaltung der ArbeitsgemeinschaftStube ntenführung-Thea- ter" in diesem Semester war dem Leben und Werk Rainer Maria Rilkes gewidmet.

Nach der Begrüßung durch die ANSt.-Gruppen- führerm Schäfer gab Studentenführcr Stein der Hoffnung Ausdruck, daß diese Veranstaltungen, die wertvollstes deutsches Kulturgut in schönster Form vermittelten, im nächsten Semester ihren Fortgang nehmen möchten, und er betonte, daß die Kräfte des Theaters ihre Mitarbeit schon zugesagt Haden.

Ein Adagio von Tartini leitete zu dem ausge­zeichneten Vortrag des Abends von Dr. Oehler - über, der der schwierigen Aufgabe einer Deutung der Persönlichkeit Rilkes und seines Werkes die drei großen Entwickl^ngsepochen des Dichters zugrunde legte: Als erste das russische Erlebnis, das ihn mit Tolstoi zusammen führte und das die Zeit seiner ersten großen Auseinandersetzung mit Gott bedeu­tete. Gott ist eins mit der Schöpfung, der Weg zu ihm führt durch die Dinge;ein jedes Ding kann der liebe Gott fein, man muß es ihm nur sagen". Ein gottbezogenes Diesseits, das ist das Ziel des Ringens um Gott und der Tod die letzte, größte Erfahrung des Lebens. Dem Geist dieses Ringens ist dos Stunidenbuch entwachsen. Es leitet zur zwei­ten Lebensepoche des Dichters, der Pariser Zeit, über, der Zeit der Freundschaft mit dtzm großen Impressionisten Rodin. Daß das reine Anschauen der Dinge die Gefahr des Aeußerlichwerüens in sich birgt, erkannte Rilke klar am Ende seines Pariser Aufenthaltes, der ihn nach einer zehnjährigen Schaf, fenspause hinführte zum Werk des Herzens rieben dem Werk des Gesichts zum Jubel des Rühmens in denSonetten an Orpheus", zu einer lodernden und ergriffenen Sprache in denDuinefer Elegien"/ aus der schon die Nähe des Todes klingt.

Im Anschluß an den Vortrag folgten Lesungen aus dem Stundenbuch, Gedichte aus der Pariser Schaffensperiode, Ausschnitte aus denKriegsge­sängen 1914", den Sonetten an Orpheus und den Duinefer Elegien. Als Vortragende setzten sich Frl. Jaenicke ein, Oberspielleiter Mund, der sich wieder in bewährter Weise um das Gelingen des Abends verdient machte, und seine Schülerinnen Frl. Schölch und $rl. Schmitz. Daneben lasen und musizierten Studiernde. Kapellmeister Bosch leitete die musikalische Umrahmung des Abends und begleitete am Klavier Frl. Jlsetraut Zoll, die mit warmer, klangvoller Altstimme Rilke-Lieder sang, von Musikdirektor Zoll, Darmstadt, vertont und jetzt erstmalig vorgetragen, eine wertvolle Bereiche­rung des Abends.

Nach einem Adagio von Haydn unterstrich der Prorektor Prof. Dr.' Rauch die Notwendigkeit der Kameradschaften, die den jungen Studenten in na­tionaler, sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht er­ziehen, und endete mit dem Dank an Oberspielleiter Mund, die Künstler des Theaters und die Studen­ten und Studenttnnen, die sich für die Gestaltung dieser wertvollen kulturellen Kameradschaftsabende cinsetzten, die in ihrer Form ganz dem Wesen un­serer Universität entsprächen.

Oie Versorgung mit Schreibmaschinen.

/Bereits im Mai 1940 ist der Schreibmaschinen- Bezugschein eingeführt worden. Er wird nicht nur für neue, sondern auch für gemietete und seit einiger Zeit auch für gebrauchte Schreibmaschinen gefordert. Die Bewirtschaftung war notwendig, weil die Schreibmaschine im Kriege noch mehr gebraucht wird als im Frieden, ohne daß die Produktion ent­sprechend ansteigen konnte.

Einen Ueberblick über dieses Gebiet gibt Direktor Wussow imVierjahresplan". Danach hat der Bezugschein, jetzt Zulassungsschein, auch seine Be­deutung für Schreibmaschinen, die aus stillgelegten oder nicht voll beschäftigten Betrieben beschlagnahmt werden. Für Buchungsschreibmaschinen, Rechen-, Addier-, Buchungs-, Schablonen-, Vervielsältigunas-, Photokopier- und Adressiermaschinen besteht seit August 1942 ein Zulassungsscheinverfahren. Eng verbunden mit den Lenkungsmaßnahmen für Schreibmaschinen sind die Bemühungen der Unter­nehmen im Werkstoffaustausch, in der Typenbe­schränkung und im Begrenzen konstruktiver Ent­wicklungsarbeiten auf den Kriegsbedarf. Man kann von einem beachtlichen Erfolg sprechen. Das Brü­nieren statt Vernickeln mancher Teile sowie die Ver­änderung eine Reihe weiterer Veredelungsorbeiten mögen noch kriegsbedingt sein. Die Verwendung von Buna für die Papierführungsrollen usw., die Ein­sparung von Eisen und Stahl an verschiedenen Teilen durch Äonstruktionsoerbesserungen und Form-

änberungen und der Einsatz von Preßstoff für Tasten, Segment und den äußeren Rahmen von Schre-Ämaschinen werden bleiben. Die Vorteile haben sich auch bei den Verbrauchern erwiesen. Im Typenprogramm haben' sich die Produzenten selbst Beschränkungen auferlegt, so daß heute bei manchen Firmen statt sechs nur noch drei und weniger Typen hergestellt werden.

Mit einer Aufteilung der Schreibmaschinen- Fabrikation nach Büro- und Kleinschreibmaschinen wird man in nächster Zeit zu rechnen haben. Die Ausweitung der deutschen Interessengebiete sowie die stark gewachsenen Ansprüche der Rüstungswirt­schaft haben trotz allem bis jetzt jede vorsorgende Regelung überholt. In keinem Lande reichten die angetroffenen Schreibmaschinen aus, um für Wehr­macht, zivile Verwaltung und industrielle Erschlie- ßung zu genügen. Rechnet man die großen Anfor­derungen der Heimat aus dem gewaltig gewachse­nen Kriegsschaffen hinzu, so kommt man zu einem zutreffenden Bild der gegenwärtigen Lage. Es ist dabei selbstverständlich, daß wenigstens der drin­gendste Inlandsbedarf durch die stärkere Heran­ziehung gebrauchter Maschinen zu befriedigen ver­sucht wird. Inwieweit auch aufprivate" Schreib­maschinen vielleicht später noch zurückgegriffen wer­den muß, bleibt abzuwarten. Fest steht, daß es sich dabei hauptsächlich um Kleinschreibmaschinen han­deln wird.

** Dienstjubiläum bei der Stadt Gie­ßen. Aus eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Stadt Gießen kann der zur Dienstleistung nach Litz- mannstadt abgeordnete, zuletzt bei der Stadtkasse tätige Büroangestellte Friedrich Schupp 311» rückblicken. Aus diesem Anlaß erhielt der Jubilar ein Glückwunschschreiben vom Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

** E i n Semesterschluß-Appell der Universität findet am kommenden Samstag, 27. März, pünktlich 11 Uhr beginnend, in der Aula statt. Nach einem Musikoortrag wird die Begrü­ßungsansprache des Prorektors folgen, anschließend wird Oberspielleiter Mund vom Theater denDor­spruch des deutschen Dichters" vortragen. Dann wird Professor Dr. Borries einen Vortrag über das ThemaVom Werben des Deutschen National­staates" halten. Hierauf wird der Gaustudentenfüh­rer sprechen, anschließend der Gießener Studenten­führer sich mit einem Abschiedsspruch an die schei­denden Kameraden wenden. Mit dem Gruß an den Führer wird die Feierstunde ausklingen.

** Oskar Besemfelder singt zur Laute. Der Gießener Vortragsring (NSG.Kraft durch Freude", Goethe-Bund und Kulturelle Ver­einigung) veranstaltet am Montag, 29. März, eine musikalische Abendstunde. Der Bariton Oskar Be- femfelder (München) wird an diesem Abend Deutsche Volkslieder aus sieben Jahrhunderten" zur Laute singen. Der Bauersche Gesangverein unter Leitung von Musikoberlehrer Blaß hch seine Mitwirkung zugesagt. ____________________

** Papierkragen weiter punktfrei.Di^ Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder der Wirt- schaftsgruppe Einzelhandel stellt klar, daß Papier­kragen aus Papiermasse nach wie vor punftfrei sind. Papierkragen mit Stoffüberzug dürfen laut Aus­nahmegenehmigung der Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete ebenfalls punktfrei an die Verbraucher abgegeben werden.

Landkreis Gießen.

(»Langsdorf, 25. März. Am morgigen Frei­tag, 26. März, vollendet unsere Mitbürgerin Frau Maria Schmalz, geb. Heil, ihr 70. Lebens­jahr. Sie erfreut sich noch großer Rüstigkeit. Sie entstammt unserer ältesten Sippe; der älteste Na­mensträger wird urkundlich bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwähnt, so daß die Sippe Heil annähernd 600 Jahre lang bei uns nach­gewiesen werden kann. Wir wünschen der Jubilarin einen langen und friedvollen Lebensabend.

G.A-Sport. v

Olympiasieger Wöllke gefallen.

Wieder beklagt der deutsche Sport, insbesondere die Leichtathletik, den Heldentod eines seiner Besten: Hauptmann Hans Wöllke (Berlin) fiel im Osten als Angehöriger eines ^-Polizei-Regiments. Hans Wöllke war beim Olympia 1936 in Berlin der beste Kugelstoßer der Welt und gewann, mit einer Weite

von 16,20 Meter die Goldmedaille vor dem Finnen Gunnar Baerlund und Gerhard Stock. Von 1934 bis 1942 war Wollte siebenmal deutscher Meister. Seine beste Leistung von 16,60 Meter hat heute noch als Europa-Bestleistung Bestand. In zahl- reichen Länderkämpfen holte der Berliner Sieg und Punkte für Deutschland.

*

Nach Herbert Leupold hat auch der Deutsche Schi» spart wieder einen seiner besten Läufer verlorent den Münchner Christian Merz, der ebenfalls an der Ostfront sein Leben für Führer, Volk und Vater« land ließ. Merz war einer der besten deutschen Kombinierten"; er gehörte auch der deutschen Nationalmannschaft an und kam einmal bei den finnischen Winterspielen in Lahti in der Kombi­nation Langlauf/Sprunglauf auf den 6. Platz. x

Zweimal Frankfurt-Gießen.

Hochschulspiele im Fußball und Handball. X

Dank dex Initiative der Heeres-Studenten-Kom» panic (Med.) der Universität Frankfurt hat der Hochschulsport im Südwesten des Reiches einen neuen Anlauf genommen. Am Mittwoch trafen sich im Frankfurter Sportfeld die Fußball- und Halch- ballrnannfchaften der Universitäten Frankfurt und Gießen, wobei im Fußball Frankfurt mit 1:0 (1:0) und im Handball Gießen mit 4:2 (3:1) Toren fiegten.

Im Fußball wäre eiy Unentschieden am Platze gewesen, denn Gießen- drängte in bar zweiten Hälfte, ohne aber den vorzüglichen Frankfurter Hüter Weiß (Königsberg) überwinden zu können. Im Handball erwies sich der Gießener Sturm als der wurfkräftiger).

Som Krastfport.

Am 19.3. hat der Gaumeister des Sportgaues Kurhessen, A. S. V. 1860 Marburg, in Gießen seine Leistungsprüfung für die Kriegsmeisterschaft rm Gewichtheben für Mannschaften durchgeführt. Vor einer Anzahl verwundeter Soldaten wurde trotz ersatzgeschwächter Mannschaft ein sehr gutes Er­gebnis erzielt. In der Mannschaft waren drei der besten deutschen Gewichtheber. So konnte der 50jährige August M 0 0 tz neben dem mehrfachen Meister Georg Herrmann und Schwergewichts* meister Anton Gary gefallen. Er wurden folgende

Leistungen erzielt: Bantam: L. Reihnhardt

Feder: Aug. Mootz

Leicht: G. Herrmann

Mittel: Hans Vaubel

Haldschwe^: Paul Bekmonn Schwer: Anton Gary

Pfund

60, 50, 70 140 130, 150, 170 450 160, 170, 210 530 130, 135, 180 445 140, 155, 190 495 190, 200, 250 640

Gesamt 2370

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei bauptlchriftleilers: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und BUder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; lür Stadt Gietzen, Provinz. Wirvchait und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche UniverMätsvruckeret R. Lange K. G. VerlagSIetter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hano Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. f>.

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gegeben.

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01922

01931

gestellt vom

075V

0188;

Gießen,Weimar, Berlin, Alsfeld, 25. März 1943.

Die Beisetzung hat auf Wunsch des Entschla­fenen in aller Stille stattgcfiinden. Für alle Beweise herzlicher Teilnahme danken wir auf diesem Wege.

ModehausJosefUnverzagt

Gießen, Kreuzplatz 13.

Lehrmädchen

mit guter Schulbildung wird über das Arbeitsamt ein-

Statt Karten!

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die Kranzspenden bei dem Heim­gang unseres lieben Entschlafenen

Karl Hollrictiter

Reichsbahn-Zugführer i. R.

sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Im Namen aller Angehörigen:

Frau Auguste HoUricher und Kinder.

Gießen, im März 1948.

Theater der Universitätsstadt Gießen

Spiel planändcruns

An Stelle der für Sonntag, den 2 8. März, vorgesehenen OperetteLiselott wird

Der Opernball

Operette von R. Heuberger

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang meiner lieben Frau und unserer guten Mutter

Frau Marie Schneider, geb. Euler

danken wir auf diesem Wege herzlichst.

Ludwig Schneider und Familie

Hch. Wagner und Wilh. Wagner.

Odenhausen, den 21. März 1943.

Am 20. März ist mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Großvater und Urgroßvater

Christian Pfeiffer

im 85, Lebensjahr nach einem arbeitsreichen, erfüllten Leben für immer von uns gegangen.

In stiller Trauer:

Margaretha Pfeiffer, geb. Bernhard

Dr. Christian Pfeiffer und Frau Luise, geb. Keßler Friedrich Pfeiffer und Frau Anni, geb. Wilke Jakob Hartmann und Frau Frieda, geb. Pfeiffer sowie 5 Enkel und 3 Urenkel

Am 23. März ist unser lieber Vater, Schwie­gervater, Großvater und Urgroßvater

Adam Ohr

im Alter von 78 Jahren von uns gegangen.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Ohr.

Gießen (Wetzlarer Weg 55), 24. Mürz 1943.

Die Trauerfeicr findet Freitag, den 26. März, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

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Nach Gottes Willen starb am 5. März «Sw den Heldentod mein innigstgcliebter Mann, der treusorgende Vater seiner drei Kinder, unser guter Sohn, Schwieger­sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Willi Weller

Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment kurz vor Vollendung seines 27. Lebensjahres. Mein Liebstes habe ich demVatcrlhnd gegeben.

In tiefem Leid:

Elli Weller, geb. Wagner, und Kinder nebst allen Angehörigen.

Wißmar, Gießen-Wieseck, den 24. März 1948.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag. 28. März, nachmittags 2 Uhr, in Wißmar statt.

970 D

Allen Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, Bruder, \5chwager und Onkel

Ludwig Klingelhöfer

am 23. März im Alter von 64 Jahren nach kurzem schweren Leiden sanft entschlafen ist.

In tiefer Trauen

Marie Klingelhöfer, geb. Muhl nebst allen Angehörigen.

Großen - Linden, Heuchelheim, Frankfurt, Mannheim, im März 1943.

Die Beerdigung findet am Freitag, 26. März, 15 Uhr, vom Traucrhaifcc-aus statt.

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Sonntag, den 28. März, 19.30 Uhr in der Neuen Aula der Universität

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Künstern des Frankfurter Opernhauses u. a.:

Lya Justus, Soubrette

lAlo Buknp, Sopran

Hubert Beßmnnn, Bassist

Emil Seidenspinner. Tenorbuffo und verbindende Worte.

Eintritt: RM. 3.60, 2.80, 2.20, 1.80 und 1.20. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Telefon 3961.

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Montag, den 29. März 194$, abends 7.30 Uhr« in der Neuen Aula der Universität [954d

Deutsche Volkslieder aus 7 Jahrhunderten

Oscar Besemlelder, Bariton, singt nur Laute

Unter Mitwirkung des Bauerschen Gesangvereins Leitung: Musiklehrer Blaß.

Die Mitglieder der Volksbildyngsstätte (Mitglieds­karte), des Goethebundes (Kontrollabschnitt Nr. 2 der neuen Mitgliedskarte), der Kulturellen Verei­nigung (Kontrollabschnitt Nr. 11) haben freien Ein­tritt. Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1.25 in der Karten Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Tel. 3961 u. bei Challier, Neuenweg 10. Tel. 2671. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum Preise voa RM. 0.30, Studenten u.Militär z. Preise von RM. 0.40.

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