Es war gegen fünf U'for. Dorival wartete auf den Besuch des Herrn Emil Schnepfe. Das Warben machte ihn ein wenig nervös, obwohl er sich Mühe gab, feine gewohnte Ruhe zu be° wahren. Er.fühlte, daß er in seinem Doppelgänger einen gefährlichen ißkgner vor sich haben würbe. Tas Unangenehme an der Sache war, daß er nicht mußte, wie er diesen fOtoitn anfassen mußte.
Er rauchte eine Zigarette nach der anbent — schenkte 'sich einen Kagimk ein . . , Nun war es fünf Uhr.
Aber Herr ^Schnepfe ließ auf" sich warten. Als eine Viertelstunde diber die sestaeseßte Zeit oer» strichen war, begannen Tenorn Zweifel aufzu- steigm, ob Emrl Schnepfe überhaupt kommen weiche —
,Lnm Teufel," dachte er, „wenn der Mensch mm wirklich 'von der Polizei gefaßt worden ist? Man wird ihm das Attentat auf Labwein »schalten und — na. das kann ja nett werden!
Er sah auf die Uhr. Fünfmidzwanztg An - mkten über die festgeseßte Zeit waren verstrichen. Nun hielt ter es nicht mehr auS. Er ttwllte fort, auf die Straße, irgendwohin.
Gerade wollte er Galdino klingeln, bamit er ilnn Hut und Mantel brächte, da trat antf der Türe, die.von seinem Arbeitszimmer m fein Wohnzimmer führte, Herr Emil Schnepfe
Unwillkürlich prallte er eriren schritt zntuck.
„Zum Donnerwetter!" '.rief er seinem Bescher entgegen, „wie kommen Si-1 in mein.' Wohnung?
Emil Sckmepse lLch-lte verbindlich^
„Guten Abend, Herr von Armbrüster, sagte er. Ich hatte mich um fünf Uhr bei Ihnen ungesagt, und ich war pünktlich stelle. 3* nyax nebenan, unb .Sie erwarteten mich yier. Zch
würde es lebhaft bedauern, wenn Sie ungeduldig geworden sein sollten. Darf ich mich feßen?"
Er wartete die Erlaubnis Dorivals nicht ob, sondern ließ sich behaglich in einen der And fessel fallen.
Dorival griff üiach einer Zigarrenkiste und bot sie seinem Gast an.
„Rauchen Sie? Bitte, btinenm Sie sich."
Emil Schnepfe lächelte und zog feine Zigarren - tasche hervor.
„Verzeihen Sie, Herr von Armbrüster, nenn ich meine eigene Marke vorziche," sagte er und seßte, wie zur Entschuldigung bin*it: „Es soll in der Ablrimung durchaus kein Mißtrauen gegen Sie liegen. Sie' werden ja nickst nur Opium fabrifatc bcsihen. Ich bin aber nun einmal au meine Sorte gewöhnt."
„Opiumfabrikate?" staunte Dorival Was 'wollen Sie damit sagen?"
Emil Schnepfe blinzelte vielsagend den Han • Herrn an. _
„Wenn Sie es wünschen - gär nichts."
Er steckte sich mit Hilfe des Taschenfeucrzeug« s seine Zigarre an und blies einige vortreffliche Ringe tu die Luft.
„Sie wohnen hier sehr angenehm, Herr von Armbrüster. Tas habe ich schon gestern abend gefunden. Ich nw nämlich gestern abend, naifc dem wir uns getrennt batten, hier Ter TÜfroart dieses Hauses, dem ich sagte, ich hätte meine Schlüssel vergessen, 'öffnete mir die Türe zu dem Tienstboteiurufgang. Er verwechselte uns beide na titrlich Ihrem Diener passierte das ebenfalls/
„Das ist 'ja reizend!" dachte Dorival.
(FortfeÄwg folgt)
Mittwoch, U. Juni
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsenl
lrnet i pu». ■
Einem a.k.
Zweites Blatt
llr. 135
frühere Zusammenkunft uw
ick. (
il415 an den Gieh.
Hessen
lang und der Bolksernährung. Der Reformbund erkennt die Grundgedanken der inneren
Kolonisation durchaus an und wünscht die
Nahrung der Städte aber ist, so will der
mit j*r Nr. 20 hat Heinrich Wilhelm Hahn, Gießen, Lindengasse Nr. 2, erhalten.
AMBI
VÜcherttsch.
Fedora, der Munition nach Rußland zur Bc
Partei) hat vor einigen Monaten eine An
das Schiff
wolle. Am 17. Mui ist die
Gruppen und
Regierung (gez. Kriegsminister
so
er
um
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Der zeitgemäße
Massiv-Bau;
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Abtretung an Italien. Die namhaftesten und be- kanittesten Autoren aus Andreas Hofers Heimat-
Sonnabend."
„Gut, sagen wir Sonnabend!"
Am 2. Juni sand in Heidelberg die erste Tagung der Vereinigung südwestdeut- i kt e r Handelskammern nach Abschluß des Waffenstillstandes unter dem Vorsiß des Vizepräsi- i\Mtcn des Vororts, der Handels kam mer Mannte in, des Herrn Kommerzienrats Sauerbeck, statt.
- ' ' ~ - “ -" • und die Not
Tagung Mwestdeittjcher hantzektammem.
Ernährung der Städte vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Die Siedelnngsrnaß» nahmen unterstützt er, möchte aber Enttäuschungen und Zwietracht in den betroffenen Gemeinden vermeiden. Für die Er-
Mlch, Butter, Getreide, Kartoffeln und Zucker viel mehr abgeliefert, als auch nur annähernd von aufgeteiltem Land geleistet werden könnte.
Die Versorgung der Kriegsbeschädigten.
lk. Darmstadt, 10. Juni. Das Mitglied zur Nationalversammlung, Minister o D. Dr. Becker-Hessen (Deutsche Volks-
'^oincnbtibiäi 12”_b»bDbontr. t
Heften.
Reformbund der Gutshöfe.
Zur Siedelnngsfrage in itnrb uns geschrieben:
lohrug ber gefundenen Gegen Polizeiamt Meßen erfolgen.
'irbenöware, jür mir ru verkaufen, 'eben: 8>/,-M ^Aolkcugasse 2t
»ne Bluik zu vcn 1408 Haw Wlj ieine fyeekaB. if -selbe grar. JgL tichreckan
— Die ,^T r r o l - N u m m e r" der Woche". Das soeben in bcbciiienb verstärktem Umfang er-
.eiöroert zu veckai? Aliceftrakc lk
AMBI, MtJ Berlin-Johannisthal
iWlstWiiiHtni'" I tgvöiici und ein fliJA bund Stil äu kaufen W u z
an den
möglich gemalt.
Neber die Friedensbedingungeir iw acb der SvndikuS der .Handelskammer Frank- not a. M„- Herr Professor Tr. Trum Mer. Ttc. Versammelten waren einmütig der Ausfällung, laß die Bedingmrgen. wie sie UNS die Feind<' geeilt haben, unannelchrbar seien. ?lufs Schärfste wurden die LoslösuugsbestrebuirgeN vom Reiche njrurtcilt. Eine Ertlärimg darüber wurde bereits in der Presse veröffentlicht.
Nach em geltender Aussprackie wurden nach üteut Vortrag des Geschäftsfühcers der Vereini- iung, Herrn Dr. Blaustein, Manncherm, Die 7-r agendesdeutschen Einheitsstaates r.b ber Zusammenfassung landsck-aftlich, Tulturefi rib wirtfchastlich zusammengehöriger Gebiete er- ,rtert. Es wurde beschlossar, an der Lösung dieser ,Vrage tatkräftig mitzuarbeiten und einen ?l u s - > dr u ß einzusehen, ber im Benehmen mit wirtschaft- [id-cn, politistlwn, ftaatliduen und städtischen Körperschaften die für Südwestdeutschland im beson- t-eren sich ergebenden Fragen bearbeiten soll.
Die Organisation der wirtschaft lichen Jnteressenvertretnng, vor allem durch die Reichsbehörden, lwt einen Umfang ange nommen, daß selbst mit bem Wirtsckmftslcben ganz vertraute Kreise sich nicht rnehr darin zureÄ zu mden vermögen. Zweckvcrbände mit Außenhan- ddsstellen, Fachverbändc, Arbeitsgemeinschaften und wie die sogenamrten Selbstverwaltungskörper W alle neunen mögen, bemühen sich, dcc.- Wirk-
iBobubofüt.
Bett m. CtablM-»
Vor einiger Zeit hat sich hauptsächlich in Oberhessen ein Reformbund der H u t s h ö f e gebildet. Er beschäftigte sich in (eß ter Zeit le oh ast mit den Fragen ber Siede-
äÄ
IS'ÄS WA-
„Na?"
„Tu hast dich total verändert!"
„Hab ich auch !" lachte Dorival. „Micha als du ahnst!"
„Tu bist verliebt!"
„Ach nee?" .
„Ach ja! 'Mir kannst dn's ruhig emgestehcw Von Ruth 'Rosenberg kommt man so leicht nicht los, wenn.man einmal Feuer gefangen hat, mein Freund! Nun sag mal ehrlich: Willst bn oder willst du nickst, daß ich dich bei Rosenl>ergs ein- führe?"
,L-ch will!"
,Hha — bist du endlich fo weit?"
„Ja, nun bin ich so weit."
„Tann hol' ich dich morgen um fünf Uhr ab.
„Morgen ? Tas geht nicht."
„Wanim?"
„Ich habe eine .Verabredung. Ich bekomme
Besuch."
„O, über dich Sünder!"
„Bitte, Untbacß, keine Wiße. Es handelt fuß
eine geschäftliche Besprechimg, die obendrein sehr unangenehm ist!"
„Dauert sie lange?"
„Tas kann ich nicht missen. Laß uns übermorgen zu Konsul Rosenberg faßten "
„Uebermorgen tarnt ich nicht. &agtii wir
Kiicgsmaterial nach Rußland verwendet werden soll. Ter für den heutigen Tag angekündigte Ge neralstreik ber italienischen Lehrer schäft konnte in lcßter Stunde verhütet werden, da .der Unterrichts und ber Sckwßminister dir Forderungen^ die eine 9Jlebran4gißbe von über vierzig Millionen Lire ausmachen, bewilligten
Der Zwiespalt zwischen Serbien uub Itattcu.
Berlin, 11. Juni. Aus Belgrad wird gemeldet: Durch eine Verfügung des Finanzmim sterS unb des Handclsministcrs soll jede Han dclSbeziehung mit Italien a b a e brachen werden. Me italienischen Waren sind von ben südslawischen Bahnhöfen zurückzuweffeni.
Aus Aegypten.
Amsterdam, 9. Juni. (WTB. Sic „Morning Pos^ meldet aus Kaivo, baß in Aegypten die Streiks zunehmen Das Personal des Suezkanals habe die Arbeii noch nicht wieder aufgenommen. In Von Said soll die Pest cmsgebrochen sein.
Der Achtstundentag in Frankreich.
tfSTSifQi? Keformbund nachweisen, die Erhaltung der Gutshöfe^unentbehrlich. Diese Höfe hätten an
Kauf
Letzte Nachrichten.
Die Völkerbnndfragc.
Washington, 10. Juni. (WTB.) Havas. Ter Präsident des am erikanischen Kon gresscs ist gegen den Vorschlag, daß CnglanD und die Vereinigten Staaten Frankreich im Falle eines deutschen Angriffes Hilfe tei- sten sollen. Er erklärt, wenn ber Völkerbund den Weltfrieden sichern soll, bann ist ein englisch französisrl)-Lnterikaitisck^s Nebenbündnis unnütz, da es nur bad Mißtrauen in die Wirksamkeit b: ■ Völkerbundes beweisen würde. Wenn diese drei £änbcr ein besonderes Bündnis schließen, warum sollen dann Tentschland, Rußland und Japan nicht auch das gleiche tun.
Die Regelung der Ostfragen.
Amsterdam, 11. Juni. (WTB.) Dem „21b gemeeit Handelsblad" zufolge erfuhr der Porisci Korrespondent des „Taily Telegraph" von ma[b gebender Stelle, daß der Biererrat, der ge- ftent neuerdings über die polnische Frage ver handelte, bcschlosi, in den strittigen Gcbic t e n O b e r s ch l e s i e n s -» n d W e st p r c u ße n s eine Volksabstimmung abzuhalten.
Eine südafrikanische Delegation bei Lloyd George.
Amsterdam, 10. Juni. I.WTB.) Nach emcr Reuter Meldung wurde die südafrikanisch/ Delegation mit Hertzog und Reitz in Parts am 5. Juni von Lloyd George empsan gen. Sie erllärtr, ihr Hauptziel sei die Wivder iierstellung des nationalen Status, den die füh afrikanische Republik vor dem Burenkrieg besaß. Lloyd George erllärte in seiner Antwort, daß die südafrikanische Union auf einem grunbMußen Abkommen zwischen den britischen und holländischen Elementen aufgebaut sei und deshalb von der einen Seite ohne Zustimmung ber anderen nicht aufgelöst werden könne. Großbritannien könne keiner 2lktion, die die Auflösung der Union bedeute, zustimmen
Eine Spannung
zwischen bem Grafen Raichan unb Erzberger.
Berlin, 11. Juni. Aus Braunschweig wird gemeldet: Auf Anfrage in Berlin, ob die Ge -> rüchte von Meinungsverschiedenheiten zlvischeu Erzberger und bem Grafen v. Prockdorff Rantzau auf Tatsachen beruhten, erhalten die „Braunschweigisck^u Neuesten Nackrilh|!en" fol m-nbe Information: Zwischen Erzberger und Gro v. Brocldorff^Raußau bcfttjyen seit langem Spannungen und dies ist in polittschen Kreisen bekamit. Taß aber vor Abschluß des Friedens diese Span • nun gen irgendwelche Bc rändentngen im Kabinett zur Folge haben Könntrft, gilt für gänzlich aus geschilosfeu.
Aus Italien.
Paris, 11. Juni. Dem „Secolv' zufolge dauert der Streik in Neapel an und hat sich auf iveit-ere Arbeitszweige ausgedehnt. Auch die StraßenbahnWhrer ljaben gestern die Arbeit niedergclegt. 'Fn Rom soll die Streikbewegung, wie bei" „Eorriere della Seva" meldet, im ?£b- flauen sein. Der in Genua von den Seeleuten, mit Gkioalt an ber Ausfahrt gehinderte Dampfer
Versailles, 10. Juni. /WTB.) Die P.i liier Abendblätter mdbat, baß die K a m nt c r heute vormittag alle Artikel der Geseßesvorlig. auf Einführung des Achtstundentages in den Bergivcrken vom 16. Juni ab mit groftei Stimmenmehrheit Minahm. Als die Kammer bie Vorlage en blvc annehmen wollte, erllärte Leu ch e u r, baß dadurch, daß Ein- und Ausfahrt unb die Mittagspause einbegriffen fcicn{ die Arbeitszeit nur 7 Stunden 25 Mrnuten betragen wurde und somit in ber Förderung ein ungeheure, Ausfall entstehen würde. Tic Regierung sei nicht in ber Lage, die Vorlage anzunchmen und bitte, die Vorlage an den Ausschuß zurückMverweifen und eine zweite Lesung üomeßmen zu lassen. Nach langer Debatte, in welcher die sozialistischen Depu Horten und der Vorsitzende des zuständigen Aus schusses ben Antrag Leucheur bekämpften, lieichloh die Kammer mit 351 gegen 133 Stimmen für morgen die zweite Lesung anzusetzen.
Rückgang der Kohlenförderung im Ruhrgebiet
Essen, 10. Jmii. (WTB.) Die ersten Tage des MonatS Juni brachten sowohl bezüglich bei Förderung als auch im Versandt einer merklichen Rückgang. Die Fördermig betrug am 2 Juni nur 190000 Tonnen geoenübei 225 000 täglicher Förderung in den letzten Wochen int Mai. Auch die Wagengeftcllung, die an ben uorausgegmigenen Tagen fast 17 OOÖ Wagen bc trug, sank in der Vorwoche auf 15 000 Wagen tag lich. Außerdem moHjeit sich seit dem 5. Juni wieder größere Schwierigkeiten in der Wager gestellung namentlich infolge des Fehlens von Lotiomotwen bemerkbar. Die Fehlziffern Mieten sich am 7. Juni auf 560 Wagen. Die Kipper leisttmg im Duisburg-Ruhrorter Hajen betrug an einzelnen Tagen der Vorwoche ün Durchschn it nur 11 500 Tonnen, ber Umschlag ber Kanalze * betrug 23 000 Tonnen arbeitStchcküh.
Ein neuer HochverratSprozetz in Münch
München, 10. Juni (WTB.) Laut ,,T diener Zeitung" begann heute vor dem Nduw Standgericht der Hochverrntsprozeß.• ben Äudierenden der NationaloSomnmr G Klingel Höfer und Ehefrau.
Das Verbot der „Deutschen Zeitung .
Berlin, IO. Juni. (Wolff.) Amtlich Das Verbot der „Deutschen Zeitung" ist aufgehoben worden.
In Petersburg die Cholera ausgebrochen
H e l i i n g fo r s, 10. Juni. (WTB.) Tie Petersburger Zeitung „PetvogradSkja Prawda" meldet: In Petersburg ist die Cholera ausgebrochen. — In Aker man Tjat ein französisches Regiment gemeutert. — In Petersburg nrur den sömtlichc Häuser kommunalisiert -- Die ErnteauSsichteU in der Ukraine sind gut
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— ttnigung gegen solche das Wirtschaftsleben zer-
KaufgesUChi1^ splitternde Ueberorganisation Einspruch zu crh.'ben.
(fine Kundgebung der südwesfdeutschen Handels- IIIIIIUII8IIIIIUIIIIIIUII1IÄ hmem und Verbände nach Art ber Frankfurter irWDNnp,n( ml, HM vom vorigen Jahre zur Fvage der Neuordnung des ilfllliniöDillö flebäuinä Wirtschaftslebens uiü> gegen die neue Zwangswin- röfjerem Oelänbelnl shast wurde beschlossen.
tädc, der Liebig-, a| Besprochen wurde weiterhin die E r r i ch t u n g non Vertretungen der Handelskammern in Berlin sowie das Verhältnis des deutschen Industrie- Lmd Handelstagsf zuf 'ben Kam mem ber Vereinigung. Die Vertreter der .Handels- famnter Stuttgart überbrachten eine Etittadimg zu t*?r im Herbst in Stuttgart ftattHnbenben Ebel - messe u. hurB e sicht tgung des H a nbels-- tof es. Tie Bestrebungen des 4luswärtigen Amts aur Verbesserung des auswärtigen 7ienstes sollen gefördert werden.
sam zu Abend. Umbach, ber einen guten Tropfen liebte, trank etwas hastig und imtrde, ttric das seüre Art war, etwas geräuschvoll.
„Soll ich,bir sagen, waS btdh drückt?" rief Dorival zu und klopfte ihm auf die Schulter.
schein und 2 Zweimarkscheinen, 1 Granathalskette (rotbraun), 1 stliwarzer Tmnenregenschinn, 16 Ml., 1 goldene Brosche mit kleinem Rubin und einer halben Perle, 1 schwarze TamenTwnbtafdie mit Portemonnaie, etwa 1OO Mk. Inhalt, 1 Porte-- monnaic mit 49 Mk. Papiergeld und einem Ausweis, 1 silberne .Herrenuhr mit Kette, 1 braun- ledernes Portemonnaie mit ungefähr 14 Mk. Inhalt und 1 Brieffmrschlag mit über 11000 Mk. Inhalt. Tie Alchvlimg stände kann beim Polize . „
Die Konzessiion als Dicnstmann
land treten mit ihrer ganzen Kraft und dem Ge-' wicht ihrer Stimme für ihr Vaterland ein. Reich illustrierte Aufsätze führen ben Leser in die wundervolle Gegend inn Innsbruck, zur Karwendelbahn, nach Bozen und Meran, während der erste Dele gierte auf der Friedenskonferenz Senatspräsident Dr. Schumacher an leitender Stelle des Heftes über „Tirol und seine staatlickie 3uhmft" schreibt. Auch die Gcisberhcroen Tirols auf dem Gebiet von Kunst und Wissenschaft werden an der Hand zahlreicher üortrcfflidKr Aufnahmen gebührend gewürdigt.
— Die russische Frühjahrso f fe n sive 1916. Bearbeitet von Dr. Walter Fler, damals Leuttvrnt der Reserve des Infanterie-Re gi- ments 131. (Ter große Krieg in (Hnzelbarftellun gen, Heft 31.) Mit einer Reliefkarte, 5 großen Kartenskizzen und einer Textskizze, 102 Textseiten. Preis 2,40 Mk. Verlag von Gerhard ^tallrng, Oldenburg i. Gr.
— Kürschners Bücher schaß. Hermann Hillgers Verlag, Berlin-Leipzig. Der Klub be r Einbrecher. Keine Perbrediergeschiidft^ von Henry A. Herftrg. Nr. 1226. Au f der schwär^ zen Bake. Eine Strandgefdpchte von Georg Diu feier, ^tr. 1227. Die Geige. Bon Max Grab. Nr. 1228.
ukaustngemLl-^
Reinhardt, Reichsmrni.fter Noske) an ben Abg. Becker^ erfolgt. Sie sagt darin u. a.:
„Tie Regierung ist unausgesetzt bemüht, trotz ber ungeheueren Schwierigkeiteir ber Materie ben von ihr gegebenen Bersprechuirgen nackizukomnren. lieber den gegenwärtigen Stand der Arbeiten und ür die nächsten Absichten und Ausgaben der Reicktsleitung ist 'folgendes zu bemerken: Die Reform ber Aiilila rv er sorg ungsgefeße ist in Arbeit und wird mit aller Beschleunigung burchgefsthrt iverden. Hierbei 'werden die Kriegsbeschädigten- unb Hinterbliebenen-Organisattonen zur Mitarbeit 'herangezogen werben. Bis zum Jnkrafttrettn dieser Gesetze werden allen versorgungsberechtigten Militärpersonen ber Unterklassen und deren Hinter Mtebmen neben den Teuerungszuschlägen mit Wir-' t'ung vom 1. Jmii 1919 ab weitere lausende, monatlich zahlbare Teuerungstzuckagen getoähn und zwar in Hol>e von "40 Protz, auf alle ihnen zustehenden laufend zahlbaren Monatsbeziige und auf die GebiM-nisse, die nach dem Kapitalabfin dungsgesetz einer Kapitalabftndung zugrunde gelegt sind. Außerdern ist verfügt, baß eine Minderung ober Einziehung von Bersorgungsgebühr- niffen rm Berwalttmgswege künftig in keinem Falle in der Weife erfolgen darf, daß sie oor dem 1. Juni 1920 in Wirksamkeit tritt."
Die von ben 2lbg. Becker verlangte zeitt gemäße Abänberuna der Bersorgungsgesetze sei ebenfalls in Vorbereitung.
Mus bem MmtsDertünblgungsblatt.
Tas Amtsverkünbigungsblatt Nr. 42 vom 10. Juni enthält: Bekamttmachung, die Biehkatastcn betreffenb. Vom 3. Juni 1919. — Sckwnzeit ber Fisckre. — Einsendung der Kreis- abbeckereiverzeick^nsse. — Förderung der Volks- bibTiotbcTen. — Verhütung von Wcitbbränden. — Freigabe der Lupinen. — Frühgeniüse. — Wahlen Äitm Kreistag. — Waiseitbücbseitgelder. — Ausstellung von Tuvlikatarbeitsbücl^ern. — 37. Ausgabe von Süßstoff (Sacharin^. — Tienstnackrichten des KrrisamtcS. — Feldbereinigung Wiesecr; hier: das Bebauungsgebict. — Gefunden und verloren. — Konzession als Tienstmann mit der Nr. 20.
Als Termin für di e Neuwahl des Kreistages ist Sonntag der 17. August fesb gesetzt. Es sind 30 Mitglieder zum Kreistag zu wählen. , (
37. Ausgabe von Süßstoff (Sacharin). Für die Zeit vom 1.—30. Jimi wird gegen btc Lieferungsabfckmitte 3 unb 4 ber Süststoffkarte „H" vlau^ lutb 6 unb 1 der Süßstoffkarte „G" (gelb' von ben Sützstoffabgabestellen in den Land gemeinden deS Kreises Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf die Mschnittc 3 und 4 le ctnjörief' chen und auf die Abschnitte 6 und 1 je eine Schvich- tA zur Ausgabe.
Lotteriegenehmigung. Das Ministc- riumd es Innern hat bem Krmntec für ben Pferde- markt in Beerfelden ben Vertrieb von 25 000 Losen zu 1 Mk. das Stück zum Pserdemarkt vom 1. Juli gestattet, dem Arbeitskomftee zur Erbauung ber Kriegsgebächtniskirckse St. Ludwig in Nürnberg den Vertrieb von 6000 Losen zur Gewinnung von Mitteln für ben Kirchenneubau. Tie Ziehungstermrne sind: 20. November 1919, 23. Jamrar 1920 20. März 1920.
Gefunden wurden in der Zeit vom 15. bis 31. Mai in ber Stadt Meßen: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 6 Paar LederstlMe, 1 silberner Momsichettenknops, 1 Paar hellbraune Lederhandschuhe unb 1 silberne Vvrstecknadel: verloren: 1 schworzledernes Poriemmuraie mit 25 Mk. Inhalt, 1 goldene Brosche, 1 goldene Tamenuhr, eine goldene Tamenuhr mit füberncr Kette, 1 schwarze Brieftasche mit etwa 1800 Mk., Reikepaß und Bild Inhalt, 1 silberne Damennbr mit Lederarmband, 1 braimledernes Portemonnaie mit 1 Fünzigmark
Dorival ging zu Mitscher.
Von dort aus telephonierte er an Galtnon. Der Diener meldete, ber Herr Rittmeister von llmbach sei gekommen und warte auf den gnädigen ternt. Dorival ließ den Rittmeister an den Fern- !|wecher bftten.
„Was gibts denn, mein Junge?," fragte Um» Huh,
„Nichts besonderes. Ich sitze nur bei Mitscher y würde mich sehr freuen, mein kärgliches Abend- ’aot nicht allein verzehren zu müssen."
„Schön!" sagte Umbach. „Ich komme."
Unb Dorival belegte eine der Nischen, in denen ks sich so gemütlich bei einem Glase Wein plaiv- km läßt. Die Begegnung mA Emil Schnepfe . Wöftigtc ihn, vor allem aber der bevorstehende ^eluch seines Doppelgängers. Einen Augenblick («rite er daran, Umbach ins Vertrauen zu ließen mtb ihn zu bitten, der Unterrebuug beizuwohnen, ||<Ktn>arf aber den Gedanken sofort. Nein, er allein b initc sich die Suppe eingebrockt und er allein ||Mite sie ausessen — so beschloß er lächelnd. Mrn Grunde war er auf den Besuch des Herrn ■rnil Schnepfe sogar sehr gespannt, obwohl er »»»c eine Erpressung fürchtet" Nicht nur fürchtete, Btowbern sie als selbstverständlich erwartete. Aber »'Äietzlich war es nur eine gerechte Strafe, ivenn | di- Geschichte ihn eiw tüch'tiges Stück Geld kostete . .
Umbad) kam. ’ Er brachte gute Laune und Ap- mit. Die beiden Freunde aßen beide gemein-
•Bä*, h
ilt
............. Wtsleben in Gang zu bringen unb zu fördern, äft neuer, itfjiv Bikü" 3n tiefgründiger Weise gab Herr Dr. Blanstein ein imi 'miki!. Jigurig Nild über diese Zustände. Es wurde beschlossen, SdiriftL »ngfis bat Berickft des Heron Dr. Blaustein zu Vertrieb' 'c -l.il Eigen, um in aller Oesfeiülichkeit durch die Der-
I» fra** = t SEI
Der Doppelgänger.
Boman von Karl Schüler.
Fortsetzung Nr. 39.
12.
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t ltlli;!l-i)ln. i!Ti Die fdnrierigen VerkehrsverlMttrisse
'’! ler Zeit hatten eine frühere Zusam
Las soeben tn btocuienD vergärt rem umrang er» o-eoura, oer rau; znnt^uiu, »ui er
schienene Heft 22 der bekannten Wochensckmft ist Dämpfung der BEchewtsteir führen sollte, ist auf von dem Gedanken durchglüht, Verwahrung ein- Anordnung des Transpvrtmunsters nach Gtbral- zulegen gegen die beabsichtigte Loßreißung der tar zur Löschung der Ladung dingiert worden, rein deutschen (Gebiete von Tirol unb gegen die Tem Verband der Seeleute ist von der Regierung ■" r ausdrücklich versprochen worden, daß s>*3
nicht mehr 311m Transport von Ti
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lra9e an die Regierung gerichtet, in welcher öetfe sie für die Kriegsbeschädigten sowie für die Hinterbliebenen der gesallenenK'riegsteil' u M'i
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