Ausgabe 
16.2.1901 Erstes Blatt
 
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Nr. 40 Erstes Blatt.

151. Jahrgang.

Samstag 16. Februar 1901

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-

Di e Gießener Kamillen blätter werden dem An­zeiger im Wechsel mitHess. Landwirt" undBlätier für Hess Volkskunde" vier­mal wöchentlich beigelegt.

Annahme vonAnzelgen »u der nachmittags für den folgenden Tag erjcheinrnden Nummer bt6 vorm 10 Uhr Abbestellungen lpätestenS abend» vorher.

Redaktion, Expedition und

Druckerei Zchulftrahe 7.

GietzeimAmeiger

Genera!-Anzeiger **

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Btjttgspreis vierteljährl. Mk. 2.20, monatl. 75 Pf^. nut Bringerlohn: durch bu Adholestellen vierteljährl. Mk. 1.90, monatl. 6b Psg.

Be, Postbezug vierteljähA. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld.

Alle Anzriorn-BermUllung»- stellen dre In- und 81 uManbel nehmen Anzeigen für b«x Ghcficncr Anzeiger entgegen, ßctltnprclo lokal 12 auswärts 20 Pfg.

Adresse für Depesche«: Anzeiger Gießen.

Fernsprcchauschluß Nr. bl.

Amtlicher Heil.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Patriotische Astekuranz-Kompognie in Hamburg.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die auch in Hessen konzessionirte Patriotische Assekuranz Kom­pagnie in Hamburg sich in Liquidation befindet.

Gießen, den 11. Februar 1901.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I..: Dr. Wagner.

Bekanntmachung.

Betr.: LehrkursuS für Anlage und Prüfung von Blitz ableitern.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die elektrotechnische Lehranstalt des physikalischen Vereins zu Frankfurt a M auch in diesem Jahre einen Kursus über An tage und Prüfung von Blitzableitern veranstaltet, welcher namentlich dazu dienen soll, die beteiligten Beamten und Berufskreise mit den dafür maßgebenden Gesichtspunkten vertraut zu machen.

Der Unterricht findet in der Wache vom 11. auf den 16 März d. I. täglich vormittags von 10 bis 12 und nach­mittags von 3 bis 5 Uhr statt, sodaß es den in den Nach­barstädten und Ortschaften wohnenden Interessenten ermög. licht ist, ohne allzu große Zeitopfer an dem Kursus teilzu nehmen.

Das Honorar für die Teilnahme beträgt 30 Mk.

Anmeldungen find möglichst frühzeitig an Herrn Dr. C. DsguiSne, Frankfurt a. M., Stiftstraße 32, zu richten.

Gießen, am 13 Februar 1901.

Großher^ogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Dr. Wagner.

Politische Tagesschau.

Der Mörchinger Blutthat widmet dieStraßb. Post" eine Betrachtung. Es wird darin als unmittelbarer Anlaß beS schrecklichen Falles das übermäßige Trinken hervor- gehoben. Dabei erfahren wir, daß die Angabe, Oberleutnant Rüger habe u. a. eine Flasche Sherry getrunken, irrig sei. Nach derLothr. Ztg." warenjedem Teilnehmer aus dem Ersparnisfonds" ein Glas Sherry, eine Flasche Zeltinger, eine Flasche Carte blanche zugekommen. Es wurde noch mehr getrunken, besonders Bier nach dem Essen." Also zwei Flaschen als offizielles Quantum. Das ist ja nun für einen leistungsfähigen" Mann nicht zu viel, um leidlich nüchtern zu bleiben, über efl wurdeeben noch mehr getrunken", und da man das im Voraus weiß, sollte man nicht gleich ein Quantum von Amts wegen spendieren, das einen mäßigen Menschen schon von vornherein tüchtig mitnimmt, auch wenn er nichtnoch mehr trinkt". Ein eigentümlicherEcsparnis- sondS"! Weiter bemerkt dieStraßb. Post", daßauf der anderen Seite das Duell in diesem Falle in besonders unheilvoller Beleuchtung erscheint." Am Schluffe heißt es: Wäre kein Duell in unmittelbarer Aussicht gestanden, hätte man sich nach dem bedauernswerten Zusammenstöße einfach mit den Werten trennen können:Hauptmann Adams hat, daran ist für alle, die ihn kennen und schätzen, kein Zweifel, m unzurechnungsfähigem Zustande gehandelt. Er wird morgen, bei klarem Bewußtsein von dem Geschehenen ver­ständigt, eine entsprechende Erklärung abgeben": so wäre Rügers That niemals geschehen." Sehr richtig, aber ein Duell stand ebenin unmittelbarer Aussicht". Wer nur eine Ahnung von dem Ehrencodex hatte, der wußte: Es wird geschaffen werden. Und so wird es wohl leider bleiben.

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen am 14. Februar 1901.

Anwesend: Bürgermeister Mecum, die Beigeordneten Georgi und Wolff, die Stadtverordneten Brück, Emme- liuS, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jughardl, fKeller, Kirch, Leib, Loos, Orbig, Petri, Schiele und Wallenfels.

Entschuldigt Beigeordneter Grüneberg, die Stadt verordneten Heyligenstaedt, Krumm, Löber, Dr. Schäfer und Schwall.

Bürgermeister Mecum bringt eine Eingabe der hiesigen Kohlenhändler zur Kenntnis der Versammlung. Die Händler erblicken in dem am 8. November v. I. gefaßten Beschluß, wonach die Stadt ein größeres Quantum Kohlen anzukaufen und dasselbe zum Selbstkostenpreis an minder­bemittelte Einwohner abzulassen beschloß, eine unzulässige Schmälerung ihres, ohnehin durch zwei hier bestehende Kohlen tezugsoereinigungeu erschwerten Gewerbes. Die Unterzeichner

der Eingabe richten an die Bürgermeisterei die Bitte, den bezeichneten Beschluß abzuändern. Die Versammlung be schloß, den Beschluß vom 8. November vorerst aufrecht zu erhalten, nachdem Stadtverordneter Haubach bemerkt, daß öer Beschluß lediglich infolge der hohen Kohlenpreise gefaßt worden, und Beigeordneter Georgi darauf hingewiesen hatte, daß das bestellte Quantum abgenommen werden müsse

Die mit Mk. 109 912 abschließende Rechnuna des Neal gymnasiums und der Realschule für 1899/1900 er fordert außer dem Mk. 27 077 betragenden Siaaiszuschnß einen Zuschuß aus der Stadtkaffe im Betrage von Mk. 35 110 in welcher Summe die sachlichen Ausgaben mit Mk. 6200 enthalten sind.

Einige auf Grund des neuen Volksschulgesetzes nötig gewordene Aenderungen der Satzungen über die Gehalte der Volksschullehrer an den hiesigen Schulen werden zur Kenntnis der Versammlung gebracht. U. a. en halten die neuen Satzungen die Bestimmung, daß unverheiratete Lehrer mit eigenem Hausstand hinsichtlich der Mietentschädigungen den verhei­rateten gleich geachtet werden. Bei Versetzung definitiv au- gestellter Lehrer oder Lehrerinnen aus anderen Gemeinden an die Volksschule in Gießen wird die auswärts verbrachte Dienstzeit insoweit in Anrechnung gebracht, als die betreffenden Lehrer nicht in einen höheren Gehalt einrücken, als der nach § 3 sich ergebende Durchschnittsgehalt beträgt. Sonst findet eine Verschiedenheit in der Berechnung der Dienstzeit der aus anderen Gemeinden an die Gießener Schulen versetzten Lehrer und Lehrerinnen gegenüber den ausschließlich an solchen Schulen verwandt gewesenen Lehrern und Lehrerinnen nicht statt.

Betreffs der Gewährung von Oktroi-Rück­vergütungen stimmte die Versammlung einem Anträge zu, der dahin geht, daß Händler mit Hülsenfrüchten, Wein, Branntwein- und Obstweinhandlungen und Kohlenhändler von der Vorzeigung ihrer zur Wiederausfuhr bestimmten Artikel an den Oktroierhebestellen dann entbunden werden sollen, wenn sie eine geordnete Buchführung haben, und die vorschriftsmäßigen Deklarationen vorlegen, die Metzger bann, wenn sie Versandtbücher führen. Die Genehmigung zur Entbindung von der Vorführungspflicht ist bei der Bürger­meisterei nachzusuchen, die Rückvergütung erfolgt zu besonders festgesetzten Zeiten bei der Stadtkasse. Stadtverordneter Wallenfels schlägt vor, im Hinblick auf die seit Jahren geplante Revision des Oktroireglements von. der beantragten Aenderung abzusehen. Vürgermeifter Mecum teilt mit, daß in einigen Monaten der Entwurf eines neuen Oktroi Reglements vorgelegt werde; die beantragte Aenderung sei gewissermaßen als Anfang zur Revision zu betrachten. Bei­geordneter Wolff bezeichnet die beantragte Aenderung als eine Verbesserung des bestehenden Reglements. Der Antrag wird zum Beschluß erhoben.

Zur Verbesserung des Bodens in der städtischen Ge­hölzschule hinter den Eichen, für Herrichtung des Spaliers und Neuanpflanzungen werden 550 Mk. bewilligt.

Dem Verkauf eines Magazingebäudes und eines Schuppens im Hof der Neu mühle auf Abbruch zum Preis von 575 Mk. an die Firma Birkenftock u. Schneider wird nachträglich Ge­nehmigung erteilt.

Die folgenden Baugesuche, bei denen es sich um Dispens von einigen Bestimmungen der Allgem. Bauordnung und des Ortsbaustatuts handelt, werden befürwortet: 1) Baugesuch von Philipp Kröck für die Landmannstraße (Gesuchsteller will einen Ecker von 70 Ctm. Ausladung anbringen, sowie ein Geschoß in Fachwerk ausführen); 2) Baugesuch von Kaspar Müller für dieselbe Straße (Anbringung eines Erke-'s und Ausführung eines Geschoffes in Fachwerk); 3) Baugesuch von Wilhelm Rinn von Heuchelheim für dieselbe Straße (Anbringung eines Eckers und Verminderung der Durchfahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.); 4) Baugesuch von Hubert Heinz für dieselbe Straße (Anbringung eines Balkons und Verminderung der Durchfahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.); 5) Baugesuch von M. Aberrnann für dieselbe Straße (Aenderung der Baufluchtlinie); 6) Gesuch von Stein u. Meyer für dieselbe Straße (Ausführung eines Teiles in Fachwerk, Anbringung eines Erkers, Verminderung der Durch­fahrtbreite auf 1 Mtr. 30 Ctm.) Beigeordneter Georgi empfiehlt Aenderung der baugesetzlichen Bestimmungen, damit den zahlreichen Dispensgesuchen in Zukunft vorgebeugt werden könne. Bürgermeister Mecum bemerkt, daß die Ab­änderung der Allgemeinen Bauordnung Gegenstand einer im Lause dieses Jahres stattfindenden Zusammenkunft der Städtevertretungen sein werde; es werde dann auch eine Aenderung des OrtSbaustatuis eintreten können. Stadt­verordneter Haubach vertritt die Ansicht, daß viele Be ratungSgegenstände ohne vorherige Kommisfionsberatung er­ledigt werden könnten. Bürgermeister Mecum spricht sich )afür aus, daß über Dispense die Kommission zu entscheiden labe. Stadtv. Dr. Gaffky vertritt denselben Standpunkt. Beigeordn. Wolfs hält Plenarberatung ohne KommissionS- leratung für bedenklich, er glaubt, daß die Vorarbeit der Kommission die Sache eher fördere; auch sei es für den

Boi sitzenden bester, wenn er durch die Kommissionsbeschlüste gedeckt sei. Stadtoerordn. Petri bezeichnet die bisherige Hebung für gut; die nachfolgende Plenaiberatung sichere bie Kommission vor jedem Verdacht. Stadtoerordn. Kirch verspricht sich von einer Aenderung der Geschäftsordnung keinen Vorteil, eine Kommission könne die Sache bester spruch­reif machen. Slad^verordn. Haubach erklärt, seine An­regung beziehe sich nur auf unwichtige Dinge, er sei der Ueberzeugung, daß damit der Geschäftsgang vereinfacht werde.

Dem Vertrag zwischen der preußischen Eisenbahnver- waliung, den Buderus'schen Eisenwerken und der Stadt Gießen über die infolge des Umbaues des hiesigen Bahnhofes notwendig gewordene Beilegung eines Tests des Mittelwegs bezw. Geländeaustausch stimmt die Dersamm lung zu. Die Siadt sichert sich das unbeschränkte Recht, in dem an den EisenbahnfiskuS abgetretenen Gelände Leitungen für Gas, Wasser und Elektrizität zu legen. Die Stadt giebt 1956 Qu.-Mtr. ab und erhält 2047 Qu.-Mtr.

Die Gesuche um Erlaubnis zum WlrtschaftSbetrieb a) des Pe ter Arft (Forsthaus Hochwart), b) Kar l Schmid (LiebigShöhe) werden befürwortet.

Buren-Vortrag.

-P- Gießen, 15. Februar. Schluß.

Herr Rich. Alten darf setzte seinen Vortrag im Alt­deutschen Verbände etwa folgendermaßen fort:

Der tapfere D e W e t sagte:Ich kämpfe, bis die -Pinder groß sind." Welche Gefühle die Brust solcher Männer durch- zogen haben mögen, als sie erfuhren, daß Lord Roberts alle Farmen unter irgend einem Vorwande niederbrennen lassen, das ganze Land in eine Einöde verwandeln wollte? Es war eine niedrige Rache, so sagt Altendorf, als solche Maßregeln angeordnet wurden, ein Zeichen ohnmächtiger Wut, da er den Feind nicht fassen konnte, verlassene Farmen zu zerstören. Aber wie täuschte sich dergute Mann!" Die Wirkung war doch eine andere, als er beabsichtigt hat. Der Haß gegen die Engländer verdoppelte sich, die Wankel­mütigen griffen aufs neue zu den Waffen, nm, wie der Redner sagte, diesesübermütige Jnselvolk", das seine schmutzigen Finger nach jedem fremden Gute ausstreckt, mit vereinter Kraft zurückzuwerfen, daß es dereinst, so Gott ivill, mit Schmach und Blut bedeckt, den Schauplatz seiner Thätigkeit verlassen müsse.

Aber nicht die Verluste von Haus und Hof waren die herbsten, nein, der Tod forderte furchtbare Opfer, keine Familie fast ist verschont geblieben. Vom höchsten bis zum einfachsten Manne, alle haben teure Tote zu beklagen. Kom­mandant Botha verlor sein Weib, der kühne De Wet hat Frau und Kind ins Grab sinken sehen.Es ist eine große Rot, e i n Wehruf, der igen Himmel um Rache schreit, der diese Männer kalt und hart werden ließ gegen jede Gefahr. Sie haben ihrem Lebennur ein Ziel gesetzt: die Eindringlinge zu verjagen, dem Lande Frieden und Glück iviederzugeben. Einig sind die Buren trotz aller gegenteiligen falschen Meldungen.

Weiter erzählt Altendorf, daß er anfangs September vorigen Jahres auf dem Rückzüge von Belfast folgendes Erlebnis hatte. Sie waren in der Nacht angekommen und wunderten sich schon, aus der Ferne große elektrische Be- leuchtting gesehen zu haben, die den paar Häusern das Aussehen einer großen Stadt gab. Als sie näher kamen, wurden sie aufgeklärt. Ein großer Platz war mit hohen, doppelten Zäunen von Stacheldraht umgeben, rings herum brannten Bogenlampen und Wachtposten der Buren standen überall. Es war nämlich der Platz, wo die 1900 englischen Gefangenen feit einigen Monaten bewacht wurden. Fetzt ließ der Buren-General Ben Viljoen alle Ge­fangenen heraustreten und verkündete ihnen, daß er )ie frei ließe. Die durch die lange Gefangenschaft mürbe ge­machten englischen S ö l d l i n g e, so sagte der Redner standen zuerst ungläubig da, als fte aber merften, daß der General es ernst meinte, brachten fte in ihrer er> bärmlichen Freude ein dreifaches Hoch auf de« Ge­neral und die Buren aus. Es war, wie Altendors sagte, ein lächerlicher, entwürdigender Anblick, als diese Menschen der vorderste trug ein Handtuch von zweifelhafter Farbe und Beschaffenheit als weiße Flagge an einem Stabe, durch die Reihen der Buren zogen und die Bündel, die sie in der Eile zusammengerafft, von sich warfen. Kaum waren die letzten Reihen vorbeigezogen, als ein alter Bur an den General mit den Worten herantrat:General, erst heute morgen habe ich zwei Gefangene gemacht, aber ich werde keinen mehr bringen, wenn Tu sie doch wieder frei läßt." Ben Viljoen erwiderte ruhig:Daran thust Tu ganz recht, Ohm, aber sieh, in ein paar Tagen kommen bie Eng­länder hierher und befreien dann die Gefangenen, die uns doch hinderlich sind, mit Gewalt, und sollen wir ihnen den Ruhm gönnen? Lieber lassen wir sie jetzt laufen, denn das sind doch keine brauchbaren Männer mehr." Ter alte Bur trat zufrieden zurück.

Als am 30. Juni Altendorf auf dem Kriegsschauplätze angekommen war, hielt Paul Krüger in Machadadorp eine Rede mit den derbsten Worten, die man in (ru P , o erzählt der Redner, unmöglich veröffentlichen konne^ Präsident Krüger forderte seine Bürger aus, äußerst^ stand zu leisten. Im Laufe seiner begeisterten R 0