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Gasmotoren
Gerichtssaal
1899
n
Stauß, ein
k-
ein
ein
ein
Sohn, Sohn, Sohn,
Leistung in PS
629
229
1. März
1898 Elekromotoren mit
Gesamtleistung 300 PS 504 „
Jährliche Motorgasabgabe cbm
920 222,0 345 934,2
** Das alte Jahrhundert ist dahin, 36 Stunden sind nun seit seinem Scheiden verflossen. Mft dem Wechsel des Jahrhunderts trat ein ebenso unerwarteter als erwünschter Wechsel der Witterung ein. Wie glänzend nahm sich der erste Tag und die erste Nacht in unserer Stadt aus, im Schmuck des schönsten Winterkleides strahlten ihre Straßen und Gebäude. Der Plötzliche Umschlag des Wetters ruft allenthalben Freude hervor. Eis und Schneefall erwecken neue Hoffnungen, vielleicht dem seit langer Zeit entbehrten winterlichen Sport wieder huldigen zu können. Sicherlich haben schon viele nach Schlitten und Schlittschuhen sich gesehnt und dem Händler dieser Dinge blüht vielleicht noch ein ganz gutes Geschäft, vorausgesetzt, daß die Witterung nicht allzu; bald umschlägt. Leider bringt die allgemeine Kohlennot i manchem Sorgen, die hoffentlich bald verscheucht werden. Die Sylvesternacht aber kannte keine Sorgen. Sie war geradezu ideal. Schnee und Eis gehören zu ihr wie Punsch und Pfannkuchen und daß diese in ausgedehntem Maße vertilgt wurden, das weiß wohl jeder von sich selbst. Schon graute der Morgen, als noch immer fröhliche Rufe „Prosit Neujahr!" erschollen. Mit Sang und Klang und mit dem, ach, so unvernünftigen Springenlassen von „Fröschen" rc wurde das neue Jahr, das neue Jahrhundert begrüßt. Möge die besten Wünsche und Hoffnungen, die die Menschenherzen in dieser Nacht hegten, in Erfüllung gehen, Not und Unglück so ferne bleiben als möglich, möge das neue Jahr Verzagten Hoffnung, Unglücklichen neuen Lebensmut gewähren, damit das Jahr 1900 in angenehmer Erinnerung bleibt.
lg. Mau schreibt uns aus Großeulinden: Das Gedicht über die Bärenjagd in Nr. 1 Ihres geschätzten Blattes ist recht gelungen, nur weiß man hier nichts von der besungenen Bärenjagd. Vor etwa 14 Tagen will man in hiesiger Gemarkung ein Wildschwein gesehen haben vielleicht ist dies anderwärts für einen Bären gehalten worden.
„r“ Rodheim a. Bieber, 31. Dezember. Wie alljährlich, so veranstaltete auch diesmal der hiesige ältere Turnverein am zweiten Weihnachtstage einen gemütlichen Abend. Die theatralischen Aufführungen: „Der Bräutigam ohne Braut", „Studentenstreiche" und „14 Tage auf Nebung" gaben den erneuten Beweis, daß der Verein auch auf diesem Gebiete über tüchtige Kräfte verfügt. Zahlreich waren die Mitglieder des Vereins und Freunde der Turnerei erschienen.
i. Vetzberg, 30. Dezember. Vor kurzem hat sich hier ein neuer Gesangverein gebildet unter Leitung unseres Lehrers Heinz. So bestehen in unserem kleinen Dörfchens zwei Gesangvereine, die ihre Uebungen in den Wirtschaften von Reichmann und Becker abhalten.
Darmstadt beschlossene, von 369 hessischen Geistlichen und 16 weltlichen Abgeordneten der Landessynode unterschriebene Adresse überreicht, in der sie ihm ihre Dankbarkeit für seine treue Amtsführung und ihre fortdauernde Verehrung bezeugen. Superintendent WaaS nahm die Adreffe innig gerührt entgegen und bat die Ueberreichenden, allen Unterzeichnern der Adreffe seinen herzlichsten Dank auszusprechen.
** Auszeichnung. Dem Bahnwärter Heinrich BackeS zu Großen Linden und dem Weichensteller Ludwig Volk I. in Gießen wurde aus Anlaß ihrer mit dem 1. Januar er folgten Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehren Zeichen verliehen. — Der Großherzog hat zum 1. Januar dem Hauptkassier des Großh. Hoftheaters und der Hofmusik Peter W a m b o l d in Darmstadt den Charakter als „RechnungS rat" verliehen.
I Banken anlegten, in Mitleidenschaft gezogen. — Den veränderten Geldverhältnissen entsprechend wird die hiesige S p ar - und Leihkasse vom 1. Januar 1901 an die Einlagen mit 33/4 Prozent verzinsen; fordern, dagegen wird sie von Dar lehen gegen Privatbürgschaft 5 Prozent, von Darlehen gegen Privatbürgschaft und Mrtbürgschaft der Gemeinden 4</2 Pro zent, von Darlehen gegen Gemeinde-Bürgschaft 4'/, Prozent, von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren 4*/4 Pro ;ent, von Darlehen gegen Hypotheken 44/4 Prozent, von Darlehen an Gemeinden deS Bezirks 4»/4 Prozent.
! Darmstadt, 31. Dezember. Der Großherzog und die 'Großherzogin empfingen am Samstag nachmittag den Besuch de« Erbprinzen und der Erbprinz ssin Danilo und der Prinzessin Xenia von Montenegro, sowie des Prinzen und der Prinzessin Franz Joseph von Battenberg — An drei Tagen verwichener Woche besichtigten der Großherzoa und die Großherzogin, die Herzogin und die Prinzessin Beatrice von Sachsen-Coburg, sowie die Erbprinzessin zu Hohenlohe-Langenburg mehrfach das Elektrotechnische Institut der Technischen Hochschule. Der Vorstand des Instituts, Geheimrat Kittler, hielt Experimentalvorträge aus dem Gebiete der Elektrotechnik und erläuterte die Einrichtungen des Instituts.
fc. Darmstadt, 1. Januar. Der Großherzog begibt sich in den nächsten Tagen nach Livadia zum Besuch deS Kaisers von Rußland und von danach Moskau zum Besuch des Großfürsten Sergei.
fc. Mainz, 1. Januar. Major Frhr. v. Eynatten, Kommandeur des 3. Bataillons vom 2. Nass.. Infanterie rcgiment Nr. 88, früher Offizier im 3. Hess. Infanterie regiment Nr. 83 in Kassel, ist nach kurzer Erkrankung an Lungenentzündung plötzlich am Herzschlag gestorben. — Ein Soldat des 87. Infanterieregiments wurde wegen eines Sittlichkeitsvergehens verhaftet.
fc. Frankfurt a. M, 1. Januar. Die Generalversammlung der Wagenputzer-Genossenschaft lehnte den Antrag, den Vorstand für die durch 2 Mitglieder verübten Unterschlagungen haftbar zu machen, ab.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten Mit dem 1. Januar des neuen Jahres trat Professor Dr. Flöring in F r i e d b e r g in sein neues Amt als Oberkonsistorial- |rat und Superintendent zu Darmstadt über. — Am ersten Januar waren es 25 Jahre, daß Musikdirektor Hilge in Darmstadt zum Militärkapellmeister ernannt wurde. Seil dem 1. April 1885 steht Hilge beim Hess. Leibgarde Regiment. — In Worms feierte der Rentner Daniel Guggenheim am 24. Dezember seinen 100. Geburtstag. — Der Kreis Worms zählt 83424 Personen. Die Zunahme seit 1895 beträgt 13796 Personen. — Die 3. Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Aßlar, Kreis Wetzlar, ist zu besetzen. Das Diensteinkommen der Stelle beträgt (außer Dienstwohnung bezw. Mietsentschädigung): 1200 Mk. Grundgehalt, 140 Mk. Alterszulagen in jeder Stufe. Bewerbungen um die Stelle sind unter Beifügung der Zeugnisse binnen 3 Wochen an den Prinzen Albr.cht zu Braunfels zu richten. — Gegen die Inhaber der Bankfirma Marx Söhne in Darmstadt Max und Hermann Marx, ist ein Strafverfahren eingeleitet wegen Unterschlagung von Geldern, die der Firma zwecks Ankaufs von Effekten behändigt worden waren.
Ur das f AM |um 1. Verwalters ein W branche buch und Korrefponde Mit der Stelle i um jährlich 40 sowie Prnsionsbe Kunden.
Bewerber legung ihres L Gesundhritsdefch- ’ städtische GaS. i
Gießen, Groß!
Evangelische Gemeinde. Getaufte.
. Matthäusgemeinde.
Den 23. Dezember. Dem Schuhmacher Johan» Jost Sohn, Richard Hans, geboren den 30. Oktober.
Den 25. Dezember. Dem Taglöhner Jost Bergener August, geboren den 17. September.
Denselben. Dem Fabrikarbeiter Jakob Karl Philipp Wilhelm Ernst Georg, geboren den 2. Dezember.
Den 26. Dezember. Dem Dachdecker Heinrich Weber Adolf, geboren den 15. November.
Denselben. Dem Hausburschen Florenz Stoffelmeyer eins Tochter, Eltsabethe, geboren den 4. November.
Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Schmidt ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 24. Oktober.
Denselben. Dem Schneider Heinrich Schmidt ein Sohn, HMs Heinrich, geboren den 16 Oktober.
Denselben. Dem Schlosser Emil Werther ein Sohn, Heinrich Jakob Emll, geboren den 2 Dezember.
Den 28. Dezember. Dem Professor an der Universität Dr. Wilhelm Sievers ein Sohn, Hermann Emil Richard Heinrich, geboren den 6. Oktober.
w Markusgemeinde.
Den 23. Dezember. Dem Former Friedrich Schmidt eine Tochter, Erna Wilhelmine Marie, geboren den 7. September.
Denselben. Dem Schneider Hermann Fleischer eine Tochter Marie, geboren den 8. Oktober.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Abnahme 114 400 574 297,8
Abnahme in o/o 67,4 63,6 64,4
Ende 1898 waren noch 73 Gasmotoren mit zusammen 293 PS vorhanden. „Dleser Rückgang ist noch nicht zum Stillstand gekommen, da auch tm neyen Betriebsjahr 1900 bis zum Mai d. I. wiederum eine größere Anzahl von Gasmotoren in Elektromotoren übergegangen ist." Als Gründe hierfür werden in dem Berichte der Gasanstalt einmal der medrige Strompreis, 20 Pfg. bis 14 Pfg pro KW;Stunbe, sodann aber auch der Umstand angegeben, daß „besonders der Drehstrommotor gegenüber dem Gasmotor hinsichtlich der Bequemlichkeit des Betriebes unleugbare Vorzüge besitzt, für die der Konsument gern eine geringe Mehrausgabe opfert". (Motorgas kostet in Plauen 12 Pfg. pro Kubikmeter) Lerder gtebt der Bericht nicht auch die Zahl und Leistung der an das Elektrizitätswerk Plauen angeschloffenen stationären Elektromotoren für die verschiedenen Jahre an. Wir können diese Lücke aber wenigstens bezüglich der Leistung der Elektromotoren mit Hilfe unserer Statistiken der Elektrizitätswerke m Deutschland ergänzen. Danach waren an das Plauensche Elektrizitätswerk angeschloffen
Theater, Kunst und Wissenschaft.
n ~ ®',n Jdeen-Wettbctverb wurde ausgeschrieben von der illustrierten kunstgewerblichen „Zeitschrift für Jnnen-Dekoration" (Herausgeber: Alexander Koch, Darmstadt) zum 25. März 1901 behufs Er-
V0? künstlerisch-eigenartigen Entwürfen für ein herrschaftliches Wohnhaus eines Kunstfreundes. 3. Preis 2400 Mk., 2. Preis 1800 Mk., 3. Preis 1200 Mk, 4. Preis 800 Mk. Drei Ankäufe ä 600 Mk sind vorgesehen, insgesamt 8000 Mk. Es finden nur Entwürfe von durchaus moderner Eigenart bei vornehmer Wirkung und echt künstlerischer Durchbildung sowie günstiger Raumveiteilung Berücksichtigung, und zwar muß denselben darauf Bedacht genommen werden, daß bei der Ausstattung und Möblierung des Hauses alles gezeigt und angewendet werden kann, was die neuzeitliche Richtung in technischer wie künstlerischer Hinsicht errungen und geleistet hat, sodaß es zugleich eine Art Musterwohnung im modernen Sinn darstellen kann. Der Charakter des Heimes soll nicht der luxuriöser Pracht, sondern einer herrschaftlich gediegenen Familien-Wohnung !>r Die Baukosten (ausschließlich der Heizungs- und Beleuchtungs- Anlagen, Möblierung, der Tapeten und der Dekorationen, jedoch einschließlich der Treppen-Anlage und Plafonds) sollen 100.—120 000 Mk. nicht ^b^Aeiten. Fassaden sind vornehm künstlerisch, jedoch einfach zu denken. Las Plettzrichter-Amt haben die nachstehenden Herren gütigst über- "ommen: Architekt E. H. Berl psch - Valendar - München, Professor H. ChrtMansen-Da'Mstadt, Baurat I. Gräbner-Dresden, Geb. Ober- ^?^rof.ssor Hoffmann - Darmstadt, König!. Baurat Professor M'ssel-Berlin, Plofssor I. M. Olbrich-Darmstadt, Professor Fr. lützer-Darmstadt, König!. Reg. Bau-Inspektor Hans Schliepmann- Berltn, König!. Baurat Franz Schwecht-n-Berlin, Professor Henry van de V-lde Berlin (Brüssel), Ober Baurat Professor Otto Wagner- Wien, G-h. O^er-Baurat Professor Dr. Wallot - Dresden, sowie Alexander Koch Darmstadt, Herausgeber der „Jnnen-Dekoration" und der „Deutschen Kunst und Dekoration".
Gasmotoren und Elektromotoren in Plauen. Einen ganz bedeutenden Rückgang der Gasmotoren und entsprechend steigende Verwendung der Elektromotoren konstatiert das „Journ. für Gasbel. und Wasserversorg." aus dem Vecwaltungsberichte der Gasanstalt in Plauen ür das Geschäftsjahr 1899. Der Verbrauch an Motorgas hat im Be- richtsjahre um 122 007,8 cbm abgenommen. Der Einfluß der Inbetriebnahme des Eleltrizitätswerkes auf die Verwendung der Gasmotoren wird durch folgende Zusammenstellung illustriert:
_ _ _ Anzahl
Bor Eröffnung des Elekrizitätswerkes (April 1897)........ 169
Estde des Jahres 1899 ..... 55
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Denselben- M >«■ **
Den 23. D tzeinr'ch, 6* * Den 25. 2) Melm W 6
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Den 26.
Heinrich Karl (M
Den 22. Dtz Tochter, August- reinber-
Den 23. De Lina Selma Anna.
Den 25. Dq geboren den 29. 6>
Denselben. - geboren den 15. Df
Denselben. - Amalie Marie, gebe
Den 26. D-Z-
Wilhelm, geboren bi
Denselben. 2 Elise Katharine Lim
3. Fellingshausen, 31. Dezember. Unserer Gemeinde G. Ein Prozeß, dessen Ausgang man in einge- war es m diesem ^ahre zum erstenmale vergönnt, das Weih ! weihten Kreisen mit großer Spannung entgegensah, hat, nachtsfest im neuen Kirchlein zu feiern. Unter Leitung wie man schreibt, vor einigen Tagen durch Urteil des Land- des ersten Lehrers Merten wurden schon lange vorher Vor- gerichts in Essen seine endgiltige Erledigung gefunden, bereitungen für diese Feier getroffen. Sollte doch jedes der Es handelte sich um das tragischeEndeeineK wertälteren Schulkinder sein Scherflein dazu beitragen und der vollen Jagdhundes, das mit Rücksicht auf den sich aus Erwachsenen begründete gemischte Chor zum crftcnmal b“ran anknüpfenden Prozeß in Jägerkreisen viel von sich auftreten. Eingeleitet wurde die Weihnachtsfeier durch einen Beacht hat. ^er Sachverhaltist folgender: Am den Cbristbaum versammelte tu diesem H. in' Essen durch die damals zur Sperrung des Bahn-
Archsum versammelte. Schon zu dieser Vorfeier war Übergangs, speziell des Bürgersteigs, an dem B.-M.-Bahn- der Pfarrer unserer Fckialgemeinde, Vomel aus Rodheim, zu I Hof vorhandene Kette geschlüpft und von dem gerade durch- uns herübergeettt, um das Weihnachtsevangelium zu ver- fahrenden Zuge überfahren und getötet worden. Der Kläger kündigen. Ein Dritteil aller Anwesenden fand keinen Sitz- versuchte vergeblich von der Eisenbahnverwaltung Ersatz des platz. Es waren sogar aus den benachbarten Gemeinden erstandenen Schadens zu erlangen, und strengte daher viele Neugierige herbeigeeilt. Auch am Weihnachtsfeste trat g^gen den Eisenbahnftskus Klage auf Zahlung eines Be- der gemischte Chor aus und wir werden am Neujahrstaqe tra9e$ von 300 Mk. — des nach seiner, durch die Beweis- nochmals Gelegenheit haben, ihn während des Gottesdienstes bewiesenen Behauptung angemessenen Wertes des
zu hören ' " Hundes — an, indem er seine Klage darauf stützte, daß
8 + 31 K- mn. 1 die damals vorhandene Sperrvorrichtung an dem Eisen-
L r^^ deS bahnübergang derart mangelhaft und unzulänglich gewesen Direktors P^aScoe von Gießen wurde einer hiesigen hoch sei, daß sie gegen derartige Unglücksfälle nicht den ge- betagten Witwe auch in diesem Jahre die Freude emes an- ringsten Schutz geboten habe; der Eisenbahnfiskus habe aber sehnlichen Neujahrsgeschenks zu Teil. die Verpflichtung, Maßnahmen zu treffen, die ein solches
r- Ortenberg, 31. Dezember. Die Geschäftsführung des Unglück unmöglich machen, und sei, da er dies schuldhafter- Dekanats Büdingen wurde von Pfarrer Ellenberger hier, vieise unterlassen, zum Schadenersatz verpflichtet. Der be- der durch die letzte Dekanatssynode zum Stellvertreter des ^agte Eisenbahnfiskus wandte demgegenüber ein, die an Dekans gewählt wurde, am 28. d. Mls. übernommen. Der rm getroffenen Einrichtungen hätten durchaus
damals zum Dekan aewäblte Marrer Göbel in Niibin^n den Anforderungen der Betriebsordnung entsprochen, und
r- Alsfeld, 31. Dezember. Unsere Stadt ist in dem nun dem Anträge Äso" den^verlangten
$U-x nDe gehenden Jahr um einen stattlichen Neubau be- Anspruch zu, indem es ausführte, es sei dem Kläger ent- reichert worden. Der seit Jahren geplante Bau eines Post- schieden darin beizupflichten, daß die vorhanden gewesene gebäudes ist nach langwierigen Verhandlungen zur Aus- Einrichtung völlig unzulänglich, absolut keinen genügenden führung gekommen. Man hat sich bemüht, den Neubau in Z^utz gegen alle derartigen Unfälle geboten habe. Es sei harmonischen Zusammenhang mit den übrigen Hervorraaenden Sö($e bcS Beklagten, Einrichtungen zu treffen, daß ein Gebäuden unseres Kreisstädtchens zu brinaen. Nun ttebt „ Durchkriechen, Unterlaufen u. s. w. nicht möglich sei. Von unter ihnen als ein zum Ganzen gehöriger Teil der volle l-1ienT des Klägers könne keine Rede sein, da
Befriedigung in dem mit Verständnis sich Umschauenden her Vorschrift Win, daß Hunde an einer Leine
vorruit und uns reiat dak die ffrhn ipt ihrL« werden mußten, nicht exisftere. Die vom Eisenbahn-
vorrufi uno uns zeigt, oaß ote Erbauer ihren Zweck voll- ftskus gegen dieses Urteil einaeleate Berutuna wurde am kommen erreicht haben. Die Faraden sind einfach gehalten 23. Oktober vom'Landgericht - in letzte^stanK - Ve7- uud die Giebel hoch, im Innern aber ist der Bau seinen worfen. Danach wird dem Eise n b ah n fi^ ku s wenn Zwecken gemäß mit hohen, lustigen, geräumigen Zimmern Gr solchen Schadensansprüchen für die Zukunft ausweichen ausgestattet. Mit dem 1. Januar wird das Gebäude seinem mill, uuhts anderes übrig bleiben, als überall andere Zweck übergeben, zu gleicher Zeit wird unser Postamt 2 ju ?$r*llf,ern anzubringen, da die heute vorhandenen einem Postamt 1 erhoben. sämtlich ein Durchkriechen rc. zulassen.
r- Büdingen, 1. Januar. Der Zusammenbruch der ^^n, 1. Januar. Vom Oberlandesgericht in Darm- Spielhagen-Banken hat auch in unserer Gegend einzelne "eraer^ mer
kl-m- Kapitalisten, di- ihr- Erspa-msi- in Pfandbries-n jener|DOn der Strafkammer in Mmnz zu 4 W°chrn^Ge°fa
1900 , „ 662 "
„ „ Auch in anderen Orten, z. B. in Pirmasens und Elbing, ist die Zahl der Gasmotoren unter dem Wettbewerb des Elektromotors zurückgegangen, wenn auch nicht in gleich starkem Maße wie in Plauen. In Straßburg 1 E., Stuttgart und anderen Städten haben die Gasmotoren ledenfalls keine Zunahme erfahren. Nachdem nun aber die Gasanstalten, wie aus obigen Zitaten der Gasanstalt Plauen hervorgeht, selbst die Vorzüge des Elektromotors gegenüber dem Gasmotor für das Kleingewerbe unter dem Zwang der Thatsachcn voll und rückhaltlos anerkennen müssen, dürfte der Rückgang der Zahl und Leistung der in bei Kleinindustrie verwendeten Gasmotoren bald ein allgemeiner werden.
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Flur 27 Nr. 181»' ty, drabgarier
Flur 27 Nr. 16288/ Hofraile ar
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Dm 18
uis verurteilt worden war, weil er bei dem großen Bootsunglück im April der Aufforderung zur Hilfeleistung nicht nachgekommen war, aufgehoben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung an das Landgericht Mainz ver-
Univerjltäts-Nachrichten.
- ~ Aus Marburg wird geschrieben: Zu den wissenschaftlichen
Vorlesungen für Lehrer und Lehrermmn, die am 9. Januar hier be- amnen, haben sich nicht weniger als 216 Teilnehmer angemeldet, die zum Teck aus Kassel und Frankfurt a. M. kommen. — Aus Zürich wird ge- schri.ben: In der m dizinisch.n Fakultät der hiesigen Hochschule hat sich der praklffche Arzt Dr. Ernst Heuß als Prwatdozent für Hautkrankheiten ^'l'tiert. —.Der 0. Professor für Hygiene an der Universität Genf, Dr. Alfred Vincent, ist von seinem Lehramt zurückgetreten — <^n rQmt2tkbd f?t?Vber ehemalige Chef des sächsischen Sanitäls- korps, Generalarzt Dr. Karl Stecher, im Alter von 61 Jahren gestorben.
ra rr n Heidelberg hat den Ruf an die Universiiät Jena
als ordentlrcher Professor der Anatomie und Direktor des anatomischen Instituts angenommen. Er wird Nachfolger des Geh. Hofrats Prof. Für- brmger, der die Professur Gegen" aurs m Heidelberg übernimmt.


