ift der Brulansatz schon stark. Die Frühlingstafel beginnt sich zu decken, zur Tracht wäre genug vorhanden, aber ein Regenschauer nach dem anderen läßt unbenützt die Zeit verstreichen. Wo werden da die Maischwärme bleiben? Erfahrungsgemäß legt die Frühjahrstracht in unserer Gegend das Fundament zu einer guten Honigernte. Fehlt dieses, so fehlt meist auch das gewünschte Jahresergebnis. Daß solche Mißjahre in solch ununterbrochener Reihenfolge die Bienenwirtschaft schwer schädigen, ist zweifellos.
W. Aus der Wetterau, 16. April. Die Bemerkungen in Nr. 88, erstes Blatt vom 15. d. Mts. „23om nordwestlichen Vogelsberge" über nicht genügend ausgereifte Kartoffeln sind ganz zutreffend. Ein großer Fehler ist es, daß die Leute sich nicht abhalten lassen, schon anfangs September zu ernten; in diesem Monat kommt die Kartoffel noch nicht völlig zur Reise, sondern erst Mitte Oktober um Gallustag (16. Oktober). Früher begann die Kartoffelernte immer erst nach Michaeli (29. September). In Starkenburg und Rheinhessen beginnt die Ernte vielfach erst nach Allerheiligen. (1. November.) Bei uns macht man schon Mitte September Kartoffeln aus — aber mitunter sehr zum eigenen Nachteil, besonders dann, wenn das Aussetzen spät erfolgen mußte. — In unserer Gegend beginnt jetzt langsam die Obstbaumblüte; es scheint ein gutes Obstjahr in Aussicht zu stehen, wenn die Herren Pankraz und Servaz keinen Strich durch die Rechnung machen.
E. Echzell, 16. April. In dem Steinbruchc auf der sog. Krone gegen Blofeld hin gelegen, wo ein sehr guter Basalt gebrochen wird, hat sich gestern ein bedauerlicher Unglücks fall zugetragen, der so recht wieder zur Vorsicht mahnt. Ein junger Mann stand auf einem Wagen, der beladen werden sollte. Das Pferd zog unversehens an, der Mann verlor das Gleichgewicht und stürzte rücklings über den Wagen zu Boden. Anfangs glaubte man, da der Abgestürzte sich ruhig erhob und mit den Arbeitern sprach, es sei alles gut abgelaufen. Nach einigen Minuten stellten sich jedoch heftige Schmerzen und später Erbrechen ein. Der Mann, eine fleißige, tüchtige Persönlichkeit begab sich nach Hause, verlor das Bewußtsein und starb in der Nacht. Wahrscheinlich ist der Schädel gebrochen. Der Fall erregt allgemeines Mitleid und Bedauern. Man soll beim Beladen der Wagen stets auf die Zugtiere, die durch ihr unruhiges Hin- und Herzerren schon oft Unglücksfälle verursachten, recht sorgfältig achten.
A Mainz, 17. April. Der Lokalverein Mainz des Bundes deutscher und österreichischer Brauergesellen, welchem die Mehrzahl der in Mainz beschäftigten Brauer angehören, ist kürzlich an die hiesigen Brauereien herangetreten, in Anbetracht der Zeitverhältnisse eine Lohnerhöhung, insbesondere auch eine Zulage für die verheirateten Brauer cintreten zu lassen. Die Besprechungen, welche hierüber geführt worden sind, führten sehr rasch zum Ziele, indem dem Bunde bereits desinitive zufriedenstellende Zusagen gemacht worden sind. — Mainz hat gegenwärtig 8 7 0 Schank st ätten und zwar Gastwirtschaften 53, Schankwirtschaften 558, Kleinhandlungen mit Branntwein 279. Es kommt auf 87 Bewohner eine Schankstätte und ist Mainz auf diesem Gebiete selbst Berlin schon bedeutend über, indem dorten erst auf 121 Bewohner eine Schankstätte kommt.
A Aus dem Großherzogtum Hessen, 17. April. In dem hohen Alter von 87 Jahren ist gestern der srühere hessische Staatsminister und Ministerialpräsident Frhr. Maximilian v. Biegeleben gestorben. Der Verstorbene war vor Beginn der „neuen Aera" in den Jahren 1871 bis 1873 Präsident des hessischen Finanzministeriums. Im Jahre 1874 wurde derselbe in den Reichstag gewählt, dem er bis zu dem Jahre 1876 angehörte. Im Reichstag schloß sich v. Biegeleben der Centrumssraktion an.
Vermischtes.
* -h- Marburg, 17. April. Unsere Alma mater ist um einen neuen Schmuck reicher geworden. Zu den Korporationen, die im Besitz eines eigenen Heims sind, hat sich
.Ich wollte meinen Kittel flicken, Habe keinen Zwirn, Hab' nur noch rin klein Endichen, Das muß ich lange -irren."
Ja, selbst Klagelaute will man aus dem Gezwitscher der Schwalben herausgehört haben. Sagt doch schon der biblische König Hiskia. „Ich winselte wie eine Schwalbe und girrte wie eine Taube". Nach süddeutschem Volksglauben trauern die Schwalben um ihren Heiland, wie Grimm in seiner Mythologie erwähnt, und nach einer schwedischen Volkssage (Afzelius) flog in jener denkwürdigen Stunde, als der verschmähte „König der Juden" auf Golgatha die größten Schmerzen erduldete, eine Schwalbe zum Kreuze, um den Gemarterten zu trösten. Es ist darum auch erklärlich, daß die Schwalbe mit als Toten- und Grabesvogel ausersehen wurde, besonders auf altchristlichen Monumenten.
Schließlich sei noch des eigentümlichen und sehr geschickten Fluges der trauten Lenzbringerin gedacht. Behaupten doch schon ältere Schriftsteller, daß sie in einer Stunde zehn Meilen zurückzulegen vermöge. Nach Plinius' Bericht wurden im Altertum nicht nur Tauben, sondern auch Schwalben zu Ueberbringerinnen von Kriegs- und Sieges- »achrichten verwandt. Cäcina, ein volaterraniscker Ritter, welcher bei öffentlichen Wettrennen bestimmte Wagen hielt, pflegte Schwalben mit nach Rom zu nehmen, um sie nach erlangtem Siege mit der vereinbarten Erkennungsfarbe zu bestreichen und dann fliegen zu lassen. Indem dann die kühnen Seglerinnen „im Reich der Lüfte" ihren fernen Nestern zueilten, überbrachten sie zugleich den harrenden Freunden die ersehnte Nachricht. Wie würde der hier nur eine mehrmonatliche „Gastrolle" gebende Vogel auch das weite Weltmerr gefahrlos überfliegen können, wenn er nicht leicht beschwingt wäre!
nun auch die Burschenschaft »Alemannia" gesellt, die am 15. d. M. ihr am Hainweg gelegenes neues Kneiphaus bezogen hat. Am Abend des gedachten Tages fand bei Anwesenheit der aus auswärtigen Alten Herrn bestehenden Baukommission die Flaggenhiffung statt, die unter Ansprache nnd Gesang vollzogen wurde. Dann wurde das Haus den Aktiven übergeben und durch eine solenne Antrittskneipe eingeweiht. Das unter Leitung und nach den Plänen des Herrn Architekten H. Cuno aus Frankfurt a. M. erbaute Haus, das einen wohnlichen und behaglichen Eindruck macht, ist in gotisierenden Formen gehalten und hebt sich jetzt schon prächtig aus dem keimenden Grün in den Gärten ab. Die äußerliche vollständige Fertigstellung wird mit Rücksicht auf die Witterung erst in einigen Wochen erfolgen können, und soll, wie wir hören, der eigentliche feierliche Ein- weihungsakt erst später, nämlich bei Gelegenheit des im Juli von der „Alemannia" zu begehenden 25jährigen Stiftungsfestes stattfinden.
* Für den auf den 28. August d. Js. fallenden hundertfunfzigste« Geburtstag Goethes rüstet man sich bereits in allen den Städten, die mit dem Dichter in näherer Beziehung gestanden haben, zu größeren Festfeiern. Eine der bedeutensten wird jedenfalls das Goethefest in des Dichters Geburtsstadt Frankfurt a. M. sein, wo ein großer historischer Festzug geplant ist und die dortigen litterarischen Institute Ausstellungen und Publikationen aus ihren Schätzen beabsichtigen. Die Stadt Leipzig, wo Goethe die ersten fröhlichen Studiensemester verlebte und eine lange Reihe von Beziehungen anknüpfte und unterhielt, die bis in sein spätes Alter andauerten, rüstet zu einer würdigen Feier. Hier hat bereits bei Goethes Zentenarfeier, vor fünfzig Jahren , der gelehrte Buchhändler Salomon Hirzel, deffen großartige Sammlung von Goethehandschristen und den seltenen Erstdrucken der einzelnen Schriften nach seinem Tode an die Universitätsbibliothek gekommen ist, eine kleine erste Goethe-Ausstellung veranstaltet, die voraussichtlich in diesem Jahre in großem Maßstabe wiederholt werden wird. In Straßburg hofft man, zu dem festlichen Tage mit den Sammlungen zu dem Denkmal des jugendlichen Dichters zu einem sicheren Abschlüsse gekommen zu sein; man wird dann den schönen Gedanken des Prinzen Schönaich-Carolath ins Werk setzen und den Grundstein der neuen Goethestatue legen können. Große Vorbereitungen werden am Rhein, speziell in Düsseldorf, getroffen. Die intereffanten, wechselreichen Beziehungen Goethes sollen hier zu besonders feierlichem Ausdruck gelangen. Der Regierungspräsident Herr v. Rheinbaben, der Bürgermeister Marx und der Akademiedirektor Peter Janssen stehen der Veranstaltung einer großen rheinischen Goethe-Ausstellung sympatisch gegenüber, und der Historiker Dr. Sudhoff-Hochdahl hat bereits hierzu ein inhaltreiches Programm entworfen, worin namentlich Goethes Beziehungen zu rheinischen Künstlern und zum rheinischen Karneval der Gegenstand anmutiger Darstellungen zu werden versprechen. Nicht minder wird die alte Musenstadt Weimar eine Goethe-Feier im größten Maßstabe veranstalten. Von hier aus, wo durch das Goethe- und Schiller-Archiv, das schöne Werk der zu früh geschiedenen Großherzogin Sophie, deren edle Bestrebungen der Großherzog mit reger Anteilnahme fortzusetzen nicht ermüdet, ein Zentrum für die Goethe-Wissenschaft geschaffen ist, wird voraussichtlich eine festliche Publikation von besonders wertvollem Inhalt herausgegeben werden.
* Von einem furchtbaren Unwetter ist vergangenen Mittwoch West flandern, insbesondere der Bezirk Roulers, heimgesucht worden. Nach 8 Uhr abends stieg am Himmel eine dichte, schwarze Wolkenmasse empor; einige heftige Donnerschläge ertönten, worauf ein furchtbarer Hagelschlag erfolgte. Blitz und Donner folgten Schlag auf Schlag. Am schlimmsten tobte nach der „Voss. Ztg." das Unwetter in der von 2000 Seelen bewohnten Gemeinde Onckene, in der zehn Personen vom Blitz getroffen und verletzt worden sind. Der Blitz schlug auch in das auf freiem Felde be- legene Haus des Landwirts Wiffels ein. Die ganze Familie saß um den Ofen herum, als sich plötzlich ein Krachen hören ließ und das ganze, nur leicht gebaute Haus zusammenbrach. Die ganze Familie wurde unter den Trümmern begraben. Bauern, die den Vorgang von ferne gesehen hatten, eilten herbei, und nach großen Anstrengungen gelang es ihnen, die Opfer aus den Trümmern hervorzuziehen. Der alte Wiffels hatte das Augenlicht eingebüßt und eine schwere Wunde am Kopfe, neben ihm lag hoffnungslos seine auch am Kopfe schwer verletzte Tochter. Erst später gelang es, die Frau Wiffels aus den Trümmern herauszuziehen; sie lag da mit einem gebrochenen Arme und hatte an mehreren Teilen des Körpers schwere Quetschungen erlitten. Man schaffte die Verletzten nach einem Hause der Umgegend, wo ihnen ärztliche Hilfe geleistet wurde. Auch im Henne- gauschen Orte Wasrnuel tobte zu derselben Zeit ein heftiges Gewitter. Der Blitz schlug in den Turm der Kirche ein und riß einige schwere Eisenstangen fort, dann schlug er in das Haus des Landwirts Descamps ein, tötete einen großen Hund auf dem Hofe, riß das Dach des Hauses fort und zertrümmerte den die Cisterne bedeckenden Stein. Frau Descamps erlitt Brandwunden. Auch in den benachbarten Häusern empfanden alle Insassen starke elektrische Erschütterungen.
* Kongreß für innere Medizin in Karlsbad. Unter den zahlreichen Gegenständen, über die in den letzten fünf Tagen noch verhandelt worden ist, sind von besonderem Interesse die Ausführungen Profeffor Löwitts-Innsbruck über eine besondere Krankheit des Blutes (Leukämie und Leukocytose), die mit Vermehrung der weißen Blutkörperchen einhergeht. Die Ursache der Erkrankung suchte man bisher in den Organen, welche das Blut bereiten, in der Milz, den Lymph- drüsen und dem Knochenmark. Professor Löwitt machte von der überraschenden Entdeckung Mitteilung, daß er im Blute von Leukämischen durch ein neues Färbungsverfahren eine Amöbe, die er Hamamoeba Leukemiae magna und Hae-
mamoeba Leukaemiae vivax nennt, gefunden fmL, - „..ftlidb nach würde also die Leukämie zu teV Eg
hervorgerufenen Krankheiten gehören, ähnlich wie die - i also laria, deren Erregern die neuen Amöben auch febr u- ’L 480 P® . sollen. Die Übertragung der leukämischen Infektion nr? ' Ä dck {.
öffnet, im Jahre 1846 erhielt )ie den Aitel .
schule, den sie bis heute beibehalten hat. Aus ocr
sind zahlreiche hervorragende Theologen hcrvorgcgar.l.
* Der Ev. Diakouievereiu konnte am 1L ,
* Ueber die Ursachen und den Verlauf der €tn>ec(i Bewegung in Rußland veröffentlicht der russische „Regien,^, bote" einen ausführlichen Bericht und meldet )aß sich die Bewegung auf die meisten Hochschol^ Reiches erstreckt. Ueberall heißt es in dem fcttity sich zwei Parteien gegenüber: eine gemäßigte, bit iüx Wiederherstellung der Ordnung eintritt und eine tabi' j die bei der Fortsetzung der Unruhen und der Fordni- verschiedener Privilegien beharrt. Die Leitung bertyt^ bürget Bewegung übt ein sogenanntes Organisationslo?^ aus, welches Aufrufe und Proklamationen üeröffentlx' Die Hauptführer der Bewegung wurden verhaftet nnd X ihnen verschiedene unerlaubte Druckschriften konfisziert. Leiter der Bewegung an allen bett. Hochschulen stehn einander in Verbindung und terrorifieren die große iüi :> Ordnung eintretende Partei. Die Studenten, die der Bewegung beteiligt haben, verlangen ihre QBiebex: nähme, Amnestie für die bestraften Kommilitonen und ir weise auch eine Reorganisierung der Universitätsinsprki Das Petersburger Organisations-Komitv veröffentlichte n Proklamation, in welcher auf die Notwendigkeit eines Sanu. zur Erreichung politischer Reformen hingewiesen nwr: Die Proklamation erregte bei der Mehrzahl Der Stuben1 Widerspruch, weil dadurch der Bewegung ein nicht wünsch werter Charakter verliehen wurde. Der „Regierung.-.: sagt zum Schluß: Obgleich an den Unruhen nut Minorität der Studenten teilnahm, sind so viele ©tuw.'. ausgeschloffen worden, da die Forderungen der Stuber:: hinsichtlich einer Abweichung von den Statuten und ■ bestehenden Gesetzen von der Obrigkeit nicht erfüllt rccr. können. Denjenigen Studenten, welche ihre jugtnti Verirrung offen bekennen und sich bedingungslos den V:i schriften der Obrigkeit unterwarfen, soll es ermöglicht wer:: ihre Bildung abzuschließen, die Führer der Bewegung:: gegen, welche die Studenten zu ungesetzlichen Handln: .c verleiten und eine gedeihliche Lehrtätigkeit verhi'ün unterliegen der ganzen Strenge des Gesetzes.
* Pariser Bilderauktiou. Aus Paris wird vom 12 k
Freitag l grirb im hi folgendes M 9 ÄcheN'T 680 Mm.
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sollen. Die Ucbertragung der leukämischen Infektion nrr bei Versuchen an Tieren, die häufig erst nach ntebm' Monaten zu Grunde gingen. Amöben im Blute liefeen h am frischen, ungefärbten Präparate stets nachweisen. Infektion konnte durch Impfung von Tier auf Tier 1* tragen werden. Dagegen gelang noch nicht die kiinstt Kultur der Hämamöbe, doch hofft Profeffor Löwitt L* Züchtung auf künstlichem Nährboden noch zu erreichen. Heilmittel gegen Leukämie empfiehlt Löwitt ^uf Grund Befunde Chinin, doch konnte er Erfahrungen über d«^ Wirkung noch nicht mitteilen.
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berichtet: Im Auktionslokal Rue Drouot gelangten germ vier hervorragende Gemälde von Corot, Jacque und kind zur Versteigerung. Die Preise blieben weit tyn/erto vorherigen Schätzungen zurück. Die „Schafe in der liefe von Ch. Jacque, ein von anmutiger Poesie erfülltes ttrf mit seinem in der weiten monderhellten Ebene verschwE.4 den Horizont erzielte nur 1 900 Franks, während die verständigen 4000 Franks als Preis angesetzt hatten. 3» kinds's „Holländischer Kanal im Mondschein" blieb r 4400 Franks Zuschlagspreis um 600 Franks gegenk vorher angesetzten zurück. Corot's „Gehölz von Vl- Avrey" ging für 2000 Franks fort. Alle drei Bilder n den von dem Sachverständigen Herrn Moline errws Ein heißer Kampf entbrannte um das große Gemälde Od ,,L’Angelus“, das mit dem Millet'schen, wie schon einmal erwähnt, nichts gemein hat und einen Bauen ir einem Erdhaufen knieend allein auf der weiten Eben, - stellt; aber auch dieses Werk erreichte nicht den preis von 15000 Franks, sondern wurde für 11500if- 5 dem Kunsthändler Petit zugeschlagen.
• eine Schule anS der Zeit Karls des Großen. Mau der „Fr. Ztg." aus Aachen, 12. April: Die Aachener t .c Stiftsschule, die seit Karls des Großen Zeiten bestanben fi"' jetzt eingegangen. Das Stiftskapitzol konnte nicht rv die etwa 6000 Mk. betragenden Kosten zur Unterem: Schule bestreiten, weshalb es den Eltern her teilte, sie möchten die Schüler an ben übrigen hu höheren Schulen unterbringen. Die Etiftsschme unuu. ursprünglich ein Internat und ein Externat.
ganzen Mittelalters hat die Stiftsschule als eine <--- für den höheren Unterricht bestanden. Im Jahre i . nahmen die Franzosen der Anstalt durch die eatuur - die Mittel zu ihrem Fortbestehen. Als Napoleon 1- aufmerksam gemacht wurde, verfügte er, daß kor *■ Wiedergutmachung aus der Staatskasse jährlich , thaler an das Aachener Stistskapital gezahlt werden und die preußische Regierung hat im Vertrag Don ~ Jahre 1815 diese Verpflichtung übernommen und oi* , erfüllt. Im Jahre 1826 wurde die Stiftsschule wie- öffnet, im Jahre 1846 erhielt sie den Titel Höhere -
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erstes Jubiläum begehen. Vor 5 Jahren nach c»n . trage des damaligen Direktors des d^dlgersem - , Herborn (Prof. Dr. Zimmer, jetzt in ®erhn^‘o 9 • über „die Weiterbildung der evangelischen Gemei - . in Elberfeld als Genoffenschaft begründet, hat der weil er den Bedürfnissen der Frauenwelt um) gemütes entspricht, eine ganz ungeahnt rasche genommen. Er besitzt jetzt 7 Diafomefeminare städtischen Krankenhäusern zu Elberfeld, Ja
Magdeburg, Stettin und Danzig, w denen er Mr , T 160 Schülerinnen mit höherer >L.vchterschu » wertiger Schulbildung für die allgemeine Krankenps ?


