Viehbestand am heutigen Viehmarkte: 1696 Stück Rindvieh und 203 Schweine.
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der Darstellung
Carl Ockel.
4467)
Die Billete sind an der Kaffe abzugeben.
Paquet 3 M.
im Zapf.
4446)
das berühmte
Fruerbach- Ltuttgarl.
Wunden, Salzfluh, bösartige Geschwüre, osfeneWun- den jeder
t in dem vollen und echten und feinen Gefühl daS aus den Tiefen deS Verständniffe^
London, 23. Juli, Abends. Im Oberhause überreichte Deaconsfield oem^ ^^Eisterung hervorquoll." Sollen wir einzelne Glanzpunkte (wie sie UNS be- die königliche Botschaft, betr. die Heirath des Prinzen Arthur, und setzte bte &önften) ausheben, so wären eS die Parodos und das letzte Stasimon. Nur e^ne einzige L auf Donnerfiaa an. . _ . . . Stell-befriedigt-uns nicht: die Stea rede des,Oebipus an P°Wn^, »N,-. Au -
Schrader'sche Master (Indian- Pflaster).
schrei des empörten Vaterherzens, war nicht mit dem Marke des Zorns ausgefüllt.
--Das in unserer vorgestrigen Nummer als verloren ausgeschriebene Porte- monnaie mit über 1000 jl Inhalt wurde von Lademetster Pletz er gefunden und abgeliefert. Es verdient öffentlich der Name des ehrlichen Finders genannt zu werden.
4514) Wegen Verhinderung des Orchesters findet die aus Freitag angesagte Probe mit Orchester in Wenzel’s Saalbau nächsten Samstag bett 27. d. M. statt und beginnt pünktlich um
Offene böse Füße, nasse und trockene Flechten, eiternde
4462) 100,000 Feldbrand - Backsteine werden abgegeben pro Mille 15 Näheres in der Exped. d. Bl.
Eine gut erhaltene Treppe zu verkaufen. Lindenplatz Ltt. A. Nr. 241.
Jahnen u. Ilaggen (
mit Wappen, Adler in Oelfarbe auf beiden Setten gemalt, sowie Transparente,
Beifügung der nothwendigen Referenzen
an unS zu wenden. Bonner FalinenfobriK in Bonn a. »n.
Irischer Zwiebelkuchen Montag, Mittwoch und Freitag, von 9 Uhr an.
Zeitungs-u.Actenpapier
vorräthtg bet (4234
Louis Rothenberger,
Neuenweg 193.
Frankfurter Hof.
Erlmtger Bier
aus der Brauerei von Franz Erich
Ä«» 'S'", ttÄ'»’ 8 l|tll^n Ange-
4369) Zu den bevorstehenden Festlichkeiten, der Fahnenweihe der Kvieger- kameradfAaft Hafsia, beabsichtigen wir einem dortigen Kaufmann (nicht Manu-
flen heute endgültig th-Mhn, Gsesch der letzteren unltr Kemnitz-WürN ldet: Aus der bem heute Morgen eint en tobt, zwei mr- ipubht hat ben Vn- h der Ratißcationtn
" protestirt lebhch irde sind und diplo- Mehlt den W jut Annchm, daß [i zünde deS gegen» BUtt meldet: m iß gchm bet 8" h, Lkrfslzmz ei«!«1
ttllppin B-M W ietreRtn.
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M*« rmtiinitrnte »« W SSÄ-H«
1. Juli Hal vkl 5 in W”"
Handel und Verkehr.
Gießen, 23. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: BiUter, per Pfd. ii 4 tu« gn q, ^übnereier, per Stück 5—6 H, Enteneier, per Stück 6 ^9?, Käse, per Stück äiSrS4.» MMM» K -A
Üt b-s Kaisers i„
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®e«tani>M ft Artillerie biben heu dort biefc
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der Türken et. 'Ich-", daß fich di, talDh Müchieh-n.
^Ichatalvj i ja. eben Leitens ber en befürchten, daß lngen wollen, um rlaffen. - Gesiern :e von bem nahen M vorläusig noch
daß trotz allen G sesibelchloffene Thal- chr des Königs aus Nichfolg-r Corti's
London?23f ^t°i‘in”bCnb?an Im Unterhause überreichte Schatzkanzler «nrtbcote eine Botschaft der Königin, welche deren Einwilligung zur Heirath *Äm« »enßonnaurtt verkündigt und zur Bewilligung von Appanagen «uff ort eit.8 Northcote meldete die Einbringung des bezüglichen Antrages auf ftAA nu tmiFp kündigte ein Amendement an, welches darauf beruht, §'es v°? der' gegenwärtigen Regierung keinen ronstttuttonellen Präeedenzfall für tÄXTt* Die außerordentliche Session der Kammern m.rde heute ohne Thronrede eröffnet. Die Deputirtenkommer begann mit
London, ^uli, Abends. Oberhaus. Eamperdown verlangt die Details der finanziellen Abmachung in Betreff CyPernS zu erfahren. Die Be- S über den »ustand der Insel seien höchst unbesriedigend und der Besitz der Esel involvire für England Millionen von Kosten Lord Salisbury erwiederte die aus E Der Zweck der Regierung sei gewesen, der Pforte keinen finanziellen Verlust' zuzusügen. Di- Details könnten erst mitgetheilt werden wenn der Bericht \>e8 Generals Wolseley eingetroffen sein werde. Er hoffe, daß die Bevölkerung und daher auch die Einkünfte der Insel sich unter der Herrschaft Enalands wesentlich vermehren würden. Granville klagt über das System der Geheimhaltung in einer solchen Angelegenheit, selbst: wo-die ^Entton bereits abaeschlosien gewesen. Lord Beaconsfield erklärt: die Geheimhaltung sei noth- wendig gewesen, aber das Arrangement nicht auf
Informationen abgeschloffen worden. Er hoffe, die betreffende Mtttheilung könne binnen Kurzem ohne Nachtheil für den Staatsdienst gemacht werden. Wenn weitere Schriftstücke vorlägen, werde das Haus entscheiden können, ob die Regierung die beste Politik befolgt habe.___—————
Vermischte-.
Gießen, 24. Juni. (Aberglaube und Betrüg.) Wie sehr immer noch der Aberglaube im Volke verbreitet ist, zeigt wieder einmal eine in diesen Tagen in der Wetterau vorgekommene Geschichte. Eine Zigeunerin spiegelte-einerArau^deren Mann krank war, vor, diese Krankheit rühre von einem in dem Hause befindlichen Erdgeiste her, dem auch die ganze Familie noch zum Opfer falle, wenn ^ uicht gebannt werde. Dies könne dadurch geschehen, daß eine Anzahl Kleider und sSmmtl ches imlHauseor- räthige baare Geld an verschiedenen Orten vergraben würden. So bald diese Gegenstände vermodern, gehe der Erdgeist zu Grunde. Die abergläubische geängstigte Frau beeilt sich, von ihren, des Mannes und der Kinder Kleidungsstücken das Beste, sowie ibr baareS Geld im Betrage von über 300 der Zigeunerin zu überliefern, die natürlich schleunigst das Weite suchte. Als aber der kranke Mann bald darauf starb, ging der betrogenen Frau doch ein Licht auf. Sie machte der Behörde Anzeige und der Gendarmie in Gießen gelang es, die fragliche Zigeunerbande aufzustöbern und zu verhaften.
Gießen, 24. Juli. Das „Franks. Journal" bringt in seiner AMid-AllSgäve vom 23. Juli folgenden Artikel aus unserer Stadt. Ob derselbe der Wahrheit mt- sprechend ist wollen wir dem gesunden Urtheil unserer geehrten Leser überlassen. Der Ärtikellaute ^und weswegen es jetzt mit der liberalen Sache hier und auch in unserem ganzen Wahlkreise Gießcn-GrünbergrNidda so schlecht steht, ist anzugeben: Hier und in der Umgegend liegen allerdtngs ganz eigenthümWeVerhLtt- nisse vor; das politische Leben und Treiben, das in früherer Zeit ein recht rcgcS ge= wesen hat seit 1866, gelinde ausgedrückt, geschlummert. Es wurde daher vör ttwa zwei Jahren ein Verein in's Leben gerufen, der den Namen „ber nationalen Und Meralm Partei" annahm, und hiebet wurde ausdrücklich betont, daß gerade durch.diese Bezttch- nung auch denjenigen Männern Gelegenheit geboten werden sollte, dem Vereine bettu- treten welche eine freisinnigere Richtung als die eigentlichen National-Liberalen verfolgen Auffallenderweise hat sich nun der eben bezeichnete Verein bei Beginn der Wablbeweguna nicht bewogen gefunden, einen Candidaten in s Auge zu fassen, der mindestens als nationalliberal bekannt war, obwohl dem Vorstande von verschiedenen fortschrittlich gesinnten angesehenen Männern das Anerbieten gemacht worden war, daß , sie sich dem mehrgenannten Vereine unbedingt bei der bevorstehenden Wahl anschließ^n ' würden, wenn (mindestens) eine der nationalltberalen Partei^angehörige Pbrsonlichkeit • als Candidat aufgestellt werden würde. Das ist aber, wie schon erwähnt, beim Frei- berrn v. Rabenau nicht der Fall- Sein Programm ist vielmehr so gefaßt, daß ihm der weiteste Spielraum gelassen bleibt- Die Energielosigkeit des hiesigen sogenannten ■ nationalen unb liber^n Vereins, dem sich auch In NachbarstSdten Vereine «le chen. ! Namens angeschlossen, kann nur dadurch erklärt werden, daß Advokaten und Profefform als Führer der Partei die Mitglieder mindestens theilweise irre geleitet haben. Sicher ist es aber, d!ß nicht Wenige das Vorgehm des Vorstandes in vorliegender Frage mißbilligen. Der Gegen Candidat des Frhrn. v. Rabenau, Zimmer, ist freilich ed?ttr 1 konservativer und Candidat der Geistlichen und Standesherren, hat aber ke^e A«s- 1 netten wirklich gewählt zu werden. Bei der letzten Wahl hat annähernd v. Rabenau 9000 ' »immer 3^000, Liebknecht 1500 Stimmen erhalten. Es ist gewiß die Aufgabe : eines j^en politischen Vereins, auf Charaeterbtldung 6fnjumfiren. ®er bWge tonale ,tnh fthprrtle Verein wäre es daher sich und der von ihm vertretenen Sache schuldig ' gewesen daß er einen Mann gleicher Gesinnung als Candidaten mindesterE aufgestellt ' und sich eventuell bei einer Stichwahl für den ihm am nächsten stehenden entschieden hätte.
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4498) Ich beabsichtige mein Wohnhaus
Schneider (David Schneiders Ww-), Sonnenstraße v. 57.________
4502) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im „Darmstädter Haus."
Hiermit bringe einem geehrten Publikum das von mir schon seit Jahren betriebene Herrenkleifier-Zkschäst in empfehlende Erinnerung.
Gleichzeitig mache darauf aufmerksam, daß auch alle Reparaturen, sowie das Reinigen und Waschen ber Kletder prompt und reell besorgt wird.
Gießen im Juli 1878. Hochachtungsvoll
4235) Q.. H. Ledermann, Herrenklndermacher, Kmdenpl.
Zurrest. Beachtung.
4515) Trotz der mehrfachen Bitten und Mahnungen sind am Dienstag Nachmittag resv. Abend wiederum in meinem Garten verschiedene Blumenbeete demolirt worden. Ich sehe mich nun leider zu d°r Erklärung veranlaßt, daß ich im Falle des Ertappens eines Unfugs, veranlaßt durch Kmder, die resp- El'tern für den angerichteten Schaden verantworlich machen muß.
Achtungsvoll
Wilh. Wenzel.
Feinsten saftigen Schweizerkase, Holländer-, Lim- buraer-. Rahm- und Parmesan-Käse empfiehlt 2S3D Gg. Wilh. Weidig.
WeeteeVs Garten.
Donnerstag den 25. Juli:
VI. ii. letztes Alioiiiieiui-iiLs-üiiicerl
Anfang 6 Uhr. — Entree 50 Pfg.
® ItlSHVlUV l IW, '
facturist) den Berkaus unserer waschächten und wafseracyren
Apoth.Lchrader Art heilen - ’ ‘ sicher durch
Lokal-Notiz.
Gießen, 24. Juli. Ueber den Vortrag des Oedtpus in Kolonos, gehalten von Frl. Natalie Köhler im Saalbau zu Darmstadt schrieb s. Z. Herr Prof. * 3 * "ser rmelonbraÄe® sTrirnf ‘ b=5 Oebipu« in Kolonos b-s Fräulein Natalie ^m,r"wtrb lebem Hörer in unveraehltchem Anbenken bleiben, sowohl um ber einzigen bodei? bÄ Dichtung als^um der künstlerischen Weihe willen mit welcher sie reprobucir Ebe Kaum ein arberes Dichtwerk des Alterthums, sooiele bereu übrig sind, gleicht dl-iem an liefe und Reinheit bes Gemüthes, an ergreifenber Besprechung der höchsten „ nfiblldben -Interessen, an Jnnerltckkett ber Lebensanschauung, an jener öottl^chen
4. rrstpfer nebißuS bietet sich nicht nur als die kostttchne BtUlye ailiiwer Neliaiosttät und Humanität dar — es dringen auch aus ihm (ähnlich den Platonischen Diawgen) die dem Christenthum nächst verwandten Tone, und über sie konnte, wie es ickeint der hellenische Volksgeist nicht mehr hinausdringen. Es ist mer Alles so -ms/sl'sii-ri mnhr fn vsucboloatsch gerechtfertigt, als über die ordinäre Begreistichkeit Ä und mitten in dem Gedränge
menschlicher Leidenschaften eröffnet dieses griechische (nicht aber heidnische) Myster für
nuna den Blick in ein himmlisches Reich der Güte und ersetzenden Gerechtigkeit, mv die tt^aische Wttkung für den Glauben von einer höheren Gewalt erklärt und Mllt mirb9 — Fräulein Köhler hat ihre Aufgabe ganz ö0Et^^n^Ih0Jtm^rcfuMtber mtr rweistln nicht daran — die Erwartung auf die demnächst folgende Vorlesung der Antiaone böchlich gespannt. Die verehrte Vorleserin verstand es, die ungeachtet des r,jn?n link »arten Maßes, das Sophokles immer einhalt, doch so mächtig pathetische Adlung wahrhLft d/010^ wiederzugeben, ohne daß sie die gebotene Mittellinie noftchm der Vorleserin und Schauspielerin je überschritt; und nicht nrinder verstand r 2 vi- frhrtmft«*rp in ihrer Besonderheit zu beleben und abzuheben. Meisterhaft
Aeilgeöotenes. 10 Waggons
Tannmschmarlen werden sehr billig abgegeben von (4504 ksbrüäer Wallaesi in Alsseld.
Zur Finiiiachszeil!
Gurken-, Bohnen- und Krautsätzchen vorräihig im H°lzwaarenlager von Louis Lony, Marktstraße D. 205.
Reparaturen werden prompt besorg^__________________(ES
Zwiebeikuchen
Montags und Donnerstags
um V2O Ubr
4500) bei I. Klingelhöffer.
Hänaematten Die Billete sind an der Kaffe abzugeben.
empfiehtt (4479) Louis Senner. 4509)__KraUSSg, Kapellmeister.
nach^beibe?Setten"arstge"nE sowie zwei Akademischer Gesangverein


