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PreiS vierteljährig 1 st. 12 fr. um Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr.
Gießener AnMger.
<Lr>ckcint täglich, mit Ausnahme Montags.
Expedition: Canzletbera, »it. B. Nr. 1.
Mnzeige- und Mmlsölatt für den Kreis Kiessen.
Üo. 1««. Freillifl den 28. AnMst 1554.
Po(tlischer Theil.
Morgen geht der König
über die Errichtung eines obersten Verwaltuugs Gerichtshofes, ein Entwurf zu! einem Gesetz über die Proviuziat-Fonds und ein Gesetz über die Loslösung Ber
lins aus dem Provinzial-Verbände der Provinz Brandenburg. Endlich sei eine Reorganisation der Behörden der inneren Landesverwaltung nolhwendig
des Innern werden zu der nächsten Landtags-Session Vorlagen vorbereitet über die Organisation der Gemeinde-, Kreis und Provinzial - Verfassung für die Nheiulande, Westfalen, Hessen und Nassau nebst einer Kreisordnung für Posen, ferner ein Ergänzungegesetz zu der Provinzial-Ordnung für die östlichen Provinzen, ein Gesetzentwurf über die Zuständigkeit der Verwaltungs-Gerichtshöfe, ttlrav Sita Pvwi r4ii ii 11 aiiiaä ilfinrfton SltoYWzi T r 1111 .tC? rn I» >a ■><» fv. I
— In Bayonne sind 5(0 nichtgebohrte Flintenläufe mit Beschlag belegt worden. Doch wird jetzt in den Zeitungskiosks der Boulevards das Cuartel Real, das officielle Blatt von Don Carlos, verkauft. Ohne polizeiliche Ermächtigung kann bekanntlich ein Kiosk keine Zeitung verkaufen.
Paris, 26. August. Ab« nds. Das Feuer gegen Puigcerda war den ganzen Tag sehr lebhaft. Geschosse fielen wiederholt auf französisches Gebiet. Die Carllstcn wurden kräftig zurückgeschlagen und haben zahlreiche Verluste erlitten.
— Der Präsident Mac Mahon ist in Nantes angekommen.
Paris, 25. August. Der König von Bayern ist heute Nachmittag mit vkm Grafen Holnstein ans Versailles zurückgekommen. Die großen Wasser in
i St. Nazaire, 25. August. Bei dem deni Marschall Mac Mahon zu Ehren stattgehabten Banket sagte der Deputirte Simon (von dem linken Centrum): Der Handel und Verkehr sei glücklich, zu wissen, daß der Marschall- Präsident die ihm anverlrauteu Gewalten als Präsident der Republik während der sieben Jahre behaupten werde. Die zukünftige Nationalversannnlung werde tie coustitutionellcn Gesetze votiren, die dem Präsidenten zu geben die gegenwärtige Nationalversammlung zu ohnmächtig gewesen sei. Mac Mahon erwiderte, er werde jederzeit den Befehlen der Nationalversammlung Folge leisten.
fjoHanö.
Haag, 25. August. Laut Nachrichten aus Atschin vom 17. August haben die holländischen Truppen das befestigte Lager „Poede" und eine andere verschanzte Stellung der Atschinesen mit geringem Verlust genommen. Toekoe- nek ist gestorben. Der Gesundheitszustand ist befriedigend.
England.
London, 26. August. Der Prinz von Wales ist gestern Abend über Dover und Brüssel nach Potsdam abgereist, nm der Confirmation des ältesten Sohnes des deutschen Kronprinzen beizuwohnen. General Major Probyn, Oberst- lieuteuant Teesdale und jein Secrctär Mr. Knollys begleiten ihn.
— Graf Münster und Gräfin Marie Münster sind gestern nach dem Continent abgereist; sie werden am 1. November hier zurückerwartet.
Ottilien.
Nom, 25. August. Tie Polizeiarbeit der Behörden und die Ausnahme- maßregeln der Regierung für die Sicherstellung der Ruhe und Ordnung ver- anlasien die Clericalen zu Fragen und Antworten, die schließlich zu eben so vielen Anklagen gegen die Liberalen werden. Es sei unter ihnen guter Ton gewesen, katholisch mit unpatriotisch zu identificiren, denn man habe gewähnt,
geworden.
Pofen, 24. August. Der bekaunte reichs- und staatstreue Vicar Ku- beczak in Boreck veröffentlicht heute in einem hiesigen deutschen Blatt einen „offenen Aufruf" an seine Amtsbrüder, worin er dieselben auffordert, „sich ohne Rückhalt den Maigesetzen zu unterwerfen."
München, 25. August. Ein Invalide vom Jahre 1670 äußert sich voller gerechter Entrüstuug über die Frechheit eines Theiles der ullramontanen Presse in den Münchener „Neuesten Nachrichten" folgendermaßen: ..Daß man sich zunächst in München über eine Beschiänkuug dessen, was man Preßfreiheit heißt, zur Zeit nicht beklagen kann, muß Jeder zugeben, der es über sich bringen kann, nur z. B. das bayerische „Vaterland" zu lesen. Wo denn sonst in aller Welt wäre es gestattet und würde es das Volk ruhig hinnehmen, wenn nach einem so gewaltigen Kriege, wie er dem deutschen Volk im Jahre 1870 von Frankreich aufgedrungen worden ist, und welcher, ob er auch noch so ruhmvoll für Deutschland endete, doch mit ungeheuren, schmerzlichen Opfern verbunden war, die heimgekehrten Krieger mit den Mordbrennern des Don Carlos in Spanien auf eine Stufe gestellt würden. Bayerische ultramontane Blätter der schmierigsten Art können solches in neuester Zeit ungestraft verüben ! Dafür haben wir also unsere Schuldigkeit gethan, haben all' das Elend und die Schrecknisse des Krieges durchgemacht und Leben und Gesundheit in die Schanze geschlagen, damit wir uns von jener Presse, welche von dem frommgläubigcn Volke (und von wem noch?) unterstützt wird, ungestraft als Mordbrenner beschimpfen lassen müssen! Und kein Mensch erhebt sich gegen ein solches Gebahren! Wo sind sie denn, die Hüter des Gesetzes? Oder ist es wirklich gesetzlich erlaubt, das deutsche Heer, weil es in den Jahren
Deutschland.
Aus Hessen, 25. August. Während dieses Landtags sind bei der zweiten Kammer nicht weniger als siebzehn Anträge und Petitionen in Bezug auf Straßen eiugelangt, welche meistens die Neu-Erbauung einzelner Straßen oder die Unterhaltung derselben auf Staatskosten bezweckten. Nach längeren Verhandlungen zwischen dem Finanzausschuß zu eiter Kammer mit der Regie- ruug trat diese bekanntlich mit einer Vorlage an die Stände, wonach 250,000 st., oder jährlich 83,333j/3 st., zur Gewährung von Staatssubventionen an Com- muualcvrporationen zur Erbauung von chaussirten Straßen bewilligt werden, hieraus aber schon jetzt die Summe von 100,000 st., oder jährlich 33,333^ fl., zu genanntem Zwecke der Negierung allein zur Verfügung gestellt werden sollte, jedoch nur für die Fälle, in welchen sonst wegen Abwesenheit der Stände eine nachtheilige Verzögenmg als dringend nothwendig eikannter Straßcnanlagen eintreten müßte. Die zweite Kammer genehmigte zwar diese Vorlage, nicht aber die erste Kammer, indem diese nur ihre Bereitwilligkeit erklärte, auf spc- cielle Vorlage über Verwilligimgen zur Erbauung von Straßen bezw. Subventionen hierauf einzugeheu, weuu sie sich vou der Nützlichkeit überzeuge. Die Negierung, welche bei der Verhandlung in erster Kammer mit dem letzteren Beschlüsse sich wesentlich einverstanden erklärte, zumal er im Erfolge mit dem Beschlüße der zweiten Kammer doch wesentlich zusammenfällt, weil auch nach diesem immer noch eine Vorlage der Negierung erfolgen müßte, ehe eine Verwendung eintreten kann, hat gutem Veruehmeu «ach inzwischen Veranlassung genommen, die einzelnen Eingangs erwähnten Anträge einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen, namentlich haben auch insofern bezüglich einzelner Straßen Erhebungen statlgefunden, ob und inwieweit etwa die behelligten Gemeinden zur theilweisen Tragung per Kosten bereit sind. Als Resultat erwartet man in nächster Zeit einige Regierungsvorlagen bezüglich solcher Straßen, bei welchen die Negierung die Bewilligung von Staatsmitteln für entsprechend hält.
(N. Frkftr. Pr.)
Berlin, 25. August. Das Polizei-Präsidium macht die von der Naths- kammer des Stadtgerichts ausgesprochene vorläufige Schließung des „Allgemeinen Schuhmacher-VereinS" bekannt.
— Der „Kreuz-Zeitung" zufolge findet die Confirmation des Prinzen, Friedrich Wilhelm am 1. September statt.
!670 mit, 71 den Turcos den Weg versperrt hat, ihre civilisatorische Mission Innerhalb Deutschlands Grenzen zu erfüllen, mit dem Vorwurfe zu beschimpfen, es sei in mordbrennerischer Weise vorgegangen?" Ob die „Hüter des Gesetzes" gegen das „Vaterland" einzuschreiten Anlaß haben, bleibe dahingestellt. Der mit Recht entrüstete Invalide aber möge in der nahen einmüthigen Feier des „Sedanfestes" durch den gcfammien chrenwerthen Kern der deutschen Ration eine Tröstung finden, gegen welche die Schamlosigkeit jener entarteten Presse nicht in's Gewicht fällt!
Aus dem Ober-Elsaß, 24. August. Der Bezirkstag des Ober- Elsasses ist, wie schon bekannt, heute vor acht Tageu in Colmar, und zwar mit 20 Mitgliedern, eröffnet worden. Die erste Sitzung war besonders dadurch merkwürdig, daß in derselben die beiden Bürgermeister von Colmar und Mülhausen, die Herren v. Peyer-Imhof und MiegKöchlin, den gesetzlich vor- geschriebenen Eid auf Kaiser und Verfassung leisteten, was, wenigstens in Bezug auf (extern, vorher einigerniaßen bezweifelt worden war. In den vier folgenden Sitzungen handelte es sich um Tinge? die nicht den mindesten politischen Beigeschmack haben, so daß es nicht gerade sehr zu verwundern ist, wenn die Berathungcn mit Ruhe gepflogen werden. Es ist aber deshalb auch verkehrt und kann nur zu Cuttäuschuugeu führen, wenn von dieser Thaisacke auf einen schon vollzogenen oder wenigstens unmittelbar sich vollziehenden Umschwung der Stimmung des Reichslandes geschlossen werden sollte.
Frankreich.
Paris, 25. August. Der König von Bayern empfing in Versailles den Herzog v. Decazes in Gegenwart des Fürsten Hohenlohe. Der König sprach aufs Lebhafteste feinen Dank für die ihm gewordene freundliche Aufnahme aus und ersuchte den Herzog., auch dem Marschall-Präsidenten .den Ausdruck seiner wärmsten Sympathie zu übermittelu.
— Das neueste Circular-Schreiben des Ministers der auswärtigen Auge- legeuheiteu des Don Carlos behauptet, die Reoeüen feie» die Republikaner unb die den Carlisten vorgeworfenen barbarischen Handlungen seien von diesen selbst begangen.
o Ä dad von einer Aüsführungs.In-! Versailles gelten von 11'^ 12 Uhr. Tehr 7ele ^ügie^7ka^n"Nach-
structi^chm Livilstands. Gesetz Lefinitio Abstand genommen sei. smittage nach Versailles, als jedoch das Fontainenschauspiel schon vorüber nnd
( t ”c“,n' 2®‘ ^ust- Die „Nordd. Allg- Ztg. meldet, datz der Ge- ter König im Begriff war, die Rückkehr anzntreten. L.r sandte ,n Athen Herr v. Radowitz hier e,»getroffen nnd der Geh. Legat,one- „ach Fvntaineblean, nm sich Schloß unb Wald anznseben. ’ '
rath Bucher nach Varzm abgereist ist. Dre Nachricht, daß Herr v. Radowitz ~ - - - -- ■ ■ - - - - 1
die Functionen des Geh. Rath Aegidi übernehmen werde, erklärt die „Nordd.
Allg. Ztg." für ganz unbegründet. — Dasselbe Blatt meldet: Im Ministerium


