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1112) Zn meinem Wohnhause an der Marktstraße Lit D M 35 sind 2 Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar. G. Becker.
1104) Zn der Schloßgasse Lit. A M 198 ist ein Logis, bestehend in 3 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller, Holzstall rc., zu vermiethen.
1107) Eine Familienwohnung von 4 — 5, größtentheils neu tapezirten Zimmern und Zubehör, ist anderweit zu vermiethen; desgleichen kann auch ein geräumiger Lagerkcller auf mehrere Zahre verpachtet werden.
1037) Zn Lit. C M. 134 in der Löwengaffe sind 2 möblirte Stuben mit einem Sopha versehen, zu vermiethen.
1075) Die Wohnung, welche bisher der Herr Dr. Koch in meinem neuen Hause, vor dem Wallthor inne hatte, wird den 15. Febr. 1840 frei und kann alsdann wieder vermin thet werden. Darauf Reflectirende belieben sich, an dem Comptoir der Fabrik, im Hause selbst oder an meinem Comptoir in der Stadt zu melden. Joh. Balth. Noll.
Vermischte Nachrichten.
1078) 950 fl. Vormundsgelder liegen gegen gerichtliche Sicherheit und gewöhnliche Zinsen, ganz, auch getrennt, in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit bei D. P l a n k.
1085) Ein im Rechnungswesen geübter Ge- hülfe kann unter vortheilhaften Bedingungen bei einem hier wohnenden Rechner eintrcten. Nähere Auskunft erthcilt die Erpedition dieses Blatts.
1082) Das nächste Concert wird den 12. d. M. gehalten und das letzte im nächsten Semester nachgeholt werden.
Gießen den 5. Sept. 1839.
Der Vorstand der musikal. Gesellschaft.
1084) Ein Bursche, welcher mit Pferden umgehen kann und häusliche Bedienung versteht, wird gesucht.
1111) Ich mache einem verehrten Publikum bekannt, daß mein Familienwagen Sonntag den 8., Mittwoch den 11. und Sonntag den 15. d. nach Frankfurt abfährt, um den festgesetzten Preis von 1 fl. 20 fr.
Magnns Schwan im Hirsch.
1105) Es hat ein Herr in dem Vorzimmer zum Billard in dem Gesellschaftshaus einen unrechten Hut bekommen. Marqner Krämer wird ihn gegen den rechten umtauschen.
1103) Zch mache hiemit die ergebenste Anzeige, daß ich von heute an in meinem von Hrn. Zinngießcr Rauch erkauften Hause in der Schloßgaffe wohne, mit dem Bemerken, daß ich mein Geschäft vergrößert fortbetreibe, und bitte meine geehrten Kunden, das mir bisher geschenkte Zutrauen auch ferner zu Theil werden zu lassen.
G. Grieb.
1079) Kirchweihfest zu Annerod. Unterzeichneter beehrt sich, hiermit anzuzeigen, daß künftigen Sonntag und Montag die hiesige Kirchweihe stattfindet, wobei Herr Bauer mit Harmonie- und Tanzmusik auf der sogenannten Platte aufwartcn wird.
Indem ich um zahlreichen Zuspruch bitte, erlaube ich mir, dem geehrten Publikum die Versicherung zu geben, daß für gute Getränke und Speisen bestens gesorgt ist. Da ich zu bezwecken suche, durch die schöne Lage des Orts begünstigt, unserer Kirchweihe den früheren Glanz wieder zu verschaffen, so darf man sich überzeugt halten, daß ich bei Auswahl der Weine die möglichste Sorgfalt verwendet habe.
Heinrich Musculus jun.
1076) Künftigen Sonntag den 8. und Montag den 9. d. M. findet bei Unterzeichneten anstatt der Kirchweihe gut besetzte Harmonie- Mufik Statt, so wie am 8. d. M. nach Beendigung der Harmonie- auch Tanzmusik anzutreffen ist. Mit Speisen und Getränken wird sich bestens empfohlen, und bitten um geneigten Zuspruch Wieseck, im Sept. 1839.
Kliebe. H. Deibel.
Theater in Wessen.
Sonntag den 8 September 1839.
Zum Erstenmale: „Limmer-Spruch" Prolog, gesprochen von August Friese, mitwirkend alle Mitglieder.
Dann folgt zum Erstenmale: Bürgerlich unv Nomantigch. Original-Lustspiel in 4 Akten, nebst einem Vorspiel: Dienstag den 10. September 1839.
Auf allgemeines Verlangen:
Wer reisenve Student, oder: DttS Donnerwetter, Carnevals-Posse mit Gesang in zwei Akten, bearbeitet von I. Cor- net. Musik von verschiedenen Componisten.
Vorher, zum Erstenmale:
TMss ven Einen töMet gibt Nem Nnvern Leben. Dramatischer Scherz in einem Akt, von Albini. August Friese.


