Ausgabe 
6.3.1819
 
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tiefer Torikünstler bekannt worden, ist entschlossen, Dienstag den Ren März noch ein öffentliches Cvncerf im Saal mm Einhorn zu geben.

Ich beehre mich hierauf ein achtba- rrs Publicum aufmerksam zu machen, weil sich ihm vielleicht nicht wieder eine Gelegenheit darbieten wird, einen so geschickten Harfenisten zu hören.

Giessen den 4ten Marz 1819.

Bender, Hofgerichts - Advokat.

Sehr erfreut über Herrn.Doetor Hüttners Entschluß noch ein Loncert zu geben, theile ich ganz den Ausspruch des Herrn Hofgerichtsadvvkaten Bender, und wünsche dem Herrn Coneertgeber jenen Erfolg, den er als so vorzügli­cher Künstler verdient.

Gaßner, .Musik - Director.

9) Rath Lutz, Portraiimahler, hat die Ehre hierdurch auzuzeigeu, daß er gegenwärtig im Gasthaus zum Schwa­nen loaire, und wieder Exemplare des ehemaligen Buchsweiler Schlosses, Iugeudaufeuthalt Sr. Köuigl. Hoheit des Großherzogs dessen Original und unlerthanigste Zneignnng huldreichst auf; genommen wurde, empfangen hat.

10) Unterricht in der sran- zösischen Litteratur und Spra­che. Unterzeichneter hat die Ehre ein hochverehrlichrs Publikum zn benach­richtigen , daß er mit Erlanbnis einer hohen Polizey seinen Unterricht zu be- ginuen bereit fei), und sich hierdurch dem­selben aufs höflichste als gebohrner Fran- iofe empfiehlt.

Nikolaus Meyer, logirt im Gasthaus zum Schwanen.

41) Der Unterzeichnete empfiehlt sich in .allen Arten von Stickereien , auf

(Hierzu eit

Sammet, Tuch und Leder. Derselbe besitzt zugleich die Zeichnungen der Sti­ckerei für alle Großherzoglich Hessische Civil - tnib Militär - Uniformen. Da derselbe seit mehreren Zähren sich die allgemeine Zufriedenheit durch seine Ar­beiten zu erwerben wußte, und besonders seine Geschicklichkeit im Sticken und die billige Preise bewährt hat, s» schmei­chelt sich der Unterzeichnete, mit vielen Bestellungen beehrt zu werden, denen er mit gewohnter Genauigkeit und Be­schleunigung zu entsprechen suchen wird. Bestellungen werden angenommen bei Hm. Schwan im Weissen Schwanen.

Giessen den 2ten März 1819.

L. Pohl, Hofgoldsticker in Offenbach.

12) Der Unterzeichnete macht hier­durch seinen auswärtigeu Bekannten er- gebensi bekannt, daß er seine zeither im Steinern - Haus geführte Schenk - und Gastwiclhschast, in dem von seinem Va­ter übernommenen sehr geräumigen Gast- hauszum Sans-Souci.fortsetzeu wird.

Dieses Gasthaus, seiner Lage und Einrichtung nach, ist besonders geeignet, Fremde zn Fuß wie zu Pferd, gut zu logiren, auch Wage» und Pferde im verschlossenen .Hof und Stallung gehörig bleiben.konneu.

.Indem derselbe um geneigten Zu­spruch bittet, wieder seiner Seitsdurch gute und billige Bedienung sich bestens empfehlen.

' Friedberg den 24ten Dee. 1818. Philippi, junior.

13) Nahe an dem Kreuz iu Num­mer 506. sind drei Stuben, eine Kirche, Holzstall und Keller, zu vermicthen, davon zu Ostern Besitz genommen wer­den kann. So es verlangt wird , kamt auch eine Kammer dazu gegeben werden,

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