<og Gr'esirsche wöchentlich^geweittttStzige Auzeigett
Beneidenswerther Thor! der das so bald erreicht, Was oft Vie Tugend sucht, die suchend noch erbleicht! Der Seelen innre Ruh, des Lebens höchster Frieden, Folgt deinem Schritt von selbst, scheint dir im Traum beschieden, Der Weise kämpft und seufzt um Lust die ewig wahrt, Du glaubst dich im Besitz, und hattest kaum begehrt, Ihn laßt, was jeder lobt, oft nichts als Reu gewinnen, Dlch tadelt Gott und Welt, doch lobst du dein Beginnen. Flieh! stich der Wahrheit Licht, so bleibt dir Lust und Ruh, Dow kommst du dieser nach, bleibt Blöße, Schmerz und Du» So wie eS jenem gieng, der vor den leeren Scenen, Ein rührend Trauerspiel mit Jauchzen hört ertönen, And Freund und Arzt verflucht, der ihn zu heilen kam, UnO mit verhaßter Treu, ihm Lust und Jrrthum nahm.
Doch Freund! wenn Wahn bethört, und Wahrheit seufzen lehret/ Wer sucht ein schweres Gur, das uns den Rücken kehret? Wo wohnt die Seekenwh, der klugen Eifersucht, So vieler Wünsche Ziel, und spütcrlangte Frucht?
Wo dmkr der reine Geist, den unsre Lieder p reifen ? Wo schlägt das edle Herz, das grosse Her; des Weisen? Die Brust, die nie ein Fehl mit bittrem Vorwurf rührt, And die von Mer That, nur süße Folgen spürt? gleicht nicht dies stohe Bild, den Schönen und dm Helden- Die nur der Pinsel schafft, und nur die Flöten melden. Am dre ein junges' Herz mit eitler Gunst oft brennt, Wozu die Wahrheit nur, das Urbild nirgend kennt;
Wenn mr VEommenheik, ö Zreunh, das Loos dtt Erden? Wer hier kein Engel wird, darf der nicht werfe werden? Wie, »w m MaronS Werk noch was zu bessern blieb, Straft ihn- -in Kluger drum, daß er von Helden schrieb? bin Grad vom höchsten Gut, nach unsrer Kraft gemessen, Wenn er den Wunsch nicht stiöt, wkrd doch mit Lust besessen. And reift schon hier hey dem, der Treu und Eifer weist, Zum Anbruch jenes Glücks, das jene Welk verheißt,
r :' J Der


