Ausgabe 
15.1.1771
 
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fo Wochenblatt.

In Folio r. EinGonvolur Leichenpredigten welche bey dem reichende- gängnis des vor hundert Jahren verstorbenen Landesherrn wäre gesammelt und schwarz eingebundeu worden; r. D Luthers Tischreden. Diese la­gen unten neben dem Dintenkrug auf der Erden-

In Quart, i. Müllers Herzensspiegel r. Ein Band Hochzeitpre- digten z. Ein Band Disputationen.

JnOcrav. i. Kir(cbii£e):iCOn; i. GrammaticaGifienfis; 3-Rudrauf- fii Logica ; 4 Sperlings Synopfis phyfica; 5. Uhsens wohlinfor- mirter Redner; 6. Bechers kluger Hausvater; 7- Eine Concordanz; 8. EinGriechisch Testament ohne Titel mit Vedion; 9. Danz.11 Gram- matica; 10, Buxtorfii Lexicon.

Bey dem Herrn Vogt.

In dem Moven rechter Hand beym Eingang neben zween Flinten und drey Pistolen stunden auf einem Brett folgende Bücher.

1, Lo!zi. Amts undGerichtsactuarius 2. Genealogischer Wappen- Wender 3. MenanteS Kunst wohl zu leben 4. Talanders Briefsteller <. 3 Bande Gespräch im Reich der Todten 6. Titular Buch 7. Erlan­ger politische Zeitung 8 Bände. Einige Landcharten nämlich die Charte von Europa und von der Belagerung Belgrad.

Bey dem Herrn Caffenverwalter.

Fände ich aufer Peschecks Rechenbuch meistens Bücher in die schöne Wis­senschaften einfchlaaend. In der Arbeitsstube wäre neben der Rechnungs- Repositur linker Hand ein Bücher Brett angebracht/ zwischen welchen und der Wand 1 Morgenstern und 2 Spiese stunden. Die Bücher waren.

i. Geschichte Herzog Ernst 2. Fortunati Wünschelhütlein 3. Tau­send und eine Nacht 4. Ein hundertjähriger Kalender. 5. Francifci höl­lischer Proteus. or.,

Ich versichere Ihnen daß ich bey diesen drey ehelichen Leuten , web che viel ruhiger lebten als alle gelehrte Bramarbas sehr viel Vergnügen empfunden habe Herr Caffenverwalter wäre im Stand vermöge sei­nes hundertjährigen Kalenders, mir auf alle Tage die Witterung vorher- rusagen, und mich auserdem mit der wunderbaren Geschichte Herzogs Ernst, dem Vogel Greif und den Kranichen recht lebhaft zu unterhal­ten. Der Herr Vogt käme selten in unsere Gesellschaft, aber wann wir x seiner