Ausgabe 
5.10.1917 Erstes Blatt
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* 'Berlin, i Ott. Wie auS dem Tagebuch eines un \eixx kürzlich rn>n )rl>r erfolgreicher Fernfahrt zurüch- gekehrten U Boote hervorgeht, bereiten die M a nnschaft s dort- ä 11 n i f f c der feindlichen Schifsalrrt nniner mehr Schmorigkeitcrr. InLbosonbere die englische Han ta'ks marine nrust rrmne-r inehr ans MaKchen, Atarrgvtan rurd Neger zurückgrerfoi», um ihre Schifte besetzen Kn Föiokmi. So hatte der vor einigen Wochen versenkte italftnische Dampfer Boleatv" Donnen) außer dorr »vemgen weihen Offi- zier-on mir 48 Chinesen als Besatzung. TstrS Schiff hatte außer einer- großen Arr.zahl laiidttärtschaftlicher Maschinen u. a. 30000 Zentner Weiten. 16 000 Hektoliter Oel nrrd 10 (X» Zentner Mse geladen. Cs igehörtc zur Crmari>Line. die zu den glö-ßten und angesehensten englischen Passagier dampfer-^esel!schäften rechnet and bei der vor dem Errege ausschließlich weiße englisch Mannschaften beschäftigt narren. Mehrfach wurden auch Mner.-ik.aurj che Segler ver­senkt. die anher dem Kapitän nur Neger an Bord litten. l>ei derren also auch die s-steu.ermattnsdienste von Negern versehen wurden.

* . *

Acind'ichc Flieger über Sirddentschland.

Berlin. 4. Skt. (WTB. Amtlich.) Die Angriffe ein­zelner feindlicher Flieger in der Ractztz vom 2^ zinnr '!. Oktober richteten sich auch gegen R a sta t t , Baden-Baden und dinge n. ?iuf die beiden ersten Orte fielen drei Bom­ben. Sie richteten glückttcherweise nirgends Unheil an. nutzer in Tübn-gen. >vo durch Erbrochene Fenslerscheiben einiger Stasttaadc-u entstand. Welchen Zroeck die Franzosen mit dieser, Angriften auf offene Städte verfolgen, ist nittU ersitttlich Zn Rastatt befinden sich keine militärischen Zve!«. D Angriffe auf Baden -Baden nnd Tübingen formen vollends nur als Ausflüsse rwder Zer f töruriqsfucht betrach­tet mfrtH'i; Die Heilstätten des Kurorte) Baden-Baden und die Kliniken der Universität Tübingen fiitb belegt mit zahl­reichen Sll^uerve Nvilndeten, die dvrl von ihrctt Oeiden Er- dolimg ftubn Daß die Angriffe ans ,veit hinter der Front beftndlic e Lazarette eitre milttarrjch' Notwendigseil sind, dürfen auch die Franzosen nicht belxrupten. Durch der­gleichen Roheucn kam; der Witte zum Durchhatten im dentsa>en Volke nur verstärtt werben.

von einer Milliarde auf Kost«,: der' Allgemeinheit lvare eine Ungeheuer! nükeit. Der Mittet stand hat ganz anders durch den Kriegflrlirtvn als die gkeeder. Diese Liebesgabe von einer Milliarde lofoe tfri>&T als der (Vfanrtlwrrt der Handelsflotte, der vir dem Kriege drei viertel Dttttiarden betrug.

ft 2 bleibt unverändert. ft 3 wird mit dem Antrag deS Zen­trums angenommen.

^Vi der Mtimumng über die Hsrundsätze für die Bemessung der Zuschläge tai bölieren. über den Friedensbaupreis (ft 4) hinans- ,gehenden Baukosten wird Hammelsprung iwtwcndig.

Tie Vortage sieht für die Zeit ümerl>alb des ersten bis drillen Jahres einen Anschlag von 60 bis 80 Vrozettt vor. Tie Fortschrittliche Bolksparter beantragt lster, den Sah von 65 Pro-, 'ent einzuseden. Die Auszählung ergibt, das; 115 Abgeordnete für den fortschrittlichen Antrag stiinmen, 126 dagegen. Der Antrag ist somit abgelebtst.

Ter Nest des Gesetzes nstrd nnverändert angenvrmnen.

Damit ist die Tagesordnung erschöpft.

Rällnste Sichln g Freitag, 2 Uhr: Anfragen und Rallstrags- etat. betr. Teillmg des Reichsaintes des Innern.

Scktlnß 6 Uhr.

*

Berlin, 4. Okt. (WTB.) Der Aeltesterrrat dos Reichs­tags trat heute vor der Bollversamintlmg zusammen, um über die Geschäftslage ; v u beraten. Man eirngte sich dahin, tirorgen Freitag den N a chtrag s e ta t betreffend die neuen Stellen der stteichsämter auf die Tages ordmrtrg zu setzerr. Am Samstag soll die Znrerpellation l^etreffeiü) Handhabung des Vereins- und Versani m lu n g s- r e ch 1 e s und betreffend die A g i t a t i o n d n r ch Vor­gesetzte zugunsten alldeutscher Politik zur- Be­ratung kommen. In, Anschluß hieran soll die Erörterung über die polistisll>c Luge folgen. Man hofft bis Mittnwch den 10. die Beratungen beeidigen zu köntren.

Aus dem verjcGingsaurschrch des Reichstags.

Berlin, 4. Okt. (WTB.) Im Versassungsaus- s ä>n [\ des Re i chs ta g eS rei-ltr mttnich'rialdirÄtvr Tr. L c wa l d mit, daß die Vorlage über die Teilung der großen Reicl-ktug^wahl- knise den, Reichs lag zu Anfang des nächsten Zatzrrs zngehen nierde. texhnnenfeilen für c>ie Crnbringung dieses O'^sstzenUmirses durch t'itic Meimmgsversa tedenht u dcn Binün-sstaoten l»c bänden nicht. Dr. Leu.xlld ecilane «eruer, die Ms las sangen derNordd. Allg. Ztg." über die Refvrin des preußischen Lmrdtagswahlrechles seien als lulbanrrlich Mrzusehen.

Bert in 1. 0 s: WTB. Amtlich' In ter Nacht vom 2. znm 3 Oktober lxns : . re nn m 57 bl reichen vhTru An g risse

iru? das deut'-l: HcinTAser-ier v-rsm c . eindlühes Flügge?» gl kün' b-i in die vn'geQ vor, Stuttgart und warf :\[kz Fe re:- tedi 6 Bmnbea ao, bk geriirgcn Sachschiden. aber keine ^ t* lüfte veruria. : n. Tic «►freue Stadt Fron V r u v 1 0 '.'Ji. I«xr :* ix- rw 2 10 Flieger» ruegriffea, die an. i.'i.üü c nee westlich?r R'ch '.mg anslo-chu. Tie me; cn des abzemvrscual xum.. fielen wirkttmrsw- m ch-r.>rkb der 3tt5; nieder Im Stadtdnei.e Ivurden bi,-der 13 Einsc. rgsdellen gr»äM. Tie Bvrnben sleien nreistens oni Str--.s-e ; rmo virene Plätze. T e auv ni rrt? .02(1,= sckaden itf ?n-rtT. Personen wrrvcn leiä' verlent. T ne such nicht sn b?f io vu. l'J l <7 t b r j n 7 r s cde > n b u \t r i e g e 0 i c t tmiTte r n : Angrei.er.i ! ucsrnpt, die irdech Nne

g»Mbbntt d-aM Lnserer g?i Ln-a.tucdileeren ^lbwelmnahrrgeln rarr 'vrM E 0 i 61331 .

Bis in Cif t e^cnb D»xi Tsrtmund vorrnüringen, - e ang wiederum nur ernerr yrrtöu-im Iikrer (+1 rixir dort a ii dk Babmn.' T vrs i c l d - T 0 7 l N'n n d-S u d 6 Bomben ab, die den B-ch-tLorixr brnbädigreil Bei die e.n Anoriii wurde eine Perivn getötet Zei s der '.'tngrisi anr das Veknälifche Indnstriegebier erneut, Wdr We r die Ökiner a>tf die Vernichtung dieses H 2 ?a-t fitzeS «rfereLgeirdä'afttichen Zrär'.e legen, »o .-ergt er anderer,'ras. datz der Heims:. '?? vou n-s.-ren» Heer -»ehrttrne feindlich Gebier auch gegen Lsfrrngri? e Schus uns Boll.vc'rk ist.

Berlin. 4 Cfr X, Tb A«Llich ' Eines der feindliche' sft«g?«Lgr. di- eT Noä ? vom 2 zum Oktober Iran t-

in rt a M. LngvVlli'sen haben, »rrbe ans :nnn Rückrtttg.? durä. unfe^ Abwehrmasi pnam > n r Landung gezwungen. De.' Iriwie war ci'i M ired.il de L 0 grS. Das Flng;eug ist de S-vMvühs-Einsiter Mo. k 28 mit einen? 130 PS Clerqel Uir^ 1anf»Mv1vr

^d. Drutscher keichstag.

IN). Sitzung vom 4. Okwb^'r 1917.>

Am Bund<s^uetll<be: Tr. Heliferi«b. Graf v. Röder.,.

Vrnsiderll Tr Kämpf ermincl die Sitzung um 2,15 Ubr. Tic Interpellation, betretend ^Hoadtzabror^ des Bercin. - uud Berstmrmlmrgsre. und l- irenenß Agitation durch Bvrg' 'e cm Heere zugmr n alldOitsch r Politik tverdrn. wie Slaatsse' -t..r Tr. Helsterick erklärt, am rvmme»»oen Samstag vom Reichskeu-,1'r beantworte '.verden.

De' «'-^se^vwerri zur VereiniartKmg der Rechtspflege wird ans Antvag P ilc g-e r Ztr ' an cirren Arr'schus; von 1?1?ik

gliedern verwieg n

Tarau? nnrd d,e .zwnr? Beratung des (^fetzentivuries -n Viederberft ' mrg der bärtigen Handttsflottr svrtgesc( t

Abg. Schiele ^kmn. : Wir tzegnlüen di-' Vorlage mir grotzrr Genugtuung Zu Frage des Wr^eranibanes der Handels flotte ist vom wirrschaülichen Standpunkt wie v«m hoher natwnaie. Warte aus -u bewerten ^Leben der Indufirie har auch die Landwirtschaft ein hohes ^ntenr,,-' drnrrn. danm aber wrch die Arbeiterfchiil. tt begrühml ist ?S rr'co daß die Sorialdemokratte sich für die Vor­lage erklärt hatte. Wir nrufiVn firr den Krieg nach dem Kriege germrei fein, der au: .virrfchaitlikhern G->biete an msechtcn sein wnd. D« gesreUten Abär.verumgsanträ^ leimen wir ab. Ein n Ei»grrkf der BetzchHen in dk snTrkenrnnä'limg der Sch-iffaärt niüssen wir vervkerden.

lüc. A lpers Tttch. Fr > Di 7 Ia. l unserer SchiitsVerluste ist noch nr<»i -u übersehen, --umal ine Verhältnisse zu Argentim 1 ? tu 6 der A^save Lrnburg nvcp nicht klar,gestellt 'ind. Ein Reichs -chi^o jjrte m«nop>l umr nicht -n rmpfeblen.

Abq. Henke ttTvabh. Soz.): Tn i-x-aensätze. oie in 5er Kvm Mission ui der »iitirn«? der wzinlde'nokrarischen Mttglieber bei-< wuven GewerkichoftsVertreter zutage.-tret.n sind, bTtveiten.

daß die ganze F-vsg-' noch nickr spruchreif ii't. Die Iortschn ittlube Bokk^»r^ Äbl an der Vorlage wir hütter.- xritik als der Sozial- demvkr» Schmnorm. Dem «^,'etz.ntwar- ntützt.n zuui mindesten <"*»amT,-u bergesütch werden, die das Interesse der Aröiau rsch.n'v 'ichern Bei keiner «mocreN .KapllalisdengrnvPe ist das Benr.-lx-a. Herr im eigenen Hame zu sein, so ausgeprägt, wie 6n lvu Reedereien.

8 1 wird angenommen.

Be, ft 2 begründet A^q. Was 0 stein Bpt emen '.'lntrag, der den &?n: 6 Prozent ti»ausgehenden IVttvinn dem Reiche als Ritzkvergttung sichern tvill.

MrmfkrmLnv-kwr Dr. tv Ivncauiöres: Es versteht sich von .ekbü, doh wa? den Reedereien k tue <^?>cheirke machen .vollen Die Meederm-n sind aber keinesw.-gs ou ^krkörpcrun ; de) .Kapitals. kjab beneu'at bi< letzten gczahlten Xiuüxmbni. Die Anträge, die '/>Bhlkn nur als Da riehen , ^gpäliren. sind unannehmbar. Reeoer müssen wiikn, wo ran sie sind Deshalb soll: man das

Geld rückhaltlos grbem. Eine Beteiligung des ^ictzes an den, Gewrn-, mhoü stets als Tfl .'iofkcKkixTi uiver der Zukunft der Schi.'i^ fahrt chr»ch"n

Abc, Stove : Tk in ^lusiicht.genommenru Zuschirff?,

du da wch 4u den Frvdenspreisen b-zaltlen soll, sinn nich: W twfj d<-gissen Der rilttr Aufbau miserer Handelsflotte ist drin- grnt> nötig, mn uns von orc auslänoifchm. namentlich von der .iHBüde!,. Schnwtn- hii behritn. Es lxmdelt sich hi-.r nicht um «ft»e "rchimswürdigkeit den )1ket'creien gegenüber, sondern um ein Werk für im- alle

Al> S ta'. ho en i'nabb Sr, Wer die !-lkeder als ru> . rp b, sichtet, lcruu che wahr- Lag, dieser Unternechner »ützechß. Bu Itrhcn sich au»erowenllkch günftig. l^tnr Lktz-Bqaöe

Aus dem Reiche. j

Bundesrutdb.'schlüsft.

Berlin, 4. Skt. WTB. Nichtamtlich.) Der Bun­de Sr at bal den Entwurf eines Gesetzes zue Llendcrung deS Reichsslei:. ?e'gesetz>.-. den Eutivurf einer Bekanutmaü>ung 'öerrchiend Aenderun.i der Verordnung über den Verkehr mit j ehernen Flaichen vom Z. März 1017 svloie den Entwurf I eines Gesetzes zur Ergänzung des Gesetzes über die privaten Bersicherungsunterne'hinungen a 11 genomtuen.

Hi »den bürg 011 das Viofouialaiiit.

Berlin. 1. Skt. V TB? Zum 70. Geburtstttge H i n oenburg-- lies; der StzgatSsekretär Tr. ^ 0 l s folgende GlüTtvunjchdepesche an den EKueralft dmarschatt abgehen:

Eurer Er .ellcn; -ntsiattc ich mir, zum hmligen 70. l ^burlstag, <in dem Millionen Herzen Eun'r E^tellenz in besonderer Dan Iba s- Icit nub riciftcr Verehrung entgegensch!a;Mt, auch Mil cifeit -3 uud» ::gleich im Na'nen meines Amtes der gnantte , R?>'o,!,alftreitfräftc Me atterkrzlichslen Glüctzvimscl-e mis m'ttrech.".,. Gestützt ans da'.- »nein.ge., Ina ulte Vertrauen-ves Alterböchsten Zkrrcgs Herrn nnd> tes-xi.rtni ^teutfehen Volke mdg7 es Eurer Exzel!-nz gtnüaler l />tl >iici7(ilunft bcicM ten fern, xn, gc-uxulägen VVltbranv durch ! ei tun süm Äen sftieden zum Abschluß zu bringen, ycr Deutsch- > :and 'f.I kn: rißot Ztrt-mft entgsge.iftl'M und seine Sdel-- i lun ' iv d- -- Welt filiert. A ich unscvc Kolonien wsrden aus der» ,-uron.üs - Rrie.v-'chu. Platz verteidigt: so bisse ich zuversichtlich, das' Mc Si ie unse Heimttheeres d?m V-rterlani-e ei., Kvlonia!- reieb -inbringer: lverde-'. d>a den Bedii'.'nissen des deutschen Volkes -mti- .inr , Diese Wunsche begleiten Eure Exzellenz in ta* nene Lebetr Sa: r.

.Hin den bürg erwiderte: Eurer Exzelleirz und den Herren der Äolonialstreilträfre herzlichen Dank für die ieei'-'.d!-u en Oübu k-Siagswünsä^'. Die Taten unserer Kolo- oltr . pen werden in der Geschichte vorbildlich sortteben.

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2fii5 Stützt «nHati5.

Gießen, 5 Otwber 1917.

Leffentliche Versamniluuq der dentschLu Vaterland-Partei.

Tie «iir gestern abend in bcn großen Saal des £>Md... Gros;- ä> rwg ciubfriurnc Versammlung ivar sehr gut besucht und verlSS ntter'. ssant. Fiir M".l vorbereiu'nden AnSschus; zur Gründung einer Ortsgruppe sprach zuerst Pros. Tr. Ovitz. Er lygte tue bekannter. Bifle mt V terlands. irtei bar, die feine politische ..Partei" ich sondern 2ttrgehörige alle, politischen Richtungen in sich vereinigen soll. Er forvt'rtc die Anwesenden zu einer Aussprache mis und er­klärte, cs l-aiidle firff sodann um die Lr^anisation der OttSgrnpp' und utN die Mittel und W<'ge, nüt die,en Be.'trvbungim auä; orcf dem Lande TVufj m fassen. Geh. Hvfvat Prof. Tr. Haupt uurer- stticl, es noch einmal, dan die B»rterlaudspartei z,lr Aufrechterk^l- tung des inneren sfriedens gegründet ^vordcn i.5l. Sie wolle, die 0)eschü>ssenheit gegenüber dem nnfrewu Ifttürde stärken und darum in der <tzrie-s»eit die sftagcn der inneren Reformen >»glichst aus- fitynlten und netto gen. Besonders wirksam rrirg der Stadtverordnete Krumm seine Bedenkm gegeinlber der Politik ixr Reichsla-S- mehrheit tar. Ancv er >sl fest Überzeugt, tatz die b.-kannte Entschlie­ßung dieser Mehrhnl uns acildowet tat, iubem sie tmnuim bei i*m 6)egnern als Zeictien der Seltwäcltz' ausqelegt ivurde. Ter .^ül^tag tabe in einer kag^liänimerlich!',! Aimwndlung 10 ge hanvelt Das viele Friedensgerode MTlänglTe nur den Weg.

i> meinte Herr Üttnnm, sechs iläüpel mich :!b>enall-en nutz» mir gelinyk eS schließlich, drei zu iMTwälttoen, ioul»»nd die an- dettl flüchten, so tandle ich nich. lvetze rmi» «uk. iveini ich or« teU-n ohne roorteres die Hand reuta und ihnen sage, das; ich meine Tokll>rrechmrug selbst bezabltt, tvolle. ES sei jetzt im IldeichStag eu. H^rterpeUakion vorgebracht wvroen, dv irch därüll^T beschwert, daß «mV *w, Baamten und Offipercn S<üuin,tm für die Aatcr- l«n»tzparlei und gegen die M'-rnHetf<^itzi7 des IsteiiiDMo ns ge»- uiLchl toer»e. Er t>a1le diese Stimmittdg^uache jckr erlaub, d« jedermann im Reiche seine Meinung frei sagen Mirfe. grill, tar Ofkprer doa»tzen an Der sftMtt. sobald es nur in en»vanotrerer mm telfwücc ASise geschehe. EmzelM B.atter, tene das ..B eE st i»

Tageblatt H dieFvanksimter Zeitung", und btt,.Vorwä ttd* ge­bärdeten sich so,> ob sie allein das Recht einer S'cernrr.mg .*»» sätzen und schlügen bütsig einen ungehörigen, emviamtaa \ on gegenüber Andersdenlenden an. Ec yata als Anbiarger dec demokratischen Partei es srnl-cr schon,immer Mit Euttüchmg rüllgewüscn, ivenn gesagt nmrbc, Die ic,l.d<.uakratrn 11 »uro:11 ra, der Stunde der Gefahr das Vaterland im Stille>ftn. Es sei zwar für viele schwer, sich tarn Partei zwang Loszurnakhen. aUerii er: lasse sich das Recht der eigenen Meirnsnq nicht kürzen, und rnu Kiiege stehe über allen Parteien dirs Vaterlmw. So sehe er kein Bedenken, fiel) einer Verei-ügrmg Auzugeseklett, in der Angetangx^ aller 'Latteftn sich Kusamm^isiii-^m könnten.

Nach einer kkemeu Aussprache ü'.er die BiKwms einrr^ Arveüs» aus schuf fes legte der frühere Staorverordnete Theodor H and ach feilten der Baker lcurdspattei eu tg eg engesetztar Standpunkt d<rr. Man könne an die Aditglicder der Mel'lrhertsparteie» nicht das stellen, gegen tae bekannte Eittschlft^ng sich zu wenderr, d»v /"-"ch auch dft RLgftnm.g und die Hvesesleitunch. beigeLrel«» seftrt. etzuch Gras Cz-cTirm dMtrete diese Frftd-nspofttik. Er. .Hdttrlwch. brtti.ge die Eirtschl ietzung der Reichstags in ehrtai t und fei Der ?lu.'rcht. *>*» bic feindlichen Bölkcr sich dieser ArftderrsKimsMNg nicht lange artüeta» ivürtan. Man müsse die Vettö^mag der Völker: fördern und .diwch aklgemvin-e ALrüfttmg die Schrecken der Krieg«> verhindern. Unter lebhaftem Beifall entgiegrvete Herr Krumm ,.m das; liöan in und außer talb der Partei gegen bestimutte, Beschichser » anstntten kömte.. F'vaga., der inneren Politik stäntan fetzt im Ät»tter-'W Vruntx' R^rr mit Rücksicht a.,' die änhere Politi-f ta.- .Krieges sei die Vaterla!rdsPartei gvgrüridet n s den, sie sei keine ^0rische Var-- ^ ta und lorrde ja beim Kriegsende sich anslötar. Unsere ReMerung bedürfe gegenüber tan Drängen der NdelirheitsParteien einer Rückenstärkung Die Vaterlandslortei wolle keine inneren Zwists taten, sie wolle ^rscänen, aber der Em.p nngt der ihr von ihre« s Gegnern bereitet irwrden sei, habe nicht gerade nach Btncgfrisb«Mt aus gesehen. Anll> Professor Dr. Ovitz hielt Herrn Hanbach dasi Ell>v des AnslMrdes entgegen, das die taste Kritik der Mehrheit^« K entschlicfflkng biete BfLrral Beller meint gleichfalls, da die: sth'inde tars indirekte Triedensrnaeboc des Michs^rges mit HolZN! zntttckgewieseit hätten, körmtar auch die Melwheit'pc,.-eien ihre Lo-' litik revidieren. Dft Lag»' habe sich verändert: auch l^ra» Ezernm tai< Aeustenmgen getan, die sich keineZn»egs mit der Entschlfttzung des Reichslages deckten, ^lls Provisor Dr. Haupt tarierte, die ReichStagSmelncheil sei taute noch aus dem tasten Wege, mit tarn Drängen nach Rewrinen nu.ere innere Kraft zu verneinen, und tarn. müsse entgegenFQpirkt mecbni, stimmte audi Herr Harrbach Die tat Auchütaiingli: zu. Herr Krn m m hatte danach noll) tresslicta Worte gegcm die tttvpje der dauernden Bölftrverföhmmg Tie OtaschillNn und die Er ahnmg tatten es beroftsen. datz in tarn Verkehr der n'l.cr nicht Güte, sondern -?anz reale Inleresien mscheidend seien. Besoichers vor England habe man auf der Hut zu sein. uiü> die beste Bürgschaft, die mir uns schaffen könnten, sei ein grotz.V, ein starkirs Deutschland.

Wolil alle Anwesenden, mit Ansuahure des Herrr, Haubach,, n >-.'ar( _ ü. 1 r r irrt von der Nützlich'ta De" Vttcr'a 'ds." irtei. Pro e s.'-r: Tr. £ . i tz teilte znm Schlüsse mit. batz die Mitglietar.mhl bereits die Zahl 100 s'berschritten hrta. Es wurde ein größerer Artaitü-- . stusschnst getan!', der mit allen P-artrien und taslimmim Ver­einen in Verbindung treten soll, irm iwitscx für den Ofetanmi zu werben.

n (fir An tw 0 rt t e 1 e bra m m de s Kaise An' ba !S am V'it stvvch abend I>H der Hrndenburgftier der bsntschen Vater-' land' v. rtei abgeianbte Telegramm ist folge tde Änvrwrt ci.ugetansen:

Se Majestät der Kaiser danken herzlich der DenftchLN. Vat-erlaudrpartej für das r ''öbn> unverbrüchlicher Treue 'u Kaiser und Reich.

0'el). Kabiusst rat v. Balentini.

Am 1 l i st- . P c r ''0 n g l n a cb cs t c n. Der G cv berwa, 1 c r l.',. Septcmb c dem 0Hmciu>ercll,ner (tawrg Beutel II. yi Reichenbach i. C. den Charakter als R'Mtmeister. und am v Sevtemb. dem ^ - ' s, r-llmer Plnllpp Schul I. zu Heppen- ta:', anl.ütach. seine Neb.rtritts in den Rutafknid d-nieltan Charrkter werfieta'!.

** O 0 st r er \ 0 ii f. ta'i de'- ftnht ObftbertrffnirgSfttllr Brandplatz .1 immen täglichBirnen und Slepsel, au&- gelesenes WirtschastSvbst, zum Verkauf.

Stadt A - b e i t & 11 a a 1 w eis. Tie Liste der freien' Stellen sowie der Arb itsuchenden in im ^ln^ genteil der heutigen Riunmer verössenllicht.

St äd t dst 0 hnun gSna chweis. Eine Anzahl Vota mmaen sind zu vermieten und werden zu mieten gesucht. Sic ha die Bekanntmastmug im Anzeigenteil der heutigen stTummer.

0) t lnr.be V erpa chtung der Stadt Gieße n. Um dem stetig wo ästenden B.MrfniS an N ftnen reist nicken ;n bwcgNttl. uurd drc str >: "tivo 100 Ofte.bsnicke in der l'örotze r>on l!00- !00 Quadratmetern tarridücn lassen Die Grundstücke sollen aus die LTauer von l> Jahren orrpa.stet werden. NätareS siehe Anzeigenteil.

L u t b e r. V 0 r t r ä .H»t (talegnillich des nabe bcvorswlxm- den storma'. dns Hub:länm'sttverd.eu drei Dr'zenten der lstesigen ti '.!cg>- 's. ii st all 1 [iiI nther V 0 rlr ii g c i n ocr Stadtki.ch i-.Uteit Au 11. Oktober wirst Herr Geh. Rat Professor I). K r ü ger >"'.er dgs Ttama:Lnttars W".I gang' sprechen: am 18. Oktober vi ein Vortrag des Herrn 0>.'b. Rats Proftssor 0. Eck:Lultars (üUeiW und iuvdctt!' ^ Scltanfthanung", und am 25. phvbcc ein solcher Ita Herrn Professor D. S ch i an:Lutuer und di" coan- aelifch. - sch " vorgesehen. Der Eintritt zu diesen Bott' unm ist r'ei: alle eräuge listtau Gemeindeglieder sind hierzu herzlich ein- geladen. (Siehe Anzeige.)

^ * T a S 0) r 0 st b c r z- v g I i cl» H e s s i s ch e N e g i e r « n g s - blatt, Beile.g' Rr. IG, ist erschienen und enthätt: Oesfentliche An erst nmtng. Bekanntmallmng, die Ergermissc der Verwaltung der 'a.rvs.l cczogi'en Blandversill-eNtNübkasse im ürlenderjabr 1914 bclreiieud. Hol .Tiivi 1 der Viir das x >afjr 1917 genehmigten Um- ta u 11 B ereisung der (tamnndeb därstn i. d-r israelitischen Neligiousgeincinde-.k des Kreises Frirdbecg, Ctarakl er Verleihungen, - s.ib Nachrichten, Rutastandsverichnngen, St erb falle.

' I m S ch w ar W e i s; T hcat c r, Seltersweg 81. wird von Samstag, tan Oktober, ab das geumltiire vaterländische SsunipielOstpreustes uita sein Dintanbnrg" zu AadsiUiniug <ic* langer:' Derselbe Film wird am So an tag. tau. 7. Oktober, in ein« T "i.e Tors:"... ;:u .ü die Art " '.stck-rtt in der Kriegs indnstri» g..,eben. .Her st'cii-ch ist ganz be-eud-c-. .» empststlen. NotattS ilstv Anzeige. Aust- -aTin und : ti glich cantze- Sonntags? Ingeuta vorstrllnn.ren von 3 bis 6 Nhc nach'mittags sürct.

- Landkrei' Gtetzen

** Nvnneu r 0 tb. 5». Okt. Ms, Pier Hessischen Tapferkeit-^ medarlle wurde der Pionier Otto Z m m e r von hier ansgeznchnet. .ikrcis Büdiogen.

ü Ober ' M 0 ckst ad 1 . 5. Ott. Fürs Vaterland starb der Musketier August R n l 1 Ni a u n.

st O r l e n b e r g, 5. Okt. DaS Eiserne Kreuz erhielt der KneHsfoeiwillise Ernst H i r s ch m nur,

Jfrriö Friedberg.

st B r u ch e n b r ü ck e n , . Ott Die Hessisckie Tapserkeits- nn'daille erbft'lt der Oftfreite fl*cul Schlcun ing.

# Ka iche u , 5. Okt. Das Eiserne Kfteuz und die Hessische Tcrvfeckfttsm-ftxiille erhielt der 0-csreite K'arl Martin.

# Staden. 5. Ott Das H-llsstck^ KriegSehrenzeichen. W Eisen crliielt der U!ttarofii'\ MVirt Tihmibt.

Starkenim rt?u wl\ Rh lllbesscn

I. Tarmstadt, 4. Okt. In bei* tautürn Stadtverord­ne t e n s i tz n n g wurden die beiden neu gewählten mW tastätigten tasol tasten Beigeordneten Taus und Henrich cingefübrl. ^ Ili kikt A^is spräche über tan F lieg, r ala r m spach sich die Versammlung für Beide >»cll tnng i er Sign alb-mtan aus. hielt aber dft An-lllldigung des Ansh^rens der Gefahr für '.' ist serun--' l^^chrftig - Die Verlänßernng der Messe un v - ;t gegen, v irkigen Umstände u wird tamnstar^c't. - Die . 2 tadl " r,, -'ll ivird v\TC 7. KViecrScinleita 1 Million zeichnen ? 'ftrpsle »ngssäße im liaikluvtau iiiwuleutauu* i vertan für 1 Uaue tarn « >utl 8,^0, für 2. K k a G e tarn 4 auf 5,50, in der 3. Klaffe von 2 auf 2,50 lütt