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Zrsmes Vlatt
chb. ZahrgMg
Erscheint »«glich mit Au-nahm« des Sonntags.
Die „Siebener FamiNenblitter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ..Ltrelrblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landonrtschastlichen sei», ft«-««" erscheinen monatlich zweimal.
leßener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhejsen
Montag. 28 . August MS
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schei, lluiversttats •-» Buch- und Steindruckerei.
R. Lang e, Gießen.
Schrrstleitung,Geschäftsstelle u.Druckerer: Schul» straße 7. Geschäftsstelle u.Verlag:Lr^bl,Schrtst» Leitung: d^zK112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
An Deutschlands Landftaurn.
Vom Präsidenten des Kriegsernährungsamts v. Batocki.
An die deutschen Landfrauen lrenbet sich mit herzlicher ntü) crnftei* Bitte der Mann, dem von unserem Kaiser die schwere Verantwortung auserlegt ist, für die Ernährung des deutschen Heeres und des deutschen Volkes aus den Erzeug- nrssen deutschen Bodens im dritten Kriegsjahr zu sorgen. An ore Landfrauen, ob sie in einem großen Betriebe stehen ooet ob ityr ^irtschaftsbetrieb aus einem Stück Acker, einer ^kuy und cm paar Schweinen und Hühnern besteht, an die wenigen Landfrauen, die so glücklich sind, ihren Mann zu Hause zu haben und ihm in der Wirtschaft zur Seite zu stehen, wie an die vielen Hunderttausende von Frauen, deren Mann denn Heere steht oder nach Gottes Willen schon sein Leben sur d»e Rettung des Vaterlandes hingegeben hat.
2>ie ®ntte ist dieses Jahr im allgemeinen reichlich. Das ^Ehhat sich nach der Hungerszeit, die im vorigen Winter die Mißernte in großen Teilen Deutschlands ihm gebracht hatte, wieder erholt, neue Ferkel sind, wo das Futter es er- ^rubte, wieder eingestellt, durch junge Legehühner ist der Hühnerbestand wieder vermehrt. Die Arbeitstreue der deutschen Landleute, vor allem der Landfrauen, hat fast überall die Anfechtungen, den Aerger und den Nachteil, den ihnen die durch den Krieg veranlaßten, vielfachen und häufig wechselnden Anordnungen der Behörden bereitet haben, siegreich überwunden.
Aber mit der Fortführung der Wirtschaft, mit der Pflege von Acker und Vieh, mit der Ausrechterhaltung der Erzen gung allein ist es nicht getan. Es gilt, das Er zeugte auch richtig denen zuzuführen, die es brauchen. MMonen von Soldaten stehen an der Front im härtesten Kampf und müssen gut und reichlich ernährt werden, Hundcrttausende liegen verwundet in den Lazaretten und ^dürfen reichlicher und guter Nahrung, um das für das Vaterland vergossene Blut wieder zu ersetzen. Aber andere Millionen von Männern und Frauen in den.Groß städten, in den Bergwerksgegendcn wirten auch in treuer Arbeit für den Sieg. Sie gewinnen die Kohlen und das Erz, sie bearbeiten den Stahl zu Waffen und Geschossen, sie fertigen die Ausrüstung für die Millionen von Soldaten und alles, was das Heer sonst braucht und ohne das der ^)»eg nicht errungen werden kann. Und sie haben keine Landwirtschaft, die ihnen selbst Nahrung gewährt, meist nicht eirrmal ein Stückchen Garten, das ihnen Gemüse, ein Huhn, das ihnen ein paar Eier gibt. Aber sie wollen wie ihr satt werdep, um arbeiten zu können, sie haben wie ihr Kinder, die weinen, wenn ihnen die Mutter nicht das nötige Essen geben kann, und sie verlieren dadurch den Mut und bie Kraft zur Arbeit. Für die Soldaten, wie für die Kämpfer tt Arbeitskittel gilt es, Nahrung zu schaffen. Die Pflicht ist ^esto ernster, je schärfer der Feind jede Zufuhr abschneidet, je schwerer dre Versorgung der städtischen Bevölkerung aus dem »m Frieden üblichen Wege gemacht wird.
Neue unbequeme und leicht als verärgernd empfundene Emgrrffe in die Wirtschaft des Landmannes und der Landfrau werden nötig werden, um neben Hern Brot auch die übrigen nötigsten Lebensmittel in ausreichender Menge zu sichern für das Heer, für Munitionsarbeiter und für alle, me sonst zmn Siege hinter der Front mitzuhelfen berufen sind. t t All/ s irgend i m eigenen Haushalt Entbehrliche muß die Landbevölkerung dazu he raus geben! „Das geht nicht," hat mir mancher Zweifler m den letzten Wochen gesagt. „Du kannst der Bauernfrau, der Eigenkätner- und Landarbeiterfrau nicht vorschrei- ben, wieviel Milch, wieviel Butter, wieviel Eier'sie abliefern
' rjl 1 * gewöhnt, darin aus dem Vollen zu wirtschaften ihren Mann, Kinder und Gesinde reichlich damit satt zu machen und nur das dann noch übrige zu verkaufen." „Es muß gehen," habe ich den Zweiflern entgegnet- kein Soldat, kein Verwundeter, kein Munitionsarbeiter, keine deutsche Frau und kein deutsches Kind in der Stadt wird durch die Schuld der deutschen Landfrauen hungern, wenn diesen der Ernst der Lage und der Ernst ihrer vrz * ? ? r wird! Mit Strafandrohungen
ist es freilich Nicht gemacht. Das Gesetz schreibt sie vor, und seltenen Fällen böswilligen Verhaltens müssen sie rücksichtslos angewendet werden, aber Mißbrauch mit der Strafgewalt gegen den Landmann ist in solcher Zeit das Unvernurlitigste, was man sich denken kann. Auch mit hohem Preisangebot ist es nickst getan. Mir klingt es tute eine Beschimpfung der Landleute, wenn man
und da sagt, nur durch den Anreiz gesteigerter Preise ist etwas von ihnen,herauszuholen. Nein, nicht durch Förde rung ihyer Gewinnsucht wird sich die deutsche Landsrau bewegen lassen, Mann, Kinder und Gesinde knapper zu halten, um mehr abliefern zu können. Helsen kann nur der gute Wille, d»e verständige Einsicht, nur die Erkenntnis der Gefahr, die jedem deutschen Mann, jeder deutschen Frau und jedem deutschen Kinde droht, wenn der feindliche Aushungerungsplan gelingen sollte. Einschränkungen sind überall notig, je länger der Krieg dauert, desto nötiger. Auch im Landhaushalt müssen sie im dritten Kriegsjahr vermehrt werden.
v flllh verfüttert, versündigt sich am Bater-
E schon seit einem Jahr als Aufschrift in vielen ^ er ^ ent allein ist es nicht getan. Auch der, welcher auf dem Lande aus alter Friedensgewohnheit
nur ein halbes Liter mehr Milch, nur ein Viertelpfund mehr Butler oder Speck, nur ein Ei mehr verzehrt, als unbedingt nötig, wer nicht alles, was er irgendwie entbehren kann, an die zur Abnahme bestimmten Stellen schasst, damit es auf dem vorgeschriebenen Wege unseren Soldaten und unseren städtischen Volksgenossen zufließt, auch der versündigt sich am Vaterland!
Zeigt dieses Blatt Euern Kindern damit mirfi ffp runa ^l'cbe frettvillig auf alles an ihrer Rah.
Me Ä» Ö o Iu6 Ü ze.gtes Euern D i e n st b ° t e u,
oie auf dem Lande so gern eine Ernährung wie ,m Frieden
als ihr gutes Recht beanspruchen, macht auchihnenklar, daß jede Scheibe Butter, jedes Stück Speck, jedes Ei, das sie mehr als unbedingt für die Erhaltung ihrer Arbeitskraft nötig verzehren, einem unserer Soldaten oder unserer Munitionsarbeiter fehlt, vielleicht einem, der sich im letzten Jahr oft gefteut hätte, wenn er für sich und die Seinen halb so viel an Butter oder Fett zu essen gehabt hätte, wie es der ländliche Dienstbote in manchen Gegenden auch im Kriege als sein selbstverständliches gutes Recht ansieht.
Es werden auf meine Veranlassung Einrichtungen getroffen werden, um alles auf dem Lande Entbehrliche an Butter, Fett, Eiern, Gemüse, Obst usw. aufzukaufen und der Verpflegung des Heeres oder den großstädtischen ärmeren Familien zuzuführen. Mit Zwang läßt sich, wie gesagt, dabei nicht viel erreichen, auch mit immer weiterer Steigerung der Preise nicht, die jetzt schon für viele ärmere Familien unerschwinglich geworden sind. Nur durch vernünftige frei- | willige, von vaterländischer Gesinnung getragene Mitarbeit der Landleute kann das Ziel erreicht werden, daß niemand für sich und die Seinigen mehr an Nahrungsmitteln der braucht als unbedingt nötig und daß alles irgend Entbehr liche dem allgemeinen Verbrauch zugeführt wird. Hierbei mir zu helfen ist meine herzliche Bitte an alle deutschen Land leute, Landfrauen, Landkinder und ländlichen Dienstleute.
Denkt nicht: „Auf mein halbes Pfund Butter, um me i n e Mandel Eier kommt es nicht an; wcks ist das unter so viele?" In Millionen von Landsamilien befindet jich zu einem oder zu wenigen Stücken die große Mehrzahl -unserer Milchkühe, unseres Federviehs, unserer Obstbäume. Aus M t 11 i o n c n^on Rinnsalen muß der Strom an Ware zusammenfließen, den das Heer und die städtische Arbeiterschaft zum Leben braucht.
Viele Wenig machen ein Viel. Vereinte Kräfte führen Zum Ziel.^An dem vaterländischen Sinn, an der opferwilligen Setbstbeschränkung unserer »Landbevölkerung im Verbrauch ihrer Erzeugnisse war und wird der Niedertracht tige Aushungerungsplan unserer Feinde zuschanden werden
Der Ieelrreg.
Frankreichs Flotte.
Bern, 26. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) „PetitParisien legt in einer Studie dar, daß Frankreich seine Flotte nicht nur rntakt erhalten, soirdern durch neue, vollkommen auf der Höhe stehende Kampfeinheiten vermehrt habe. Die Fram zosen, sagt das Blatt, verloren nur bei,, militärisch wertlosen alten .Kreuzer „Bouvet". Der vor Eattaro torpedierte ^ean Bart" wurde schnell und sorgfältig ausgebessert Die Flotte tvurde durch fünf neue Großkampfschiffe verstärkt: „France", „Paris", „Bretagne", „Lorraine" und „Pro- verloe", dre 23 045 Tonnen verdrängtet! und mit zehn 34-Zentrnreter-Ge schützen bestückt seien. Sie lvürden nrit ^an Barl/' und „Courbet", sechs Kreuzern der „Danton"- Klafte und fünf vom Typ „Vertte" und „Patrie" eine sehr mächtige Streitmacht bilden.
Englischer Hilfsdampfer versenkt.
London, 26. Aug. (WTB. Nichtanrtlich.) Das Reuter- sche Bureau meldet amtlich: Der Hilfsdampfer der Kriegs- marine zur Untersuchrmg von Handelsschiffen „Duke of Alba ny" (1997 Tonnen) wurde am 24. August in der Nordsee von einem feindlichen Unterseeboot torpediert und versenkt. Der Kapitän und 23 Mann sind umgekommen, 8< Mann wurden gerettet.
Amsterd am, 25. Aug. (WTB.) Der Dampfer „Prins der Neederlanden", von Amsterdam nach Westtndien unterwegs, mußte seine Post in England zurücklassen.
ristiania, 25. Aug. (WTB.) Meldung von Norsk Telegramm-Bureau. Ein russischer Zerstörer hielt am 1v August den Dampfer „Kongh Harald" der 9ÄN7denfteld,ken Dampfschiffahrtsgefellschaft aus norwegischem Seeterritorium vor Sletnes, im Amte Finnmarken an. Das Schrsf erhielt aber sofort die Erlaubnis, die Reise fortzusetzen. Der Zerstörer entfernte sich. 2lüs diesem Anlaß erhielt die norwegische Gesellschaft in Petersburg die Weisung, der der russischen Regierung Einspruch einzulegen.
Kopenhagen, 25. Augüst. (WTB.) „National Ti dende" meldet ans Malmö-: Vorgestern abend ging ein Konvoi von zehn deutschen Dampfern von Oere- grund in Begleitung eines schwedischen Torpedobootes ab Gestern 6 Uhr früh entdeckte man von dein vordersten Dampfer ans das Periskop eines Tauchbootes Gleich darauf wurde begen den Dampfer ein Torpedo abqe- feuert, der indessen das Ziel verfehlte. Das Tauchboot verschwand, ohne den Angriff, der, wie festgestellt ist auf dem schwedischen .Hoheitsgebiet stattfand ru wiederholen. Das schwedische Torpedoboot befand sich im Augenblick des Angriffs bei dem Hinteren Teil des Konvois.
Kopenhagen. 26. Ang. (WTB.) Als der schwedische Dampfer „Gerd" gestern vormittag aus der Ostsee in den SUnd einlief, wurde er von einem deutschen Kriegsschiff angehalten und zur Untersuchung ,urch einem deutschen Hasen übergeführt.
Rotterdam, 26. Aug. lWTB.) Die englische Regierung hat der ntederWndrschen Regierung mitgeteilt, daß ab Mitte August alle englischen Handelsschiffe bewaffnet werden sollen. Die Führer der Schiffe haben von der Admiralität strenge Anweisung erhalten, aus hoher See Waffen gegen alle feindlichen Schiffe anzuweicden. Neutrale Gewässer solle u respektiert werden.
Stockholm, 27. Aug. (WTB. Nichtanrtlich.) Meldung des Schwedischen TelegranwEureaus. - Die Verhandlungen zwischen der schwedischen und deutschen Regierung über den Dampfer „Thenns" haben ergeben, daß das Schiff und die Ladung nicht als Prise betrachtet werden. Die deutsche Prisenbesatzung kehrt bei erster Gelegenheit heim
H a a g , 27. Aug. (Priv.-Tel., Zf.) Im Golf von Aleran- drette ist vor kurzem, wie ein deutscher Bericht meldete
ein englisches bewaffnetes Patrouillenschrff in den Grund gebohrt worden. Die englische Adrnü- ralität hatte gestern nun mitgeteilt, daß es sich hier zweife^- ohne um die „Zaida" gehandelt habe, ein Schiss von 2027 Tonnen, das der Britisch-indischen Dampfschfffahrtsgesell- schaft gehörte. Die Türken haben 4 Offiziere und 19 Mcuur der Besatzung gerettet. Die anderen an Bord befindlichen Mannschaften, nämlich 2 Offiziere und 8 Mann, sind wahrscheinlich ertrunken.
Aur Stadt und Land.
Gießen, 28. August 1916.
^ ** Trockenanlage der Stadt Gießen. Die
Stadt Gießen hat sich nun endgültig entschlossen, einen großen Trockenapparat bei dem Sädt. Elektrizitätswerk aufzustellen. Er wird in einer besonderen Halle untergebracht und durch Dampf betrieben. Man hofft, daß die Anlage bis Mitte September in Betrieb gegeben werden kann. Bis zu ihrer Fertig- steltung steht jedermann die im Volksbad eingerichtete vorläufige Trockenkammer, welche sich im Lause des vergangenen wahres recht gut bewährt hat, aber leider zu klein ist, gegen geringes Entgelt zur Verfügung. Die Neuanlage wird, wie man erwarten darf, allen zeitgemäßen Anforderungen vollauf entsprechen.
** Einmachzucker. Der Stadt Gießen ist wiederum eine größere Menge Einmachzucker zur Verfügung gestellt wo^i-en. Da in der jetzigen Zeit das Bedürfnis zum Ern- machen von Früchten und zur Herstellung von Marmelade für fast alle .Haushaltungen in gleicher Weise besteht, er- Einfachheit halber die Ausgabe des Zuckers^ in der Werse, daß der Nennwert der Zuckermarken vom b bis 15. September 1916 (IX./1.), der an sich Gramm beträgt, auf 1000 Gramm erh öht worden ist. ^.ie Zuckermarken sind also wie sonst bei den Geschäften einzulösen. Die Erhöhung auf 1000 Gramm gilt nur für me Zuckermarkerl für die erste Hälfte September, nicht aber sur die Marken vom 16. bis 30. September, für die es wieder 3co Gramm gibt. Um jedermmin ausreichende Gelegenheit zur Einlösung zu geben, ist die Gültigkeit der Marken vom 1. bis 15. September auf den ganzen Monat September ausgedehnt worden. Jeder Arrdrang ist vollkommen zwecklos, da genügende Zuckermengen zur V^fiigrrng tehen, so daß aus j-ede Marke die vorgesehene ^Nenge abgegeben werden kann. Der Einmachzucker wird in den ersten Tagen des September eintreffen. Es empfiehlt sick) daher, die Zuckermarken erst einige Tage nach dem 1. Septenrber ernzulösen.
** Bei der Goldankaufsftelle süid die Plaketten rnm- wehr emgetronen. Die Einlieferer von Goldgegenstcmden .im Werte von über 5 Mark leien darauf hiligewiesen, daß sie gegen Zeigen der m chrrnr Besitz beftnöftcheu, vom Ehrenausschuß au^e'^llten GedeuDlatter die ihnen ziisteheude Plakette bei der Gollaukaufs,telle wahrend der Dienststungen (Dienstag nachmittags ?o?/' tLÄ Uhr und Samstag vormittags zlvischerr 10 Wifa Xf ll Uchr) tn Emosang nehmen können. Die Einlieserung tut Goldgegenstanden hch bedauerlicherweise in letzter Zeit wesentlich iwchgelaßen. Es wäre int Interesse der Sache zu wünschen, wenn vre Aufgabe der Plakette zur Folge hätte, daß sich noch recht viele Säumige entichlregen möchten, ihr Gold dern Vaterland zur Verfügung zu stellen, entsprechend dem auf der Plakette befindlichen „Gold gab ich zur Wehr, Eisen nahm ich zur Ehr". Es er übrigens an dieser Stelle noch darauf aufmerksam gemacht, kurzem! im Kreisblalt amtlich bekannt gegeben, dLe Plakette besonderen gesetzlichen Sämtz genießt und nicht nachgs- ^wet werden dars. Auch käuflich ist die Plakette nidyt zu erwerben jtellt imthin noch für uirsere Kinder und Kücheskinder ent wertvolles Zeugnis von Opserfreudigkeit in schwerer Zeit dar.
Starkenburg und Nheinhessen.
a, um. Ofsenbach a. M, 28 . 2lug. Die erste Offenbacher Ä' r t e g ö T u d> e , eine der Ernährungssrage dienende Speiseanstalt m wzrcher Grundlage, ist heute ihrer Bestimmung übergeben worden. AM Lamstag mittag fand eine Besichtigung mit Kostprobe tutt, zu der enre. Anzahl Gäste erschienen rvaren. An ihr nahMsr terl Bürgermeister Porth, die .Beigeordneten Eißnert tmd Kappus, dieser als Dezernent des gesamten städtischen Krims- ernahvnngswe,ens, Vertreter der Stadtvevordnetmversanimlwm des städtti chen^ Ernahvungsbeirrrts und des VerpflegimgZausschw- ses der Krtegssürsorge. Bürgermeister Porth hielt die Einsührmu^- amprachL und dre Letterin der städtischen 'Anstalt, Frmt Anna FmstMann, .Machte in liebenswürdigster Weise die Wirttit Die Mpvobe, aus Graupe:tsttppe, Gemüse Mit Fletsch und KartoMn oestehend, war von vorzüglichem^ Gei'chntack. Die Küche selbst ist lufttg intb prakttich eingerichlet, sie enthält vier moderne Kochkessel aus delien 2400 Personm gespeist werden können. Das Essen kostet 3o Pfg. dte Portion bet zweimal ,vöchentlicber Fleischspeise für Hermann, der, m ONeubach ansässig .ist. Leider steht noch fern ytaunt zur Verfügung, in dem das Essen an Ort nnd Stelle ver- zchrt werden kann, bei Eintritt der kalteit Jahreszeit soll jedoch auch damr Lrvrge getragen werden. Ant ersten Tag wurden über: 600 Peponen gespeist.
Hessen-Nassau.
lp. Frankfurt a. M., 27. Aug. Trotz des reauerisäieu Wetters, das viele ländliche BesuckM- ^abbiell, 'nach F^ckchrt^ kommen, war dte Franksutter Kriegsaus,lellung im Hvlzhausen- park am hcuttgen Sonntag von etwa 8000 Personm besucht, eine Zahl, dte dte Erwartungen der Ausstellnngsleuung weit über- trifft. Dauk der guten Organisatvon wickelte iich der riesige Ver- der ftch m der Hauptsache aus die paar Nachmittagsstmtdeit beschrankte, ohne Storung ab.
= Ö u V X J t* ® er Hilfsverein für den
*SSP ^ N bei ^er Gründung einer Kleinsiedlungs- gesell chaft zur Errlchtung von Wohn- und Wirtschaftsheimstätten e Krregerwitiven usw. mit Anteilen in Höhe ttäg?95500^Dlatt^"0E ^^samtkapital der Gesellschaft be-
q ~ £ r a n l ^ Q - Aug. Das „Manuesmannröhren-
^.ager, G. nt. b. H. Frankfurt a. M.". stellte der Stadt 40 000 Mk fuc gememnutztge und wohltätige Zwecke ztw Verfügung.
b s “' 2 ?‘ ' lu ^' großer Preisunterschied el r e den erngererchteit sechs Angeboten an? die auf dem
hiesigen anszusuhrenden Erd-, Ntanrer- nnd Betonarbeiten
E Angebot belief sich ans 6l75Mk., das höchsie aus 11136 Mk., mithtn etn Preisunterschied von 4961 Mark.
al. - i m b u r g , 27, Ang. Gestern starb iin d?daul Rintelen. Er gehörte lange Fahre d» Stadtoc„rd„etenver,alnmlung an und wurde erst vor kuäem
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