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24.5.1916 Erstes Blatt
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M. Jahrgang

Nr. 121

Der Lnzei-er

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Erft« Blatt

Mittwoch. 24. Mai Pit

General-AimiM für Oberheßen

ALLUgSurel monatl. 90 Pt., viertel- jährl. Mt. 2.65; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.; durch die Post Mt. 2.45 v iovtel- jährl. ausjchl. Beftekg. Zeilenpreis: lokatlatzs., ausw. 20 Pt. Haupt- schrijtloiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, und Ge-

Uermischtes ffch tss a a l: Fr. R. Zenz;

Rotonsitsörs«! mid Verlag der BrShl'schen llmv.-Svch- und Steindnukerei 8. Lange. Lchristleitung. «eschäftsjtelle und Druckerei: Schulpr.7.

es

(WTB.) Großes HauptguLktzirr, 23. Mai.l (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Wsicht eines G-osermngrlffs der Engländer süd­westlich von Givenchy-en-Gohelle wurde erkannt, die Ausführung durch Sperrfeuer verhindert. Kleinere englische Vorstöße in Gegend von Roclincourt wurden ab- gkwieseu.

Im Maas gebiet war die Grstchtstätigkeit infolge ausgedehnter GcgerrftsArersuche des Feindes befouders lebhaft.

Links des Flusses nahmen wir südlich des C a m a r d - Waldes ein französisches Blockhaus. Feindliche Angriffe östlich der Höhe 394 und am Südhcnwe desToten Mannes" scheiterten.

Rechts desFlnsses kam es auf der Front nördlich des Gehöftes T h i a u m o n 1 bis in den Caillettewald zu heftigen Jnfanteriekämpfeu. Im Anschluß an starke Feuervorberei­tung drangen die Franzosen in unsere vordersten Stellungen ein. Unsere GiHerrstöße warfen sie auf den Flügeln des Arr- griffsadchnittes wieder zurück.

Südlich des Dorfes und südlich der ehemaligen Feste Douaumont, die übrigens fest in unserer Hand blieb, ist der Kampf noch nicht abgeschlossen. Nordwestlich der Feste Vaux wurde ein vorgestern vorübergehend in Feindeshand gefallener Sappenkopf zurückerobert.

Durch Sprengung zerstörten wir auf der Combres- höhe die erste und zweite französische Linie in erheblicher Anlehnung.

Bei Vaux-les-Palameix und Seuzey (auf den Maashöhen südöstlich von Verdun) brachen feirrdliche An­griffe in der Hauptstütze im Sperrfeuer zusammen. Kleinere in unsere Gräben eingrÄrungeue Wtrilungen wurden dort nirdergekämp ff.

Ein feindlü^S Flugzeug wurde südwestlich von Vailly abgejchossrn.

Oeftlicher und BalraurriessschaupLatz.

Nichts Neues.

OberOe Heeresleitung.

' r » B

Wahrend um Verdun die Kanonen donnern und in I heilem Handgemenge um Schützengräben gerungen wird, schreitet der Wettersturz in den Tiroler Bergen unaufhalt­sam fort irrfb füllt die zum Rausch desGedenktages" er­hobenen Becher der Italiener mit einem eiskalten Lethe­stoff. Zu den neuen Siegen, die der letzte Wiener Bericht meldet, stellen wir neue Armut^Mgnisse der italienischen Hetzer und Hellen.

Der Er i r ur er w rg S tag der italienischen Kriegserklärung hat uns aber nicht weniger als drei interessante und beden- l lungsvolle Darlegungen von Staatsmännern gebracht, die alle mehr oder weniger vom kommenden Frieden handeln, j Was unser Reichskanzler einem amerikanischen Journalisten . offenbart hat, ist eine notwendige und nützliche, aber nichts i mehr Neues enthaltende Entgegnung auf die jüngst viel er- r örterte LaienprÄngt Sir Eiooard Greys. Es kamt uns nur -willkommen sein, wenn ein Amerikaner die Brieftasche voll Beweise von englischer Heuchelei und russisch-französischer TücL bei seinen Landsleuten noch einmal ausbreitet, denn idie milde Sonne der Menschlichkeit über dem atlantischen Ozean ist bisher doch noch nicht in die Keller und unterst irdischen Minengänge des Weltkrieges eingedrungen, oder der Präsident dieses Menschlichkeitslichtes hat es nicht ge­wollt. Wir unterstreichen nur einen Satz der neuen Erörte­rungen des Herrn v. Bethmanu Hollweg:Eines weiß ich: Nur wenn sich die Staatsmänner der kriegführenden Länder aus den Boden der wirklichen Tatsachen stellen, wenn sie die Kriegslage so nehmen, wie sie jede Kriegskarte zeigt, wenn sie mit dem ehrlichen Willen, das entsetzliche Blutvergießen zu beenden, bereit find, unter­einander die Kriegs- und Friedensprobleme praktisch zu er­örtern, nur dann werden wir uns dem Frieden nähern."

Und nun können wir auf'der Grundlage dieser wichtigen Feststellung zur Betrachtung dessen übergehen, was die bei­den anderen Staatsmänner am denkwürdigen 23. Mai vor der Welt ausgebvertet haben. Zuerst Wilson, der PrAsi- dent der Bereinigten Staaten Er hat am Samstag in Eharlette (Nord-Carolina) zur Feier des 141. Jahrestages der Unterzeichnung der Mecklenburger Unabhängigkeitser- Wrung eine auffallende Rede gehalten, hinter der man be­stimmte Absichten suchen muß, die sich auf die Beendigung .des großen Krieges beziehen. Er erklärte, die Zeit sei für \tie Vereinigten Staaten gekommen, ihre Dienste zur L^bei- j fiihrung des Friedens zwischen den kriegführenden LÄrdern .Europas curzübieten. Wir möchten hierzu gleiche die Zwi- schenfrage stellen: Hat Wilson die Bedingung Greys erfüllt, oder will er sie erfüllen? Will er vor Grey hin­treten und sagen: ich k am n vermittebn, denn ich stehe auf Englands Seite? Wilson erklärt, aus dem gegenwärtigen Stillstand der kriegerischen Operationen Hoffnungen für den Frieden herzuleiten.Wenn IW," so redet er die Krieg- führenden an,'nicht überwäLigeir könnt, so müßt Ihr be- ratschla gen." Liegt in diesem Satze eine Anerkennung dessen, was der deutsche Reichskanzler in dem oben ange- führten Satze gesagt hat? Präsident Wilson müßte, wenn er vermitteln will, zuerst ein Urteil aussprechen, nämlich dar­

über, ob Sir Grey berechtig L war, zu verlangen, daß der Vermittler auf englischer Seite stehen müsse und ob es an der Feststellung des deutschen Kanzlers irgend etwas zu beanstanden gibt oder nicht. Wir verhehlen nicht, daß noch gar zu kurze Zeit verstrichen ist, seit Wilson an Deutschland, seine Mgterung und sein Voll, ungnädige Worte gerichtet hat, und wir erinnern uns der Feststellung des Herrn von Bethmanu Hollweg, daß das deutsche Volk den amerikanischen Vorwand der Menschlichkeit nicht mit vollem Glauben hin­zunehmen vermöge. Wenn Wilson wirklich ernsthast am Frieden arbeiten wollte, so hätte er darauf Bedacht nehmen müssen, dem einen der Kriegführenden nicht die bittere Kost des Mißtrauens hinzuschieben, während er dem andern, in­dem er Greys Bedingung mit wohlwollendem Stillschweigen übergeht, mit der Fackel des Vertrauens voranleuchtet. Min­destens müßte Deutschland verlangen dürfen, daß das amt­liche Amerika, bevor es dieheißen Dinge" Europas, anfaßt, auch England zur Anerkennung des Völkerrechts zwingt. Wir wollen sehen, was für eine Note es ist, die in den nächsten Tagen von Washington nach London gehen soll.

Immerhin, Herrn Wilsons Worte haben etwas an sich, was uns befriedigt. Er glaubt offenbar nicht daran, daß die Entente die Landkarte, die der deutsche Griffel umi- gestaltet hat, noch wesentlich verändern könnte. Er glaubt nicht an die große Offensive der uns feindlichen Verbündeten. Wir aber dürfen ffeudig darauf verweisen, daß es doch noch einige Veränderungen geben kann, wenn der Friede nicht über Nacht kommt, und die Ereignisse in Tirol sollten dem amerikanischen Präsidenten zeigen, welche Windrichtung die Weltgeschichte eingeschlagen hat. Das ist freilich etwas an­deres als dasprophetische Muster für das Menschen­geschlecht, das Uns Wilson ^in feitner neuesten Rede> aus­gemalt hat. Wir denken weniger an weltferne SymbÄe als an die Notwendigkeiten, die uns der rauhe Atem der Zeit hinstellt. Und wir denken, daß es in absehbarer Zeit wohl Frieden geben wird, aber keine Verbrüderung der Nationen, und wenn uns derSchmelztiegel" noch so verlockend herüber- gehallen wird. Und wollet wir nicht auch dem dritten ^r Friedensredner, Herrn Briand, dem Ministerpräsi­denten Frankreichs ein wenig Beachtung schenken? Er er­kläre, das Wort Friede sei eine Lästerung, wenn der An­greifer nicht bestraft werden solle. Nur aus Frankreichs Sieg könne der Friede hervorgehen. Es sind also außer Kämmen und sonstigen heißen Dingen in Europa auch noch heiße Köpfe nebeneinander, auf die der Friedensstrahl aus Washington vorerst noch keine große Wirkung tun wird.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 23. Mm. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauümrl: 23. Mai 1916.

RussischerKrieg Schauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Unsere Tnrppen rücken nun auch beiderseits des Su- ganata!es vor. Burgen (Borgo) wurde vom Feinde fluchtartig verlassen; reiche Beute fiel in unsere Hand.

Das Grazer Korps überschritt die Grenze und verfolgt den geschlagenen Gegner. Das italienffche Werk Monte Verena ist bereits in unserem Besitz.

Im Brand tat ist der Angriff aus die feindlichen Stellungen bei Chiesa im Gange.

Die Zahl der seit 15.Mai erbeuteten Geschütze hat sich auf 188 erhöht.

Unsere Seeflugzeuge belegten die Effenbahnstrecke San Dena di P iave-Porto rruaro mit zahlreichen Bomben.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

. £j L * * *

Der Schrecken der Italiener.

Köln, 24. Mai. DerKöln. Volksztg." zufolge ver­lautet gerüchtweise, König Viktor Emanuel habe bei Nacht und Nebel mit seiner ganzen Begleitung sein Gene­ralquartier bei Udine verlassen und sich mehr nach Venedig bezw. Padua zurückgezogen.

Der Kriegsberichterstatter des Corr. della Sera meldet aus Südtirol, es fei zweifellos der allerschwierigste Augenblick des Krieges seit dessen Beginn. Es handle sich um einen der heftigsten Angriffe, welche jemalsdereuropäische Kriegbrachte. Schreck­lich sei die Schlacht entbrannt, riesenhaft sei die An­wendung der feindlichen Artillerie. Die Berge seien dicht gedrängt voll von Oesterreichern, welche von allen Seiten he r an stur m ten, alles mit sich fortreißend.

Ein Telegramm des Kaisers Franz Joseph.

Innsbruck, 23. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der Landesausschuß richtete durch den Landeshauptmann, Frei­herrn v. Kathrein, anläßlich des Jahrestages der italienischen Kriegserklärung und der Erfolge in Südtirol ein Huldi­gungstelegramm an den Kaiser, auf^das folgende Antwort eingelaufen ist:

Mit llnffrichkiger Freude und tiefbewegtem Herzen habe ich die anläßlich des Jahrestages, der italienischen Kriegs­

erklärung vom Landesausschuß meiner gefürsteten Grafschaft Tirol zum Ausdruck gebrachten Gefühle unwandelbarer An­hänglichkeit meines geliebten Landes Tirol entgegengenom­men. Ich und mein Haus sprechen dafür dem Landesausschuß herzlichsten Dank aus, indem ich zugleich der seit einem Jahr­hundert erprobten Tapferkeit und patriotischen Haltung Tirols mit inniger Rührung gedenke. Angesichts der in den letzten Tagen von meinen braven und tapferen Truppen unter bewährter Führung errungenen bedeutenden Erfolge gebe ich der Hoffnung Raum, daß es mit der Hilfe des All­mächtigen gelingen möge, den heimatlichen Boden des Landes vom Feinde zu befreien. Franz Joseph.

Der Gedenktag in Triest.

Triest, 23. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der Gedenk­tag der italienischen Kriegserklärung wurde durch einen feier­lichen Gottesdienst begangen. Abordnungen der Triester Bür­gerschaft und der Triester Handelswelt erschienen bei dem Statthalter, um ihm eine Huldigungskundgebung für den Kaiser zu. unterbreiten. Stadt und Hasen sind reich beflaggt und unter der Bevölkerung herrscht Feststimnrung, die durch die Siegesnachrichten von der Tiroler Grenze noch erhöht wird. Alle Blätter bringen begeisterte und patriotische Ar­tikel und betonen die unerschütterliche Treue und Anhäng­lichkeit Triests und des Küstenlandes an Kaiser und.Reich. Ein Erlaß des Feldmarschalls Erzherzog Friedrich.

Wien, 23. Mai. (WTB.) Feldmarschall Erzherzog Friedrich hat nachstehenden Armeeoberkommcmdobefehl erlassen:

Heute vor einem Jahr krönte Italien seinen langgl^ planten, sorgfältig vorbereiteten Verrat an der Moncochie durch seine Kriegserklärung. Ueber eine halbe Million Feuer- gewehre stark, den Kräften unserer Verteidigung achtfach überleMN, stand damals das feindliche Heer drohend an unserer Grenze. Mt vermessener Ruhmredigkeit versprachen die führenden Männer drü­ben dem betörten Volke einen leichten, sicheren Sieg: Zn raschrnr Ansturm sollten die italienischen Mafien über diennerlösten" Gebiete hinaus bis^in das Herz unseres' Vaterlandes getragen wer­den urrd mit dessen Zertrümmerung den Weltkrieg entscheiden. Tie ftirchtlosen Verteidiger aber geboten dem verhaßten Gegner überall Halt, wo meine Befehle es bestrnimten. Unser Siegeslauf im Norden ward durch derr heimtückischen Rückencmgrifi nicht ge­hemmt. Allmählich vermochte ich dann unseren schrvachen Grenz­schutz durch sreigewordene Truppen zu stützen, wenn es dir Lage forderte. Vier ScUachten am Jsonzv und zahlreiche Gefechte an der ganzen Front vom Stilfier Joch bis zum Meere rechtfertigten mein Vertrauen in die Kraft unserer Abwehr glanzend. 'Bis vor kurzem konnten nur unsere tapfere Flotte imd unsere braves Flieger Schrecken und Verwirrung an die feindliche Küste und in feindliches Land tragen.

Fast ein volles Jahr mußten wir uns gedulden, ehe die Stunde des Angriffs und der Vergeltung schlug. Endlich ist diese Stunde gekommen. Schon unser erster Ansturm brach eine gewaltige Bresche in die sefirdliche Front. Viel ist getan, mehr noch bleibt zu tun übrig. Ich weiß, ich fühle es: Tapferkeit und Ausdauer werden es leisten. Soldaten der Süd Westfront! Vergesset nicht im Kampfe, daß Italien an der Verlängerung dieses Krieges schuldig ist: vergesset nicht, die Blutopser, die cs gekostet hat. Befreiet Eure Heimat von den, Eindringlingen: schaffet der Monarchie auch im Südwesten eine Grenze, deren sie zu ihrer künftigen Sicherheit bedarf. Meine innigsten Wünsche und die innigsten .Wünsche all Euerer Kameraden begleiten Ench! »Erzherzog Friednch, Feldmarschall."

Die vierte österreichische Kriegsanleihe.

Wien, W. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Das Postspar- kassenamt teilt mit: Die Zeichnungen ans die vierte österreichische Kriegsanleihe betragen 43267 w Millionen. Die endgültige Schlnßzisfer wird erst später festaestellt, weil die Zeichnungen der letzten Tage noch nicht vollständig vorliegerr.

Der italienische Bericht.

Rom, 22. Mai. (WTB.) Amtlicher Heeresbericht: In der Gegend vom Tonale- und Adamellv-Gebiet führte die Tätigkeit der beiderseitigen Infanterie zu kleinen Zusammenstößen, die zu unserem Vorteil endigten. Zwischen Gardasee und' Etsch Geschützfeuer und Zusammenstöße mit feindlichen Abteilun­gen, die überall abgewiesen wurden. Gestern noch immer heftige Beschießung unserer Stellrmgen auf dem Unken Etschufcr; darauf ein neuer heftiger Angriff, der durch unsere Truppen mit schweren Verlusten sür die feindliche Infanterie vollständig abgewiesen wurde. An der übrigen Front kein wichtiges Ereignis außer in hei Astachgegend. Zwischen dem Astachtal, Brenta- und Su- ganatal dauerte der feindliche Angriff, der sich gegen , unsere Vorstellungen westlich von den Tälern Dorra (Astachgegend) . Assa, Maggio und Campelle richtete, ntit Unterstützung einer zahlreichen und mächtigen Artillerie rnit wechselndenr Erfolge fort. 1 In Kärnten und am Jsvnzv Tätigkeit der beiderseitigen Ar- ; tillerie, am lebhaftesten im oberen Buttal und in der Gcgent. von Monsalcone. Feindliche Flugzeuge Nmrsen gestern einige * Bomben em Larntal und in Carnien ab, die einige Opfer forderten 1 und leichten Schaden verursachten. Morgens wurde bei einem Lufiangrifs auf Porto Gruavo ein feindliches Wafferfiugzeug durch unsere Batterie heruntergeschofien.

* * *

Der französische Bericht.

Paris, 23. Mai. (WTB.) Amtlicher Bericht vom M on tag nachmittag: Südlich! von Berry-au-Bac sprengten die Franzosen tut der Höhe 48 zwei Minen erfolgreich In "der Champagne sandten die Deufichen in dein Abschnitt znüschen. der , Straße S o u a i u - S o m ni e - P y mrd der Sllaße S t. S ou. * plet-St. Hilaire erfolglos Gaswvlün aus, da die Äan^

I dernng fir der Windrichtung den ganzen .Gasschleier beinahe sofort