Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8* /,Uhr des Vormittags Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf-, für Text- anzeigen von 70mm Breite 60 Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags veilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter Heimat im Bild - Die Scholle Monatr-Vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. „ --25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüfie unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Gießen Stellen-., Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Npf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. _ behördliche Anzeigen 6Rpf. Sn.4 o.,,,,: B.WW WW - IW '» «° «IW*»« W-nW - M..,..««. nr 190 Stifts Blatt M- Jahrgang 1 Donnerstag, 16. August 195-1 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für tvbechessen Das politische Testament Hindenburgs. Ein eindrucksvolles Bekenntnis zu der deutschen Erneuerung durch Adolf Hitler. mädjtigte. Die Sehnjucht „nichts mehr wissen zu j j, ^-ü>en, anscheinend alle heiligen U-beriieserungen __uaJ- oinor OXXplt in her die aufaewuhlten hiKillt mirh fich wieder ver- Ingen d!" Die Voraussetzung des Ausbaues im Änern Berlin, 16. Aug. (WB.) Das politische Testament des verewigten Reichspräsidenten von Hindenburg wird von allen Berliner Morgenblättern in größter Aufmachung -auf der ersten Seite gebracht und von den meisten Blättern mit Kommen- wioder zu gehen vermag. Ich habe die feste Zuversicht, daß auch dies- mal, wie in jenen Zeiten, der Zusammenhang mit unserer großen reichen Vergangenheit ge- Obersatzberg, 15. Aug. (DKV.) Bi3efan3ler ; a. D. von Papen überbrachte im Auftrage des , Obersten von Hindenburg dem Führer! und Reichskanzler Adolf Hitler ein | Schreiben, welches das Politische Testament des verewigten Herrn Reichspräsidenten General- j feldmarschall von Hindenburg enthielt. 3m Auftrag des Führers übergibt Herr von Papen hiermit das Dokument der Oeffentlichkeit. Der vom Reichspräsidenten versiegelte Umschlag des Schreibens trägt die Aufschrift: „Dem deutschen Volke und seinem Kanzler. \ 2Uein Testament. Dieser Vries ist durch meinen Sohn dem Herrn Reichskanzler zu übergeben." Der Inhalt des Schreibens ist folgender: „Dem deutschen Volke und seinem Kanzler! 1919 schrieb ich in meinem Vermächtnis an das deutsche Volk: Mr waren am Ende! Wie Siegfried unter dem hinterlistigen Speerwurf des grimmen Hagen, ,o stürzte, unsere ermattete Front. Vergebens hatte sie versucht, aus dem versiegenden Quell der heimatlichen Kraft neues Leben zu trinken. Unsere Aufgabe war es nunmehr, das Dasein der übriggebue- benen Kräfte unseres Heeres für den spateren Aufbau des Vaterlandes zu retten. Die Gegenwart war verloren. So blieb nur die Hoffnung auf die Zu- w ollen" von einer Welt, in der die aufgewühlten Leidenschaften den wahren Wertkern unseres Volkes bis zur Unkenntlichkeit entstellten, ist menschlich begreiflich und doch — ich muß es offen aussprechen, wie ich denke: Kameraden der einst so großen, stolzen deutschen Armee! Könntet Ihr von Verzagen -sprechen? Denkt an die Männer, die uns vor mehr als 100 Jahren ein innerlich neues Vaterland schufen Ihre Religion war der Glaube an sich selbst und an die Heiligkeit ihrer Sache. Sie schufen das neue Vaterland, nicht es gründend auf eine uns wesensfremde Doktrinwut, sondern es aufbauend auf den Grundlagen freier Entwickelung des einzelnen in dem Rahmen und in der Verpflichtung des Gesamtwohles! Diesen selben Weg wird auch Deutschland wieder gehen, wenn es nur erst einmal Das Echo im Reich. Hindenburgs letzte große Tat.-HeissHindenburgs Hoffnung erfüllen! Ich danke der Vorsehung, daß sie mich an meinem Lebensabend die Stunde der Wieder- erstarkung hat erleben lassen. 3ch danke all denen, die in selbstloser Vaterlandsliebe an dem Werke des Wiederaufstiegs Deutschlands mit- gearbeitet haben. Wein Kanzler Adolf Hitler und seine Ve- roeaung haben zu dem großen Ziele, das deutsche Volk über alle Standes- und Klassenunterschiede zur inneren Einheit zusammenzuführen, einen entscheidenden Schritt von historischer Tragweite getan. 3ch weiß, daß vieles noch zu tun bleibt, und ich wünsche von Herzen, daß hinter dem Akt der n a t i o n a l e n Erhebung und des völkischen Zusammen s ch l u s s e s der Akt der V e r s ö h n u n g stehe, der das ganze deutsche Vaterland umfaßt. Ich scheide von meinem deutschen Volk in der festen hofsnung, daß das, was ich im Jahre f919 ersehnte und was in langsamer Reife zu dem 30. Januar 1933 führte, zu voller Erfüllung und Vollendung der geschichtlichen Sendung unseres Volkes reifen wird. In diesem festen Glauben an die Zukunft des Vaterlandes kann ich beruhigt meine Augen schließen. Berlin, den 11. Mai 1934. von Hindenburg. kunft. . heran an die Arbeit? Ich verstehe den Gedanken an Weltflucht, der sich vieler Offiziere angesichts des Zusammenbruchs 1Q)er tit,luen|U;U|n;il ullv . rirh alles dessen, was ihnen lieb und teuer mar, be- . frühere staatliche Auffassung unter sich " — - — - ? - - miHnn >ii J 1 r . v H ökorft »fori innen Diese Worte schrieb ich in dunkelster Stunde und in dem vermeintlichen Bewußtsein, am Abschluß meines Lebens im Dienste des Vaterlandes zu stehen Das Schicksal hatte anders über mich bestimmt. Im Frühjahr 1925 schlug es ein neues Kapitel meines Lebens auf Noch einmal sollte ich an dem Geschick meines Volkes m9l™tfmeine feste Zuversicht zu Deutschlands unver- sieqdaren Quellen gab mir den Mut, die erste und zweite Wahl zum Reichspräsidenten anzunehmen. Dieser felsenfeste Glauben verlieh mir u« die innere Kraft, mein schweres Amt unbeirrt durch- ^Der^eH te Abschnitt meines Lebens ist zugleich der schwerste für mich gewesen Viele haben mich in diesen wirren Zeiten nicht verstanden und nicht begriffen, daß meiue emsige Gorge war, das zerrissene und entmutigte deutsche Volk zur selbstbewußten Einigkeit zuruckzufuhren. Ich begann und führte mein Amt in dem Bewußtsein, daß in der inneren und äußeren Politik eine entsagungsvolle Vorbereitungszelt notwendig war. Von der Osterbolschafl des Jahres 1925 an, in der ich die Kation zu Gottesfurcht und fozla- ler Gerechtigkeit, zu innerem Frieden und zu politischer Sauberkeit ausrief, bin ich nicht müde geworden, die innere Einheit des Volkes und die Selbstbesinnung aus seine besten Eigenschaften zu fördern. Dabei war mir bewußt, daß das Staatsgrundgeseh und die Regierungsform, welche die Kation sich in der Stunde der großen Kot und inneren Schwäche gegeben, nicht den wahren Vedürsnissen und Eigenschaften unseres Volkes entspreche. unseres Vaterlandes. Das ist di- felsenfeste Ueberzeugung, mit der ich die blutige Wahlstatt des Valkerkamps-O verließ. Ich habe das Heldenringen meines Vaterlandes gesehen und glaube nie und nimmermehr, daß es sein Todesringen gewesen ist. Gegenwärtig hat eine Sturmflut wilder politischer Leidenschaften und tönender Redensarten um 1 ' r <..... rx__11; 4> „ Otitffnllimn nntPK IlCD wahrt, und wo er vernichtet wurde, wiederhergestellt wird. Der alte deutsche.Geist wird sich wieder durchsetzen, wenn auch erst nach schwersten Läuterungen in dem Glutofen von Leiden und Leidenschaften. Unsere Gegner kannten die Straft dieses Geistes, sie bewunderten und haßten ihn in der Werktätigkeit des Friedens, sie staunten ihn an und sürchteten ihn aus den Schlachtseldern des großen Krieges. Sie suchten unsere Stärke mit dem leeren Worte „Organisation" ihren Völkern begreiflich zu machen. Den Geist, der sich diese hülle schus, in ihr lebte und wirkte, den verschwiegen sie ihnen. 2Hit diesem Geiste und in ihm wollen wir aber aufs neue mutvoll wieder aufbauen. Deutschland, das Aufnahme- und Ausstrah- lüngszentrum so vieler unerschöpflicher Werte menschlicher Zivilisation und Kultur wird so lange nicht zugrunde gehen, als es den Glauben behält an seine große weltgeschichtliche Sendung. Ich habe das sichere Vertrauen, daß es der Gedankentiefe und der Gedankenstarke der Vesten unseres Vaterlandes gelingen w.rd, neue Ideen mit den kostbaren Schätzen der früheren Zeit zu verschmelzen und aus ihnen verein' dauernde Werte zu prägen, zum heu Während wir Lebenden uns schon wieder tm harten Tageskampf um unfer Dasein als Bott und Staat befinden, wahrend wir uns eben anschicken, dem deutschen Führer im millionenfachen Ehor Dank und Vertrauen auszusprechen, erhebt sich noch einmal die tiefe väterliche Stimme des großen Helden, den wir in Tannenberg feierlich zur letzten Ruhe begleiteten. Noch einmal reckt sich vor unseren Augen die ragende Gestalt auf, die schirmend ihre Hand über das Reich hält. Noch emmal fühlen wir ahnend die unfaßbare Größe dieses Men- chendaseins, das keine andere' Bestimmung und keine andere Erfüllung kannte als nur diese: deutsch zu sein. Das Testament, das Hmden- burg seinem Volke und seinem Kanzler Adolf Hi - ler als Vermächtnis hinterlassen lfat, ist ein erschütterndes Zeugnis für dieses völlige Aufgehen der eigenen Persönlichkeit t mb eut- schen Gedanken. Hindenburg war 7Jahre alt, als er 1919 angesichts des Zusammenbruchs seine Hoffnung auf die einstige Wiederkehr des deutschen Kaisertums setzte, er war 87 Jahre; alt, als er seine Augen schloß m der f^ten Hoffnung, daß das, was er 1919 ersehnte, nämlich die Wieder- erstarkung des deutschen Volkes, und was in langsamer Reife zu dem 30. Januar 1933 ^rte zu voller Erfüllung und Vollendung der ge^t^Wn Sendung unseres Volkes reifen werde. Welcher Mensch hat im Dienst des Vaterlandes lemals so sich selbst überwunden? Seinen letzten Wicken aber l werden diejenigen, denen er tyn offenbarte, her Kanzlerund sein Volk, im Leben und im Tode (erfüllen. vernichtet. Aber diese Flut wird sich wieder verlaufen. Dann wird aus dem ewig bewegten Meere völkischen Lebens jener Festen wieder auftauchen, an den sich einst die Hoffnung unserer Vater geklammert hat, und auf dem fast vor einem halben Jahrhundert durch unsere Kraft des Vaterlandes Zukunft vertrauensvoll begründet wurde, das deutsche Kaisertum! Ist ,0 erst der n a fto n a e Gedanke, das nationale Bewußtsein wieder erstanden, dann werden für uns aus dem ar oft en Kriege auf den kein Volk nut berechtigterem Stol und reinerem Gewissen zurückblicken kann als das unsere, solange es treu war, sowie auch aus dem biteren Ernst der jetzigen Tage sittlich wertvolle Früchte reifen. Das Blut aller derer, die im Glauben an Deutschlands Große gefallen sind, ist dann nicht vergeblich gefloßen In dieser Zuversicht lege ich die Feder aus der Hand und baue fest auf dich — du deutsche Die „Deutsche Zeitung" schließt dann: Dem ganzen deutschen Volke wird das Vermächtnis Hindenburgs zu neuer Mahnung: Helft Hi nde nbu r gs Hoffnung erfüllen! Krönt die historische Tat des 30. Januar! Stimmt am 19. August mit Ja. Der „Lokalanzeige r" betont: Der letzte Wille Hindenburgs beweist, w i e s e h r e r s e i n e m Kanzler vertraute, wie sich die Meinungen und der Glaube dieser beiden Männer miteinander zu einer klaren Linie verbunden haben, wie fest der Bund von Potsdam begründet war. Die „Berliner B ö r s e n z e i t u n g meint, der Staat werde Sorge tragen müssen, daß der deutschen Jugend Hindenburgs letzte Worte nahegebrach und in ihrer Bedeutung unvergeßlich cmgepragt werden. Das Blatt schreibt: Indem dieser große Mann, schon an her Schwelle des Jenseits stehend, die Feststellung trifft, daß ihm die am 30 Januar 1933 begonnene Entwicklung die Gorgen nimmt und den Tod leicht werden läßt, stellt er sich in seiner ganzen mnstischen Größe, vor der sich die Welt verneigt, vor Adolf Hitler. So ist die Niederschrift seines politischen Testamentes Hindenburgs l e tz t e g r o ß e Tat, an der die Welt nicht achtlos vorubergehen kann' Hindenburgs Testament muß dazu beitragen, die Atmosphäre zu entgiften. taren versehen. , , , „ , So schreibt der „V ö l k i s ch e B e o b a ch t e r . u a Das Testament Hindenburgs ist em er- . greifendes Abschiedswort an jein deutsches Volk. In ihm hat er sich noch einmal , als der Mann gezeigt, als den wir ihn seit ie kannten und als der er in uns roeiterleben wird: als der große Deutsche. Ergreifend für uns i .deshalb, weil nicht Wehmut aus den Worten des Vermächtniffes spricht, sondern der S t o l z und die Zuversicht, mit der Hindenburg von uns geht. Diese feste Zuversicht ist sein Vermächtnis, das er uns mitgibt, und das fortleben wird, solange es Menschen gibt, die deutschen Stammes und deutschen Geistes sind. Und in stummer Ergriffenheit fleht das junge Deutschland, wenn es von diesem Manne Die Worte lieft: „Ich danke der Vorsehung daß ie mich an meinem Lebensabend die Stunde Der Wiederauferstehung hat erleben lassen. In einem weltgeschichtlichen Dokument wie es das Testament Hindenburgs ist und bleiben wird, ist ein solches Bekenntnis für Den neuen Staat, Der mit Dem Willen und Dem Mitwirken Des ReichspräfiDenten aufgebaut rourDe, Ehre und Verpflichtung zugleich. Die „Kreuzzeitung' urteilt: Hindenburgs politisches Testament wird zu jenen .wenigen Dokumenten gehören. Die über eine vergängliche Gegenwart hinaus kommenden Generationen als em unvergängliches Zeugnis r,eu^ 1 s deutschen Geistes gelten werden Hindenburg schied von dieser Welt in dem Bewußtsein, daß m : den starken Händen des Führers und Kanzlers, dem er das Verdienst, das deutsche Volk geeint zu hgben, : werfennt, die Zukunft des deutschen Volkes m der besten Hut ist. I m G e i st e H i n d e n b u r g 5 h e m Führer f o I g e n h , has ist has, was mit hem Sg'ÄÄ'SetÄÄrtS. In der ^,D^u t"f"ch e n Z e i t u n g" heißt es: Das letzte Bekenntnis Hindenburgs ist (em Dank an hie Vorsehung, hie ihn hie Gtunhe her durch Eitler he beigeführten Wiedererstarkung erleben l eß, fein Danf an Hitler unh seine Getreuen, hie in selbstloser Vaterlandsliebe has Werk hes Wieheraufftiegs Deutschlanhs in Angriff genommen haben, und fern festes Vertrauen auf die Vollendung dieses Werkes. TxJ & laftete auf ihm und drohte in stj^r si°ig°nd°n Auswirkung unser- Station zum Zufammenbrechen zu bringen. Lange verstand die uns umgebende Dell nicht daß Deutschland nicht nur um seiner selbst willen, sondern als der Fahnenträger abend- Die Stunde mußte reifen, wo diese Erkenntnis Allgemeingut wurde. Daher erschien es mir Pflicht, tas Land durch das Tal äußerer Bedruckung und Entwürdigung, innerer Not und Selbstzerfleischung ohne Gefährdung feiner Existenz hindurchzufuhren, bis diese Stunde anbrach. Symbol und fester Halt für diesen Aufbau mußte die Hüterin des Staates, die Reichswehr, (em. Fahnen heraus! Berlin, 16. Aug. (DKV.-Funkfpruch.) Die Reichspropagandaleitung gibt bekannt: Am Freitag, 17. August, spricht der Führer ;um deutschen Volk. Am Sonntag legt das deutsche Volk durch ein einstimmiges „3 a“ sein Treuebe- kenntnis ;um Führer und Volkskanzler ab. Diese Tage sollen Fe st tage der Kation sein. Deshalb geht an die gesamte Bevölkerung der Ruf: Heraus mit den Fahnen! Vom 17. bis 19. August wehen in Stadt und tanö die Banner der Nation. Von allen Fenstern und Türmen sollen die Siegeszeichen des erwachten Deutschlands grüßen. Sie sollen der Welt zeigen, daß die deutsche Ka- Hon und ihr Jührcr eins sind. Gez.: Dr. Goebbels, Reichspropagandaleiter der KSDAP. In ihr mußten die altpreußischen Tugenden der selbstverständlichen Pflichttrecke der Elnfachhelt und Kameradschaft als festes Fundament des Staates ruhen. Die deutsche Reichswehr hat nach dem Zusammenbruch die Fortsetzuny her hohen Tratn wn her alten Armee in mustergültiger Art geps g • 3mmer und zu allen Zeiten muh die Wehrmacht ein 3nstrument der obersten Slaatssuh- rung bleiben, das unberührt von allen innenpolitischen Entwickelungen feiner hohen Aufgabe der Verteidigung des Landes gerecht zu werden trachtet. Ä,Ää ration zu: Zeigt Euch Eurer Vorfahren würdig und vergeßt nie, daß, wenn 3hr den Frie: en die Wohlfahrt Eurer Heimat hch^rstellen wolltz 3hr bereit fein müht, sür diesen Fne die Ehre des Landes auch das Letzte herzu gebem Bcrgeb. nie, M auch Euer Inn em. mal Tradition wird. All den Männern di- den, -u!unbfc u» j bau der JR (f f $ afli [ 3 h e s SB e 11 - ?rrUgQens unb ifjL späteren Oberbefehlshabers. Die Außenpolitik. ländischer Kultur auch um Europas willen ,ter,^ber^ww "^ndig^m « leben mußte. DOn mir gezeichnete Staatsakt gewesen ist. Nur schrittweise, ohne einen übenden 3m «i^ miU«: *&KenÄ Widerstand zu erwecken, waren daher die I,°>° ^n/e au° Zer Basis eigene? nationaler Ehre und Oie nationale Erhebung. Dank an Hitler. Das Echo in Paris. Paris, 16. Aua. (DNB. Funkspruch.) Die Pa- riser Blätter veröffentlichen am Donnerstag den Wortlaut des Testaments Hindenburgs an erster Stelle und versehen es teilweise mit eigenen Kommentaren. Während die einen den Anschein zu erwecken versuchen, als ob das Testament in allen «leinen Teilen nicht echt fei (!) und die anderen den umstand unterstreichen, daß es erst 13 Tage nach dem Tode des Reichspräsidenten und kurz vor der Volksabstimmung veröffentlicht wird, wollen wieder andere darin keine restlose Anerkennung der politischen Ziele des Führers erblicken (!). Es ist der immer wiederkehrende krampfhafte Perfuch der französischen Blätter, zu intrigieren und alles, was in Deutschland vor sich geht, zu verwischen und zu trüben, um es ber Öffentlichkeit in entstellter Form vorsetzen au können. „E ch o de Paris" veröffentlicht das Telegramm mit dem Zusatz, daß der erste im Jahre 1919 geschriebene Teil bestimmt authentisch sei. Im ganzen genommen stelle es eine prächtige Propaganda für den Führer dar. „I o u r n a l" erklärt, man wisse nicht, ob der zweite Teil ebenfalls von der Hand Hindenburgs geschrieben sei, kommt aber auch au der Schluß- folgeruna, daß der verstorbene Reichspräsident das Werk H l t l e r s a n e r k e n n e und dem Führer feinen Dank ausspreche. „Petit Journal" erklärt, es fei noch nicht möglich, eine Aussprache über die Echtheit des Testamentes zu eröffnen. Jeder Kommentar fei «daher vorläufig überflüssig. Man müsse aber zugeben, daß das sensationelle Schriftstück die Rolle, die der „Atte Herr" gespielt habe, genau so wiedergebe, wie sie die Geschichte aufnehmen werde. Während also diese drei Blätter die Ansicht vertreten, daß das Schriftstück eine volle Anerkennung Hitlers und seiner Politik sei, aber zwischen den Zeilen den hilflos anmuten- den Versuch unternehmen, feine Echtheit in Zweifel au stellen, ist der „Matin" ganz entgegengesetzter Auffassung. Das Blatt zweifelt nicht daran, daß es sich um das Testament des Reichspräsidenten han- beit. Es fei im übrigen nicht das Schriftstück eines stolzen Erneuerers des Reiches, fondern eines Dieners des alten preußifchen Reiches. Verständnislosigkeit in England. London, 16. August. (DRB. Funkspruch.) Die Kommentare der Lonboner Heimatfchrift- l e i 1 u n g e n zu der Veröffentlichung bes politi- fchen Testamentes des verstorbenen Reichspräsidenten von Hinbenburg lassen erkennen, wie v erst ändnis los man dort, im Gegensatz zu manchen Berliner Korrespondenten, den Ereignissen in Deutschland gegenübersteht. So sagt „Daily Expreß" ironisch, plötzlich fei das „lange vermißte Dokument gefunden worden." An seiner Echtheit sei kein Zweifel möglich, denn Herr von Papen setze sich dafür ein. Die weiteren Ausführungen des Blattes sind üble Verleumdungen der deutschen Propaganda. Ebenso wenig Gnade findet das politische Testament Hindenburgs vor den Augen des „Daily Hera Id", des Blattes der Labour-Party, das auch in ironischer Form den Inhalt bespricht. „Daily Telegraph" überschreibt seine Meldung „Hindenburg vermacht Deutschland an Hitler". In feinem Leitaufsatz nennt das Blatt die Veröffentlichung im gegenwärtigen Augenblick ein Meisterstück der Propaganda. Das Blatt geht in seiner Enttäuschung über den Inhalt des Testamentes so weit, Hindenburg einen Opportun i st en zu nennen. Es versucht ferner, den Sinn und Inhalt durch den Hinweis darauf herabzusetzen, daß das Testament vom 11. Mai datiert fei, „das heißt, nach der Zeit, in der der Streit zwischen den Monarchisten und dem linken Flügel der Nationalsozialisten lebhaft geworden war, aber andererseits vor der Hinrichtung «der Leute der Linken." Früher hatte man in englischen Blättern lesen müssen, die Ereignisse des 36. Juni hätten „Leute der Rechten" getroffen. Die Ratlosigkeit der englischen Presse kommt durch nichts deutlicher zum Ausdruck. „News Ehr o nie le" erklärt u. a., Reichspräsident von Hindenburg enttäusche die Leute, die gehofft hätten, er werde einen Nachfolger ernennen. Aber er zeige, daß er „mindestens bis zum Mai" (!) Vertrauen zu Hitler hatte. Der Berliner Korrespondent der „Time s" sagt zum politischen Testament des Reichspräsidenten von Hindenburg, das Dokument überlasse Hitler, wenn nicht direkt, so doch indirekt das Schicksals Deutschlands. Da es drei Tage vor der Abstimmung herauskommt, dürfte es, nach Ansicht des Korrespondenten, einen großen Einfluß auf Leute ausüben, die noch nicht beschlossen hätten, ihr Ja abzugeben. Im übrigen veröffentlicht die „Times", wie mehrere andere englische Blätter, eine ausführliche und sachliche Wiedergabe des Inhalts des Testaments. „Hindenburg huldigt Hitler" Der Eindruck in Dänemark. Kopenhagen, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Das politische Testament Hindenburgs wird von der dänischen Presse in großer Aufmachung veröffentlicht. „Hindenburg huldigt Hitler" und „Eine Huldigung für bie Reichswehr unb deren Unabhängigkei t", so überschreiben die Blätter das Testament. In der konservativen „Sagens Nyheter" wird es als natürlich und verständlich bezeichnet, daß der Soldat Wilhelms I. und Wilhelms II. im Glauben an die Zukunft der Monarchie gestorben sei, und daß er es in seinem Testament habe sagen wollen; doch würde der Gang der Ereignisse dadurch nicht geändert werden können. Was die Reichswehr angehe, so wird nach einem Hinweis auf die „schönen und starken Worte" Hindenburgs über die Reichswehr deren Unabhängigkeit betont. 3m Dritten Reich sei die Reichswehr auf den Platz gestellt worden, den der große verstorbene Generatfeldmarschall gewünscht habe. Die demokratische „Politiken", die das Testament als ein „I a für Hitle r" bezeichnet und davon spricht, daß das verstorbene Staatsoberhaupt, der Feldmarschall und Reichspräsident dem neuen Staatsoberhaupt, dem Führer und Reichskanzler, seine Stimme und damit eine Art moralischer Sanktion gegeben habe, geht auch auf die Abstimmung des kommenden Sonntags ein. Das Blatt glaubt, daß auch das deutsche Volk Hitler seine ausdrückliche „moralische Sanktion" geben und Deutschland sich erneut zu Hitler bekennen werde. Das Blatt kann sich aber nicht einige durch nichts gerechtfertigte Gehässigkeiten über die Vorbereitung der Abstimmung, das Wahlgeheimnis usw., versagen. 0er Eindruck in Polen. Warschau, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Das Bekanntwerden des politischen Vermächtnisses des verewigten Reichspräsidenten von Hindenburg hat die polnische Oeffentlichkeit um so mehr überrascht, als sich die polnische Presse bisher an englische Quellen gehalten hatte, deren Tendenz hinreichend bekannt ist. Jetzt bringt die polnische Presse lange Auszüge aus dem Testament Hindenburgs und unterstreicht die besonders markanten Stellen, wo der Verewigte von der nationalen Wiedergeburt des Reiches und von seinem Kanzler Adolf Hitler spricht. Der Vlilk des Auslands auf Deutschland. „Echo de Paris "über den Führer Paris, 16. Aug. (DNB.-Funkspruch.) Das „Echo de Pari s", das am Mittwoch schrieb, es handele sich nicht darum, welche Mehrheit Hitler am Sonntag auf sich vereinigen werde, fondern welchen Gebrauch er von diesem Machtzuwachs machen werde, geht heute näher auf diese Frage ein und stellt einleitend noch einmal fest, daß der Führer am 19. August das ganze deutsche Volk hinter sich haben werde. Seine elementaren Gefühle, seine grundsätzlichen Ansichten, der Ton und die prophetische Haltung, die das Merkmal seiner rednerischen Begabung seien, hätten um ihn eine Art „religiösen Nimbus" geschaffen, der nichts mit den Ideen und Eingebungen zu tun habe, von denen politische Bewegungen der Demokratien geleitet würden. Man urteile daher voreilig, wenn man behaupte, er sei das Werkzeug der Reichswehr, er befinde sich in den Händen Der Schwerindustrie. Eine Armee, und besonders eine deutsche Armee, sei diszipliniert. Außerdem müsse man sich fragen, wen diese Armee nach dem Tode Hindenburgs dem Führer hätte gegenüberstellen können. General Blomberg sei ihm ergeben. 2Han dürfe auch nicht vergessen, daß die nationalsozialistische Bewegung zum mindestens einen großen Teil der Mannschaften und Offiziere des Heeres erfaßt habe. Gegen die Unterstellung, daß der Führer sich in den Händen der Schwerindustrie befände, spreche die Behandlung, die er den Vertretern dieser Jndu- ftrie widerfahren lasse, dagegen spreche seine ganze Außenpolitik. Was Stresemann oder Brüning nie hätten wagen dürfen, habe Hitler getan. Er habe zum mindestens vorläufig auf zwei bedeutende Forderungen, nämlich Rückgabe der Kolonien und des Korridors verzichtet und mit Polen ein zehnjähriges Abkommen getroffen. Die Oeffentlichkeit habe ihm für diese Handlung Beifall gespendet. Feststellungen in Dänemark. Kopenhagen, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Unter der Überschrift „Deutschland wird Hitler ein großes Vertrauensvotum geben" veröffentlicht die konservative „Berlin g s k e T i d e n d e" einen Bericht ihres Berliner Korrespondenten über die Vorbereitungen der Abstimmung vom 19. August und deren voraussichtlichen Ausfall. Nach einem Hinweis darauf, daß sich ganz Deutschland mit der bevorstehenden Abstimmung beschäftige, wird darin festgestellt, daß der Führer unb Reichskanzler allem Ermessen nach bei starker Wahlbeteiligung ein gewaltiges Vertrauensvotum von etwa 90 v. h. der abgegebenen Stimmen erhalten würde. Es heißt in bem Bericht bann u. a. weiter: „Man hat außerhalb Deutschlanbs Zweifel baran gehegt, inwieweit bie bevorstehende Wahl frei fein würbe, ober ob es, mit anberen Worten, ungefährlich fein mürbe, gegen Hitler zu stimmen. Jeber, ber bie letzten Wahlen erlebt hat, wirb barauf antworten, daß der Verdacht eines Wahldrucks völlig unberechtigt ist. Ich habe mich davon das letztemal persönlich über« zeugt." Zum Schluß wird auf die außerordentliche Volkstümlichkeit des Führers hingewiesen, für die jeder in Deutschland Lebende täglich Beweise sehen könne. Amerikaner hissen in Paris eine Hakenkreuzflagge. P a r i s , 16. August (DNB. Funkspruch). Veranlassung zu einem großen Menschenauflauf und zum (Eingreifen der Polizei gab am Mittwoch ein Ereignis das sich in einer der Hauptstraßen von Pans abspielte. Aus dem Fenster eines großen S)otet3 ging eine H-> k e n k r e u z f a h n e hoch, die auf die Pariser Bevölkerung wie das „bekannte *-?te AH °uf den Stier" wirkte. Im Nu hatte sich eine Menschenmenge angesammelt, die gegen diese angebliche „Herausforderung" protestierte. Die Polizei wurde alarmiert und der Hotelbesitzer aufgefordert, für die Entfernung der Fahne zu sorgen. Hierbei stellte sich heraus, daß das Zimmer, aus dem die Fahne ausgehängt wurde, nicht etwa von Deutschen bewohnt war, sondern von aroei jungen A m e r i k a n e r n. die soeben aus Deutschland zurückgekehrt sind unb anscheinend von ihren dortiaen Eindrücken so begeistert sind, daß sie ihren Gefühlen auf diese Weise Ausdruck gaben. Ein stummes Gelöbnis der Gefolgschaft, die das schaffende Volk seinem Führer leistet. Es gilt das Leben der Ration! Aufruf des Ministerpräsidenten Göring. Berlin, 16. Aug. (DRV.) Der „Völkische Veob- achter" veröffentlicht folgenden Aufruf des 21ti- nisterpräsidenken Goring an das deutsche Volk zum 19. August: „Weine lieben deutschen Volksgenossen und Votksgenossinnen! Adolf Hiller hat das deutsche Volk zum 19. August aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob es mit der Vereinigung der Aernter des Reichsoberhauptes und Reichskanzlers in feiner Person einverstanden ist. Wie immer, wenn der Führer das Volk ruft, gilt es, eine Frage von ungeheuer weittragender Bedeutung für das Schicksal Deutschlands zu entscheiden. Generatfeldmarschall von Hindenburg, der Schirmherr des deutschen Volkes, ist nicht mehr. 3n stummer und ehrfürchtiger Ergriffenheit gedenken wir des großen Helden. Er lebt in den Willionen deutscher Herzen weiter. heule aber gilt es das Leben der Ration. Die Zukunft stellt an uns große neue Anforderungen. Rach dem Willen des grohey Verewigten hat das deutsche Volk die Hände nicht untätig und fassungslos ob des schweren Verlustes in den Schoß gelegt. Wil verdoppelten Kräften gehen wir vielmehr daran, in feinem Geiste weiterzuarbeiten, zu kämpfen und zu siegen. Wir sind nicht untätig, wir sind aber auch keinen Augenblick unruhig gewesen in banger Sorge um die kommenden Wochen und Wonate, um die Zukunft und die Frage, wer nunmehr an höchster Spitze Deutschlands Schuh und Schirm sein solle. Das deutsche Volk hat sich in den schweren Tagen um seinen Führer zusammenge- schloffen, der im entscheidenden Augenblick an die Spitze Deutschlands trat und damit sowohl das Vermächtnis des verewigten Generalfeldmar- challs, wie den Willen der Ration er- ü 11 f e. Wit dieser genialen Tat ist zugleich eine staatspolitische Entscheidung von weittragender Bedeutung gefallen. E i n Wann vereinigt in Deutschland die mächtigsten und verantwortungsvollsten Aernter des Reiches. In einem Wann allein liegt das Schicksal unseres Volkes. Der beste und stärkste W a n n, der die Berechtigung zum Führer tausend- ach bewiesen, dem die Liebe und das Vertrauen aus jedem deutschen Auge entgegenleuchtet, ist allein berufen, Deutschland in lichte hohen zu führen. Adolf Hitler ist auch der ober sie Garant der unbeschränkten Freiheit des deut- chen Volkes und des ehrlichen und aufrichtigen Friedens, im Innern und nach außen. Freiwillig fordert er jetzt die Stimme feines Volkes. So selbstverständlich die Entscheidung ist, um so wichtiger ist es, daß das ganze deutsche Volk in der Geschlossenheit, die uns der Führer geschenkt hat, am Sonntag zur Wahlurne geht. Riemand darf fehlen und sich des Vertrauens feines Führers unwürdig erweisen. Es gilt, der ganzen Welt eine machtvolle Demonstration entgegenzustellen, die alle Lügen und Verdrehungen über das neue Deutschland hinwegfegt. Es gilt zu zeigen, daß Adolf Hitler und das deutsche Volk eins geworden sind, eins geworden im Denken, handeln und Fühlen. Adolf Hitler hat sein Volk aufgerufen. Deutscher Volksgenosse, folge seinem Rufe und lege am Sonntag dein freudiges und ehrliches Bekenntnis ab! Dr. Ley an die Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront. Berlin, 15. Aug. (DNB.) Der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, hat folgenden Aufruf erlassen: Mitglied der Deutschen Arbeitsfront! Volksgenosse! Volksgenossin! Der 19. August ist uns allen ein heiliges B e - kenntnis zum Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus ist der Führer! Der Führer gehört jedem von uns! Er ist unser Führer — mein Führer! Aböls Hitler hat uns aesührt aus büsterem Wahn- unb Aberwitz zur Frechen, vernünftigem, instinktsicherem Hanbeln unb Denken! Wir bekennen uns, Mann unb Frau, vor allem aber bu, deutscher Arbeiter, Unternehmer unb An« gestellter, z u Aböls Hitler, bem Arbeite^ Aus unseren Reihen ist er gekommen. Unserck Not kennt er! Die Schwere ber Arbeit hat er verspürt. Wir bekennen uns zu Abolf Hitler, bem Sol« baten! Er trug bas große Erleben bes Schützen« grabens in bie Heimat, um es für uns zu retten« Wir bekennen uns zu Abolf Hitler, bem Poli« tiker! Er lehrte uns, baß Politik Kunst sei« Kunst am lebenben Volk. Uns alle hat diese- Schöpfer des Nationalsozialismus neu geformt. Deshalb ist er unser Führer — mein Führer! Das bekennen wir am 19. August vor Gott und der Welt. Heil Hitler! Gez. Dr. R. Ley. Ein Großkampftag. Berlin, 16. Aug. (DNB.) Im Rahmen der großen Werbeaktion für die Volksabstimmung am 19. August gestaltete sich der Mittwoch zu einem Großkampftag. Es sprachen u. a. die Reichsminister Dr. Goebbels, Rust, Kerrl, Darrs, der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley, der Chef des Stabes Lutze und Reichsleiter Alfred Rosenberg. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erließen 21 u f i rufe an das deutsche Volk. Borgen Gemeinschasts- programm aller deutschen Sender Berlin, 16. Aug. (DNB.) Die Reichssendelei- tuna teilt mit: Bei gelegenheit des Staatsbesuches, den der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler am Freitag, 17. 21 u g u ft, der Freien und Hansastadt Hamburg abstattet, wer- den alle deutschen Sender von 13 Uhr bis 23 Uhr Gemeinschaftsprogramm von Hamburg senden. Das Programm sieht vor: Funkbericht von der Ankunft des Führers in Hamburg und Uebertragung seines Eintreffens im Rathaus. Nachmittags wird das Mikrophon durch den Hamburger Hafen wandern. Zwischendurch gibt es Unterhaltungsmusik aller Art, die in den späteren Nachmittagsstunden fortgesetzt wird mit einem Rundgang durch bekannte Stätten in der Umgebung Hamburgs. Innerhalb dieser bunten Ausflüge bietet sich die Gelegenheit, den Hörern auch einige Bilder aus dem Leben bes neuen Hamburg zu zeigen. Um 20.15 Uhr erfolgt bann ber Funkbericht unb bis Uebertragung ber Führerrebe aus bem Großen Saal bes Hamburger Rathauses, mit bereu Enbs gegen 22.30 Uhr zu rechnen ist. Don ba ab bleiben bie Senber weiter zusammenaeschlossen, schalten auf Berlin, von wo aus ber Tag in Marsch- und Tanzmusik ausklingt. Der Förderer der Industrie, Der Führer bei bet Besichtigung einer neuen. AutKorrstrnMork W gesamten Soldaten Aach der Ausschaltung der Parteien Deutsche Pflichterfüllung im Weltkrieg Oer Weg zu Hitler UNS 7055 Sann aber kam es. daß. in d-rLeimat bei der Nach der greife Feldmarschall liebt den Kanzler wie feinen eigenen Sohn. Die Reichsregierung hat gewissermaßen nur ein Vermächtnis erfüllt, als fie durch Gesetz vom 1. August dieses Jahres Reichspräsidenten- und Reichskanzleramt in der Person des Führers vereinigte. Da muhte der deutsche Arbeiter: hier ist mein Vaterland und mein Volk, und nun tue ich. 1918 das llnfahliche, das Unbegreifliche, dah das deutsche Volk, das auf den Schlachtfeldern nicht zu besiegen war, sich selbst tötete, dah die eigenen Brüder aus der Heimat in den Rücken des kämpfenden Heeres fielen, das in sich zu- fammenbrechen muhte, da es aus taufend Wunden blutete. Ich kann es nicht faffen, dah nur eine Spanne von etwa anderthalb Jahren uns von jenem 30. Januar trennt. Ich kann es nicht faffen, dah es mir vorkommt, als ob schon ein Jahrzehnt hinter uns liegt. Illi UU vL IU Hl vvi q 1,1 _ mangelnden politischen Fuhr u lt Geist der Zerstörung einsetzte, der Geist des Mammon ismus wieder ausflammte, daß Bruder gegen Bruder stand. Wo draußen Vater und Söhne und Brüder und Gatten an der Front kämpften und ihr Leben einsetzten, konnte der Geist dieser Zersetzung nicht unterdrückt werden. So mußte es kommen, daß das Schwert stumpf wurde. Da kam in jenen Rovemberlagen des Jahres Und als ich hörte, daß er zum Sterben rüstete, da wußte ich, er geht in der Gewißheit in die Ewigkeit die Aufgaben, die ihm vorbehalten waren, brs zum Letzten erfüllt zu haben, er geht aber auch m die Ewigkeit in der unbedingten Gewltz- h e i t, daß er in die Hönde des b e ft e n seiner Mitkämpfer aus der gewaltigen seid- CTSS «•** NIVEA mild, leicht schäumend, ganz wundervoll im Geschmack. Völlig vergessen sind jene Gestalten, die vorher vorgaben, in Deutschland zu regieren, wie Brumng und wie sie alle hießen. Ein Schatten der Vergessenheit liegt schon über all dem Gewaltigen, das über uns gekommen ist in diesen Dohren. Was ist es denn, was uns in Wahrheit von dem trennt, was vor dem 30. Januar war? Es sind Idas nicht bloß Gesetze, es sind das nicht bloß Maß- wein Freund, wenn du so den Rationalsozia- lisrnus verstehst, dann gehörst du hinter den einen Führer, dann gehörst du hinein in die Armee derer, die sich zusammentun, sich geschworen haben, nicht ruhen zu wollen, bis endlich das erreicht wird, was als Sehnsucht durch die ganze Geschichte geht. Denn sieh, 2V« Millionen haben ihr Blut dahinge, geben aus den Schlachtfeldern und nicht nur auf den Schlachtfeldern sind 2V4 Millionen für den Traum ihrer Sehnsucht gestorben, nein, durch die Jahrtausende hindurch sind für dieses Ziel deutsche Menschen immer gestorben, hinausgewandert sind sie zunächst in die weite Welt und haben Wohnsitz, Vaterland und Heimat gesucht, weil sie glaub- ten, hier reiche Deutschland nicht aus. hmausge- wandert sind sie auf die Schlachtfelder, um die hei- mat, das Vaterland, das deutsche Volk zu verteldl- gen. Gewandert sind sie in alle Welt. Aber gewan- dert sind sie im Volk immer auseinander. Und nun Du behauptest, du seist Sozialist, du mußtest als Deutscher für eine Gemeinschaft kämpfen, die du lieben könntest, und wir antworteten dir, mein Freund, nichts anderes verlangen wir von dir. Du bist bis jetzt auf einm falschen Wege gegangen, denn wenn du auf richtigem Wege gegangen wärst, würdest du deinem Ziel nähergekommen sein. Wir sagten dir, die Sehnsucht nach der Gemeinschaft, die wir lieben können, die tragen wir mit dir in unserem eigenen Herzen, und sie zu erkämpfen, gilt unser ganzer Kampf, sind wir bereit, unser Leben einzusetzen. Aber wir sehen die göttliche Ordnung, unier die wir gestellt sind und wir Reichsminister Kerrl Über die Volksabstimmung Große Rede im Frankfurter Rundfunk. Was uns der Führer ist, das können wir erst ermessen, wenn wir zurückschauen um 14 Jahre, zurückschauen um 20 Jahre, als wir die gewaltigen Zeiten des Jahres 1914 erleben durften, als sich mit einem Male schon eine neue Welt auftat und uns darüber belehrte, daß unser Denken und Sinnen vorher verkehrt und falsch gewesen war Vor 20 Jahren, vor dem Kriege, waren wir auch em Volk das in Stände und Stämme und in Kon- fessio'nen zerklüftet, in Parteien zerfallen roar, das gegeneinander im Kampfe stand. Dor dem Kriege stand drüben in Paris ein Philipp Sche id e - mann und redete davon, daß ine deutsche Arbeiterschaft unter keinen Umständen einen Krieg mit- machen würde, sondern daß sie die Waffen weg- '»Äer Tag. bst 1. August 1914 an jenem Tage, an dem das ganze derllsche Volk instinktiv begriff, daß es einer ganzen Welt von Feinden gegen-übersteht, und da wurde d e r Deutsche von selbst instinktiv, aus sich heraus wiede r deutsch, da half es den Scheideman- nern und allen anderen nicht, daß sie die vielen Reden vorher gehalten hatten. was jeder Deutsche tun muh. Ich will mit, um mit meinen Brüdern in Deutschland eine lebendige Mauer zu bilden, damit Weib und Kind in Freiheit und Sicherheit leben können, damit die Zukunft der Ration gesichert ist. Als dieser Geist in uns aufflammte, war mit einem Male um uns herum alles anders, alles neu ge- worden, hinaus zogen wir m den Krieg mi lachenden Augen und lachenden Herzen umd roufe- ten: Jetzt tun wir unsere PfNch ! Ob wir wiederkehren oder nicht, das steht n Jt feft. 3n Gottes Rat ist es. Es ist nicht notwendig, daß wir wiederkommen, aber es ist n o t m e n ö i g, b a 6 die fieima geschützt wird. So wurde mit einem TOde ein® Ä non Men,chen°°nemem Geiste bestell Eine ganje ®elt oon Semben ftanb gegen uns in vielen iaustnd Schlachten. 3n taufenO Schlachten wurden wir Sieger, niemand kannte das in sich geschlossene Volk besiegen. Jawohl, Adolf Hitler hat die Parteien beseitigt, die Parteien, die nicht dein Interesse, du deutsches Volk, wahrnahmen, sondern die Parteien, Die immer nur an die Interessen ihres Klüngels gedacht haben. Sämtliche Parteien hat er beseitigt, nicht nur die Parteien, die den Klassenkampf zu ihrem Kampfgeschrei erhoben hatten, sondern auch jene Parteien, die irgendwelche Interessen der Stämme, der Konfessionen vertraten. Sie sämtlich sind nicht mehr; nur eine einzige Partei besteht noch. Diese einzige Partei hat aber nichts zu tun mit jenen demokratischen Parteien, die die einzelnen Klüngel vertraten, sondern die einzige Partei, Die noch besteht, die RS DA P., hat den p o l i Ns ch e n Willen her gesamten deutschen R a 11 o n zu organisieren, und zu dieser Partei ju gehören, muß eine Ehre sein in unserem deutschen Vater- lande. Ls Ist nicht unbedingt notwendig, daß jeder einzelne ihr eingeschriebenes Mitglied ist, aber unbedingt notwendig ist es, dah jeder Deutsche sich bemüht, das, was jene Partei will, nun nicht nur durch Worte, sondern auch durch die Tot zum Gegenstand der Gedanken und zum Ziel und Richtung des handelns macht: Deutschland, Deutschland muh leben, wenn auch der einzelne sterben muh. Das ist der Gedanke, um den sich die ganze Organisation dieser Partei dreht. Er soll auch dein Gedanke werden. erkennen, daß die Gemeinschaft, m die wir hineingestellt sind, die natürliche sozialistische Gemeinschaft, b i-e Familie i st, aus der wir stammen, und so, mein Freund, aus den Familien wurden die Sippen, aus den Sippen wurden die Stämme und aus den Stämmen wurde dann das Volk und die Ration. Das Volk ist nicht etwas, was menschliche willkürliche Gesetze herbeiführt, sondern das Volk ist etwas, was selbst or- gani ch wächst aus denen, die aus gemein- famem Blut stammen, und in das Blut hinein legte Gott die Art des Denkens und handelns, legte er den Trieb zu der sozialistischen Gemeinschaft. Rur in deiner Ration, nur mit denen, die aus gleichem Blut sind und durch dieses Blut gezwungen sind, mit dir gemeinschaftlich wandern zu müssen, nur mit ihnen zusammen kannst du zum Sozialismus kommen. Run erkenne, dah Sozialismus Rationalismus ist. Die Freunde von rechts sagten dir das Gleiche; du hattest Deutschland immer über alles geschätzt, aber mein Freund, Deutschland ist nicht nur das Land, der Boden, sondern Deutschland ist jeder, auch der ärmste. Aber was hast du dich gekümmert um die Not deines Bruders, dessen Vater und Mutter kein Land hatten, und der doch bereit war, fein Leben draußen einzusetzen auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges für dich, für deine Familie, für deine Nation, hat je dein Herz Die Not dieses Bruders gespürt, hätte dein Herz sie gespürt, dann wäre dein Herz wie das unsere über« gewallt ob seiner Not, dann wäre dein Herz wie das unsere entflammt in dem Willen, nun endlich b e m Volksgenossen sein R e ch t zu v e ir f ä) af - f e n und ihn aufzunehmen in die große Gemeinschaft des Blutes, die nicht durch Stande und Stämme von einander unterschieden ist, sondern die geeint und vereint ist durch das gemeinsame Blut und den Willen Gottes, der uns im Blut zusanz- menfügte zu einer großen Nation. Die Reichsregierung handelte überdies volUg im Rahmen der ihr erteilten Ermächtigung. Die Reichs- regierunq wußte zum Schluß auch noch, daß dieses Gesetz, wenn jemals irgend welches, durchaus dem Wille 'n des deutschen Volk es ent« prach. Und dennoch verlangt der Führer, dah das deutsche Volk selbst um seine Meinung gefragt werde. Ich kann mir vorstellen, daß der eine oder der andere denkt: Ist das nicht über- flüssig? Aber glaube mir, mein deutscher Volksgenosse, nichts was der Führer tut, ist jemals überflüssig gewesen. Auch diese Abstimmung ist unter keinen Umstanden überflüssig. Du weißt es, daß nur her eine, der Führer, beide Aemter in sich vereinigen kann. Aber deinen Glauben hat nicht jeder, sondern draußen in der Welt hat man es verstanden, ganz andere Meinungen hervorzurufen. Und schon um der anderen halber ist es notwendig, dah du selbst dem Auslande gegenüber in freier, unabhängiger und unbeeinflußter Abstimmung bekennst: Jawohl, Adolf Hitler soll mein Führer sein. Ich kann mir vorstellen, daß sich auch mancher darüber wundert, dah wir zum Volksbegehren m diesem Falle aufrufen, weil et des Glaubens gewesen ist, es wäre wahr, was früher ihm sein' Parteiführer aus Böswilligkeit ^erzählten: Adolf Hitler will die Demokratie beseitigen, Adolf Hitler will die Diktatur, Adolf Hitler will die Tyrannei So klang es immer wieder vor der Machtuber Lahme durch Adolf Hitler in Deutschland. LPD. Frankfurt a. M., 15. Aug. In der überfüllten Festhalle, in welche die Besucher schon seit 17 Uhr hineinströmten, hielt heute abend Reichsminister Kerrl seine große Rede zur Volksabstimmung am nächsten Sonntag. Nach kurzen Einführungsworten des Gaupropagandaleiters Müller-Scheid sprach Reichminister Kerrl: Kameraden von der SA. und SS.! Parteigenossen und Parteigenossinnen! Meine lieben deutschen Volksgenossen! Unter gewaltiger Anteilnahme des deutschen Volkes haben wir den größten des Weltkrieges inmitten seiner toten Kameraden im Feldherrnturm des Tannenbergdenkmals begraben. Wie er bis zur letzten Stunde seines Lebens deutscher Soldat war, so war er es auch noch im Tode. Als der erste Mobilmachungstag des Weltkrieges sich zum 20. Male jährte, ging er zur qroßen Armee. Ich war der letzte Reichsmimster, den er vereidigt hat, und unvergeßlich wird mir die Stunde bleiben, da ich am 29. Juni um ihn fein konnte. Ich fuhr, innerlich größer geworden, ab von ihm mit der tiefen Gewißheit, die große Not und Verzweiflung." Aber kaum hatte ich es gesagt, da sah ich mit einem Male em Helles Licht, da hörte ich, unten, in Süddeutschland, in Bayern, wäre ein Mann erstanden, den niemand kenne, ein unbekannter Gefreiter aus dem feldgrauen Heere, der selbst kein Geld habe, gar nichts, aber der einen unbändigen Glauben habe an die deutsche Nation. Ich ging auf die Suche nach ihm und hörte nicht eher auf, bis ich ihn gesunden hatte. Keinen Propagandaredner hörte ich, aber id) oer» tanb all das, was er sagte. Ich las seine Bucher und dann brannte es mit einem Male in meinem Herzen, dann fühlte ich, jetzt ist die Welt um dich herum wieder neu geworden, jetzt kannst du Hof-: fen, jetzt kannst du wieder kämpfen um etwas, was. nicht heute und nicht morgen vergeht, um etwas, das ewig ist, das ewig leben wird: das d e u t \ ch e Volk. Jetzt wußte ich nun, daß ich einen Glauben gefunden habe, der weit hinaus geht über alles andere, einen Glauben, von dem ich jetzt verstand, daß der Herr selbst von uns verlangt hatte, uns umzuwandeln, daß er uns zwingt, unser handeln ganz anders zu gestalten wie bisher: Entweder Gott oder Mammon. Niemals kann man zwei Herren zugleich dienen. Immer wieder erklang in mir die Stimme, die ich nun verstand und die mir sagte: Wir müssen unser handeln nach Gotte s W i l l e n e i n r i ch t e n. Ich horte Adolf Hit ler, den unbekannten Gefreiten, der in die Menschen um ihn herum hineinrief: Ihr Toren, die ihr seid, da ihr gegeneinandersteht und euch g^g^inander bekämpft, Links gegen Rechts und Rechts gegen Links. Unheil kommt niemals von außen, Unheil ist immer die Folge des handelns der Menschen selbst. Wir haben alle Schuld an dem, was über uns gekommen ist. Denn wir sind allzumal Sünder, wir haben alle Schuld an dem, was über uns gekommen ist. Wenn wir das erkannt Haben, dann ist die große Revolution in allen herzen vollzogen, dann schimpft und klagt man nicht mehr über die anderen, sondern sagte: In mir ist alles neu geworden, und ich gehe jetzt den rechten und richtigen Weg und ich gebe ein Beispiel, damit Die Stunde kommt, die unser Herz ersehnt, daß ein Reich aus Kraft und Starke, Deutschland wieder werde. Wir haben auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs den Geist gefunden, der in Adolf Hitler bewußt wurde. Was wir 1914 instinktiv getan haben, er hat es uns gelehrt, nun durch Vernunft diesen Weg zu gehen. Draußen auf den Schlachtfeldern waren wir eines Geistes. So wie wir draußen handelten, so gilt es nun bewußt nicht nur im Kampf mit Waffen, sondern gilt es bewußt zu handeln in allem gemeinschaftlichen Wirken und Tun innerhalb ‘ der Ration. Gen S rönnten es nicht verstehen M ZWMM---- tot 3U lein. wird immer not» «Vnbia sein und notwendig hierzu ist auch 7or allem der alte Geist der Wehrhaftigkeit und des XVrisfi her wach bleiben muß. Warnende Stimmt bliebt unbeachtet Mit jedem Tage wurde es iSter. fioffnungslofigfeit und Verzweiflung breiteten fid) über alle Gemüter. Ich weiß es noch mit» heute als ich 1923 zu meiner Frau sagte: „So Wte^id) es nicht mehr ein Vierteljahr aus. Lieber L andere als in einem solchen Deutschland weiter zu leben, ohne etwas tun zu können, gegen land, nachdem das Dritte Reich geworden ist. Und darum, mein Freund, sollst du am nächsten Sonn- tag nunmehr selbst erklären, wie du zuDieser^ Demokratie stehst. Es ist wahrhaftig nicht überflüssig, da du zu dieser Stellungnahme aufgerufen bist und es ist wahrhaftig nicht überflüssig, daß ich heute abend wieder hier stehe und dasselbe tue, was ich getan habe als Mitkämpfer vorher in Hunderten, ja Tausenden von Versammlungen. Ich stehe vor Dir heute abend genau wie früher und ringe um deine Seele, daß auch du der großen inneren Re- volution teilhaftig wirst, von der allem aus- gehen kann das Dritte Reich, von dem em Emanual Kant schon vor weit über einem Jahrhundert sagte, daß das Reich, das war, gar nicht wirklich war, daß es aber durch unser Tun und handeln wirklich werden könne. Ich habe es nicht nötig, heute abend von dem zu sprechen, was Der Führer in Der Regierung leistet. Mein Freund, das weißt du selbst. Denke zurück an die eindrei- oiertel Jahre, und ich weiß, wenn du ehrlich bist, dann wird es dir gehen wie es mir geht: Das ist die große Lehre des Nationalsozialismus, । o einfach, so lächerlich einfach, wie me eine Lehre । war und doch so unendlich schwer für den, Der m den alten Vorurteilen lebte, nach ihr zu leben. Ihr habt es gelernt; hättet ihr es nicht gelernt, bann wäre das Wunder nicht möglich geworden, das Wunder, das über uns gekommen am 3 0. Januar 1933 und in der Folgezeit. Der, mein Freund, der einst sieben Mann um sich herum hatte, kündete diese Lehre. Die Sieben wurden mit ihm zusammen verspottet und verhöhnt. Man sagte von ihnen: sie wollen uns beibringen, wie wir uns verhaken müssen, sie werden täglich scheitern. Der eine aber, der Namenlose, Ueß sich nicht beirren, sondern sagte: Und wenn ich heute nur zu sieben rede, aus den sieben werden huiwert und Tausende werden. Ihnen leuchtete das Programm aus den Augen, das Programm das geschrieben ist in dem Blut der deutschen Menschen, damit wir es erkennen und darnach leben. Aus ihren Augen flimmerte dieses Programm und wenn sie Not ertrugen, so sagten sie, was geht uns Die Not an, wir haben ein Volk zu wandeln, daß Die deutsche Nation lebt und in Ewigkeit bestehen kann. Für dieses Ziel kann man kämpfen und entbehren, sogar sterben mit lachenden Lippen, wenn es sein muß Wir werden es tun und beweisen in zäher, mühsamer Arbeit im Ringen mit der Seele jedes einzelnen Deutschen, damit er sich selbst umwandele und mit uns kämpfe. Aus den Taufend wurden Hunderttausend und schließlich eine Million und mehr. Nachdem man uns erst totgeschwiegen hatte, fing man nun an, uns zu bekämpfen und in die Gefängnisse zu werfen Aber jedes Braunhemd, das herauskam, sagte, mögen sie dich nochmals ins Gefängnis schmeißen, ich kämpfe für Adolf Hitler, und bald sand er auch Gelegenheit zu sterben für Adolf Hitler. Hunderte fielen und alle mit lachenden Lippen und alle mit Heil Hitle r!" und alle mit „H e i I D e u tsch- lanb!" auf ihren Lippen. Das war die Verwundung der Lehre, die nicht mit Buchstaben geschrieben ist, sondern die Beispiel bedeutet, damit an dem Beispiel die Menschen des eigenen Volkes gesunden und selbst mit auf den richtigen Weg gehen zur Erhaltung und Sicherung der deutschen Nation. Sieh mein Freund, das war unsere Arbeit in den vergangenen 14 Jahren. Abend für Abend haben unsere Redner gehämmert, hat unsere SA. gekämpft für dich. Du sagtest, wir hatten kerne Sachverständigen, die klugen Köpfe Garen alle bei Den Deutschnationalen, oDer gar beim Zentrum, ober Den Herren Der Deutschen Volkspartei, unD Die Herren roürDen es schon machen. Wir verkündeten euch immer wieder, verlaßt euch nicht auf Menschen, verlaßt euch nicht auf andere, nur ihr selbst könnt euch helfen, nur wenn ihr selbst arbeitet und auf euch die Verantwortung für die deutsche Ration nehmt, nur dann wird Deutschland gesunden. Der Rührer und Reichskanzler wurde bei seinem jetzigen Besuche^bevammergaus, wo o y einer Ausführung der Passionsspiele beiwohnte, stürmisch begrüßt. nur Alle Gewalt, so hat der Führer vor der Machtübernahme so oft erklärt, geht vom Volke aus. Auch in der Weimarer Verfassung stand dieses Wort, aber nur Papier war es damals. Die Gewalt stand in.vav mu^ "mnt in früher nicht Wahrheit bei den Parteien. In diesem Staateinahmen, die die' wirtschaflliche Not m früher nicht aber steht letzten Endes alle Gewalt nur beim für möglich gehaltener Weise bekämpf , s Volke Demokratie also im wirklichen und wahr- vielmehr das, was uns von damals trennt, ist m haften Sinne, die,- steht jetzt gerade in Deut,ch-1 Wirklichkeit °,n° andere Welt M mein deutscher Volksgenosse, verstehe den Sckrei, der aus dem deutschen Blut Jahrtausende hindurch Zueinander! Zueinander!" heißt der Schrei dieser Sehnsucht, über die Stände und Stämme und Konfessionen hinweg, zueinander, so wie Gott selbst es wollte, eine große gemeinsame Nation, die nur noch ein einziges Ziel kennt: Die Stärkung und Erhaltung der deutschen Nation, die nur noch eine Erkenntnis in sich trägt: Wir alle sind hier auf Erden nur Wanderer, wir sind hier auf Erden nur Treuhänder, wir haben hier nur eine Aufgabe durchzuführen. Ls kommt nicht darauf an, dah w i r leben, es kommt darauf an, dah Deutschland, dah die Nation lebt in dem Vaterland, das mit dem Vlut der deutschen Nation erkämpft ist, in dem Vaterland, das dem ganzen deutschen Votk gehören soll. Sie Aufgabe des deutschen Benschen. Volksgenossen! Diese Aufgabe durchzuführen sind wir berufen. Um uns stand und steht eine Welt von Feinden, die nur darauf wartete, daß das Volk den Weg der Zwietracht weiter ginge, hinein in den Abgrund. Und du, Deutscher, erkenne den Weg, der aus dem Abgrund hinaufführt in eine lichtere Zukunft, der Weg, der vielleicht steil und dornig ist, der aber der einzige ist, der ein Menschenleben allein herrlich machen kann. Glaube mir, es ist Unsinn, wenn du vermeinst, dah am Schlüsse deines Lebens es darauf ankommt, ob du Rang und Stand erworben hast, ob du viel Geld und Gut hinter dich gebracht hast. Am Schlüsse deines Lebens fragt dich niemand danach, sondern dann fragt eine unüberschreibare Stimme dich: „W as ha st du vor dich gebracht inder Erfüllung deiner Aufgabe, deiner Pflicht?" Und wenn du darauf antworten kannst: „Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen die mir vorbehaltene Pflicht für die Nation getan", dann glaube mir, dann ist dein Leben herrlich gewesen, gleichgültig ob du es in wirtschaftlicher Not zubrachtest,' .ober ob dir irdische Güter wurden. Mein Freund, du hast heute keine Entschuldigung mehr. Deine Pflicht, sie ist dir gelehrt worden nicht nur durch Worte, sondern durch Taten und Beispiele, durch das Beispiel jener 2V< Millionen, die ihr Leben Hingaben, damit Deutschland lebe. Und dir ist das Beispiel gegeben von dem einen namenlosen unbekannten Gefreiten, der bewiesen hat, daß du in einer Zeit lebst, in der Wunder Wirklichkeit werden. Er hat dir das Geheimnis des Menschenlebens enthüllt, er hat dir den Weg gezeigt, der dir und deinen Kindern unbändige Kräfte gibt, wenn ein Glaube ihn beflügelt, der darauf sich gründet, daß deine Pflicht hier auf Erden die Erkenntnis ist, daß dein Leben eine moralische Bedeutung hat. Und siehe, mein Freund, ich habe heute abend mit deiner Seele gerungen, ich habe mit dir gerungen, damit auch du teilhaftig werdest des Glückes, das in uns lebt, des Glückes, daß uns Gott einen Mann sandte, der uns lehrte, was Menschenleben überhaupt zu bedeuten hat, durch dessen Kraft auch unsere Kraft sich erhöhte und vervielfältigt hat, durch dessen Kraft unser Leben schön und herrlich geworden ist. Und mein Freund, wenn du Sehnsucht trägst nach diesem herrlichen Leben, dann schau in dich selbst hinein und prüfe das, was ich dir heute abend sagte. Du wirst es erkennen mit mir, daß s o allein, wie ich es dir schilderte, der Weg zum eigenen Glück möglich ist, daß wir Menschen nicht individualistische Einzelwesen, die nur an sich zu denken haben, die nur für sich den Weg zu ihrem Glücke gehen, ja nicht einmal finden können. Nein, wir Wenschen sind sozialistische Wesen, die gar nicht Einzelwesen sind, die nur in der Gemeinschaft mit Wenschen leben können, die nur in der Gemeinschaft mit Wenschen die Anlagen, die sie in sich tragen, entfalten können und diese Gesellschaft, diese Gemeinschaft, in der allein wir den Weg zu unserem Glück finden können, ist unsere Nation. Der Weg am 19. August. Mein Freund, wenn du das erkannt hast, dann weiht du, was du zu tun hast, dann weißt du, daß deine Aufgabe hier auf Erden nicht etwa ist, zu meckern und zu nörgeln Über alles das, was noch nicht so ist, wie dein eigener Sinn es dir vielleicht vorspiegelt, daß es sein könnte, sondern dann weißt du, daß du nur eins zu tun hast, dich zu fragen: „Was habe ich bisher getan, damit Deutschland frei wurde, damit die deutsche Nation erhalten bleibt, ihr Bestand gesichert ist", und wenn du diese Frage allen Ernstes an dich stellst, siehe, dann stehst du mitten in unseren Reihen, dann kämpfst du mit uns, dann kommt Über dich das, was wir erlebt haben, daß wir so handeln mußten, ob wir wollten oder nicht, daß wir keine Opfer mehr kannten, daß wir Frau und Kinder verließen und nur die eine Lehre predigten durch unser Beispiel und lachten, wenn uns jemand sagte, wie könnt Ihr nur so viel opfern. Wir opferten nicht, denn wir fanden nur innerlich dann die Ruhe vor unserem Gewissen, wenn wir das taten, was wir getan haben, und wir waren dann froh und glücklich, wenn wir uns sagen konnten, heute abend sind wir aber wieder vorwärts- gekommen. Und du, mein deutscher Freund, wirst nun auch das verstehen, als Adolf Hitler von dir wollte, als er dich fragte und dir sagte: Gehe Sonntag hin, die 500 Weter zu deinem Wahllokal und erkläre dich, wie stehst du zu der deutschen Nation. Wenn du zu der deutschen Nation stehst, wenn du nur ihre Erhaltung sichern willst und dein ganzes Leben aufgeht in diesem Ziel unter Zurückstellung des Eigennutzes, dann weiht du, der Weg zum Wahllokal genügt nicht, sondern ich muh wirken und schaffen, jeden, den ich treffe, den muh ich auffordern und sagen: Siehe, lobst du auch mit mir im Dritten Reich, oder lebst du noch mit den anderen, die vor dem 30. Januar Not um uns verbreitet haben, hast du schon den neuen Glauben, der den Wenschen von innen heraus neu gestaltet, hast du ihn noch nicht, so komm und sage mir, warum nicht, damit ich auch mit dir ringen kann, dah auch du zu uns kommst." So mein Freund, so wirst du und mußt du werden, wenn du den Sinn verstanden hast der Frage, die Adolf Hitler an dich richtet. Du sollst werden wie deine Väter waren. Wie waren deine Väter? Sie nannten sich Deutsche. „Deutsch" kommt in der Geschichte des Reiches seit 843 vor. Deutsch kommt her von utisk, das heißt deutlich, und es nannten sich damals die Deutschen deutsch, die jenseits des Rheines, die diesseits der Alpen und zwischen dem Meer geblieben waren und denen die germanische Art und Sitte deutlich geblieben war im Gegensatz zu denen, die in anderen Ländern germanische Art und Sitte und Rasse verwelscht und verfälscht hatten. D a s W o r t „deutsch" ist eine unerhörte Mahnung an d i ch. Jetzt erst, heute, verstehst du es richtig, germanische Art und Sitte werden dir wieder deutlich werden, dein eigenes Wesen, das aus deinem Blute kommt und sich formt, das sollst du jetzt erkennen lernen und demgemäß handeln. Und was war das Charakteristische, wodurch man die Germanen von allen anderen unterschied? Zweifellos war es das eine, der unbändige Sinn zur Freiheit. In der Sklaverei, erzählt Tacitus war der Germane nicht zu gebrauchen, frei mußte er sein, er konnte keinerlei Zwang vertragen, aber seine Freiheit war nicht Zügellosigkeit, nicht die Liberty der Franzosen, sondern feine Freiheit war Zucht und Ordnung, Manneszucht und Ordnung, seine Freiheit war Treue. Treu sein, das hieß germanisch sein, treu sein, das hieß erkennen, wie wir Menschen sind. Gemeinschaftliches Werk kann niemals gedeihen, wenn untereinander alle befehlen und niemand gehorchen will, sondern gemeines Werk kann nur dann gedeihen, wenn der Veste befiehlt und die anderen in Wanneszucht gehorchen, und treu fein hieh deshalb bei jeder Aufgabe, fei es im Krieg oder fei es im Fne» den, einen Führer zu erkennen, und diesen Führer, der der beste ist durch Leistung, auf den Schild erheben und wenn man ihn auf den Schild erhoben hat, als germanischer Wann, dann sprach man und sagte zu ihm: Du kämpfest für den Sieg und ich kämpfe für dich. Du bist der Führer und ich bin dein Wanne und nichts auf der Welt kann in meiner Gefolgschaftstreue mich jemals beirren. Ich gehorche widerspruchslos und bekämpfe die Neigung, die der Deutsche so gern zeigt, dah Bismarck von ihm sagte: „Vom Hundeflöhen bis zum Staaten regieren, über alles muh er querulieren und eigenbröteln." Nein, Deutscher sein heiht, das Eigenbröteln unterdrücken und dem Führer, den wir auf den Schild erhoben, nunmehr in unverbrüchlicher Gefolgschaftstreue folgen. Wenn er der Beste ist, dann liegt mein Werk in guter Hand. Das Bekenntnis zum Führer. So, mein Freund, 14 Jahre der Not und Verzweiflung liegen nun hinter dir. Und wenn heute die Augen unserer Kinder wieder hell geworden sind, wenn heute diese Kinder jauchzen und jubeln, wenn unsere Kinder faaen, wir haben jetzt ein Vaterland, schöner als ihr es früher hattet, wem dankst du es, deutscher Mann, du deutsche Mutter? Ihr dankt es nur dem einen, der uns allen in den Stunden der Verzweiflung den Glauben predigte mit heißem Herzen, der die Fahne Deutschlands immer hochhielt, wenn alles um ihn herum verzweifelte, ihr d'ankt es dem einen, der durch feine weife Führung es fertigbrachte, daß von innen heraus ein Volk von neuem geboren wurde aus dem Geiste, der aus unserem Blute, der aus deutschem Blute kommt. Wir haben den Führer auf den Schild erhoben. Ans kämpft er voran und wir wissen, er ist der Beste, den Deutschland vielleicht je gesehen hat. Er ist der einzige Führer, dem das unerhörte Werk gelingen konnte, das ihm gelungen ist, der einzige, der das Wunder herunterbringen konnte vom Himmel durch die Wacht feines Glaubens, der notwendig war, damit Deutschland frei «»werden konnte. Die Frage, die am Sonntag an dich gerichtet, wird, heißt: Heb st auch du ihn auf den Schild? Erkennst du jetzt beschämt, was du versäumt hast in 14 Jahren? Hebst auch du ihn jetzt auf den Schild und sagst mit mir: D u b i st der Führer und ich bin dein Mann in unverbrüchlicher Gefolgschaftstreue! Lieber Freund, dann tust und handelst du so, wie du mußt, nach dem Blute, dann sorgst du zu deinem Teile dazu, daß im gleichen Schritt und Tritt das deutsche Volk marschiert. Ein Heer hat uns gerettet, die preußische Armee, die uns Beispiel war die vergangenen Jahrhunderte hindurch, die preußische Armee, die uns lehrte, wie ein gutes Instrument einer wirklichen Führung beschaffen 3u fein hat: „Alles einem Willen, alles einem Befehl gehorchend und unbedingt parierend. Dann wird das erreicht, was der gemeinsame Wille erstrebt. Ein solches Heer, ein solches politisches Heer Hal die ganze deutsche Nation zu werden, im gleichen Schritt auf das Ziel hinter dem Führer zu marschieren, das unser aller Sehnsucht ist, das uns allen gemeinsam ist. Der Beste steht an unserer Spitze. Nun sorge du dafür, daß du und mit dir die deinen und alle deine Bekannten mitmarschieren im gleichen Schritt und Tritt. Dann kann Hölle, dann kann Tod und Teufel uns nicht schrecken, dann werden wir als ein Ritter ohne Furcht und Tadel durch diese Hölle hindurchschreiten und hinauskommen in die Freiheit. Alles für Deutschland! Die ganze Welt schaut auf dich, die ganze Welt will sehen und will erfahren: Deutschland ist roiebergeboren, ein neues Volk marschiert im gleichen Schritt unb Tritt unb unerschütterlicher Friebensliebe, nur ein einziges Ziel in seinen Augen. Dieses einzige Ziel heißt: Deutschland soll werden das Reich, das noch nicht wirklich war, soll durch unser Tun und Lassen nunmehr in Wirklichkeit entstehen. Jeder will unb soll an seiner Stelle seine Pflicht tun zu feinem Teile, zum Nutzen ber ganzen Nation. Jeber von uns gelobt es noch einmal, abzustreifen von sich jenes liebel, bas früher unter uns war, ber Überheblichkeit unb bes Stanbesbünkels. Arbeiter der Faust und Arbeiter der Stirn, wir müssen einander jetzt wieder achten lernen, denn keiner von beiden bestünde ohne den anderen. Nur gemeinsam können wir die Nation und ihren Bestand sichern und erhalten, klas- senkampf und Standesdünkel sollen nicht mehr zwischen uns sein. Ein Volk, in verschiedene Berufe geteilt, jeder an seiner Stelle, tue seine Pflicht, marschiere gemeinsam mit dem Führer auf das eine politische Ziel. Dann mein Freund ist es geworden: das Deutschland, bas wir ersehnen, bann kommt ber Tag bes Reiches in Kraft unb Herrlichkeit, weil in uns biefe unbänbige Kraft ist, bie über alle Schwierigkeiten hinwegkommt, weil unbänbiger herrlicher Glaube ihr Erreger ist. Sorge b a f ü r Volksgenosse, an beiner Stelle, baß am 19. 21 u g u ft bie Welt er- fährt, dieses Deutschland ist geworben! Dann klingt es nicht nur aus unserem Wort, aus unseren Liebern, bann klingt es nicht nur aus unserem Wirken unb Hanbeln, aus bem Lieb ber Arbeit unb sonstiger Gemeinschaft, Tag für Tag unb Stunbe um Stunbe: Deutschland, Deutschland über alles! Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben, guten Mann, unseren treuen Bruder, Schwager und Onkel Herrn Carl Becker, Gärtnereibesitzer heute von seinem schweren Leiden zu erlösen. Im Namen der Hinterbliebenen in tiefer Trauer: Sophie Becker, geb. Plank. Gießen, den 15. August 1934. Die Beerdigung findet auf Wunsch des Entschlafenen in der Stille statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. 4725 D Grummetgrasversteigerung der Gtadt Gießen. Wontag, den 20., und Dienstag, den 21. August 1934, soll bas Grummetgras von ben stäbtischen Wiesen öffentlich meistbietend versteigert werben, unb zwar: Wontag, den 20. August 1934: 9.00 Ahr (Restauration Georg Schrimpf, Kaiser- allee 2) von ben Wiesen im Neustäbter Felb, bei bem Schlachthof, Hohleiche unb auf ber Insel, von ben Wiesen in ber Schwarzlach in sieben Abteilungen, bie Wiesen an ber Thromschen Fabrik, eine Wiele hinter ber Kläranlage, von ben Wiesen am Weiher, am Ohleberg, im Heegstrauch unb am Alten Steinbacher 14.00 Ahr (Zusammenkunft in ber Restauration Liebigshöhe) von ben Wiesen im Wieseck- tal unb an ber Eselswiese. Dienstag, den 21. August 1934: 8.30 Ahr (Zusammenkunft an Ort unb Stelle) an der Anneröber Straße, von ben Wiesen am Altentisch unb Utersbrunnen, an- schließen!) an ber Röbgener Straße von ben Ochsenwiesen unb ben Wiesen im Stolzenmorgen. 11.00 Ahr (Zusammenkunft an Ort unb Stelle) von den Wiesen des Gas- unb Wasserwerks in ben Gemarkungen Röbgen unb Großen- Buseck. 4724C Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen wünschen, wollen sich an den städtischen Wiesenmeister Klos, Bückingstraße 4, wenden. Gießen, den 15. August 1934. Bürgermeisterei Gießen. 3.23.; Dr. Hamm. FICII Stahl 11*66011 Schlaf zim., Stahlfeder- LI JU Holz- Ddlwll und Auflegematratzen an alle, Teilz. Katal. fr. Eiaenmöbelfabrik Suhl, Th. Wichtig ist im Photo-Labor 3, PhOtO 4720 A Kreuzplatz 9 Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei Die moderne Einrichtung! Photo-Winterhoff setzt seinen Ehrgeiz darin, durch vorbildlicheEinrichtungsei nerDunkelkammerdieQua lität der Arbeiten stets zu steigern. 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Dr. Dr Wilhelm D i e h l zu Darmstadt, Vizepräsident Dr. Georg Dahlem zu Darm- 1 stadt und Superintendent Oberkirchenrat D. Hari L-a m- r. ... • .. fc A U rt M h noriohr dem Schreibtisch. „Ist geschehen, Sir." m £ „Schreiben Sie darauf: Die Pointe ist einem Glase, sondern von diesem kleinen Napf?" schrie Salford. „Aber das ist ja eine verblüffend einfache Lösung!" „ „ , .,. „Einfach, gewiß", lächelte Collins, „aber nicht übel." . ra . u Collins", sagte Salford, „Sie sind em Genie . „Unsinn", sagte Collins, „aber ich habe zu Hause auf meinem Schreibtisch auch so einen verwaschenen Fleck der die schöne Platte verunziert und über den sich meine Frau schrecklich ärgert. Hallo, was ist Ihnen, Pike?" Er sprang zu und rüttelte den Diener an der Schulter. , . . .,, . . Dieser deutete auf den grünen Briefumschlag, Der Salfords Adresse trug, und seine Hand zitterte da- bei. . „Ich hatte sämtliche Umschläge präpariert , stöhnte er, „und ich habe diesen da soeben ge- ^Die^ Polizisten, die ein paar Minuten später ins Zimmer traten, um ihn zu verhaften, kamen zu spät . . . Oer Hessische Sängerbund zur Volksabstimmung LPD. Der Hessische Sängerbund Gau XII (Hessen-Darmstadt) des Deutschen Sängerbundes erläßt zur Volksabstimmung folgenden Aufruf: Meine lieben Sänger! Der Feldmarjchall des großen Krieges, der unvergeßliche Reichspräsident des deutschen Volkes ist zur großen Armee eingegangen. Die höchste Reichs gemalt hat der Führer und Reichskanzler Adol Hitler übernommen. Der Führer will die höchste Würde nur inne- haben, wenn das ganze Volk sich freudig zu ihm bekennt. Deshalb marschieren am Sonntag, dem 19. August 1934, alle Sänger zur Stimmurne und geloben dem Führer mit dem amtlichen Stimmschein treue Gefolgschaft in unverbrüchlicher Dankbarkeit. Wir gedenken der Tage, da Gott in seiner Gnade unserem Volke den Führer gab. Wir gedenken der Taten des Führers. Ich erwarte von meinen Sängern,, daß sie ihre ELP. Der Landesbischof der Evangelischen Lan- deskirche Nassau-Hessen hat angeordnet, daß sich die Pfarrämter bei allen Bauvorhaben und allen Vorhaben auf dem Gebiet der bildenden Künste vorher mit der Landesstelle Hessen- Nassau der Reichskammer der bildenden Künste ins Benehmen setzen. Kreisleitung Gießen der NSDAP. Abteilung Rundfunk. Der Sonderzug i fährt am 17. August, morgens 9.20 Uhr, in Frankfurt ab. Teilnehmer im Kreise Gießen fahren Freitag 6.40 Uhr in G i eßen ab. Fahrkarten für Zug i müssen sofort auf der Kreisleitung abgeholt werden. Heil Hitler! Dörr, Kreisfunkwart. -Gemeinschaft„Kraftdurch^reude" Dritte Rheinfahrt der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" am 2. September. Die seither durchgeführten zwei Rheinfahrten mit je 1200 Teilnehmern haben gezeigt, wie groß das Interesse an einer solchen Fahrt im Kreise Gieren ist. Wir haben deshalb vor, am 2. September, zu einer Zeit, wo die ersten Trauben reif sind, eine dritte Rheinfahrt zu veranstalten. Zirka 300 Anmel- düngen sind hierzu schon ohne besondere Bekannt- gäbe eingegangen. Die anderen Teilnehmer wollen sich bis spätestens Samstag, 25. August, auf der eine Pointe", sagte er, „und dieser Fleck ist die Pointe." „Das glaube ich auch", seufzte Salford, „bloß — ich verstehe die Pointe noch nicht." „Mir ist die Geschichte vollkommen klar , lachte Collins. „Was?" „Ich sehe alles in allen Einzelheiten. „Und das sagen Sie in solcher Ruhe? Erzählen Sie!" . „ „Langsam, langsam. Rufen Sie Pike. Salford hastete hinaus und kam kurz danach mit dem Diener Pike wieder, der sich fragend umsah. „Pike", sagte Collins, „hier ist mein Füllfederhalter." L Pike nahm das Schreibinstrument mit erstauntem Gesichtsausdruck entgegen. „Nehmen Sie Platz, dort am Schreibtisch. Sitzen Sie bequem, Pike?" Lehrvikariats, die bisher nur im Gebiet der ehemaligen Nassauischen Landeskirche bestand auch auf das Gebiet der ehemaligen Hessi- schen Landeskirche ausgedehnt worden. Landesjugendsonntag am 9. September 1934 Schwamm." „Wie, Sir?" „ . t ... „Sie sollen schreiben: Die Pointe ist Schwamm . . . Haben Sie? ELP. Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen hat den Landesjugendsonntag auf Sonntag, den 9. September 1934, festgelegt. Er ist durch einen Gemeindejugendgottesdienst und eine Abendfeier von Gemeinde und Jugend zu begehen. Die Kollekte für des Landesjugendpfarramtes ist an „Ah! Das Glas ist also verschwunden? Völlig weg. Unauffindbar. Es muß das Glas gewesen sein, aus dem Mister Briggs jeden Abend einen Whisky mit Soda tränk. Das sagt auch der Diener Pike." s „Der Diener Pike? Wo war denn der am Mordabend? In London?" . „O nein, Pike hat ein einwandfreies Alibi. Er war in Aberdeen. Wo er herstammt. Cr ist drei Tage vor dem Mord zur Hochzeit seines Bruders nach Schottland gefahren, Pike kmnmt gar nicht in Frage. Das Alibi ist unantastbar wir haben uns eingehend bei der Polizei in Aberdeen erkundigt. „Und was sagt also Pike über das Glas. „Es sei da ein bestimmtes Glas gewesen, aus dem Briggs jeden Abend seinen Whisky mit Soda trank. Das Glas ist verschwunden, -sehen Sie, O l Ul 11 | ui l V4. -w v • — ~ I ' f ----- " _ - . tember 1934. und dem Pfarrer Hans Keller tn Kroppach die erste Pfarrstelle an der Kreuzkirchen- gemeinbe zu Wiesbaden, Dekanat Wiesbaden, mit Wirkung vom 1. September 1934. Ernannt wurden: Pfarrverwalter Adolf Gal- qan zu Erbach i. O. zum Pfarrverwalter der Pfarrstelle in Schlierbach, Dekanat Erbach, Pfarrverwalter Günther Flechfenhaar zu Ulfa zum Pfarrverwalter der Jugend- und Wohlfahrtspfarrstelle zu Mainz, Dekanat Mainz, Pfarrverwalter Hermann H e ck zu Crumbach zum Pfarroerwalter der 1. Pfarrstelle zu Friedberg, Dekanat Friedberg, Pfarrvikar Walter Spehr zu Wiesbaden zum Pfarrverwalter der Pfarrstelle zu Crumbach, Dekanat Gladenbach. sein muß." „Wer war an diesem Abend im Hause? „Niemand. Briggs war ganz allein, das berichten übereinstimmend alle Nachbarn. Das Haus war auch abgeschlossen und verriegelt, so daß niemand eindringen konnte. Hinzu kommt noch, daß wir nicht die geringste Spur eines Eindringlings entdecken konnten. Kein Fingerabdruck, keine Fußspur, nichts, aber auch gar nichts. Und dennoch „Aha, nun sind wir beim springenden Punkt angelangt." , „Und dennoch — es muß jemand im Hause gewesen sein." Wenn nun aber doch Selbstmord vorliegt? "Es liegt kein Selbstmord vor. Erster Beweis: Der Brief, den Briggs in den Kasten stecken wollte. Das war nicht etwa ein Abschiedsbrief. Sondern eine Mitteilung an einen Bekannten in Bolton, baü Briggs am Mitwoch kommender Woche gern zu der ungeschlagenen Golspartie kommen würde Wenn man noch em Rendezvous für Golf feftsetzt, bann hat man wohl kaum die Absicht, seinem Leben selbst ein Ende zu machen." 3uQßQcb cn. ",Unb "ferner: Wo wäre Dann das Glas hinge- raten?" „Das Glas?" . „Gewiß, das Glas, in Dem Das Gift war. Aus der Provmzialhauptstadt. An olle unterstellten Behörden. Die Bürgermeistereien und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Auf Anordnung des Herrn Reichsministers des Innern muß die Vorbereitung und Durchführung der Volksabstimmung am Sonntag, den 19. August 1934 von allen Volksgenossen, besonders aber von den staatlichen und kommunalen Behörden, mit allen Mitteln unterstützt und gefordert werden. Dabei wird namentlich auch die aktive Mithilfe der Beamten, Angestellten und Arbeiter des öffentlichen Dienstes erforderlich werden. Soweit es die dienstlichen Erfordernisse zulassen, ist daher den Beamten, Angestellten und Arbeitern m Zwecken der Abstimmungshilfe auf Antrag b i s längstens 2 0. August 1934 Dienstbe- freiung oder Urlaub unter Fortzahlung ihrer Gebührnisse und ohne Anrechnung aus den Erholungsurlaub zu gewähren. Gez. Jung. Ri. Einrichtung eines einjährigen Lehrvikariats für die Kandidaten der ehemaligen Evangelischen Landeskirche in Hessen. ELP. Bis zur endgültigen Neuregelung betreffend die Vorbildung und Anstellungsfahigkelt der Geistlichen in der Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen überweist der Landesbischof die Kandidaten nach dem Besuch des Predigerseminars zu Friedberg Geistlichen der Landeskirche zu einem einjährigen Lehrvikariat. Die theologische Schlußprüfung findet nicht mehr im Anschluß an den Besuch des Predigerseminars, sondern im Anschluß an d a s L ehrvi k a - r j a t statt. Aus besonderen Gründen kann der Landesbischof Kandidaten von der weiteren Ausbildung im Lehrvikariat teilweise oder ganz befreien. Mit dieser Regelung ist die Einrichtung des jtf -s Ls 7>iP Reickswedr wieder in Gießen! Das Bataillon kehrte am DiensragnachMlNag wiever vom Truvvenübunasvlak Heuberq zurück. (Wir berichteten darüber!) Unser Bild zeigt die Truppen bei der Rückkehr in die Kasernen und beim Vorbeimarsch an Oberstleutnant von Wach er. (Aufnahme: Photo-Pfaff.) In dem Fach links liegen grüne Briefumschläge. Nehmen Sie Den obersten heraus, schreiben Sie darauf: Herr Kommissar Salford, London Scotland Yard. Haben sie das? Ausgezeichnet. Stecken Sie Den Briefbogen in den Umschlag. Hallo, Pike, verstehen Sie mich nicht? Was ist Ihnen Denn? Sie sollen Den Brief in den Umschlag stecken! Na also, warum nicht gleich!" Collins ging ganz nah an den Diener Pike heran. Dann sprach er leise, aber doch scharf: „Nun kleben Sie den Umschlag zu, Pike! Pike wurde blaß und sprang auf. Dann brach er schluchzend zusammen. „Ich will alles gestehen, Sir. Ich gestehe, daß ich es gewesen bin!" „Und wie haben Sie es getan? Ich bestrich Die gummierte Fläche des Briest Umschlages mit dem Gift Tuhatl. Dann nahm ich den kleinen Napf mit Dem Gummischwamm fort, den Mister Briggs zum Anfeuchten der Marken und der Umschläge benutzte. Dies tat ich tur3 oor . meiner Abreise. Ich nahm Den Napf mii unb ®arf ! ihn zum Zugfenster hinaus. So daß Mister Briggs 1 npimiinnpn mar. seinen eigenen Speichel beim ZU Der Fleck auf dem Schreibtisch Bon Kurt Miethke Kommissar Salford streckte freudestrahlend die Hand aus: „Großartig, daß Sie gekommen sind, alter Freund! Ich finde mich nicht mehr durch. Ich tappe vollkommen im Dunkeln." Collins steckte sich gemächlich eine Zigarette an: „Ich kenne den Fall Briggs aus Den Zeitungen. Eine Meinung konnte ich mir Danach nicht bilDen. Erzählen Sie mal." ,Mister Briggs lag mitten im Zimmer. Er wurde gegen elf Uhr vormittags entdeckt. Er war zum Ausgehen angezogen, trug Mantel und Hut. In der Hand hielt er einen Brief. Offenbar hatte er Den noch in Den nächsten Briefkasten stecken wollen. Es muß ihn auf Dem Weg zur Tür gepackt haben. Es muß ihn nieDergeroorfen haben wie ein Blitz. „Wie ist Der Name des Giftes, Das gerichtsärztlich festgestellt wurde?" „Tuhatl, ein mexikanisches Gift, das nach etwa fünf Minuten tödlich wirkt." „Gut, erzählen Sie weiter." „Doktor Landsbury hat einwandfrei festgestellt, daß Der Tod gegen zwölf Uhr nachts eingetreten Zeitschriften — Praktische Vorschläge, wie Die Besoldung kinderreicher Familienväter aufgebessert und ihren Km» dern bei Verheiratung oder Selbständigmachung mit Reichsdarlehen geholfen werden soll, enthält Dr H. Müllers Bericht über die Reichsfamilienkaye in „Volk und Rass e" (Augustheft, I. F. Leh- manns Verlag, München 2 SW). Die ersten Ergeb- nisse Der Ehestandsuntersuchungen 1933/34 in Stuttgart vermittelt Professor Dr. Gastpar an Hand eines Berichtes mit 48 Photos und vielen statistischen Tabellen, die u. a. erkennen lassen, wo die Entlastung der weiblichen Berufe am meisten sich aus- gewirkt hat, und wie sich Die einzelnen Berufe und Rassen prozentual auf die Bewerber verteilen. Um eine Verlagerung des Wohngebietes hinaus vor Dte Stadt zu ermöglichen, hat der Staat ein großzügiges, nichtbäuerliches Siedlungswerk in Aussicht genommen. Hierzu entwarf Dr. Schottky den Plan zu einer Auslese der Stadtrandfiedler, damit vor allem die I wertvollen und leistungsfähigen Menschen erfaßt werden. Der Rektor Der Berliner Universität, Prof. Eugen Fischer, berichtigt anläßlich einer Entgegnung seine Einstellung zur Frage der Rassenmischung unD zum nordischen Gedanken. Diese Aeuberungen erhalten besonderen Wert, Da Fischer einer Der ältesten Vorkämpfer der Vererbungsbiologie im Gegensatz »ur rein beschreibenden Anthropologie ist. Unter den kleineren Beiträgen aus Rassenhygiene und Bevolke- rungspolitik ist der über „soziale Auslese und geistige Leistung" hervorzuheben. Umstand." . ., . <- Sei Dem wie es wolle, Pike kann nicht in Frage kommen. Ueberdies haben Sie alles ^senswerte Das verschwundene Glas. Der Ermorvete in Hut und Mantel. Der Brief. Der ^rwchchene F . Bikes Alibi Das sind Die wesentlichsten Tatsachen. Baullein für vielerlei Theorien. Ich habe die Bausteine noch nicht so ordnen können, daß eme brauchbare Theorie herauskam Deshalb habe ,ch oie U re k (TAffin« Vielleicht können Sie mit die- M %Ä» X anfongen al5 id) Vi°l- & Sehen S ie oon einem anderen Standpunkt aus aües in einem anderen Lichte. 3d) tjabe mich mel- Seicht zu lehr mit allem besaht und io den gehangen ^CMns^begann eine genaue Besichtigung des ^^^,I'w^di7SchubM°n"h°Äus^ studierte j jÄ^dnln eigenen Speiche, beim Zu- unb betrage den verwaschenen Fleck kleben seiner Briesscha ten zu benutzen . . SÄ bä* SUP». „Die Geschichte hat! ..Der uerwaschene Fleck kommt also gar Nicht von Keine Wahlkarten mehr! In einigen Teilen des Reiches war es üblich, die Stimmberechtigten durch besondere Karten über ihren Eintrag in die Stimmlisten zu benachrichtigen Diese sog. „Wahl-Karten" bienten bann am Abstimmungstag gleichzeitig alsAusweis. Wegen ber außergewöhnlich kurzen Wahlvorbereitungszeit werben bie Gemeindebehörden biesmal im allgemeinen keine besonderen Benachrichti» gungskarten ausfertigen. Es ist felbstoerftänblich, baß jeder Stimmberechtigte auch ohne eine solche Karte seine Stimme abgeben kann, ba bie Karte keinerlei Einfluß auf bie Stimmberech- genau. Salford erklärte: „Wir haben jedes Gefäß, jede Vase, lebeni W ausgemessen. In der ganzen Wohnung befindet sch kein ein iges Gesäß, dessen Bodendurchmesser Mit dem Durchmesser dieses Flecks ubereinstimmt. Briggs trank seinen Whisky immer am Schreibtisch, und der Diener Pike bestätigte aus meine Frage sofort, baß bas Glas gewöhnlich Stelle ftanb, wo sich ber verwaschene Fleck bestnbet. Die Frage ist also: Wo ist Das Glas Ungeraten? „Wer beerbt Briggs?" .. „Pike Briggs hatte keine JBerroanbten, er hat seinem Diener alles vermacht- , WAvP„.irh:n()r „Das ist doch aber immerhin em merkwürdiger Ablchied von den 400 Darmftäbrer Ferienkmbern, Die sechs Wochen lang 3um Ferienaufenthalt in unserer Stadt und in Orten des Kreises Gießen weilten. Die Rückfahrt traten sie nur berichteten Darüber — am Dienstagnachmittag vom Bahnhof Gießen aus an. (Aufnahme: Photo-Pfafsi)_________ ___ t i g u n g hat Der Abstimmungsvorstand kann aber von den Abstimmenden eine Legitimation verlangen. Es wird daher dringend empfohlen, zur Abstimmung irgendein Ausweispapier mitzubringen, sei es ein Reisepaß, die Geburts- ober Heiratsurkunde ober einen sonstigen Personalausweis; bies gilt auch für Inhaber von Stimmscheinen. SaardeuWe im Beich-Achtung! Veachlet den 31. August! Der 31. August, der Endtermin für die Einsichtnahme in die Abstimmungslisten, die bei den saarländischen Gemeindebehörden aufliegen, rückt immer näher. Das Verantwortungsbewußtsein an der deutschen Saar-Sache fordert gebieterisch, daß a u ch d e r letzte Saarländer an die Wahlurne geht. Wir richten deshalb an alle im Reiche ansässigen Saardeutschen den eindringlichen Appell, nicht lässig zu sein und sich rechtzeitig um die Sicherung ihres Wahlrechtes zu kümmern. Aller Patriotismus ist unnütz, wenn sich die Saarländer nicht voll und ganz für ihre Belange CiÄes an der Zett und dringend geboten durch einen Bekannten im Saargebiet zu erfahren, ob ^ebertragen wurden: dem Pfarrer Siegfried Der Eintrag tn die Wahlliste dort auch ^everi 9 ^ite Pfarrstelle zu wirklich erfolgt i ft. Es empfiehlt sich, eine ß ertl)ei^ mit dem Wohnsitz in Viernheim, De- schriftliche Bestätigung Darüber besorgen zu lassen, W Zwingenberg, mit Wirkung vom 15. August Keine Muhe Darf zu viel fein, roenn es gilt, eine ^arre? Fritz Creter zu Dreieichen- Stimme zu sichern. — Sammelformulare genügen ca'in'cine Pfarrstelle an Der Dreikönigsgemeinde zu in keinem Falle; jeder Stimmberechtigte muß viel- Lanffurt q' M.-West, mit Wirkung vom 15. Sep- Gguführer. Ri.! mehr seine Unterschrift gesondert abgeben. p , I v m£----- \ »r Geschäftsstelle der NS.-Gemeinschaft ,^rast durch Freude", Schanzenstraße 18, melden. Die Fahrt geht wieder von Gießen nach Mainz- Kastell, von dort mit dem Schiff nach Rüdesheim. Dort drei Stunden Aufenthalt. Dann von Rüdes- heim weiter mit dem Dampfer nach Koblenz, wo wir um 17 Uhr eintreffen. Gegen 20 Uhr Rückfahrt von Koblenz nach Gießen. Eintreffen in Gießen gegen 22 Uhr. Preis der Fahrt: Erwachsene mit Mittagessen 5,50 Mark, Kinder mit Mittagessen 3,05 Mark, Er- Nimmer wird das Reich vergehen. Wenn Ihr einig seid und treu. Einstimmig Ja! wachsens ohne Mittagessen 4,90 Mark, Kinder ohne Mittagessen 2,45 Mark. Zahnradbahn auf den Niederwald 70 Pf. * Die Teilnehmer an der S ck l e s w i g - H ölst e i n - F a h r t vom 18. bis 26. August wollen die Kosten von 40 Mark sofort auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, einzahlen. Für die Abstimmung am Sonntag sind unbedingt Stimmscheine zu besorgen. Reichsbund Volkstum und Heimat. Ortsring Gießen. Heute, Donnerstag, 20.15 Uhr, Besprechung der Fachamtsleiter und Vertrauensleute im „Brau- ftübl", Wolkengasse 26. Bestellungen auf den Heimatfreund-Kalender 1935, sowie Zahlungen hierfür dürfen nicht unmittelbar an die Geschäftsstelle Darmstadt gerichtet werden. Wir verweisen die Ortsringführer und Schulen darum nochmals auf die Bestimmungen, die ihnen hierüber vom Obmann des NSLB. zugegangen sind. Ebenso müssen alle Zahlungen für den Reichsbund „Volkstum und Heimat" über das Konto 198 58, Postscheckkonto Frankfurt a. M. laufen. (Hlcstencr Wochenmarttp reise * Gießen, 16. Aug. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter 1,45 bis 1,50 Mark, Landbutter 1,35 Mark, Matte 20 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische), Klasse 2 10%, Klasse A 10, Klasse B 9%, Klasse C 9, Klasse D 8, Wirsing (grün) 15 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 18 bis 25, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen grün) 25, (gelb) 25, Erbsen 25 bis 30, Tomaten 18 bis 20, Zwiebeln 12, Kartoffeln (neue) 5 bis 5% Pf., der Zentner 5,— bis 5,50 Mark, Frühäpfel, das Pfund 12 bis 25 Pf., Falläpfel 5, Pfirsiche 25 bis 45, Brombeeren 30 bis 35, Preißel- beeren 30 bis 35, Birnen 15 vis 25, Zwetschen 10 bis 12, Mirabellen 15 bis 20, Reineclauden 15, junge Hähne 80, Suppenhühner 60 bis 70, Tauben das Stück 50, Blumenkohl 10 bis 70, Salat 10 bis 12, Salatgurken 15 bis 25, Einmachgurken 1% bis 2%, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 5, Lauch 5 bis 7, Rettich 5 bis 10, Sellerie 20 bis 25, Radieschen, das Bund 10 Pf. Vornotlzen. — Tageskalender für Donnerstag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Gern hab' ich die Frau'n geküßt". — Oberhessisches Damenheim: 18 Uhr, Lukassaal, Mitgliederversammlung. ** Von der Landesunlversität. Die Kanzlistin bei der Frauenklinik der Landesuniversität Gießen, Wilhelmine Vogt, geb. Rehnelt, wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1934, auf Nachsuchen und unter Anerkennung ihrer dem Staat geleisteten Dienste entlassen. ** Justizpersonalien. Das Personalamt des Hess. Staatsministeriums teilt mit: Die Kanz- ASDW. (Stahlhelm), Landesverband Hessen. Zur Volksabstimmung am 19. August. Kameraden! Unser Bundesführer hat als erster dazu aufgerufen, dem Führer und Kanzler am 19. August bei der von ihm selbst angeordneten Abstimmung ein freudiges „I a" zu geben. Adolf Hitler, der nach dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen Feldmarschall-Reichspräsidenten nunmehr die Last und Verantwortung für das Schicksal des Dritten Reiches allein trägt, muß für dieses schwere Amt des voll st en Vertrauens des gesamten deutschen Volkes sicher sein. Das Frontkämpfergeschlecht, aus dessen Erleben heraus Adolf Hitler die Idee des Rationalfozla- lismus geschaffen hat, ist verpflichtet, wie immer, wenn es um deutsches Schicksal geht, in vorderster Linie zu stehen. Dir sind es unserer Soldatenehre und dem Vermächtnis des großen Entschlafenen schuldig bis zum letzten Mann mit einem freudigen „3a“ zu stimmen. Aber darüber hinaus ist es unsere Pflicht, auf die Volksgenossen, die noch immer auf die alten Frontsoldaten als richtunggebend blicken, mit heißem Her- zen dahin einzuwirken, daß sie unserem Beispiel folgen. Der 19. August muß dem Ausland erneut einen überwältigenden Beweis von der Geschlossenheit der deutschen Nation geben und von ihrem unbesiegbaren Willen, im Geiste des Feldmarschalls dem Führer in bedingungsloser Gefolgschaftstreue auf allen Wegen zu folgen, die er uns weist. Jeder Kamerad des NSDFB. (Stahlhelm) trägt am 19. August sein graues Ehrenkleid, um darzutun, daß die Stimmabgabe für den Führer uns eine Ehrensache ist. Frontheil Hitler! Der kommissarische Landesführer von Hessen: gez. von Mayer. leiassistenten Friedr. Hammel (Amtsgericht Homberg), Peter Hildebrand (Landeszuchthaus Marienschloß), Friedrich H o f (Amtsgericht Gießen) und Heinrich Vater (Amtsgericht Lich) wurden zu Justizsekretären ernannt, der Kanzlist Karl Helf- r i ch (Amtsgericht Altenstadt, z. Z. Vilbel) wurde ebenfalls zum Justizsekretär ernannt. ** 2 5 jähr. Dienstjubiläum. Am 15. Aug. konnte Frl. Marie ©paar, wohnhaft Frankfurter Straße 13, auf eyie 25jährige Tätigkeit als Büglerin in der Zentralwaschanstalt der Universitäts-Kliniken zurückblicken. Die Jubilarin, deren Arbeitsplatz mit Blumen reich geschmückt war, wurde von ihren Mitarbeiterinnen, sowie den Beamten und Angestellten der Verwaltung knit schönen Geschenken bedacht. Sie erfreute sich während ihrer 25jährigen Tätigkeit in ihrem Wirkungskreise großer Beliebtheit wegen ihrer treuen, hingebungsvollen Arbeit, was aus den anerkennenden Worten eines Vertreters des Verwaltungsdirektors, sowie einiger weiterer Herren zum Ausdruck kam. ** Eine Achtundsiebzigjährige. Frau Franziska Hammel Wwe., Schiffenberger Weg 30, kann am morgigen Freitag ihren 78. Geburtstag in völlig geistiger und körperlicher Frische begehen. Die yochbetagte Frau ist treue Leserin des des Gießener Anzeigers. ** Promenadenkonzert des Stadttheater-Orchesters. Heute von 19.30 bis 20.30 Uhr unter Leitung von Konzertmeister Ker- z i s n i k Promenadenkonzert. „Flotte Husaren", Marsch-Ouvertüre zur Oper „Euryanthe", C. M. v. Weber; „Die Romantiker", Walzer von I. Lanner; Melodien aus der Oper „Der Troubadour"; zwei spanische Tänze von Moskowski; Potpourri aus der Operette „Der fidele Bauer". ** Waffenappell der deutschenFeld- a rti ll eri e. Vom 31. August bis 2. September findet in Köln — wie man uns schreibt — der Waffenappell der gesamten deutschen Feldartillerie statt. Aus allen Gauen des deutschen Vaterlandes werden die ehemaligen Schwarzkragen in Köln zusammenkommen. Bei dieser Gelegenheit findet auch das Regimentstreffen der Kameraden des 2. Oberelsässischen Feldartillerie-Regiments Nr. 51 und dessen Kriegsformationen, der Reserve-Feld-Artille- rie-Regimenter Nr. 57, 239 und 271, der Artillerie-Munitionskolonne 3, Munitions-Kolonne 1355, 1356, 1357, Jnfanterie-Munitionskolonne 2, Leichte Munitionskolonne 938, 1326, 1327 in Köln statt. Dem Verein noch fernstehende Kameraden wollen ihre Adresse an den Vereinsführer Zollinspektor Hermann Schmidt, Düsseldorf, Aderstraße 53, einsenden. ** Neuerungen im Po st gutverkehr. Von der Nachrichtenstelle des Reichspostministeriums wird mitgeteilt: Vom 1. Oktober 1934 ab wird Postgut bei allen Postanstalten des Deutschen Reichs schon bet gleichzeitiger Einlieferung von 3 (bisher 5) Kleingutsendungen (Postgütern und Paketen) für denselben Bestimmungsort angenommen. Weiterhin wird das Verlangen der Eilzustellung und die Einlieferung sperriger Postgüter zugelassen. Den Postgütern muß künftig eine besondere Postgutkarte beigegeben sein, die in drei Formen auf grünem Papier ausgegeben wird, und zwar als gewöhnliche Postgutkarte, als Nachnahmepostgutkarte mit anhängender Postanweisung und als Nachnahmepostgutkarte mit anhängender Zahlkarte. Für eine Uebergangszeit bis zum 30. November 1934 sind Paketkarten noch als Postgutkarten zugelassen. Postgüter und Pakete für denselben Empfänger müssen entweder sämtlich zugestellt oder sämtlich abgeholt werden. Eine Abholvergütung für abgeholte Postgüter wird nicht gezahlt. ** Grummetgrasversteigerungen der Stadt Gießen finden am Montag und Dienstag nächster Woche statt. Näheres in der heutigen Bekanntmachung. Oderheffen. Landkreis (tiicfcen. £ Wieseck, 15. Aug. Unsere Mitbürgerin Marie Sommer lad, geb. Pausa;, wurde am heutigen Donnerstag 85 Jahre alt. Frau Sommerlad erfreut sich noch bester Gesundheit. * Alten-Buseck, 15. Aug. Am vergangenen Dienstagabend fand in Großen-Buseck ein Gruppenappell der BdM. - Gruppe Alten- Buseck unter Leitung der Gauführerin des Gaues 4/13 Oberhessen, Else Staab, statt. Nachdem sie am Nachmittag der JM.-Gruppe Annerod die Mit- gliedskarten überreicht hatte, sprach sie am Abend in eindringlichen Worten über die Pflichten und das Verhalten der jungen Generation im werdenden Dritten Reich. Besonders machte sie auf die sportliche Betätigung und die Neugestaltung der Schulungsarbeit aufmerksam und betonte beim Hinweis auf das neue BdM.-Heim der Schar Großen-Buseck, wie nötig BdM.-Heime zu gemeinsamer Arbeit und Kameradschaft wären. Leider sind noch viele Scharen aezwungen, in großen Wirtschaftssälen, die für Diesen Zweck sehr ungeeignet sind, ihre Heimabende abzuhalten. Der Appell der Gauführerin fand mit dem Lied „Unsere Fahne flattert uns voran" seinen Abschluß. Anschließend besichtigten die auswärtigen Mädelscharen das trauliche Heim, das BdM.-Scharführerin Erika Adler in so netter Weise hergerichtet hat. Unter frohem Gesang zogen die einzelnen Scharen nach Hause. * Watzenborn-Steinberg, 16. Aug. Unser Mitbürger Balthasar Heß, Bahnhofstraße 25, 87 Jahre alt, und seine Ehefrau Christine Heß, geb. Schmandt, 84 Jahre, feiern heute das F e st der diamantenen Hochzeit. Der Jubilar ist der einzige noch lebende Gründer des hiesigen im Jahre 1868 gegründeten Gesangvereins „Germania". Auch heute ist er noch ein großer Freund des deutschen Männergesangs. Er nimmt immer noch regen An- teil an dem Werdegang des Vereins, lieber 40 Jahre war er Rechner des hiesigen Kriegeroereins und versah das Amt in mustergültiger Weise. Im- mer von echter vaterländischer Gesinnung beseelt, bedeutete es für ihn eine Genugtuung, die Zeit des Umbruchs noch erlebt zu haben. > Holzheim, 14. Aug. Am Montagabend fand hier im Saale von Pg. Gg. Games eine Tonfilmvorführung durch die Gaufilmstelle statt. Gezeigt wurde der Tonfilm „Das Ringen um Verdun", der von allen Besuchern mit großem Interesse ausgenommen wurde. Ortsgruppenleiter Wenzel- Lang-Göns sprach das Schlußwort, wobei er auf die Bedeutung des Filmes hinwies. Er ermahnte alle, am kommenden Sonntag ihre Pflicht zu tun und ihre Stimme für unseren Führer Adolf Hitler zu geben. Am Nachmittag fand eine Kindervorstellung statt. Ärei* Schotten. # Vom Vogelsberg, 15. Aug. Neben dem Anbau von Senf, Wicken, Erbsen usw. als Ausgleich für die F u t t e r m i t t e l k n a p p h e i t bei Klee und Gras, werden in diesem Herbst fast von allen Bauern die sogenannten Stoppel- r ü b e n angebaut. Der Bedarf an Rübensamen ist mancherorts so groß, daß manche Geschäfte schon seit einigen Zeit ihren vorhandenen Samen ausverkauft haben und zu Neubestellungen schreiten müssen. Infolge der ausgiebigen Regengüsse in den letzten Tagen weisen die Wiesen in den Tälern einen durchweg erfreulichen Grasansatz auf, so daß bei einigermaßen günstiger Witterung noch mit etwas Grummet gerechnet werden kann, soweit die Wiesen nicht als Hutweiden in Benutzung sind. Don allen Kartoffelarten hat sich in diesem Jahr die späte Odenwälder Blaue am besten über das trockene Wetter hinweggesetzt; die ansehnlichen Knollen beweisen dies. Bei den übrigen späteren Sorten sind die vorhandenen Knollen noch ziemlich klein. Mreie merelö. st. Kirtorf, 15. Aug. Dieser Tage sand im Saale der Gastwirtschaft Becker eine gut besuchte Versammlung der NSDAP, zur Volksabstimmung am 19. August statt. Pg. Schmidt (Steinheim) führte u. a. etwa folgendes aus: Die kommende Volksabstimmung sei keine Wahlhandlung im früheren Sinne, sei keine rein innerpolitische Angelegenheit, denn sie solle der Welt vor Augen führen, daß das deutsche Volk in Einheit zu seinem Führer steht: „Das Deutsche Reich ein Volk und ein Führer". Der Redner gedachte noch des verblichenen Reichspräsidenten. In seinen weiteren Ausführungen zeichnete er ein klares Bild vom Lebensweg des Führers und behandelte das Führerprinzip des Nationalsozialismus in Verpflichtung und Derant- wortungsbewußtfein. # Aus dem Ohmtal, 15. Aug. Ein Bild von dem Minderertrag der diesjährigen Getreideernte kann man sich am besten machen, wenn man die diesjährige Druschzeit auf den Bauernhöfen mit der vorjährigen vergleicht. Wo sonst zwei Scheunen an einem Tage bewältigt wurden, sind es diesmal deren drei. Dabei wird es abends mit der Arbeit nicht so spät, wie sonst allgemein beim Dreschen. Starkenburg. Versuchter Raubüberfall. LPD. Darmstadt, 15. Aug. In der Nacht zum Montag kam ein Motorradfahrer auf der Mainzsr- Landstraße zwischen Groß-Gerau und Darmstadt kurz vor der Griesheimer Landstraße, also ganz in der Nähe von Darmstadt durch ein quer über d i e Straße gespanntes Drahtseil zu Fall, Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzun- Se n, die Maschine wurde kaum beschädigt. Nur dem mstand, daß der Gestürzte die Geschwindigkeit auf 25 Stundenkilometer herabgemindert hatte, ist es zu verdanken, daß ein größeres Unglück verhütet wurde. Ein Personenkraftwagen, der etwa 200 Meter vor dem Motorradfahrer die fragliche Stelle passierte, hatte noch nichts von dem Hindernis bemerkt. Der Motorradfahrer selbst sah kurz vor seinem Sturz eine dunkle Gestalt über d i e Das Geheimnis von Loch Neß Von unserem englischen 6 -Berichterstatter. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! London, im August. Die Julihitze über England ist einer empfind- lidjen Kühle gewichen — nach der monatelangen Trockenheit bringt jeder Tag jetzt die für die britannischen Inseln typischen Regenschauer — man fann also beim besten Willen nicht mehr von „Hundstagen" sprechen wie im vorigen Monat, als die ersten alarmierenden Nachrichten über das geheimnisvolle „Loch Ness-Monster“ durch die Presse gingen. Damals haben die „ernsthaften" Leute und die Zeitungen, die ihre Reputation in der City aufs Spiel zu setzen hatten, von dem „Monster“ keinerlei Notiz genommen. Das „Monster“ existierte für sie nicht, obwohl mehr als vierzig Personen es un vorigen Monat gesehen hatten — obwohl fast täglich neue Meldungen darüber kamen. Jetzt ist das plötzlich anders geworden. Ein City-Mann nämlich, der einen der größten Versicherungskon- zerne des britischen Weltreiches kontrolliert, hat es zu seinem „Spleen“ gemacht (alle erfolgreichen City-Manner haben ihren „Spleen“!), dem Geheimnis des schottischen Fjord-Sees auf den Grund zu gehen. Mit dem Ergebnis, daß jetzt auf einmal ge« rabe die City-Presse die Existenz eines geheimnisvollen Ungeheuers in dem schottischen See mcht mehr anzuzweifeln noch zu verschweigen wagt — und den Lesern das Ungeheuer — ober vielmehr das, was von ihm auf die photographische Platte gebannt werben konnte — jo gar im Bilde vorführt. Und so hat Großbritannien eine neue Sensation zu den aufregenden Ereignissen der letzten zwei Monate. Und wenn auch niemand bis- her auch nur andeutungsweise zu wissen glaubt, um was es sich bei dem geheimnisvollen Seebewohner handeln mag — soviel steht jedenfalls fest: es wird heute niemand mehr wagen, seine Existenz ernsthaft in Zweifel zu ziehen. Damit ist man schon ein gutes Stück weiter gekommen auf dem Wege zur Erforschung des Geheimnisses von Loch Nest Der Mann, dem dies zu verdanken, ist Sir Edward Mountain, „Chairman“ der „Eagle, Star and British Dominions Assurance Company“. Also eine Persönlichkeit, die überall wohl bekannt ist — und deren Ernsthaftigkeit von niemandem ohne eigenen Nachteil in Zweifel gezogen werden könnte. Sir Edward ist nun nicht nur ein smarter Geschäftsmann, sondern im „Nebenberuf" sozusagen auch Naturforscher, der sich auch auf diesem Gebiet schon mehrfach erfolgreich/betätigt hat. Er ist in der beneidenswerten Lage, sich seine Liebhabereien und Privatstudien ein Stück Geld kosten lassen zu können — und tat dies auch in bezug auf das Ungeheuer von Loch Neß. Es hatte ihn geärgert und auch gleichzeitig seinen Forscher- wie persönlichen Ehrgeiz angestachelt, daß vor etwa anderthalb Jahren bas englische Parlament es ab- gelehnt hatte (unb damit gleichzeitig dem „Monster“ zu seiner internationalen Berühmtheit verhalf!), eine Fliegerexpedition zur Erforschung bes Sees auszurüsten. Im Parlament waren bem An- tragsteller dazumal ein paar ebenso witzige wie persönlich nicht gerade schmeichelhafte Erklärungen zur Antwort gegeben worden. Trotzdem wollten die Meldungen über das Vorhandensein des Bewohners von Loch Neß nicht verstummen. Und so ging Sir Edward ans Werk. Zielbewußt und schweigend, wie sich das für einen Briten und Citymann gehört. Er suchte sich zunächst selbst ein Urteil zu bilden über die Wahrscheinlich- feit der Existenz des Ungeheuers und beauftragte dazu nicht nur eine Zeitungsausschnittagentur, sondern las auch selbst, was bisher an Literatur über diesen und ähnliche Fälle erschienen war. Sir Edward wurde sozusagen „Spezialist" in See- schlangen und Meeresungeheuern. Mit dem Ergebnis, daß er die Wahrscheinlichkeit des Monsters durchaus nicht mehr in Zweifel zog. Er mietete sich daraufhin — wie gesagt, er braucht sich nicht um Nahrunassorgen zu kümmern! — das in der Nähe des Loch gelegene Schloß Beaufort Castle für die- fen Sommer, stellte vierzig Mann in feinen Dienst, bie unter Leitung unb Oberaufsicht eines früheren Offiziers im Hauptmannsrang Wachtdienst zu versehen unb jede einzelne Beobachtung sofort zu melden hatten. Alle acht Tage, wenn bie Ablösung der Wachen vorgenommen würbe, erfolgte eine Art Bulletin — unb schon nach den ersten vierzehn Tagen, als der erste Turnus von Wächtern sein Werk vollendet hatte, war Sir Ebwarb mehr als nachbenklich geworben. Das geheimnisvolle Wassertier war beinahe jeden Tag gesehen worden — und ic.r^.r ^pselne Mann beschrieb sein Aussehen fast völlig übereinstimmend: schwarz, mit kleinem Kopf, zwei Hockern auf dem Rücken, sechs bis acht Meter lang und meist einen halben Meter aus dem Wasser ragend. Stets aber konnte das Tier nur einen Augenblick wahrgenommen werden — meist verschwand es mit Gedankenschnelle in einem schäumenden Wasserstrudel: Nun wurde jedem Wächter eine ansehnliche Belohnung ausgesetzt, der das „Beast“ tot, nach Möglichkeit aber lebendig diegfest mache. Aber dagegen scheint die Familie derer von „Mac Neß" — „alle" Schotten heißen bekanntlich „Mac" und offenbar handelt es sich nicht um ein einzelnes Lebewesen sondern um eine ganze „Brut" — eine im übrigen nicht ganz unbegreifliche Antipathie zu haben. Das — ober vielmehr: die Ungeheuer ziehen es vor, blitzschnell zu erscheinen unb ebensvschnell wieder von der Bild- bzw. Seefläche zu verschwinden. Ja, sie sind sogar ausgesprochen unfreundlich, wenn man zu starkes Interesse für sie zeigt — und sind in manchen Fällen plötzlich Der» schwanden und bann einige hunbert Meter seit- wärts — unb gewöhnlich in einer Richtung, in ber man sie am wenigsten vermutete, wieder oufae- taucht. Harmlosen Zeitgenossen aber sollen sie sich ebenso harmlos wiederholt gezeigt haben. So hat der eine Mac Neß offenbar eine ausgesprochene Sympathie für den alten Piermaster von Glen- Urquhart namens Alexander Roß, der sich rüh- men kann, das Ungeheuer öfter gesehen zu haben denn sonst eine Menschenseele. Am 17. Juli, gerade an seinem 80. Geburtstag, ist ihm das Ungeheuer zum 15. Male erschienen — und zwar in unmittelbarer Nähe seines Hauses am Seeufer, gleichsam als ob es seinem ältesten Bekannten unter dem Menschengeschlecht einen Geburtstagsbesuch hätte abstatten wollen. „Ich saß gerade am Fenster meines Hauses", so berichtet der Alte dem Berichterstatter der „Daily Mail“, „und freute mich über den warmen Sonnenschein — da sah ich plötzlich den schwarzen Rücken des „Beast“ aus dem Wasser auftauchen. Ganz so wie bisher — nur war es diesmal wohl noch ein Stückchen weiter aus dem Wasser, so daß ich den Ansatz der beiden großen schwarzen Höcker seines Rückens erkennen konnte. Ein paar Sekunden verharrte es so fast unbeweglich, dann tauchte es in einem riesigen Wellenberg unter." Ein Wal ober gar ein riesiger Hai sei es bestimmt nicht gewesen, versicherte der Alte dem ungläubigen Berichterstatter — dazu habe er sich zulange den Wind aller Weltmeere um die Nase wehen lassen, um das nicht mit Sicherheit behaupten zu können. „Konnte ich nur einen guten Photographen bei mir haben!", rief er seufzend aus, als am Schluß immer noch Zweifel im Gesicht des Berichterstatters standen ... Aber dieser Reporter mußte doch als „Paulus", bekehrt zu der Ueberzeugung von der Existenz der Fabelwesen an die Themse zurückkehren. Denn in drei Tagen hatte er nicht weniger als 10 Wächter unb 21 Straßen- bzw. Waldarbeiter gesprochen, die alle unabhängig voneinander und übereinstimmend die gleichen Aussagen über die Ungeheuer machten. Der Geburtstagsbesuch war demnach also doch keine Einbildung des alten Piermasters gewesen — und der Berichterstatter hat seinen Anpfiff über feinen ersten Bericht zu Unrecht bezogen. Denn zu gleicher Zeit tarnen auch noch Meldungen über bas Auftauchen ganz ähnlicher Meerestiere an ber Küste, nahe der Stelle, wo der Wasserarm mündet. der Loch Neß mit dem offenen Meere verbindet. Auch das galt zunächst als Bluff. Fassungslos aber wurde man, als von einem englischen Kriegsschiff die Meldung bestätigt wurde. Ausdrücklich wurde festegestellt, daß Aussehen und Verhalten der Lebewesen ganz den Beobachtern der Loch Neß-Wächter entsprochen habe. Nun stand man vor einem Rätsel, das noch schwieriger geworden ist, als Sir Edward jetzt seinen Monatsbericht über die Erfolge seiner Versuche, das Loch Neß-Geheimnis zu entschleiern, veröffentlichte. Alle Zeitungen haben, wie gesagt, den Bericht dieses angesehenen Mannes gebracht und nicht gewagt, irgendwelche Zweifel zu äußern. Der Wachtdienst soll nun noch eine Woche fortgesetzt werden — und die „Monster“ verhelfen auf diese Weise 40 arbeitslosen Familien für weitere acht Tage zu Brot und Verdienst. Aber vielleicht wird das noch ein Weilchen anhalten — denn inzwischen soll beraten werden, welche Maßnahmen zu treffen sind, um eines der Tiere zu fangen. Insbesondere wird sich jetzt Herausstellen müssen, ob die englische Re- gierung auf ihrem Standpunkt beharrt — oder ob sie jetzt großzügig die Mittel zu einer Wissenschaft- liehen Expedition gewähren wird. Denn — nun ist das „Monster“ — das bisher nur ein Scheindasein im Verborgenen des Innenministeriums führte — in dessen Listen plötzlich ein neuer „Beruf" für Arbeitslose aufgetaucht war: Wächter für das Loch Neß-Monster! — also: nun ist das Monster auch in ber Öffentlichkeit „anerkannt" — gewissermaßen mit Paß und Wohnberechtigung versehen worden — und da wird es höchste Zeit, daß es auch nach „Aussehen und Berufs registriert wird! Insbesondere werden feine verwandtschaftlichen Beziehungen feftgeftettt wer- den müssen. Wal, Haifisch ober „Seeschlange" — bas ist jetzt die Frage. Vielleicht ist Mac Neß ein Detter von einem der drei. Oder etwa von allen zusammen —? Das würde seinem Renomms wohl am besten entsprechen! Sochschulnachrichtea. Einer der bedeutendsten amerikanischen Landschaftsmaler, der aus Barmen gebürtige und seit 1904 in Kalifornien wirkende Professor an der Kunstabteilung der kalifornischen Staatsuniversität Berkeley, Eugen Neuhaus, wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg zum Ehrendoktor ernannt. In der Ernennungsurkunde wird Neuhaus als der Erzieher der amerikanischen Jugend zu Kunstfreude und Kunstverständnis und als Vertreter deutschen Geistes jenseits des Weltmeeres gefeiert. // b 061 its Unglück ereignete sich in den hiesigen Veith- r* 11 "^nnio ao ripf infnfnp m lieft werden. säst iezt. Kreis Marburg. 5 D Di h Ja M.tzlewüküeW Nachdruck verboten! 16. Fortsetzung. Ein Volk! Ein Führer! Ein millionenfaches Za! i»n ttüg int uchte iuna eint) ende He« gen- daß hrer ein iiche. ssüh' srocg ) des rant. preuhea. Tiangierabteilung dem us, BÄ jr/\ tßin eit cht. tigt ) es all* ihb int im. Von einem Fahrtteilnehmcr wird uns berichtet: „Mit 25 Teilnehmern starteten wir zum festgesetzten Tage, einem Samstag, früh in Gießen, um uns in Frankfurt im Haus der Deutschen Arbeit nut den übrigen Schwarzwaldfahrern zu treffen. Etwa 1000 „Freudesuchende" aus dem ganzen Gau Hessem Nassau versammelten sich hier, um die Fahrt nach dem Süden anzutröten. In einem Propagandamarsch, voran eine schneidige Musikkapelle, ging es zum Bahnhof, wo die Teilnehmer rasch in den ihnen angewiesenen Wagen des Sonderzuges untergebracht Erlebnis. Die nächsten Tage gestalteten sich dann sehr ab- in seiner Weihepredigt die Kirche als Predigt-, Friedens- und Segensstätte, die immer und jedesmal dem Besucher etwas zu geben hätte. Er dankte seiner Gemeinde für die bjsher der Kirche bewiesene Treue und schloß feine zu Herzen gehende Ansprache mit der Bitte, auch in der Folgezeit diese Treue zu halten und dies durch eifrigen Kirchenbesuch zu beweisen. Eindrucksvolle gesangliche Darbietungen- des Männergesangvereins unter Leitung des Dirigenten W. Leib (Gießen) sowie des Gemischten Chores unter Leitung von Fr. Altenheim e r umrahmten die Feierstunde in würdiger Weise. Orgel und Posaunenchor begleiteten in harmonischem Wechsel die gemeinsamen Lieder. Nach gemeinsam gesprochenen Vaterunser gab der Orts- geistliche der Gemeinde den Segen und dann beendigte die Gemeinde mit dem stehend gesungenen Lied: „Nun danket alle Gott" die erhebende Feier, die den Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird. — Die Wiederinstandsetzung unserer Kirche ist ausnahmslos durch ortsansässige Handwerker erfolgt, die die Arbeiten gemeinsam ausführten. In opferwilliger Weise hat sich die Einwohnerschaft unseres Ortes an der Geldbeschaffung beteiligt, indem sie 750 RM. durch freiwillige Spenden aufbrachte. Den gleichen Betrag hat die Zivilgemeinde zur Verfügung gestellt, ferner hat die 'Provinzialkirche eine Beihilfe von 700 RM. sicher Aussicht gestellt. Der Baukostenchon Der« nüf. den inen bei Das Sie« Von die iene befind Fritz Farnhorst sah ganz klar mitten in die Verhältnisse hinein. Ein alter Mann hatte eine blutjunge Frau geheiratet. Und nun wuchs das Kind dieser Ehe ohne Eltern auf, weil zufällig die junge Mutter jung hatte sterben müssen. Und Nora Nordstrom sorgte für diese junge Schwestek, verbannte sie in das kleine Haus zu einer alten, freundlichen Frau, um sie gegen alles 15 H. i>as Berufsbildungsamt Hanau, Kreisbetriebsgemeinschaft 17 Handel, Fachgruppe Gast- stättengewerbe. Für Gießen, Friedberg, Wetzlar, Dillenburg, Biedenkopf und Alsfeld ist das Berufs- b i l d u n g s a m t Gießen, Kreisbetriebsgemeinschaft 17, Handel, Fachgruppe Gaststättengewerbe, ..... r'ir Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern, Schotten und Büdingen Mi ich hin. Vornan von Gert Gothberg. llrheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.) zum nar nz in iber l zu tzun- r dem it auf es zu rhütet 200 Stelle is be» । vor r die itsverwahrung an. Kreis Bievenk-ops. dindet. ngslos lischen ourde. i und chtern stand er ge« onais' > Loch \etW itr * . erden Weise -S- 3“ ■ S noch ifl be« i sind, > lvird rje Weber ob ischaft- bisher Men' lößl'ch tDflt: . nun „an« W nid / t I«n- t #«• ai“ 7" 6* 1 «“'"f \ lvohl Beschluß der Reichsregierung zur Serbelführua- einer Dolksabstimmung. vom 2. August 1934. »n1fpndw=!> 6en «JctWx 6te 806rrr« en»1d«»tamj*re »k »ddtonglfflroi. em 6onnto^ brm 19 «uqxfl 1934, dru übtr tu «ddjefl*« 1 1934 0tdd)»O«WL । 8 Ull Drrbdjultom, d6 SdAeMaiteT BboH »Mer Ober, «r txfltarmtfdneii ab baam*4i be» Hdd>MMtcT N» Oeetni eH bei VerdjfODnoe ®‘*W-*t* Verte, be» 1 tovfl '«* Die Reichsrrglerung Der Stimmzettel am is. August So muh das Kreuz gemacht werden! Gegend. Eine angenehme Ueberraschung erlebten wir, als uns mitgeteilt wurde, daß eine billige Sonderfahrt an den Bodensee durchgeführt wird, die dann auch zur größten Zufriedenheit verlief. Leider setzte die beiden letzten Tage Regen ein. Aber das trübte nicht die glänzende Stimmung. Hat dies doch auch etwas schönes für sich, wenn die Wolkenfetzen an den steilen Berghängen emporjagen und die herrlichen Tannenwälder des Schwarzwaldes nach längerem Regen einen besonders würzigen Duft ausatmen. Viel zu schnell gingen diese schönen Tage vorüber und nur schweren Herzens nahmen wir Abschied von unseren Wirtsleuten, die uns so glänzend untergebracht und verpflegt hatten. Wo man auch hinhörte, alle waren sehr zufrieden. Manche Bekanntschaften und Freundschaften wurden an- ^Die^ Rückfahrt ging wieder über Basel. In Freiburg hatten wir einen mehrstündigen Aufenthalt, der uns Gelegenheit gab, die Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt kennenzulernen. Wir alle, die wir an dieser Fahrt teilnehmen durften, haben die schönsten Eindrücke aus den Schwarzwaldbergen mit in unsere Heimat genommen. Noch lange wird uns dieser Urlaub in angenehmer Erinnerung bleiben. . Besonderer Dank gebührt der NS.-Gememschaft „Kraft durch Freude", die es jedem Volksgenossen ermöglicht, unser schönes Vaterland kennenzulernen." 2* ion »- s A-h-k Böse zu schützen. . „Soll ich Ihnen unser Haus zeigen? „Ja, denn ich begleite Sie sowieso bis vor die Tür, damit Ihnen nichts zustößt", sagte er fest. Helge lachte übermütig, und ihre weißen kleinen Zähne blitzten. ... _. „Wenn Tante Greta daheim wäre, durften Sie es trotz der guten Absicht bestimmt nicht tun." Es klang übermütig. Seltsam, wie warm ihm ums Herz wurde unter diesem frohen, jungen ' Mädchenlachen! Sie schritten jetzt flott nebeneinander dahm. Und da brr Weg schmal war, berührten sie sich zuweilen. Dann sah Helge lachend auf. Ein fröhliches, lachendes Kind! Er aber spürte ein eigentümliches Gefühl in sich. Plötzlich hemmte er den Schritt. Atemlos von her Schönheit, die sich vor ihm ausbreitete. Von hohen, alten Tannen aus dem Hintergründe her beschattet, lag ein kleines Haus vor ihm. nere unseres Gotteshauses eine vollkommen neue Ausmalung erfahren. In besonders schöner und würdiger Weise sind die Orgel und die Kanzel hergerichtet worden. Letztere hat ein hiesiger Kunstmaler mit drei eindrucksvollen Christusbildern geschmückt. Im übrigen hat man auf die früher übliche Ziermalerei Verzicht geleistet und mehr Wert auf eine harmonische Farbenflächenwirkung gelegt, was auch durch den Einsatz besten Könnens erreicht worden ist. Derufsbildungswesen des deutschen Gaststättengewerbes. Wie bekannt, sind im Gaststättengewerbe Einstellungen von Lehrlingen ab 1. April 1934 nur zulässig auf Grund des vom Zentral-Berufsbil- dungsamt für das deutsche Gaststättengewerbe her- ausgegebenen Lehr Vertrages. Lehrlinge aus- bilden kann in der Zukunft nur derjenige, der im Besitz der Meisterurkunde ist. Anträge auf Zulassung' zur Meisterprüfung, sowie Lehrverträge find bei' den zuständigen Berufsbildungsämtern anzufordern. wechflungsreich. Der Besitzer des Gasthauses ,Lur Krone" Opa Gies hatte ein sehr reichhaltiges Programm aufgestellt und stellte sich trotz seines hohen Alters stets zur Verfügung, um uns diese schone Gegend zu zeigen. Eine Autorundfahrt brachte uns durch die schönsten Teile des südlichen Schwarzwaldes: Todtmoos, St. Blasien, Schluchsee, Titisee, Neustadt, Feldberg, Todtnau und Schönau. Dort besuchten wir das Geburtshaus und Grab Albert Leo S ch l a g e t e r s. Die Besichtigung einer größeren Spinnerei und Weberei in Rohmatt gab den Teilnehmern einen Einblick in die Industrie der dortigen Ein Haus? Ein Märchen war es! Rosen! Nichts als Rosen! Sie umlagerten das Haus, sie rauften sich bis zum niedrigen Dach empor, sie guckten in die Fenster, sie krochen über die Mauer, die rings den Garten umgab. Und zwischendurch machten sich noch Obstbäume breit, strebten Beerensträucher und schlanke Stauden in die Höhe. Ein großer, zottiger Hund kam angelaufen, knurrte bösartig und lief dann wieder davon, als Helge ihm zurief: „Volk, nicht böse fein! Ist doch nur em guter Freund!" Und bei diesen Worten streichelte Helge mit ihrer kleinen Hand über die Schulter des Mannes hinweg, um dem Hunde zu bedeuten, daß er beruhigt sein könne. r, „ ... Fritz Farnhorft aber war schnell zur Seite getreten, und die kleine Hand fiel von feiner Schulter. Da wurde das Mädchengesicht unendlich traurig. Helge ging hinein in den Garten. .Wenn Tante da wäre, dürften Sie mit uns Kaffee trinken. So aber müssen Sie draußen bleiben. Leider!" ,, ... Vom Hause her kam schnell eine alte, weißhaarige Frau, in blendend weißer Schürze und ebensolchem Leinenhäubchen. „ ,, Fräulein Helge? Bitte, kommen Sie schnell! Wenn das die Frau Tante wußte!" Helle Angst klang aus der bruchigen Stimme. Da lachte Helge wieder hell und jauchzend. Mitglieder des Reichslustschuhbundes! Am Sonntag, 19. August, legt das gesamte deutsche Volk fein einmütiges Bekenntnis zu Adolf Hitler ab. Auch für die Mitglieder des RLB. gibt es nur einen Führer und einen Reichskanzler Adolf N Geschaffen zeigt das gesamte deutsche Volk am Abstimmungstage der Welt, daß es geschlossen als Gefolgschaft hinter Adolf Hitler marschiert und bereit ist, ihn in seiner großen Ar- beit zur Gesundung des deutschen Volkes zu unter- stützen. Mitglieder des RLB., macht Eure Freunde, Verwandten und Bekannten auf ihre Pflicht aufmerk, fam. Dom RLB. wird keiner fehlen! Wir stehen zum Führer und Reichskanzler und stimmen mit „3 a". Der Landesgruppenfuhrer. Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesetzes über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs vom l. August 1934 lReichsgesetzbl.I S.747). vom 2. August 1934. em Vrihii>«mWnCTl , M Wake be» »sttoeake UmUMk-, te» Mfrf 9*0 Ortreffcn bet. «rtmNg grociwe arlrtdlAt tttachraa txr »re« br» etaal.obcrbeuplr. en ent«» wich 3» lofynba flnOTOmmg: ®rwTbJ» tWbhndd)lrt>aini bei bnn $ild Ndch.pristbr», «tot rtomeUflt Mtnitoog otarttn. er Ifl ned) mfr» VHtr empfl-bt» In btm, im. er uae (ngfc, imjrrtraraUd) JX» oti be- tomn. bee grolkn $01«. 3d) bitte bebet. VMW nd!« “J y. emrtkbt» trab «uberemtOdie» TkrNrto alt bl.bfl nur «I. «Obrer °»b Sdd^tawjkr e.grfpredx» werbe, tiefe Vertan« foU fOr »0« 3utaW 9«" 2. Od> em. bet bk t»= Xeblndl OeWoffent enb eedoffui4«rtt»°e» £*£060« «eich.prchlbeete» bk eu.brOdtfld)« eenblto» be. be»W» Vofte. erbtlt «d> kL ötenraaune. bet kbe etMlegrooll »«□ Volle euMfentlichkeit stattfand. Der Angeklagte wurde zu b et Jahren Gefängnis verurteilt. Autzer- beh ordnete das Gericht für ihn die Sicher- „Aber Tora, er ist doch kein Menschenfresser? Er kennt meine Schwester Nora!" „Das ist etwas anderes. Herzlichst guten Tag! Die alte Haushälterin von Haus Ornslö hatte es freundlich gesagt. Und ihre farblos hellen Augen blickten prüfend auf den hochgewachfenen Fremden. Die Prüfung mußte gut ausgefallen fein, denn Tora nickte noch einmal freundlich und ging wieder ins Haus zurück. Von ihrem Küchenfenfter aus konnte sie ja auch ganz gut noch ein bißchen aut- paffen. Aber es gab ja schließlich nichts mehr aufzupassen, denn wenn der Herr die gnädige Frau Nora kannte? Tora rupfte emsia ihre Tauben, die es zum Abendessen geben sollte. Draußen an der mebriaen Mauer, mitten zwischen weißen, duftenden Rosen, lehnten zwei junge Menschen und plauderten. Aber das junge blonde Mädchen hatte keine Ahnung, wie es im Herzen des Mannes aussah. Fritz Farnhorft dachte: Nora hat mich nicht auf- richtig geliebt. Sie hat nur ein Spiel gewollt. Nur ein Spiel! Sie war zufällig Weihnachten allem. Und da kam es. Und ich? Ich habe gelitten um diese Frau! Aber — ich könnte ja jetzt — ich könnte ihr das Spiel heimzahlen! Nein, nicht fo! Aber sie könnte es nicht hindern, wenn ich ihre junge Schwester mir zur Frau nehmen würde. — Farnhorft lächelte. Nora Nordström könnte es nicht hindern? Oh, sie konnte es! Denn sie brauchte ihre junge Schwester nicht einem Manne zu geben, der nichts war. Der keine Stellung hatte, der vor kurzem in traurige Geschehnisse verwickelt worden war. Nein, Nora blieb die Stärkere! Und zudem — er liebte sie noch immer! Schon aus diesem letzten Grunde war sie geschützt. Helge sagte: „Jetzt haben Sie böse ausgesehen. Oder — viel- mehr so finster, als hätten Sie an etwas Häßliches gedacht." r± . .. Seine großen grauen Augen blickten ernst m diejenigen des Mädchens. Dann sagte er: „Ich dacht« an etwas Wunderschönes! Aber das schließt nicht aus, daß es dennoch für mich nur eine trübe Erinnerung birgt." „Ja, es gibt wohl draußen in der Welt viel Schweres. Darum will Nora, daß ich f)ier m unserem Ornslö bleibe und die böse Welt gar nicht erst kennenzulernen brauche. Aber Nora ist immer ha draußen. Sie fürchtet sich nicht, meine schone, gute Nora!" , , .... Fritz Farnhorst dachte, daß ihn letzt etwas ganz fest mit diesem jungen Mädchen hier verband. Die gemeinsame Liebe für Nora! Aber das durfte niemand wissen. Es genügte, wenn er allein es wußte. Aller Groll gegen Nora war fort. Nur die große, übergroße Liebe blieb. (Fortsetzung folgt.) fragte er noch einmal. „Der ist nicht weiter schön. Helge Nordström he^iße. ich." Also doch! Helge Nordstrom! Sie war also doch eine Verwandte Noras! „Ich danke Ihnen, Fräulein Helge. Haben Sie eine Schwester?" „Ja! Meine schöne, meine herrliche Schwester ff oral" Er schwieg! Schwieg überwältigt still. Und auch bns junge Geschöpf wurde still. Es sah mit Noras n underschönen blauen Augen zu dem Manne ernst- hiift auf. fahrt gegen Stellwerk. Frankfurt a. M., 15. Aug. (LPD.) Heute «kn 9 Uhr überfuhr am hiesigen Hauptbahnhof Rangierabteilung einen Prellbock. Die Loko - in tive rannte dabei gegen das Stell- virk, das durch den heftigen Anprall riistürzte. Die im ersten Stock des Werkes be- jefr fügten Stellwerkarbeiter, der 38jährige Philipp N del aus Gensrod bei Gelnhausen und der 32iibrige Gottlieb Dehler aus Kloppenheim bei ß Del wurden in die Tiefe geriffen, unter dem Dl i u e r ro e r t begraben und schwer ver - L ü tz e l l i n d e n, 12. Aug. Unter außerordent- lic starker Beteiligung der Gemeindeglieder und liier auswärtiger Gäste wurde hier heute die feier lile Weihe unseres neuinstandgefetzten Gvtteshaufes oorgenommen. Schon feit Pfing- ftei hatten die sonntäglichen Gottesdienste im Freien olzehalten werden müssen und die mit Spannung erwartete erste Wiederbenützung brachte einen Be- Da vorn rannte sie. Gerade verschwand sie um K>ir Ecke, wo der spitze Felsen wie ein altes, riesiges, verwittertes Großvatergeficht herausragte. Mit einigen langen Schritten hatte Farnhorft das Mädel eingeholt. Sie blieb stehen, schlug die Hände vor bis Gesicht. Aber wie Reue sah es trotzdem nicht ans. Eher konnte er denken, daß sie lachte. Da m hm er dem Mädel die Hände vom Gesicht. „Hallo, Sie werfen die Leute mit Steinen? Ich «Er starrte in das blühende, schöne Jungmädchen- aifficht. Zug um Zug, sogar die wundervollen Augen waren es, erinnerte dieses Mädchen an Nora! Nein, als ob sie selbst es wäre! Er atmete schwer. . „Doktor Farnhorst! — Ich wäre Ihnen sehr benfbar, wenn Sie mir Ihren Namen auch nennen mürben, mein gnädiges Fräulein." Utun platzte sie laut heraus vor Lachen. „Gnädiges Fräulein sagen Sie zu mir? Oh, wenn Tante Greta'das hörte! Und wenn Sie wüßte, daß it| hier mit Ihnen — wissen Sie, man hält mich hxr nämlich gefangen. Ich muß immer im Garten faeiben. Er ist ja schön, unser Garten, aber ich Inochte doch auch ab und zu einmal heraus — nicht llwhr? Und heute paßte es so schön. Tante Greta isi zu ihrer Base gegangen. Da trinken sie ewig lange Kaffee und plaudern. Und da hab ich so viel Zsit. Eigentlich soll ich auch dann den Garten nicht o rlassen, aber es ist so schön hier draußen. Und nun hab ich Sie getroffen. Das ist noch viel, viel scvöner." Er hörte das herzliche naive Bekenntnis nicht einmal. Seine Gedanken kreisten wild. Wer war Oefes Mädchen, das Nora Nordström so ähnlich sah? „Bitte, darf ich Ihren Namen nicht wissen?" - von 700 ’Jx’JJi. pcyer uu5]ian gqu’m. -utt -ouuiuinn- *■/ «v— sich? wie man ihn seit langen"3af)ren nicht erlebt zuschuß seitens her fftegierung betrug runb 500 RM. j zuständig; für hip. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Koch, schilderte Neben anderen kleinen Veränderungen hat das In- ^ " u t er^v ^cy, Gießener fahren mit„Mft dnrchFrende WMLMML m den Schwarzwald. X Bruches des Bodens derart unglücklich in em ff .werk, daß ihm das Bein von dem Zahn- XTebe oberhalb des Knies glatt a b- Xsf en wurde. Trotz feiner furchtbaren Verena hatte Daniel noch soviel Geistesgegenwart, iaß er sich m i t d e n H ä n d e n a u s d e m W a l z- v er k herauszog. Nur so konnte er sein Leben •ein Nach der Ueberführung ms Krankenhaus te dem Verunglückten sofort das Bein ampu- ;PD. Buchenau, 15.Aug. Der trockene Som- inc dieses Jahres hat die Vermehrung der Ä l d s ch w e i n e in den Hinterländer Bergwal- »en sehr begünstigt, so daß die Tiere jetzt riDelweise austreten und die anliegenden Ikider Heimsuchen. Um den Schädlingen möglichst Er halt zu gebieten, hat man jetzt oberhalb unseres Xrfes an der Waldgrenze ein viele hundert Ute ter langes Gatter errichtet. Dillkreis. LPD. Herborn, 11. August. In der Nähe der Wo mmelshausener Hütte stießen zwei igjlo torradsahrer in voller 8 uhrt zu- fammen. Einer wollte den anderen überholen. IImut eine wurde derart schwer verletzt, daß er in die Marburger Klinik gebracht werden mußte, ,fce: anderen kam mit leichteren Verletzungen davon. Kirche und Schule. Einweihung der wiederhergesteltten Kirche in Lützellinden. H tzMnwfl Du, deutscher Mann, und Du, deulsche Frau, 11 der in diesem «esetz getroffenen Regelung zu! 11 Stein ©Jl.-tfpOTt Startverlosung zur 14. Gießener Herdstregatta. Gestern lief der Meldetermin für die am Sonntag, 26. August, auf der Lahn stattfindenden und von dem Verein Rudersport 1913 ausgerichteten 14. Herbst-Regatta ab. Das Meldeergebnis, das gestern abend im Bootshaus des Vereins Rudersport 1913 Gießen bekanntgegeben werden konnte, war zwar nicht ganz so umfangreich, wie das der vorjährigen Herbst-Regatta, immerhin aber doch befriedigend. Gemeldet haben insgesamt 15 Vereine, die 5 6 Boote in die Rennen schicken. Von 20 vorgesehenen Rennen gelangen.16 zur Durchführung. Meldungen wurden von folgenden Vereinen abgegeben: RC. „Saar"-Saarbrücken, Mainz-Kasteler RG. 1880, Hanauer RC. „Hassia", RG. Wiesbaden- Biebrich, Limburger RC. 1907, Frankfurter RG. „Borussia", RV. Eltville, Krefelder RC. 1883, Rfptv. „Amicitia" Frankfurt, RV. Bochum, Wetzlarer RC. 1880, Gießener RC. „Hassia", Gießener RG. 1877, Renngemeinschaft Gießen, Verein Rudersport 1913 Gießen. Für die einzelnen Rennen wurden der Zahl nach au Booten gemeldet: Lahn-Jungmann-Vierer 4; Zweiter Vierer 3; Jugend-Gig-Vierer 3; Lahn- Vierer 2; Herbst-Jungmann-Einer 5; Erster Jungmann-Vierer 2; Herbst-Vierer 4; Junior-Vierer 2; Herbst-Einer 4; Vierer (Kurzstrecke) 5; Herbst-Achter 3; Lahn-Achter 2; Zweiter Jungmann-Vierer 5; Ermunterungs-Vierer 4; Großer Achter 2; Schlußachter 3 Boote. Der Herbst-Jungmann-Achter, der Erste Vierer, der Herbst-Anfänger-Vierer und der Lahn-Einer fallen aus, da für drei dieser Rennen nur je eine Meldung vorlag. der Sp.-Vg. 1900. Faulseil (1900) beim Kampfspiel-Marathonlauf erfolgreich. Zum Marathonlauf der Deutschen Kampfspiele, deni mit 110 Teilnehmern am stärksten besetzten Wettbewerb, hatte die Spieloereinigung 1900 den Langstreckler Faulseit entsandt. Faulseit, der schon bei dem hier in Gießen stattgehabten Gau-Marathonlauf eine gute Figur abgegeben hatte, schlug sich in Nürnberg ganz ausgezeichnet und kam als 24. ein. Der 1900er durchlief die 42,2 Kilometer lange Strecke in der für ihn außerordentlich schmeichelhaften Zeit von 2:53,04 Stunden. Durch ein Versehen bei der Startnummer-Ausgabe war Faul- seits Name in der vorläufigen Siegerliste nicht verzeichnet; das dieser Tage erschienene amtliche DSB.-Organ „Start und Ziel" weist jedoch die Richtigkeit des' 24. Einlaufplatzes und der Zeit von 2:53,04 Stunden für Faulseit aus. Dieser Erfolg dürfte für den noch am Anfang seiner sportlichen Laufbahn stehenden Spieloereinigungsmann ein großer Ansporn sein. Faulseit war in Nürnberg nicht nur bester Marathonläufer des Gaues Nordhessen — Schranke! (Diez) gab auf, Bernd (Niederlahnstein) wurde 40. und Wolter (Kassel) 46. — sondern ließ auch bekannte Leute aus dem Reich, wie Kreqlinger (Wilhelmshaven), John (Breslau), D o p i r a l s k i (Berlin) und Schulze (Ilsenburg) hinter sich. Vielleicht gelingt es Faulseit, zu gegebener Zeit an das Können eines Mannes anzuknüpfen, der bis vor wenigen Wochen noch das 1900er Wappen trug und in Nürnberg zweiter Kampfspielsieger wurde: Paul Gerhardt, der aus beruflichen Gründen nach Berlin übergesiedelt ist und für den dortigen Polizeisportoerein startet. Ausstieg - Entscheidungsspiel Heuchelheim - Biffenberg. Bei der Tagung der Kreisführer wurde die Bildung der Gruppe Bezirksklasse Gießen anders eingeteilt, als ursprünglich geplant war. Danach ist das Spiel Heuchelheim—Bissenberg entscheidend über den Aufstieg zur Bezirksklasse. Bissenberg hat 6 Punkte in 5 Spielen, dagegen hat Heuchelheim in ebenso vielen Spielen nur 5 Punkte. Sollte Bissenberg das Spiel remis gestalten, so genügte dieser eine Punkt, gewinnt allerdings Heuchelheim das Spiel, dann ist diese Mannschaft die Glücklichere. Die Spielstärke ist ziemlich ausgeglichen, jedoch hat Heuchelheim den Vorteil des eignen Platzes für sich und wird sich sehr ym den Sieg bemühen. Das Sportfest im Bann 116. Der Bann 116 der H I. teilt mit: Wie bereits gemeldet, finden am nächsten Sonntag, 19. August, die Sportwettkämpfe des Bannes 116 der Hitlerjugend statt. Die Wettkämpfe, die sich im Rahmen neuer Wege abspielen, sollen allgemein beweisen, daß die HI. fähig ist, nicht nur auf kulturellem und politischem Gebiet erzieherisch auf die heutige Jugend einzuwirken, sondern daß in ihren Reihen in erster Linie Wert auf körperliche Ertüchtigung und Sport gelegt wird. Sport, verkünstelt oder sich in falschen Bahnen bewegend, nur daraus hinausgehend, Sportskanonen oder Größen irgendeines speziellen Gebietes zu züchten, liegt der Hitlerjugend völlig fern. Allseitige Körperausbildung, wahrer Volkssport und besonders Leistungen, die man von jedem einzelnen erwarten und auch verlangen kann, Leistungen, die eine allseitige sportliche Ausbildung des ganzen Körpers bedingen, sind das Ziel und das Streben der Führung. Das Programm dieses Sporttages der Jugend wird deshalb ziemlich vielseitig sein und auch Neuerungen bringen. -Morgens um 8 Uhr beginnen die Mehrkämpfe. Don 11 bis 12 Uhr finden die Vorrunden im Handballblitzturnier statt. Anschließend marschieren die stimmberechtigten Teilnehmer geschlossen zum Kreisamt, um dort ihrer Stimmpflicht Genüge zu tun. Um 14.30 Uhr beginnen die Qjin3etwett’ kämpfe. Sondervorführungen, Bodenturnen, Medizinballstaffeln und Tauziehen wechseln ab. Die lOXlOO-Meter-Stafsel findet ebenfalls am Nachmittag statt; Rubu- (Kampfballspiel) und die Handballendspiele kommen zum Austrag. Den Abschluß des Tages bildet das Fußballwettspiel der Mannschaft des Bannes 254 und des Bannes 116. Die Jugend erwartet an diesem . Tage jeden Volksgenossen, damit sie zeigen kann, daß ihre Arbeit keine Spielerei ist. Am Sonntagmorgen kann a-'wählt werden und am Sonntagnachmittaa den Wettkämpfen der Jugend auf dem Universitätssportplatz das nötige Interesse entgegengebracht werden. Tennis - Turnier der DT. mit Länderkampf der DT. in Bad-Nauheim. Am kommenden Samstag, 18. August, und am darauffolgenden Sonntag, 19. August, findet in Bad- Nauheim das 7. Tennisturnier, verbunden mit dem' 2. Länderturnier der Deutschen Turnerschaft statt. 16 Gaue werden miteinander um die Entscheidung kämpfen, und fünf Ländermannschaften ringen um den Sieg. 120 Spieler und Spielerinnen treten an zum Einzel für Herren, zum Einzel für Damen und zum gemischten Doppel. Die Spiele dauern an beiden Tagen von 7 Uhr ununterbrochen bis 19 Uhr. Zu Ehren des Turniers findet am Samstag, 18. August, im Kurhaus ein großer „Bunter Abend" statt, an dem hervorragende Künstler auf= warten werden. Tennis-Länderkampf Deutschland-England. In Hannover begann am Dienstag der Tennis- Länd erkämpf Deutschland gegen England. Bei prächtigem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, die durchweg spannende Kämpfe zu sehen bekamen. Nach dem ersten Tage steht der Kampf unentschieden 6:6. Besonders gut haben Bei den Europameisterschaften der Schwimmer in Magdeburg fielen am Dienstag weitere Entscheidungen. Im 100-Meter-Kraulschwimmen der Damen siegte itie HolländerinWillie den Duden vor ihrer Landsmännin Mastenbroek und der Berlinerin Gisela Ahrendt. Einen deutschen Sieg gab es im Kunstspringen durch Leo E s s e r - Wünsdorf; hier fiel auch der zweite Platz an einen Deutschen, den Berliner Mahraun. In den Vorläufen zum 400-Meter-Kraulfchwimmen der Herren setzte sich der Stettiner N ü s k e für den Endlauf durch, während der Magdeburger Deiters durch eine schwache Leistung ausschied. In den Vorläufen zur 4X200-Meter-Kraulstaffel schwamm die deutsche Mannschaft im ersten Vorlauf hinter Ungarn den zweiten Platz heraus, der für die Teilnahme am Endlauf genügte. Leo Ester siegt im Kunstspringen. Der erste Wettbewerb des Tages war das Kunstspringen, das gleich bis zur Entscheidung durchgeführt wurde. Schon nach den Pflichtsprüngen lag der Wünsdorfer Leo Esser mit 62,37 Punkten vor dem Berliner Mahraun mit 58,86 Punkten, dem Franzosen Poussard und dem Deutschböhmen Seifert an der Spitze. Leo Esser konnte seinen Vorsprung auch bei den Kür-Springen verteidigen und mit 138,74 Punken siegen. Mahraun war zwischendurch hinter Seifert zurückgefallen, im letzten Sprung holte er aber den Verlust wieder auf und sicherte sich mit 129,53 fünften den zweiten Platz. Seifert wurde mit 129,28 Punkten vor dem Franzosen Poussard (123,24 Punkte) Dritter. Willie den Duden nicht zu schlagen. Im Endlauf zum 100-Meter-Damen-Kraulschwim- men lag die Holländerin Willie den Duden schon bei der ersten Wende in Führung. Zweite war hier urzsere Damen crbgeschnitten, Cilli Äußern und Marielouise Horn konnten ihre Spiele gegen Peggy S c r i v e n und Miß S y l e sicher gewinnen. Im Herren-Einzel erlitten wir die üblichen Niederlagen, sowohl Kuhlmann als auch Tübben konnten sich gegen Hare bzw. Cooper nicht durchsetzen. In den Doppelspielen errangen wir vier Siege bei der gleichen Anzahl Niederlagen. Die Ergebnisse: Da me n - E i n ze l: Äußern — Scriven 6:0, 4:6, 6:4; Horn — Spie 4:6, 6:4, 6:4. Herren- Einzel: Hare — Kuhlmann 6:1, 8:6; Cooper — Tübben 2:6, 6:3, 6:3. Gemischtes Doppel: Außem-Henkel — Ccriven-Tuckey 6:3, 6:1, Horn- Denker — Syle-Tinkler 6:2, 4:6, 6:3; Schneider- Kuhlmann — Hardwick-Hare 6:3, 6:4; Dearman- Cooper—Ehepaar Schomburgk 7:5, 6:1. Damen- Doppel: Horn-Schneider — Scriven-Hardwick 6:2, 6:3; Dearman-Syle — Außem-Schneider 6:2, 7:5; Herren-Doppel: Hare-Cooper—Henkel- Denker 6:4, 1:6, 6:4; Tuckey-Tinkler — Kuhlmann- Tübben 6:2, 6:1. Bad-Wettmrrsterschaften in Leipzig. Bei den Rad-Weltmeisterschaften in Seipzig wurden am Montag die internationalen Gast- noch Gisela Ahrendt, die aber auf dem letzten Teil der Strecke noch die Holländerin Mastenbroek passieren lassen mußte. Willie den Duden schwamm ihr Rennen ungefährdet in 1:07,1 nach Hause, Frl. Mastenbroek benötigte 1:08,1 und Gisela Ahrendt wurde in 1:10,3 Dritte. Die zweite deutsche Teilnehmerin, Hilde Salbe rt, kam über den letzten Platz nicht hinaus. Deiters ausgeschieden. Zum 400-Meter-Kraulschwimmen wurden vier Vorläufe ausgetragen, aus denen die beiden Ersten und der beste Dritte in die Entscheidung kommen. Die beste Zeit erzielte erwartungsgemäß der Franzose Jean Taris, der 5.03,2 Minuten benötigte. Von den deutschen Teilnehmern plazierte sich der junge Stettiner Nüske für die Entscheidung, er wurde im zweiten Vorlauf hinter dem in 5:14,3 siegenden Ungarn Sengyel Zweiter. Dagegen schied Meister Deiters, der im dritten Vorlauf nur 5:19,5 schwamm und Dritter wurde. Als bester Dritter kam der Däne Jorgensen in die Entscheidung. In den Vorläufen zur 4 X2 0 O-Me t e r-Kraul- st a f f e l belegte die deutsche Staffel, nicht voll aus- schwimmend, in 9:34,6 hinter den in 9:32,9 siegenden Ungarn den zweiten Platz, der für die Teilnahme am Endlauf genügt. Deutscher Wasserballsieg über Spanien. Die sich recht rauh und mit wenig sportlichen Mitteln wehrenden Spaniern wurden 6:1 (2:1) geschlagen. Sie schossen durch Sabata den Führungstreffer. Deutschland kam durch Schulze und Dr. S ch ü r g e r auf 2:1 und nach der Pause fielen durch.Schulze, Dr. Schürger, Gunst und Aki Rademacher vier weitere Treffer. WWWW^ & PI MeEuropameisterschasienimSchwimmen Deutscher Sieg im Kunstspringen. Willie den Duden gewannt die ^OO-Meter-Oamen-Kraul. fahrer für Amateure ausgetragen. In bet über 126,8 Kilometer führenden Hauptklasse fiegte der Chemnitzer Reichel im Endspurt der 14 3)1 tum starken Spitzengruppe in 3:42.32,2 Stunden vor seinem Sandsmann Schulze und dem Sechzig^ Dornbluth. Unter den übrigen dichtauf folgenden Fahrern befanden sich auch drei der kurzfristig nach, gemeldeten italienischen Fahrer. Bei den Alter;, fahrern fuhr der unverwüstliche Hannoveraner Fritz Brehmer über die gleiche Strecke sein Rennen für sich. Er ließ alles stehen, benötigte 3:56.4g Stunden und kam, obwohl er große Strecken allein fahren mußte, mit neun Minuten Vorsprung dOt dem Nächstplazierten ein. Dies war der Breslauei Kirchner. Die in der Vorentscheidung ausgeschiedenen Fgh, rer wurden am Sonntag zu einem Trostfahren ocr einigt. Der Berliner Sothar E h m a r siegte bei den Berufsfahrern, mit einer Vorgabe von 130 Meter bedacht, über 1000 Meter vor dem Italiener Peh, zari (110 Meter), dem Holländer van den HeuU 130 Meter), dem Belgier Huybrechts (80 Meten und dem Kölner Engel, der 50 Meter Vorgabe er halten hatte. Den gleichen Wettbewerb der Amo teure gewann der Holländer Kremers (20 MU vor seinem Sandsmann Scene (30 Meter) sowie btit Schweizern Kaufmann (30 Meter) und Wägch (5 Meter). Deutscher Irauen-Leichlathleiik-Gies gegen Japan. Vor 3000 Zuschauern begann am Mittwoch ut 18 Uhr pünktlich der Frauen-Sänderkarnpf Deutfit land—Japan mit dem Einmarsch der beiden Mann schäften in das Wuppertal-Elberfelder Stadion. 2i deutschen Seichtathletinnen trugen zum Zeichen bei Trauer um den verstorbenen Reichspräsident« einen Trauerflor. Nach den Begrüßungsworten durch den Beauftragten des Reichssportführns, Standartenführer Kurtz (Köln), der auch der gto ßen Gastfreundschaft gedachte, die unserer Sänber Mannschaft 1929 in Japan zuteil wurde, erklangen die beiden Nationalhymnen. Gisela Mauer- meyer überreichte als Mannschaftsführerin einen Wimpel, die Japanerin Watanabe dankte mil Wimpel und Blumenstrauß. Die deutschen Damen erfochten einen überlegen« Sieg. Mit 61:28 Punkten mußten sich die Jo panerinnen geschlagen bekennen. Die Gäste hatte, fast in feiner Disziplin etwas zu bestellen, unfet Frauen waren in Hochform und siegten, wie fi wollten. Trotzdem wehrten sich die Japanerinnn tapfer. Ihr Kampfesmut ist auf jeden Fall anzii erkennen. Aus aller Welt. Ehrenband der Deutschen Landsmannschaft für Oberpräsident Schwede. Das Presseamt der Deutschen Sandsmannschaf teilt mit: Anfang August fand in Heidelberg ein Führerstabssitzung der Deutschen Sandsmcmnschcü statt, die eine noch engere Bindung der DS. an Volk und Heimat zum Hauptgegenstand hatte. Der Führer der DS., Dr. Meinshausen, setzte sm bei dieser Gelegenheit entschieden für Wert uni Zukunft des Korporationsstudententums ein. Für besondere Verdienste um das Vaterland und bie Deutsche Sandsmannschaft hat diese ein Ehrenband geschaffen. Es wurde dem Führer der DL. und dem Oberpräsidenten und Gauleiter von Pommern Pg. Schwede verliehen, der als Koburgel Oberbürgermeister der DS. seit Jahren besonder nahesteht. Schweres Autounglück. — Ein Toter, fünf Schwerverletzte. Ein Kraftwagen aus Essen stieß in der Näht von Dberfiemau bei Koburg mit einem Kraftwagen aus Ochsenhausen bei Bieberach zusammen. Dabei geriet der Essener Wagen in Brand. Der Fahrer dieses Wagens, der Versicherungsdirektor der „Nordstern", Josef Seuchter, war sofort tot Seine Gattin, sein Schwiegersohn und dessen Gal tin erlitten schwere Rippen- und Knochenbrüche. Der Wagen verbrannte vollständig. Del zweite Wagen wurde ebenfalls beschädigt, dabei erlitten der Bezirkstierarzt Weinrich aus Ochsen Hausen mehrere Beinbrüche, ebenso seine Frau die am schwersten verletzt ist. Jleun Verletzte bei einem Autounglück. — Der Führer am Steuer eingeschlafen? Ein Sieferroa.gen, der täglich 16 Arbeiter von Annaburg nach Belgern (Kreis Torgau) zur Arbeit bringt, fuhr in einer Kurve am Brückenkopf gegen einen Stein, streifte einen Baum und stürzte dann in den Straßengraben. Neuen Personen wurden verletzt, von denen vier mit sehr schweren Verletzungen ins Torgauer Krankennhaus ein- geliefert werden mußten. Der Wagenführer, dek bereits eine Nachtfahrt hinter sich hatte, soll vol Uebermübung am Steuer eingeschlafen fein. . ‘ Hinrichtung eines Mörders in Passau. Im Hofe des Sandgerichtsgesängnisses in Passau wurde die Hinrichtung des vom Schwurgerich! Passau am 7. März d. I. wegen Mordes zum Tode verurteilten 49 Jahre alten Wilhelm Drax« l e r aus Tann in Niederbayern mit dem Fallbeil vollzogen. Draxler hatte am 18. Juli 1933 feine: ehemaligen Dienstherrn, den 61 Jahre alten Bram reibesitzer Meierder, mit dem er einen Prozeh hatte, im Bett überfallen und durch mehrere Messel- stiche ermordet. Amerikanische Forscher 900 Meter unter dem Meeresspiegel. Die amerikanischen Forscher Dr. William Beeb! und Otis B a r t o n, die, wie gemeldet, bereits vol einigen Tagen mit ihrer kugelförmigen Taucher- glocke „Bathysphere" eine Tiefe von 765 Meter unter der Meeresoberfläche erreicht hatten, haben jetzt mit rund 910 Metern einen neuen Tiefenrekord aufgestellt. Sarrasani will Brasilianer werden. Der Direktor des Zirkus Sarrasani, Hans Stosch-Sarrasani, hat, wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, um seine Einbürge' r u n g in Brasilien nachgesucht. Wie verlautet steht dieser Wandel der Staatsbürgerschaft daB in Zusammenhang, daß Sarrasani wegen dec schleiyten finanziellen Ergebnisse seiner Gastspiele mit den Beständen seines Zirkus den Zoologischen Garten in Rio übernehmen und auffüllen mochte- Dürreschäden und hohe Getreidepreise in USA. In einem Ueberblirf über die Folgen dek Dürre erklärt das amerikanische Sandwirtschafts' Ministerium, der angerichtete Schaden sei viel schwe' rer, als es jemals feit absehbarer Zeit der FoH gewesen sei. Das 3Jlinifterium erwartet, daß k»t meisten Getreidepreise bis zum späten Früh' ling oder bis Anfang Sommer 1935 hoch bleiben werden. Donnerstag, 16. August I93< Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten) Nr. 190 Drittes Blatt Oie alten Soldaten für Hitler e Zukunft Hskanz- Aus aller Welt Das Dem Führer die Treue: Za! Die Durchführung von Ausfuhrauftrügen. Jeder Ausländer, der das nationalsozialistische Deutschland besucht, stellt mit unverhohlenem Erstaunen das gegen früher veränderte Straßenbild in Deutschland fest. An den Straßenecken stehen keine halbwüchsigen Burschen mehr, Zigarette im Mund, Hände bis zu den Ellenbogen in den Hosentaschen. Niemand wird angerempelt. Keine finsteren Gesichter drohen aus dunklen Haustoren. All diese nieder- ziehenden Bilder des Verfalls find verschwunden. Die Menschen haben wieder Ziele, in ihren Augen steht wieder Zuversicht, sie glauben an sich und ihre Zukunft. Eine Jugend, die noch ein Leben vor sich hat, wurde an den Straßenecken wieder in Bewegung gesetzt und zieht nun die Straße selbst entlang, Lieder auf den Lippen, Haltung in den Knochen. . Und wenn jeder Besucher des nationalsozialisti- schen Deutschland das sieht und voll Bewunderung feststellt, fühlt er in diesem Augenblick die ganze Größe Adolf Hitlers! Denn das ist alles Hit- 1 e r 5 Tat. Wo auch immer das neue Leben geformt wird, wo auch immer der Glaube sich anschickt, Berge zu versetzen, wo immer die Idee des Nationalsozialismus sichtbar geworden ist, sehen wir zugleich den Zusammenklang von Idee und Persönlichkeit. Alle Organisationen in Deutschland, sowohl die Gliederungen der nationalsozialistischen Bewegung, als auch die Verbände des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens empfangen ihren einzigen Impuls im nationalsozialistischen Deutschland von dem einen Führer, der ihnen allen die gleiche Aufgabe stellte, Deutschland zu dienen, statt Se l b stzw e ck zu sein. So ist in einem Augenblick, in dem wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters stehen, die Erkenntnis notwndig, daß Einheit von Volk und Reich Belgrad, 15. Aua. (DNB.) Die „Prawda" berichtet aus Warasdin, wo sich ein großes Die ergreifenden Totenfeiern für die große und ritterliche Rolandsgestalt des alten Deutschland sind vorüber. Das neue Deutschland hat mit diesen Ehrungen gezeigt, wie die besten Eigenschaften des alten Heeres und seines Offizierkorps, fast schon symbolisch verklärt im Feldherrn von Tannenberg, auch Vorbilder der Jugend des Dritten Reiches sein sollen. In- und Ausland wurde damit erneut vor Augen geführt, wohin der Weg des Führers, seiner idealen Bewegung und der neuen Zeit geht. In- und Ausland wird seine Worte ebenso in Erinnerung behalten, wie sein Gelübde am Sarge des großen Friedrich am 21. März 1933. Sie wollen und sollen Taten werden. Dieser Führer des Dritten Reiches fordert am 19. August Zustimmung dazu, daß er in die Aemter des Reichspräsidenten und Reic, Frankreich und die Saar Die Frage der ausländischen Saarpolizei. eingenommen. Es kann erwartet werden, daß die Folgen des Unfalls in 8 bis 10 Tagen völlig überwunden sind. Die Verletzungen der übrigen Insassen des Wagens sind so unerheblich, daß sie weitere ärztliche Hilfe nicht mehr in Anspruch zu nehmen brauchen. _ M x Obersalzberg, 15. Aug. (DNB.) Der preußische Ministerpräsident Göring befindet sich werter auf dem Wege der Besserung. Gesandter von papen in Wien. Wien, 15. Aug. (DNB.) G-I°ndt°r von Sa- pen traf heute im Sonderflugz«»g um 17-32 Uyr von Berchtesgaden kommend auf dem Flugplatz von Aspern ein. Sn seiner Begleitung befand sich Herr von Tschirschky. Zu seinem Empfang hatte sich der deutsche Geschäftsträger Prin^^Erbach mit den Herren der Gesandtschaft auf dem Nug- platz eingefunden. Nach Begrüßung des Gesandten begab sich dieser sogleich in die deutsche Gesandtschaft, wo er Wohnung nimmt. Starhemberg in Venedig. Rom, 15. Aug. (DN».> Vizekanzler Star- h er mb er q hat sich Mittwoch vormittag mit dem Flugzeug nach B e n - d i g begeben, wo er sich voraussichtlich zwei Tage aushalten wird. Ob er von Venedig aus noch einmal M u s > o l, n l in Rwcione aufsuchen wird, ist noch sraglich. Otto von Habsburg besucht König Gustav. Stockholm, 15. August (DNB) Erzherzog Otto von Habsburg suhr heute von Stock- Holm nach Kalmar ab, von wo aus er nach dem königlichen Schloß Soll,den auf der In el Oe,and fahrt um König Gustav einen Besuch abzu- tatten Aus Solliden bleibt der Erzherzog bis Donnerstagnachmittag und kehrt dann nach Stockholm zurück. Oesterreichs Heeresverstärkung bleibt. L o n d o n , 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Reuter meldet aus Parts: Wie verlautet, sind die fr an- Wir denken an die Z e r r i s s e n h e i t u n s e r e s Volkes, bevor der Führer kam. Wir denken an die Not der Bauern und die Not der Städter, beide aus derselben Wurzel fremder Rassen- und Arteinflüsse gewachsen. Uns schaudert vor der Zukunft, die uns von feigen Verrätern zugedacht war. Aber der Führer ist Mann und Bürge genug für die Sicherheit des Reiches in den kommenden Tagen. So wird ihm das deutsche Volk am nächsten Sonntag das Ja geben, das er erwarten kann. Aber du, deutsches Landvolk, darfst nicht glauben, daß du mit diesem Ja der Pflicht der Dankbarkeit und Treue genügt hast. f , Was der Führer braucht, ist mehr als diese eine Tat. Es ist die Treue des Volkes, die sich im Einsatz der Persönlichkeit jedes einzelnen offenbart. Und was er besonders braucht zum Bau der deutschen Zukunft, das ist die freudige Mitarbeit unseres Landvolkes. Denn der Boden unserer Heimat soll durch unsere engere Arbeit auch den Aermsten unserer Volksgenossen das Brot zum Leben geben. Den Bauern braucht der Führer, denn das bäuerliche Blut verbürgt die Erhaltung der Volksmasse und die Erhaltung der guten deutschen Art. Den seßhaften Menschen braucht er, der die Scholle liebt, und sie verteidigt bis ^um Tode. So stehst du, deutsches Landvolk, in unlösbarer Schicksalsgemeinschaft mit deinem Führer. Und so klingt aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft das Mahnwort Treue. In der Treue erst zeigt sich die Deutschheit unseres Wesens ganz. Am 19. August soll der Führer sehen, daß die deutsche Erde noch deutsche Bauern, deutsche Männer trägt. Adolf Hitler hat am 30. Juni durch persönlichen Mut den Aufruhrplan unsauberer und zum Aufbau unfähiger Revolutionäre niedergeschlagen. 3m Sinne Hillers und Hindenburgs soll also das Drille Reich, zu dem auch wir uns bekennen, von den Anständigsten, Charaktervollsten und Fähigsten regiert werden. Für solche Ziele wollen wir am 19. August dem Führer unser vertrauen aussprechen. Heil Hitler! Für den Reichsoerband Deutscher Offiziere) Graf v. d. Goltz, Generalmajor a. D. und Verbandsführer. Generalfeldmarschall von Mackensen erklärt. Berlin, 13.Aug. (DNB.) Ein Redaktionsmit- glied der „D A Z." hatte am Sonntag Gelegenheit, mit Generalfeldmarschall von Mackensen zu sprechen. Generalfeldmarschall von Mackensen lehnte zwar jede Erklärung ab, weil es sich um eine hochpolitische Angelegenheit handele; denn er sei Sol« bat und kein Politiker. Er habe sich nie mit Poli« tik abgegeben und gedenkt es auch in Zukunft nicht zu tun. Zu der Tatsache aber, daß das deutsche Volk über die Frage entscheiden solle, ob der Frontsoldat Adolf Hitler in seiner Per- son die Aemter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten vereinigen solle, sagte der Generalfeldmarschall: „Es handelt sich um keinen Wahlkampf. Es gibt keinen Gegner. Das Ergebnis der Volksabstimmung mit einer ganz überwältigenden Mehrheit der „Ia"- ^Stimmen steht heute schon fest. lers in seiner Person vereinigt. Für uns alte Offiziere ist Adolf Hitler der Vernichter des Weimarer internationalen und klassenkämpferischen llnterwerfungs - Systems und der friedliche Führer zu Ehre, Freiheit und Gleichberechtigung der Ration. Sein Ziel, die geeinigte wehrhafte Volksgemeinschaft aller Volksschichten ohne Streit der Deutschen untereinander, ist auch unser Ziel. Wir sind Kriegskameraden Adolf Hitlers, die ihn verstehen. Für uns ist die alte Kameradschaft aller Vaterlandsverteidiger im Schmelztiegel der Schlachten des Weltkrieges erneut und für immer gefestigt worden. Führer aller Grade sind sich der Verantwortung für die Kameraden und der Pflicht der Fürsorge bewußt: Deutschland soll und muß einig und wehrhaft vom politischen Führer und obersten Feldherrn bis zum letzten Kämpfer in Front und Heimat sein! In den Provinzen Kiangsu und Tschekiang sind viele kleine Flüsse und beinahe alle Bache und kleinen Kanäle a u s g e*t r o d n e t. Die chinesischen Bauern haben mühselig versucht, das Land zu bewässern, aber ohne besonderen Erfolg. Die Reisfelder zeigen zwar oft ein leuchtendes Grün, aber der Boden ist völlig ausgedörrt und die Aehren enthalten keine Körner. Die unerhört hohen Temperaturen dauern an. Die Spekulation macht sich die Notlage zunutze, und die Preise steigen immer weiter an. Es werden umfangreiche Ankäufe im Ausland nötig fein, um den Fehlbetrag auszugleichen Riesige Ueberschwemmungen in der Mandschurei.— 81 Todesopfer. Nach einer Meldung aus der Mandschurei sind durch die Ueberschwemmungen in den Provinzen Tsitsikar und Kirin die Eisenbahnlinie Kirin—Keschan und die Eisenbahnlinie nach Lafa unterbrochen worden. Trotz der Anstrengungen japanischer und mandschurischer Truppen sind bisher 81 Todesopfer zu verzeichnen. Etwa 6000 Häuser wurden zerstört. Die mandschurischen Behörden haben eine Hilfsaktion eingeleitet. Görings Befinden gut. Weiter auf dem Weg der Besserung. Berlin, 15. Aug. (DNB.) Zum Kraftwagenunfall des Ministerpräsidenten Göring wird mitgeteilt, daß das Befinden des Herrn Ministerpräsidenten den Umständen nach durchaus gut ist. Erfreulicherweise hat es sich bestätigt, daß es sich lediglich um eine Prellung an der rechten Rückenseite handelt. Innere Verletzungen liegen nicht vor. Deshalb ist auch kein ärztlicher Eingriff erforderlich gewesen. Der Herr Ministerpräsident hat eine gute Nachtruhe hinter sich, ist heute morgen zur gewohnten Stunde aufgestanden und hat das Frühstück in seinem Arbeitszimmer Idee und Persönlichkeit. Der Arbeitsdienst und Adolf Hitler. Don Or. Will Decker, M. d. Ä, Inspekteur des Erziehungs- und Sildungewesens im Arbeitsdienst. Architekt profeffor Ludwig Ruff f. In Nürnberg teilte Oberbürgermeister Liebel in der jüngsten Stadtratssitzung mit, daß der bekannte Architekt Professor Ludwig Ruff gestorben sei. Noch vor wenigen Tagen hatte der Verstorbene dem St-adtrat am Modell die großen Gedankengänge erläutert, die in der Erbauung der Riesenkongreßhalle für die Reichsparteitage^ in Nürnberg verwirklicht werden sollen. Liebel führte weiter aus, der Führer, der Professor Ruff als Nachfolger des verstorbenen Professors Tro ost mit der Durchführung des Projekts beauftragt hatte, habe noch viele gewaltige Aufgaben für Professor Ruff gehabt. Nun habe der Sohn die Aufgabe übernommen, die Arbeiten seines Vaters zu vollenden. — Die Stadt Nürnberg bereitet dem Verstorbenen ein Ehrengrab und übernimmt seine Beisetzung. Schlechte Aussichten für die Reisernte in China. Aus Schanghai wird berichtet, daß die Aussichten für die R e i s e r n t e infolge der Trockenheit schlecht seien. In Kiangsu sind nach amtlicher Schätzung weniger als zwei Fünftel der normalen Ernteerträgnisse zu erwarten, was einen Verlust von 180 Millionen mexikanischer Dollar bedeutet. Sammellager von österreichischen Flüchtlingen be°!lionen Dollar beträgt. Man begründet diese inbet, baß noch immer einzelne Gruppen von Auf- erhebliche Steigerung ber Baukosten mit einem An- tänbischen aus Steiermark unb Kärnten in Süd- ziehen ber Materialpreise unb Löhne. slawien eintreffen. So seien am Dienstag 58 unb I -------- ___ Reichswirtschaftsministerium teilt mit: Es barf nicht wunbernehmen, daß die deutsche Deoisenlage manchen ausländischen Kontur» renzfirmen Veranlassung gibt, angebliche Schwierigkeiten deutscher Firmen bei der Durchführung von Ausfuhraufträgen ins Feld zu führen. Da die Aufrechterhaltung und Erweiterung der deutschen Ausfuhr Gegenstand der Fürsorge ber Reichsregierung ist, so hat die Regierung alle Maßnahmen getroffen, um die pünktliche gute Ausführung von Auslandsaufträgen allen anderen Erfordernissen der deutschen Wirtschaft voranzu st el- len. Der Auslandsabsatz der deutschen Industrie beträgt etwa 10 Prozent ihrer Gesamtproduktion. Die Menge an ausländischen Rohstoffen, die für diese Ausfuhr benötigt werden, spielt demnach im Verhältnis zum Gesamtbedarf der deutschen Wirtschaft keine entscheidende Rolle. Einschränkungen des Verbrauchs an ausländischen Rohstoffen kommen nur für denjenigen Test der deutschen Produktion in Frage, ber seinen Absatz auf bem Jnlanbsmarkt finbet. Für bie Ausfuhr werben beshalb vorzugsweise sowohl in zeitlicher als in qualitativer Hinsicht bie erforberüdjen Rohstoffe in erster Linie zur Verfügung gestellt unb irgendwelche Zweifel an ber prompten unb einroanb'freien Durchführung von Auslandsaufträgen ber deutschen Industrie find völlig unbegrünbet. Die Bedürfnisse der Ausfuhr werden in jeder Beziehung dem inländischen Absatz oorangestellt werden. P a r i s . 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Forderung nach einer Verstärkung d e r Polizeistreitkräfte im Saargebiet durch den Präsidenten der Regierungskommission ist von der Pariser Presse zwar mit unverhohlener G e - nugtuung aufgenommen worden, man rechnet aber mit den Schwierigkeiten, die der Erfüllung dieser Forderung entgegenstehen. „Journal" schreibt am Donnerstag, daß die Rekrutierung einer internationalen P oli- 3 e i für das Saargebiet sicherlich nicht ohne Schwierigkeiten vor sich gehen werde. Der augenblickliche Vorsitzende des Völkerbundes bestnde sich vor einer sehr schweren Aufgabe. Das Blatt richtet dann einen beweglichen Appell an bie Staaten, ihre Pflicht und das vorübergehende Opfer, das von ihnen verlangt wurde, zu verstehen, weil nur auf diese Weise „ein Handstreich vermieden werden könne, von dessen Auswirkung auch sie in Mitleidenschaft gezogen werden würden." (!) Das „Echo de Paris" greift die französisch Regierung an und erklärt, man hätte besser getan, vom Völkerbund greifbare Sicherheitsmaßnahmen zu verlangen, ehe man den Zeitpunkt für die Abstimmung fest- setzte. Jetzt stehe man vor der Schwierigkeit, 2000 Pvlizeibeamte zu rekrutieren. Diese Ausgabe werde nirgends Begeisterung auslösen. nur durch Einen gewahrt werden kann: der d i Einheit schuf in d e r Vermählung von Idee und Persönlichkeit. Wenn im neuen Deutschland die Jugend unseres Volkes nicht mehr an den Straßenecken der Großstädte untätig verkümmert, sondern sich in ihrer Gesamtheit im Arbeitsdienst zu gesunder und stolzer Lebensbejahung und Leistung sammelt, ist das nur Adolf Hitlers Werk. Er gab der deutschen Jugend das Ziel, nicht nur vom Sozialismus zu reden, sondern ihn durch die Tat zu beweisen in der gemeinschaftlichen A r - beit am deutschen Boden und am eigenen Ich. Er setzte zum Wächter über diesen nationalen Sozialismus den alten Parteigenossen. Er gab in allen schweren Auaenblicken der Entwickluna den Männern seines Vertrauens den Mut und die Kraft, die Aufgabe so durchzuführen, daß heute der Arbeitsdienst Erziehungsschule und Leistungsfaktor des neuen Deutsch- Der deutschen dauern Mnnestreue Don Michsbauernführer X Walther Oarr6. Wir haben vom Grade des großen Feldherrn in Tannenberg eine Mahnung mit uns genommen, die schon aus dem ganzen Leben Hindenburgs vielstimmig in seine Zeit hineinklang; die Mahnung heißt: Dienst am Vaterland in Pflicht- erfüllung und Treue! Wenn wir heute dieser Worte eingedenk und tatbereit umschauen, so sehen wir an der Spitze des Reiches die Mahnung des Toten lebendig verkörpert in der Gestalt unseres Führers. Das Leben Adolf Hitlers ist ein einziger unermüdlicher Dienst am Vaterland in Pflichterfüllung und Treue. Jetzt hat dieser, unser Führer, das Volk aufgerufen, jetzt gilt es zu zeigen, ob unser Volk der Treue wert ist, ob es F Ü h r e r t r e u e mit Mannestreue vergelten kann. Am 19. August bist auch du, deutscher Bauer, bist auch du, deutsche Landfrau, gemeint. Da heißt es antreten und der Welt beweisen, daß es ein einiges Deutschland gibt. Eine Abstimmung? Zustimmung wäre das bessere Wort. Vertrauensvotum? Das klänge viel zu schal und fremd für die Gefühle, die das deutsche Landvolk dem Führer entgegenbringt. Wir haben Jahre hinter uns, die uns unlöslich zusammengeschmiedet haben mit Banden der Treue und des Dankes. Und wir haben Jahre vor uns, da einerden anderen nicht entbehren kann, wenn das Deutsche Reich dauern soll. Wo wäre heute der deutsche Bauer ohne den Führer Adolf Hitler! Wir schauen noch Osten und sehen beispielhaft, was Juden und Kommunisten aus Bauern und Bauernhöfen gemacht haben. Wir schauen nach Westen und sehen die Bauern anderer Länder vor der kapitalistischen Zinsknechtschaft von ihren Höfen weichen. land ist. Ohne die Idee des Nationalsozialismus würde der Arbeitsdienst nicht Schule der Volksgemeinschaft sein. Und die Idee wäre nicht Wirklichkeit geworden ohne Adolf Hitler . . . So sehen wir dankbaren Herzens die Werke eines neuen Geistes wachsen. Und wenn wir Gefolgsleute des Führers durch fein Vertrauen an diesen Werken mithelfen durften, dann empfinden wir heute dankbar ein Leben, in dem ein ganzes Volk in stolzem Willen wieder „Ja" sagen kann zu der eigenen Zukunft. Und dieses ,J a" sprechen wir vom Arbeitsdienst bis zum letzten Mann am 19. August 1934 für den Führer, der mit feinem Vorbild einer heiligen Idee im Arbeitsdienst Leben und Aufgabe gab! zosische und die britische Regierung über- eingekommen, daß die ö st e r r e i ch i s ch e Armee für ein weiteres Jahr eine Stärke von 30 000 Mann behalten darf. Noten mit entsprechendem Inhalt werden binnen kurzem nach Wien gesandt werden. Dem Vernehmen nach dürfte auch die italienische Regierung den gleichen Schritt tun. Von einem österreichischen Ersuchen um eine weitere Vermehrung des österreichischen Heeres über 30 000 Mann hinaus ist in Paris nichts bekannt. Die deutschen Studentenheime in Wien aufgelöst. Wien, 16. Aug. (DNB.) Die Polizeidirektion hat die Deutschen Studentenheime in der Gentzgasse, in der Wurlitzer Gasse und in der Porzellangasse behördlich gesperrt und aufge- l ö st. Die Studentenheime dürfen im Herbst keinerlei Tätigkeit mehr entfalten und keine Studenten mehr beherbergen. Die Verfügung wird damit begründet, daß in diesen Studentenheimen n a t i o» nalsozialistische Propaganda getrieben worden fei. 1389 österreichische Flüchtlinge in Südslawien. Wettervoraussage. Der hohe Druck breitet sich weiter aus und lagert mit seinem Kern über dem Festlande. Somit wird im Bereich absinkender Luft mehr aufheiterndes und trockenes Wetter vorherrschen. Die Temperaturwerte erfahren zwischen Tag und Nacht größere Gegensätze, zumal es tagsüber bei ungehinderter Einstrahlung wieder wärmer wird. Eine im Norden befindliche Störung bedingt aber immer noch Zufuhr ozeanischer Lust, so daß es vereinzelt zu Wolken- und Frühnebelbildung kommt. Aussichten für Freitag: Nach recht kuh- ler Nacht neblig-dunstig, tagsüber vorwiegend heiter und wärmer, trocken.____________________________ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellv. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik: I. V.: Emst Blumschein, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, ,K.-G., sämtlich in Gießen. am Montag 24 Flüchtlinge wiederum in Warasdin angekommen. Die Gesamtzahl der Aufständischen, die die südslawische Grenze überschritten hätten, betrage 13 89. Davon seien 824 in Warasdin untergebracht. Japan kündigt das Flottenabkommen. Tokio, 15. Aug. (DNB.) Wie hier verlautet, sollen die Besprechungen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Okada, dem japanischen Kriegsminister H a y a s ch i und dem japanischen Marineminister Ozumi dazu geführt haben, daß der japanische Ministerpräsident seine Zustimmung zur Kündigung des Washingtoner und des Londoner Flottenabkommens gegeben hat. Der amtliche Schritt der Kündigung dieser beiden Abkommen soll demnächst durch eine Sitzung des japanischen Geheimen Rats bestätigt werden. Sodann wird die japanische Regierung eine Erklärung herausgeben, in der sie die Gründe für die Kündigung darlegen wird. Amerikas Aufrüstung. Washington, 16. Aug. (DNB.-Funkspruch.) Die amerikanische Regierung hatte, wie am Mittwoch gemeldet, zu Angeboten für den Neubau von 24 Kriegsschiffen aufgefordert. Der Voranschlag für die Baukosten betrug etwa 50 Millionen Dollar. Jetzt stellt sich jedoch heraus, daß die Summe der niedrigsten Angebote bereits 7 2 Mil- Daten für Donnerstag, 16. August. 1717: Sieg des Prinzen Eugen über die Türken bei Belgrad: — 1832: der Philosoph Wilhelm Wundt in Neckarau geboren (gestorben 1920); — 1870: Schlacht bei Vionville-Mars la Tour, bei Graoelotte und St. Privat; — 1899: der Chemiker Robert Wilhelm Bunsen in Heidelberg gestorben (geboren 1811); — 1920: Rückkehr des Abstimmungsgebietes in Ost. und Westpreußen unter deutsche Verwaltung. Briefkasten Der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) Sch. in G. Unter Schönheitsreparaturen versteht man Instandsetzungen von Wohnungen, bzw. teilweiser Beseitigung von Fehlern, wie Deckeweißen in der Küche usw. Unterlag die Wohnung dem Mieterschutzgesetze, dann ist der Hausbesitzer zur Zahlung der Reparaturen verpflichtet. In der Miete ist ein Prozentsatz für Jnstandsetzungsarbei. ten enthalten. Dieser errechnet sich folgendermaßen: Wirtschaft Ser deutsche Außenhandel im Juli VerschWekoniroüedesViitier-undKäsemarkies !ländischer Herkunft unter der Kennzeichen Buttersorte in n u n g eine festgesetzt, 3 - v. H.- Schwedische - Staatsanleihe um Die in den letzten Tagen durchgeführten Polizeier- ilgungskäuse zur Rückzahlung ßen Anzahl von Anzeigen geführt hat. Ware aus- Frankfurt a. M., 15. Aug. Der heutige Gehaltung. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten aus " .. ' .......■■ D----O-------- ww.wv. uu.om . Jiuuj l IUIIC11 UU3 ??QBL8*fcnu?er- Futtermitteln war die Lage dem Sendebezirk. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: für Muhlenabfalle ruhig, besonders in Klee hielt Deutsche Meisterballaden. 24 bis 1: Nachtmusik. die Vorverkauf 6.40: Bunte sich handelt oder aber, ob die betreffende ländischer Herkunft ist. 3n anderen Geschäften wieder fehlte schriftsmähige Auszeichnung der zum dienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 11.40: Stunde der Frau. 15.20: Kunstbericht der Woche. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittags- ! konzert. 17.30: Ein pfälzischer Dialektdichter: Karl Ehr. Gottfr. Nadler. Zum 125. Geburtstag. 17.45: । Lustige Weisen auf dem Akkordeon. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Bismarck und die deutsche Sozial- aetreide. Den Offerten der Landwirtschaft stand Kauftnteresse der Mühlen nicht in genügendem RunVfunkprogramm. Freitag, 17. August. 5.50: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. Ls wurde hierbei wiederholt festgestellt, daß sowohl auf den Märkten als auch In den Ladengeschäften immer noch Butter In Packungen verkauft wird, die die früheren Phantasiebezeichnungen und andere heute unzulässige De- schriflungen tragen. Ebenfalls wurden vervackte Butterstücke ohne irgendwelchen Aufdruck der Sortenoezeichnuna und der Firmennennung zum Kauf angeboten. Vereinzelt handelt es sich hierbei sogar um Markenbutter, die ja bekanntlich nur von den amtlich anerkannten Ausformstellen verpackt werden darf. Ebenfalls wurde festgestellt, daß Butter aus« den Verkehr gebracht worben ist, was selbstverständlich eine ganz besonders harte Bestrafung zur Folge hatte. Eine ganze Anzahl von Lebensmittelgeschäften hatte noch keinerlei Vorkehrungen getroffen, um die richtige Kennzeichnung von Butter und Käse durchführen zu können. Vor allem fehlten immer wieder die Aufsteckschilder, die jeder Hausfrau kenntlich machen sollen, um welche fünf Buttersorten, deutsche Markenbutter, deutsche Feine Molkereibutter, deutschte Molkereibutter, deutsche Landbutter, deutsche Kochbutter es Nach der Außenhandels Statistik für Juli waren die Außenhandelsumsätze im Berichtsmonat in Ein- und Ausfuhr rückgängig. Die Einfuhr war mit 363 Mill. RM. wert- und mengenmäßig um etwas mehr als 3 v. H. ye- riniger, als iim Vormonat. Abgenommen hat tm Juli vor allem die Einfuhr von Rohstoffen, und zwar um mehr als ein Zehntel, in geringem Umfange ferner die Einfuhr von Fertigwaren (minus 3 v. Sy). Während der Rückgang der Fertigwaren- einfuhr im wesentlichen eine Saisonerscheinung dar- stellt, ist der Rückgang der Rohstoffeinfuhr als eine Wirkung iwr Einfuhrüberwachung zu betrachten, die in den letzten Monaten durch die Devisenlage erforderlich geworden ist. Weitaus dem stärksten Rückgang zeigt die Einfuhr von Wolle (minus 12,6 Mitt. RM.). Weitere erhebliche Einfuhrrückgänge sind bei fast allen Metallen, sowie Häuten und Fel- len eingetreten. Dem Rückgang der Rohstoff- und Fertigwareneinfuhr steht eine verhältnismäßig starke Zunahme der Lebensmitteleinfuhr (plus 17 v. H.) gegenüber. Sie ist zum Teil durch eine Stei- 9, dieselbe 3,50, Eisenbahn um 6 v. H. niedriger. | Die in den letzten Tagen durchgeführten Poll Chade-Aktien fielen auf 195, dann wieder 198 Mk.. streifen des Gewerbeaußendienstes haben jedoch nach gestern 225 Mark zurück, IG.-Chemie Basel geben, daß in den Händlerkreisen die Bestimmungen waren mit 175 nach gestern mittag 193,50 zu hören, der Butter- und Käseverordnung nur in unzurei- aller Dalutenwerte verlautet chender Weise berücksicht werden, was zu einer gro- Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 7.25: Konzertstunde. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 11: Eröffnung der Funkausstellung. 12.30: Mittagskonzert I der Kapelle Willi Bera. 13: Saar- Rinder (5 Ochsen, 1 Färse), 869 Kälber, 138 Schafe, 553 Schweine. Es kosteten: Kälber 25 bis 45 Mark, Hümmel 30 bis 36, Schafe 20 bis 22, Schweine: al) fette Speckschweine über 350 Pfund Lebendgewicht 51 bis 53, a2) Fettschweine über 300 Pfund 48 bis 51, sonstige 45 bis 51 Mark. — Marktverkauf: Kälber scyleppend, Hämmel und Schafe ruhig, Schweine ruhig. Schweinemarkt in Homberg. + Homberg, 15. August. Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 122 Stück Ferkel. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel wurden pro Kopf 12 bis 15 RM., für 8 bis 10 Wochen alte 15 bis 20 RM. und für 10 bis 12 Wochen alte Ferkel 20 bis 26 RM. bezahlt. Trotz des schwachen Auftriebs ging das Geschäft sehr lebhaft, so daß der Markt bald geräumt war. man sich in Erwartung der angekündigten Festpreise weiter zurück. Oelhaltige Futtermittel lagen ebenfalls still und Im Preise gut behauptet. Sehr ruhig war auch die Lage am Weizenmehlmarkt, da sich der Konsum mit Weizenmehl mit 30prozentiger Auslandbeimischung reichlich eingedeckt hat. In Roa- genmehl der neuen Tyve 997 beginnt sich allmählich eine gewisse Konsumnachfrage bemerkbar zu machen. Für beide Mehlsorten zeigten sich unveränderte Preise. Frankfurter Tchlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 16. Aug. Dorbericht. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 74 Durch den Rundfunk und durch die Tagespresse wurden vor einiger Zeit die für den Derbrauer wichtigsten Punkte der Neuregelung auf dem Butter- und Käsemarkt weitgehend bekannt gegeben. Die deutsche Hausfrau ist dadurch ^unterrichtet worden, daß Die neuen Verordnungen eine bedeutende Vereinfachung der Butter- und Käsesorten brachten. Abendbörse behauptet. Die Abendbörse zeigte am Aktienmarkt gegenüber dem Berliner Mittagsoerkehr meist behauptete Kurse, obwohl sich die Unsicherheit in der Bewegung der Auslandswerte störend auf den Ordereingang auswirkte. AKU. konnten allerdings den befestigten Mittagsschlußkurs nicht behaupten und gaben 0,50 o. H. nach, ebenso AG. für Verkehrswesen. Ausländische Papiere waren auf die erhöhten Mittays- schlußkurse wieder eher etwas angeboten, inländische Renten konnten im allgemeinen die höchsten Kurse des Vormittags behaupten. Altbefitz kamen indessen nur knapp gehalten $ur Notiz während späte Schuldbuchsorderungen eine Kleinigkeit gewannen. Im Verlaufe konnten sich Chade um 1 Mark und AKU. um 0,65 v. H. erholen, während einzelne Schweizer Werte 2 bis 3 v. H. niedriger notierten. Pfandbriefe lagen still und fast sämtlich unverändert. Frankfurter Schatzanweijunaen von 1929 zogen auf die Veröffentlichung des Umschuldungsangebotes per 1.10. auf etwa 79,13 Geld an. Kurse: Altbesitz 95,25, Rhein. Hyp. Bk. Liq. 90,25, Harpener 105,50, Phönix 47,50, Stahlverein 41,45, AKU. 59 bis 59,65, Chade A bis C 207, Daimler 45,25, Scheideanstalt 212, Farben 147,25, Holz- mann 68, Metallgesellschaft 80, Schuckert 88,75, Frankfurter Getreidebörse. I Versicherung. Ein Rückblick. Zwiegespräch. 18.50: | Das Leben spricht. Soziales Funkbild. 19: Aus den Domgärten in Speyer. 19.45: Politischer Kurz- gerung der Weizeneinfuhr, sowie durch die jahreszeitliche Erhöhung des Bezuges von Obst zu erklären. An dem Einfuhrrückgang von Juni zu Juli find vor allem die überseeischen Rohstoffländer beteiligt, während die Einfuhr aus Europa ein unterschiedliches Bild zeigt. Die Ausfuhr war mit 321 Mill. RM. um etwas mehr als 5 v. H. geringer, als im Vormonat. Dieser Rückgang, an dem neben Lebensrnitteln vor allem Fertigwaren beteiligt find, entspricht nicht der Saisontendenz. Das Juliergebnis ist mindestens teilweise als eine Rückwirkung auf die verhältnismäßig günstige Juniausfuhr zu betrachten. Wertmäßig war die Ausfuhr um fast 17 o. H. geringer, als im gleichen Vorjahrmonat. An dem Rückgang der Ausfuhr ist die Mehrzahl der Absatzländer beteiligt. Die Handelsbilanz schließt mit einem Einfuhrüberschuß von 42 Mill. R M., d. h. einer etwas höheren Passivität als im Vormonat ab. Im Juli des vergangenen Jahres war sie noch mit rund 25 Mill. RM. aktiv. * Die Devisenzuteilung für September. Das Reichswirtschastsministerium teilt mit: Aufgrund von Abschnitt III Nr. 3, Absatz 2 der Verordnung zur Devisenbewirtschaftung (Richtlinien für Devisenbewirtschaftung) vom 23. Juni 1932 wird angeordnet, daß der Grundbetrag der allgemeinen Genehmigungen für die Wareneinfuhr im September 1934 nur bis zur Höhe von 5 Prozent in Anspruch genommen werden darf. Dasselbe gilt für den Grundbetrag der Ausländern und Saarländern erteilten allgemeinen Genehmigungen nach Abschnitt III Nr. 5 bis 8 der genannten Richtlinien. Derselbe Kürzungssatz ist auch bei Erteilung von Einzelgenehmigungen nach Abschnitt III Nr. 4 der Richtlinien anzuwenden. Weiter wird angeordnet, daß die auf Grund von Festsetzungsbescheiden zugeteilten Rembourskredite nur bis zu 10 Prozent iip September 1934 in Anspruch genommen werden dürfen. Frankfurter Börse. INillagvbörfe schwächer, Auslandwerte flau. Frankfurt a. M., 15. Aug. Die Börse war unsicher und durch den stärkeren Kursdruck von sämtlichen Auslandwerten nach unten beeinflußt. Gerüchte über Erschwernisse im Umtausch von Dollarbonds veranlaßten stärkere Abgabeneigung in sämtlichen Auslandwerten, welche durchweg mit Minuszeichen an den Maklertafeln erschienen. 2(11= gemein verstimmte dazu nocy das holländische Zwangsclearing und schließlich die anhaltende Geschäftsstille. Bis auf wenige Ausnahmen ergaben sich nur Kursrückgänge. JG.-Farbeninduftrie verloren 1,75 v. H., dagegen waren Scheideanftalt zum erhöhten Vortagskurs gut behauptet. Sehr matt waren Kunstseidenwerte, wobei Aku 0,67, Bemberg 1,90 v. H. verloren. Elektrowerte rückläufig, AEG. um 0,40, Schuckert 0,65, Siemens 1 v. H. schwächer, Bekula knapp gehalten. Am Montanmarkt verloren Buderus, Phönix, Stahlverein je 0,50 o. H., dagegen gewannen Harpener ohne erkennbaren Grund 2,25 v. H. Schiffahrtswerte bis 0,50 v. H. leichter. Wiederum fest blieben Zellstoffaktien, wo Waldhof 0,25, Aschaffenburger Zellstoff 1 v. H. anzogen. Im einzelnen waren Cement Heidelberg, Daimler und Conti Gummi behauptet. Durch den Rückgang der Auslandwerte etwas mitgezogen: Altbesitz 0,40, Späte Schuldbücher bis 1 v. H. leichter. Schweizer Bundesbahnen waren um 10 v. H. ihres Wertes niedriger genannt, Mexikaner verloren 0,25 bis 0,50 v. H., Ungarn bis 0,75 o. H. Jni weiteren Verlaufe wurden schließlich Schweizer Bundesbahnen mit 15 bis 20 v. H., also mit 10 v. H. des ausmachenden Wertes niedriger angeborenen angeschnittenen unverpackten Käse- sorten. Auch die Auszeichnung der deutschen Eier war noch in vielen Fällen durchaus u n v o r- schriftsmäßig. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß alle diese Vergehen gegen diese gesetzlichen Bestimmungen und Anordnungen st r a f b a r sind und daß in Zukunft die Kontrollen häufiger und strenger durchgeführt werden. Zu dem Kursrückgang bisher nur, daß die ILO-...O----------u- <, der Auslandkäufe nicht mehr genehmigt werden.1 Diese Tilgungskäufe hatten aber bisher den monatelangen Kursaufftieg hier verursacht. Im Freiver- «kehr hörte man Adlerwerke 38,50, NSU. 17,50, Gro- wag 53, Wayß & Freitag 73,50. Pfandbriefe und Stadtanleihen waren gut gehalten. Die Börse schloß unsicher. Tagesgeld 3,25 v. H. treidegroßmarkt brachte stärkeres Angebot in Brot- bericht. 20: Nachrichten. 20.10: „Das Glöckchen des A k'“ o—y-sj Eremiten". Von Aimö Maillart. 22: Kleine Unter- 1. 1.24 — 1. 2.24 = 9 v. H. aus der lfd. Miete 1. 2. 24 — 1.12. 24 = 12 v. H. „ „ „ 1.12.24 — 1. 7. 26 = 14 v. H. „ „ „ 1. 7.26 — 1. 4.27 = 15 0.5). „ „ „ Seit 1. 4. 27 beträgt der in der monatlichen Miete enthaltene Betrag für Jnstandfetzungsarbeiten 17 v. H., und zwar für die gesamten Instand- setzungsarbeiten des Hauses, innere und äußere Arbeiten. Z. Z. beträgt für sogenannte kleine Instandsetzungen der Prozentsatz in Hessen 9 v. H. der Miete. Gewinnauszug 5. Klasse 43. Preußisch-Süddeutsche (269. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden ____________Abteilungen I und II 6. Ziehungstag 14. August 1934 In der heutigen Dormlttagszlehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 283216 270586 809 15153 20473 36709 22590 195591 214464 340887 345560 2000 M. 140775 290536 372820 259596 29676 129030 188139 220304 257586 299055 336509 365076 8412 192075 137910 194610 220760 266604 305930 338049 367479 21743 352495 146662 214099 244968 278879 323005 354253 378527 185199 320175 127004 182855 220142 255616 296283 331202 361939 140514 195286 239444 271309 306222 351840 371085 23018 356154 26319 117705 160970 219092 254808 286419 330678 360498 385754 124638 306007 393993 183972 316756 2 Gewinne zu 5000 M. 8 Gewinne zu 3000 M. 287845 18 Gewinne zu 28867 140296 40 Gewinne zu 1000 M. 67143 103547 116248 1OS Gewinne zu 6OO M. 22289 _____ 52225 64449 58781 59982 72872 87739 393535 410 Gewinne zu 300 M. 1052 1998 4032 4419 6162 6566 7817 9051 10458 10738 13496 16241 16687 19551 23060 23120 24256 26923 34373 39120 41347 42655 46295 46713 54513 57788 58972 60665 61390 62709 63900 77442 77665 78786 79748 82377 82630 83947 85245 92441 93715 93771 94935 96008 96391 98645 104684 107635 109992 110800 113232 115471 117627 117769 118980 121890 122657 129874 131252 133919 134402 134577 135599 135863 140501 142195 142265 155559 158293 163406 165812 166243 181004 182543 182589 182672 183851 195571 197713 200842 202139 203774 204442 206920 208595 208887 203964 210400 210560 211055 211406 212717 215019 217234 224762 225488 226140 228805 229021 230593 232302 234984 240047 245115 248530 251939 252401 256168 256737 258349 258608 260011 263214 264115 264409 268512 268877 272219 272336 273309 274745 279755 287579 289755 293189 295314 295984 306074 306179 306476 309209 310305 317055 320003 320940 323313 326104 328339 330194 332437 334146 334270 335950 338426 336798 337316 337901 346180 346876 351298 353291 353593 356359 357236 357968 359076 363624 367442 369930 370885 371283 371927 377222 377428 379972 381678 383497 384746 386066 386205 387675 389103 390707 399099 34186 52156 62884 82484 94781 106993 117543 124600 134764 144339 177328 184528 203787 209734 213923 228617 238946 255091 260187 269045 286040 303271 312454 327536 334445 345514 355290 363924 373287 383951 390392 3n der heutigen Nachmittagszkehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 Gewinne zu 5000 TL 272448 4 Gewinne zu 3000 TL 14624 24332 12 Gewinne zu 2000 M. 28132 82815 249738 319350 326328 369625 36 Gewinne zu 1000 TL 6510 28634 37255 62708 67031 95033 104338 103089 193778 234041 242497 247645 270005 270103 311461 331244 358890 372596 70 Gewinne zu 500 M. 10453 35132 59402 66268 74673 107094 113516 134437 135861 166445 168755 170954 196320 218217 220550 245632 250862 269824 279778 280197 287518 299453 316580 333421 335286 337340 337525 344197 348255 357161 357194 359022 382543 386369 388868 322 Gewinne zu 300 M. 3668 5346 5572 6383 10964 12345 14057 20213 21522 22802 253 4 30245 30352 30848 31548 33665 34291 35 04 36680 40010 41458 42991 44112 46232 46624 53309 54508 56410 61657 62710 65124 65169 68709 72666 74564 75753 7 '284 90263 P4'.’69 94926 97357 97572 1 Ul 126 102371 10 4 109301 111486 113237 113517 115257 118602 122235 123469 129157 129777 130329 1330 19 138397 138764 140490 146651 148414 149403 156875 158230 160002 163334 164937 174099 174855 175013 176966 177605 178927 180654 184963 185191 185646 188969 190569 191381 191738 194945 197874 199574 199682 202994 207095 209604 209903 210187 211445 216843 223602 228973 229252 230749 233060 237693 238640 241595 242848 247431 248236 251727 256310 259098 260889 266219 268230 268963 275279 278776 279126 282032 285816 287309 288218 292841 294538 294724 302201 303274 304871 311636 316355 319627 322983 324263 329914 331569 332553 333536 333734 335079 344391 348658 349451 351368 353932 355483 359682 361615 363698 365068 371042 371600 372786 373979 375196 381174 382313 384281 386595 387522 389895 390006 391446 391954 392074 393082 20 Tagesprämien. Auf jede gezogene Nummer find zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 12481 37003 153407 197228 218165 259585 268289 331125 363770 389052 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H, Lombardzinsfuß 5 o H. Datum tfrantiur« a. 2)1 Berlin Datum Frankfurt a.M Berlin Schluß- furd 14.8. Schlugt. Abendbörse 15-8. Schluß» fort 14.8. GchluAt Mittag» börse 15-8. Schluß» tut« 14.8. Schlugt. Abend- börje 15-8. Schlust» fur« 14-8. Schluß. Mittag» dSese 15-8. •% Deutsche RelchSanleihe v. 1987 •% ebcm.7% Dt. flleldiflanl. v. 1929 6Vi% Doung-Anletbe von 1930 . Deutsche Anl.-Abibs.-Schuid mit LuSlos.-Rechten..... DeSgl. ohne Auslul.-Rechte...... «% cljem.8% He». BolkSstaat 1029 irückzahlb. 102%) ............ 92,5 95 92 89,25 89,75 96,75 96,65 89,75 89,75 89,75 90,25 93 93 101,4 31,25 1,1 7,8 7,25 7,3 9,65 8 94,4 93 95,25 92 89 89,65 96,75 96 89,75 89,75 90 90,25 93 93 101,4 28,25 7 7 6,75 8,75 8 93,75 93,25 95,13 91,9 89,25 96,25 89,25 93 93 101,4 31,25 1,1 7,8 7,45 7,35 9,2 93,9 93 95,4 91,9 99,1 93 101,4 29 1,13 7 6,75 7 9 4% beegl. Serie II ........ 8,1 4,65 7,1 4,13 38,13 25 29,5 65,5 90,5 56 64,25 67 152 23,9 145,75 99,75 111,5 70,5 108,5 >00,5 89,5 142 116,5 78,5 114,5 61,75 103,25 174 130 77,75 69 8,1 4,5 7,1 4,05 35,5 28,9 65 91,25 56,13 64,25 67 23,5 145,25 101 111,75 69,5 108,5 98,5 88,75 141 78 114 61,5 105,5 171,5 i 129,75 77,75 ! 69 7,1 38,2 25,4 22,5 29,25 66 153 24 145,75 100,75 111,9 70,25 109 89,75 142,75 117 78,9 114 61,75 103,75 74,5 172 130,75 77,75 69 4 36 25 29 65,5 90,75 56 64,5 67 153,5 23,75 145,5 102 112,25 69,5 109 88,75 142 78 114,75 61,75 106 74,5 129,9 78 68,9 6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 S^,%Rumän.verelnh.Rentev.lSlS 4% Rumänische vereinh. Rente .. 8y«% Anatolier Vamvurg-Amerika-Daket ..... o Hainburg-Südam Dampfschiff. o Hansa.Dainvflchifs o Norddeutscher Lloyd ........ 0 W.®. für Verkehrswesen ÖTL .. 0 Berliner HandelSgesellschast ... 4 Gemmeri- und Prioat-Bank .. o Deutsche Bank und Diüconto- GeseUschasi ............... o Dresdner Bank......... g ReichSbank ............... AG.®.................... o Bekula........... o Wert«. LiefeningSgeseNschäft''' » Licht und Kraft .. 6 Felten & Guilleaume ...... o «ä5u!^:*rtetttUnletne6mun8.6 Rheinische Elektrizität .... 5 Schuckert S Ev...... » Siemen«L Häl»ke........7 Labmepe, » Go............. 10 tiuDrrui .................. Deutsche Erdöl ............... Gelsenkirchener..............0 Harpener ................ 0 Hvejch Eisen—-bln-Neuessea .. 0 File Bergbau .............0 3l|e Bergbau Genüg,........e irlödnetwerte ...............0 Wanncinann-ftMmi 0 8% Hell- Landesbank Darmstadt Gold R. 12.............. 6)4% Hell. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui . vberhessen Provinz-Anleih« mit AuSios.-Rechten .. . Deutsche Komm. Eamtneiabl. An- leihe Serie 1 mitAuSIos.-Rechten 8% ebem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1936 •% ebem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 18 unkündbar bis 1936 •H% ehern. 4%% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Bsandbriese. IKi% ehern. 4ft% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. •% ehern. 8% Pr LandeSpsand» vriesanstalt, Pfandbriefe R 19 6% ebem. 7% Pr. LandcSpfanb- vriesanstalt, Psandbriese R. 10 Steuergutsch BerrechnunaSkurS <% Oesterreichltchr Goldrentr. 4,20% Oesterreichlsche SUberrente 4% Ungariidie Goldrente ...... 4% Ungarische StaatSrente v. 1010 4^,% deSgl. von ISIS .. . 6% abfleli Goldmexikaner von 99 <% Ifirtlldir Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Cexte I..................... Franksu 1 a. 2)1 Berlin Devisenmarkt Berlin - - Frankfurt a. Zfi. Schluß» kurS Schluß!. Abend- Schlußkurs Schlug! Mmag- 14.August 15.August bärse ■ämiiidx Notierung Datum 14-8- 15-8. 14-8. 15.8. " n'' Arie Seid 2'rir Manofelder Bergbau......... kokSwerke .......... 0 0 74,4 73,25 73,5 92,65 48,5 89,9 41,5 14,65 120 119,5 153,5 73,4 93 47,75 89,9 41,13 14,4 119 155 Buenos Sliter Brüssel----- »Rio de Jan. Sofia ...... Kopenhagen Danzig..... London ..... Helsingsor«.. Paris ...... Holland ... Italien 0,686 58,97 0,184 3,047 56,39 81,74 12,63 5,569 16,50 69,73 21,58 0,690 59,09 0,186 3,053 56,51 81,90 12,66 5,581 16,54 170,07 21,62 0,690 58,91 0,694 59,03 Phönix Bergbau ........... 0 Rheinilche Braunkohlen ..... 10 Rheinstahl 0 Bereinigte Stahlwerke........0 Otavi Minen 0 Kaliwerke AfcherSleben........ 6 Kaliwerke Westeregeln........6 Kaliwerke Salzdetfurth..... 7% 48,5 246 90 42 14,75 120 119 47,5 245 90 41,4 14,5 118,75 118 154 0,184 3,047 56,32 81,74 12,615 5,564 16,50 169,73 21,58 0,186 3,053 56,44 81,90 12,645 5,576 16,54 170,07 21,62 Z ®. Farben-Jndustrte....... 7 148 147,25 148,25 146,9 Jovan ...... Jugoslawien 0,747 5,664 0,749 5,676 0,747 5,664 0,749 5,676 Scheideanstalt.............. 9 213 212 — — £810..... : 63,48 63,60 63,40 48,95 11,455 63,52 49,05 11,475 65,19 0 80 39,25 81,5 79 79,25 39,13 81,25 79,25 38,75 80 Wien....... 48,95 11,465 65,13 49,05 11,485 65,27 0 Lisiabon .... 0 80 Stockholm... Schweiz .... 81,67 81,83 81,67 81,83 p 69,5 68 70 Spanien.... 34,32 34,38 34,32 34,38 Prag....... Budapest ... Reuqork... Zementwerk Heidelberg ...... lemeutmeri Karlstadt ....... 0 0 104,5 _ 10,44 10,46 10,44 10,46 2,478 2,482 2,490 2,494 Schultheis Patzen Hofer .....'. Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg ......... Zellstoff Waldhos ............ Zellstoff Aschaffenburg ....... 0 0 63,75 59,65 116,13 64,13 116 59,5 63,5 Ranfnoten. 0 0 0 64 52,75 65 62,13 52,25 65 63,5 52,75 65,4 Berlin, 15.August Seid 2*rlc 66 Amerikanische Roten.............. Belgische Roten ............... 2,442 58,75 56,27 12,57 16,46 2,462 58,99 56,49 12,63 Dessauer Ga« ........... Daimler Motoren............ Deutsche Linoleum........... 7 — —- 124,5 125 Dänische Ruten ................ 0 45,25 45,25 45,4 45,75 Lnalische Noten ................. 0 60,25 60,65 Französische Noten ....... Holländische Noten ...... Italienische Nuten ...... Crentleln & fioppel . TTT.._. 0 74 22,5 223 170,5 128,5 75,4 22,65 lb,Y2 Leonhard Tietz ............ 0 22,9 22,5 207 129 169,31 169,99 Lhade ...... 10 220 170 129 206 170 128,5 21,46 21,54 81