Hreitag, den (0. Zebruar Nummer 12 Jahrgang 1959 rtani)£ 1 not oergit fnifi er i*1 betrieb. jnter? ■ ÜBot ib bi: ich 9 ort 9 ir mit Erwi W mit 6 in wq r, b« Vein 1 nt Will srichd beim - qui. en ii ich i die 6 .A n Eii , mer oerber fenner itfe i r Hm aß n hr ®i 5unfet aß 8 ommn ■ log« ich bt bin. . I e B en, i* irr d-' gttnij ns ° [5 OT scharfgezeichneten Gesichter der Ofsizlere aus dem Dunkel hob. Nur selten duckte ein leiser Wind den Rauch. Auf einer Feldtruhe sitzend, erzählte der kleine Leskow eben — zum hundertsten Male, wie Rittmeister Hagen boshaft bemerkte —, wie er unter die Indianer hatte gehen wollen und schon auf der Hamburger Bark „Agathe" gesessen. Da schnellte er hoch. Ein Schatten war hinter Rauch und Feuer zu sehen. Aus dem Dunkeln kam ein Flüstern: „Der König!" Die Offiziere sprangen auf. Rabenau trat bescheiden zurück, schwenkte den Dreispitz querab, stand stramm. Wo die Offiziere hielten, war es dunkel. Der volle Schein des Feuers lag auf dem Antlitz des Königs. Er dankte freundlich. „Bonsoir, Messieurs! Ich sehe, man vertreibt sich die Langweile. Eine Belagerung ist wohl nicht nach dem Geschmack der Herren Husaren? Aber ich hoffe, ich werde sie bald wieder loslassen können .. Ein Windstoß drückte den Rauch zu Boden. Das Feuer drehte sich. Sein rötliches Licht fiel jetzt auf den weißen Rock des kaiserlichen Offiziers. „Oh, die Herren Husaren haben einen Gast..Der König ging um das Feuer herum, blieb vor dem Gefangenen stehen. Rabenau stand, als hielte die Theresia vor ihm. Große Augen blickten ihn prüfend an. Er sah den blauen Rock und das Antlitz des Königs. Friedrich gefiel der Offizier. Er fragte: „Er heißt?" „Ernst Christoph von Rabenau, Leutnant im kaiserlichen Regiment de Signe, Jhro Majestät!" „Magnifiques Regiment! Hat mich eine Bataille gekostet." Sein Blick fiel auf das kleine weiße Kreuz auf der Brust des Gefangenen. Er hob den Stock und deutete mit der Krücke auf das Kreuzlein: „Das ist wohl dafür — für Solin?" „Rein, Sire, für Berlin .. Friedrich war erstaunt. Er hob die Brauen. „Er war dabei, als mir Herr von-Hadik seine berühmte Visite machte?" „Zu dienen, Jhro Majestät!" . Der König setzte sich auf die Feldtruhe, auf der vorhin der kleine Leskow gefessen, schob mit der Spitze des Krückstocks einen glimmenden Ast in das Feuer und sah dann wieder auf: „Ja, ihr Oefterreicher seid höfliche Leute. Und ich möchte die Visite ja auch gerne erwidern ..." Sein Blick glitt lächelnd über die Reihe seiner Offiziere. Von der Festung her war Geschützdonner zu hören. „Wie die Messieurs wissen, habe ich mich bei der Kaiserin auch schon angesagt. Aber Herr von Marschall scheint mich nicht vorlassen zu wollen. Doch ich hoffe, er wird müssen..." Wieder sah er seine Husaren an: „Wer hat denn den Monsieur gefangen?" Leutnant von Leskow meldete sich. Der König nickte und wandte sich Wieder an den Gefangenen: „Er weiß,, doch schon, daß Er morgen nach Schweidnitz gebracht werden wird. Er kann sich dort frei bewegen und auch Seinen Degen wieder haben. Auf parole d’honneur versteht sich, daß Er uns nicht echappiert." „Halten zu Gnaden, Sire, diese parole d’honneur darf ich nach dem Reglement nicht geben ..." Friedrich stand auf. Eine Weile ruhte fein Blick wieder in den Augen des Offiziers. Dann lächelte er: „Er kann den Degen dennoch haben. Er ist ein braver Offizier!" Der König wollte gehen. Doch er blieb noch stehen. Es war ihm etwas eingefallen. Er legte die Hand im gelben Handschuh auf den Arm des Leutnants, sah ihn von der Seite an und sagte lächelnd: „Von Seiner Hochzeitsreise erzähl Er aber Seiner Kaiserin lieber nichts, wenn Er wieder nach Hause kommt!" Er zog höflich den Dreispitz und ging. Leutnant von Leskow fluchte vor sich hin: aber leise, von wegen der Mannszucht. Seit dem Abend lag er mit dem alten Wachtmeister Baumann und zwölf Husaren an der schmalen, staubigen Landstraße, die sich von Olmütz her zwischen mannshohem Korn aus einer Niederung heraufzag. Hinter ihnen in einer Wiesenmulde rauften die gesattelten, zusammengekoppelten Gäule das braungebrannte Gras, scharrten mit den Hufen und schlugen mit den Schweifen nach Fliegen. Herr von Leskow war wütend. Gestern mittag hatte das Regiment Marschbefehl bekommen, auch Ansbach-Bayreuch. Nördlich von Olmütz, zwischen Sternberg und Domstadtl, schien sich etwas vorzubereiten. Kaiserliche Retter waren dort plötzlich gesehen worden, obwohl sich in der Gegend von den Oesterreichern bisher kein Pferdeschwanz gezeigt hatte. Der König wollte wissen, was sie dort an den Straßen nadj Schlesien zu suchen hätten. Auch die Armee des Marschalls Daun marschierte, obgleich die dicke Exzellenz bisher getan hatte, als ginge sie die ganze Belagerung nichts an. Da tat sich was. Da würden bald wieder die Säbel aneinanderklirren. Vielleicht heute schon. Und Herr von Leskow mußte hier auf dem Bauch liegen und aufpaffen, daß zwischen dem dicken Herrn von Daun und seiner Reiterei bei Sternberg keine Meldereiter durchkämen. Als ob in diesem verdammten Getreidemeer, in dem man nicht einen Pistolenschuß weit sah, Meldereiter nicht auch wo anders reiten konnten als gerade an der Nate des Herrn von Leskow vorbei. Ser AHtlmacher von Sankt Stephan lkin heiterer Liebesroman von Alfons o. Lzlbnika Copyright &y I. G, Cotta'fche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart 22. Fortsetzung. Auch eine Frage, dachte Herr von Leskow. Aber er sagte es nicht. Er ich Rabenau an und spitzte erwartungsvoll die Ohren. Rittmeister Hagen stloß: „Auch hat mir der Wirt gesagt, daß Sie auf der Hochzeitsreise Viren..." Rabenau hob die Schulter und antwortete vergnügt: „Nicht meine Echuld, wenn mir der Schimmelwirt in Raudenberg bei Ihrem lieber feil als einzigen Zufluchtsort das Zimmer einer zufälligen Reifebekannt- jdaft mies... In der richtigen Annahme, daß Sie die Courtoiste besitzen eriräen, Hochzeitsreisende nicht zu stören..." An den Abenden saß Rabenau mit den Eskadronsoffizieren am Sager [eiter oder, wenn es regnete, im Zelt. Der kleine Seskow hatte wohl über t. W kg Raudenberger Abenteuer nicht den Schnabel gehalten: Denn wenn 'e'benfo mbere Offiziere, die Rabenau noch nicht kannten, tarnen — von Ansbach- >t bc 8° yreuth, das feine Zeltgasfen neben den Husaren hatte, oder von den !' W' Ülng-Kleift-Grenadieren, die vor beip Regiment Puttkamer lagen —, Der V mein feil (t# kaum einer, bei der Begrüßung zu sagen: „Das ist wohl der be- s,x «ai |! riijmte Monsieur, dem der Herr Bruder da die Hochzeitsreise verschaffte." Sbbei er dem Rittmeister Hagen vergnügt auf Rücken oder Schulter «tujii Jdfug. Und einer, ein alter, verwitterter Major von den Sei)dlitz-Kürassie- teil, der, ehe er vor einem Vierteljahrhundert Soldat geworden, Magister w der Hohen Schule in Halle gewesen, sagte gar, als er dem kaiserlichen ünutnant die Hand reichte: „3a, ja — tu, felix Austria, mibe!" Und als ünutnant von Seskow ihn verständnislos anfah, lachte er und sagte: „Das lammt davon, wenn man aus der Sateinschule desertiert, dann weiß man Ucht, was das heißt..." Rabenau schien es, als könnte es in der ganzen preußischen Armee keinen General und keinen Trohknecht mehr geben, lr seine Raudenberger Affäre nicht kannte. Nach Tagen erfuhr Rabenau, daß er morgen endlich nach Schlesien «e»racht werden solle. Am Abend wurde am Lagerfeuer der Abschied geleiert. Zwischen Sommerwolken funkelten über den Zeltgassen hohe Sterne «us samtenem Blau. Rot und groß stand der Mond über Olmütz, über ta» die Feuerbohnen der Bomben zogen und die Fackeln der Brände ioiten. Die Becher kreisten um das Feuer, dessen flackerndes Sicht dir Leutnant von Seskow lachte taut. Rittmeister Hagen fuhr auf: „Herr von Seskow!" Schließlich war das kerhör eines Gefangenen eine dienstliche Handlung. Doch dann lachte er lebst,, schüttelte Rabenau die Hand und sagte: „Dann also nichts für un- !rt, Herr Kamerad! Allzusehr gezürnt werden Sie mir übrigens nicht lien." War es die auf so abenteuerliche Weise geschlossene Bekanntschaft mit den Rittmeister Hagen ober die Vetternschast — dreimal um die Ecke iirurn — mit Herrn von Seskow: der kaiserliche Seutnant Ernst Christoph »in Rabenau durfte sich im preußischen Sager fast fo Jrei bewegen wie dir Braunschweiger während des Winters in Wien. Den Pallasch hatte Win ihm freilich abgenommen. Das mußte fein. Aber wenn er promeniere > wollte, brauchte er es nur zu sagen. Dann begleitete ihn Herr von Lskow oder sonst ein Schwadronsoffizier oder, wenn sie alle gerade nicht ioifömmlid) waren, der alte Wachtmeister Baumann. Rabenau empfand bis als besondere Wohltat. Er hätte sich sonst zu Tode gelangweilt. Es Wir jetzt bald eine Woche her, daß er gefangen war. Ein Gefangenen- Irtnsport schien vorerst nicht abzugehen. Es gab wohl etliche Dutzend Kaiserliche im Sager, die man bei Ausfällen der Festungsbesatzung ein- goracht hatte. Aber auch sie ließ man einstweilen hier. Die Wege nach ^eußen waren nicht mehr ganz sicher. In den letzten Tagen hatte sich « serliche Reiterei dicht an die schlesischen Straßen herangeschoben. Man - »»Ute mit dein Abschub der Gefangenen wohl warten, bis ein starkes S mmanbo nach Schlesien ging. Sogar Briefe nach Wien durfte Rabenau schreiben. Er tat es fast tiijlicf), damit die schöne Elisabeth Brand sich nicht sorge. Ein Gefühl iu endlicher Siebe durchströmte ihn. Auch seinen Wunsch, den König zu sehen, suchte man zu erfüllen. Es Wien nicht zu gelingen. Obgleich Herr von Seskow unter dem Vorwande, iiR der Gefangene seiner Blessur wegen den Armeechirurgus um Rat ! M fugen wolle, die Erlaubnis erbat, mit ihm hinunter nach Schmirschitz zu chnoUi zchen, in dessen Gutshofe die Majestät ihr Quartier hatte. Der Chirurgus wir mit der Heilung zufrieden. Das Schlüsselbein mar doch heil geblieben. Äibenau konnte den Arni fast schon frei bewegen. Ader den König bekam « nicht zu Gesicht. Der war jetzt meist draußen auf dem Tafelberg, weil mn in den letzten Tagen die Belagerung mit besonderem Nachdruck Netzen« Zaniilienbliitter Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger Der kleine, tatenlustigc Leutnant zweifelte an der Kriegskunst seiner Oberen, lag beleidigt im Grafe, hatte eine Kornblume zwischen den Lippen, blinzelte in den dunstigen, glutheißen Himmel hinauf und hörte die Hummeln über sich brummen. Man hatte ihm zwar gestern gesagt, er würde nach Möglichkeit heute vormittag abgelöst werden. Aber das kannte er schon. Wütend klatschte er zwei Bremsen tot, die aus seinem Halse frühstücken wollten. Da war von der Straße her ein leiser Pfiff zu hören. Der alte Baumann hatte sich erhoben und äugte über das Korn. Na, Gott sei Dank! Bielleicht war doch ein Meldereiter so dämlich, und es gab was zu tun. Der Leutnant spähte durch die Aehren. Eine hohe Staubwolke bewegte sich langsam zwischen den Feldern herauf. Bor ihr schwankte eine Lanze mit einem langen Fähnlein daran. In der Über dem Korn- meer zitternden Luft sah man es nicht deutlich. Pserdeköpfe und weiße, rotverbrämte Dreispitze hoben sich aus dem Hohlweg, dahinter knarrend ein Reisewagen. An der Lanze war jetzt ein weißes Tuch zu erkennen. Leskow starrte Lanze und Wagen an. Ein Parlamentär! Es war kein Zweifel. Hatten die in Olmütz also endlich genug? Der Wagen sah mindestens nach General aus. So einen ähnlichen hatte der Zielen auch. Und ausgerechnet der kleine Leskow hatte das Glück, den Parlamentär zu empfangen. Würde sicher einmal in der Kriegsgeschichte stehen. Der Leutnant schloß seine Attila, rekapitulierte im Geiste aus dem Reglement das Kapitel von den feindlichen Parlamentären, zog Bandelier und Koppel zurecht und trat auf die Straße. Eben hielt der Wagen. Ein Dragonerwachtmeister, hinter ihm der Reiter mit der weißbewim- pelten Lanze, trabten auf drei Schritte heran, parierten. Der Wachtmeister versammelte nach Borschrift sein Pferd und donnerte: „Kaiserlicher Parlamentär!" Schöner hätte das der alte Baumann auch nicht gemacht. Leskow dankte gemessen und trat rasch an die Kutsche heran, um den General zu empfangen. Der Wachtmeister blickte ihm enttäuscht nach. Cs war ihm anzusehen, daß er noch etwas hatte sagen wollen. Der Dragoner, der neben dem Kutscher gesessen, sprang vom Bock und riß den Wagenschlag auf. Herr von Leskow hielt den Kalpak querab, stand wie aus Stein. Er wußte, was sich gehörte. Schließlich war er bloß Leutnant und der andere General; wenn auch nur ein feindlicher. Da kam er auch schon. Herr von Leskow riß die Augen auf und starrte verwundert auf das Trittbrett, auf dem jetzt ein kleiner, schmaler Schuh, ein schlank gefesseltes Bein erschien. Nach General sah dieses Fußwerk nicht aus, und was nachkam, erst recht nicht. Wenn die Kaiserin selber dem Wagen entstiegen wäre, .der Leutnant hätte auch nicht verdutzter dreingesehen. Stand da wahrhaftig statt eines alten, schnauzbärtigen Soldaten das appetitlichste Persönchen von der Welt auf der Straße. Der Offizier wartete noch eine Weile. Doch da feuerte der Dragoner schon den Wagenschlag zu. Der kleine Leskow schmunzelte. Dann ließ ,er seinen Kaipak sinken und verneigte sich lächelnd. Wie man mit Parlamentären zu verfahren hatte, wußke er zur Not. Aber von Frauenzimmern stand nichts im Reglement. Doch er wußte es auch so. Er trat auf die De- moiselle zu und küßte ihr die Hand. Das konnte auf alle Fälle nicht Saiten. Dann wandte er den Kopf und sah fragend zu dem kaiserlichen achtmeister auf: „Nun, und was weiter?" Der Oesterreicher zog einen Brief aus seiner roten Aermelstulpe, beugte sich aus dem Sattel, reichte das Schreiben dem Offizier, sah wieder stramm und rasselte seinen Spruch herunter: „Auf Befehl Seiner Exzellenz des Herrn Feldmarschalleutnants von Hadik abzugeben beim nächsten königlich preußischen Borposten!" Der kleine Leskow lachte: „Was? Den Brief oder die Demoiselle?" „Beides, Herr Leutnant!" Der Wachtmeister leistete die Ehrenbezeigung, warf den Kopf herum und brüllte: „Kehrt!" „So wart Er doch! Was soll ich denn mit der Demoiselle?" „Weih nicht, Herr Leutnant!" Der Wachtmeister wendete sein Pferd. Leskow las die Aufschrift des Briefes. Nächster preußischer Vorposten. Es stimmte schon. Er warf einen Blick auf die Demo stelle. Eben stellte der Dragoner, der vorhin i*n Wagenschlag geöffnet hatte, einen kleinen Reisekorb und einen Violakasten neben sie hin. Der kleine Leutnant schüttelte den Kopf. Manchmal war die Well schon ein NarrentSrm. Der Wagen begann zu wenden. Die SKaße war zu eng. Man mußte Über die Böschung hinaus und durchs Korn fahren. Ein paar Hufaren sprangen hinzu, stemmten sich einträchtig mit den feindlichen Dragonern in die Räder. Das Korn bog sich und rauschte. Baumann und der kaiserliche Wachtmeister fluchten äufmunternd auf pommerisch und wienerisch. Endlich war der Wagen wieder auf der Straße. Als er . hielt, trat der Dragoner wieder an bas Mädel heran, gab ihr die Harrd und sagte: „Und halt an schönen Gruß an den Herrn Leutnant, Demoiselle!^ Auch , der Wachtmeister kam noch einmal zurück, parierte, bat um Empfangsbestätt- aung für das Schreiben. Leutnant von Leskow schrieb: Einen Bries des Herrn Generals von.Hadik samt Demoiselle richtig erhalten! — Spaß mußte im Kriege manchmal sein. Mit kreischenden Bremsen verschwand der Wagen im Hohlweg. Leskow blickte ihm kopfschüttelnd nach. Was sollte das alles? Er winkte die Husaren auf ihre Posten zurück. Dann ging er langsam auf das Mädel zu, das wartend zwischen Korb und Viola stand. Was wollte die bloß? Das Mädel schien seine Verlegenheit zu merken. Es knickste schelmisch und sagte: Elisabeth Brand!" Der Leutnant verneigte sich, nannte seinen Namen, bot ihr den Arm und siihrte sie ein Stück hinter die Feldwache zurück. Dann breitete er seinen Dotman aus den schmalen Wiesenrain zwischen Straße und Feld: „Wenn es der Demoiselle gefällig ist ..." Mit gesenktem Kopfe saß im leuchtenden Schatten der überhängenden Halme Elisabeth Brand wie in einer Laube aus goldenen Aehren, Kornblumen und grellrotem Mohn. Ueber ihr schwarzbraunes Haar spielten die seidigen Lichter im leisen Schwanken des Korns. Der kleine Husar setzte sich neben sie. Die Feldwache erschien ihm auf einmal »ar nicht langweilig mehr. Als die List nach einer Weile aufblickte, fragte er: „Und was befiehlt di« schöne Demoiselle?" Sie deutete lächelnd auf das Schreiben in ferner Hand: „Steht alles da drin im Brief!" Der Leutnant riß den Brief auf und las. Dann entnahm er ihm das Schreiben mit der Aufschrift „An Seine Hoheit den Herrn General- kutnant Herzog von Braunschweig" und dachte nach. Eigentlich hätte er jetzt sagen müssen, daß der Herzog gar nicht beim Heere war. Aber bann war das Mädel imstand und machte kehrt. Und das hätte ihm leid getan. Er fragte diplomatisch: „Die Demoiselle gedenkt also, zu einem blessierten kaiserlichen Offizier zu reifen?" Elisabeth Brand nickte traurig. Mit dieser Frage überkam sie wieder alles quälende Leid. Leskow hatte ein gutes Herz. Seine Stimme klang teilnehmend: „War denn die Blessur so schwer?" Die List seufzte: „Wenn ich das müßt?" Der Leutnant schwieg einen Augenblick, dann fragte er: „Darf man seinen Namen wissen?" „Rabenau", sagte sie leise. „Nee!?" Der kleine Loskow sprang auf und starrt« sie an.Was es doch für Zufälle gab! Und so einem Mädel hätte er um ein Haar den Schatz totgeschlagen! Vor Verblüffung vergaß er aufs Reden. Elisabeth Brand griff nach seinem Arm: „Ist er denn tot?" Leskow lachte fröhlich auf: „I wo! Quicklebendig wie ich!" Die Augen der List strahlten vor Jubel: „3ft er also nicht schwer blessiert, der Leutnant von Rabenau?" „Nich die Spur! Was, Baumann?" Er sah zum Wachtmeister auf, der schon seit einer Weile vor ihm stand und wohl etwas melden wollte. Der Alte kollerte: „Nö, da braucht die Demoiselle keen« Angst nich zu haben. War doch selber dabei. Nur 'n bißchen angekratzt hat der Herr Leutnant den kaiserlichen Offizier..." • Elisabeth Brand fuhr herum und blitzte den Leutnant zornig an: „Ja, hat ihn denn der Herr selbst blessiert?" Der kleine Leskow schnitt sein schuldbewußtes Jungengesicht: „Hat Er! Aber wirklich nur ein bißchen ..." Er sah auf: „Was gibt es Baumann?" „Ein Meldereiter vom Regiment, Herr Leutnant! Um vier sollen wir hier abrücken — nach Schmirschitz!" „’s gut, Baumann!" Bataille hatte es also noch keine gegeben. Um so besser. So hatte der kleine Leskow auch nichts versäumt. Der Wachtmeister ging. Der Leutnant schielte von der Seite nach dem Mädel. Es hatte den Kopf gesenkt und schien immer noch zornig. Er griff nach ihrer Hand, die im Grase lag: „Ist mir die Demoiselle am Ende böse?" Sie nickte heftig. „Will’s doch wieder gutmachen, schönste Demoiselle." Elisabeth Brand sah ihn lächelnd an: „Will das der Herr? Will Er mir helfen?" „Na, was denn fönst? Der kleine Leskow is doch 'ne Seele von einem Menschen!" Er dachte nach. Gutmachen und helfen, das hieß, daß er dem Mädel die Erlaubnis verschaffte, nach Schweidnitz zu fahren. Wie er das aber anstellen sollte, ahnte er nicht. Das Betreten jeder Festung war während des Krieges für Fremde verboten. Und schließlich war er nur ein kleiner Leutnant und nicht der Herzog von Braunschweig. Doch man würde ja sehen. Einstweilen jedenfalls mußte das Mädel bis zum Abrücken bei der Feldwache bleiben. Das heißt: er hätte es ja auch mit einem Husaren ins Lager schicken können. Aber der Weg war weit, und der Lagerkommandant, ein altes Rauhbein von einem General. Der brachte es fertig und schickte das Mädel, da der Herzog nicht beim Heere war, wieder zum Hadik zurück. Es war schon besser, wenn der klein« Leskow es unter feine Fittiche nahm. Er fragte: „Reiten kann die schöne Demoiselle wohl nicht?" Die List schüttelte lachend den Kopf. Das hatte er sich gleich gedacht. Er winkte einen Husaren heran und befahl ihm, zum Regiment zu reiten und den Schwadronswagen zu holen. E. gab ihm ein paar Zeilen für den Rittmeister Hagen mit. Dann berief)« t'-ie er der Demoiselle, wie er vor Olmütz den Rabenau gefangen habe, der nun in Schweidnitz wie der Herrgott von Frankreich lebe, und wie der Monsieur ein Vetter von ihm wäre, wenn auch um etliche Ecken herum. Zu Mittag trug der Wachtmeister Baumann ein soldatisches Mahl auf dem Wiesenrain auf. Dann lag Elisabeth Brand im Schatten des Kornes, blinzelte durch die glitzernden Halme, von deren Aehren die Sonnenfunken sprühten und die Falter flogen, in das Flimmern des Himmels und erzählte von den Kerzeln der Kaiserin und, warum sie zum Rabenau wolle. Herr von Leskow saß daneben, hielt eine Kornblume zwischen den Lippen und bedachte bettübt, was alles er dafür geben wollte, wenn et jetzt der Leutnant von Rabenau wö«. Durch den fußtiefen Staub der von Kremfier nach Olmütz führenden Straße stapften zwei Männer hintereinander her, deren äußere Erfchei« nung die fahrenden Musikanten nicht zu verleugnen vermochte. Denn während dem Vorderen, dem Größeren und Hagereren, ein schwarzer Flötenkasten aus dem prallgefüllten Felleisen hervorsah, ragten noch zwei Ellen hoch über den gebeugten Rücken des Zweiten, zwergenhaft Kleinen und Dicken, Schallkörper und Hals eines Violoncells. Der Größere, dessen dunkelblauem, wenn auch von gelblichem Straßenstaub bepudertem Schoßrock man es immerhin noch anfaf), daß er einst bessere Zeiten gesehen, schritt rüstig aus, obgleich er nebst dem Felleisen noch ein Köfferchen trug. Sei dem rundlichen Zwerge aber, der wie eine ausrollende Kegelkugel immer langsamer vorwärtskam und gut hundert Schritte hinter dem Ersten dreinschlich, war die Farbe des Gewandes, das einst kaffeebraun gewesen sein mochte, nicht zu erkennen. Wohl weil seine Statur dem Erdenstaube näher war und er vor Müdigkeit die Füße nicht hob. (Fortsetzung folgt.) . ’llb I1 -gen gdmnlierö SW uni Bonne d mar au Mimen Das Wige P nur tir; »ult ganz iuno feier Hin Dorf mngetlebl »ergeben Noch oei suchte. 2 Minen II Mute f Strauch li'ann ich EA time ss iftrent bi me Feig Wt Siib An Sie Staen. 3m < wem Mondli, Hebe Bn fSer Kn« Spanier Wie , Bei i '•iro sie langen!) Auf all, men wir «bbafi hgrichi । wählt 3m! 'M hös °nb ^etiler wie auf ^handel «M “jMii lehren Ma efl uns 3ri e«i‘ Qagi, bq Glase Bier, an dem er sich den ganzen Nachmittag gütlich tut. Betrunken« habe ich in dem Jahre meines Aufenthaltes in Spanien nlcht gesehen. (Doch: Einen! Und das roar ein Deutscher!) • Hinter den letzten Häusern der Städte verlausen plötzlich falt alle Wege und Fußpfade im Sande, nur einige staubige Landstraßen führen in das Innere der Provinz. Es würde auch nie einem Spanier einsallen, einen Ausflug auf gebirgigen, unbequemen Pfaden zu machen, um etwa, wie in Deutschland, die Naturschönheiten zu genießen. Die Bauersleute leben schon eine Stunde von der Stadt entfernt ganz weltoerlassen. In ihren zerstreut liegenden grauen, einfachen Häusern verbringen sie die heißen Tagesstunden, und nur vormittags und abends sieht man sie bei ihrer Feldarbeit. In den Weinbergen sind sie nicht viel S sehen, eigentlich nur zur Zeit der Lese. Wie oft dachte ich da an die were Arbeit unsrer Winzer. In Spanien spendet die Natur alles doppelt und dreifach. Der Weinbauer schneidet seine Reben stark zunick, und im andern Jahre hängen sie überladen voll. Die schönsten und köstlichsten Trauben reifen hier unter der heißen Sonne. ' Der gewöhnliche Landwein, den die Spanier beim Ejfen mit Watzer verdünnt trinken, ist sehr billig. Bei ganz besonders gute). Ernten ist es schon vorgekommen, daß die Weinbauern ihre schon im vorigen Jahre gefüllten Fäßer entleeren, d. h. den Wein weglaufen lassen und den neuen, besseren Wein einfüllen. . Auch Obst wächst in Katalonien in Hülle und Falle. Fast niemals gibt es eine Fehlernte. Fröste treten nicht auf, und im Schutze des milden See- klimas gedeiht alles vortrefflich. , , Sehr malerisch sind die Trachten der Bauern in Katalonien. Es war für mich immer eine Freude, diese derben, untersten Bauerngestalten mit ihren kurzen Hosen In der Stabt zu beobachten, wie sie ihre Früchte verkaufen ober auch ihre Ziegen durch die Straßen trieben. In Barcelona wurden die Ziegen aus den Straßen gemolken. Die Hausfrauen erschienen mit einem Töpfchen und ließen sich die Milch auf der Straße ganz frisch überreichen. Ebenso sah ich Eselinnen, die aus der Straße gemolken wurden. Es waren ganz reizende Bildchen in einer belebten Großstadt. Die Umgebung von Barcelona hat viele Reize. Da ist vor allem der Berg Tibidabo, der mit seiner 532 Meter betragenden Höhe das Stadtbild abschließt und zu gleicher Zeit beherrscht. Eine Zahnradbahn führt auf feinen Gipfel. Als ich am ersten Sonntag als echter deutscher Wanderer meinen Hauswirt nach dem Wege zum Tibidabo fragte, schaute er mich erstaunt an und sagte „Einen Weg? Da fährt doch die ZahnrW- bahn hinauf!" Das war bezeichnend für den spanischen Großstädter. Es würde ihm nie einfallen,'-den Tibidabo zu Fuß zu besteigen. Daß ich es doch tat und am Abend darüber berichtete, verwunderte ihn sehr. Eine Sage erzählt, daß der Teufel Jesus auf diesen Berg geführt und ihm von da di« schöne Welt gezeigt habe. Das Wort: „Haec omnia tibi dabo“ (Dies alles will ich dir geben) soll dem Berg den Namen gegeben hoben. , „ . In Wirklichkeit ist auch der Ausblick vom Tibidabo einzigartig, on der Ferne leuchtet das tiefblaue Mittelländische Meer bis hinüber zu den Umrissen von Mallorca, im Norden glänzen die schneebedeckten Berge der Pyrenäen, und im Westen erblicken wir die wild zerklüfteten Zacken des sagenumwobenen Montserrat (gefügter Berg). Zu unsern Füßen aber breitet sich die große, schöne Stadt Barcelona aus. Wir erkenn?n deutlich die Altstadt mit ihren engen Gassen, daran anschließend aber die langen, breiten Straßen des neuen Barcelona. Nach allen Seiten dehnen sich die Vororte mit den herrlichen Villen aus. Barcelona ist die größte und bedeutendste Stadt Spaniens, besonders für den Handel und die Industrie. Es ist das spanische Hamburg und zählt mit seinen Vororten weit über eine Million Einwohner, übertrifft also die Hauptstadt Madrid um ein Beträchtliches. Die Lage ist einzig schön. Ringsum von Bergen eingefdjlojfen, im Südosten bespült vom Mittettändifchen Meer. Das Klima ist sehr angenehm: Im Sommer nicht übermäßig heiß und im Winter nur an einigen Tagen kühl. Defen kennt man in Barcelona nicht. Die Häuser sind hell gestrichen und ganz aus Stein, die Dächer find stach. Deshalb macht Barcelona auch nicht den europäischen Eindruck wie z. B. Madrid. Das Straßenleben in Barcelona ist äußerst interessant und in feinem Drängen und Treiben echt großstädtisch. Die Hauptstraße ist die R a m - bla, die vom Hafen bis zum Mittelpunkt der Stadt führt und die Altstadt in zwei Hälften teilt. Zu beiden Seiten der Ramdla (einem früheren Flußbett) liegen die größten Geschäftshäuser, die schönsten Laden, die Theater, tie Kasernen und andere wichtige Gebäude. Den ganzen Tag über kann man hier ein munteres Treiben beobachten. Besonders vormittags herricht auf der Rambl a de las Flores (Blumen) emsige Geschäftstätigkeit. Mitten im Dezember kauft man hier die schönsten Rosen und Veilchen auf der Straße. Zu Weihnachten konnte ich meinen Eltern eine große Freude bereiten, indem ich ihnen aus dem Süden Veilchen, Nelken und Zitronenblüten unter den Weihnachtstisch legte. Sehr laut und lebhaft sind die Zeitungsverkäufer, denn jebermann kaust sich die neuesten Nachrichten auf der Straß«. Ist einmal eine Bombe gefallen oder ein großes Stiergefecht gewesen, so hört man an allen Ecken und Enden den Namen dex Zeitung mit den neuesten Schlagzeilen. Verkäufer aller möglichen Gegenstände drängen sich an die Frchganger und bieten ihre Waren fest, Schuhputzer stehen links und rechts und winken uns, wenn die Stiefel staubig sind; denn in spanischen Hotels werden keinem Reisenden die Schuhe gereinigt. Das wird alles auf der ^g^ben “engen Straßen, die links und rechts abzweigen, befinden sich schöne und reich ausgestattete Läden. Auch die große Kathedrale, die Hauptsehenswürdigkeit von Barcelona, liegt in einer kleinen Neben- Der erste Eindruck, den man von ihr gewinnt, ist gewaltig. Ganz dunkel innen, nur buntes Licht fällt durch die Fenster. In den Banken Wie Gott cd sögt.. ♦ Von Paul Fleming. Laß dich nur nichts nicht dauern Mit Trauern, Sei stille; Wie Gott es fügt. So sei vergnügt Mein Wille. Was willst du heute sorgen Aus morgen? Der eine Steht allem für, Der gibt auch dir Das Deine. Sei nur in allem Handel Ohn Wandel, v Steh feste! Was Gott beschleußt, Das ist und heißt Das Beste. Kleine Reisebuoer aus Spanien. Don PH. Hofmann. Als ich seinerzeit nach Spanien reifte und bei Port Bou, der ftanzö- Bn Zollstation, die Grenze überschritten hatte und in dem schönen en des Luxuszuges sah, dachte ich: Nun komme ich In ein grünes, llendes Land. Aber wie wurde ich enttäuscht! Es war im Herbst, und öde, wie ausgebrannt, lag die Landschaft vor mir. Der heißen S nne des Südens waren viele Pflanzen zum Opfer gefallen. Das Land gtr ausgetrocknet, die Bäume ließen ihre Blätter hängen, und die 3Snmen welkten. Das Idyllische einer deutschen Landschaft fehlt in Spanien ganz. Nur eitige Pinien wachsen auf den Bergen. Sie bilden keinen Wald und geben nur kärglichen Schatten. Wohl wirken die kahlen, felsigen Berge (denn sei ganz Spanien ist gebirgig) in ihrer grauen Einförmigkeit großartig uro feierlich, wohl gefallen uns die in dem gleichen grauen Steine gebaute Dörfer und Städtchen, die am Bergesrand, Schwalbennestern ähnlich, crgetlebt find. Aber bas Einladende einer deutschen Landschaft sucht man ergebens. * Es war ein düsterer Eindruck, den ich von Spanien erhielt. Er wurde mch verstärkt, als ich im Frühjahr des folgenden Jahres Aragonien de- fuhte. Traurig wälzte der Ebro feine gelben Fluten dahin, und nur an jenen Ufern sah man hier und da ein grünes Fleckchen. Dahinter aber &»nte sich weit ein einförmiges Felsemneer aus, wo kein Baum, kein tzirauch zu sehen war. Hier war jede Vegetation erstorben, und schlimmer kmn ich mir die Wüste nicht vorstellen. • Südlich von Barcelona aber sah ich reizende Plätzchen und ausgedehnte Iiine Felder. Alles blühte und duftete. Da standen Orangenbäume mit iiticm dunklen Laub, und golbne Früchte lachten mich an. Daneben trieben Feigenbäume ihr erstes frisches Grün, und höher hinaus erglänzten tii Silberblätter der Oliven, weiße und rote Manbelblüten wurden von kn Bienen umschwärmt, und Singvögel belebten die sonst so stillen ^Jm Süden Spaniens freilich ändert sich das Bild noch in weit stärkeren Maße. Da ist bas ßanb, „wo bie Rosen schöner blühen unb bas Manblicht golbner blinkt ... wo im duft'gen Monbenglanz freier atmet jeie Brust, wo sich bei ber Zither Tönen jeder Fuß beflügelt schwingt, unb ter Knabe mit der Schönen glühend den Fandango schlingt!" Hier ist Spanien schön! Hier lacht und leuchtet die Natur! Wie das Land, so seine Bewohner. Bei uns heißt es: Stolz wie ein Spanier! Und so ist es auch! Stolz ftö sie alle, im Süden und im Norden! Stolz auf ihre ruhmvolle Ver- «mgenheit, ihr ßanb, ihre Stiergefechte, ihren Handel, mit einem Wort: Ms alles, was spanisch ist! Im Norden und Innern des Landes begegnen wir ernsten unb nüchternen Menschen, im Süden dagegen sind alle Uhaft unb munter, ja ausgelassen lustig und sangesfroh! Der Katalane stricht selten den Fremden an, er sucht auch keine Unterhaltung. Der Mahlte aber ist stets bereit, zu scherzen und zu singen Im Verkehr unter sich sind bie Spanier von einer Liebenswürdigkeit imd Höflichkeit, baß man immer wieder staunt. Jeder achtet und schätzt te« andern, sei es ein einfacher Arbeiter ober ein Marquis! Selbst ber Bettler (es gibt viele) gilt als „Caballero". Nirgends fand ich stolze Hetbstüberfchätzung dem andern gegenüber. Besonders bemerkenswert ist iie außerordentliche Höflichkeit, mit der bie Spanier ihre Frauen Hanbeln. * Wenn auch bie Zeiten noch so teuer sinb, hat ber ©panier Geld, um üotterie zu spielen. An dem Ziehungstage herrscht eine Aufregung auf ulten Straßen unb in allen Häusern, bie man kaum betreiben tann. 6r>on am Morgen stehen Tausende vor b