Nummer 37 Freitag, den 15. Mai Jahrgang 1936 zuzutrauen. Das Iahr des Herrn Roman von Karl Heinrich Waggerl Copyright by Insel-Vrrlag zu Leipzig. Eichener zamilienblätter Unterhaltungsbeilage zum Eichener Anzeiger mirb ein Loch in den Berg geschnitten und der Stall hinein- LSSm^SSlL ».6l™u6Unbun'"w®ra M &!"■ ST» ,55 äMää = Stob*« taj». dta b«. bem ^Schurz?" Ein Winkelmaß und eine winzige Axt für den heiligen Joseph, salls es ihm daran fehlen sollte. @Ä«$ee ordentlich ein und malt -ine Gemse °us den G.psel des hochsten^Berg^^ arAgS ÄSto“-T iS'uÄ'S." »SAbS; rissen, so ein grasgrüner Teufel! Nun auch Pater Johannes ist überwältigt, plötzlich steht -rfprach- schaut den Untäter strafend an. 9trh in her alte Pfarrer! Der ist wohl selbst em Kmd, m Dingen der Tun? bat er kein Urteil Pater Johannes wischt die Gemsen -meder MZWMsMW Fahnentuch stiften und selbst mit Goldsaden "usnahen, wenn bei Mater das Muster aufzeichnen will. Was aber den Schutzengel betnss , in mich er den mit Gottes Hilfe aus der Einbildung malen, Agathe hat niAit ach bim Schemel zu stehen, es fehlt ihr überhaupt das Ueber- i?irh» unh Sanfte für diesen Zweck. Aber wenn Pater Johannes vielleicht einmal die Geschichte von der Sünderin malen will und wie der He?r Ihren"Peinigern dw Wahrheit sagte, - dabei wollte sie .hm gern bebmun das werde er sich überleaen, sagt der Pater °hnun^l°s. Es ist ein schönes Motiv, bemerkt er, fast zu schwierig für seine bescheidene Tunlt wenn auch die Krämerin meint, ihm sei Borerft aber baut Pater Johannes den großen Krippenberg. Er . ... cArfuinen über ein Gerippe von Stäben, trankt es mit Leim und H* Iand darach so dah mall aus dem erstarrenden Zeug eine an- »hniirhp Landschaft mit wilden Felszacken und Hügeln und Talern f ? n fnnn hBcbften Spitzen beschneit er mit Federweiß und ge- armen kann Die höchsten vp,g ^^^^llene Bäche und tohenem Glas m den togiutg 1\ sich anstelliger, arnrneln sich in ©een aus topiegeiai / fieberte°5 Moos, Bäumchen QlS °°L SSrMbbin“ Ä” bieman mit Leimwasser härtet. hnnt er über bie Gewässer, verwegene Steige im Fels, unb nur ?ondeine? Dlachenhöhle will ber Pater nichts wissen, das se, zu heidnisch. i«l$m bi«.. b«fe b.rÄH. .«• ssjt zjz s?b ssxnsfs WStf Ä ÄÄ* und 12. Fortsetzung. ' - AMM-MW M M'6bÄ bu m* SS chM - ""L,?«. bl- «°ch -«.. tob «l. ... <- tarnst Ihn MWLWZMM lei«n«bT«to%X,nobS«“;.n T»?.'"b-, S-tfbrt b.tob«« müfl.n, VÄÄÄft? SS-L-LAML selbst in der Wüste vermag. ®rri“,' t,b^en einen mann5boben Berg 7i?'L." »«°b SÄ .» »--- ”"» »-ÄÄ« «»«ttf,S.« 's* ä LL.L £taff ««b tatoich^i" Mu^-ab BÄäKEScis: auÖnm«? $--«*«^5 «ÄS bÄ"Ä,S MZMtzEE • v 4- n ft ort Pi b,Ir trägt bem Pater 'heißes Wasser in fein KLMLL säsäää weilen bei ihm eintreten -N8ZZSSS.MS-S ^"Lv7'l?TL"L, -..tat --°to M «tarn V.M tob» II- bis .in «I.ch-N.-Ub°r. Es hütet jeder irgendeinen Schatz in seiner guten Stube, den er jetzt zur Schau stellen möchte, sich zur Ehre, den anderen zur Erbauung. Der Totengräber besitzt zum Beispiel das ganze Leiden Christi in der Flasche, er kann gar nicht begreifen, warum der Pater diesem Wunderwerk der Geduld keinen Platz einräumen will. Man zählt vierundzwanzig Teile im Bauch der Flasche, das Kreuz, Hammer und Zange, die Nägel, eine Leiter und Würfel und den Rock des Herrn, und alles ist mit unendlicher Mühe durch den engen Hals hineingebracht und zusammengefügt worden. Seht euch das anl sagt der Totengräber beleidigt. Und dann erklärt mir, was an eurem Hadernberg so großartig ist. ♦ Weiß Gott,, vielleicht gäbe es noch Zank und Feindschaft in diesen ruhigen Herbstwochen, wenn die Dorfleute nicht rechtzeitig etwas anderes fänden, was sie in Atem hält. Christine heiratet. Denkt euch, nun hat sie es doch durchgesetzt! Einmal am Samstagabend tritt der junge Bauer mit seiner Braut in die Pfarrstube. Da bist du, sagt der Pfarrer. Das ist recht, Gott segne euch. Amen, antwortet Christine. Der Pfarrer rückt die Lampe an das Buch auf seinem Tisch und sucht die Brille heraus, er sieht mit einem Mal ganz verändert aus, wie ein alter magerer Vogel hockt er da und schielt durch die Gläser. Schreiben, sagt er, Federarbeit geht mir nicht mehr gut von der Hand. Er malt die Namen in das Buch, dann schickt er den Bauern hinaus, um mit Christine allein zu reden, wie es Brauch ist. Christine, sagt der Pfarrer, ich bin ein alter Mann. Mir geht vieles nicht mehr von der Hand, aber sieh jetzt nicht meine Brille an. Ich habe dich getauft, das weißt du nicht mehr. Ich habe dir auch das Vaterunser beigebracht, Christine, das weißt du vielleicht noch, und dafür hast du mir einen Stein an den Kopf geworfen. Aus Unverstand, Hochwürden, sagt Christine. Ich weiß es, Christine, damals war es nur Unverstand, du warst ein Kind. Der Pfarrer will sagen, daß Christine eigenllich immer so umhergelaufen sei, mit einem Stein in der Faust. Sie hat ein heftiges Gemüt, das meint der Pfarrer. Aber ihr Blut ist nicht heftig, sondern kalt, es gibt solche Menschen, sie leben schwer. Der Pfarrer denkt an ihren Vater, den Zimmergesellen, oh, sie haben manchen Strett miteinander ausgetragen, hier in dieser Stube, er lebte mit dem ganzen Dorf in Feindschaft. Ach ja, Christine, du hast deinen Vater nicht mehr so gekannt, zu deiner Zeit war er schon mürbe. Dabei verstand er sein Handwerk, du kannst heute weit herum suchen, bis du einen solchen Zimmermann findest. Meister hätte er werden können, aber er wollte ja Vorstand fein, Gott weiß, was er eigentlich wollte Jedes Jahr bekommt der Pfarrer einen Brief von ihm aus dem Irrenhaus. Lieber Freund, schreibt er, lies eine Messe für Anna, meine Frau, und für Christine, die sind nun alle tot. Wenn ich mein Recht gefunden habe, kannst du dich bezahlt machen. Der Eigensinn war es, sogt der Pfarrer, die kalte Glut. Der Ehrgeiz hat ihn zugrunde gerichtet, das muht du wissen, Christine, denn du bist von seiner Art. Mir war oft angst, das kannst du mir glauben, Gott schütze dich, Kind. Vielleicht ist jetzt alles gut, Christine, du wirst eine tüchtige Frau sein. Vielleicht wäre auch dein Vater ein tüchtiger Vorstand gewesen. Aber ich muß dir etwas sagen, höre mich an: Mach deine Rechnung mit dem Herrn, nimm nichts hinüber! Christine schweigt. Sieh her, sagte der Pfarrer wieder, ich bin alt, was meinst du denn, wie lange lebe ich denn noch? Du wirst noch keine Falte im Gesicht haben, wenn meine Knochen schon längst vermodert sind. Und darum kannst du alles mit mir unter die Erde schicken. Biel oder wenig, es wird verziehen und vergessen sein. Im Leben habe ich nichts mehr zu reden, im Grabe schweige ich für immer. Ich will aber vor Gott hintreten und für dich Zeugnis oblegen. Lieber Heiland, will ich sagen, Christine ist zu mir gekommen. Sie war noch jung und das Herz war ihr schwer, da habe ich meinen Finger in dein heiliges Blut getaucht und habe ihre Sünden abgewaschen, mit deiner Gnade konnte ich das tun. Und wenn du sie einmal heimrufst, dann wirst du einen rechtschaffenen Menschen an ihr finden, eine Mutter und Frau. Stille. Christine sitzt da und atmet unhörbar und zieht immerfort den Saum ihres Tuches durch die Finger. Hast du mir nichts zu sagen? fragt der Pfarrer. Nichts, antwortet Christine kalt und laut. Der Pfarrer steht auf und seufzt, es ist alles gegen die Wand geredet. Er geht hinaus und sucht den Mann auf, der bei [einem Schnaps in der Küche fitzt. Dir muß ich keine Lehren geben, sagt er. Wann willst du das Aufgebot haben? Am Sonntag. Der Bauer denkt, daß es in einem gehen könnte, einmal für dreimal. Gut, wenn du willst. Gilt es denn so? Ja, es eilt! Christine kommt aus der Stube, blaß und zitternd. Hilf mir hinaus, sagt sie, mir ist übel, und bann erbricht sie plötzlich vor der Türe. Der Bauer klopft ihr auf den Rücken, er schaut den Pfarrer an und lächelt ein wenig, — wie ich sage, Hochwürden, einmal für dreimal! * Es ist Bauernsitte, daß drei Tage vor der Hochzeit die Freundschaft aufgerufen wird. Sind die Brautleute angesehen und reich, dann werden überall auf den Höfen die Gäule gestriegelt und gezapft und eingeritten, damit sie sich an den Knall der Herreitpeitschen gewöhnen, die zehn Ellen lang sind und im Sattel geschwungen werden, wie es im Ladspruch heißt: Alsdann tu ich für den Hochzeiter die Spielleut laden und die Herreiter. Tut eure Rösser schön aufbufdjen und laßt es tuschen. Sitte ist, daß der Brautwagen von Rappen gezogen wird, sie müßen mit neuen Eisen beschlagen fein, und es darf keines verloren gehen. Vielleicht hat das alles einen tieferen Sinn, auch der Pflug, den ein Paar gehörnter Böcke zieht. Man sagt von einem alten Gott, der vor der Zeit die Ehen schloß, von einem Ackergott, ihm waren die Böcke heilig- Nun, so großartig ist Christines Hochzeit nicht, aber immer noch stattlich mit der großen Verwandtschaft des Bauern. Der Name Schütt ist in der ganzen Gegend eingesessen, nur auf dem Hof, der selbst diesen Namen trägt, fitzt von lang her ein anderes Geschlecht. Der letzte Schütter war ein Rebell und Ketzer, er führte die Bauern gegen den Bischof, und das hatte er schwer zu büßen. Seither trägt der Firstbaum des Schütthofes eine jüngere Jahrzahl und ein Kreuz, nicht mehr das alte Blitzzeichen, wie man es anderwärts findet. Ja, Christine geht zu Fuß in die Kirche, Röffer und Wagen braucht sie nicht für ihr Heiratsgut. Aber die Musik spielt wenigstens vor dem Zug her, und alle Glocken geben ihr das Geleite, dafür forgt der kleine David. Der Nachbar führt die Braut und hat seinen Hut stattlich bekränzt, der gefällige Nachbar, er tat ihr ja schon einmal einen Dienst. Und auch an Kirchgängern fehlt es nicht, alle wollen hören, wie Christine das Jawort über die Lippen bringt.- Wird sie nicht stocken, wenn sie der Pfarrer um die Treue fragt, ob sie ihrem Manne die Treue halten wolle, zeitlebens und bis in den Tod? Nein, Christine sagt dreimal ein klares und klingendes Ja in die Stille, es löst sich wie ein Schrei von ihrem Munde. Bis in den Tod, Adam, auf Geben und Sterben! Sie ist fo müde und zugleich fo froh im Herzen, eine Weile kniet sie noch auf den Stufen und weint dem Pfarrer in die Hand. Aber noch ist nicht alles überstanden. Vor der Kirchtür warten die Burschen auf die Brautleute, sie haben einen Seil über den Platz gespannt, und da treiben sie nun ihr Unwesen. Das ist so üblich, dafür hat die Braut einen Geldschein im Mieder, daß sie sich von Hexen und Druden loskaufen kann und von allem, was sonst das Haus und seinen Frieden bedroht. Allein es steht auch eine Wiege da, es wird ein Puppenkind in den Schlaf gewiegt, auf und ab, bis es herausfällt und der Braut vor die Füße rollt. Christine errötet ein wenig und bückt sich, um das Puppenkind aufzuheben, aber es hängt an einem Faden, eine Schnur ist um den Hals geknotet. Christine fchaut hilflos um sich. Und plötzlich sieht sie den Wachtmeister unter den Leuten stehen, sie begegnet feinem Blick und zuckt zusammen. Adam, sagt sie und legt die Hand auf den Arm des Mannes. War das nicht ein Hauptspaß? Nein, es ist ein grober Spaß für eine Hochzeit. Eine Entgleisung nennt es der Pater Johannes, und man weiß nicht einmal, wer den ganzen Spuk ausgeheckt hat. Die Burschen sind ja verkleidet, sie tragen Larven vor ihren rußigen Gesichtern. Vielleicht meinten sie es auch gar nicht so schlimm und wollten nur etwas besonders Witziges zum Besten geben. Aber nun lacht kein Mensch auf dem ganzen Platz, schließlich müssen sie das Wickelkind wieder einpacken und ohne Göfegelb abziehen. In der Schenke wird das Mahl aufgetragen, zuerst ein Schluck Branntwein in der Runde, ehe man sich zur Tafel setzt und dem Pfarrer auf das Tischgebet antwortet. Branntwein ist gut für den Anfang, er macht Lust zum Essen und löst die Zunge. Auch Christine sollte sich einen Trunk gönnen, bann säße sie nicht so blaß und schweigsam vor ihrem Teller. Nach dem Fleisch stehen die Brautleute auf, um die Verwandtschaft zu begrüßen, sie gehen von Gast zu Gast und reichen jedem die Hand und danken für die Ehre. Glück und Segen, sagen die Gäste. Mit Gottes Willen, antwortet der Bräutigam. Die Braut tut ein übriges und tritt sogar zu den jungen Leuten auf den Tanzboden. Eigentlich ist das gegen den Brauch, sie kann wohl ihr Herkommen noch nicht ganz verleugnen, die Kellnerin Christine. Man trägt schon den Kuchen aus, da lehnt sie noch immer an der Tür und schaut umher. Wen sucht sie denn unter den lebigen Burschen, noch bazu an ihrem Hochzeitstage? Der Roßknecht tanzt vorüber, ber Briefträger trinkt ihr zu, — bu bist auch ba? sagt Christine gleichgültig. Ja, alle sinb ba, ber Müllerbursche, auch der Knecht natürlich, dem von Rechts wegen ein Platz an ber Tafel zukäme, wenn Ehrlichkeit noch etwas gälte, die treue Arbeit von neun Jahren. Gleichviel, er hebt feinen Krug und bringt ein Hoch aus, — ein Hoch aus die Braut! schreit ber Knecht. Aber Christine bankt ihm nicht, sie schaut ihn nur an. Du mußt bich besser waschen, sagt sie plötzlich laut. Du bist noch rußig hinter ben Ohren! Und von biefem Augenblick an ist Christine wie ausgewechselt, sie kommt an ben Tisch zurück und lacht und hat einen Bärenhunger, laßt mich nur, sagt sie, jetzt ist mir wieder wohler! So munter wird Christine, so aufgeräumt, daß es dem Vorstand wirklich gelingt, die Braut zu stehlen. Lange Zeit hockt sie mit ihm in ber finsteren Kegelbahn, während ber Brautführer im Haus herumflucht und alle Türen einrennt, — oerbammt noch einmal, bas kostet ihn eine Unmenge Wein, wenn er bie Braut nicht roieberfinbet. Er fände sie nie, der gute Nachbar, aber Christine muh sich zu sehr gegen den Schnurrbart des Vorstandes wehren, und das bringt ihn endlich auf die richtige Spur. Nun muß ber Brauträuber ben Wein auszahlen. Es ist nichts mehr mit ben Weibern heutzutage, sagt ber Vorstanb, sie sinb zu weichmäulig. Zu seiner Zeit war bie Regel anbers, je länger ber Bart, befto besser ber Bock, so hieß es damals. Man rückt die Tische an die Wand, um für den Brauttanz Platz zu machen. Die Burschen stellen sich im Kreis zusammen, einer hebt bie Stimme und singt in ben Tanz, ein anberer nimmt ben Reim auf, ein britter. Er tut es bem Bräutigam beizeiten kunb, je kürzer bie Kette, um fo treuer ber Hund. (Fortsetzung folgt.) Dies amerika Wir Emer Schönen. (I m S p i e g e l z u l e s e n.) Von Eduard Mörike. Ein artig Lob, du wirst es nicht verwehren, Obwohl gewohnt, es jeden Tag zu Horen, „ (Bern macht' ich denn das platte „Du bist schon In lauter seinen Wendungen gestehn; Doch wenn es mir an Worten nun gebricht. Verschmäh' ich auch ein listig Mittel nicht: Ich weih mit wundersamer Schrift zu necken Und meine Meinung zierlich zu verstecken. Damit ich aber gleich die Ungeduld versöhne. Führ' ich mit meinem Blatt oors Spiegelglas die Schone, Und was kein Schmeichler ungestraft gewagt — Ihr eigen Bild hat es ihr nun gesagt. Das Mädchen Helene. Eine Geschichte von C h r i st i a n M u n k. ist die Geschichte des Mädchens Helene, das schwimmend Süd- Frachtnetze voll von Koffern wurden in die Barkassen hinüber geschwenkt. Ueberall brannten die Lampen auf, um die Insekten Hein und ich stiegen zum Mädchen Helene hinaus, das unbeweglich auf dem Bootsdeck stand und auf das Lichtmeer der Stadt hinüber- starrte. Wir räusperten uns dezent. Dann trat Hein naher und sagte gleichgültig: „Ich muh noch mal rasch rüber in die ^Stadt. Ihr Gepäck könnte ich ja mitnehmen. Kontrolliert ist es ja, he? 8lÄ^"N*ßSS|^&3? Ur «~ Schwimmer "•wÄ’ÄÄ« II. W. teten aus. „Ja!" schrie sie auf und rannte hinunter in ihre Kabine, zog sich aus, warf Hein ihre Kleider zu, der sie unter I™"®”1 oerbara eilia ihre zwei Koffer nahm und mit einem Motorboot an Land fuhr, wo er auf sie warten wollte. Dem Wachtposten hatte er, als er seinen Paß vorzeigte, gesagt: Er wolle der armen Klemen wenigstens das Gepäck erledigen, worum he gebeten hatte. „Aber Tempo, Tempo", rief der Maat, „gleich werfen wir ab! Inzwischen hatte ich eines der großen Taue geholt, .die auf allen Schiffen zufammengerollt herumliegen. Ich schleppte es hinab m Helenes Sabine in der sie mich bereits im Badeanzug erroartete. 2ch hatte beim morgendlichen Schwimmbad gesehen dah sie ausgezeichnet schwamm. Es war die höchste Zeit. Die Schiffssirene brüllte zur Abfahrt Die Passagiere, die einen kurzen Londbesuch gemacht hst"en, waren langst wieder zurück, nur Hein fehlte noch Die Bordkapelle nahm Platz. Es ^°Jch ban^bos^Tou an eines der angenieteten Stahlbetten und warf es zur Luke hinaus. „Das werde ich Ihnen beiden nie vergessen! faßte Helene und drückte mir die Hand. Dann kletterte sie auf halsbrecherische Art aus der Luke und lieh sich an der Schiffswand hinab, wobei sie am gestrafften Tau langsam ins Master glitt. Nach einiger Zett hob ich das Tau, es war wieder leicht geworden, und ich warf e- in da Wasser. Dann rannte ich hinauf und sah in her schwarzen, unheiml^ wogenden Tiefe des Wassers einen lichtem plätschernden 6