chrten e, da> ie. Hügel, gnädig. hlimm- Geizen Mann- ! worden, sanfang mos in rßte der ig SM- leben zu vielleicht ;e muhte icht schei- c. Wenn nder, die er starker er Polar, chen. Das c Winter Nein. Es ' daß die n sollt ihr ungsmittil n, uns zn och läng» en, wollten Greely be> n stieg der b das Wild um gleich- beider, i«W in Grän- >men. „ächten am Zeiten ab)!1 te sich mchl schluckte er I oder schri«, ^ndzwanzig [igen hatten sie in Eis> Gesährten Ci Kieb^ tot, daß J« ihnen wo»' Inen ab, •»’ [ne SRctM L Dieb a»(I I am Istohlen “”t ' Lr um m Kur Prug° I sah 'N ml abgcd!» r zu niW [bringen. r Lippen, br! I mehr. Inn an (w® L hat, wen" SiesjenerMniliellblätter Unterhaltungsbeilage zum Lietzener Anzeiger Jahrgang 1930 Samstag, den 49. April Nummer 34 Sämannslied. Von Werner Bergengruen. Herr Christ will Ostern auferstehn, heut wollen wir aus den Acker gehn. Wir säen, wir säen auf viererlei Feld. Morgen ist Ostern in aller Welt. Kyrieleis. Welcher dereinst die Garben mäht, ward als Korn in den Boden gesät. Wie Jesus Christus auferstund, so breche das Korn aus dem Erdengrund, Kyrieleis. Wir haben die Saat in den Acker gestreut. Jesus Christus gestern und heut. Er gebe uns gute Erntezeit und brech uns das Brot in Ewigkeit, Kyrieleis. In Nazareth. Legende von Selnra L a g « r l ö f. Copyright 1930 by I. L. A., Wien. Einmal zu der Zeit, da Jesus erst fünf Jahre alt war, faß er auf der Schwelle vor seines Baiers Werkstatt in Nazareth und war damit beschäftigt, aus einem Klümpchen geschmeidigen Tons, das er von dem Töpfer auf der anderen Seite der Straße erhalten hatte, Tonkuckucke zu verfertigen. Er war so glücklich wie nie zuvor, denn all« Kinder des Viertels hatten Jesus gesagt, daß der Töpfer ein mürrischer Mann sei, der sich weder durch freundliche Blicke noch durch honigsüße Worte erweichen ließe, und er hatte niemals gewagt, etwas von ihm zu verlangen. Aber siehe da. er wußte kaum, wie es zugegangen war: er hatte nur auf feiner Schwelle gestanden und sehnsüchtig den Nachbar betrachtet, wie er da an seinen Formen arbeitete, und da war der aus seinem Laden gekommen und hatte ihm so viel Ton geschenkt, daß er gereicht hätte, um einen Weinkrug daraus zu fertigen. Auf der Treppenstufe vor dem nächsten Hause saß Judas, der häßlich und rothaarig war und das Gesicht voller blauer Flecke und die Kleider voller Riste hatte, die er sich bei seinen beständigen Kämpfen mit den Gassenfungen zugezogen halte. Für den Augenblick war er still, er reizte niemand und balgte sich nicht, sondern arbeitete an einem Stück Ton, in gleicher Weise wie Jesus. Aber diesen Ton hatte er sich nicht selbst verschaffen können: er traute sich kaum, dem Töpfer unter die Augen zu treten, denn dieser beschuldigt« ihn, daß er Steine auf fein zerbrechliches Gut zu werfen pflege, und hätte ihn mit Stockhieben verjagt: Jesus war es. der seinen Vorrat mit ihm geteilt hatte. Wie die zwei Kinder ihre Tonkuckucke fertigmachten, stellten sie sie m einem Kreise vor sich auf. Sie sahen so aus, wie Tonkuckucke zu allen v^iten ausgesehen haben, sie halten einen großen roten Klumpen als Füße, um darauf zu stehen, kurze Schwänze, keinen Hals und kaum sichtbare Flügel. Aber wie das auch sein mochte, alsbald zeigte sich ein Unterschied in ber Arbeit der kleinen Kameraden. Judas Vögel waren so schief, daß sie "inner umpurzelten, und wie er sich auch mit seinen kleinen harten Fingern mühte, er konnte ihre Körper doch nicht niedlich und wohlgeformt machen. Er sah zuweilen verstohlen zu Jesus hinüber, um zu sehen, wie *,e.r 65 anstellte, daß feine Vögel so gleichmäßig und glatt wurden wie die ^'chanblätter in den Wäldern auf dem Berge Tabor. < ™*i* federn Vogel, den Jesus fertig hatte, wurde er glücklicher. Einer veucyte ihm schöner als der andere, und er betrachtete sie alle mit Stolz i* -r, &c: sollten seine Spielgefährten werden, seine kleinen Ge- mrotfter, sie sollten in seinem Bette' schlafen, mit ihm Zwiesprach halten, MN ihre Lieder singen, wenn seine Mutter ihn allein ließ. Er hatte sich t,.:, 1° saich gedünkt, niemals mehr würde er sich einsam oder verlassen kühlen können. ®er hochgewachsene Wasserträger ging vorbei, gebeugt unter seinem Fn*f' un& isteich nach ihm kam der Gemüsehändler, der mitten hm.rnVu großen leeren Weidenkörben auf dem Rücken seines Esels Äanf . 5. ?Er Wasserträger legte seine Hand auf Jesus blondlockigen 3lanL, k--Jra9te 'h" »ach seinen Vögeln, und Jesus erzählte, daß sie wären' , c un& d?ß sie singen könnten. Alle seine kleinen Vögelchen • aus fremden Landern zu ihm gekommen und erzählten ihm Dinge, von denen nur sie und er wüßten. Und Jesus sprach so, daß der Wassere träger wie der Gemüsehändler lange ihre Verrichtungen vergaßen, um ihm zu lauschen. Als sie weiterziehen wollten, wies Jesus auf Judas. „Seht, was für schöne Vögel Judas macht!" sagte er. Da hielt der Gemüsehändler gutmütig seinen Esel an und fragte Judas, ob auch seine Vögel Namen hätten und singen könnten. Aber Judas wußte nichts hierüber, er schwieg eigensinnig und hob die Augen nicht von seiner Arbeit; der Gemüsehändler stieß ärgerlich einen seiner Vögel mit dem Fuße weg und ritt weiter. So verstrich der Nachmittag, und die Sonne sank so tief, daß ihr Schein durch das niedere Stadttor hereinschreiten konnte, das sich, mit einem römischen Adler geschmückt, am Ende der Straße erhob. Dieses Sonnenlicht, das um die Neige des Tages kam, war ganz rosenrot, und als märe es aus Blut gemischt, gab es seine Farben allem, was ihm in den Weg kam, während es durch das schmale Gäßchen rieselt«. Es malte di« Gefäße des Töpfers ebenso wie die Planke, die unter der Säge des Zimmermanns knirschte, und das weiße Tuch, das Marias Gesicht umgab. Aber am allerschönsten blinkte der Sonnenschein in den kleinen Wasser- pfützen, die sich zwischen den großen holprigen Steinfliesen, die die Straße bedeckten, angesammelt hatten. Und plötzlich steckte Jesus seine Hand in die Pfütze, die ihm zunächst war. Es war ihm eingefallen, daß er sein« grauen Vögel mit dem glitzernden Sonnenschein anmalen wollte, der dem Wasser, den Hausmauern, kurz allem ringsum eine so schöne Farbe verliehen hatte. Da war es dem Sonnenlicht ein« Freude, sich auffangen zu lassen wie die Farbe aus einem Malertiegel, und als Jesus es über die kleinen Tonvögelchen strich, da lag es still und bedeckte sie vom Kopfe bis zum Fuße mit dianzantenähnlichem Glanze. Judas, der hi« und da einen Blick hinüber zu Jesus warf, um 31t sehen, ob dieser mehr und schönere Vögel mach« als er, fließ einen Ausruf des Entzückens aus, als er sah, wie Jesus seine Tonkuckucke mit Sonnenschein bemalte, den er ans den Wassertümpeln der Gasse auffing. Und Judas tauchte seine Hand auch in das leuchtende Wasser und suchte das Sonnenlicht aufzufangen. Aber das Sonnenlicht ließ sich nicht von ihm fangen. Es glitt zwischen seinen Fingern hindurch, und wie hurtig er sich auch mühte, die Hände zu regen, um es zu greifen, es entschlüpfte ihm doch, und er konnte seinen armen Vögeln kein bißchen Farbe verschaffen. „Wirte, Judas!" sagte Jesus. „Ich will kommen und deine Vögel malen." „Nein," sagte Judas, „du darfst sie nicht anrühren. Sie sind gut genug, .wie sie sind." Er stand auf, wahrend seine Stirn sich furchte und seine Lippen sich aufeinander preßten. Und er setzte seinen breiten Fuß auf die Vögel und verwandelte sie einen nach dem andern in kleine abgeplattete Lehmklumpen. Als seine Vögel alle zerstört roaren, ging er auf Jesus zu, der dasaß und seine kleinen Tonvögel streichelte, die wie Juwelen funkelten. Judas betrachtet« sie eine Weil« schweigend, aber dann hob er den Fuß und trat einen von ihnen nieder. Als Judas den Fuß zurückzog und den ganzen kleinen Vogel in grauen Lehm verwandelt sah, empfand er eine solche Wollust, daß er zu lachen begann, und er hob den Fuß, um noch einen zu zertreten. „Judas," rief Jesus, „was tust du? Weißt du nicht, sie sind lebendig und können fingen?" Aber Judas lachte und zertrat noch einen Vogel. Jesus sah sich nach Hilfe um. Judas war groß, und Jesus hatte nicht die Kraft, ihn zurückzuhalten. Er schaut« nach seiner Mutter aus. Sie war nicht weit weg, aber ehe sie herankäme, konnte Judas schon alle seine Vögel zerstört haben. Die Tränen traten Jesus in die Augen. Judas hatte schon vier feiner Vögel zertreten, es wären nur noch drei. Er war feinen Vögeln gram, daß sie so stille standen und sich meder- treten ließen, ohne auf di« Gefahr zu achten. Jesus klatschte in die Hände, um sie zu wecken, und rief ihnen zu: „Fliegt, fliegt!" Da begannen die drei Vögel ihre kleinen Flügel zu regen, und ängstlich flatternd vermochten sie sich auf den Rand des Daches zu schwingen, wo sie geborgen waren. Aber als Judas sah, daß die Vögel auf Jesus Wort die Flügel regten und flogen, da fing er zu meinen an. Er raufte fein Haar, wie er es di« Altem hatte tun sehen, wenn sie in großer Angst und Sorge waren, und warf sich Jesus zu Füßen. Und da lag Judas und wälzte sich vor Jesus im Staube wie ein Hund und küßie seine Füße und bat, daß er seinen Fuß erheben und ihn niedertreten möge, wie er es mit den Tonvögeln getan hatte. Denn Judas liebte Jesus und bewunderte ihn und betete ihn an und haßte ihn zugleich. Zum Was Und Und Und Der alle Quellen gehn zu Tal, alle Schwingen sind entspannt, Gottes Finger kerbt das Mal Auserstehung in das Land. Es liegt ein Lächeln in der Luft Und strömt herein in dich so tief. Leben steigt aus seiner Gruft, einen langen Winter schlief. _ Sei- nnf Ser testen Höhe verloren im Blau steht, sieht D" SÄmflen Lrg Ätala£n steil über sich ausragen, dem ?luge Än We?wekser, der gewaltig einbricht in das Unendliche de- -MS-MW-I- Sm& °°» °-n “"'“S'ÄSÄÄÄ । e auf die Schulter der Jungst > . -rrucktbarkeit und wird von den jenem ?^aä)ssteigtauf EhoheK 5 ®rü’^£ Inbrünstiger schwillt 'S 5KS:'Ä;.-Ä-«-*• 8? S «iS. i« fiÄ’Ä* ass I bäum, 9U)obobenbrort unb Myrten. . . f2.nnimer Bü^r seine Kapellen und Einsiedeleien, mi denen e nst enn ^Ct>Utof,ihntenffiQ°5tun?inIb^n Steinbildungen des sächsischen Erzgebirge- In bacchantischem Zuge sturmen d.e Gestal en M » scheint AMKLÄsL«' ä- c%’ihre I 1 und Wodurch die Jahrtausende formte, äkSÄlX« »-n'ch-"»«- Mch -»-> egtrnj**. . I eine gewaltige Scheibe, -"ur 'M ^uo n die Balearen. Unter unse- : I fsSÄS is: r,.Ä£ SSS Ä ÄS, .«»n Sch-um,-«- *• Die Stunde ist es da der ^inpel l Asseln pflegte; aber seine Sturm an einen eisernen Ring im Felsen zu jejein Pf h > ejnft bje Klause ist zur Weinschenke Awmben und wo °us^ J den, Schalmei des H/rten klang, tont heust di bie segnenden Hand- »wMZWWWULZ Orion und Wassermann lenchteten as Der|d)I!l(ft S* N »“«'4 “"*• Einsam steht es wie der Abendstern über der schwarzen Tiefe. ^iJ5°be^beUrüÄ^ Moste! Spanüms.° Werw°r aufdstfer X"q°SÄ ba. Ä M nach Spanien brachte; wahrendder Maurenberrschaft in einer Grotte verborgen, wurde es 880 durch Hirten wieder entdeckt. Um die alte Mariensäule unter den Bogengängen des Kloiters stehen jetzt am Ostersonntag mit lichtblitzenden llugen die Auto- I mobile die von Minute zu Minute wie Kettenhunde fauchend unter dem "orbogen hervorjagen. In über zwölfhundert ä°llen können zweitausend I Bilger nächtigen. An zahllosen Gängen rechen stch dieseluftigen Raume I ancstander in denen man nach Art eines amenkamschen Hotels nut I Selbstbedienung sich selber versorgt. Für wenige Peseten erhalt man j Blicke und Zimmer, Teller und Kochgeschirr, >n der großen Klosterkantine sind alle Fleisch- und Gemüseerzeugnifse des Landes zu haben. I In aroülüaia-induftrieller Weise ist die Klosterverwaltung so bedacht für die viels'acken Wünsche der Ostern eintreffenden Pilger zu sorgen, deren Gesamtzahl jährlich auf neunzigtausend geschätzt wird. Nicht einmal mehr die früher üblichen Wachskerzen zur Erhellung der Klosterzellen smd heute erf ordeMch!" st e werd en elektrisch beleuchtet und allem d,e zwerghasten | Wachsqesäße erinnern noch an die primitive Art des Pilgers. Hmter ider Basilika unter den Klostergarten ein einsamer Weg. Nur wenige Pilger beleben den schmalen Platz, die wie die Altome einer Burg ^ Abgrund hängt In sanften Terrassen steigend, hebt sich d,e wemrote toniae Erde eine gewaltige halbkreisförmige Arena, bis hef nach Arago- nien hinein bis zu der schneebedeckten Balustrade der Pyrenäen. In d Tstfe^der Fluß, im Osten die Berge durchbrechend, wo zwischen den fiünipfn das Meer erscheint, rund und leuchtend, eine geschliffene, enzianblaue Schale. Wie von der Hand eines Riesen wahllos ausgestreut liegen Städte Dörfer einsame Häuser an den Hängen, und doch zerstören ,>e wcht den urweltlichen Eindruck dieser Erde. Ja, hier stehen, heißt aus einem Gipfel des menschlichen Daseins stehen, obwohl dieser Blick nicht völlia umfassend ist' ober auch im Bilde der Natur gilt wie m der Malerei jenes träumerische Ausbeuten der unsichtbaren Linien durch d,e menschliche Vorstellungskraft^ dis durch keine Wirklichkeit übertroffen werden kann. Oie Gralsburg. Osterfest auf dem Mont Serrat. Von Armin T. Wegner. Steil und unvermittelt aus dem^Hügellande von Katalonieri erhebt NLLMMZME WäckterdesheiligenGrals. " Noch gleiten wir am Ufer des Flusses zwischen G°mufefeldern, Arbeiterkolonien Wein und Olivengärten, aber schon hebt sich die Zahn- E 'L da hält der kleine Zug neben einem jahrhundertealten sterner Auferstehung. Eine Ostergeschichte um Matthias Grünewald. Don Else Arnhem. & Der Chronist schrieb das Jahr 1540, un&^dstses^Amsts waltete der in der Antoniterprazeptorei zu ^stnst.rm oiefeS ^un faß am hohen Bogenfenster im Hellen Licht der g g auf d°S das Pergament gebeugt und malte kunstvolle -Luqnaoe Blatt, über dem die Sonne in goldenen Knngeln t zw „Dun aber wehtet schon seht lagern der vereh t «e Matthias Grünewald unter unserem Dache,.so sch ev Bruder ein gar frommer und geschickter Mann, o würdiger'Präzeptor Guido Guersi hat kommen ast If<>weyl^ damit er uts eyn schön neu Bildwer male nun der hochlöbliche Meister sehne Ausgab gar ernst.mm w sonderlich gut Merk schassen Will, scheut er die Ehl mw fcrc» Pinselstrich' ohne die hehtige Eyngebung und mnere S > §hn wahrer Künstler entraten kann, sondern M« f# werden muh als ehnem Geschenk des Himmels ^ill nur noch eyn ehnzige Tafel an dem Merk und W «ls ob dem Meister das innere ©eW m^t kommen er sonderlich hiebey bedürfe, wie er selbsten sagt.. - Schoß und liebkoste ihn. . .,. bat, du etwas »ss«. ”sa.s»Ä”«"tt««»w •6- des Lebens einhaucht?" Osterlied. Bon Manfred Sturmann. Bon allen Seiten kommt der Wind Mit weichen Händen auf dich zu, Dich zu liebkosen wie fern Kmd. Und frei und losgelöst bist du Wie eine Wolke, die im Blau Die frühe Stunde überfliegt. In deinen Haaren glänzt der Tau, In deiner Hand der Morgen liegt. Es schmilzt der letzte Schnee vom Hang, Befreit sind Berg und Bogelhorst, Die Hinde springt den Acker lang. Die Füchse tummeln sich im Forst. Itttt) der Bruder DeriWW schrieb so noch vieieZ kn Sen Bormkttags- stunden dieses Tages, der in der Mitte der Karwoche lag, während Eie Sonne draußen das junge Grün weckte und lockend antrieb zu jubelnder Auferstehung. Einen Raum gab es in der Präzeptorei, durch dessen Förster Las Goldlicht der Sonne niemals den Weg fand, durch die der Lag in immer gleicher Helle schien von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. 2n diesem Raum hatte Meister Grünewald seine Arbeitsstätte aufgeschlagen. Selten verlieh er ihn, denn er liebte die Stille Md Einsamkeit, in die er sich mehr denn je eingefponnen hatte seit er an fernem Werk schuf, Las, wie eiM innere Stimme es ihm sagte, die Arbeit seines Lebens, das schönste und reifste Werk seines Schaffens werden sollte. Auf festem Gestell standen die Tafeln, und die leuchtenden Farben der Gemälde strahlten in ihrem eigenen Licht. In wildem Schmerz krümmte sich der Gekreuzigte am Marterholz, aufgerichtet vor einem dunklen Hrmmel über fahlgrün verschwimmendem Land. Rot prunkten die Mäntel der Jünger... In sein Werk versunken stand der Meister, die Hände auf dem Rücken verschränkt, vor der Staffelei. Gelungen war alles was sein Auge visionär geschaut hatte. Gewaltige Kraft, Leidenschaftlichkeit der Empfindung und grenzenlose Hingabe an das Geschehen um die geheiligte Gestalt des Christus hatten ihm die Hand geführt, hatten ihn Farben finden lassen, die in einem zauberischen Licht leuchteten, als strahlten sie aus sich selbst. Aber diese Farben waren nicht heiter, und selbst das sinnenfrohe Fanal des Rot trug in der Umgebung, in die es gestellt, den Stempel der Schwermut. Schwermütige Tragik lag- über all den Gestalten, die unter seiner Hand entstanden waren, und auch das Lächeln der Madonna, die ihr Kind aus der Wiege hebt, war ein Lächeln, in dem schon die Ahnung künftiger Schmerzen sich offenbarte. Lange hafteten die Augen des Meisters an diesem stillen Gesicht der Muttergottes und schweiften dann hinüber zu den musizierenden Engeln auf dem linken Flügel des Altars. Ja, da war wohl ein Hauch von heiterer Innigkeit eingefangen worden, eingefangen aus dem unschuldig-frohen Gesichtchen eines Kindes, das dem Meister eines Morgens begegnet war, just um die Zeit, da er an dieser Tafel malte. Es war ein glücklicher Augenblick gewesen. Doch der glücklichen Augenblicke gab es wenige in seinem Leben, und sie kamen ihm selten von Menschen. Wem das Schicksal eine schwermütige Matur mit auf den Wieg gegeben, der sah mit anderen Augen in die Welt, den drängte es immer wieder aus der heiteren Menge in die Einsamkeit, und so war Meister Grünewald ein verschlossener und eigenbrodlerischer Mensch geworden, einer, der stumm litt und nur durch sein Schaffen sich erlösen und auftun konnte. An diesem Tage, da vor den Fenstern die Frühlingssonne lockte, und das kommende Auferstehungsfest schon leise seine Jubelbotschaft in die verhaltene Stille der Karwoche läutete, lastete der Trübsinn besonders schwer im Gemüt des Meisters, und die Anruhe in ihm wußte auch den Grund, denn schon seit Wochen trieb sie ihn an, endlich die Arbeit an dem letzten Bildwerk zu beginnen, aus dessen chaotischen Untermalung sich schon ein paar flüchtig hingeworfene Umrißlinien eines gen Himmel fahrenden Christus heraushoben. Die Krönung des Werkes sollte dieses Gemälde werden, das Licht über dem Dunkel, der Triumph Über den Tod, der versöhnende Schluß des tragischen Geschehens auf Golgatha. „Christus ist auferstanden!" Diese Botschaft des Ostertages sollte lebendig werden in Farbe und Licht, in der Gestalt des Herrn, aber vergeblich rang sein Geist um das innere Erlebnis dieses auferstehen- ven Christus. Ehe ihm das nicht ward, würden seine Hände kraftlos bleiben. Gab es ein Auferstehen, eine Erlösung aus dem Dunkel, einen Sieg über Schwere und Schwermut? Der Glaube daran wollte ihm nicht kommen, und das war es, was ihm Geist und Hände lähmte. Ehe er diesen Glauben nicht fand, würde er sein Werk nicht vollenden können. Und so ging dieser Tag hin, wie die Tage und Wochen vor ihm, nutzlos und tot. Den Kopf müde in die Hände gestützt, saß der! Meister oft stundenlang vor dem Entwurf, und kam die Rächt, so fand sie ihn ruhelos und verzweiflungsvoll ringend mit sich und fernem Werk. , pn dieser Rot, aus der es keinen Weg mehr zu geben schien, fahte er endlich den Entschluß, aufzugeben, was ihm nicht gelingen wollte, und Guido Guersi, seinen Auftraggeber zu bitten, die Dollendung des Altarwerkes in berufenere Hände zu legen. Es war ein schwerer Schritt, den der Meister tat, und Bitten «wn es ihn an, seinen Ehrgeiz so tief demütigen zu müssen vor einem Enfchen, ihm sagen zu müssen: „Ich kann es nicht, wähle einen anderen. (. .®8t Präzeptor war ein kluger und gütiger Mann. Er -fah, wie «Ls Mmf „Nein." „Schade um die Kugel." „Prügelt ihn lieber tot!" „Aber wir müssen doch erst wissen, wer es ist." „Nennt mir den Namen, Leute!'" Sie schwiegen alle. „Ihr seid Narren, wenn ihr ihn schützt!" * Sergeant Rice und Jens Edvard, diese beiden tapferen Kameraden, waren aufgebrochen, um Grönland zu erreichen. Greely hatte die Mannschaft vor dem Zeltlager versammelt, um mit ihr seinen Rettungsplan zu besprechen und die letzten Anordnungen zu geben. Wie er es darstellte, schien die Lage der Expedition noch nicht verzweifelt zu fein. Elison und Lockwood waren die beiden einzigen, die nicht marschieren konnten. Sie sollten auf Schlitten gebettet mitgenommen werden. War der Kanal zwischen Camp Clay und Grönland noch nicht aufgebrochen, dann konnte man in sechs bis acht Tagesmärschen Etah erreichen. Die trostlose Zeit des Wartens war vorbei. Drüben würden ihnen Jens und Rice entgegenkommen und die Verbindung mit den Eskimos bereits hergeftellt haben. Um die Mannschaft nach Möglichkeit für den Aufbruch zu kräftigen, gab Brainard in Greelys Auftrag doppelte Rationen aus, und zum ersten Male feit Monaten -fühlte sich jeder gesättigt. Acht Tage nach dem Abmarsch der beiden Kameraden sollte das Lager von Camp Clay abgebrochen werden. Am fünften Tage kehrten Jens und Rice völlig unerwartet und entmutigt zurück. Unter größten Strapazen waren sie im Schneesturm bis zum Smith- Sound vorgedrungen. Die große Eistrift nach Süden hatte aber unter dem Antrieb des Sturmes schon vorzeitig begonnen und der Kanal war nicht zu überschreiten. Damit war gleichzeitig die letzte Hoffnung auf Rettung zerstört, der Weg nach Grönland unterbrochen. Die Verteilung der erhöhten Rationen Ernstes sich als Verschwendung, die durch keinerlei Sparsamkeit wieder gut gemacht werden tonnte. Das Schicksal der Mannschaft war besiegelt. Großmächiig, zinnobersarben steigt die Sonnenscheibe über den Horizont. Der Frühling strahlt über Eisland auf. Wie inbrünstig hatten sie alle diesen neuen Tag erwartet, wieviel Hoffnung sollte mit seinem Kommen in Erfüllung gehen. Jetzt konnten sie die Tage — nicht mehr Monate — zählen bis zum unvermeidlichen Ende. Gott hatte das Urteil über das Häufchen Verlorener gesprochen. Oder er mußte ein Wunder tun. Ein Wunder! Dicht um das Lagerfeuer gekauert hörten sie Greely zu, der aus der Bibel vorlas. Er versuchte alles, um die völlig Entmutigten wieder auszurichten. Eine Prüfung sollte es sein, die Gott ihnen auferlegte. „Weshalb eine Prüfung, Kommandeur?" fragte Lynn mit fiebernden Blicken. „Hat er uns noch nicht genug erproben können? In drei Wintern! Sind wir wirtlich so sündig?" „Man muh glauben", sagte Israel leise und voll Einfalt. „Hört den Benjamin, Leute! Den Sterngucker! Wenn du glaubst, ist es deine Sache, deshalb geht es dir nicht weniger dreckig als uns." Greely hielt die Bibel geschloffen zwischen den Fäusten und blickte reihum. Alle Augen waren scheu, lauernd, forschend auf ihn gerichtet, als wützte er die Wahrheit und brauchte den verblendeten Lynn nur zu widerlegen. Fahl, flammenüberleuchtet tauchten die Gesichter aus dem Halb- duntel auf. Greely wußte, daß Lynn nicht der einzige war, der in der Zeit der Not seinen Glauben verloren hatte. Henry meckerte vor sich hin. „Vielleicht wird Gott ein Wunder tun, um uns zu erretten." „Ein Wunder!" „Habt ihr schon einmal ein Wunder erlebt?" „Nur wer glaubt, erlebt Wunder." „Du hättest besser Prediger werden sollen, Benjamin!" Gelächter. „Man soll Gott nicht verspotten!" „Weil er uns hilft und wir es nur nicht merken?" Israel antwortete nicht mehr. Dr. Pavy saß mit halbgeschlosseneil Lidern und rauchte eine Zigarette. Er war schweigsam, als bekümmere ihn dieser sinnlose Disput nicht, aber um seinen Mund war ein lasterhaftes Lächeln erstarrt, als studierte er die Leiden der anderen, ohne daß ihr Schmerz ihn berührte. Heber das Thema Gott und Menschheit hatten schon klügere Köpfe ohne Ergebnis philosophiert. Es waren unfruchtbare Streitigkeiten mit schartigen Worten. An einem Disput mit geschliffenen Waffen, mit Beweis und Gegenbeweisen, die wie Florettstöße vorschnellten, hätte er sich beteiligt. Mit diesen rauhen, meist ungebildeten Männern ließ er sich auf Streitigkeiten nicht ein. In der Ferne erhob sich ein dumpfes Brausen, das über die endlose Eiswüste herandröhnle wie dunrpfer Donner. Der Eislandsturm warf sich wieder gegen die armselige Schutzhütte, daß sie über den Köpfen der Ruhenden fast zusammenbrach. Durch einen knatternden Riß im Zelttuch schüttete er Schnee in Wirbeln. Und das Lagerfeuer erloich. „Da hast du die Antwort" schrie Lynn. * Am dritten März ließ Greely die letzte Butter und den Rest der Gemüsekonserven unter die Mannschaft verteilen, zwei Tage später gingen auch die Vorräte an Seehundsspeck, Kartoffeln und Suppe zur Neige. Trotz Sturm und Schneefall verließen Jens Edvard und Christiansen die Hütte, um nach Wild zu suchen. Sie sahen nur einen Raben, der flügelmüde durch die Kälte taumelte, für einen Büchsenschuß unerreichbar, weil ihn der Sturm jäh in die Höhe riß, und sie entdeckten vereinzelte Fuchsspuren, die rasch verwehten. Es war zwecklos, weiterzusuchen. Und sie kehrten ohne Wild zur Mannschaft zurück. * Schneeschwaden hängen feinflockig wie ein weitmaschiges Netz vom Himmel herab und sind von überirdischem Licht durchleuchtet. Än der harschen, bleiernen Kälte, die reglos über Eisland lastet, scheint das lautlose Geriesel wie Rauchmassen über dem Boden emporzuschweben und verhüllt jeden Ausblick vor der Hütte. Gleich einem übermenschlich großen Schatten taucht die plumpe Gestalt eines Mannes aus dem lichten Dunkel. Er schwenkt zwei Tucheimer in den Multen und kommt vorsichtig von den Eislöchern am See. Dor dem Depot bleibt er lauschend stehn und wartet lange. Er wirft die leeren Eimer in den Schnee und kriecht bis zum Eingang der Schutzhütte. Das Schnarchen der Schläfer macht ihn sicher und er lächelt böse Diese armseligen Tölpel, die sich so leicht betrügen lassen! Lautlos, mit geübter Hand beseitigt er mit dem Messer den Riegel am Vorratsschuppen und steht nun allein im Dunkel. Er braucht kein Licht, um zu finden, was er sucht. Hier stehn die letzten Fässer mit Pemmikan, dort die Fleischkisten und unter den Seehundriemen liegt das letzte Fäßchen Rum. ■ Die Gier des Mannes nach fettem Fleisch und Alkohol ist unstillbar. Den ganzen Tag über hat er den Plan überlegt, wie er unbemerkt an die Vorräte gelangen und sich heimlich sättigen kann. Den harten Schisfs- zwieback mögen die anderen vertilgen, er ist nur noch genießbar, wenn man ihn in heißem Wasser auflöst. Der Gaumen schmerzt, ivenn man ihn trocken mit den Zähnen zerbeißt, statt ihn mit dem Hammer zu zerschlagen. Fettes Schweinefleisch braucht er für seinen rasenden Hunger, der keine Hemmungen kennt. Fettes Fleisch. verantwortlich: Dr. Hans Thyriot. — Druck und Verlag: Brühl Wie eine Säge zerschneldel das lange Messer die Umhüllung aus Blech. Gierig, mit beiden Händen greift er in die Vorräte hinein und stopft sich den Mund voll. Das Fleisch ist schon halbverdorben und hat einen Geschmack noch ranzigem Tran. Ohne zu kauen verschluckt er die rohen Bissen, bis es ihm widersteht. Dann füllt er feinen Aluminiumbecher voll Rum und schüttet den Inhalt in die Kehle. Still! Hastig sucht er nach dem Stahl am Boden und wartet. Ein verdächtiges Geräusch hat feine Überwachen Sinne erschreckt. Zum Sprung niedergeduckt kauert er innzDunkel und beobachtet den hellen Streifen am halbgeöffneten Schuppeneingang. Es hat wohl keiner Verdacht auf ihn. Alles bleibt still. Noch einmal läßt er den Becher vollanfen und trinkt ihn hastig leer, in kurzen Schlücken. Dann taumelt er in jäher Trunkenheit ins Freie versucht den Riegel wieder ins Schloß zu zwängen, verwischt die Fußspuren, nimmt die Eimer und kommt gebückt ins Schlafzelt zurück. Lockwood und Christiansen an beiden Seiten seines Schlafsackes habe» nichts gehört. Er verkriecht sich in die Wärme des Pelzsackes und schläft sofort. Aber zwei in der Dunkelheit glühende Augen haben ihn beobachtet. Und Jens Edvard weiß jetzt, wer der Dieb ist. ' ' f * Schlaflos wartet der Eskimo, bis der neue Tag beginnt. Schneider hat heute Küchendienst und steht als erster auf, um das Feuer anzu- fachen und den Wafferkesfel aufzusetzen. Brummend sucht er nach den Eimern, die ungefüllt am Eingang stehen. Er weckt Frederick und Lynn und schickt sie nach den Wasserlöchern. Brainard reckt sich gähnend und bekommt den Schlaf nicht aus den Augen, obgleich er fast zwölf Stunden geschlafen hat. Dann geht er langsam zum Vorratsschuppen hinüber, um die Tagesrationen zu holen. Jens Edvard wartet auf den Kommandeur und folgt ihm, als er vor die Hütte tritt, um nach dem Wetter zu sehn. Fast demütig steht er da, bis Greely sich nach ihm umwendet und ihn fragt, was er denn wolle. Die Stimme des Eskimos ist heiser vor Erregung. „Wenn in dieser Nacht wieder Lebensmittel gestohlen worden sind, Kommandeur, dann weiß ich, wer der Dieb ist." Greely sieht den kleinen Eskimo forschend an. „Und willst du es jemand beweisen, daß er gestohlen hat?" „Das weiß ich nicht, Kommandeur, aber bei Gott, ich habe gesehen, wie einer heute Nacht heimlich sein Lager verließ und erst nach langer Zeit mit den Wassereimern zurückkam." „Halle er Dienst?" „Er kam mit leeren Eimern zurück, Kommandeur." „Vielleicht hatte er Durst?" „Ich sah genau, daß er betrunken uxir. Er torkelte und fiel schwer auf feinen Schlafsack." „Hast du keinen Kameraden geweckt, Jens? Es wäre gut, wenn du es nicht allein beobachtet hättest, denn der Mann ist dein Feind und du roürbeft ihm nicht beweisen können, daß er gestohlen hat." Die blauen Augen des Eskimos verdunkelten sich. „Du weißt, wer der Täter ist?" „Ich habe jemand feit langer Zeit in Verdacht, aber ich kann ihm die Schurkerei ebensowenig beweisen wie du." „Henry," sagte der Eskimo leise. Greely nickte. „Ja." In diesem Augenblick stürzte Sergeant Brainard in höchster Erregung aus dem Vorratsschuppen und meldete den neuen Einbruch ins Magazin. „Wenn man diesen Satan doch endlich fassen könnte, Kommandeur!" Oh, dieser Henry war ein verschlagener Bursche! Wenn man ihn {teilte, würde er behaupten, daß er nur im Freien gewesen sei, um Wasser zu holen. „Und die.leeren Eimer?" „Wo hast du denn das Wasser, Henry?" Der Sergeant würde behaupten, die Löcher seien wieder vereist gewesen. Er hatte sich ja selbst davon überzeugt, ehe er zurückkehrto und seinen Diebstahl ausführte. Diesmal sollte feine unersättliche Gier ihm aber zum Verhängnis werden. Der vom langen Hungern geschwächte Magen vermochte nicht die Fülle der fetten Speise bei sich zu behalten. Henry erbrach sich mitten im Zelt und Christiansen, der ihn mißtrauisch beobachtete, begriff sofort, was geschehen war. Ehe sich Henry wehren konnte, hatte man ihn überwältigt und nieder- geworfen. Lockwood schnürte ihm mit einem Seehundrieinen die Handgelenke zusammen. Fluchend, schimpfend, aufheulend wie ein verwundetes Tier versuchte der seiner Tat so unerwartet Ueberfiihrte, sich gegen die Hebermacht feiner Kameraden zu wehren, aber vergeblich. Kislingbury befahl ihm, auszustehn und sich vor Greely führen zu lassen. Henry fauchte und spuck!« ihn an. „Du bist ein Sieb!" schrie Christiansen in höchster Wut. „Wir werde« dich verprügeln, bis du cs eingestehst." Henry zog die Schenkel dicht an den Leib und versuchte den ül’«r f ihn gebeugten Eskimo mit einem jähen Tritt unschädlich zu machen, aoel Leschmeidig wich Christiansen aus. 11 In der Zeltecke hatte sich Elison emporgerichtet und kauerte auf seins" Beinstümpfen. Ohne Hnkerbrechung murmelte er vor sich hin: Henry V s der Dieb! Henry ist der Dieb! M I Lockwood, Schneider, Lynn und Rice Meisten den Widerstrebenden ins Freie. (Fortsetzung folgt.)____| jche LlniversitätS-Buch- und Steindruckerei. V. Lange, Gießen.