ffieHSiW'mtläj t %> MerhaltMKblMMMeßmerAnzeiger!GmMl-AMM> > •s-. ■ .. ,uS* ■ uuf- MLAM 1923 — Nr. 40 Samstag, ü. Oktober Eerchj Was mutz geschehen? Tin Wort Les Reichsfreiherrn vorn Stein au» gleich schwerer Zeit der Erniedrigung. Es mutz in der Station das Gefühl des .Unwillens erhalten werden über den Druck und die Abhängigkeit von einem fremden, übermütigen täglich gehaltloser werdenden Volke — inan mutz sie n«t dem Gedanken der Selbsthilfe, der Aufopferung des Lebens und des Eigentums, das ohnehin bald ein Mittel, ein Raub der französischen Ration sein wird, vertraut erhalten. | öpreeathen den zweifelhaften Ruhm. Du kannst hier Das Mäüi» I $en aus der Ackerstrabe" im Schaufenster des Buchhändlers fin» I A"> mlfe Kino „Das St ratzen Mädchen von Berlin" sehen. 2lber | Es ^Plakat einer Liebermannausstellung ergänzt doch die kul- I tul e I?*\ Auswirkungen der Reichshauptstadt in ber uhigender Weise. I ™ ^E'bl unterscheidet sich wenig von einer süddeutschen Stadt j Ar und da eine schweizerische architektonische Eigentümlich^ 1 “lt’ U>re die Strebepfeilern verwandten Frvntstühen an den SSäiv- errt und das oft weitüberstel;ende Dach. Beim Mittagessen beginnt I man in deutsche Mark umzurechnen. Fast will der Appetitver- Aber das Essen versöhnt. Friedensqualität! - Ein •’ Z>ler $?feIn an ben Häusern mit Wohnungsangeboten! I Emal, ehe es noch Wohnungsämter in Deutschland gab. I Man kann sich kaum mehr an die Zeit erinnern. I .Am Abend wandere ich durch Zofingen, eine kleine betriebsam« I .^bt, .uuf halbem Wege nach Luzern. Ein typisches schweizensches I A^ubswdtchen. Brunnen auf den Plätzen, mit Blumen geschm^t | Flte Biedermeierlaternen an den Häusern. Ein Rathaus mit rie^ stgen Zugangstreppen. Tine spätgotische Stadtkirche mit lustigem I Turmhelm. Man hat die Empfindung, als mühte mit diesem I Hintergrund hier ern eidgenössisches Schützenfest stattfinden. Zwei I <>elJ=eriK Gotocn am Ausgang der Innenstadt hrrt der akademische Zoflngerverein als sichtbares Zeichen seiner Dankbarkeit für die von der Stadt ihm erwiesene Gastfreundschaft errichtet. Jene weitverbreitete schweizerische Studentenverbindung, die sich die För- derung eines nationalen Sinnes und die Erwerbung der Tugenden und Kenntnisse, welche das Vaterland von seinen Bürgern verlangt zur Aufgabe macht. ,r, Aon den Alpen ist trotz Baedecker noch nichts zu sehen. Daran a' iv-ohl noch der vorangegangene feuchte Frühsommer schuld. Das Abendessen tm biederen Gasthaus bringt jedem zwei Schnitzel, grob wie die Hand eines Schwerarbeiters. Der „offene" Jtalienerweür wrgt für die nötige Stimmung. Am anderen Moregn ein würziger Kaffee, Sahne, Zuckerdose, Honig und weihe Semmeln wie Kosaken» fauste man könnte sich wie im Paradiese fühlen, wenn man nicht an die Heimat dächte. In diesen wenigen Stunden weih man was sie entbehrt, weih man, warum dort die Menschen mit blassen Gesichtern herumgehen und warum unter der Bürde des Lebens ihre Rerven nicht mehr die nötige Spannkraft aufbringen können. .. Lokalzug nach Luzern nur Schweizer, Bauersleute und bürgerlicher Mittelstand. Äon einer beneidenswerten Ruhe des Daieins. Keiner liest den Kurszettel oder fragt nach dem Dollar. Der deutsche Tourist, der früher im Hochsommer die Züge überfüllte, ist verschwunden.' Bei Rebikon kommen die Berner Alpen in Sicht, weihe Riesen hinter grauen Rebelschleiern. Dann verkündet der zerklüftete Pb- latus die Nähe von Luzern. Luzern, wie oft nannte man dich einst als das 3iet erfüllbarer Sommerwünsche! * । 'HU Och trete aus der Halle hinaus auf den BahnhofSvlatz. D« mir der smaragdgrüne Spiegel des Vierwaldstätter Sees. Sonns auf dem Wasser, den weihen Dampfbooten, den Stratzen, Drück«, Hausern. Zarter Duft hängt um die Türme LuzernS und di, Schneefelder der Bergketten. Don der Hofkirche klingt Glocken- gelani. Eine feierliche Freude liegt über dem Bild. Und dte Menschen gehen einher mit fröhlichen Gesichtern, wie man. sie in Deutschland nicht mehr sieht. Trotzdem die Schweiz unter einer schweres, Aus dem Tagebuch einer Schweizerreise 1923. Von vr. Walter Georgi. ®^ö,wuJnt Wiesental. Ein liebliches Schwarzwalddorf, ein- ßEbe"ei in den Frieden heimatlicher Berge. Don ihrer Spitze bei klaren, Wetter die Kette der Alpen, ein Weihes Phan- tom, das aus dem Dunst der Fern« auftaucht, vom Säntis bis zum . Ein Friedhof, gröber als ein gewöhnlicher Dorfkirchhof vor den letzten Schwarzwaldhäusern des Ortes, ruht gleichsam im Herzen 4teei diesige Linden halten an seinem Eingang Wacht lind frische Kränze zu einem Berg 2e‘S ; Und taglich yaufen sich neue. Diele wallfahrten nach S iÄrl1} Su&, im Wagen und im Auto. Es gibt nur we° SsJ ^u^chland die Nicht in Gedanken an diesem Grabe ge- standen hatten, weil dort einer ruht, der sein Leben einer groben Ein Begriff, der ihm höher galt als sein Selbst ckn seinem Heimatdort hat man ihn hier zur letzten Ruhe bestattet b€Crm dlesen Achtlosen Tagen der Ration ein Vorbild »es Up fers gab. Und der kleine Junge, der eines Abends mit Äters^vo^^M " kindlicher Ergriffenheit an der Seite seines stand, mag als Symbol für die Zukunft gelten. Wir haben die Hoffnung, — noch nicht die Erfüllung! Einige Stunden südlich, bereits in der Ebene, nicht weit vom Rhein, der sich nach Rorden wendet, liegt Lörrach. Him iE wenigen «us Schweizer Franken gemünzt. 3n uxTI9xn Minuten erreicht man die Grenze, über die der Schieber seine dunklen ^schäfte macht. Wie in allen Grenzstädten h?t sich Öfe- ölveifelhaftes Volk eingefunden. Es gibt dem Stratzen- I ®ta"ÄÄ sichtet gerne auf sie und schüttel?^ uluut> Lörrachs von den Fühen. Aahnhof zu Basel noch überall die deutschen x^-?Ä^"" Man prüft auf Herz und kn »um*33 “rton bi« Brieftasche, aber mit Höflichkeit und ge- durck dk E Q3ct;trat Aerlin. Früher war Paris das Sündenbabel. Run bat I t>te f S bar, so Du sagst pns sicher und sorglos so wollenwiral ^os freiwillig ein Tier von uns, auf welche.i,Dn j , $ fällt, zu der Stunde Deines Essens zu Deiner Speih schtclln, Der Fuchs kam wieder und saget das seinen Mitdienern. Des Morgens Früe sprach da aber der Fuchs: Schaut, dah ich Euch mit Treuen bestehn will. So will ich der erst sein, der diese Aben- teuer bestehn wird, And macht sich auf der Fahrt zu der Woh- fnung des Löwen und verbarg sich daselbst, doch dah er des Löwen wohl acht nehmen mochte, lind da es sich dem Mittag schier Nähert da fing der Löwe an mit Zorn zu brummen von großer Asngekmld seiner Speih zu warten. Da dies der Fuchs ersah, dah Zähren überschritt ich hier die itatientfche Grenze i 6er <30tos voll Ungeduld von seiner Statt ergab, da liess er Simplvnpah kommend. Damals war der Tunnels I tch^elliglich gen den Löwen, als ob er von fernher gelaufen wäre, ' ' ~ "rt---*” und fiel vor dem Löwen auf feine Knie. Der Löwe sprach rm Zorn: Wo bleibst Du solang meine Speih, die mir durch Dich Im südlichen Teil des Kirchspiels sind Strecken in denen die Natur viel schöner und reicher ist als im Norden bet Marbacka. Dort schneidet der Frhkensee tiefe Buchten ins Land hinein eine nach der andern, und an jeder Bucht liegen Strandwiesen mit qutem Ackerboden, Laubwäldern und meistens auch drei oder vier vortreffliche altmodische Bauernhöfe. Zwischen den Buchten er» strecken sich Landzungen weit ins Wasser vor, bergig und waMgi und so wild und ungastlich, dah kein Mensch daran denkt, sie urbar zu machen oder sich dort anzubauen. An einem Sommertag war Lisa Maja Wennervik nach Bdß- viken geritten, der südlichsten der Buchten, um von den herrlichen Birnen zu bestellen, die dort unter dem Schuh der Berge wuchsen. Bon den Bewohnern in Böhviken war sie gut ausgenommen worden hatte auch noch in mehreren Hütten guten Tag sagen muffen, «und so war es recht spät geworden, ehe sie den Heimweg antrat. Aber sie ritt furchtlos durch die helle Sommernacht dahin, obwobl sie ganz allein war. Lisa Maja lieh das Pferd im Schist aefm denn die Nacht war herrlich, und sie konnte sich nicht satt daran sehen. Einmal ritt sie hoch auf sdem Berg im wildesten T£a(i) in dem es so duiilll war, bah sie sich vorstellte, wie es märe 'wenn plötzlich Räuber oder wilde Tiere aus dem Deicht bervörwechen und sie Vern Pferd herunterreihen wurden. Dann wieder ging es hinab durch lichte Täler mit tauigen Wiesen schonen Birkenhainen und weihglänzendem Wasser, Himmel stand noch cin farbiger Schein vom Sonnenuntergang, und die Rote spiegelte siä! im See. Lisa Maja hatte noch nie etwas Lieblicheres gesehen als diese Sommernacht. An einer der Buchten sah Lisa Mcy-i einen großen prächtigen Hengst auf der Strandwiese weiden. Es war em Apfell schimmel mit einer Mähne, die so lang war dah ste am Boden schleifte und .auch sein Schwanz reichte beinahe bis zur Erde un rD bjcht tote eine Roggengaibe. Der Hengst war breit IN den Lenden nill hohem Widerrist, helläugig mit schlanken Beinen und FTrinem Kovll Die Hufe waren weih und glanzten wie Silber, wenn er fie aus dem Grase hob. Er war nicht beschlagen und trug an seinem Körper keine Spuren von Sattel oder Zaumzeug. Lisa Maja war langsam einen Hügel herabgeritten, uno der Aappe ging im Schritt weiter der Wiese zu, au, der ver Hetigst irädete. Sie kamen diesem so nahe, bis nur noch ein Zarm zwischen ihnen war. Lisa Maja brauchte nur die Hand auszustrecken, um dein schönen Tier den Rücken zu streicheln. Der Hengst hatte sich bis jetzt nicht um sie Seküminertz Run endlich hob er den Kopf und betrachtete das lange Mädchen. And dennoch, wenn ich Schweizer wäre, bliebe ich daheim tn I GesckrckitSN dSV dltCH Haushälterin, meinen Bergen, wenigstens in diesem Jahre, wo der Daseins- r m o „ ,. f b f kampf das Brudervolk im Norden zerwühlt, wo Am ast und I Xon Selma Lager kos. Sorge um den nächsten Tag Las Wesen des Volkes verschleiern (Fortsetzung.) und verdüstern. Noch niemals aber habe ich die Berge des I Der Neck. Schweiz, ihre Täler und Seen vom internationalen Aounftentarm I so unberührt gesehen wie in diesen Tagen. Das Land hat M I herber Keuschheit gewonnen. Die Stille im Fremdenverkehr hat I ihm alle Quellen der Arsprünglichkeü wieder freigelegt, von denen I manche zu versiegen drohte. „ . I gDonn ich Schweizer Ware, bliebe ich daheim tn meinen I (Bergen — wenigstens in diesem Jahre. . . . Franzosen, die den Italienern das Geschäft verderben. Man warte sehnsüchtig auf die Deutschen, die nicht kommen, nicht kommen können, da die französische Politik ihre Valuta zerstört. Man möchte wieder zu normalen Zuständen zurückkehren, aber Frankreich bildet ein Hindernis. Wohin man hört, entdeckt man eine starke Animosität gegen Frankreich, den Störenfried. Kerne Liebe zu Deutschland, aber Abneigung gegen die Franzosen. Die wirtschaftliche Einstellung ist bestimmend. . Italien liegt hinter mir. Der Simplonexpreh jagt nach Norden. Jselle ist die letzte Station auf italienischem Boden. Dor zwanzig Jahren überschritt ich hier die italienische Grenze ffj • . v . e. V .....»Uvav nnf ‘n UtlrtOH M mlu, Vl>M —!> —........... - . . , Irvch nicht durch den Berg gebrochen. Heute ist man tn zwanzig Minuten in Brig. Heimatlich weht es ben Deutschen an. Der gUUl. utemn ........ ; - «> - Palazzvstil weicht dem schlichten Wohnhaus, die welsche Romantik I zuaefagt ist, zu bringen. Antwortet der Fuchs: Herr, meine Geber inneren Heimat. Seltsam, wie die Sehnsucht nach südlichen I reyfcn h^ßen mich heut zu guter Tageszeit ausgeschickt mit einem Kultur sich wieder dankbar zurückfindet in den Schoß der eigenen I ^j^rn Fuchs, der Dir heut nach dem Los zur Speth zugefallen Mutter. I wdr und der Dich ersättigt'hätte, und da ich den nicht wett weg * - > von Deiner Wohnung bracht, so begegnet mir ein andrer Löwe, fragend, was ich begänne. Ich sagt ihm, dah ich Dir, metm Herren, diese Speih bringen wollt. Der sprach, er war Herr und nicht und ihm gebührt solche Speih, er woll uns auch, gnädiger Herr, vor Dir beschirmen, und nahm mir damit Dein Speih. In großem (Stimmen fragt der Löwe, ob er ihm den zeigen mvcht. Sprach der Fuchs: Ja ich bin ihm nachgefolgt bis tn seine - Höhle, die nicht fern von hier ist. Der Löwe bat. ihn dahm zu führen. Der Fuchs ging vor 6em Löwen bis zu einem Brunnen, der in der Erden tief voll Wasser war. Der Fuchs sprachen diellr Höhle ist der Löwe. Der Löwe eilet auf den Brunnen, der Fuchs mit ihm und stand ihm zwischen seinen Vorderbeinen auf dem Brunnen. Der Löwe schaut mit Zorn in den ^turnten und sah in dem Wasser fein eigen Bild uiW bes Fuchs 'Bild zwischen seinen Beinen. Der Fuchs sprach schnell, 3q) h P den Löwen und den Fuchs noch unversehrt bet ihm stehn. Voll Grimmigkeit des Zorns sprang der Lowe iniDen Brunnen, zu strei ten mit dem andern Löwen, und erkrank. Al,o ging 6er Sachs zu feinen Gesellen und erzählt, wie er gehandelt und den Löwen vom Leben zum Tod gebracht hält. — 180 — ®rud! und Verlag der Bruhl'schen Aniv.-Buch- und Steindruckeret, A. Lange. Gießen. e- , sofort war der junge Herr mit einem Glase frischen Was- 8ctretert inib hatte es ihr angeboten. Sie war so froh, sie^den -kW A^Aler sah, denn noch im Traume fühlt« sie öen Durst m ihrem Halse brennen. ___(Fortsetzung folgt.) -Aber siehe als letzt der prächtige Apfelschimmel die Augen gu ihr erhob, da war ihr, als sei sein Blick ebenso voll von Be- wunderung wie der der Bauernburschen, wenn sie sich über den *l£ nicht dabei beruhigen, hier müßig an der Landstraße zu halten und keinen Versuch zu machen, ihm zu helfen. Sie ergriff die Zügel ihres Pferdes, wendete es dem Zaune «u und gab ihm einen Schlag mit der Reitgerte, damit es hinüber- ^5^in Pferd, das mehr als Menschen-. umstand batte, unb anstatt über den Zaun zu springen, zog er vor, sich in größter Erle auf den Heimweg zu begeben. Das junge Mäd-- chen in seinem hohen Stuhlfattel hatte keine Gewalt über sein Reit- ! ?®üb und merkte auch bald, daß es keinen Zweck hätte, zu ver- 8UJn ^barsam zu zwingen. Der Rappe wußte, was er W W ei” M---> «~r. to .^uja auf den nächsten Hügel ins Waldesdunkel Tin ,mx!>ten f^?r’ ilxtr unch ihr klar geworden, wen sie gesehen hatte. I E ^bergrauen unbeschlagenen Hengst mit der schleppenden Mähne hatte sie schon viele, viele Male reden hören Es könnt« niemand anders sein als der Reck. 9 Ms sie heimgekehrt war und ihr Abenteuer erzählte, stimmten andr^^ nnh. “Ä"’ ba^ >'tc ben gesehen hatte und niemand andres, und daß sie und alle auf ihrem Hofe sich wohl in acht eckFnfwi11111^11' gewiß werde nun bald eines von ihnen I bt Warbacka gab's keinen See, und der alte Seeboden I toarE "unmehr ganz ausgetrocknet, da fand sich keine Spur von Sumpf und Moor mehr. Sogar der Fluß der 1 fmnif Urtb gefahrdrohend dagelegen, war klein geworden und I Tonnte im Sommer nur noch als gewöhnlicher Bach gelten I „3™ August jedoch als die Rächte dunkler wurden und die A^el über Fluß und Wiesen schwebten, da geschah es daß ein I ^,anrk^On Alarbacka gen Westen seiner Heimat zuwanderte. I ™ 'bm.begegnet war oder was er im Rebel gesehen haben inag, hat niemand erfahren, aber heim kam er nicht in dieser Rächt f"1}5 ™an ihn ertrunken in dem Flüßchen,' I beffen Wasser ihn kaum bedeckte. Er war alt und gebrechlich, und ttD^tr ^^Jllmcht nicht allzu groß: aber jetzt war leinCR Sache auch vollkommen sicher, daß Lisa Mafa den Reck gesehen hatte und niemand anders. Wäre sie ihm I an seinem Abend hinunter zum Frhkensee gefolgt, dann hätte er fte unbarmherzig mit in die blaue Tiefe hinuntergezogen Der Regimentsschreiber. I Und Lisa Riaja Wennervik war wunderschön: wenn sie ausritt , warfm die ,ungen Burschen Axt oder Sense oder was sie ^ten- toea. um nach der Straße zu eilen und sich über die Zäune zu beugen, bis sie vorüber war. Er sollte ein großer Geigenkünstler und wenigstens in juunen Zvhren so schwermütig gewesen sein, daß er das Leben baS ni^it Miragen konnte uird man ihn deshalb seine eigenen Wea« gehen lassen mußte. u Ege Aber das bestritt die alte Haushälterin aufs entschieden»» D?m. Regimentsschreiber hatte nie etwas gefehlt. Was ftir eine C,tnGilbung! Sie begriff nicht, wer den Kindern so etwas vor- ^"^Et hatte. Rein, das einzige war, daß er oft auf Reisen qhia- S £are" Ttetd. Aeiw- gewesen, die er von Arntswe?« machen mußte^Da er ja Aegimentsschreiber war, mußte er etnmti ganz Wermland reifen, um die Kriegssteuer zu erheben. And er war ja auch nicht nur Regimentsschreiber, sow ei-n Jaglei^ auch Verwalter des Khmsberghammers ganz oben nördlichen Grenze. Dort mußte er auch alle Augenblick yinrelsen, und zum dritten und letzten stand er so hoch in Ansehen baß er auch als Vormund und Dermögensderwalter in Anspruch om "listen Last hatte er mit der Dornums schäft der Frau des Landrats Sunöelin auf Ljervik gehabt die von Mouckelana^ba^^ 2lntonsson sieben Eisenhämmer geerbt hatte. liL ben me[en Hammerwerfen westlich öom zxrykenf^ aufhalten müssen, um dort die verworrenen Siitae wieder in Ordnung zu bringen. 9 f__'Aber sobald er nur abkommen konnte, eilte er heim nach Mar- backa, und wenn er zufällig frühmorgens unbemerkt dort ankam, er Wohl seine Geige an (die Wange, stellte sich unter das Ochlafzimmerfenster und weckte seine Frau mit seinem Spiel Soviel konnte ja Wahres an der Sache sein: aber wenn es hieß, er sei von Hause fortgelaufen und (solange fortgeblieben ohne daß jemanb wußte, wo er war, so bildeten sich die Leute das aM^1 F Ä’ bafj Märbacka geioöhnlich die L alles leitete und ordnete. -®ie Binder waren ganz betrübt, als sie hörten, welch ein sollte ' ^^te "lie Haushälterin tn einer wichtigen Sache um Rat. ”7Va und ich, wir beide möchten uns gern Traumgrütze kochen “ S £t? a,nmkk? ^ k9/k diePfaiine, aß dann.soviel davon, gewesen war, einen so vorzüglichen Mann wie blk Regiments- feinen @X^’,. Aber sie fand lange schreiber Daniel Lagerlöf bekommen zu haben. Gr war zwar nicht brennenden ^uhZe nach den salzigen Pfannkuchen einen 5M.&SfÄS" »"***°°---- Freilich ein Pfarrer war er nicht, aber sein Vater Großvater I ^nber" A»>rgen erwachte, konnte fie sich nicht er- ^nb Dlrgroßr»ater Umren Geistliche und samt unb sonders mit ! fällia auf die V^r^k^iä" ^aben. Später am Tage trat sie zu- Pfarrerstvchtern verheiratet gewesen, so daß er mit allen alten «kka .hmaus, und da blieb sie plötzlich ganz er- Pfarrfamilien in Wermland verwandt war. Ein großes Talent i genau auf borfonL ctn’f ^e letzte Rächt im Trgum DrS,o?rebt9^ Aeöen hatte er allerdings nicht von feinen ftob wa -en -n^ S £\0erta"beiI ^tte- Und wie fie so da- geerbt, aber die Freude am Seiten unb Ordnen ganzer sie -Ü^Tren> etn alter unb ein junger, auf Schristleitung: Dr. Friede. Wilh. Lange. —