Samstag, 28. Januar ^«<7 Sa LN22 — Nr. 4 WM WMWW MM? N.-MÄBMk WMU LlnLergegangens LeuLschs AniverstLaLen. Bon Kurt Meher-Avtermund. Sie geldlichen Nöte der Gegenwart, die besonders schwer «uch auf unseren Dildungsinstituten lasten, dort zu Angunsten der Minderbeinittelten den Betrieb so verteuern, daß viele heute das Studium aufgeben müssen, — dies« Riederdrückung' des kulturellen Lebens rüttelt nicht zuletzt am Bestände unserer Llniversttäten. Hoffentlich überstehen sie die gegenwärtige Krise Wiler, als manchs ihrer Vorgängerinnen, auf denen einst deutsche WrssMschaft gepflegt wurde, die aber längst aus der Zahl der deutschen Hochschulen gestrichen sind, Bon einigen unter ihnen wie Erfurt und Wittenberg — ist noch heute rühmend die Rede, andere find fast gänzlich vergessen, und an den Orten zeugt nichts mehr von der einstigen akademischen Herrlichkeit. Gleich die erste deutsche Universität (wenn auch mdV in unserem heutigen Sinne), KSln, ist verblichen. Der bekannte katholisch- Geschichtsschreiber des Mittelalters Johannes Janssen spricht äuxie von Köln eilet einer ■ilni&erfität, die bereits gegen Mitte des 13. Jahrhunderts von den Dominikanern gegründet worden sei. Ein Studium generale war geplant, aber der klerikale Grundzug dieser Bildungsstätte im .deutschen Rom" zog der wissenschaftlichrn Betätigung solche Grenzen, daß der eigentliche Aniversikätscharakter sich nicht ausbilden konnte. schon deshalb nicht, weil die dort herrfchsnde scholastische Richtung an, Anfang des 16. Jahrhunderts Las Aufblühen des Humanismus mit allen Mitteln zu hindern bestrebt "mar; z. B. durch den unrühmlichen Jnquisitionsprvzetz gegen Johannes Reuchliu. Dadurch, daß sich Papst Leo X., der bekannte Gönner des Humanis- auf die Seite, des Angegriffenen stellte, verlor die theologische Fakultät in Köln noch mehr an Ansehen. Später geriet sie so sehr unter Len Einfluß der Jesuiten, daß 1786 die Gegen- gründung der Bonner Universität erfolgte und die Kölner 1801 endgültig verschwand. Anges ähr von gleicher Lebensdauer, aber von weit allgemeiner Bedeutung war die 1392 von Papst Urban VI. gestiftete Universität Erfurt. Sie ist dadurch für alle Zeit preiswürdig Daß zu ihren Studierenden Luther gezählt bat. Don 1501—1508 Hat er teils als Studiosus der Rechte ihr angehört, teils ist ?I^"t,?tugustinLrllvfler aus mit ihr verbunden getvesen. In ihrer Blütezeit waren mit Ausnahme der Pestjahre gegen 2000 porer alljährlich aus allen deutschen Gauen in Erfurt ver- sammelt. .Um die Mitte des 16. Jahrhunderts war der gefeierte Poet Eoban Hesse einer der Dozenten. Eine Ausnahme unter Len Lehrkräften der sonst streng katholischen Fakultät bildete von r634—1642 der Kivchrnlieddichter Joh. Matth. Mehfarth, verdienstlich auch als Bekämpfer der Tortur und der Hexen- Prozesse. Erst 1816 wurde die Universität Erfurt förmlich aufgehoben, nachdem die Stadt aus dem Besitz von Kurmainz an Preußen gelangt war. Welche Bedeutung Wittenberg, wo Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen. Luthers späterer Schutzherr, 1502 in Dem damals sehr ärmlichen Orte die Universität ins Leben rief, für die Reformation und das gesamte deutsche Geistesleben gehabt hat ist bekannt. Wenn Wittenberg neben der berühmten Schwester Erfurt bestehen und hochkommen konnte. | so lag dies vor allem an Len billigeren Lebensverhältnissen dort, die es am Anfang des 16. Jahrhunderts einem Studenten ermöglichten, mit 8 Goldgulden (dieser zu 21 guten Groschen gerechnet) den jährlichen Unterhalt zu bestreiten. Durch das Hinscheiden Luthers (1546) büßte Wittenberg aber feine Hauptanziehungskraft ein, obschon Melanchthon, die andere Zierde, erhalten blieb. Später wurde die Universität der Schauplatz streitsüchtigen Dogmatismus: ein Grund, daß Friedrich l. von Preußen 1694 die Ritterakademie in Halle zur Universität auSbaut«, die 1815 die Wittenberger gänzlich übernahm. Als Hauptsitz des Humanismus, wie ihn u. a. Eonrad Geltes vertrat war eine Wettbewerberin Wittenbergs die 1472 eingerichtete Aniversität Ingolstadt. Hier lehrte ferner der als Gegner Luthers bekannte Disputator Johann Mair von Eck, ein Mann von vielseitiger Gelehrsamkeit, der jedoch die jesuitische Herrschaft anbahnte und so zum Riedergang der Universität als solcher beitrug. Im Jahre 1800 wurde sie nach Landshut verlegt, blieb dort aber nur zwei Jahrzehnte, weil Ludwig I. sein geliebtes München 1826 auch zur Universität erhob. Außer Ingolstadt toar Frankfurt a. d. Oder, wo Kurfürst Joachim I. die ülniversität 1505 eröffnete, eine kirchliche Feindin^ der R-eformatoren-Llniversität Wittenberg. Der märkisch« Sand war kein akademischer Rährbvden: ohne es zu irgendwelcher Bedeutung gebracht zu haben, ist die Frankfurter 1811 in der Breslauer Universität aufgegangen. Ein ähnliches Los war der 1573 gegründeten nürnbergischen Universität Altdorf beschieden. Ihr Name ist weniger durch wissenschaftliche Leistungen bei der Rachwelt erhalten geblieben als vielmehr durch die bekannte Stelle in „Wallensteins Laaer"' ivo Schiller den „Ersten Jäger" über den volkstümlichen Verführer sprechen läßt: „Denn zu Altdorf im Studentenkraaen — Trieb er'«, mit Permiß zu sagen, — Ein tvenig locker und burschikos, — Hätte seinen Famulus bald erschlagen." Als Kuriosum Lieser typisch-(spät--)mittelalterlichen .Universität, wo ein recht rüder Ton herrschte, mag außerdem der an der Wende des 17. Jahrhunderts zu Altdorf lehrende Professor Wagenseil namhaft gemacht werden. Bon diesem Original erzählte man sich, es schnitte sich aus „theologischer Bedenklichkeit" weder die Nägel an den Fingern, noch an den Zehen: ehe er um eine Ecke gebogen sei, habe man ihn stets vorher an feinen langen Schuh- fchnübeln erkannt. Die klein« .Universität wurde 1800' aufgelöst, als Nürnberg an Bayern fiel. Ein ähnlich wunderlicher Gelehrter machte auch auf der braunschweigischen Universität Helmstedt — vom evangelischen Herzog Julius 1575 begründet — weithin von sich reden: der Hofrat Gvttfr. Christoph Beireis, dessen Raritätenkabinett selbst Goethe zu einem Besuche bet dem „Paracelsus" von Helmstedt anreizte. Bier Jahre später erlosch unter napoleonisch- westfälischer Herrschaft auch diese .Universität, die während des Dreißigjährigen Krieges den großen Theologen Calixtus und den in ganz Europa geschätzten Staatsrechtler Herm. Conring zu ihren Dozenten hatte rechnen dürfen, und in deren Glanzzeit 1200—1500 Studierende die Regel tvaren. Weit geringer war der Besuch in einer Anzahl von Ztverg- universitäten, wie sie nicht selten fürstlicher Laune, ja Groß- tuerel ihr kurzes und blasses Dasein verdankten. Manchmal war auch der Zlveck der Gründung die Sicherung und Kräftigung des in dem betreffenden Territorium gebenden Bekenntnisses. 14 Mn Beispiel hierfür ist die Pfälzische Hochschule Reustadt ä. d, Hardt, wohin 1578 die reformierten Theologen Heidelbergs übersiedelten und bis 1853 verharrten. Den Anlaß dazu bot ein Streit mit dem streng lutherischen Kurfürsten Ludwig VI, Etwa zwei Jahrhunderte vermochte die 1610 entstandene Aniversität Rinteln (Grafschaft Schaumburg) „durchzuhalten", trotzdem sie nie über mehr als 150 Studierende verfügt hatte. Mit derselben geringen Ziffer mußte die 1656 vom Groben Kurfürsten für seine westfälischen Untertanen bestimmte Ani-- versität Duisburg sich begnügen. Der Parabeldichter Krum- macher, wohl ihr berühmtester Lehrer, nannte darum den dortigen Musensitz nur „unseren Mäusesitz". Als sich bei demselben Dozenten einmal zu Semesterbeginn nur ein einziger Hörer meldete, eröffnete er die Vorlesung nach einer Hindeutung auf die Redensart „tres faciunt collegium" mit dem Wunsche: „Gott sei in unserem Bunde der Dritte". Im Oa'fjre 1819 verschmolz dann diese Riiniaturuniversität mit der Reu-Gründung in Bonn. Schier märchenhaft dünkt uns heute auch, daß das kleine Bützow in Mecklenburg an der Warnvw, allwo Raabe eine seiner hübschesten kleinen Geschichten („Die Gänse von Bützow") spielen läßt, ehemals eine Musenstätte gewesen ist. Ihr räumte der Begründer, Herzog Friedrich von Mecklenburg, von 1760 bis 1780 das Schloß ein; neun Jahre darauf wurde die kleine Hochschule mit der bereits 1418 in Rostock gegründeten zusammen- gelegt. Wie für Mecklenburg eine Universität genügte, so auch für das Hannoverland, dieser halb wurde die 1697 vom Prinzen von Oranien gestiftete .Universität Gingen an der Ems 1819 wieder aufgelöst. Selbst in ihrer „Blütezeit" brachte sie es auf höchstens 50—60 Studenten. Ganze drei Jahre (1630—1633) währte die akademische Herr- lichkeit mit freilich nur einer theologischen und einer philosophischen Fakultät im benachbarten Osnabrück. Die Stadt ergab sich 1633 den Schweden, der Bischof und die Jesuiten, die Leiter der zur Akademie erweiterten uralten Domschule ergriffen die Flucht. Erwähnt man endlich noch die 1549 vom Bischof von Augsburg. Otto Truchseß von Waldburg, geschaffene Universität zu D i l l i n g e n an der Donau (baherischer Regierungsbezirk Schwaben), die sich von 1564—1804 behauptete, so ist damit die Reihe der bisher untergegangenen bzw. mit anderen verschmolzenen Aniversitäten mit Chronistentreue aufgezählt. Der alte Condor. Von Ewald Gerhard Seeliger. (Schluß.) John aber verspürte in seinem Auge ein ganz ungewöhnliches Gefühl. Er hatte den gebückten Mann wieöererkannt. Sein alter Kapitän war es. „Herr Kapitän," mehr konnte er nicht sagen, denn dann kam wirklich eine Träne in sein Auge, und er muhte sich damit beschäftigen, sie ohne Aufsehen fortzuwifchen. Aber der Kapitän hatte es gesehen. „John, mein alter Junge," die Stimme war alt und zitternd geworden und bebte dabei im Gefühl der Rührung. „Ja, wir beide sind alt geworden und der Condor auch." „Aber er soll doch wieder in See stechen?" „Jawohl, er soll wieder in See stechen, aber wir, wir beide! Es ist eine neue Zeit gekommen, eine andere Zeit. Wir drei passen nicht mehr hinein. Leb wohl, du alter, treuer Kerl!" Damit wankte er eilig über die Laufplanke nach der Aser-- mauer, um den Vorangeschrittenen nachzukommen. Der einäugige John aber stand noch immer an der Oeffnnng der Reling, die Hand wie zum Gruße vorgestreckt, und es war ihm, als fühle er noch die mageren, kalten Finger des Greifes die so merkwürdig gebebt und gezittert hatten. Alt, recht alt geworden war der Kapitän. Aber John fühlte plötzlich, wie ihm das Blut in den Adern stürmte Er war jung geblieben. And der alte Condvr war's .dem er diese Jugend verdankte, 6er alte Condor, der seine Hoffnung nicht zu Schanden werden lieh. Run ging es wieder hinaus in die Wogen und in den Kampf! Was wog gegen dieses Glücksgefühl die winkende Gratifikation, die er sich, diesen Rachmittag auf dem Marineamt yvlen sollte? And er sollte wohl gar dabei fehlen, wenn der alte Condor wieder seinen alten Kurs ff eitern würde? Aber da kamen sie bei dem alten John an den Anrechten. Mit seinem Condor ,ühlte er sich verwachsen. And wo der hinfuhr, da ging er mit und war's.auch in den wildesten Sturm. And es sollte ja auch bald losgehen. Ate Zahn machte sich ans Werk. Gr zog die Laufplanke ei», schloß die Reling, warf die Taue los, holte sie ein und «eß die ,Flagge steigen. Dann scherte er die Trosse durch die Schleppkluse. Run setzte er sich auf sein Bänkchen vor dem leeren Kartenhaus und wartete. Lange sollte es nicht dauern. Roch ehe die Sonne über ihren Mittagspunkt hinaus war Hörte er Pusten und Rasseln an der herabhängenden Trosse' Vorsichtig lugte er hinunter. Zwei breitbitgige Schlepper wa> en herbeigekoinmen. Der eine nahm die Trosse auf den Haken der andere wurde an den Achtersteven vertäut. Der alte John' ließ ich nicht sblicken. ertönten zwei tiefe, volle Sirenenpfiffe und schon glitt Der Condor aus seinem grünen Teppich heraus in das gelbe aufgewühlte Wasser des Hafens. Abwechselnd brüllten die beiden Schlepper ihre Warnungssignale. Seite an Seite ntbren sie dahin, ein Wasserzweigespanü von gewaltiger Kraft. Dw klemen Fahrzeuge, die durch den Hafen kreuzten, beeilten sich, ihnen und dem alten Condor, der sie hoch überragte, die Wege freizumachen. Immer weiter hinaus ging es. Die beröen Molen, die wie zwei steinerne Riefenarme in das Meer ragten, um es zu bändigen, ließen sie bald hinter sich Der ölte Condor begann sich zu wiegen. Langgestreckte Wellen kamen ihnen entgegen. Auf und nieder schaukelten die Schlepper, aber sie wühlten sich mit ausdauerndem Quirlen durch die Flut. Der alte Condor zog hinter ihnen her, leblos wie ein ©arg. Längst waren sie auf hoher See. Rach einer halben Stunde ivnrde von der Küste nur noch ein Strich zu sehen und nach einer zweiten halben Stunde würde auch der verschwunden fein. Dann gab es nur Himmel und Wasser um den alten Condor herum. Das Meer, das große, heilige Meer wurde ihn wieder aufnehmen. And das Meer lächelte, und seine Brust ging in den drangvollen Wellen der Freude. Sin frischer Wind strich über das Aerdeck und wehte das graue Haar des einäugigen John hinter die Ohren zurück. Der stand am Ankerspill und schaute nach vorn. Wohin mochte es gehen? Er kannte weder Zweck noch Ziel dieser Fahrt. And es war natürlich, daß er sich darüber Gedanken machte. Daß die alten, ruhmvollen Zeiten des alten Condor wiederkommen würden, war ihm gewiß. Seine jahrelange Hoffnung gab ihm das Recht zu diesem Glauben. Rur das Hinausschleppen aus dem Hafen wollte nicht recht dazu passen. Man mutzte ihn ja erst bemannen. Doch das konnte auch in einem andern Hasen vor sich gehen. And im Geiste sah er sich wieder im Kampfe, hörte das Dröhnen der Geschütze, er spürte, wie das Schiff darunter gitterte, das Kampfgebrüll umtoste ihn, Dlutdunst und Pulverdampf hüllten ihn ein. Da rang sich in feinem Innern etwas los, ein Schrei der Freude, aber nur ein dumpfes Stöhnen kam über seine Lippen. Eine schwarze Rauchwolke war gegen ihn angeslogen und hatte den Schrei erstickt. Die Schlepper hatten gestoppt, die Taue eingeholt, warfen das Ruder herum und ließen den alten Condor durch den nachwirkenden Schwung ihres Zerrens führerlos ins 'Weite gleiten. Der einäugige John sprang aufs Achterdeck und sah die beiden Boote mit unheimlicher Geschwindigkeit in der Richtung des Hafens davondampfen. Die Spitze des Leuchtturmes, die aus dem blauen Rebelflrich am Horizont herausragte, wies ihnen den Weg. Was war das? Der alte John schüttelte den Kopf. Er dachte erst gar nicht darüber nach, denn er fühlte, daß es doch vergeblich sein würde. Er legte sich vielmehr die Frage vor, was er zu beginnen hätte, um den alten Condor an feinen Bestimmungsort zu bringen. Signale geben? Er suchte den Horizont ab. Rur die beiden Schlepper waren zu sehen, sie tanzten wie zwei Rußschalen über die Mellen und wurden alle Augenblicke von den Schaumkämmen zur Hälfte verdeckt. Auf der entgegengefehten Seite, ganz im blauen Dunste versteckt, glitt ein Kriegsschiff vorüber. Von dem war nichts zu hoffen, denn es hatte einen ganz andern Kurs und mußte jeden Augenblick wieder unter den Horizont tauchen. Also blieb als letztes Mittel Segel beisehen. Er fühlte die Pflicht, das Eigentum der Krone in Sicherheit zu bringen. Aker konnte er da nicht sofort nach dem Hafen zurückkehren? Der' Wind war dafür außerordentlich günstig. Er hatte schon den alten Condor, der in feinem Weitergleiten endlich erlahmt war, von der Seite gepackt und blies ihm scharf auf die Back» bordseite, daß er langsam wendete. Der alte John stieg in die Segelkammer, um eine Leinwand zu holen. Zuerst rollte er ein dreieckiges Stagsegel auseinander und schleift- es an die Tür. ‘ ” '■ Plötzlich stand et stille, ein Gedanke war ihm durch den Kopf geblitzt, ein Gedanke, groß und gewaltig, auch den stärksten Mann auf einen Augenblick schwindelnd zu machen. War er nicht Herr dieses Schisses? Konnte er nicht damit beginnen, was ihm beliebte? Konnte er nicht in die Welt Wen? Aus eigene Faust durch die Fluten kreuzen, die Räuber aufspüren und ergreifen? Leute, die ihm bet dem Werke helfen 15 würden, wollte er schon finden. Es flieg ihm siedend heiß zu Kopfe, und mit übermenschlicher Kraft zerrte er an der Leinwand. Der Herr des Meeres wollte er werden! Er eilte an Deck, die Talje anzuhvlen. Ehe noch fein Kopf die Höhe der Deckplanken erreicht hatte, hörte er ein eigenartiges Singen über sich. Es strich mit der Schnelle eines Gedankens über das Deck hinweg. Er kannte das Singen. Wie eine gefangene Hornisse, die sich am Fenster die schwingenden Flügel flöht. Er verfolgte den nervenreizenöen Ton mit den Augen und hörte weit in der Ferne etwas ins Wasser schlagen und sah eine Sprühwelle hoch emvorspringen. Da aber dröhnte es ihm von. der andern Seite ins Ohr, als peitschte ein Riese das Meer mit einer gewaltigen Eisen rute. Wie ein graues Gespenst, regungslos und stumm, ruhte das Kriegsschiff, das vorhin noch fast unterm Horizont lag, auf der Steuerbordseite des alten Cvndor, und eine kleine, weihe Wolke senkte sich langsam von der Höhe des Kanonendecks nach der Meeresfläche. Der alte Hohn stand wie erstarrt. Sie hatten auf den alten Eonövr geschossen!! I Das Auge quoll ihm fast aus der Höhle. Er wartete auf den zweiten Schuh. Doch sie nahmen sich da drüben offenbar Zeit. Melleicht wollten sie warten, bis der Pulverdampl das Ziel wieder völlig freigab. John aber atmete nicht. Es war, als stünde alles in ihm still, das Herz, das Mut, die Gedanken. Da erschien eine neue Rauchwolke drüben. Lautlos, ungefährlich, wie wenn ein Knabe durch ein Blasrohr ein wenig Mehl in die Luft pustet. Das aber war Befreiung für den alten John. Ein drangvolles Zittern lief über seine Riesengestalt, ein Stöhnen brach aus seiner Brust, und er sprang die Treppe hinunter. In demselben Augenblick fuhr der erste Treffer von drüben beul alten Eonbor in den morschen Bauch. Aber das hatte John überhört. Er war längst in der Pulverkammer und arbeitete, als hätte er hundert Hände. Er belud den Munitionskarven mit Pulversäcken, Zündern und Kugeln und schleppte ihn heran. Dann staute er alles mit energischen Griffen und Rucken hinter den Kanonen auf. Viermal kreischte der schwer beladene Karren herbei. Dann lud er vorsichtig und gewissenhaft das Rohr, schob es durch die Luke und faßte sicher und fest das Ziel. Gleich darauf polterte der scharfe, zerhackte Donner feines Vorderladers über das Meer. Mit Riesensätzen sprang Hohn hinauf, um die Wirkung des Schusses zu beobachten. Denn ein Treffer war's, das wußte er genau Das Kriegsschiff schwieg. Aber überall tauchten Köpfe auf, Augen bewaffneten sich mit Fernrohren. Alle auf den alten Cvndor gerichtet. John aber lieb sich nicht sehen. Er lachte wild und lud wieder. Dann lehnte er sich über seine treue Kanone und lugte scharf nach dem Panzer hinüber. Man liest ein Doot herab und beinannte *3. Don zwölf blinkenden Riemen getrieben, löste es sich bald vom Aunipfe des Kriegsschiffes und glitt eilig auf den alten Condor zu. Der einäugige John senkte das Rohr um ein weniges, visierte scharf und brannte los. Dann sprang er zur nächsten Stückpforte und sah, wie die dicke Kugel gleich einem Spielball vor dem Boot auf das Wasser schlug, im Bogen in die Höhe prallte und über die Aeberraschten hinwegsprang. Dann wurde sie von einer Welle gefressen. Das Doot hielt. Es wartete offenbar auf Signale vom Kriegsschiffe her. Der alte John lud von neuem, zielte und schätz. Jetzt war der Schuh schon besser. Das Boot geriet in starkes Schwanken. An der Signalleine des Kriegschiffes spielten die Flaggen; John sah, daß man das Doot zurückrief. Er lieh es ruhig ziehen und freute sich seines Sieges. Doch war er nicht mützig. Er lud alle Kanonen des Steuer» bords und richtete sie. Kaum war das Boot an Bord, so begannen die Kugeln des Panzers von neuem zu singen. Doch diesmal waren die Pausen kürzer, ein Schutz jagte den andern, und der alte Condor splitterte wie eine Kiste unter den wuchtigen Schlägen einer scharfen Axt. Dock- der alte John bezahlte ihnen die Schüsse mit gleicher Münze, und wenn er ihnen einige schuldig blieb, so kam es nur daher, datz er nicht mehr als zwei Arme hatte. Die Schlacht aber währte bis an den Abend. Da sank der alte Eondor und der alte John mit ihm. Gr hatte auf seinem Posten ausgeharrt bis an den Tod und noch gefeuert, als er schon bis an die Knöchel im Wasser stand. I Dicht über das Meer fegte sein letzter Schuh dabin — wie ein gewaltiger Besen. Lind das Meer nahm ihn mit weitgeöffneten Armen auf, wie eine Mutter ihren von langer Fahrt zurückgekehrten Sohn. Der Kapitän des Panzerkreuzers aber sandte am nächsten Morgen an Seine Exzellenz den Marineminister eine Depesche. Darin waren die Worte zu lesen: „Geschütze haben sich durchaus bewährt, Cvndor wurde mit neunundfünfzig Schutz innerhalb vierzig Minuten zum Sinken gebracht. Er selbst gab ab achtzehn Schutz. Offenbar ein Verrückter an Bord, Rettungsversuch unmöglich, da er auch auf das Boot schoß. Er ist mit dem Condor gesunken. Unser Materialschaden ist nicht unbedeutend." Der starke Mann. Deutsche Posse aus dem Jahre 1920. Von Erich Scheurmann*). l. Auftritt. Kasper. Michel. K a s p e r (im Lachkrampf, sich den Bauch haltend): Ha hahaha! Hahaha haha! — — Oha! Oohaa! Hahahaha! Herrgott, sag's kein' Menschen! — Sieht der aus! Sieht der aus! — — Ich kann nicht mehr. Michel (kommt, an den Händen mit einer Kette gefesselt, einen großen schwarzpunktiecten Schlips um den Hals, der ihm bis auf die Füße hängt): Ra, Kasper, was feixt du denn so? Kasper (Michel betrachtend): Michel, mir platzt der Bauch Michel, Mensch, Lu siehst gar zu ulkig aus. Michel: Alkig? — Hast du denn kein Mitleid mit mir? Kasper: Reeee — die hellste Mitfreude, wie du stehst. — — Mensch, seit wann trägst du denn deine Ahrkette um die Handgelenke gebunden? Michel: Das haben John Bull und Marianne getan. Kasper: Was? — Das hat Mariechens Bulle getan? — Michel — he! — Du hast ihn wohl am Bart gekitzelt? Waaas? Hast ja 'n lila und tschitscherin-grünes Auge. Michel (weinerlich): Da solltest du erst meinen Hintern sehen! Der leuchtet wie ein Regenbogen. Kasper: Danke bestens! (Auf den Schlips beutend): Aber, Michel, sag, was hast Lu denn da für eine kostbare Deteraneir- schärpe um? Michel: Veteranenschärpe? — Das ist mein Schlips. Kasper: Ein nobler Krawatten. Michel (den Hals drehend): Gr würgt mich. Willst du ihn mir nicht abmachen, Kasper. Kasper: Ree, Michel, der steht dir grotzartig. Grovotz- artig! — Aber sag, wer hat dir das Ding ungehängt? Michel: Mr. Wilson. Kasper: Mr. Wilson? — Well I see. — Also rin amerikanischer Schlips. — Und die schönen Punkte darauf. Mutz doch mal zählen: — Eins — zwei — drei — vier (zählt immer schneller) — fünf — sechs — sieben — acht — neun — zehn — elf — zwölf — dreizehn — vierzehn. Vierzehn schöne, fette Punkte. Michel: Ja, Kasper, die vierzehn Punkte haben auch mich verführt. Sieh, Kasper, ich bin nur ein ganz einfacher, ehrlicher Geist. And der Mr. Wilson hat solange geredet und - gehandelt und mir den Schlips aufgeredet, bis ich es selber glaubte, dieser Schlips mit 6ien vierzehn Punkten müsse mir ausgezeichnet zu Gesicht stehen. Kasper: Das tut er auch, Michel, du siehst aus wie 'n Pfingstochse. Michel: Der zur Schlachtbank geführt wird Kasper, du bist ein herzloser Spötter. Kasper: Michel, Freund, was treibst du dich herum und wen suchst du? Michel: O Kasper, ich suche Len starken Mann. Kasper: Den starken Mann? Michel: Ja. Kasper: Der bin ich! Michel: Ich su-He jemanden, der mir den Schlips abbindet und die Kette. Kasper: Ha, Las möchtest du wohl. Ra, Michel, wir zwei sind ja immer gute Freunde gewesen. Was versprichst du mir, wenn ich dich freimache? Michel: Den Orden Pour le merite. Kasper: Puren Meerrettich? Michel: Kasper, ich glaube, Lu traust dir zuviel zu. Kasper: Ranana? — Soll ich dir etwa meinen Biceps zu fühlen geben? Weißt du nicht, Latz ich bei meinem letzten Aufenthalt in Reuyork Len Ringweltmeisterschaftsnegerboxer Dombo umgeblasen habe? Amgeblasen wie 'n Zahnstocher? — •) Im „Papalagi" ließ, wie unsere Leser wissen, Scheurmann einen Südseeinsulaner treffende und ungemein heiter wirkende Betrachtungen über die westländische Kultur anstellen, und in einem neuen Büchlein „Reue Kasperstücke" (Felsen-Verlag, Buchenbach-Baden) bringt er sehr gelungene Proben eines anders gearteten herzhaften HumvrS, womit er dem alten Puppentheater neues Blut -»führt. 16 Weiht du nicht. Dub ich jedes afrikanische Krokodil durchbreche wie einen faulen Rettich? Michel: Kasper, das ist alles gut und schön. Doch ich trabe da zwei Aufpasser hinter mir, die sind stärker als du. Dor denen nimm dich in acht. Sobald du es versuchst, mir die Kette oder den Schlips abzubinden, werden sie dich verdreschen, sie murksen dich ab. Kasper: Oha! Dange machen gilt nicht, alter Freund. Michel: Da kommt schon der eine. II. Auftritt. Kasper. Teufel. Michel. Teufel (schleicht leise knurrend heran): Prrrrrrr! Kasper: Herrschaft! Das ist wohl 'n Senegalneger? — — Ein hübscher schwarzer Pudel. — Michel, den würd' ich mir vusftvpfen. Teufel: Prrrrrr I Prrrrrr! Kasper: Ra, mein Jung, was knurrst du denn? Teufel: Du willst Michel helfen, Kasper? Kasper: Was schert dich das? Teufel: Michel ist in meiner Hand. Seine Feinde haben mich beauftragt, über ihn zu wachen. Kasper: Abwarten, du schwarze Katze! — Michel braucht keine Leibwache, Teufel (geht gegen Kasper vor): Prrrrr! Prrrrr! Kasper: Prrrr nur, Bürschchen. Ich will dir deine Schoko- ladenhaut schon über die Ohren ziehen, wenn du frech wirst. (Kasper holt mit seiner Pritsche gewaltig aus und fegt den Teufel mit einem Schlage hinter die Bühne,) Der sah! — Da, Michel, was sagst du nun? s Michel: Ich glaube wahrhaftig, dass du der starke Mann bist. Kasper: Ra stehst km! Michel: Da kommt schon der andere, III. Auftritt. Kasper. Tod. Michel. Kasper (schwingt mutig seine Pritsche): Wir Deutschen fürcht«! Gott, sonst nichts in der Welt! Tod erscheint. Kasper: Mein Herr. Sie sind augenscheinlich bleichsüchtig. Ich empfehle Ihnen Eisenpillen und abends und morgens dreiEier. Tod: Ich wache über Michel. Kasper: Du auch? Sieh mal an. Tod: Die Feinde Michels haben mich gedungen. Kasper: Diese Bande! — — Bleicher Knabe, du wirst jetzt abtreten. Tod kommt immer näher auf Kasper zu. Kasper: Halt! Da bleiben Sie jetzt gefMigst stehen. Kopf hoch! Hände an die Hosennaht I — Ich hoffe, Sie haben Ihr Testament gemacht. (Kasper langt abermals mächtig auS und fegt den Tod mit einem Schlage hinter die Bühne.) Wuppdiil Abtreten! — Auch der säst.--Michel, was sagst du nun? Michel: Kasper, du bist der starke Mann. Kasper: Kleinigkeiten, Michel! Ich stehe toetter zu Diensten. Gibt's noch was zu schaff«!? : Michel: Ach, Kasper, jetzt kommt noch das Schwerste: das Lösc-geld. Kasper: Geld brauchst du? Kleinigkeit,Michel: machen wir. Michel: Darüber magst du mit meinem Minister verhandeln. Kasper: Was? Darüber soll«; wir- auf dem Mist Verhandeln? Michel: Mit meinem Minister. Kasper: Wo ist er? Der Mister? Michel: Dort kommt er. Kasper (pfeift): 'n bißchen munter, verehrtester Mister. IV. Auftritt. Kasper. Minister. Michel. Minister (tritt auf und nähert sich Kasper). Kasper: Mit wem habe ich die Ehre? Minister: Minister der Finanzen. Kasper: Was? Mister mit dem dicken Ranzen? Minister: Wie nennt Er selber sich? Kasper: Wer? Minister: Ich meine, tote Er heisst? Kastor: Gr hat es doch eben gesagt: Mister mit dem dicken Ranzen. Minister: Ich wünsche Seinen Namen zu wissen. Kasper: Wessen? Minister: Ihren!! Kasper: Meinen? — Ach so. Kasper Heide ich. Kasper der Starke. Minister: Sie bieten uns also Ihre Dienste an und trauen sich zu, das Löfegeld für unseren Freund Michel aufzu- « treiben und ihn Damit aus den Hände» feiner Widersacher zu befreien? Kasper: Sch anerbiete mich, Sie im steifen Arme verhungern zu lassen. Minister: Es handelt sich nicht um die Aushungerung meiner Person: es liegt vielmehr die Frage vor, wie wir die ungeheure Schuldenlast des Volkes durch neue Steuern tilgen können. Kasper: Wie wir die Last neuer Steuern tilgen können, Ganz mein Fall, Herr Mister. Minister: Ach Hnfimt. — Er soll uns Vorschläge machen, tote der Staat zu neuem Gelbe kommt. Kasper: Verstehe, versiehe: tote das Geld zum Staate kommt. Minister: Wir haben bereits alles Erdenkliche besteuert. Kasper: Verteuert. Minister: Wir haben keinen Weg und keine Möglichkeit mehr, das Lösegeld für Michel aufzutreiben. Ehr wjr dies nicht bezahlen, kann ihn kein Gott von Schlips und Kette befreien. Kasper: Mein Konto steht zu Dienst«!. Ich bin bereit, einen Scheck zugunsten Michels auszuschreiben. — Um welche Summe handelt es sich? Minister: Hundert Milliarden Goldmark. Kasper (schreit auf): Hu . . . Hu . . . Hun. . . Hundert Milliarden? — Hundert Milliarden? Aaaaa!!! (Gr schwankt und stürzt.) Michel (tritt nahe): Was ist? M i n i st e r: Shn hat der Schlag gerührt. Michel: Der — starke — Mann. Minister: Es ging über feine Kraft. Michel: Minister, Sie sehen, es hilft nichts — ich must meine Halsbinde mit den vierzehn Punkten und meine Kette geduldig ertragen. (Gehen ab.) V. Auftritt. Kasper. Kasper (nach ein«- Weile ins Publikum): Sind sie fort? Sind sie wirklich fort? — Gott sei Dank. Hundert Milliarden! — Hund«! Milliarden? — Re, ne, neee! — Tob und Teufel will ich vertreiben, aber hundert Milliarden? — nee, da hört die Gemütlichkeit auf. — Hetzt gang i und nehm a Moscht un a Servela. — Robet. (Kasper geht, „Deutschland, Deutschland über alles" singend, ab.) (Vorhang.) — Schluß. Das Aluminium und das Kupfsr. Veit der Erfindung der Zeppeline hat sich das Aluminium immer mehr als anwenbungsfähig erwiesen. Man brauchte es zu den Gerippe» der Zeppelinballons in beträchtlichen Mengen, und es war hier unentbehrlich wegen seiner Leichtigkeit (eS ist nur 2,Smal so schwer tote Wasser), die sich mit einer ausreichenden Härte (es ist etwa so hart wie ©Utter) paart. Auch sonst fand es eine ausgedehnte Anwendung in fast allen Zweigen der Industrie. Erinnert sei nur an das für die Technik wichtige Thermilverfahren, ein Verfahren zur Erzeugung hoher Lern» ßrntur; durch die Entzündung eines Gemisches aus einer Metall- »erstosfverbtndung mit zerkleinertem Aluminium brennt das Aluminium von selbst weiter und erzeugt eine Temperatur von etwa 3000 Grad. — Die Darstellung deS Aluminiums aus seinen Verbindungen (z. B. Bauxit), die sehr verbreitet in der Natur Vorkommen, ist seit beinahe 100 Jahren bekannt. Aber erst durch das Knappwerden des Kupfers nahm die Herstellung deS Aluminiums, besonders in Deutschland, beträchtlich zu, und es wurde so bekannt wie das Kupfer. Das Aluminium hat sich während des Krieges und später beinahe daS Feld erobert, Las vorher dem Kupf« eingeräumt war: es wird heutzutage in ausgedehntem Maste als elektrischer Leitungsdraht benutzt und bient insbesondere zu Wickelungen für Widerstandsspulen, für Anker von elektrischen Maschinen und Motoren usw. Man entdeckt in ihm Vorteile, die es zu einem begrüßenswerten Ersatz für eine Fülle von Kupferanwendung machen. — Sein elektrischer Widerstand ist wohl fast doppelt so K& tote der des Kupfers (beim Warmwerden ändert eS übrigens :en Widerstand nicht so stark wie das Kupfer), dafür ist eS aber dreimal so leicht tote Kupfer. Die Gewichtsersparnis kommt besonders für Hubmagnete und ähnliche Einrichtungen in Betracht. Als Leitungsdraht (Lichtleitung u. dgl.) benutzt man es wegen feiner BtMgkeit gegenüber dem Preis für Kupfer. Einer der größten Vorteile ist die Ersparnis an Jsoliermaterial, denn für viele Zwecke ersetzt die auf der Oberfläche des Aluminiums sich bildende Oxhdschicht eine Umwicklung der Drähte mit Seide und Baumwolle. Austerdem leitet eine durch besondere Oxy» dationsverfahren hergestellte Schicht die in dem Draht oder der Spule entstehende Stromwärme besser nach außen ab als die üblichen Wicklungen und sorgt so für nötige Kühlung, CH. Schrlftleitung: August Goetz. — Druck und Verlag der Vrühl'schen Äniv.^Vuch" und Steindruckerei, R. Lange, Gießen