M5 — Nr. 60 W M!'!M * niTuü KHss^s^W^U WM Boi/Wa i Ä S die W- hat Seine Faust ballte sich auf seinem Herzen. „Um Gottes willen!" Mumm nickte Frau von Moreth, während ihr Tränen die Wangen herablaufen. Graf Relendorff und Frau vou Moreth fahren sammen hinüber. ~ Seht Wort weiter sprechen sie auf der Fahrt zusam-. ineit. — — Frau von Moreth geht in Evas Zimmer, der Graf Muß nebenan warten. Düster blickte Haus-Wilhelm auf. „Ihr Vater ist da." „Ziehe dich um, Haus-Wilhelm, sonst wirft du buch Noch krank." „Ich bleibe hier." „Es ist besser, du läßt mich mit ihm etwas an Evas Bett allein." Schwerfällig erhebt er sich. „Du hast recht Mama, es ist besser — um meines Weibes willen." Schlürfend ist sein Schritt, den Kopf trägt er vornüber geneigt. Durch eine Seitentür' verschwindet er. — Goa stöhnt und wälzt sich int Bett. Der Eisbeutel, der auf der Stirn gelegen, fällt mit dumpfem Schlag auf den Boden. Frau t)on_ Moreth hebt ihn auf und setzt sich ans Bett. Sie weiß, Eva hat Nervenfieber. Der Diener hätte es ihr beim Aus steigen aus dem Wagen nicht sagen brauchen. Die heißen Hände ihrer Schwiegertochter nimmt sie in die ihren. Da wird die Arme ruhiger. Letse erhebt sich Frau von Moreth ttnd winkt den Grafen itts Zimmer. „Was fehlt ihr dann?" „Sie ist fertig mit ihren Nerven. Hohes Fieber sich eingestellt," antwortete Frau von Moreth. Der Graf sieht sie von der Seite an. Hochaufgerichtet sitzt fie im Wagen, die Mundwinkel hättgen ihr in verbissenem Schmerze herab, ihr Blick starrt geradeaus. frauenüebe. Roman von Horst Bo dem er. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Graf Relendorff war nicht wenig erstaunt, als sich Frau von Moreth bei ihm melden ließ. Natürlich war Hans-Wilhelm wieder einmal eine fatale Geschichte zu- gestoß-eu. Fast erfüllte es ihn mit Befriedigung. Er ging ihr entgegen. „Gnädige Frau, feien Sie herzlich willkommen!" Sie übersah seine ausgestreckte Hand. „Kommen Sie, bitte, sofort mit mir. Eva ist schwer krank!" Der nimmt auf dem Stuhle Platz, auf welchem Haus- Wilhelm soeben noch gesessen; er versucht in den Zügen seiner Tochter zu lesen, und in diesem Moment kreischt sie laut auf und will heraus Ms dem Bett. „Papa, schieß nicht! Es ist ja Hans-Wilhelm!" Eilten Stich gibt es deut Grafen ins Herz. Mit Frau von Moreth drückt er sie sanft in die Kissen. Aber es kommt noch viel ärger. Auf einmal fängt Eva an, höhnisch zu lachen. „So ist's recht, laß 'dich nicht unterkriegen, Hans- Wilhelm! Schlag zu, und wenn er zehnmal mein Vater ist!" Und während er bleich uttb entsetzt an die Wand V melt, sagt Frau von Moreth leise: „Das arme Kind!" Mit zitternden Kniett komutt der Graf an das Bett und beugt sich über die Fiebernde. „Eva, erkennst du mich? Papa ist La, er tut doch Hans-Wilhelm nichts." Aber die Kranke wendet nur Leu Kopf stöhnend zur Seite. Seife fragt er Frau vou Moreth: „Wo ist Hans-Wilhelm denn?" „Ich habe ihn hinausgeschickt — es ist besser so," entgegnete sie kühl. „Sobald es irgend geht, muß fie ius Krankenhaus, damit die Aerzte ihr stündig zur Seite stehen." Da tritt Frau von Moreth die Galle ins Blut. „Vorläufig ist es unnötig und dann erlaubt es mein Sohn, der hier Herr ist und Evas Mann, sicherlich nicht." „Aber ich bitte Sie, gnädigste Frau, mein Kind wird eine lange Rekonvaleszenz haben." „Gewiß, Graf — fals wir fie überhaupt über den Berg bringen." „Gerade deshalb bedarf es der sorgfältigsten Ueber- wachung." Frau von Moreth sieht mit hochgezogeuen Augenbrauen den Grafen an; in ihrem Inneren wütet es. „Der beste Arzt werden Sie selbst fein, Graf, das sollten Sie nachgerade wissen." „Ich?" Frau von Moreth ist nicht mehr weit entfernt, die Fassung zu verlieren. Stellt sich der Graf nur so oder hat er kein Verständnis für die Lage? Mit verhaltenem Grimme sagte sie: „Passiert ein Unglück, so trifft mir Sie die Schuld!" „Mich?" Nun ist es aus mit ihrer Selbstb eherrschung. „Allerdings! Glauben Sie denn, M>a hätte nicht entsetzlich gelitten durch die Behandlung, die Sie meinem Sohne haben angedeihen lassen? — Sie waren, mit einfachem Wort gesagt: brutal!" Der Graf erkennt Frau vou Moreth gar nicht wieder; aber er ist ein viel zu harter Kopf, nachzugeben.. 198 fett? Sre tr und Warten Er mutzte zugeben: ein wenig ist ein jeder Egoist, slbst ich, und das hatte er doch immer nur in sehr be- chranktem Maße sein wollen. Denn — man mußte es zsm Grafen lassen — unternahm er etwas' Neues, so ’ egte er sich stets die Frage vor: ist das auch ein BorteU N die, die Gott mir anvertraut? Nahm es wunder, ivenn eine Leute voll Ehrfurcht und DanWarkeit zu ihm ansblick- :en? Sie wohnten in autgebauten Häusern, hatten Feld Warten und die höchsten Löhlire bezahlte er auch> in her ganzen Gegend. Freilich — der Grandseigneur b-lieb^ er wnen gegenüber immer, aber das imponierte und hielt die Leute in Zucht und Ordnung. Er hatte Neider und Feinde Mwitz. aber die langten nicht herauf MI zu seiner stzolzsn Hohe, die noch einfamsr geworden, feit Eva Wn „Die Tatsachen sind ost brutal und — an wem brutaler fiehandslt ist, an meiner Tochter oder an mir, ist noch ehr die Frage." tL ,, „Nicht dem Alter, der Jugend gehört dre Zukunft. Die auf die richtigen Wege zu leiten mit Geduld, Sanftmut und Nachsicht, das ist unsere Pflicht!" t Da krampfen sich Evas Hände in die Bettdecke, durch ihren Körper geht ein Beben; sie schreit: „Haus-Wilhelm, verlaß mich nicht, fahr' nicht zur ^agd — bitte, bitte, bitte!" Den Schluß des Satzes bringt sie nur wrmmernd heraus. . . „Nun? Sagen Sie noch immer, daß ich die Schuld trage, gnädige Frau?" , , ... .. , ., „Was hat Evas Schmerz nut Ihrer L>chuldlo,igtcit zu tun?" . „Sie beugt sich über die Fiebernde, die wieder ruhiger toiXb„>-go scheinen Sie nicht zu wissen, daß Hans-Wilhelm wieder hoch gespielt hat." . Mit großen Augen sieht sie den Grasen an, dann geht ein Zucken über ihr Gesicht, aber im nächsten Augenblick hat sie sich wieder vollkommen in der Gewalt. „Das tut mir unsagbar weh. Hätten Sie die Hände über ihn gehalten, wäre das nicht geschehen." Der Graf schweigt und- denkt: Sehr bequem, die Schuld aus andere abzuwälzen! Drewei kommt in diesem Augenblick mit den Medikamenten aus der Stadt an. Frau von Moreth versorgt Eva, die bald nach einem Tranke in ruhigen Schlaf verfällt. "Der Graf sitzt schweigend und starrt zu Boden. Tausend Gedanken durchkreuzen sein Hirn. War er wirklich so schuldig? Er glaubte es nicht. Seine feste Ueberzeugimg war es auch jetzt noch, daß er nicht anders hatte handeln dürfen. Vom Durch-, schnittsmenschen war er weit entfernt, dies wußte er wohl, tzr wähnte, er betrachte die Welt von einem höheren richtigen Standpunkte. Wirkliche Freunde besaß er kaum und doch hatte ihn der Grafenverband Pommerns einstimmig in Vas Herrenhaus abgeordnet, weil er den Dingen eben vbjektiv gegenüberzustehen pflegte. IN wirtschaftlichen Fragen galt er für eine Autorität und die standen momen- tan im Vordergründe. Seiner Scholle hatte er abgerungen, was nur herauszuholen war, nichts blieb bei ihm unbenutzt. Den Freuden des Lebens wurde er früh ein Fremder; er schätzte die Menschen nach ihrem Pflichtbewußtsein und das fehlte nach seiner Ansicht Hans-Wilhelm vollkommen. Wenn er in der ersten Zeit mit starker Hand in Moreth Angriff, nun, so war es eben das Neue, das seinen Schwiegersohn fesselte; für den war es! auch nur das Spiel, dem mau nachgeht, solange es Spaß macht. Und- ihm schien Hs, dies Vergnügen sei schon zu Ende, denn Hans-Wilhelm bedurfte bereits wieder neuer Aufregungen, um das Leven lebenswert zu finden. Und die in erster Linie darunter litt, die hieß Eva Relendovfs. Grund genug für den Vater, um mit einem! solchen Manne nichts zu tun zu haben. Nun machte ihm auch noch Frau von Moreth! Vorwürfe! Von keiner anderen hätten sie ihn tiefer berührt, denn er war kühl bis ins Herz: hinein und gerade deshalb! geeignet, zu den Männern zu gehören, die die Geschichte Machen. In unserer Zeit tvändte man sich ja leider Gottes saft ausnahmslos Hitzköpfen und Kopffechtern zu, die ihr Steckenpferd ritten. Aber eine Stelle in seinem alten Herzen war empfindlich geblieben; er, der gesetzte Mann, hatte immer noch nicht ganz überwunden, daß ihn Agathe von Moreth einst ausgeschlagen hatte. Verlässen. Er meinte zu fühlen, nun, wo fein Kind krank lag auf den "Tod, würden sie doch hinaufreichen können! bis zu ihm mit dem Vorwurfe: er hat Moreths gejagt, bis das Einzigste, was ihm Gott gelassen, auf der Strecke liegen geblieben ist. Und diesen Gedanken wurde er nicht wieder los, so sehr er sich dagegen sträubte. Da machte er zum ersten Male seit vielen Jahren Konzessionen an die Welt, lieber sein Fleisch und Blut sollte sie nicht rechnen mit ihm, das hätte er nicht ertragen. „Eva ist ruhiger geworden. Wo ist Leun eigentlich Hans- Wilhelm? Ich möchte ihn gern sprechen." Und wieder zuckten Frau von Moreths Mundwinkel. „Ans meinen Wunsch, Graf, verzichtet er darauf, Sie zu sehen, bis Sie ihn in Glosfow empfangen." Alles andere hätte er erwartet, nur diese Antwort nicht. Einige Augenblicke ist er sprachlos, dann steigen ihm bittere Worte die Kehle herauf. „Also, das ist der Dank!" oMewiß f— ein Herr von Moreth war Ihnen zu großem Dank verpflichtet. Tas gibt Ihnen aber nicht das Recht, auf ihm herumzutreten zum Gespött des ganzen Kreises — noch dazu, wenn er Ihr Schwiegersohn ist." „Sehr gegen meinen Willen." Der Gras erhebt sich; er ist empört. Er machte eine stumme Verbeugung, wirft noch einen langen Blick auf sein krankes Kind und entfernt sich. Frau von Moreth geht an die Nebentür und winkt Hans-Wilhelm herein. „Wo ist er?" „Ich habe Ihn nach Hanse geschickt. Frage jetzt nichts! weiter!" . Er kennt feine Mutter zu gut. Wenn sie so starr zuw Fenster hinaussieht, ist nichts mit ihr anzufangen — und bann, seine arme Eva ist ja schwer krank. Gegen Abend kommt der Graf noch einmal und bringt die Pflegerin mit. „Hm, es scheint sich besser zu machen, als ich dachte." „Wirklich?" „Nur Ruhe! Die Gefahr ist noch lange nicht vorüber." Mit der barmherzigen Schwester wacht Hans-Wilhelm! die Nacht durch, die Mutter liegt nebenan auf dem Sofa. Sie kommt aber alle Augenblicke, um nach der Schwiegertochter zu sehen. Es war eine schwere Nacht. Eva phantasierte stundenlang und mußte oft mit Gewalt im Bett zurückgehalten werden. —■— ■— Auch in Graf Releudorffs Arbeitszimmer erlischt in dieser Nacht das Licht nicht; sein Inneres ist in gewaltigem Aufruhr, die Vaterliebe ringt mit feinen Lebensanschauungen, und die tragen doch schließlich den Sieg davon. Bei Tagesgrauen schickt er einen Boten hinüber nach Moreth und läßt anfragen, wie die Nacht gewesen. Die Antwort ist kurz und bündig. „Schlecht!" Hans-Wilhelm erhält aber keine Aufforderung, ihm! in Glosfow selbst Bericht zu erstatten. (Fortsetzung folgt.) Alt-Laubach und seine Vewohner. Von Pfarrer Nebel zn Lanbach. (Fortsetzung.) Wie sah es aber sonst in Laubach aus? Nun, wir haben alte Stadtteile, die noch heute ziemlich geradeso aussehen, >vie vor einigen 100 Iahten, so namentlich die „Lipp" imb das' „Grüne Meer". Hier haben wir einige prächtige alte Häuser, die, wenn sie, wie das „Amtshaus", würdig hergestellt wären, wahre Sehenswürdigkeiten darstellen würden. Durch ganz Alt-Laubach zog sich al8' Hauptverkehrsader vorn! Obertor zum Untertor die Langgasse, in Obere und Untere Lcmg- gasse zerfallend. Ungefähr in ihrer Mitte setzen wir den alten Engelsbrunnen, einen immerfließenden Brunnen mir vier Röhren, dessen steinerner Brunnenstock von einem Engel gekrönt wird, det in seinen Händen das Stadtwappen von Laubach trügt, einen gelb-blanen Schild mit einem blau-gelben Löwen. Uebrigens ist das älteste Wappen vyn Laubach, das Prof. Röschen in einet Urkunde int Gräflichen Archiv von 1427 entdeckt Hat, ein sogenanntes redendes, d. h. es erklärt den Namen, es stellt nämlich einen fließenden Bach und Bäuwe dar. Au einer Urkunde von 1561 zeigt das Staotsiegel nur den Solmser Löwen, wenig Jahre darauf wird ein noch auf der Bürgermeisterei ausbewahrtes Petschaft angeschafft, das einen Engel als Schildhalter zergt und — 199 — fo Tennen wir das Laubacher Stadtwappeu noch Heute. Dem EngelZbrunneu gegenüber liegt der große Lindenplatz. Auf ihm stand, wie ein Stadtplan int Städtischen Archiv von 1755 zeigt, eine Linde. Vielleicht hat auch das an ihm liegende, einem Gräflichen Rat von Linde gehörige Haus (jetzt Uhrmacher Enders und 'Bäcker Göbel gehörig) ihm mit seinen Namen gegeben. Ans ihm befand sich das Rathaus, das leider etwa 1853 abgerissen wurde, von dem sich aber ein farbiges Bild auf dem jetzigen Rathaus befindet. Nach diesen! Bild war es ein stattlicher Holzbau, freilich zuletzt übertüncht, mit einem unverhältnismäßig hohen Dachreiter. In diesem hing das Armesünderglöckchen. Auch eine Uhr befand sich am Rathaus. Glocke und Uhr wurden beim Abbruch des Rathauses nach Weickartshain verkauft. Im Oberstork befand sich ein Saal, in welchem alle Festlichkeiten gefeiert wurden, so auch von der Blasiusgesellschaft, einer Wie;enbau- genosseilschaft, die ihren Ursprung von der Zeit des Unterganges des Torfes Baumkirchen hinter Freienseen nm 1400 und der Uebersiedelung ihrer Bewohner nach Laubach herschreibt. Die Weiber machten zu diesem Jahrestag in den Backhäusern die Braten und durften dafür auch selbst an der Mahlzeit mit teil« nehmen. An dem Rathaus befand sich das Halseisen, an das solche, die etwas entehrendes getan hatten, gelegt wurden, zu welchem Schauspiel das Armesünderglöckchen die Bevölkerung zusammenrief. Noch früher wurden die Unglücklichen auch unter dem Schall des Glöckchens vom Stadtknecht in den Straßen zur Schau herumgeführt. Von anderen Gebäuden Att-Laubachs sei noch das Amtshaus genannt, ein prächtiger Holzbau, der kürzlich künstlerisch neu Hergestellt worden ist. Alte Leute erinnern sich noch, daß dort an Delinquenten die Prügelstrafe vollstreckt worden ist. >Es' trägt an bem Hauptbalken an seinem Giebel folgende Inschrift: Herr Gott allein, der Gnade dein, Hab ich verträumt, dies Haus gebauwt; Behüts o Gott Vor aller Not. Der Segen dein Mög allzeit sein. Mit Jung und Mt, So mannigfalt In biefem' Haus gehn ein und aus. Leider findet sich keine Jahreszahl; doch zahlt es sicher feine 300 Jahre. Um dieses Haus entspann sich einst ein drolliger Streit, zur Zeit, als die Souveränität von Laubach an »Hessen übergegangen War, die Grafen aber eine Zeitlang noch gewisse Hoheitsrechte, z. B. auch am Gericht, besaßen. Tas Haus sollte ein neues Kleid bekomwen, es wurde beworfen und verputzt. Tie Ecken mürben bemalt, um Quobern vorzutäuschen. Sollten bie Quadern weiß mit roten abteilenden Strichen oder blau mit gelben abteilenden Strichen fein ? Man machte bie Ausführung in den Solmser Farben, aber auf Protest Hessens mußten sie übertüncht Und in den hessischen Farben ausgeführt werden. Bis zur Herstellung im1 vorigen Jakfte sah man noch bie hessischen Quadern. In bem Amtshaus war es, nach bem Glauben der Ult- Laubacher nicht recht geheuer. ®in Mann in gelben Stiefeln und schwarzem Hut ging darin um, mauerte dort. Als' dieser „Gelb- stiefel" es den Bemohnern des Hauses zu arg trieb, ließ man zwei Geisterbanner aus der Stadt komNien (deren einer der Vater eines erst voriges Jahr gestorbenen Mannes war), welche ihr „Gesan" machten und mit Besen das Haus von oben bis unten kehrten, darauf an die Haustür einen Sack hielten, in den der „Gelbstiefel" hineingekehrt und so in den Wald, und zwar in den Enlengraben getragen wurde. Dort band män den Sack auf und ließ den „Gelbstiefel" los. Nun wanert er im Eulengraben, und wenn inan abends dort geht, gibts als Patsche. Ich weiß aber nicht, ob einer der jetzt lebenden Laubacher noch eine solche Patsche bekommen Hat. Es fei hier gleich noch einiges von den Geister- und Hexenglauben der Mt-Laubacher gefügt. Sie sahen Dinge, von denen mir nüchterne Leute heute nichts mehr wahrnehmen. 'Sanft weidete der Laubacher Schäfer seine Herde beim „Mten Keller". Hier lag das ettoa 1400 ausgegangene Dorf Hartmannshausen. Bis vor Turäem war von ihm noch ein alter Keller zu sehen, heute ist es nur noch ein großes Loch. Nicht weit davon, aber schon auf Gräflichem' Gebiet, war bis' vor kurzem noch der' alte Ziehbrunnen erkennbar. Obwohl es noch sehr frülj im1 Jahr war, sah der Schäfer -eine Schlüsselblume blühen. Er pflückte sie ab und steckte sie an seinen Hut. Ta stand mit einemmal eine weiße Frau vor ihm, die ihm zu folgen tointie. Beim „Alten Keller" sah £r eine Tür, die er bisher noch nie wahrgenom'men hatte. Er folgte der weißen Frau und siehe, in bem Keller lag alles voll Gelb, unb er durfte sich davon einstecken, so viel er wollte. Ms er herauSgehen wollte, rief die Fran ihm zu: „Vergiß bas beste nicht!" Er verstand aber nicht, was das heißen sollte. Sie meinte aber den Schlüssel, der von inwendig steckte. Hätte er den mitgenommen, so würde er bie Tür immer wieder gefunden haben und hätte sich im'mer wieder Geld holen können. Zur Zeit der Grnmmeternte ging vor ungefähr 150 Jahren ein Bauer mit seinen Ochsen zum Pflügen. Da der Knecht krank jtnb eS mondhell war, wollte er bis um 10 Uhr, wo bie Tore geschlossen wurden, bleiben. Er bestellte sich deshalb von seiner Frau das Wendessen aufs Feld. Es bestand aus Schnitzsuppe und Pfannkuchen. Er würde bis zürn Torschluß nicht fertig, und da kr den Kreuzer für das Oeffnen des Tors scheute, beschloß er, mit feinem Gespann draußen zu übernachten. Im Schutz des Siechhauses, das beim Friedhof stand, setzte er sich nieder und schlief ein. Um Mitternacht wachte er auf und sah, wie alle Gräber sich öffneten und die weiße Schar der Toten, Ehie sei Gott in der Höhe! singend, nach der langen Wiese zu zog. Plötzlich, mit dem Schlag 12 Uhr, war mit -großem Gepolter alles vorbei. Ein Schauder überlief den Manu und am Morgen, sobald das Tor geöffnet war, eilte er nach ^Haus, erzählte seiner Frau, was er gesehen, legte sich ins Bett und sagte: „Ich muß sterben." Nach acht Tagen war er tot. Vor feinem Tode riet er seiner Frau, sie solle nicht ivieber heiraten, sonberu sich einen Knecht nehmen, bis bas einzige Töchterchen herangewachsen sei und mit feiner Verheiratung wieder ein Mann ins Haus komme. Ja, er nannte auch den Mann, den sie als' Knecht dingen solle'. Dieser diente jahrelang treu unb bekam jedes Jahr zu seinem Lohn 1 fl. zugelegt, und als er sich verheiratete, bie beste Kuh aus bem Stall als Hochzeitsgeschenk. In bet Kirche sah man zuweilen einen alten Pfarrer vom gräflichen Stuhl zur Sakristei gehen. Einst ging er wieder burch bie Kirche, als gerade nach bem Nachmittagsgottesdieust der Pfarrer vor dem' Mtar stand. Um die Anmeldungen für bas nächste Äbend- mähl entgegenzunehmen. Er folgte der Erscheinung nach, und seitdem ist der alte Pfarrer nicht mehr gesehen worden. Wahr- scheinlich ist der Pfarrer der alte, ehrwürdige Konsistorialrat Heusinger, von dem' folgende Geschichte erzählt wird. Nach feinem Tode kam ein neuer Pfarrer, der auch dem neuen Glauben huldigte. Eines Nachmittags in der Katechismüslehre suchte er den Jünglingen zu beweisen, daß Jesus Christus nicht Gottes Sohn, sondern der Weise von Nazareth sei. Aber als er am Schluß fragte: „Also, wer war Jesus' Christus?" erhielt er die alte Antwort aus Luthers Katechismus': „Ich glaube, daß Jesus Christus', wahrhafter Gott ustv." Darauf habe er entrüstet dem Knaben eine Ohrfeige gegeben. In diesem Augenblick sei im Gräflichen Stuhl der alte Pfarrer Heusinger erschienen unb habe eine drohende Handbewegung in die Kirche hineingemächt. Daß. es um bif Kirche herum, auf dem alten Friedhof, nicht geheuer ist, nimmt uns nicht Wunder. Ms bis vor wenig Jahren zwischen Kirche unb Mauer der Friedrichsburg noch das Leiterhäuschen stand, wagten in der Dunkelheit viele nicht mehr dort vorbei zü gehen, denn dort sollte ein großer schwarzer Hund umgehen. Vielleicht scheut sich heute noch m'ancher, bei Dunkelheit hier zu gehen. Unb in dem Pfarrhof soll sich zeitweilig ein Kalb nut Kette sehen und Hören lassen. Auch geht im Schloß eine weiße Frau um, zum letztenmal soll sie einem vor etwa 15 Jahren verstorbenen Glied des Gräflichen Hauses erschienen sein. Auch spntt es in einem Zimmer des Schlosses, im sogenannten Kadelzimmer, nach einem: früheren Koch Kabel genannt. Da wird des Nachts alles durchs einander geworfen, bie Decken und- Kissen aus: dem Bett, auch der Gast, der im' Bett liegt. Daß es in der Nähe des Galgens nicht geheuer war, läßt sich denken. Mancher hat da, ivo der Weg nach Ruppertsburg' durch das Wälbchen führt, einen Mann ohne Kopf gesehen. Solcher kopflosen Männer, die durch ihr plötzliches Erscheinen erschreckten, hüt es übrigens auch noch an anderen Plätzen gegeben, so in der Aeppelsbach, in den Wiesen, wo jetzt an der Schottener Straße das Häuschen des Straßenwärters steht. Er trug gelbe Stiefel, ebenso wie der kopflose Manst in der Steinbach. Diesen hat zum' letztenmal eine noch jetzt lebende alte Fran als junges Mädchen gesehen. Sie wollte in der Steinbach eine Last Gras Holen, mit einemmal Land der Gelbstiefel vor ihr. Entsetzt ließ sie ihren Sack im Stich Uno lief nach Haus'. Zwischen Äaubach.und Ruppertsburg, von der Straße links nach der Frickrichshütte zu, lag das ebenfalls um 1400 ausgegangene Dorf Lauternbach, wonach noch heute verschiedene Gewanne ihren Namtzn haben. Dort ging in Mondscheinnächten ein Mann um, der Grenzsteine versetzt hatte und nun zur Strafe mit dem Grenzstein „mauern" mußte. Einst kam Nachts ein Laubacher, der in Ruppertsburg gewesen war, des Wegs daher. Und sah eine Gestalt, bie einen schweren Stein auf der Schulter trug und rief: „Wo setz ich en nur he, wo setz ich en nur he?" Der Laubacher aber rief beherzt: „Ei du en doch da he, wo den hergeholt host". „Ei, darauf hab ich ja schon lang gewart," erwiderte der andere und banrnit war er erlöst und für immex verschwunden. Andere, die Grenzsteine versetzt hatten, müßten zur Strafe dafür „gläu gi", glühend gehen, Und mancher hat . als Nachts e gläu Männche gesehen. Feldgeschworene aber, die falsch gemessen hatten, die Raureschläjer, Ruthenschläaer, fanden ebeiisalls im Grab feine Ruhe, und müssen nun immerfort messen. So hat inan z. B. auf dem Stelzenberg' öfters einen messen' sehen. Unb in der Kor soll ein alter Bür germ'eisteü-umgehen und messen. Ueberhaupt kehrten die Menschen nach ihrem: Tod g'ern an die Stätten ihres Frevels oder auch ihrer gewohnten Tätigkeit zurück. Ein Selbstmörder „wanerte" in seinem Hause, welches deshalb schwer verkäuflich war. Sv „wanert" int Walddistrikt „Zwil- lingsseife" ein alter Förster, und im: „Tiergarten" der frühere Förster M. Eine eigene Sache war es auch mit dem Irrlicht oder Irrwisch. Wenn man einen Irrwisch sah, durfte man nicht sagen: „Irrwisch leucht wie Hawerstrotz, komüt ean schmeiß mich blitzeblo." Einst aber droschen drei Laubacher, die als Drescher gegangen waren, in der Äetterau. _ Es war noch dunkler Morgen, da sahen sie vor der Scheuer einen Irrwisch, Zwei 200 der Drescher beredeten den dritten, der ein etioas einfältiger Mensch war, dazu, zn rufen: „Irrwisch leucht wie Hawerstroh, komm ernt schmeiß mich blitzeblo". ,/Ean wäi ich des fad, do krag ich »wer drei SchM" erzählte hernach der Gefoppte. Das Irrlicht nannte man nuch das Geld-Feuer. Man nrnfpe ihm nachgehen und die Kohlen sammeln, diese wurden in der Tasche zu Geld. (Fortsetzung folgt.) Wa§ -Le Lschatüldscha-Armee erduldete. Erst in künftigen Zeiten, wenn die Statistik die Geheimnisse des Balkankrieges erhellen Mag, wird die Welt einen wirklichen Einblick in dm Umfang der Leiden gewinnen, die die Tschataldscha- Armee in dm letzten Wochen und Monaten erdulden muhte und die beinahe die Schrecken der offenen Feldschilacht in dm Schatten stellen. Der in Konstantinopel weilende Italiener R. Larco hat von vielen türkischm Offizieren, die auf einige Tage nach der Hauptstadt beurlaubt waren, Einzelheiten erfahren, die er jetzt im Corriere della Sera veröffentlicht und die ein wahrhaft erschütterndes Bild von den Leiden und Opfern der Soldaten enthüllen. ... Die ganzen Wintermvrmte über standen sich die Tschataldscha- Armee und das bulgarische Heer gegenüber. Es war leicht, in den Herbstmvnatm Gräben und Verschanzungen auszuheben; nnb sie mochten auch gegen die Geschosse des Feindes Schutz gewähren, nicht aber gegen die vernichtende Gewalt des unbarmherzigen Winters. Denn schnell verwandelte der Regen die Gräben und Schanzen in wahre Folterkammern, füHte sie mit Wasser und Lehm, und in diesen Sümpfen verbrachten die Trittchen nun Tag um Tag, fast bis an die Knie in Wasser und Schlamm stehmd. Was nutzte es, daß man diese Sümpfe zuzuschütten versuchte, daß man Steine, Reisig und Aeste herbeischleppte, um in ihnen wenigstens gehm zu Können! Die benachbarten Waldungen wurden mit Axt und Säge geplündert, mitten in die Gräben legte man Baumstämme, um eilten Halt für die Füße zit finden. Aber neue Regenmengen gingen nieder und vernichteten immer wieder die Früchte dieser Arbeit. Mit der Zeit begannen die Truppen die Verschan- zunaen mit hastig erbauten Dächern zu versehen, aber gegen das Wasser, den Wind und die Kälte blieb der Kampf vergebens. Schon im November begannen die Leiden, die berüchtigten Herbststürme kamen, von Tag zu Tag wuchsen die vom Himmel herabströmenden Wafserrnengen: doch die Soldaten mußten ausharren, kauerten Tag uM Tag vor Kälte zitternd und bis auf die Haut durchnäßt im Winde und konnten kaum rwch ihre Gewehre umklammern. Die Proviantwagen blieben int Schlamme stecken, es war nicht möglich, sie durch Menschenkraft weiter zu bewegen, Pferde versanken bis an die Brust in die überall sich bildenden Moräste; und ost waren die verzweifelten Anstrengungen, die diese frierenden, von Lehm und Schlamm unkenntlich gemachten Menschen unternahmen, vergeblich. Und doch war diese Leidenszeit nur ein Vorspiel zu dem, was kommen sollte, zum Winter. Mrt ihm hielt stumm und unerbittlich der weiße Tod in die Gräben und Schanzen an der Tschataldscha- Linie seinen Einzug. Vom Schwarzen Meer herüber kamen die schneidenden Eiswinde, Nacht um Nacht erstarrte die Erde: und dann kam der Schnee und deckte alles mit seinem weißen Leichentuch. Immer tiefer versanken die Lagerstellen zwischen diesen weißen Gebirgen, immer größer wurde die Zahl der Menschenopfer. Man sah sich genötigt, den erschöpften Soldaten die Ruhezeit noch zu verkürzen, indem man die Vorposten und Wachttruppen stündlich ablöste. Mer keiner dieser schaurigen Wintermorgen dämmerte herauf, ohne daß Man dort draußen aus dem Schnee schwarze Gestalten auflas: Vorposten, Wachen und Soldaten, die erfroren waren. Und wen der weiße Tod verschonte, der sah sich langsam dahinsiechen. Tie Qualen und Entbehrungen dieses Winters machten sich an jedem Einzelnen fühlbar, von Tag zu Tag wurde Wan Matter, spürte, wie die Körperkräfte abnahmen und der äußerste Aufwand an Willenskraft keinen Ersatz bot. Tie Gesichter der Soldaten, die hier mit der Kälte und der Feuchtigkeit ein wortloses stummes Ringen durchlitten, nahmen mit der Zeit einen seltsam stumpfen, gleichgültigen und mutlosen Ausdruck an. Die geschwächten Körper boten deM Frost keinen Widerstand mehr; an den Füßen begann es, sie erstarrten, die Haut löste sich vom Fletsche: und dann kam der Augenblick, da jeder Schritt immög- nch geworden war. Jede Woche Mußten Hunderte und dann Tausende solcher Unglücklichen aus der Front entfernt werden; ite waren kampfunfähig geworden, Menschen, von denen kein Opfer Mehr zu fordern war. Ms die Ambulanzen überfüllt waren, begann man die Ueberzähligen nach Konstantinopel zu schaffen. Tort konnte man tn den späten Abendstunden und zur Nachtzeit, wenn die Straßen leer waren, den geisterhaften Zug dieser Aermsten ^"derztehen tehen: abgemagerte Gesellen mit trostlos dreinblickeu- den Augen, dte Man nach Kräften den Augen der Bevölkerung ent- zoguud möglichst unauffällig ht den Baracken und Krankenhäusern verbarg, rüdes Konstantinopel Karneval feierte - n H es noch unmöglich, die Zahl dieser Opfer des Winters sestzustellen, aber m erngew.'ihteu Kreisen ist es kein Geheimnis, daß Wett über 20000 Maun der Dschataldscha-Armee ass Opfer des Winters ans der Frorst kampfunfähig in die Lazarette überführt werden mußten. Vorher hatte die Cholera ihre 25 000 Menschen dahingerafft. Der Winter vollendet, was sie nicht öerp mochte. Wenn dereinst die Einzelheiten und die Zahlen über diesest Winter an der Tschataldfcha-Linie bekannt werden, wird die MensG- hett erschüttert diese grauenvollen Ziffern lesen, die von den Opfern erzählen, die diese unglückliche Armee im Kampfe mit höheren Gewalten ihrem Baterlande bringen mußte. vermachtes. * D i e Beredsamkeit des Taubstummen. Vor den Madrider Gerichten wird in diesen Tagen ein Prozeß verhandelt, bei dem der GerichtSsaal einen ungewöhnlichen Anblick bietet. Es handelt sich zwar um einen einfachen Ehescheidmigs- prozeß, aber alle Beteiligten, der Ankläger, die Angeklagte und der Mitschuldige sowie sämtliche Zeugen, sind taubstumm. Schon die erste „Bernehmung" brachte eine Fülle von ungewohnten Zwischen» fallen unb der Gerichtsschreiber geriet bei der Abfassung seines Protokolles in nich' geringe Verzweiflung, da von der Vernehmung wirklich wenig zu „vernehmen" war. In aller Eile ließ das Gericht eine Anzahl Lehrer von der Taubstummenanstalt komme», die dann als Dolmetscher fungierten und die Gebärdensprache der Prozeßbeteiligten übersetzten. Dabei kam es zu einer Aussage, die fast tragikomisch anmuten mußte, wenn man die heftigen und seltsamen Gesten beobachtete, mit denen die Taubstummen ihre Redekämpfe vor Gericht auSzntragen suchten. Als man die Angeklagte fragte, wodurch sie dazu gekommen sei, ihrem Alaune die Treue zu brechen, erklärte sie zur begreiflichen Verblüffung aller Anwesenden mit Hilfe des Dolmetschers, daß sie schließlich der „unwiderstehlichen Beredsamkeit" ihres taubstummen Liebhabers erlegen sei und daß seine „bezaubernde poetische Sprachweise" sie vollkommen fasziniert habe. Also auch die Gebärdensprache der Taubstummen unterliegt der inspirierenden Kraft der Liebe und ist schwungvoller, hinreißender Redewendtmgen unb kühner phantasievoller poetischer Gleichnisse fähig. * Suggestion. A. . .. überhaupt alles, was Adler heißt, hat bei mir den Vorzug, ich esse nur Adler-Schokolade, benutze Adler-Blei, schreibe mit Adler-Maschine auf Adler-Papier, fahre ein Adler-Rad ... — B. (spöttisch): Stehen Sie denn so unter dem Einfluß Ihrer Nase? * Klein-Els chen (das den schwerkranken Großvater besucht hat): Großmutter, Großpapa gefällt mir gar nicht. — Großmutter: Mir schon lange nicht, Kind, aber sterben tut er trotzdem nicht. Büchertisch. — Neuerscheinungen der U niv e r s a l - B i b l io - thek. Nr. 5511. 5512. Gedichte in oberbaherischer Mundart. Bon Franz von Kobell. Ausgewählt und mit einer Einleitung, Erläuterungen und einem' Wörterverzeichnis herausgegeben von Früh Gundlach. In Leinen —,80 Mk. — Nr. 5513. Ter Rubin und andere Novellen. Von Friedrich Hebbel. Inhalt: Ter Rubin. Matteo. Herr Haidvogel und feine Familie. Anna. Pauls merkwürdige Nacht. Die Kuh. 'Der Schneidermeister Nepomuk Schlägel auf der Freudenjagd. Eine Nacht im Jägerhause. — Nr. 5514. Meister Olaf. Schauspiel in fünf Aufzügen. Bon August Sttindb'erg. Einzig autorisierte, vom Autor durchgesehene Uebersetzung von E. Brausewetter. — Nr. 5515. Peter Lenz und andere Geschichten. Von Hans Ludwig Rosegger. Inhalt: Peter Lenz. Das große X. Ter Geistesblitz. Petar Srinski, der Held! 'Der Egoist. Das billige Zimmer. Der Bankraub. Der enge Rock. Reklame. Die Natur ist bankrott. — Nr. 5516. Lachende Erben und andere Novellen. Von El-Correl. Mit einem Bildnis der Verfasserin. Inhalt: Lachende Erben, lieber» m'enschen. Die Tragödie des Weibes. Im Blütenschnee. Die Nachfolgerin. Das möblierte Fräulein. Engel. — Nr. 5517 bis 5520. Die Freiheitskriege 1813—1815. Von Ludwig Häusser. Neu herausgegeben von Dr. Max Mendheint. Erster Band: Der Frühjahrsfeldzug von 1813. Mit zwei Planen. In Seinen 1,20 Mk. Inhalt: Vorwort. 'Die Erhebung in Ostpreußen. Preußens Bruch mit Napoleon. Der Feldzug im Mai 1813. Die Waffenruhe. vsrsteckrätsel. Aus jedem der folgenden Wörter sind der Reihe »ach zivei zusammeuhängende Buchstaben zu entnehmen, so daß sich daraus ein Sprichwort ergibt. Buchenwalde — Holzwolle - Duwal — Schiefertafel — Glühlicht — Fastnacht — Jagdhund — Wiege — Sudermann — Hand- wörterbuch. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Charade in voriger Nummer: I a p a n. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Gießet