K DMW iHtlö MDM MM r'röf L> W sg U iMJi !IM W A Die Aammenzeichen rauchen. Roman aus dem Jahre 1813 von Max Karl Böttcher-Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ein Offizier trat an Wuchers Wachtfeuer. „Du kannst reiten, hört' ich, Wintzer?" „Jawohl, Herr Hauptmann!" „Ra, Gott sei Dank, endlich einer! Kennst du noch einen, der es kann?" „Jawohl, der Freiwillige Meinig aus Heidehorst!" „Wo liegt er?" „Am übernächsten Wachtfeuer, Herr Hauptmann!" „Komm mit!" Nachdem sie den Freiwilligen Meinig gefunden hatten, denselben, den Wintzer ain gestrigen Abend getroffen und nach den Freunden gefragt, erklärte der Hauptmann die Sachlage: „Unsre Konipagnie, verstärkt durch einen Zug der vierten, liegt am weitesten rechts und hat die Aufgabe, das kleine Wäldchen dort, an welches sich ein elender Sumpf anschließ,r, besetzt zu halten und so die ganze Flanke der Armee zu sichern. Eine schwierige Aufgabe für eine Handvoll zum Tode erschöpfter Menschen! — Der Sumpf jenseits des Waldes erleichtert allerdings die Sache wesent- lich, da der Feind von dieser Seite nur durch einen Hohlweg kommen kann, der dort zwischen deir beiden Hügeln mündet. In der Nacht kam nun ein Meldereiter vom Oberkommando und meldete mir: Bei Sonnenaufgang hat eine reitende Gesechtspatrouille in die Gefilde westlich der rechten Flanke vorzudringen, um eine etwaige Annäherung des Feindes zu erkunden, der sich nach Meldung unserer Kavallerie gesammelt und durch kräftigen Zuzug gestärkt von neuem zum Vorgehen anschickt. Ich habe keine Kavallerie, mutz aber unbedingt den Befehl ausführen, also muß ich mir selbst Kavallerie bilden. — Du, Wintzer, nimmst mein Dienstpferd, und du, Meinig, meinen Reservegaul! — Aber Vorsicht! Ihr reitet am Walde hin, umreitet den Sumpf und dann erklimmt den Patz rechts neben der Schlucht — seht, die sich drüben rechts des niedrigen Gebüsches' nach Süden zu erstreckt! — Dort müßt ihr einen famosen Ausblick ins Gelände haben. Wenn ihr das Geringste vom Feinde wahrnehmt, kommt einer zurück und meldet. Der andre bleibt und beobachtet die Bewegungen des Feindes. In spätestens drei Stunden müßt ihr zurück sein. — Los!" Ptzul Wintzer verbarg sein Gewehr unter einem Busch desgleichen Weinig. Dann steckten sie die beiden Reiter- Pistolen, die ihnen ein Sergeant reichte, zu sich und bestiegen die Pferde. Des Hauptmanns Dienstpferd bäumte sich auf, und da Paul Wintzer keinen Halt in den Bügeln hatte, weil er mit seinen breiten Gamaschenstiefeln gar nicht tu die schmalen Steigbügel fahren konnte, rutschte er rückwärts vorn Pferde und fiel ins Gras. .Aber rasch entschlossen sprang er wieder auf den Gaul und zwang ihr. durch seinen Schenkeldruck zum Gehorsam. Nun ritten sie fort. Immer stiller ward es um sie. Die Stimmen des Biwaks verklangen mehr und . mehr, und nach fünf Minuten hörten sie nur noch das Raunen der Baumkronen und den Gesang der eben erwachenden Vögel. Weit, weit hinter ihnen blitzte es auf, erst zaghaft und selten, dann immer heftiger, und dazu ertönte dumpfes Surren und Brummen durch die Luft. Das kam von den Anhöhen der Sand- und Heidehügel, die ihnen gegenüberlagen. Doch nein, der Schall kam mehr seitwärts, also von ihrer eignen Geschützabteilung, die nun ihre Eisenstücke in die Reihen der wieder vor gehen de. Franzosen schleuderte. Die Sonne schien wieder zur Ruhe gehen zu wollen. Graue Nebelschleier schoben und drängten sich am Himmel, und ganz, ganz seiner Regen sickerte hernieder. „Bei solchem Nebel soll ein Mensch was sehen und erkunden," sagte Paul Wintzer und hielt sein Pferd an. Er drehte sich um und suchte seinen Kameraden. Der hatte sich weiter nach rechts gewandt und rief ihm zu: „Wintzer, ich werde mal hier ain Sumpfe entlang reiten, drüben anr Buschsaum treffen wir uns wieder!" (So ritt Wintzer allein über die Heide. Sein Geist war wach und rege, sein Körper matt und siech. Gestern elf Stunden marschiert und gekämpft, in vergangener Macht kaum drei Stunden Schlaf, dazu nichts im Magen als etwas schwarze Brühe, die mau Möhrensuppe nannte, und ein Stück schwarzes, nasses, klitschiges Brot! Er dachte jetzt wieder an sein Heimatsdörfchen, drei vier Stunden in feinem Rücken. Ach, wäre doch dieser Bonaparte nie geboren! Da könnte er jetzt zu Hause sein bei der alten- guten Mutter, könnte jetzt vielleicht durch den Schloßpark wandern, vielleicht, daß er Gisela träfe. Da fuhr er zusammen und reckte sich mit aller Kraft stramm aus, und halblaut sagte er zu sich selbst: „Pfui, Paul, das waren schlechte Gedanken und eines Soldaten nicht würdig!" Er stieg vom Pferde und streckte beide Hände tief sn die taufeuchte Heide und strich sich dann mit den nassen Händen über Augen und Stirn. O, das kühlte und tat gut. Er führte das Roß am Zügel und schritt dem Busch zu. Da, was war das?! — Ein Ruf — ein Hilferuf, rechts von ihm. „Wintzer — Wintzer — Kamerad Wintzer!" — Wer leise — erstickend. Und er blieb stehen und lauschte. — Wieder der Schrei, heiser und doch markerschütternd. — Und nun -ein dumpfes Stampfen und Plantschen und «ngstersülltes Pferdewiehern! — Da schoß ihm der Gedanke durch den Kopf: Der Sumps — der Sumpf! Er schwang sich auf fein Pferd, hieb das müde Tier, das tags zuvor raput geritten worden war, mit der Faust in die Weichen und jagte nach dem Morast. Und was er da sah, ließ ihn ergrauten: Mitten im Sumpfe zwei kämp- 398 sende Geschöpfe, ein Vor Todesangst rasendes Pferd uitb ans seinem Rücken, halb stehend, halb knieend, ein Soldat. — Sie sanken und sanken und wurden immer kleiner, und Wintzer stand am Rande.und konnte nicht helfen und mußte zusehen, wie der treue Kamerad und Landsmann in den Tod hinabgezogen wurde. Er biß sich auf die Zählte und wandte sich ab, er hieb sein Pferd mit den Fäusten urch stieß ihm die Stiefelabsätze in die Weichen und jagte über die Heide. Weit, weit fort rüollte er, nur diese kläglichen? Hilfeschreie, dieses dumpfe Stampfen und maorische Platschen wollte er nicht mehr hören. . Endlich war Wintzer wieder am Busch. Da blickte er sich uni und lauschte. Alles Ivar still und nichts mehr wär zu sehen. Er stieg ab und lehnte sich an sein Pferd, faltete die Hände vor der Bimst und betete ein Vaterunser. Dann wischte er sich mit dem Handrücken eine Träne aus den Augen und stieg den Pfad aufwärts. Ja, ja, im Kriege- lernt man manches, da lernt man auch beten, wer es noch nicht kann! i Wenn es den ersten Kameraden von der Seite reißt, tvenn einem die spitzen Bajonette entgegenblitzen, dann zwinat sich ein Gebet kurz, aber aus tiefster Seele auf die Lippen. Wenn man am schwelenden Wachtfeuer sitzt und in schweigender Rächt in den Himmel starrt, da kommen wie einsame, müde Wanderer allerhand Gedanken in die Seele, du sieht man Bilder von Vater oder Mutter und all den Lieben in der Heimat, und jdie Fäuste, die noch am Tage den Kolben auf seinen Mitmenschen niedersaußen ließen, diese selben Fäuste falten sich ineinander, und die Lippen murmeln ein Gebet. Wie viele Gelöbnisse an Gottvater werden in solchen Stunden geboren! Auch Paul Wintzer hatte soeben gebetet mtb gelobt, und nun dachte er: Jetzt kann es getrost vorwärts gehen. Er zog den müden Gaul nach sich, bis die Lehne so steil und steinig wurde, daß das Tier nicht weiter konnte. Dä schlug er den Zügel um den verkrüppelten Ast einer Jungbirke und wühlte in seinem Furagebeutel. Ein Stück Feldzwieback, trocken und schmutzig, war alles, >väs er fand. Das gab er dem Pferde und ein Büschel frischen Grases hinterdrein. Dann streichelte er ihüi den Hals und ging. Mühsam klomm er empor, hastig und ohne bestimm- tes Ziel, aber immer seine Ausgabe im Sinn: Ich soll auf die Höhe, um in das jenseitige Tal nach Feinden zu spähen! Auf einmal hörte er, wie aus der Erde dringend, mit unnatürlicher Plötzlichkeit einen Höllenlärm, der mit jäher, wilder Hast näher kam. Es war ein Stampfen und Rollen! und Poltern, ein -Schreien und Rufen, ein Knirschen und Ningen und Klirren. Wie ein Ungewitter ftob' es heran: Vier, acht, zehn, zwanzig Kanonen der preußischen Artillerie. Ein Ruf, -ein Ruck! — Stille! dann geschäftiges Treiben von hundert Menschen, Kommandorufe, dampfende, zitternde Pferde, die man rückwärts sortführte, dann ein Ruf, der ihm, Paul Wintzer, zu gelten schien: „Du! Kamerad, .— bitt' schön, mach Dich weg davorn, sonst kriegst' was ins Kreuz!" Das brachte den staunenden Wintzer zu sich. Er sprang zur Seite, und einen Augenblick später krachte auch schon, nicht zehn Schritte von ihm, ein Schußj, und ein Feuerstrahl huschte dicht an ihm vorbei, — und nun hielt ein Reiter neben ihm, starr wie ein Standbild, ein kurzes, dickes Fernrohr vor dem Auge. — Und der Reiter, ein Offizier, schrie jetzt nach dem Geschütz-, da!s soeben geschossen hatte: „Zweihundert Schritte zu kurz !" — Und hui! wieder ein Krach, und der Reiter: „Bravo, noch fünfzig Schritt höher!" H Und NUN begann eine Höllenmusik aus den pulverschwarzen Schlünden, und was sie brüllten wär Grausen, und was sie gebären, war Tod. Drüben, bei den Franzosen, schlief man auch nicht, und jetzt ifttm ein Luftzug, und an dem Soldaten Wintzer flog etwas vorüber und klatschte dann neben ihm nieder. Als er hinsah, war es ein zerfetzter Männerarnr, in der geballten Faust noch das Fernrohr. Und vor ihm, wo soeben auf dem Pferde noch der Offizier gesessen hatte, wälzte sich eine formlose Masse am Boden. Er wandte sich ab und rannte fort. Er hatte hier nichts mehr zu suchen, und selne Erkundung war überflüssig geworden, ab-er da schrie es hinter ihm her: „Halt! Da- geblieben, Kamerad! Wo willst Du hin?" Und er stand, und ein Offizier pitt auf ihn zu und sagte: „Greif mit zu, Kamerad! Jede Faust wirb gebraucht!" ,lJch muß zurück, meiner Truppe von dieser Anhöhe hier Meldung bringen!" . „Unsinn, Deine Truppe sieht doch, daß- !vir vorgerückt find und diesen Hügel besetzt haben. Außerdem findest Du Deine Truppe nicht in diesem Schlachtenaewühl. Die hat sicher schon längst ihre Stellung Verlässen. Also greife mit zu!" Und so rannte er nach dem nächsten Geschütz und schleppte Geschosse mit herbei, wie es ihm die Kanoniere befahlen, und wenn das Geschütz nach jedem Schuß zurückrollte, weil sie noch nicht Zeit gehabt hatten, es einzugraben, griff er mit in die Speichen und schob- es vor in seine alte Stellung. Das war ein Kampf! Heller, heißer Kampf! Ein Feldprobst kam und spendete den Sterbenden Trost. Dann griff der Probst, der ein wackerer Geselle war, auch tüchtig und achtete nicht des Geschoßregens, mit welchem die französischen Füsiliere ihren Sturm auf die artillerie- besetzte Anhöhe vorbereiteten. Er führte Leichtverwundete weg und nahm einem getöteten Krankenträger den Verbandskasten ab und verband hier, so gut -er konnte, und stärkte dort einen, der schwach geworden war, durch einen Trunk Wasser. Die französischen Geschütze wurden stiller und stiller. — Ja, -Ihr Franzosen, bindet nicht mit der preußischen Artillerie an, die versteht ihren Kram! Da, was war das drunten im Tal? — Was waren das für neue Regimenter, deren Waffen im regenfeuchten Sonnenstrahl leuchteten? „Das sind Leibhartschiere, Napo- leons Elite!" schrie ein Leutnant. Hei, mut gibt's Arbeit! — Wie sie durch die Ebene flitzten! — Jetzt am Fuße des Hügels, jetzt auswärts,- immer aufwärts! — Die Kanoniere greifen zu Säbel und Pistole — stumm stehen die Geschütze. Jetzt sind sie am Buschsaum. — Und nun sind sie da, die baumlangen Kerle, lauter prächtige Gestalten, ein blutjunger Leutnant in bloßem Haupte voran. — Seine Kopfbedeckung nahm ihm ein kühner Föhrenast, sein Haar, goldblond und g-elock!t, flog int Winde, ein Banner für seine Kämpen! — Auf- jauchzend schwingt er den Pallasch int Kreise und springt nun mit einem wuchtigen Satz mitten in die Feinde. Im selben Augenblick spürte Paul Wintzer einen heißen Strich an seiner Wange. ■— Er wischte sich mit der Hand darüber und bückte sich gleichzeitig, um einen daliegenden Degen aufzuhebeit, und er sah, wie der blonde Leutnant eilte Pistole zog und sie au/f ihn anl-egte. — Da stürzte er vorwärts und schlug mit seiner harten Faust den Degen mit furchtbarer Gewalt auf den Kopf des jungen Offiziers, daß der Stahl im Haupte blieb, und er nur noch den Griff in der Hand hatte. Paul Wintzer ergriff den Pallasch des Gefallenen und rannte ihn einem Hartschier durch den Leib und stolperte mit hin. Der Hartschier schlug ihm dreimal den eisernen Pistolenknauf in das Gesicht, ehe er starb. Wintzer wollte sich aufraffen, obgleich er vor Blut nicht aus den Augen sehen konnte, aber sein linkes Bein war wie gebrochen'^und schmerzte sehr, und aus dem Stiefelschaft quoll rotes Wut in hellem Bächlein. Dä fiel er, von Schwäche übermannt, wieder. (Fortsetzung folgt.) Vie Fremdenlegion auf dem Marsch unterm dreißigsten Breitengrad. Nach dem Bericht eines Legionärs von O. N. Matt graut der Morgen über dem mit spitzigen Steintrümmern und Geröll bedeckten Wüstenstrich herauf, und am fernen Horizont blitzen helle Lichtstreif-en durch die trübselige Einöde. Beim Halbduster ruhen die abgemagerten Soldaten der Legion in bleiernem! Schlaf und daneben liegen die Tiere in schwärzlichen gtudeln. Eine träge Stille lastet über der einsamen Gegend. Da ertönt plötzlich eilt schriller Pfiff, und wie geschäftige Ameisen laufen die aufgeschrockten Schläfer durcheinander, türmen schwere Lasten auf die höckrichten Rücken der Kamele, beladen die Maultiere und reihen sich nach kurzer Zeit in ihre Abteilungen ein. Langsam setzt sich die Truppe in Bewegung, und unter Schimpf- wvrten stapfen die armen Kerle im Zwielicht des Weges. — Sieben Tage schon geht es in anstrengendem Marsche durch das sandige Hügelgelände unter den siedeudheißen Strahlen der Wüsten- sonne. Eine Stunde etwa schiebt es vorwärts bei unsicherem Lichte, bis sich im Osten in grellen Farben die Morgenröte zeigt. Ein Seufzen der Erleichterung durchfliegt die Reihen und manches 399 Alle Ohne Aufenthalt geht es nmter. Ms man aus dem fckfir- Menden Schatten der Palnien heraustritt in das sandige Meer, luhlt man die scharfen Strahlen der Sonne, die sich fast zu nnttaglrcher Höhe erhoben hat. Tas Thermometer zeigt bereits ,b4 Grad Celnus. Bon der erhitzten Erde geht ein Flimmern aus, das sich in die Augen zu bohren scheint, die wie glühende Kugeln in ihren Hohlen rollen Tie Zunge brennt ausgcdvrrt zwischen den sand- mirschenden Zahnen, und die Lippen zucken wie in lohendem Fieber. Tre Gesichter der Soldaten werden init der Zeit blau von den Qualen, und die Adern drohen nne gespannte Stricke auf der troaenen Haut. Unsre Lurche. Bon Arno Marx, Leipzig. ... Atter Pflanzenwuchs ist geschwunden. Nur vereinzelte licht- griine_—“ooshugc( leuchten aus dem Sande hervor und werden von den Kamelen tnt Vorwärtsschreiten gierig aufgcrafft. ,.., ^nefer und tiefer führt der Marsch in die Wüste, und immer hoher steilzt das Thermometer. Von den Sanddünen, die die Kolonne jetzt kreuzt, erhebt sich unter schwülem Winde feiner Flugsand und hüllt die . ganze Truppe in dichte Wolken. In schweren Schichten legt sich der Staub auf die schweißtriefenden Gesichter und dringt in den durstgeöffneten Mund. Segeltuch- bern^en beseelt:. Mass er. Schon zeigen sich in eG & b f $nutne °m Horizont, da stürzt mitten int Glied Ter glänzt die schwitzige Haut; ^ll'iterkiefer hangt fckMf auf dre Brust herab, und die Augen die Sonne. Ein kurzes Zucken, ein schmerzend kicher Ruhe b ®Itcber' und dann dehnt sich der Körper zu und rierM^tt'L^fe1?bcn- Einige Kameraden packen ihn auf, Unö w er' .unaufhaltsamer geht es vorwärts. von ^llen von Erschöpfung geschwächt und werden x mitgeschleppt zuni Brunnen. Willenlos fallen dessen rechtem "Üft-rHeitergM I Naß zu Sürfem f’* ÖUf blC «MW* Statten sagender Palmen, Nackt« | Wvas südwärts von. benf Wasserplatz, unter den Palmen, wird pLmt?Äe den Verdursteten. Nach kiirzeni Geb^t dröhnt eine rollende Salve, und dann schließt sich die Erde über dom er vielleicht schon vergessen. Der Tod fordert dort w viele Opfer, daß er das Gefühl allmählich abstuurpft. ' .uh geht es zurück zum Lager. Tie Gewehre werden in Pyramiden zusammengewtzt und die Tornister abgeworfen. Dann wird die Mahlzeit, Reis und Büchsenfleisch, auf kleinen Feuern hergestellt und mit Appetit und Humor verzehrt. Nachdem man einige Hände voll Sand auf die Glut des Feuers geworfen hat/ vuuen «moreii. । ^yf9ert den noch übrigen Kaffee zu wärmen, auf dre Schultern herabfällt und das schmale, bronze- hmtMp ^pf?9r rf,ar fundiert. Unter langen Winipern flau,men dnnteie, tiefe. Migen in verlangendem Feuer. die.Schar der neugierigen Wüstenmenschen hindurch öum eigentlichen Dorf. Ein alter, wettergrauer Wachtturm, der der Umfassungsmauer vorgebaut ist, ragt als Zeuge vergangener Blute kühn in den Himmel hinein. Hochwölbige Bogenfenster unb^ zerfallene Giebel, zartgeformte Arabesken und Wuge schaut entzückt in die Ferne, wo sich zackige Berge in lilaroten Tinten erheben und schlankstänrmige Palmen wie buntes Feuerwerk in den hochwölbigen Himmel schießen. Zu beideir Seiten, des Weges steigen schwere FelsMassen steil in die Höhe, und die bräunlichen Kämme leuchten in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne wie lauteres Gold. Tie Kolonne nähert, sich den jäh abstürzenden Felswänden, und mit mühsamen schritten geht es einem steinichten Pfad nach, auf gewundenem, fast 7 Kilometer langem Wege der Höhe entgegen. Unter großen Anstrengungen klettert ein Mann nach dem andern empor bis zur Hochebene Mesch-Mesch. Aach einer Stunde ist ihre nördliche Grenze erreicht, und vor --Ogwnaren dehnen sich in scharfen Umrissen die Berge von Ait-bou-Habbi und von Toubal, im Norden erhebt sich der Tjebel üchir, und im Westen gewahrt man die riesige Berggruppe des ic- e ,.?ult. In einer Tiefe von 1200 Metern erstreck! sich die Eoene El-Goran mit ihren befestigten Dörfern und Palmenhainen. Auch kurzer Rast geht es ins Tal hinunter. Gar manchep Ftuch fahrt von den spröden Lippen, wenn die Lasttiere immer und immer >meder unter ihrer Bürde zusammenbrechen und nur mit größter Muhe wieder auf die Beine gebracht werden können. Tie Truppe kommt dadurch stets aufs neue ins Stocken, denn das Ab- und Ausladen nimmt viel Arbeit und Zeit in Anspruch, nmh htpf'J ?ufe-lJnb kräftigen Peitschenhieben wird auch diese Schwierigkeit glücklich überwunden und das Tal erreicht. o-„ C" »euer, langentbehrter Anblick bietet sich jetzt deiii Auge. jJ" Wrt-en, öon 3u|fen durchzogenen Boden stehen vereinzelte iÄruppen von Brotbaumen und verküimuerten Feigensträuchern. der Qued-Guir — einer jener großen marokkanischen Flusse, die beim Eintritt in die Sahara im Sande versiegen — seine Wogen, an i " ' ln ben tuuvuvci vuunen. ocaa-re , Araberkmd er tollen auf dem weichen Boden umher und bieteni den Solhaten für geringes Geld süße Früchte an. Männer mit w ieTten ?^“bcln un^ braunen Gesichtern starren mit stechenden Augen auf die Truppe, und man hat das Gefühl, als ob sie nur ungern die krummen Dolche in der Scheide ruhen ließen, ^zn. der geballten Hand pressen sie lange Steinschloßflinten mit gleißenden Beschlagen und Beinschnitzereien. Sie sowohl wie die Frauen tragen weiße, hemdartige Kleider, die die kräftigen mH? s, Umschlagtücher umrahmen die U fLbfr 38et6cr und schließen sich unter der Brust in kunst- vollen Sunoten. 1 In unsren Gärten, im Erdbeerbeete, unter den großen Kohlblattern und im ewig feuchten Schatten der Hecke halten sich fast das ganze Jahr hindurch stille und bescheidene Gäste auf, die nis- feitt“ ausgearb'eiteteO Sockel" mGnem' I «la-ch. etwas zuleide tun, und doch so manchen Entsetzensschrei-vdv- mäcktioer Sntm,.p n„s Pracht | anlassen, wenn sie Mit euiem Satz auf den Gartenweg springen Uiid dabei einem weiblichen Wesen nahe koinmen. — In der Tat gibt es schönere Tiere, als Frösche und Kröten, aber nicht viele sind so be- lcheideu und so nützlich wie der Grasfrosch und die gewöhnliche graue Erdkröte, die Gäste unsrer Gärten. Nach einem warmen ullgeiueine Müdigkeit übermannt die Körper, und schlep- aleicki die Truppe, einem inechanischen Werke yit.iu.7, uOnViuTty. :— nnierfuSn”“^ ^"^c^t eine Wasserstelle! Doch bei näherer deren^Aimen^N^^? -BferbeD./üenr »nige Araber vorüber, aus Mannst» E lMmsch aufblitzt beim Anblick der erschöpften GesiÄn Michtt"^ ®h6mUt unb Grimm aus den verstörten &.Dffnmf-r ^pfpon peppen sich alle vorwärts, aber von neuer dm nörblüü' bCniJ be§ MVrers soll drei Stun- KrüstebmpG... i 8ute Wasserstelle zu finden sein. Tie letzten 2 bif p und mit fiebernden Blicken sucht WafiAttw sein sott Halmen, in deren unmittelbarer Nähe die den jetzt vorwärts; keiner achtet auf oen sttjweiß, der ihm über Gesicht und Hände flicfit ~— swd von dem Einen beseelt: Wa sc T- • S,raie die Bäume am Horizont, d ^"^:9br ssultane und. goldstrotzender Würdenträger. . , ..n. uuler Traum liegt über den stolzen Trümmern, und nur da» eitrige Treiben der Menscheil mahnt an frisches, pulsierendes Leben in dieser versteinerten Ruhe. ' 8rid^”i&n&°n(^aaSU!um0T«rfit °!mh herrlichen Schrift- I Sommerregen, wenn dtt MMchnecken ^n7er"wttden unb“bte Händler »(fer UM «nh H 1 shuen hocken I Regenwürmer aus den Wegen ivandern, da sind auch Frösche unb den Herrlichkeiten an '^-arbenu Ib“«?shHrlta I Kröten auf dem Posten, schleichen umher, lauern hier und spähen rotlederne KAdbmict^inv $crtert, da, und >vo fich ein schleimiger Salatfresser sehen läßt, machen und alei ß e n de Blaff en tt S®' Sshämmerte Tabletts sie fick heran, durchbohren ihn mit den starren Blicken ihrer gold- Zaum-cuae? silbernen Ännen Unordnung zwischen unkenlden Augen und schendern ihn mit der klebrigen Klappzunge ^aum.eugen, lübcrnen Kannen und Patronengurteln. | ins Maul. Sie würgen und drücken, stopfen mit den krummen Buldoggbeineii nach, lassen die Knopfaugen int Kopfe verschwinden und langsam wieder hervorquellen und schlingen unter entsprechend erheiterndem Mienenspiele auch den längsten Wurm glücklich hinunter. Danach ivackelt die lockere Kehlhaut im schnellen Takte, so daß man meint, das arme Tier müßte fast ersticken, plötzlich fährt es herum, wackelt noch stärker, zittert nervös mit der Mittelzehe des Hinterfußes, als wollte es die Krämpfe kriegen, macht einen Satz, biegt den Kopf zur Erde und — schnappt eine riesige, dicke Eulenraube auf, die man noch gar nicht bemerkt hat. Danach läßt es einige Nacktschneckeii in den Magen wandern, darauf einen Käser und einige Fliegen, aber dann hüpft es weiter — einem ergiebigeren Fangplatzc zu. Die Gefräßigkeit der Lurche ist lvirklich erstauulich und da sie sich meist auf unnützes Krabbelzeug erstteckt, bedingt sie den nicht unbedeutenden Nutzen der ungern gesehenen Gartenfreunde. Der vorurteilsfreie Gartenbesitzer gönnt ihnen deshalb gern ein Plätzchen im Schatten seiner Pflanzen, denn er weiß die sttlle Arbeit der kalten Gesellen zu schätzen. Mancher fängt wohl auch auf seinem Spaziergang jede Kröte, um sie zu Hause wieder freizulassen, und da sie gewöhnlich nicht weit wandert, macht sie sich auch im angewiesenen Garten nützlich. Doch das dauert nur ein Jahr, denn ftnfrEpn wi'k»ä's®rff.Z' wm wvmiw. »cyauu»' I wenn die Schneeglöckchen blühen, dann machen sie sich fort, sie Hand zu Hand, I unternehmen eine Badereise — zwecks späterer Heirat, wie'r im doch erschlaffend wiM jeder Schluck. Die Ausrüstung drückt auf I Annoncendeutsch heißt. Noch legt allnächtlich der Frost eine blanke Schnier-e-g^ reHl, Gefühl schlafenden Scheibe auf jede Wegpfütze, da finden sich die kaltblütigen .Schmerzes in be.t Schlüsselbeinen und schultern, | frösche m flachen Teichen und in den Tümpeln, die Hochwasser auf 400 nassen Wiesen bildet, ein; ganz- düster tefien fte aus, ihre Haut ist krankhaft aufgetrieben, und wie aus Lebensüberdruß knurren und grunzen sie. Tritt man an den Rand des Gewässers, dann rudern sie eilig dem tiefen Wasser zu, jedes Weibchen trägt auf seinem Rücken einen Freier, der sie krampfhaft umklammert hält. Wohl einige Wochen bleiben die Pärchen vereint, dann zerstreuen sie sich wieder weithin, und in den Tümpeln liegen die mächtigen Gallertkugeln, der Froschlaich. , Die graue Erdkröte macht sich nur wenige Tage spater ans Laichgeschäft, doch liebt sie mehr fließende, pflanzenbewachse,re Gewässer, wo sie ihre Eischnüre absetzt. Wie sich die Eier entwickeln, das weiß jedes Kind, jedermann kennt die dicken Kugeln mit dem Ruderschivanze, die Kaulquappen, die zunächst mit einem hornigen Schnabel winzige Tierchen uiid Algen von den Blättern der Wassey- pflanzen abschaben, ehe sie Hinterbeine, später Vorderbeine kriegen, und dann das Wasser mit einem Stummelschwänze verlassen, der allmählich schwindet, aufgelöst und nicht abgeworfen wird, wie man mitunter hört. Bekannt ist das massenhafte Auftauchen der winzigen Kröten und Frösche, die im August mitunter die regen- nassen Landstraßen entlang hüpfen; daß m'an glauben könnte, sie wären mit dem Regen vom Himmel gekommen, tft bei diesem Massenaufgebot leicht zu verstehen. Haben Grasfrosch und Erdkröte gelaicht, dann finden stch auch die anderen Braunsrösche, der sehr seltene Springfrvsch und der zur Laichzeit blau bereifte Moorfrosch, -im Wasser ein. Ist eS noch wärmer, dann macht der Laubfrosch seine Liebes'zeit durch; int Mai und Juni findet sich die Kreuzkröte im Wasser ein und singt ihr Liebeslied, das dem des grünen Baumfrosches ziemlich ähnlich klingt. Im April erschallt das ziemlich laute wock-wock der Knoblauchskröte im Weiher, zur gleichen Zeit auch der eigentümliche Gesang der,,Triller"-kröte, unsrer schönen grünen oder Wechselkröte, die auf fast weißem Grunde mit moosgrünen, Verztveigten Flecken und flernen roten Tupfen gezeichnet ist. Als letzter kommt der grüne Wasserfrosch auf Liebesgedanken. Zwar schreit er schon früher, seine schmetternden, krächzenden, quakenden Lieder können einem fast die Freude am Wandern in wasserreichen Gegenden rauben, so daß Man dem schmucken Gesellen, wo er massenhaft auftritt, nicht sonderlich hold ist. Auch der Fischereibesitzer hegt wenig zarte Regungen für den Wasserfrosch in seiner Brust, da er ihn sehr im Verdacht hat, manches junge Fischchen im Brutteiche zu verzehren. Feinschmecker aber wissen seine zarten Schenkel zu würdigen und der junge Zoologe wird an seinem Leichnam in die Tiefen seiner Wissenschaft eingeführt. Die paarungslustigen Frösche und Kröten bieten in ihrem außerordentlich heftigen Triebleben oft ein wenig anziehendes Bild. Nicht selten werden z. B. Krötenweibchen von mehreren Männchen umklammert und müssen ersticken, weil sie nicht Luft holen können. Dabei ist die Paarung eine rein äußerliche, so daß miau diesen Aufwand von Gefühl eigentlich nicht recht begreift. Die Molche, ferner die Salamander, der.Feuer- und der Algensalamauder stehen in dieser Beziehung in einem recht erfreulichen Gegensatz zu ihnen. Hier ist zwar die Begattung eine innere, aber sie geht so zart, so dezent vonstatten tote sonst nirgends im Tierreiche. Nach einem langen, ungemein reizenden und anmutigen Liebesspiele setzt das Männchen seine Zeugungsstoffe in Form eines kleinen Paketchens aus einem Steine oder einem Pflanzenblatte ab, und das Weibchen nimmt dieses Liebespfand des Männchens in seine Kloake auf, die Begattung ist vollendet. Dann legt es bei den Molchen seine Eier einzeln ent Pflanzen ab oder bringt beim Feuersalamander eine Aw- zahl lebender, kiementragender Larven zur Welt oder gebiert gar beim Algensalamander nur zwei Junge, die auf dem Lande leben, also fern voM Wasser zur Welt kommen können, da sie bereits die menten verloren und Lungen ausgebildet haben, wie es für Gebirgstiere, denen keine Tümpel zttr Berfligung stehen, ungemein praktisch ist. Vermischtes» kf. D e r g r a u e Z y l i n d e r h u t. Seit vielen Jahren ist der graue Zylinderhut das unbestrittene Vorrecht älterer Herren gewesen, die an der Mode ihrer jungen Tage getreulich festhielten, obwohl die neue Zeit von ihr nichts mehr wissen wollte. Aber mehr, als für irgend etwas anderes, gilt für die Mode das fran- zösische Wahrwort „Tont revient" — und jetzt ist der Tag gekommen, wo der vernachlässigte graue Zylinderhut wieder in seine alten Ehren einrückt und die Gunst der Mode sich ihm zuwendet. Mft kurzen Worten gesagt: in London, das ja in Sachen der Herrenmvde nach wie vor die führende Stellung einnimmt, ist der graue Zylinderhut als der vornehme Hut der Herrenmode des Sommers ausgerufen und anerkannt worden. Die Rennen zu Aseot, die in der verflossenen Woche stattgefunden haben, haben den Triumph des grauen Zylinders vollendet: die ganze vornehme Herrenwelt sah man graue Zylinder tragen. Der graue Zylinder der Sommermode ist aber nicht aus Seide, sondern aus Filz, also erheblich leichter und für den Sommer geeigneter, als der übliche schwarze Zylinder. In der Form schließt er sich sonst denr letzteren durchaus an, und er wird mit einem silbergrauen Bande gefaßt. Daß der graue Zylinder jetzt so plötzlich, gleichsam über Nacht, die vollkommene Gunst der Mode erringen konnte, das hat wohl darin seinen Grund, daß grau überhaupt die durch' gehende Modefarbe der Herrenkleidung dieses Sommers ist, Bon den Gamaschen bis zum Hute regiert die „all-grey"-Mode mit unumschränkter Gewalt, und zwar sind es vor allem glatte und leichte graue Stoffe ohne alle Musterung, die bevorMgt werden. So bildet der graue Zylinderhut gewissermaßen die Krönung der grauen Sommermode des .Jahres, und der alte Geschmack des Königs Eduard, der im Sommer immer gern zum grauen Zylinder gegriffen hat, wird von der Mode jetzt wieder ausgenommen. * 23om lustigen Onkel Sam. Das Opfer. „Ist es nicht sehr peinlich für Sie, aus diese Weise Ihren Lebensnnterhalt verdienen gn müssen?" fragte die mitleidige Fran die Dame mit dem Bart im Panoptikum, als sie bei ihr eine Ansichtspostkarte kaufte. „O ja," antwortete die Dame mit dein Bart seufzend, „wenn es nicht für Fran und Kinder wäre, würde ich das nicht um alles in der Welt tun." — Der Hungerstreik. „Was ist denn bei Ihnen zu Hause los?" „Hungerstreik wegen eines neuen finites." „Was, Ihre Frau weigert sich zu essen?" „Rein, sie weigert sich zu kochen." — Pech „Mein alter Barbier ist aus der Stadt sortgezogen." „Und deswegen sind Sie so traurig ?" „Ja, sehen Sie, er wollte mir die ganzen letzten 15 Jahre durchaus ein Haarmittel verkaufen, und jetzt hatte ich ihn so weit, daß er das aufgegeben hatte. Nun muß ich mit dem neuen Mann wieder von vorn anfangen." — D i e seine Schule. „Wie gefällt es Ihrer Tochter auf der seinen Schule, auf die Sie sie schicken?" „Oh, sehr gut, aber sie klagt, daß sie feine Zeit zum Lernen hätte." Mode-Rundschau. — Die Hemdblusen erfreu ensichwiedergröße- r er Beliebtheit. Sie ist unverwüstlich, die guie Akte, immer wieder taucht sie aus der Altweibermühle als etwas neues auf und immer ist ihre entzückende Einfachheit von kleidsamster Wirkung. Die Hemdbluse ist es, die bald ein Jubiläum von vielen Jahren feiern dürfte, denn sie ist immer Meder unentbehrlich. Diesmal haben sich als Aenderung die Aermel verkürzt und was früher anstößig war, gilt heuer als sehr fein: der Dreiviertel-' Aermel bei der Hemdbluse, freilich haben diese Aermel gewöhnlich eine Stulpe. ____________ Jugendtrau«.. Als Knabe stand ich träumend So oft am klaren Bach, Ichflah dem Wellenschimmer Und sah den Wassern nach. Ein Blatt das tanzte lustig Wohl mit den Wellen bitt Und grüßte froh die Blumen, Tie still am Ufer zieh'». Tas Blatt entfloh von dannen Ins frühlingsbunte Tal, Da faßte mich der Sehnsucht Verführerische Qual. Wär' ich ein Blatt und siele Doch an der Welle Brust, Ich flöge hin zum Meere Zur sturmes rohen Lust. So bin auch ich geschtvommen Wohl in des Lebens Meer, Ein Blatt votn Blütenwipsel Silit seligem Begehr. Wie gerne inöcht' ich fliehen Wohl ans des Meeres Schaum Zurück zmn stillen Wtv'el Zu meiner Jugend Traum. --Heinrich Jun g. viamantiMel. © Auslösung © © © © In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aaaceeggg iiii 111111 prstuy derart einzutragen, daß die ivagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. 2. Geographische Bezeichnung. 8. Feldherr« des 30jähr. Krieges. 4. Einen Astronomen. 5. Römischen Staatsmann. 6. Waffe der alten Tentschen. 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und tvagercchte Mittel« reihe eraeben das Gleiche. in nächster Nummer. Auslösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: N a ch t w ä ch t e r. Redaktion: K. Neu rat h. — Rotationsdruck und Verlag der Briiyl'schen Uiiiversitäts-Bnch- und Steindruckerei. R. Lange, Greben.