Donnerstag, den 28. Äugust äfrpTE WM! i/S.r mOfe EH3! MM UM! Firnenraulch. Roman von Paul Grabern. 'Nachdriut verboten.) (Fortsetzung.) Vor diesem furchtbar anklagenden Blick verstummte sie, Und schuldbewußt preßte sie wieder das feine Spitzen- tüchlein vors Gesicht. Dann faßte sie einen Entschluß —< wirklich einen Entschluß. Nebenbei fiel er ihr nicht schwer; es war ja jetzt das beste für sie, wegzukommen, sobald wie möglich, nachdem sie hier Unheil genug angerichtet hatte. So erhob sie sich plötzlich, und die Miene einer entsagungsvollen Märtyrerin annehmend, erklärte sie plötzlich mit dumpfer Stimme: - „Ich werde ab reisen — noch heute! So schaffe ich ja den Stein des Anstoßes für euch alle drei aus dem Wege. Und es wird mit der Zeit schon alles wieder gut werden." Ein billiger Trost! Er hätte auflachen können, wenn ihm nicht so'todestraurig zumute gewesen wäre. „Ja, reise. Es ist jedenfalls das beste so." Und ohne noch einmal nach ihr hinzusehen, ging er zur Tür, öffnete und schritt hinaus — zu Rehe und Gottliebs hinüber.'Düster war feine Stirn und langsam ging er; das Schwerste stand ihm ja noch bevor. Aber als er an die Tür des Gastzimmers klopfte, keine Antwort — kein Laut von drinnen. Noch einmal pochte er an, stärker, aber wieder nichts. In Sorge riß er da die Tür auf — niemand drinnen! Betroffen zuckte er zusammen, dann stieg eine dunkle Angst in ihm auf. Er eilte durch die langen Korridore,, hinunter in die Halle. Dort traf er auf Anselm. „Hast du die jungen Damen nicht gesehen?" „Doch Herr!" nickte der Alte. „Das gnädige Fräulein ist auf ihrem Zimmer, aber das fremde Fräulein ist hinaus r- sehr eilig." „Und wohin?" „Ich sah ihr vom Dor aus nach. Sie ist über die Alm hinab — zum See hinunter!" Ohne ein weiteres Wort stürzte Malmort die Treppe hinauf, in Rehes Zimmer. Er fand sie weinend am Fenster kauern. Bei seinem eiligen Eintritt schreckte sie zusammen und sah nun namenlos verstört, in furchtbarer Angst auf den Vater. , Dieser Ausdruck in den sonst immer ihn so klar und vertrauensvoll anstrahlenden, dunklen Augen erschütterte Malmort bis ins -Innerste. „Rehe!" schnell trat er auf sie zu und strich ihr mit der Rechten über das Haar; «aber es war, als zucke das junge Geschöpf unter seiner Berührung zusammen. „Ich weroe dir alles' erklären, dich sb'eruhigen, mein Kind r— nachher! Aber jetzt sag mir, Wo ist Fräulein Rhyngaerh hin? Warum bliebst du nicht bei ihr?" Das Mädchen erbebte, einen neuen Zornausbruch des Vaters wie vorhin befürchtend. Nur nicht wieder das! Es war ihr ja gewesen, als habe sie der bisher immer so vergötterte, gütige Vater plötzlich mit Füßen getreten. Eine zitternde Angst in den Augen, gestand sie: „Ich bin zu ihr gegangen, wie du mich hießest. Aber — dann könnt ich doch nicht bei ihr bleiben. Immerzu, gellten mir Mutters Worte im Ohr. Ich konute Gottliebes Anblick nicht ertragen — da bin ich wieder weggeki laufen, hierher. Vergib mir, Vater — aber ich ko nut« nicht anders." Des Furchtbarsten gewiß, starrte sie auf den Vater. Aber er blieb ruhig — ganz ruhig ; nur sein Blick traf sie, doch gar nicht strafend — nein, vielmehr mit einem brennenden Weh, daß es ihr das junge Herz zerriß. In diesem Augenblick schrie es wieder in ihrem Innern: Nein, nein! Es kann ja doch nicht sein! Der Vater in seiner reinen, großen Gesinnung und Güte kann ja doch so etwas Furchtbares nicht tun — das Verworfenste, das es für sie nach ihrer strengen, klösterlichen Auffassung und ihrem weltfremden, keuschen Mädchenempfinden gab! Rehe zuckte es in den Knien, sich ihm abbittend tzu Füßen zu werfen, doch es kam nicht dazu. Malmort wandte sich plötzlich zum Gehen — eine qualvolle Angst um Gottliebe hatte sich plötzlich in seiner Seele festgekrallt; Sie, die Stolze, die Ehrliebende, war, todwund! von den Schmähungen seiner Frau und von der noch furchtbareren stummen Verdächtigung Rehes, hinweggestürzt — zum See hinunter. Barmherziger Gott, wenn — „Auf nachher! Ich muß jetzt Gottliebe suchen." Er stürmte fast hinweg. So sah er nicht den plötzlich wieder ganz veränderten Ausdruck in Rehes Blicken, mit denen sie ihm nachstarrte. Also wichtiger als das eigene Kind, teurer war ihm die Fremde, die er eben so vertraut benannte! Zu ihr stürzte er mit einer Hast, einer Sehnsucht, wie sie sie noch nie an ihm gesehen hatte. Also hatte die Mutter doch recht gehabt! Mit einem dumpfen Laut brach das gequälte junge Geschöpf plötzlich zusammen. Vergebens suchte sich ihre Hand noch an der Stuhllehne zu halten. Die Kräfte verließen sie und die Besinnung. Ohnmächtig sank sie so ans den Boden nieder. * Angstgehetzt stürmte Malmort zum Schloß hinaus und über die Alm hinab. Nun war er so tief den Hang hinabgeeilt, daß drunten der See sichtbar wurde; aber die erhoffte weibliche Gestalt zeigte sich nirgends seinem umherfliegenden Blicke. ' Gott im Hrmniel! Sollte er zu spät kommen? War das Entsetzliche etwa schon geschehen? Das Herz stockte ihm und die Knie versagten ihm, wie er so einen Moment stand und Umschau hielt, fast ihren Dienst. Und in diesem Augenblick, wo er sie Für 534 eine schon Verlorene hielt, in den Tod gehetzt um seinetwillen, da stand klar ein Erkennen vor seiner Seele. Was! sie ihm gewesen war — was sie ihm hätte sein können! Er hätte anfschreien mögen in dieser Stunde würgender Qual. Dann aber stürzte er weiter talab, ganz mechanisch, ohne klare Ueberlegung. Nur ganz dumpf sprach da etwas zu ihm: Weiter, weiter! So stürmte er über den steilen Hang hinunter, die Windungen des Weges verschmähend — in einem rasenden Springen. Ein Straucheln hätte ihm schwere Gefahr bringen können; denn gerade unter ihm fiel der Hang au dreißig Fuß tief senkrecht zu der Talstraße herab. Aber er achtete nicht darauf — nur hinunter, an den See, die einzige Vorstellung, die ihn ganz beherrschte. So kam er an eine vorspringende Felsklippe, die ihn zwang, sich nun seitlich zu halten, und wie er gerade eilends nach links abbvg, so ein neues Gesichtsfeld auf das See^- ufer drunten bekommend, sah er dicht unter ihm, unter m! Hang des Berges, eine weibliche Gestalt regungslos sitzen, den Kopf in beide Hände gestützt — Gottliebe ! War der Name wie ein Aufschrei von seinen Lippen geklungen? Er wußte es nicht. Aber sie wandte drunten jetzt plötzlich den Kopf zu ihm herauf — eine müde Bewegung; Md starr blieben auch ihre Zuge, als sie den Herannahenf- den nun gewahrte. Wenige eilige Schritte, halbe Sprünge, und er war Bei ihr. i „Gottliebe — was tun Sie hier?" Aus schwer atmender Brust stieß er die Worten hervor. Sie gab keine Antwort, sondern wandte den Blick .wieder mit einem leeren Ausdruck aus den See hinaus. Da legte er die Hand, zitternd von der furchtbaren Anstrengung dieses tollen Laufes, auf ihre Schulter, und mit einer Stimme, aus der all die Todesangst um siel bebte, nannte er noch einmal, beschwörend, zärtlich tiw wurfsvoll, ihren Namen. Wie dieses „Gottliebe" in ihre Seele drang, wie sie der Griff feiner zitternden Hand erschauern machte! — diese Sekunde verriet ihr, was er für* sie empfand. Ein Aufschwellen höchster Seligkeit brandete da in ihrer Brust „auf, dann aber folgte im nächsten Moment der zerschmetternde Sturz in die abgründige Tiefe schwarzer Hoff- Uüngslofigkeit. Was zeigte ihr das erbarmungslose Schicksal erst ein Wück, dessen sie doch nie teilhaftig toerben, pupte? Und sie barg, mit leisem Aufstöhnen das Gesicht in >ie Hande, daß er das Zucken ihres Antlitzes nicht gewahren ollte. „Reden Sie doch nur — ich beschwöre Sie! — Nur ein Wort! Was wollten Sie hier?" „Fort!" „Das sollen Sie nicht — das dürfen Sie nicht! H.ier- bleibeu sollen Sie, Gottliebe! Es wird Ihnen jede Genug- tuung werden. Meine Fran wird Sie um Verzeihung bitten und noch heute mein Haus verlassen." „Und Rehe?" Sie 'verharrte noch immer so, ohne aufzuseheu, das Nntlitz in den Händen. „Rehe wird einsehen, daß sie kindisch war, p'on ihrer Mutter ausgestachelt —" „Nein, nein!" In leidenschaftlichem Ausbruch streckte sie plötzlich die beiden Hände geballt von sich, daß er nun ihr blasses/ schmerzverstörtes Gesicht sah. „Ich werde es nie vergessen, wie sie mich anstarrte, voll Entsetzen, voll Abscheu — wie 'eine Aussätzige, wie eine Verruchte!" Erschüttert sah er sie an, so schmerzerstarrt. Was hatte sie gelitten! Aber dann durchzuckte sie ein Entschluß. „Nein, nein! Lassen Sie mich sort!" Sie stieß es verzweifelt au§' und sprang auf, ihm zu enteilen. Mer da umfing sie sein Arm. „Sie müssen bleiben — um meinetwillen!" Wie lgelähmt lag Bei diesem Wort ihr Leib! einen Moment in feinem Arm. Da war es, wovor sie hatte flüchten wollen. Und wie in einem Schwindel schloß sie die Äugen. Eine berauschende Seligkeit strömte über ihn dahin, wie er sie so hielt, die Zartem Widerstandslose. iÄt, um meinetwillen, Göttlielw!" Noch einmal bekräftigte er es, mit leiser, bebender Stimme. „Wenn Sie es nicht tun wollen Rehes wegen, so! denken Sie doch an mich. Wollen Sie mir das einzig^ bescheidene und mich doch so beseligende Glück rauben, Sie wenigstens um mich zu haben, Sie zu sehen, mit Ihnen .zu wandern und meine Gedanken zu teilen? Wollen Sie mich denn wieder ganz arm, bettelarm werden lassen — viel ärmer noch als zuvor, wo ich ja wenigstens nicht wußte, daß da eine Frau auf der Welt ist, deren Besitz mir alle Seligkeiten des Lebens geschenkt haben würde?" Regungslos, von süßen Schauern überrieselt, hörte sie seine Worte an; in diesen flüchtigen Sekunden die Höchsts Wonne ihres Daseins cinskostend. Mer als er nun geeit o et,- als mit seiner Stimme der Zauberbann erloschen war, der sie tvie ohnmächtig an seiner Schulter hatte lehnen lassen'/ da riß sie sich plötzlich von ihm los. „Tas hätten Sie mir nie sagen sollen — nie!" Totenblaß, mit großen, starren Augen sah sie ihn an. „Nun haben Sie selbst es mir ja unmöglich gemacht, in Ihrem Hause zu verbleiben." „Gottliebe!" In höchstem Erschrecken hob er die Hände zu ihr hin. Wer sie fuhr fort, mit unerschütterlicher Festigkeit,- den Blick voll aus ihn geheftet. „Wie sollte ich Ihrer Tochter in die Augen sehen können, nach diesem Geständnis eben?" „So vergessen Sie meine Worte! Betrachten Sie sie als nie gesprochen!" Verzweifelt rief er es ans, flehend, beschivöreud. „Das kann ich nicht!" Mit einem' festen Ton jagte sie es, und in ihrer, Augen leuchtete noch einmal all der Abglanz des beseligenden Glücksgesühls jenes flüchtigen Moments vorhin ans. „Warum nicht?" „Weil diese Ihre Worte das ganze Glück meines Lebens ausmachen von dem ich nun fortan zehren soll bis att das Ende." Voll sah sie ihm ins Gesicht bei diesem Geständnis/ mit einem Strahl unendlicher Liebe in beit Augen. Ta schwand ihm jedes Besinnen. „Gottliebe!" Und im. Sturm seiner Gefühle wollte er sie an sich reißen, mit einer wilden, über alles dahinbrausenden Leidenschaft. Eines Blitzes Länge war es ihr, als müsse sie ihm nun widerstandslos verfallen, im süßen Taumel, als wolle die tzanze Welt um sie hemm versinken — nur sein, seich ,ganz sein! Tas einzige Gefühl, das sie beherrschte. Aber da schoß plötzlich Rehes Bild vor ihr auf: Die dunklen Augen starrten fie voll Entsetzen und Abscheu an — und mit einer heftigen Bewegung entzog sie sich seiner Umarmung, „Hält!" Abwehrend streckte sie die Hände vor. „Wenn' Sie mich auch achten, Herr v. Malmort!" Da stand er wie erstarrt vor ihr. Noch ein letzter furchtbarer .'Kamps mit feinem aufgestörten, wild emporlohen,- den 'Empfinden, dann trat er zurück, es wär, als sänke e# nach der ekstatischen Ailspaininug schlaff zusammen. ,Mie Sie befehlen." Seine Stimme klang tonlos. Mechanisch schritten sie so ein Stück am Seeufer dahin/ er ein völlig Niedergebrochener — sie eine Beute innigsten Mitleids und brennenden Wehs. Sie hätte anfschreien mögest vor Dual; aber von den fest zusammengepreßten Lippen rang sich kein Laut. „Also Sie wollen dann fortnoch heute vermutlich?" Wie klanglos sein sonst so wohltönendes tiefes Organ war! So rauh und brüchig tote der Ton einer Glocke, durch die ein Wetterschlag einen Riß gemacht hat. Sie nickte nur matt statt jeder Antwort und hielt den Blick ab'gewandt. Sie hätte den Anblick der trostlofen, geliebten Züge ja nicht ertragen. „So 'gehen Sie am besten heut abend nach Thalwys. Sie können dann morgen früh mit der Uost weiter nach denk Engädin zu." M 'war ihr recht so; sie War zu müde, um selbsv Wäne zu machen. (Fortsetzung svlgt-l 636 „Brauchst du denn so notwendig Geld?" fragte ich anscheinend ganz verwundert. . >»Jm Gegensatz zu anderen Frauen brauche ich bekanntlich nre etwas/ widersprach meine Frau, „außerdem Hast du mir erst vor eilt paar Tagen vierhundert Mark auf drei Jahre geborgt und erst mir weitere fünfhundert Mark in der nächsten Woche zu leihen versprochen. Nein, ich brauche wirtlich nichts, aber wenn man ctne Wette gewinnt, will Man sie doch auch gleich! bezahlt erhalten. In der Hinsicht sind wir Frauen wie die kleinen Kinder. Ihr Männer seid ja glücklicherweise anders, Ihr könnt warten/ 'und ’bii müßtest es auch, denn Vor der nächsten Woche könnte ich dir, wenn ich die Wette verlieren sollte, die sechshundert Mark nicht geben. Ich müßte dich dann auch bitten, mir anstatt der fünfhundert elfhundert Mark zü leihen. Davon würde ich dir natürlich sofort die sechshundert Mark bezahlen, fo daß ich dir dann nur noch fünfhundert Mark schuldig wäre." -,/So ist ie§ richtig," — ich mußte da doch lachen„na, darüber können wir ja später noch sprechen, erst wollen wir mal abwarten, wer die Wette gewinnt." „Ganz bestimmt ich!," rief meine Frau. Die alten Griechen konnten auf dem berühmten Zug! uwch der Küste nicht ungeduldiger nach dem Meer ausgesehen haben, als meine Frau nach dem ersten Regentropfen. Den ganzen Dag saß sie auf der großen/ glasbedeckten Veranda, die an mein Arbeitszimmer stößt und starrte den Himmel an. Alber der blieb blau, wie er war, das Barometer stand trotz allen Klopfens im'mer noch aus „Schön Wetter"/ und selbst die Jfchiasschmerzen in ihrem linken Arm schienen leinen Regen mehr M verkünden. Wer meine Frau starrte immer weiter zum Himmel le'myor, bis sie Mich schließlich kleinlaut fragte: „Sag mal, wir haben Uns noch gar nicht darüber geeinigt, wieviel muß, es denn eigentlich regnen, damit ich meine Wette gewinne? Än einen Wolkenbruch glaube ich selbst nicht, auch nicht dar!an, daß es gießen wird, das ist ja aber auch gar nicht nötig, Regen ist Regen, vb viel loder wenig, spielt dabei gäv keine Rolle, und deshalb meine ich, daß ich die Wette gewönnest habe, sobald wir die ersten Tropfen auf das Glasdach fallen' hören," Und mich flchentuch astseljend, bat sie: „Nicht wahr, du bist damit einverstanden? Ich Möchte so schrecklich gern die Wette gewinnen, aber ganz bestimmt nicht des Geldes wägen. Sechshundert Mark sind ja schließlich eine gänze Menge, ab« Gott sei Dank, soviel ist es doch fauch nicht- Trotzdem möchte ich sie natürlich haben, aber wie gesagt, nicht des' Geldes wegen." „Das stehle ich dir vollständig nach," stimmte ich meiner Fräst bei, „ich Weiß ja, daß du dir nichts aus dem Gelbe machst, sonst Würdest du es nicht so leicht und so schnell ausgeben." „Nicht wahr," rief meine Fvast erfreut, „das mußt du wirklich sagen, daß ich nicht so bin wie die anderen Frauen. Wenn ich darast denke, toie die manchmal rechnen 'und sparen — ich bin ja auch sparsam, aber sparen tue ich denn Gott fei Dank doch nicht, das ist so nüchtern und prosaisch Und vor allen Dingen so furchtbar langweilig. Du hast recht, ich mache mir wirklich nichts aus dem Gelde," und ihre Hände faltend, hat siet „Ach, wenn es doch nur regnen möchte." , . , ,.w., . .. Und als es endlich sowert war, tropfte es wirklich auf das Dach/ laut und vernehmlich, und ich wüßte auch, woher der Regen kau: lieber Meinem Wohnzimmer sind die Mädchenzimmer, ünd ich hatte den Hausmädchen heimlich und verstohlen den Auftrag gegeben, nach Eintritt der Dunkelheit künstlichen Regen zu erzeugen. Im Garten Wurden’' mit dem -endlos längen Schlauch dm Blätter der Bäume besprengt und gleichzeitig goß das.andere Mädchen aus ihrem Fenster .aus einer Aeinen Greßkanne den Inhalt stuf das Dach der Veranda. Zuerst nur langsam, tropfen- iveise, dann immer mehr und mehr. , ' Nur ein Glück, daß es inzwischen dunkel geworden Ivar, daß meine Frau den Betrug nicht entdecken konnte. Und so rief sie denn 'plötzlich glückstrahlend: „Es gießt, hast du es gehört, es gießt! - Und ich hatte es gehört, das Mädchen goß da oben wirklich, aber jetzt Wurde es wieder still, die Gießkanne mutzte leer fern, gleich dar'a'uf aber goß -es wieder, die -zweite bereitgestellte Gießp kanne trat in Tätigkeit. , ~ „Komm, laß uns in das Zimmer gehen," bat meine Frau, - es wird hier draußen zu feucht, man kann sich Bet dem Regen leicht erkälten." So gingen wir denn in mein Zimmer, und als wir die Balkontür geschlossen Hütten, da geschah es daß meiste Frau mich freudestrahlend Umarmte und»mir zunef: -,,Ach, ich kann 'es dir ja gar nicht sagen, wie glücklich ich bin, daß ich die Wette gewonnen habe, noch dazu ohne jeden Betrug. Ganz erstaunt HicBte ich auf, um dann zU fragen: „Wie soll ich das verstehen?" „ »T-a schmiegte Meine Frau sich von neuem zärtlich an mich und sagte: „Sei nicht böse-, aber ich mußte die Wette gewinnen. Ich brauche rasend notwendig sechshundert Mark. Ich wollte nicht darum bitten, und deshalb hatte ich Mit den Mädchen verabredet — über du darfst nicht böse fein — ich hatte den Mädchen aesaat sie sollten bis um 10 Wr abends damit Warten. Jetzt ist es ja erst 9 Uhr, und Vs hat schon geregnet, aber wenn es auch um 10 Uhr noch nicht geregnet hätte, dann sollten sie es Wnstlich regnen lassen -- im Garten mit dem großen Schlauch/ indem sie die Blätter der Bäume besprengten und oben aus den Fenstern heraus mit den Keinen Gießkannen. Ist der Dunkelheit hättest du den kleinen Betrug gar nicht gemerkt, aber ich Pin Die wette. Ghehumoreske von Freiherr von Schlicht. -' Schon als ich !am Morgen in das Schlafzimmer Meiner Fran gsta't, stm diese Ast begrüßen, Machte sie ein Gesicht, wie es jede Frau tut, die die feste Absicht hat, ihten Mann um Geld zu bitten, die aber noch nicht weiß/ wie sie das anfangen soll, denn natürlich darf der Mann ihre Absicht nicht merken. Selbst Wenn 'er das Geld später gegeben h'a't, darf er nicht dahinter kommen, Hatz ihm das Geld aus der Tasche gezogen ist. Die 'Sache, muß sich im Laufe des Tages wie zufällig ganz von selbst entwickeln. Auf den ersten BW. erriet ich, was meine Fran im stiller beschäftigte, so sah ich sie denn forschend ust-d prüfend an, um aus Men -Zügen izst «gründen, wieviel Geld sie Wohl brauche. Meine Frstü sah so nach vier- ober 'fünfhundert Mark ans'. Wenn ich Glück hatte, auch nur nach dreihundert. Aber wann hat ein Mann in der Hinsicht Glück? Selten! Und als meine Frau sichnun bemühte, 'mich ihrerseits völlig harmlos Und unbefangen astzusehen, >a wußte ich/ daß- ich häute sogar Pech! haben würde. So legte H' denn freiwillig noch weitere hundert Mark hinzu, während .ch mir Zugleich im stillen schwur, über sechshundert Mark hinaus auf alle Fälle taub und Unerbittlich zu bleiben. M'eine 'Frau markierte die völlig Harmlose und Unbefangene, sie war so fröhlich und -guter Dinge, daß sie ein paarmal lustig Vor sich hinlachte, als ich mit ihr plauderte. Jede Frau ist die geborene .Verstellung, loB-er wenn sie sich verstellen will, dann kann sie es nicht, dann fällt selbst die beste Schauspielerin laus der Rolle. So sah ich -es denn betrübten Herzens mit an, wie meine Fr-au sich- im weiteren Verlauf des Vormittags abmühte, mich zu täuschen. M-chr -als einmal lag. es mir auf der Zunge, ihr 'zuzurufen: „Nun sag schon, wieviel Geld ibu haben willst, mache -es kurz und schmerzlos, dann haben wir es beide hinter uns." -. ., ~ , Aber ich schwieg trotzdem, ich- ivollt-e ihr mcht bte Freude rauben, später 'auf die ganläi unmerkliche Art und Weise stolz sein zu können, in der sie. mein Portemonnaie erleichtert hatte. Sie war in anderer Stimmung als sonst und blieb es auch, als wir gegen Mittag unseren Spaziergang unternahmen. Und da geschah es, daß- meine Frau, um sich zu entschuldigen, mich anllagte und zu mir sagte: „Ich -weiß gar nicht, was dn heute hast, -n kommst mir so sonderbar vor." „Das beruht wirklich vollständig auf Einbildung," verteidigte ich mich, „mit demselben Rechte könnte ich! behaupten, daß du —" - „Du bist wirklich köstlich-," fiel sie mir ins Work. „Ich! bin genau so wie immer und wenn ich selbst Momentan etwas schweig- sam war, so hatte das seinen Grund. Ich dachte darüber nach, daß es gar nicht mehr lange dauern wird, dann haben wir wieder Weihnachten." r nr ... „Aha," sagte ich mir, „nun geht ntane Frau zürn Angriff bbr." Wir befanden Uns- Itiut Abreißkalender in den ersten Tagen des August, die noch dazu Won -einer unerträglichen Hitze waren, Und wenn eine Frau -da schon von Weihstach-ten spricht, dann heißt das doch, daß sie iHv Weihnachtsgeschenk innerhalb der nächsten 24 Stunden im voraus- haben will. Bezahlen müßte ich ja doch, Und so stimmte ich meiner Frau bei: „Tu hast recht, tzs wird gar nicht mehr sänge dauern, dann haben wir Weihnachten. Diese große Hitze deutet darauf hin, daß es bald frieren wird. Noch lieber wäre es mir allerdings, es würde endlich -einmal regnen, 'und wenn wir dann än einem schönen Regentage zusammen an der Zentralheizung sitzen, dann kannst du mir a-Nvertraueu, Was bst dir 'zu Weihnachten wüststhst, vorausgesetzt, daß es solange ^eit?t6er es mußte nicht solange Zeit haben, ich merkte -es meiner Fräst San, die überlegte, Wie sie .iben Termin, an dem ich mit ihr Mcr das WeihUachtsgeschenk sprechen Wollte, näher h-«anrücken könne, und ihre Hand zärtlich lauf meinen Arm legend, fragte sie Mit schmeichelnder Stimme: „Glaubst du nicht auch, daß es schon heute regnen wirb?" - Das glaubte ich nun ganz gewiß, mcht, das Barometer, das auf „Schön Wetter" stand, glaubte es auch mcht, das glaubte auch K kein Mensch, nur meine Fran glaubte es, und -ohste meine Port äbzuwarten, fuhr sie fort: „Warte es nur ab, rZ tausche mich nicht, es wird häute noch- ganz beftimMt regnen. Ich suhle einen bevorstehenden Wettcrumschlag ja immer in meinem linken Arm, seitdem ich an Ischias leide." Und im’mer lebhafter werdend, setzte sie hinzu: „Ganz gewiß/ es wird heute noch regnen, ich bin Meiner Sache sich«, wollen wir wetten?" 1 „Aha," sagte ich mir im stillen, „auf die Art willst du zu Meinem Gelde kommen?" Und so erwiderte ich denn, während ich- tzstgleich meine Frau dabei scharf ansah: „Wetten wir also um sechshundert Mark." ., . ' Ich sah 'es ä'uf den ersten Blick-, ich hatte die richtige Summe genannt, denn meine Fvast Machte ein Gesicht wie ein Schul- Mädchen, das ä'uf einer Unart ertappt ist, -aber gerade deshalb fragte sie 'schnell: „Wie kommst du nur auf sechshundert Mark? Das ist dvchi eine komische Summe. Mau Wettet doch entweder um gtne Mark, um zehn, hundert oder tausend Mark, Meinetwegen Ästch um fünfhundert, aber gerade UM sechs — na, nur kann M recht sein, aber eins Mußt du mir versprechen, du mußt dm Kette auch bezahlen, sobald du sie verloren hast." 538 trotzdem nam-enloZ gWÄich, daß ich die Wette aus ehrliche Meise yelDioniten Habe." Meine Frau tota glücklich, und ich toctr es auch, denn wenn man schon dazwischen wWen mich, dann ist es immer schon besser, selbst #it botriigen, als betrogen zu Werden! — Vermischter» * Eine neue elektrische Lampe. Soeben wird in Frankreich eine neue elektrische Lampe in den Handel gebracht. Sie besteht aus den bekannten Drahtsäden, die im Innern einer Birne an einem Glasständer befestigt sind, die aber nach zwei Richtungen hin von den bisher gebräuchlichen Formen verschieden sind. Die Leuchtsäden bestehen ans dem wolframhaltigen Tungstein, der durch ein neues Verfahren sehr haltbar gemacht worden ist. Sie sind nun nicht, wie bisher senkrecht, sondern wagerecht angeordnet. Das bedingt natürlich auch eine andere Lampenform. Die neue französische Lampe hat die Gestalt einer Zwiebel, in der die Leuchtsäden als kleiner glühender Rost angeordnet sind. Dadurch soll das Licht besser ausgenützt werden. Bei der bisher gebräuchlichen senkrechten Anordnung der Leuchtsäden geht ein großer Teil des Lichtes verloren oder kommt nur bei der Beleuchtung von Plätzen oder großen Vorräumen völlig zur Geltung. Für die Zimmerbeleuchtung und namentlich für den Arbeitstisch hat sie sich als verschwenderisch erwiesen. Diesen Mangel sucht die neue Lampe, die das Licht besser verteilt, zu heben. * Kommt die Krinoline wieder? Kommt die Krinoline wieder? Noch ist sie nicht in ihrer vollen Größe und Herrlichkeit da; aber sie ist auf dem Weg« und zwar ersteht sie als Rückschlag gegen das enge Kleid. Die modernen Kleider sind bereits weiter im Schnitt und auch reichlicher mit schmückenden Zugaben versehen. Den Uebergang zur Krinoline, oder zum Reifrock, bildet das Stufenkleid. Einer der ersten Modekünstler hat soeben allen Ernstes die Einführung der Krinoline angebahnt und befürwortet. Er hat die einzelnen Stufen des Kleides durch Drähte auseinander gespannt, sodaß sie sich kokett vom eigentlichen Rock abheben. Das Kleid wird dadurch steif, puppenhaft, ineinander gesteckten Papier- düten nicht unähnlich. Bis zum vollendeten Reifrock ist nur noch ein kleiner Schritt, umsomehr, da die Herbstmode bereits steifere Kleiderstoffe vorzieht. I , — Die Wiederbelebung der Quadrille. Menn nicht alles täuscht, machen sich Anzeichen einer beginnenden Reaktion Aegen die exzentrischen Tanzmoden, die in den jüngsten Jahren zur Herrschaft gelangt sind, bemerkbar. Eines der interessantesten dieser Anzeichen ist, daß, die Quadrille, die als Modetanz schon längst ausgestorben war und nur noch in der Provinz ein bescheidenes Dasein fristete, wieder auflebt. Tse Anregung geht vonkParis aus, wo sie vor einigen Tagen sogar in der Moulin de la Galette, wo sonst die skrupellosesten Tänze geherrscht haben, 8‘unt ersten Mate nach 40 Jahren wieder getanzt worden ist. Das merkwürdigste an dieser Wiederbelebung ist, daß, man auf die zahmste sihrer formiert zurückgegriffen hat. Denn auch sie wurde während ihrer Blütezeit, hauptsächlich, zwischen 1840 und 1850, auf die verschiedensten Arten getanzt nnd hat sogar gelegentlich sehr wilde und -exzentrische Formen angenommen. Sehr beliebt war es i: Bl, sie auf einem Bein ober auf den Händen zu tanzen. Roch weiter ging -eine Mrobatengruppe, die sie, nur auf einer Hand stehend, mit Erfolg und Eleganz getanzt hat. .Hoffentlich bleibt 'uns eine derartige Entwicklung der Quadrille erspart. * ®om luftigen -Dittel S a ml Die s chw-a ch e S t el l e. Er: „Warum greift eigentlich ein Schauspieler, wenn -er höchste Erregung ausdrü-chen will, sich immer an den Kopf, nnd eine Schauspielerin immer ans Herz?" Sie: „Jeder greift halt nach seiner schwächsten Stelle." — „I n effigie" gehängt. „Ich möchte bloß, wissen, warum sie dieses Bild aufgehängt haben?" „Wahrscheinlich konnten sie den Maler nicht kriegen." — Er weiß es besser. „Nun, Harold," sagt der Lehrer, „rechn-e mal aus: wenn 11 Schafe in einer Umzäunung sind ststd 6 kriechen durch ein Hoch im Zaun, tot einet bleiben dann noch drin ?" „Keins," antwortet Harold prompt. „Doch, doch, es bleiben tvelche," will ihm der .Lehrer helfen, aber Harold beharrt unerschütterlich dabei: „Es bleibt keins," und mitleidig fügt er hinzu: „Sie mögen ja rechnen können, Herr Lehrer, aber Schafe kennen Sie nicht." — Ein Gipfel des Erfolges. „Nun, wie geht's Ihrem Sohne, dem Rechtsanwalt in Texas?" „Schlecht, der arme Kerl sitzt im Gefängnis." „Aber wieso - denn?" „Er hatte einen Pferdedieb #it verteidigen und hielt ein so großartiges Plaidoyer, daß ihn die Richter gleich als Helfershelfer da behielten." — Nicht sei u Stil. Der Bater, ein Parvenü, fragt den Freier hochmütig: „Junger Mann, werden Sie auch meiner Tochter ein Leben in dem Stil bieten können, den sie gewohnt ist?" „Ich könnte Wohl," ^antwortet der andere, „aber ich würde mich genieren." --Sein Standp u n k t. Ein Hausbesitzer, der eine große Reise zur Erholung unternommen hat, kommt g-uch nach Aegyptea und besucht die Pyramiden. Lange steht er staunend und feen wundernd vor dem gewaltigen Bauwerk, und dann entringen sich ihm die Worte: -„Unerhört, was W eine Menge Mauerwerk, daz keinen Pfennig Miete bringt." Sprachecke des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins. * K a n n e t w a s schön s ch m e ck e n ? Es gibt Gegenden in deutschen Landen, in denen man schön nur von Aussehn gebraucht, in anderen aber stößt sich niemand daran, wenn man es auch vom Schmecken sagt. Die Frage, ob man sagen könne, daß etwas schön schmecke, kann nicht entscheidend beantwortet werden. Die Ausdrücke, die von den Wahrnehmungen der fünf Sinne reden, haben alle Bedeutungsübergänge durchgemacht. „Süß", ursprünglich nur „das Gefallende" bedeutend, wird vornehmlich von Ge- schmackswahrnehmungen gesagt, aber doch spricht man auch von einem süßen Gerüche oder von süßen Tönen. „Hell", mit „Hall" und „hallen" zusammenhängend, wird bis ins späte Mittelalter hinein nur von Gehörsempstnduugen gebraucht, wie noch heute zum Beispiel „ein Heller Klang", und doch sprechen wir auch von Hellen Farben, bezeichnen also damit auch etwas, was wir mit dem Gesichte wahrnehmen. „Schars", womit nach der Grundbedeulung etwas Einschneidendes benannt wird, dient zunächst nur zur Angabe von Empfindungen des Gefühls, daneben aber doch auch für solche des Gehörs, Geruchs und Geschmacks, wie „ein scharfer Ton", „ein scharfer Geruch", „ein scharfer Geschmack". Und mit demselben Bedeutungsübergange (vom Geiühl zum Geschmack) sprechen wir von „einem beißenden Geschmacke". Nicht anders verhält es sich bei dem Worte „schon", das, vom „schauen" herkommend, ursprünglich nur das „Geschaute", „Gesehene" bezeichnet, dann mit einer Verengerung der Bedeutung das dem Auge Wohlgefällige, das aber weiterhin auch für Wahrnehmungen anderer Sinneswerkzeuge verwendet wird: „die Blume riecht schön", „die Musik klingt schön". Und daß gerade auch diese legte Uebertragung nichts Ungewöhnliches an sich hat, wird der Leser vielleicht bei sich selber beobachten können, wenn er sich des gewiß auch von ihm bei besonders hervorragenden Gaumengenüssen schon verwendeten Ausdrucks erinnert: „Schmeckst du prächtig!" beim „prächtig" ist von „Pracht" abgeleitet, und dieses Wort heißt ursprünglich und in der älteren deutschen Sprache nichts weiter als „Lärm" „Geschrei", dient also zum Ausdrucke einer Gehörswahrnehmung, während die heutige Sprache damit nur einen Gesichtseindruck wiedergibt: „Pracht der Ausstattung". Und doch wird das Eigenschaftswort „prächtig" unbedenklich auch für Geschmacksempsindungen verwendet. — Der beanstandete Gebrauch des Wortes „schön" ist also nichts Sprachwidriges, und wenn er hier und da so empfunden wird, so kommt das nur daher, daß er nicht überall in deutschen Landen gleichmäßig verbreitet ist. Maydorn (Thorn). Büchertisch. — Neuerscheinungen der U u i v e r s al - B i b l i o - t h e k von PH. Reclam, Leipzig: Nr. 5581—5583. D ie Wel V alter. Bon F. W. I. Schelling. Herausgegeben mit Einleitung und Anmerkungen von Prof. Dr. Ludwig Kuhlenbeck. — Nr. 5584. Di e Schule der Gastfreundschaft. Bon D. W. Grigorowits ch. Novelle. Uebersctzung aus dem Russischen von F. Cordes. — Nr. 5585. Fräulein Direkt o r. Bon Paul Fr. Evers und Otto M e 11 e rh a u se n. Lustspiel in 4 Aufzügen. Bühneneinrichtung nach der Aufführung am Lübecker Stadttheater. — Nr. 5586—5588. Napoleons Soh n. König von Rom. Gefangener in Wien. Bon Clara T s ch u d i. Autorisierte U-ebevsetzung aus dem Norwegischen von [Sir. Heinrich von .Cent. Mit 6 Abbildungen. — Nr. 5589. Erläuterungen z u M eisterwer k e n der T o n k u it st. 27. B-d.: D i e Zanbei: f l ö t e. Bon W. A. Mozart. Oper in zwei Aufzügen. Geschichtlich, 'szenisch Und musikalisch analysiert, mit zahlreichen Noten- beispielen von Max CHop. — Nr. 5590. jT e r Brautschnr u H der Ahnfrau und andere Novellen. Bon Eufemia von A d l e r s f e l d - B a l l -e st r e m. versteckrätsel. Man suche ein Sprichwort, dessen einzelne Silben in folgenden Wörtern versteckt sind, ivie die Silbe „an" in „Wanderer". Maltakartoffeln — Landkarte — Gerichtsgebäude — Mehlsuppe — Lasttier — Musensohn — Kurzsichtigkeit — Vergißmeinnicht — Biedermann — Roggenfeld. .Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des magischen Quadrats in voriger Nummer: L 0 L A 0 D I N L I N A A N A M Redaktion: I. B.: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu llniversitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießest.