Donnerstag, den 21 März W S \v\ W I rr-i lll VW Hb jfrauenliebe. Roman von Horst B o d e m e r, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Moreth hatte sich zwar borgctionintett, jetzt nach Hause zu fahre,!, aber mit einem solchen Geivirrn konnte man als anständiger Mensch unmöglich „kalte Füße" bekommen. Und dann — saß er nicht in -einer Glücksperiode schon seit vorigem Herbste? Er müßte ja ein Esel sein, wenn er die Ehance nicht benutzte. Freilich, Eva wartete, die war immer auf gebtieben, bis er zurückkam; aber ein schlechter Geist redete ihm ein: sie wird sich schlafen legen. Mitternacht ist ja schon vorüber. Ais die Uhr fünf schlug, hatte Hans-Wilhelm nicht nur seinen Gewinn opfern müssen, sondern noch zweitausend Mark in Schuldscheinen verloren. Man machte Schluß und rechnete ab. Düsedau war mit einem blauen Auge davongekommen, dreihundertfünfzig Mark mußte er sitzen lassen, alle übrigen hatten von Hans- Wilhelm beträchtliche Summen zu fordern, am meisten der Ämtsgerichtsrat Röpke -- fast tausend Mark. Püchkow versuchte ihn zu trösten. „Alles kann man nicht auf einmal haben? Uebrigens geben wir dir gern Revanche — nicht wahr, Röpke?" „Das versteht sich!" In, stillen dachte -er: Wie will Moreth gewinnen, wenn -er so hitzig spielt? Hans-Wilh-elm tat ganz gleichgültig, er war das Verlieren gewöhnt. „Aber ich bitte, was tut das?" Auf der Heimfahrt bekam er schlechte Laune, der Jammer stellte sich ein. Die anstrengende Jagd, die tolle Trin- kerei, das Spielen die Nacht durch und noch dazu mit Verlust ging über die Nerven. Und nun machte sich auch noch ein eisiger Wind auf, der das Nahen der Dämmerung ankündigte und blies ihm ins Gesicht, daß ihn die Haut jucktet Einen üblen Geschmack hatte er im Munde, .Sekt auf Burgunder bekommt schlecht, die schweren Zigarren trugen auch nicht zum Wohlbefinden bei — freilich beim Spiel beruhigten sich die Nerven. Als er in den Hof einfuhr ärgerte ihn das Schellengeläute der Pferde; ein Hofhund schlug auch an, und in Evas Zimmer brannte noch Licht. Warum wär er zu Püchkow gefahren? Und da fiel ihm auf einmal ein, daß ihn gerade zu dieser Jagd sein Frauchen hatte ungern gehen lassen. Natürlich, daß er das auch nicht früher bemerkt hatte! Und nun war sie womöglich noch wach! Auf keinen Fall durfte sie von seinem Verluste erfahren, koste es, was es wolle! Er warf dem Diener die Zügel zu, und mit einem Satze war er aus dem Schlitten. „Gut abreiben die Pferde — verstanden?" „Zu Befehl, Herr Leutnant," erwiderte der Kutscher verschlafen. Drei Stufen nahm Hans-Wilhelm immer mit einem Satze, er riß die Tür auf, sein Weib- stand mitten im Zimmer. „Aber Eva, warum hast du dich denn nicht schlafen gelegt?" „Du weißt doch, Hans-Wilhelm, ich warte immer auf Dich." Beschämt sieht er zur Seite. „Wahrhaftig, ich wollte um Mitternacht aufbrechen, aber ich konnte beim besten Willen nicht weg. Sei mir nicht böse." „Ich. bin dir nicht böse, Hans-Wilhelm, aber ich bange mich um dich!" Da nimmt er sie in seine Arme und küßt sie. „Närrische kleine Frau!" , Sie schließt die Augen, denn aus seinem Munde strömt der Geruch von Wein und Zigarren. Da er nichts erzählt, fragt sie nicht; aber sie weiß, er hat verloren. Sie hofft, -er wird ihr, wenn er ausge- schlafen hat, die Summe sagen. Zwölftes Kapitel. Röpke kam erst gegen Mittag nach Hause. Er hatte bei Püchkow „nochmal rumgefchlafen", wie er sich ausdrückte; in Wahrheit wollte er mit klarem Kopfe zu Haus« erscheinen, denn er hatte einen heillosen Respekt vor seiner Frau. Mittags sieht das Heimkommen weit ungefährlicher aus, als morgens um sechs. Die Fäuste in die Hüften gestemmt, empfing ihn seine rundliche Frau. „Ich wollte. eben öffentlich ausklingeln lassen, man sollte dich auf dem Wege nach Ossendorf in den Straßengräben gegen gute Belohnung suchen!" Der Amtsgerichtsrat nahm die Predigt seiner besseren Hälfte sehr freundlich auf. „Das zeigt mir nur, wieviel ich dir inert bin, meine liebe Emma!" Aber da kam er schlecht an. „Eine Schande ist's! Alle Welt weiß, daß du gestern beim Morgengrauen zur Jagd gefahren bist, und am nächsten Tage," wenn die Glocken zum Nachmiktagstzottesdienst läuten, kommst du heim! Woher sollen die Leute nur den Respekt vor dem ersten Beamten 'des hiesigen Amtsgerichts hernehmen?" „Aber mein liebes Emmchen!" Da fuhr sie ihm ganz gehörig über den Mund. Hat sich was, liebes Emmchen! Ich laß? dich nicht wieder zu diesem Püchkow fahren! Und der Wagen kostet ein Heidengeld — so reich sind wir nicht!" „Gott, Kindchen ich wäre ja viel früher wiedergekommen, aber ich konnte absolut nicht weg." „Natürlich nicht, weil Ihr gespielt habt!" ISO Mit großen Angen sah ihn sein Herr nn. Wußte Drcwel non seinem Verlust? Er wollte es- ergründen. „Schlimm war es weiter nicht. Glauben Siebes mir." „Herr Oberleutnant, klein sängt's an, groß hört's auf." Hans-Wilhelm ärgerte sich über diese Neckerei;, er hatte denl Dretvel, weil er ihm geholfen, den kleinen Finger gegeben, nun griff er schon nach der ganzen Hand, so meinte er. Ungehalten zuckte er die Achseln griff nach der Mütze imb ging. Als er aus dem Stalle heraus war,, entfuhr dem alten Manne ein grimmiger Fluch. Ihn täuschte Hans-Wilhelm seinen Sitz hatte. Ädalbraht in Luopbahe. . Frechold in loco Weterefeld m stmbus- Luopcche. Folcrat in Lonbbach. Steinolf in Lonpach. Meginbölt in Lonpach. f Natürlich war Laubach damals noch leine Stadt, gabs doch damals in unserem deutschen Vaterland überhaupt noch kerne Städte Wir werden uns vorstellcn, daß Laubach damals eine Anzahl von Bauernhöfen war, die nicht dicht beisammen lagen, sondern wo jeder Hof inmitten seines Feldes lag. Darauf weist auch eine alte Sage zurück, wonach Laubach aus 3 Höfen entstanden ist: aus dem „Alten Hof", der heute noch Gewannname ist aus dem „Storchshof" mtb dem „Gutleuthof", welche heute noch, namentlich die zwei ersteren, im Volksmund leben. Allmählich rückten die Ansiedlungen dichter zusammen, und wahrend Laubach 1265 noch als Villa, Dorf, bezeichnet wird, erscheint es 1405 zuerst als oppiduut, d. h. als Stadt. Aber während heute außerhalb der alten Umivallung ganze neue Stadtteile entstanden sind und gegenwärtig der Zug der Bewohner nach mehr Lust unb Platz bald den, bald jenen Bewohner veranlaßt, sich außerhalb anzubauen, gab es bis vor .„Na ja, und ich war im Gewinn." „So o?" Der biedere Röpke opferte einen Teil seiner Mau. „Denke nur, fast achthundert Mark Hube ich gewonnen! „Die werden wir gleich morgen auf die Sparkasse tragen, sonst verlierst du sie doch wieder!" Bedeutend milder wurde ihre Stimme. Er mußte lachen. '„Ich hab das Geld bloß noch mcht!" „Moreth ist fürchterlich ausgeraubert worden: er ist mir die Summe schuldig geblieben, aber sie ward fällig binnen dreimal vierundzwanzig Stunden." „Der junge Ehemann fpielt also mit Euch die Nächte „Nach Ossendorf bringen mich zehn Pferde nicht sobald wieder!" Sie war klug genug, nicht in ihn zu dringen, obgleich sie sein Schweigen schmerzlich empfand. Aber sie hoffte, nach und nach würde er gesprächiger werden. Beim Mittagessen lenkte seine Mutter das Gespräch auf den gestrigen Tag. „Wie war es bei Püchkow?" „Er läßt sich empfehlen; ich habe das natürlich wieder mal vergessen auszurichten, im übrigen wars 'ne tolle Trinkerei." Hastig sagte er das. Die Mutter fragte nicht weiter. Nach Tisch forderte Eva Hans-Wilhelm zu einer Spazierfahrt auf. Der Traber sollte vor den Schlitten gespannt werden, ,Eva wollte selbst kutschieren. Mit Freuden ging er auf diesen Vorschlag ein, die Wände drückten ihn und ein schlechtes Gewissen. Draußen würde er auch schneller seinen Jammer los werden. Eine halbe Stunde später fuhren sie ohne Kutscher durch die verschneiten Fluren. Eva hatte die stille Hoffnung: nun wird er mir sein Herz ausschütten. Aber sie irrte.- Hans-Wilhelm saß mit gefürchteter Stirn neben ihr und sprach kaum ein Wort. Da wurde sie sehr traurig., Früher, als sie anfangs gewollt, lenkte sie das Gefährt heimwärts. Noch nie hatte sich der junge Ehemann solche Mühe geben müssen, das Gespräch am Abend mit seinem Weibe in Gang zu halten; dann 'und wann rang sich sein besseres! Ich durch, das ihn mahnte: Beichte! Aber sofort redete ihm ein böser Geist ein: Tu's nicht; zeigst du dich erst schwach, dann hat deine Frau bald die Hosen an! Dieser Widerstreit ärgerte ihn. Er sprang auf. >„Jch muß noch einen Gang durch die Ställe machen." Tue es, Haus-Wilhelm. Gerade Sonntags darf das Herr Bruno Röpke konnte nun ungestört feinen Jammer M-LüUbüch Md seine BciöOffilCr. ausschlafen. * | Bon Pfarrer Nebel zu Laubach. e»o» *’'“*«*- «*» w„Ä SÄS bvn der ^agd. Er jagte nur. | JD(n, ^cmi Laiwach ist soviel wie Laubbach, der Bach, der von Wold überdeckt und überschattet ist. Noch heute wird ja der kleiue Bach, der aus dem Tiergärtnerteich kommt, durch den Schlost- garteu fließt und durch die dortigen Ouelleu verstärkt wird und dann bald in die Wetter mündet, die Lanbach genannt, und mehrere Gewanne des fruchtbaren Gartenlandes in seiner Nahe Heißen „In der Lanbach". Merkwürdig mchemt es, daß der Ort von diesem kleineren Wasser und nicht von der bedeutenderen Wetter, an der Laubach ebensogut liegt, seinen Namen hat. Ich möchte annehmen, daß in früheren 'Jahrhunderten und Jahrtausenden auch unsere Lanbach bei dem feuchten Klima und dem Wälderreichtuni ein weit stärkerer Bach war als, heute, bum erstenmal wird Laubach genannt.782 in dem Breviarium Sanctl Lnlli d h in dem Gütcrverzeichnis des Klosters Hersstld, das dessen erster Abt Lullus, ein Schüler des Bonifatius, amgestellt hat Dort beißt unser Ort Loubahe, in den folgenden ^ahe- hunderte» Loubaha, Lonbbach, Lonbahc, Lobah, Lobahe, Lopach, Lubach 1250 Laupach. Was aber wird iins ut rener ältesten Nachricht von Laubach erzählt? Unters den Gütern welche trete Männer dem neugegründeten Kloster Hersscld schenkten,, werden auch 10 Hub. 3 matisus in Lonbahe in Pago Wetercibe mn- qesührt Es ist recht wenig, was wir da erfahren, aber es zeigt unS daß das Christentmm damals schon ut unserer Gegend fest eingewurzelt war, und das >vohl nicht erst seit.kurzem, durch die Tätigkeit des Bonifatius, des sogenannten Apostels der deutschen, sondern daß es wie vielfach, so auch bet uns schon lange vor Bonifatius Christen in größerer oder kleinerer Anzahl gab. Sodann tvird unser Lanbach wieder geuamit in dem Smn- marium, d h. Verzeichnis des Mönchs Eberhard non Fulda, etroa mit 900, wo nach Namen der Geber und Orte folgende Schenkungen an das Kloster Fulda angegeben find: Nordalach de Meter'in Lnobach, al,o em edler Herr, der hier Auge des Herrn nicht fehlen." Für diese Worte küßte er sie dankbar auf die Stirn. Im Schweinestall traf er den Oberinspektor. „Eine Sau ferkelt, Herr Oberleutnant," rief er ihm entgegen. „Acht Stück sind schon da!" Heute interessierte ihn das seht wenig. Er brummte. „Ich hab 'ne Hundelaune-, Drewel!" „Kein Wunder, wenn man zu Herrn tion Püchkow fährt!" Wider Willen mußte Hans-Wilhelm lachen. „Ja, in Ossendorf wird- mächtig gepichelt." Drewel spuckte nach alter Gewohnheit aus. „Und gespielt." schon lange nicht mehr. — Eva saß in ihrem Zimmer und biß die Zähne aufein- £ - , ander; ihr war das Weinen nahe. Verloren hatte ihr durch? ... . /, | Mann sicher, wenn sie nur wüßte, wieviel? Eine .größere „Nach funse ist er nach Haufe gesahten. I » mnstte es sein sonst hätte er sie genannt. Warum Warum sollte ich dir denn etwas vorlugen? warte w “ Sk war doch sein Weib! K Ochsten Tage ab, daun ollst du zwechundertfunfzig. L?^fchworen, gute und böse Tage mit Mart für ein neue» © i - ij„ • I ihm gemeinsam zu tragen. Da wurde Frau Ropke „vernünftig ; von der Spam Einmal war sie fest entschlossen, ihn zu fragen. Dann faffe sprach sie nicht mehr, aber ihre Neugier war noch! ^er ^urde sie wieder wankend, denn sie kannte von früher lange nicht befriedigt. seinen Jähzorn; den durfte sie unmöglich herausfordern. „Wieviel hat denn Moreth verloren? Sonst wurde der leichte Riß vertieft, lind wie er nut „Na gut und gerne zweitausend Mark. finsterem Gesicht wieder ins Zimmer trat, entfiel ihr vol- Da schlug Frau Emma Röpke die dicken Hande über dem Ogids der Mut Kopfe zusammen. Gut, daß sie heute nachmittag zur Frau * (Fortsetzung folgt.) Kreisarzt zum Kaffee geladen war. Diese Neuigkeit tourben ___________ die Damen sicher interessieren. 191 Die MiegserklÄrung Preußens an Napoleon I (27. März 1813.) Das besprochene Meriansche Bild z-eigt uns auch die Unterpforte, die der Oberpforte ganz entsprechend gewesen zu sein scheint Sie wurde schon 1808 abgerissen und stand mitten in der Straße zwischen den Häusern des Schreiners Stob- und des Gärtners Kreicker. Auch sie war durch Außenwerke stark befestigt, deren eines das Rondel war, im1 Volksmund das runde Del genannt, dessen sich alte Laubacher noch wohl erinnern. Es war ein runder Tnrm, auf dem zuletzt der Schütz Wöll wohnte, ein Pflicht- treuer Mann, der ohne Ansehen der Person sein Amt ausübte. Einst traf er auf einem Gang durch die Fluren Saubachs in der Nähe des .Schmelzpfads die Gräfin auf verbotenem Weg. ®r «wachte sie darauf aufmerksam, worauf diese ihre Börse zog Und ilynt ein Geldstück darreichte. Aber der Alte, antwortete mrt dem Wort aus dem 3. Buch Mose: Tu sollst nicht Geschenk nehmen, Er trug ein hohes spitzes Dach mit vier kleinen Türmchen. Zu einer Zeit, wo alles alte verachtet und der Zerstörung geweiht war, war auch ihm das Todesurteil gesprochen. Das Dach, das übrigens schon damals nicht mehr das alte stattliche war, wurde abgerissen und das gleiche Schicksal sollte den ganzen Bau treffe». Aber der Dachdecker Salzmann stürzte ab und- fiel sich tot. So ließ man den Stumpf des Turmes stehen. Graf Rudolf aber kaufte ihn später der Stadt ab, ließ ihn herstellen und schenkte ihn dann der Stadt wieder. Noch heute lebt in der Bevölkerung eine Erinnerung an die Waffenpflicht der Bürger, denn der Bürgerturin heißt auch der Bolwerturm, weil sie aus? ihm auf die Feinde Bon Hauptmann -G r e e v e n - Düsseldorf. Erst die Ankunft des Herrschers aller Reußen in Breslau hatte den gutmütigen Grafen St. Maya« am 15.,Marz 1818 veranlaßt, den französischen Wander-Gesandtsckiastsposten als nun- mehr völlig entbehrlich zu betrachten und seine Passe zu fordern. Bei seiner Verabschiedung vom Staatskanzler Yardenberg gibt der ehrenwerte Piemontese seinem herzlichen Bedauern über diesen Ausfall der Ereignisse offenen Ausdruck mit den von ftmem Standpunkt aus wohlgemeinten Worten: „Bedenken Ew. Exzellenz die Hilfsmittel Frankreichs und das 5'eldherrngeme Napoleons und setzen Sie die Erisfenz des Königs und des. Landes, das ich geschossen haben. Die Stadtmauer war 12—16 Schuh Höch und 7Ve Schuh deck und hatte einen bedeckten Wehrgang. Alte Laubacher können sich noch ihren ganzen Lauf uM die Stadt herum- vorstellen und erinnern sich mit Wonne, wie sie als Knaben auf ihr herumgelaufen sind, und zwar zwei nebeneinander. Leider hat man, wie es scheint, von 1848 an Mit allem Nachdruck angefangen, die Stadtmauer mit ihren Erkern abzureißen, und hat die Arbeit so gründlich besorgt, daß heilte kaum noch Spuren zu sehen sind. So ist die Rückwand der Scheuer des Metzgers Kühn ein Stück der alten etwa 200 Jahren nur ein Laubach innerhalb der Stadtmauern. Ein Bild von Merian aus 1645 zeigt uns, wie Laubach damals aussah. Sicher umfriedet lag die Stadt damals hinter der Stadtmauer mit ihren Bollwerken und Wehrtürnren. Und zwar waren es zwei runde Türme und sieben aus der Mauer hervorspringende, nur die Mauerhöhe erreichende, ebenfalls mit einem spitzen Dach gefronte Bollwerke. Sie waren viereckig, an den Ecken etwas abgerundet und mit Schießscharten versehen. Eines derselben hat sich bis heute erhalten, denn ein armer Mann kaufte es für einen billigen Preis von der Gemeinde und richtete es zur Wohnung ein. Es ist der sogenannte Klipsteins- oder Kriegerturm. Freilich ist sein Aussehen jetzt anders als früher: es ist ihm ein Stockwerk aus Fachwerk und ein modernes Dach- aufgeietzt worden. Ter Standort der meisten anderm Bollwerke oder Erker, wie der Laubacher Ausdruck lautet, ist noch bekannt. Beginnen wir mit dem' Teil der Stadt, der an den Gräflichen Schloßgarten grenzt, das „Grüne Meer" genannt, so stand hier ein Erker da, wo nun die Scheuer des Herr» August Jochen! sich- befindet. Bon da zog die Stadtmauer zum Untertor, von da zum noch- stehenden Erker oder Klipsteinsturin von da zum noch stehenden ,Rmrger- turni". Ein weitererr Erker stand etwas oberhalb. des Schmied- , ----- — x,a „„ Matzes des Herrn Kopp, wieder einer am« Lötzschen, letzt Tiehlschen Stadtmauer, und tm weiteren Verlauf . de» Gäßchens, das an Garten in der Nähe des Neubaues des Gymnasiums, ein weiterer dieser Wand vorüber nach der „Lippe fuhrst ragen noch einige da, wo jetzt die neue Straße in die „Lippe" gebrochen ist, zwischen große FundaMentsteine em wemg aus dem Boden hervor Das Gymnasium und deni Hensingschen Haus. Von da zog'die Stadt- Stuck Mauer von dem grünen Meer, zum Schloß kaufte GrafOtto, mauer zum Obertor oder der Oberpforte, die erst im Jahre 1866/67 der Urgroßvater des ictzigen Graten, und liefe es nteberlegen, abgerissen wurde, angeblich als baufällig, die aber der Zerstörung und verkaufte dann den sehr beengten Mwohnern des ^iUieu die größten Hindernisse berietete und noch Jahrhunderten Trotz Meeres einen Streifen des Schloßgartens, damit sie sich Scheuern geboten haben würde. Wir sehen ihte Spitze auf dem' genannten und Ställe bauen konnten, und grenzte dann den schloßgarten Merianschen Bild, aber glücklicherweise Hat uns auch Pfarrer durch eine neue Mauer vom! „Grünen Meer ab. Zöckler ein Gesamtbild des imposanten Bauwerks aufbewahrt, das Sehr alt waren die BefestigungenLaubachs mchtz ,6"ilich gD sich in vielen Laubacher Häusern befindet und auch als Anstchts- dachte schon im 13. Jahrhundert Ulruh- ^ »on Hanau Laubach Postkarte existiert. Auch der verstorbene Schreinermeister Fr. Heu- I -zu befestigen, aber aut Einsprache be§ ^andgraftn von Hesten, sing hat die Oberpforte in einem hübschen Bilb verewigt. Sie ber wahrscheinlich von «nein Ko* afc mar ursprünglich nach ber Stabt zu offen, unb ihr Eingang be- I Grunberg fürchtete, mußte er auf laiseiiichen Befehl oavoic av fand sich, wie bei allenMen Türnien, ungefähr ein Stockwerk lassen und sich verbindlich machen^außer bis letzt «richteten über der Erde und war nur durch eilte Leiter zugänglich. Spater Befestigungen keine neuen zu errichten, außer mit ausbincklichei diente sie als Gefängnis unb erhielt nun eine hölzerne Treppe. Zustimmung bes Lanbarafen. Erst 1475 wurde dmi J Sie stand mitten in ber Straße, zwischen der Scheuer des Metzgers ! Kuno von Solms vom Kaiser Friedrich III. gestattet, Schloß uno Kühn und der Ringmauer, die den Schloßhof umgibt. Ursprünglich Stadt Laubach mit Kemuaten, Türm«i,GraLm,M als öeren VW ä Stadtplan im hiesigen Gräflichen Archiv sehen, der aus der Zeit I und Erneuerung das von dem Grafen Friedrich begründete Mntna vor 1700 stammt, denn bie sogenannte Vorstabt, die nach 1700 I siumi Frldericianum anzusehen ist. sRrtTb-1-(lbcntonnb bie beit entstanden ist, ist auf ihm von späterer Hand eingezeichnet, fand- I Das Schloß, war durch eine starke Palisstrdenwa , zwar vor ihr« Erbauung, beim ber symmetrische, einheitliche I Schloßgarten emfaßte, s"wre ditrch br«te ^si rg b , S Plan, nach dem sie, dies« Eintragung nach, gebaut werben sollte, Gombach. und die z-wn noch erMenenein tiefer und breiter die sogenannte „Tränk", da wo jetzt am Untertor,.^iF Ksip- steinscheii Haus das Gärtchen des, Herrn Helmich stch- befindet, und in dem Kreickerschen und Ritterschen Garten, alten Laubachern itocft erinnerlich sind. Auch die Stragennamen „Im Harn und „Schepper Hainberg" und „Gerader Hainbma ^erinnern noch an den alten Haingraben. Spuren von ihm finden sich aber nur noch in dem Wagnerschen Und ehemals LoMeU' M wdbt^die Garten, am Neubau des Gymnasiums. Hoffentlich bleibt die breite ietzt sehr flache Vertiefung noch lange erhalten. Zu der Befessigung der Stadt gehörten eine Reche von Außenwerken, von denen wir bie Außenwerke der beiden Tore schon kennen gelernt haben. Eines dieser Vorwerke oder em Ueberrest von ihm hat sich bis heute erhaltenmbaiS u.u.y mvhv. v. __z 'fiitiiiS er tu ^tofeffor Df. StR 4Lt(iottton rot-ioi benu Geschenke machen die Sehenden blind und verkehren die Sachen ihm zu berichten, daß von ihm« aus-der Graf die lährliche der Gerechten. Wer kennt l/eute dies Wort? Dieser kleine Zug MhMrsmusterung des „Ausschusses", d. tz. L,Durg«wehr, zeigt uns die Bewohner Laubachs m em em! Alten Licht: wir I £orgenommeit habe, woraus sich das nationale Ausschußfest, ein scheu daraus, daß sie bibelfest waren, und' daß ihre Bibelkenntnis Schützenfest, -entwickelt hat. fein totes Wissen war, sondern ein prattischer Wegweiser zuM (Fortsetzung folgt.) rechten Verhalten in allen Lebenslagen. Außer diesen zwei Toren ' gab es feine Möglichkeiten, in die Stadt, zu komMeii, doch zeigt uns der 'schon -genannte alte Plan, daß die Herrschaften aus dem Schloß heraus ihren besonderen Aus- und Eingang hatten. Mit Tunkekh-eit wurden bie Tore geschlossen, Und wer dann noch heraim- ober 'hereinwollte, müßte bem Portmann (woher der Name Porth- komMtl einen Kreuzer für seine Bemühung bes Auf- und Zn- fchließens zahlen. Auch nach Abbruch- des Uutertors war die Stadt auch hier noch geschlossen, und erst von 1820 an war sie Tag und Nacht offen. Tie Erinnerung an bie Zeit, wo allem durch das Tor der Weg ins Freie führte, hat sich m der Sitte erhalten, daß heute noch alle Leichenzüge, auch unter Umwegen, durch die Untere Lange Gasse, wo das Untertor stand, gehen. Auch haben sich die Bezeichnungen -Obertor und Untertor als Ortsbezeichnungen int Mund des Volkes bis heute erhalten. Der noch stehende sogenannte Bürgerturm' hatte nach dem Merianschen Bilde früher ein weit stattlicheres Aussehen als heute. 192 lieb gewonnen habe, nicht mutwillig aufs Spiel, denn alle diese Knaben und Jünglinge, die ich hier in Breslau habe heranziehen sehen, werden Preußen vor der UeberMacht Napoleons nicht retten." Aber auch seinen kaiserlichen Herrn hatte der Gesandte rechtzeitig und öfters gewarnt, den Bogen nicht zu secLff anzuspannen und das im Zwangsbündnis befindliche Preußen nicht durch Rücksichstlosigkeiten auf die Seite der Gegner zu drängen. In maßloser Unterschätzung des preußischen Nationalgefühls wies er jedes Entgegenkommen von sich und noch ain 1. März äußerte er zum Grafen Bubna, einem österreichischen Diplomaten: „Tie Preußen sind keine Nation, sie haben keinen nationalen Stolz, sie sind die Gascogner von Deutschland. Wir haben sie immer verachtet. Der 'Deutsche ist nicht gemig Mörder, um Revolutionen zu Machen." Trotzdem hatte der schlaue Korse mit dieser Möglichkeit gerechnet, denn die voraussichtlichen politischen Folgen des Wfalles Uorcks mußten auch dem Verblendetsten die Augen offnen. Großmütig verzieh er daher dem Könige von Preußen den Ungehorsam seines Generals — nm für seine eigenen Rüstungen die nötige Zeit zu gewinnen. Doch nichtsdestoweniger war Napoleon ehrlich überrascht, als am 27. März der preußische Gesandte, General von Krusemark, dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten, dem Grafen Bas- sano, eine die Kriegserklärung enthaltende ausführliche Note überreichte. Diese Erklärung begann mit den Worten: „Die Fortschritte der russischen Waffen gestatten es nicht, daß Preußen den Zustand der Ungewißheit verlängere, worin es sich befindet. Auf der einen Seite bietet der Kaiser von Rußland, mit dem Könige durch die Bande einer persönlichen Freundschaft verbunden, in diesem entscheidenden Augenblicke Preußen den Beistand seiner Macht und die, Vorteile seiner Freundschaft an; auf der anderen fährt Se. Maj. der Kaiser der Franzosen fort, einen Bundesgenossen zurückzustoßen, welcher sich für seine Sache aufgeopfert hat und verschmäht sogar, sich über die Beweggründe seines Still- schweigens zu erklären.", Tann folgt eine Aufzählung aller Fälle, rn denen Frankreich sich unter nichtigen Vorwänden über die Bestimmungen des, Tilsiter Friedens hinweggesetzt hat, insüe- fondere wird auf die militärische Ueberrumpelung der Festungen Spandau und Pillau sowie auf die gewaltsame Verproviantierung der Oderfestungen hingewiesen. Durch die Nichtanerkennung, geschweige denn Rückgabe der an Frankreich allein bis Dezember 1812 gezahlten Vorschüsse von 95 Millionen Franken und durch die gewaltsame Einziehung von 70 000 Pferden und 20 000 Wagen fei Preußens Wohlstand völlig erschöpft worden. Auch wurde das Verbot des Vizekönigs erwähnt, der die Abreise der Freiwilligen rn den von französische!! Truppen besetzten Provinzen untersagt hatte. , In den Schlußsätzen heißt es: „In einer solchen Lage der, Tinge konnte des Königs Entschluß nicht lange zweifelhaft bleiben. Seit Jahren hatte Se. Majestät alles und jedes für die Unterhaltung seiner politischen Existenz aufgeopfert. Jetzt 'kompromittierte Frankreich diese Existenz und tat nichts, um sie zu beschützen.*) Der König kann nicht unschlüssig sein. Getreu feinen Grundsätzen und seinen Pflichten vereinigt er seine Waffen mit denen des Kaisers Alexander und ändert sein System, ohne den Gesichtspunkt desselben zu ändern. Er hofft, indem er mit Frankreich bricht, und sich mit Rußland verbindet, durch einen ehrenvollen Frieden oder durch die Gewalt der Waffen den einzigen Gegenstand seiner Wunsche: die Unabhängigkeit seines Volkes, dre Wohltaten, die hieraus fließen und das Erbteil seiner Vater, das ihm geraubt, wurde, wieder zu erlangen." Mit kaltblütigem 'Achselzucken Hörte der Gewaltige die Kriegserklärung an, dann Meinte er: „Der König von Preußen ist als m^S£n£flntt,,ein loyaler, guter und honetter Mann; was seine Politik betnfft, so fügt er sich der Notwendigkeit, Man kann ihm nu?, so lange Man die Gewalt dazu hat und die Hand ausholt. Uebrrgens ist mir ein erklärter Feind lieber, als ein Freund, der inttner auf dem Sprunge steht, mich zu verlassen. Dieser Abfall ist dre Strafe dafür, daß ich in Tilsit den Fehler vegrng, das, Haus Hohenzollern wieder auf den Thron zu setzen, es sogar meiner Allianz zu würdigen. Es ist nicht das erste Mal, daß m der Politik, die GroßMut eine schlechte Ratgeberin ist." Dre Antwort auf die Erklärung des preußischen Kabinetts blieb foanzoftsche nicht schuldig. Dieselbe enthielt manchen scharfen Sertenhieb auf die Wankelmütigkeit der preußischen Politik der letzten zwanzig Jahre, worunter einige nicht ganz unverdient sein mochtem Bezüglich der letzten Ereignisse hieß es: „Im Jahre 1812 Nchle Preußen eine Allianz mit Frankreich nach, weil die franzö- Mchen Armeen den preußischen Staaten näher gerückt waren als ".iftfjre 1813 erklärte Preußen, daß es seine •• die russischen Armeen seinen Staaten naher geruckt sind als die französischen." MIM wenig schmeichelhafte Kritik der häufigen ungen des preußischen Kabinetts seit 1792 und nameut-- AEsmg ^it dem Untergänge der großen Armee, hohmichen Schmähungen strotzende Note endet mit den Worten. „Der Finger der Vorsehung hat sich in den Ereignissen „ Rußland kann seine Leiden vergrößern und erbietet sich grob:mutig, ihn zu beschützen. । des vergangenen Winters gezeigt; er hat sie herbeigeführt, unt | falsche Freunde zu entlarven und getreue kennen zu lernen. 'Dav 1 Himmel hat Sr. Majestät, hinreichende Macht gegeben, um deck Triumph der einen und die Züchtigung der andern zu sichern," Die Absicht Napoleons, die damalige preußische Politik tit der öffentlichen Meinung herabzusetzen, mußte gänzlich fehlschlagen, denn es war ureigentlich nicht das Kabinett, das denk welschen Unterdrücker den Fehdehandschuh hinwarf, sondern das preußische Volk, das seinem Fürsten die Nibelungentreue hielt. Und dann fehlte den Vertretern der seit Jahrhunderten ränkevollen französischen Politik ganz und gar die Berechtigung, der Regierung eines deutschen Volksstammes Mangel an Stetigkeit und Wahrhaftigkeit vorwerfen zu dürfen. Knapp eine Woche nach dieser letzten diplomatischen Auseinandersetzung kreuzten schon kleinere dlrmeeabteilungen an der unteren Elbe die Klingen und zu Beginn des Wonnemonats erfolgte der erste größere Zusammenprall des kaiserlichen Heerasi mit den Verbündeten. Doch! erst ein mehr als zweijähriges', öfter unterbrochenes Völkerringen Mit seinen wechselnden Erfolgen wurde notwendig, um den Staaten Europas eine wohlverdiente, lange; Jahrzehnte währende Ruhe wiederzugeben, die der geniale Korse ihnen in der Eisernen Zeit nicht gegönnt hatte. humoristisches. * Mik Auswahl. Freundin (zur Hausfrau): „Duscheinst ia ein Juwel von Köchin zu haben: die putzt ja sogar die Fenster!" — „Ja, aber nur die, die nach dem' — Exerzierplatz hinausgehen/' * Aus d em Ä eri chts'saal. Richter: „Warum haben Sie die Kasse Ihres' Chefs erbrochen? Sagen Sie es' ganz aufrichtig!" — Angeklagter: „Weil ich dachte, es sei was drin." Büchertisch. — Zum 1. April, dem Geburtstag Bismarcks- bringt der Verlag Jos. Scholz in Mainz mit einem neuen Band seiner Vaterländischen Bilderbücher eine recht erfreuliche Gabe. Das schöne, Bismarck gewidmete Merkchen (Karl Bauer- Bismarck (Scholz' Vaterländische Bilderbücher Band 8.J Her- ausgegeben von Wilhelm Kotzde. Gebunden 1 Mk.) zeigt ebenso den Staatsmann wie seine starke Persönlichkeit in Wort und Bild. Der kurz geprägte Text ist von Wilhelm Kotzde, die markigen Bilder von Karl Bauer, dem Schöpfer der bekannten historischen Charakterbilder. Wir sehen und erleben Bismarck als Studenten, als Landtagsabgeordneten, mit seiner Gattin zu jener Zeit, mit dem Prinzen von Preußen, dem späteren Kaiserin, Frankfurt, mit Moltke und Roon zur Zeit der Emser Depesche- mit Napoleon in Donchsry. Wir sehen ihn im Reichstag und in Friedrichsruh. und weiter führen uns die Bilder bis an Bismarcks Bahre. Eine fortreißende, erhebende Bilderfolge, kraftvoll und markig wie der Gegenstand des Buches. Und ganz eigen, stil- und stimmungsvoll in vorwiegend starken, lebendigen Farben und Tönen spricht alles zu uns bis zu Vorsatz und Ausstattung. — Hesses Volksbücherei. Nr. 765—789. Preis jeder Nummer 20 Pfg. Leipzig, Hesse u. Becker Verlag. Hesses Volksbücherei pflegt in ihrer neuen umfangreichen Reihe einen besonders beliebten Zweig der Literatur, die Dorfgeschichte, durch die Neuausgabe von Berthold Auerbachs Dorfgeschichten. Die Schwarzwälder Dorfgeschichten haben Auerbachs Ruhm begründet, sie erhalten ihn noch heute in weiten Kreisen und werden ihn voraussichtlich noch lange Zeit bewahren. Eine lange Reihe ist es, vom Tolpatsch bis zum Edelweiß; besonders berühmt wurden Diethelm von Buchenberg, der Lehnhold, später „Bar- füßele". Die Dorfgeschichten waren ein Bedürfnis und sind es noch jetzt für Leute aus dem Volke und für alle, die sich heute wie damals vom wilden Treiben des Großstadtlärmes zur anmutigen, fesselnden Schilderung einfacher ländlicher Verhältnisse flüchten wollen. Magisches Guatzrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstaben DEEEEFFKOOPPPR R Y derart einzutragen, daß die magerechten u. senkrecht.Reihen gleichlautend folgendes bedeuten; 1. Einen Teil des menschlichen Körpers. 2. Deutschen Fluß. 3. Neapolitanischen Feldherrn. 4. Schweizerischen Staatsmann. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummer: Tas Leben ist ein flüchi'ger Traum, Ter rasch eutschivebt, ivie er geboren, Und was uns mag erfreuen, kaum Genießen ivir's, so ist's verloren. Drum lasse dir den schönen Erlauben Durch keinen Sturm des Lebens rauben, Daß Einer überm Sternenzelt, Der überdauert diese Welt. Franz Bonn. R-daktion: K. N-nroth. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Universttäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»