MsnLag, Sen 27. Januar BM j/amLöcH' v. Ct MA M 'S UU i Von Frühling ju Frühling. Roman von Erich Ebenstein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) IX. „Ich bin ganz deiner Ansicht, liebe Meta, daß dieses ewige Herumreisen ein Heidengeld kostet und unsere Ver- hälrnisse überste igt, überhaupt mit 'den lumpigen achttausend 'Gulden, die uns zu Gebote stehen, läßt sich nichts Vernünftiges anfangen. '®u bist verwöhnt und ich bin's — zweite Klasse gibt's nicht für uns — also muß man an etwas anderes denken." Meta blickte erschrocken auf. „Ja, ja," lachte Montelli, nervös die Spitzen seines Schnurrbarts drehend, „es nutzt nichts, Schatz — man muß den Dingen mal gerade ins-Ange schauen. Es war schändlich von Niki, dich so knapp zu stellen. Er, der sonst so nobel war! Er muß dich in der letzten Zeit — damals, als er das Testament machte — direkt gehaßt haben." Sie wurde blaß und sah gequält vor sich hin. „Du weißt es doch, Viktor," murmelte sie, „und ich habe dir wahrlich nichts verschwiegen vor unserer Heirat. Weshalb kommst du immer wieder darauf zurück?" Er warf ihr einen langen Blick zu. Tief im Hinteri- grund seiner schwarzen Augen blitzte ein geheimer Groll auf. „Warum? Weil... weil es eben schändlich boshaft von Petermaun war. Und weil es nicht hätte sein müssen, wenn du klüger gewesen wärest! Eine schöne Frau vermag sehr viel... freilich muß sie verstehen, Welt und Menschen zu nehmen, wie sie sind! Diese Weisheit hast du leider noch immer nicht begriffen, sonst würdest du dich nicht so lächerlich prüde verhalten gegen den guten Prinzen Reinsperg, mit dem uns der Zufall hier so glücklich zusammenführte." Sie waren dreiviertel Jahre verheiratet und saßen auf der Brühlschen Terrasse in Dresden, als dieses Gespräch stattfand. Bei Montellis letzten Worten sprang Meta empört auf. „Viktor! Wie kannst du... ?" „O, sei nur nicht gleich wieder die beleidigte Tugend! Ich will ja gar nichts, als daß du klug bist. Eben noch sahst du vollkommen -ein, daß wir mit unserem -Einkommen nicht auskommen." „Ja, aber —" „Und weißt, daß Reinsperg mit der Idee umgeht, mich zum Leiter seines Rennstalles zu machen. Das wäre eine -ebenso angenehme als lukrative Stellung." „Die du aber durchaus nicht deinen Verdiensten verdanken würdest!" „Nein. Wenn im Grunde haßt und verachtet mich der gute Joachim genau so, wie -er meine schöne Fran liebt und verehrt." „Und doch wolltest du..." „Warum nicht? Daß feine Verehrung immer in den mir genehmen Grenzen bleibt, dafür würde ich schon sorgen. Ich liebe dich und bin sehr eifersüchtig. Aber ich sehe nicht ein, weshalb deine Schönheit, welche sozusagen das einzige Kapital ist, was dn mir zugebracht haft, nicht in erlaubten Grenzen Zinsen tragen soll?" Meta blickte ihren Gatten wie erstarrt an. Dann überzog dunkle Röte ihr Antlitz und sie warf hochmütig bett Kopf zurück. Waren denn wirklich alle Männer so unsägliche — gemein? „Wenn das dein Ernst ist. . . dann. . . dann habe ich keine Silbe mehr darauf zu erwidern." Sie schritt, ohne ihn weiter zu beachten, fort. Montelli machte eine Bewegung, als wolle er ihr folgen, besann sich dann aber und blieb mit finsterer Miene sitzen. Sie hatten ja mit Prinz Reinsperg verabredet, einander hier zu treffen. Montelli sah auf die Uhr. Eigentlich hätte er schon hier sein können . . . Dann dachte er an Meta. Hatte er zu viel gesagt? Wollte er denn wirklich etwas Erniedrigendes von ihr? Lächerlich. Da kamen ganz andere Dinge vor in der Welt . . . ihr Hochmut und ihre Prüderie in solchen Fällen waren einfach kindisch. Sie müßte doch begreifen, daß es ihre Pflicht war, ihm vortvärts zu helfen! Ja, wenn sie Petermanns Erbin gewesen wäre, dann allerdings hätte sie mit königlicher Verachtung auf alles blicken können, das wie Berechnung aussah. Aber so . . . „Wie — so allein, Montelli?" sagte plötzlich die Stimme Prinz Joachims mit einem deutlichen Unterton von Enttäuschung. „Ich hoffte, daß Ihre Frau 'Gemahlin —" Montelli sprang auf. „Guten Abend, Hoheit! Ich bitte tausendmal um Entschuldigung in Metas Namen, aber sie hatte Kopfschmerz und ist soeben nach Hanse gegangen." Reinsperg lächelte säuerlich. „Kopfschmerz? Freilich, freilich, ich habe mich verspätet, und schöne Frauen sind nicht gewöhnt zu warten. Aber es ging eben nicht anders . . ." Er setzte sich nieder und bestellte eine Erfrischung. „Wissen Sie, wer mich aufhielt? Fürst Narotin. Er will seinen Rennstall aust lösen — tvas sagen Sie dazu?" „Ah? Wirklich? Alles verkaufen? Auch den „Bluff" ?" „Ja. Er geht in den Orient auf lange Zeit. _ Ich glaube, eine Expedition -oder so etwas. Ein komisches Zusammentreffen, nicht wahr? Er will Pferde verkaufen und ich suche welche." Montelli war wie elektrisiert. „Hoheit, da ließe sich viel machen! Fürst Narotin hat außer „Bluff" noch Narenta" und „Kitty". Dazu die besten Trainer und Henderson, den Jockey par excellence. . . . Die Nachricht wird Sensation machen auf allen Tursplätzen!" „Nun, vorläufig weiß ich nur darum. Er will mir dio Vorhand lassen." 58 „Prächtig! Freilich — billig werden die Pferde nicht M haben sein." Bah — Geld spielt keine Rolle. Ich habe mich euü- schlosseu/einen Rennstall zu gründen, es ist meine einige Leidenschaft — warum sollte ich sie nicht befriedigen? „Selbstverständlich. Haben Hoheit schon mit Sr. Durchlaucht Abmachungen getroffen?" „Nur im allgemeinen. Vorläufig ist die Sache, wie gesagt, noch strengstes Geheimnis. Wenn ich mich entschließe — und halb und halb bin ich es schon — dann brauchte ich vor allem einen zuverlässigen Mann, der seine Sache versteht und mir bei Kauf und Einrichtung an die Hand geht. Reinsperg machte eine kleine Pause und betrachtete seine Nägel, dann richtete er den Blick auf Montelli, der mit klopfendem Herzen dasaß. „Ich habe Ihnen bereits angedeutet, was mein Wunsch wäre, lieber Montelli. Jetzt ist der Moment da, wo Sie sich endgültig entscheiden müssen. Wollen Sie die -suche tlber- nehmen?" tboljcit "Reden wir ganz ofseii," fuhr der Prinz rasch fort. „Dopolanyi, wo ich den Stall uuterbringcu will, ist ein angenehmer Aufenthalt — auch für Damen. Das ganze Schloß würde Ihnen zur Verfügung stehen mit Ausnahme von drei Zimmern, welche ich mir für gelegentliche Besuche reserviere. Was die pekuniäre Seite anbelangt, so biete ich Ihnen ein Jahresgehalt von zehntausend Gulden. Während der Rennen steht Jhiien für sich und Ihre Familie eine Wohnung in meinem Wiener Palais zur Verfügung — haben Sie sonst noch Wünsche, werde ich Ihnen gern entgegenkommen. Ich mache nur eine einzige Bedingung — auf dieser allerdings muß ich fest bestehen." „Und worin bestünde diese Bedingung, Hoheit?" „Daß Sie mir Ihr Ehrenwort geben, nie mehr zu spielen! Weder mit Karten, noch am Turf. Sie wissen, daß es schon einmal der Grund war, weshalb ich Sie — damals als Ihr Vorgesetzter im Dienst — ans meiner Nähe entfernen mußte. Ich hasse jede Art von Spiel. Wenn Sie Ihr Wort nicht halten würden, müßte ich unsere Beziehungen sofort und ohne weitere Kündignng als gelöst betrachten." Montelli atmete auf. Er hatte vielleicht eine andere Bedingung erwartet. Aber der Prinz war ja durch und durch Kavalier — natürlich — Montelli begriff jetzt selbst nicht, wie er hatte fürchten können — und nicht spielen — nur das! Wie leicht konnte er das versprechen! Seit zwei Kahren hatte er keine Karte berührt. „Hoheit, ich gebe mein Ehrenwort und werde es halten." Much der Prinz atmete auf. „Gut. So sind wir also einig." „Ja. Wann -fahren wir nach, dem Narotinschen Gestüt?" ■ „Morgen schon, wenn -es Ihnen recht ist. Ich möchte keinen Tag verlieren. Aber noch eins: wird Ihre Frau Gemahlirr mit unseren Abmachungen einverstanden sein? Wenn ich nicht irre, verhielt sie sich bisher ziemlich ablehnend meinen Plänen gegenüber." „Meine Frau ist kein Hindernis, Hoheit. Ich bürge dafür, daß sie gern nach Dopolanyi übersiedelt." „Wollen Sie nicht vorher doch noch Rücksprache mit ihr nehmen?" „Nein. Es ist nicht nötig." Als Montelli eine halbe Stunde später dem Hotel zuschritt, in dem er mit Meta sein Heim provisorisch aufge- schlagen hatte, stiegen ihm doch Bedenken auf, was Meta yi der Sache sagen werde. Wer er verscheuchte sie bald. Sie mußte sich eben fugen. Und wenn sie ihm anfangs auch Vorwürfe machen sollte — bah, er wußte mit Frauen umzugehen. Mit ein wenig Liebe und Zärtlichkeit würde er sie schon beruhigen. Montelli fand Meta am Bett ihres Kindes, ganz blaß vor Angst. Konradchen fieberte heftig. Das neue Kinderfräulein — Fräulein Olga war entlassen, da Montelli sie nicht mochte und zu anspruchsvoll fand — saß ratlos und ein wenig schuldbewußt daneben. Sie hatte keine Liebe für das geistig zurückgebliebene Kind und blieb nur der guten Bezahlung wegen in der Stellung. Als Meta vorhin heimgekeh'rt war, fand fie Fräulein Minna schwatzend mit dem Zimmermädchen am Korridor und das Kind unruhig fiebernd im Zimmer. Es hatte heftige Worte gegeben, die mit einer Kündigung endeten. Fetzt erwartete Meta den Arzt. Montelli trat bestürzt näher. Er wußte, toie Meta an dem Kinde hing und las die Qual in ihrem Gesicht. „Was ist mit Konradchen? Doch hoffentlich nichts Ernstes?" „Ich weiß es nicht. Ach, wenn doch- der Arzt käme...! Sieh nur, wie -es glüht, das arm-e Kind!" „Man wird Eis benötigen. Bitte, Fräulein Minna, sehen Sie nach, ob im Hotel selbst welches zu haben ist, sonst senden Sie in eine Apotheke darum!" Fräulein Minna entfernte sich, froh, daß sie aus dem vorwurfsvollen Blicke ihrer Herrin kam. Meta blickte unruhig zu Montelli auf. „Ich hätte nicht fortg-ehen f offen. Schon morgens! kam mir das Kind so matt vor. Als ich nach Hausei kam, fand ich es ganz allein." „Ah! Das ist doch —" „Ja. Minna ist ganz unzuverlässig. Ich habe ihr gekündigt. Ach, hätten wir doch Olga nicht entlassen...! Aber du ließest ja nicht nach —" „Weil ich ihr vertrauliches Wesen unerträglich sand! Sie beanspruchte ja beinahe, deine Freundin zu sein!" „Hatte sie dazu nicht ein Recht? Sie ist jahrelang um mich gewesen und hat schwere Zeiten mit mir durchgemacht. Für das Kind war sie wie -eine zweite Mutter — sie hätte -es nie allein gelassen!" „Entschuldige — ich will Minnas Nachlässigkeit gar nicht verkleinern, aber sie kann doch nicht die Ursache von Konradchens Erkrankung sein!" „Das nicht. Wer das Kind ged-eiht überhaupt nicht unter Minnas Hand. Erinnere dich, welche Fortschritte es in Brioni machte unter Olga! Seitdem ist in dieser Hinsicht ein Stillstand eingetreten." „Daran ist sicherlich nur die Unruhe des Reisens, der ewige Ortswechsel schuld- Kinder brauchen Ruhe und Ordnung. Wenn wir erst wieder mal seßhaft sind und uns ruhig in Dopolanyi -eingerichtet haben, wird alles gut sein." Meta hob mit einer jähen Gebärde den Kopf. Sie blickte ihren Mann -groß, fast entsetzt an. „In Dopolanyi?" „Ja." Montelli ging langsam int Zimmer auf und nieder. „Ich habe heute den Antrag des Prinzen endgültig angenommen. Er läßt dir die Hände küssen. Morgen fahre ich mit ihm nach Trebinten in das Narotinsche Gestüt und in vierzehn Tagen übersiedeln wir auf Reinspergs. Gut Dopolanyi." Außer sich sprang Meta auf. „Wir — wir?" stieß sie heftig heraus. „Du tust ja gerade, als wäre ich -eine Sache, die du nach- Belieben daj oder dorthin legen könntest!" „Durchaus nicht. Aber du bist meine- Frau und diese gehört nun -einmal dorthin, wo der Mann ist. Du wirst mich nicht zwingen wollen, von meinem Rechte Gebrauch zu machen." Sie war sehr bleich geworden. „Das ist... das ist ja Sklaverei," stammelte sie, immer noch außer sich. (Fortsetzung folgt.) Abenteuer der Brigadier Gerard. Bon C. Doyle. (Fortsetzung.) Wie der Brigadier in England Triumphe feierte, Sie wissen, mes amis, wie ich die Engländer auf der Fuchs- tagd geschlagen habe, als ich das Tier so ungestüm verfolgte/ daß selbst die Meute der trainierten Hunde nicht mehr mitkonnte, und es dann mit einem einzigen Säbelhieb in zwei Teile zerlegte. Sie glauben vielleicht, daß tch diesem kleinen Abenteuer zu viel Bedeutung beilege, aber ich kann Ihnen die Versicherung geben, meine Herren, der Sieger im Sport entpsindet noch mehr als der Sieger in -einer Schlacht, beim im Feld teilen Sie Ihre Erfolge mit Ihrem- Regiment und Ihrer Armee, aber im Sport ernten Sie Ihre Lorbeeren ganz allein, weil Sie sie auch ganz allein erworben haben. Tie Engländer sind uns darin voraus, daß sich alle Bevölkernngsklassen für Sport in jeder Form interessieren. Mag es nun daher kommen, daß sie mehr Geld oder weniger zu arbeiten haben, ich war jedenfalls überrascht, als ich als Gefangener drüben war, wie kolossal verbreitet dieser Hang war, und wie er das ganze Tun und Denken der Leute in hohem 59 Maße erfüllte. Um ein Pferd, das laufen soll, um einen Hahn, der kämpfen soll, um einen Hund, der Ratten sangen soll, zu sehen, werden sie ruhig den Kaiser mit all' feinem1 Ruhm stehen lassen, und sich jenen zuwenden. Ich könnte Ihnen viele Sportgeschichten aus England erzählen, meine Freunde, denn ich habe ein gut Teil gesehen, als ich nach meiner Freilassung bei dem Lord Ruston zu Besuch weilte. Es dauerte nämlich Monate, ehe ich nach Frankreich znrikkkonnte, und die ganze Zeit verbrachte ich bei dem biederen Lord auf seiner herrlichen Besitzung High Combe im nördlichen Dartmoor. Er war dabei gewesen, als mich die Polizei verfolgt hatte, und war, als ich überwältigt wurde, von dem gleichen Gefühl evfüllt, das auch ich gehabt haben würde, wenn ich in "meinem' Baterlande einen tapferen und schneidigen Soldaten ohne Freund und ohne jede Hilfe gesehen hätte. Kurzum, er nahm mich bei sich auf, kleidete mich, verköstigte mich und behandelte mich tote einen Bruder. Das muß ich den Engländern nachsagen, sie waren stets großmütige Gegner und Leute, wegen die zu fechten eine Lust war. Auf der Pyrenäenhalbinsel pflegten uns die spanischen Vorposten ihre Musketen unter die Nase zu halten, die englischen dagegen ihre Feldflaschen. Und von all' diesen edelgesinnten Menschen war dieser wunderbare Lord, der einen in Not geratenen Feind so warm beschützte, der edelmütigste. Oh, was für prächtige Sporterinnerungeu ruft der Name High Combe in mir wach! Ich seh 's jetzt noch vor mir, das lange, niedrige Backsteingebäude mit den weißen Sandstein- säulen vor dem Eingang. Er war ein bedeutender Sportsmann vor dem Herrn, dieser Lord Ruston, und seine ganze Umgebung bestand aus Gleichgesinnten. Mer Sie werden sich wundern, Messieurs, toenn ich Ihnen sage, daß es nur wenige Sportarten gab, in denen ich ihnen nicht ebenbürtig war, und daß ich sie in verschiedenen sogar übertraf. Hinter dem Haus war ein Wäldchen mit Fasanen, und Lord Rufton hatte die Liebhaberei, diese Tiere zu schießen, wenn sie, von Treibern aufgescheucht, herauskamen. Ich für meine Person fing die Sache geschickter an, ich studierte die Lebensgewohnheiten dieser Vögel und erlegte sie in Mengen, als sie nachts auf den Bäumei: saßen und schliefen.*) Ich tat fast keinen Schuß daneben, aber der Aufseher eilte herbei und erklärte mir in seiner rauen englischen Weise, ich möchte doch die übrigen schonen und aufhören^ Ich war in der angenehmen Lage, meinem edeln Lord zwölf Stück an jenem Wend auf den Tisch legen zu können. Er lachte und war bei ihrem Anblick so erfreut, daß 'er mir zurief: „Gütiger'Gott, Gerard, Sie werden noch mein Tod sein!" Diese Schmeichelei sagte er mir noch oft, denn ich setzte ihn bei jeder Gelegenheit in Staunen üher die Art, wie ich mich an den englischen Sports beteiligte. Sie haben ein Spiel, das sie Kricket nennen und im Sommer spielen, und das ich ebenfalls erlernte. Der Dbergärtner Rudd war ein famoser Spielet, und der Lord gleichfalls. Vor bem Haus war ein Rasenplatz, auf bem mich Rudd das Spiel lehrte. Es ist ein angenehmer Zeitvertreib, hauptsächlich für Soldaten, denn "man versucht sich gegenseitig einen Ball zuzuschlagen, und hat nur ein kleines Stöckchen zum parieren. Die Grenze, über die man nicht zurückweichen darf, ist auch durch drei Stöcke abgesteckt. Ich kann Ihnen versichern, Messieurs, baff es kein Kinderspiel ist, und ich will Ihnen aufrichtig gestehen, daß ich trotz meiner neun "Feldzüge erbleichte, als der Ball zum erstenmal mir dicht am Ohr "vorbeisauste. Es ging so schnell, daß ich gar keine Zeit hatte, meinen Stock zum Parieren aufzuheben, aber zum Glück traf er nicht mich, sondern knickte die hölzernen Grenzstäbchen um. Dann war Rudd an der Reihe, sich zu verteidigen, während ich angreifen mußte. Ms' Junge in der Gascogne hatte ich gerade zu schleudern, so daß ich sicher glaubte, diesen braven Eng- länger treffen zu können. Mit einem Jubelschrei stürzte ich vor und schlug den Ball. Er flog schnell wie eine Kugel gerade auf ihn los, aber Rudd schwang lautlos seinen Stock und versetzte dem Ball einen Schlag, so daß er hoch- "in die Lust ging. Lord Ruston klatschte laut, Beifall. Ich bekam den Ball mieber, und mußte wieder attackieren. Diesesmal sauste er ihm am Kopf vorbei, und es schien mir, daß er nun erbleichte. Wer er war ein unerschrockener Mann, dieser Gärtner, und er forderte mich zum dritten Male auf. Ah, mes amis, jetzt hatte die Stunde meines Triumphs geschlagen! Er hatte eine rote Weste an, und die benutzte ich nun als Zielscheibe. Sie würden mich für einen Schützen, nicht für einen Husaren, gehalten haben, denn noch nie hat's einen so guten Treffer gegeben. Mit einem verzweifelten Aufschrei — dem Schrei eines tapferen Mannes, der besiegt ist — fiel er hinten über auf die hölzernen Pflöcke, so daß sie alle auf den Boden rollten. Er war grausam, dieser englische Milord, und er lachte dermaßen, daß er seinem Untergebenen nicht fern Hilfe kommen konnte. So mußte ich denn als Sieger hinzueilen, und diesem wackeren Spieler auf dis "Beine helfen, indem ich ihm Lob, Mut und Hoffnung zusprach. Er hatte Schmerzen und konnte nicht gerade stehen, und doch behauptete der ehrliche Kerl, daß ihm weiter nichts passiert wäre. „'Er' tat’S absichtlich! Er tat's absichtlich!" sagte er immer wirt)er. Jawohl, es ist ein . *) Also die denkbar fvortwidrigste Art, Fasanen zu erlegen, tote Gerard überhaupt gerade das Regelwidrige, ja das als infam Verpönte fälschlich für das Wesentliche ober doch Erlaubte bei Ausübung des Sports hält. großartiges Spiel, dieses Kricket, und ich hätte gerne noch 'mal wieder mitgespielt, aber der Lord meinte, es" fei schon spät im Jahre, und so wollten sie nicht mehr spielen. Wie komisch ist's von mir, daß ich als alter gebrochener Mann noch so gerne bei diesen Erfolgen verweile, und doch muß ich zugeben, daß mir die Erinnerung an die Frauen, die mich geliebt haben, und bie_ Männer, bie ich geschlagen habe, meine alten Tage noch versüßt und erträglicher gestaltet. Es berührt mich heute noch angenehm", wenn ich daran denke, daß mir fünf Jahre später, als ct nach bem Friedensschluß mach Paris kam, der gute Lord noch versichern konnte, daß mein Name in Nord- Devonshire wegen meiner feinen Streiche immer iroch sehr berühmt sei. Besonders, sagte er, hätten sie mich wegen meiner fßattie Boxen mit dem Baron Äaldock noch in gutem Andenken. Diese Sache trug sich so zu. Eines schönen Wends kamen eine Menge Sportsleute zu Lord Rufton zu Besuch. Sie trauten viel Wein, machten verwegene Metten und sprachen von ihren Pferden und Füchsen. Ich kann sie mir noch alle Vörstetten, diese wunderlichen Kunden, den Grasen Barrington, Jack Lupton aus Barn- staple, Oberst Adison, Johnny Miller, Lord Sadler und meinen Feind, den Baron Baldock. Sie waren alle vom selben Schlag, Trinker, Fechter, Spieler, tolle Burschen voll seltsamer Einfälle und merkwürdiger Scherze. Wer trotzdem waren sie in ihrer rauhen Manier gute Kerle mit alleiniger Ausnahme dieses Baldock, eines dicken Mannes, der mit seiner Fertigkeit und Gewandtheit im Boxen renommierte. Als er sich über die Franzosen wegen ihrer Unkenntnis in Sportsachen lustig machte, forderte ich ihn auf den Sport heraus, Womit er sich groß tat. Sie werden vielleicht einwerfen, mes amis, daß es töricht war, aber der Becher hatte schon vielmals gekreist, und mein jugendliches Blut war erhitzt. Ich wollte mit ihm boxen, mit diesem Prahlhans, ich wollte ihm zeigen, daß, toenn wir auch keine Geschicklichkeit in solchen Dingen hatten, es uns doch nicht an Mut gebrach. Lord Ruston wollte es nicht zugeben, aber ich bestaird darauf. Die anderen spornten mich an und klopften mich aufmunternd auf die Schultern. „Nein, lass' es, Äaldock, er ist unser Gast," rief Rufton. „Es ist seine eigene Schuld," antwortete dieser. „Sieh, Ruston," schrie Lord Sadler, „sie können sich ja nicht verletzen, wenn sie die Mawleys tragen." Und unter dieser Bedingung gab Rufton seine Zustimmung. Ich hatte keine Ahnung, was Mawleys waren; aber gleich brachten sie vier .wüste lederne Ungetüme angeschleppt, bte so ähnlich tote Fechthandschuhe aussahen, aber bedeutend größer waren. Diese mußten wir über die Hände stülpen, nachdem wir Rock und Weste ausgezogen hatten. Dann würbe der Tisch mit den Gläsern und Flaschen in eine Ecke geschoben, und wir beide standen uns gegenüber von Angesicht zu Angesicht! Lord Sadler setzte sich in einen Lehnstuhl und hielt bie Uhr in der Hand. „Los!" sagte er. Ales amis, ich muß Ihnen aufrichtig gestehen, daß ich in diesem Moment 'gezittert habe, was bei keinem meiner zahlreichen anderen Duelle der Fall war. Auf Säbel und Pistole verstehe ich mich; aber hier wußte ich nur, daß ich mit diesem dicken Engländer ringen sollte und mich bemühen mußte, ihn trotz der riesigen Dinger an meinen Händen unterkriegen. Uitd gleich im Anfang wurde mir der Gebrauch der besten Waffe, die ich noch besaß, untersagt. „Aber feinen Fußkampf, lieber Gerard!" ftüfterte mir mein Gastgeber ins Ohr. Ick) 'hatte zwar nur ein Paar leichte Tanzschuhe an, aber einige wohlgezieltö Bauch- tritte würben mir bei der Korpulenz meines Gegners doch den Sieg erleichtert haben. Wer es bestehen dabei gerade so gut Vorschriften wie beim .Fechten, und ich mußte also verzichten. Ich betrachtete mir diesen Engländer und überlegte, wie ich ihn angreifen sollte. Er hatte große, abstehende Ohren. Wenn ich die erwischen konnte, .war es vielleicht möglich, ihn daran zu Boden zu zerren. Ich griff ihn, aber die ungeteilten Handschuhe waren mir im Wege, und zweimal mußte ich ihn wieder los- lassen. Er schlug auf mich ein, aber ich kümmerte msich den Teufel um seine Püffe, sondern faßte ihn wieder am Ohr. Er fiel, und ich stürzte auf ihn und stieß feinen .Kopf auf den Boden. Wie sie mir zujubelten und sich freuten, bie wackeren Engländer, und wie sie mich auf den Rücken klopften! „Ich setze Geld auf ben Franzofen," rief Lord Sadler. „Er kämpft unfair," schrie mein Gegner und rieb sich feine roten Ohren. „Er hat mich zu Boden geworfen." „Damit mußt du rechnen," sagte Lord Rufton kühl. „Los!" rief Lord Sadler, und wir nahmen wieder Angriffs- ffcUung ein. Er war rot vor Zorn, und seine kleinen Augen waren falsch Wie die einer Bulldogge. In seinen Blicken zeigte sich Haß. Ich meinesteils war aufgeräumt und lustig. Ein französischer Kavalier kämpft, aber er haßt nicht. Ich machte meine Verbeugung, wie ich's in jedem Duell getan hatte. Sie kann graziös, höflich und verächtlich fein. Ich legte von jedem dieser Attribute etwas hinein und begleitete sie noch mit einer etwas ironischen.Bewegung der Schulter. In diesem Augenblick versetzte er mir einen Stotz. Das Zimmer drehte sich mit mir im Kreis herum, ich stürzte hinten über. Wer im Moment war ich wieder auf und wurde nun mit ihm handgemein. Ohren, Haar, Nase, alles benutzte ich als Angriffspunkte. Das Wilde Kampfblut regte sich in meinen Adern. Der alte Siegesruf enttaug sich meinen Lippen, „Es lebe der m*i«m«-chmi.sw" reicht hatte. Redaktion: K. N e u r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Gießen, V. carB M. carD 2. £>. eZ 3, V. carK häufigste Gattung ist die der Gebetsteppiche, auf denen die Perser ihre Andacht verrichten. Tie persische Tepplchindustrie ist die wichtigste des Landes; ihr Export hat außerordentlich zn- genommcu und belief sich 1906 aus eine Summe von 10 Mil- Honen Mark, während er 4 Jahre vorher kaum die Hälfte er- Kaiser'" jauchzte ich laut, als ich mit meinen stopj gegen wann Bauch anrannte. Er faßte mich mit der einen H°u? mi Nacken und horte mich mit der anderen. Da biß ich rhn m den Arm, so daß er vor Schmerz ansichrie. „Reiß' ihn los, Rufton! rief er. SW ihn doch los, Mensch! Er Zerfleischt mich!" Sie Sögen Tttich bnn ihm lveg. Doch das Gelächter tu erbe ich tue vergessen, — diesen Jubel, diese Beglückwünschungen! Selbst ment Gegner ließ sich's nicht nehmen und schüttelte mir die Hand. Ich mmne^ teils küßte ihn auf beide Wangen. Fünf Jahre spater erfuhr rcy von Lord Rufton, daß mein ritterliches Betragen an jenem Abend noch immer bei meinen englischen Freunden in frischer Erinnerung sei. , . , e (Fortietzung lolgt.) " von der modernen persischen Teppichkunft. Der 'höchste Reiz des persischen Teppichs beruht in seiner Farbe Bor einigen Jahren nun wären diese beruWtciun Webekunst beinahe auf dem europaiichen Marit tomprouiitnerr worden, denn man konstatierte, daß die modernen Anilinfarben bei der Färbung in Anwendung tamen. Der Ruhm des Perfer- teppichs ivar in Gefahr, der wichtigste Exportartikel des Landes bedroM Da griff, wie Henri de l'Allemagne in einem interessanten Aufsatz der Nature ausfiihrt, die Regierung mit energischen Schutz in aßregeln ein. Die Einfuhr der Anilinfarben wurde aufs strengste,verboten; die persischen Zollbehörden lassen keine modernen Färbemittel durch, und auch der Schmuggel wird >o eifrig verfolgt, daß fast nichts mehr von diesen die alte Teppichkunst schädigenden Pro- I butten die Grenze passiert. Die Anwendung der Anilinfarben erleichtert zwar die Arbeit beträchtlich und gibt miet) eine viel reichere Tonskala, aber die Dauerhaftigkeit leidet, und jene intimste Schönheit des Perserteppichs, die in der wundervollen Harmonisierung einiger weniger Naturfarben besteht, ist dahin. -Der,'größte Stolz der modernen Tepplchindustrie in Persien ist c«, hei den alten Formen und Methoden deviArbelt geblieben zu sein; nur dadurch wird die Bedeutung dieser Industrie verbürgt, die durch Sitten und Glauben aufs innigste nut dem Wesen des Perservolkes verbunden ist. Ist doch der Teppich der einzige Schmuck, dein mau in ben Wohnungen begegnet, wird doch seine Verwendung beim Gebet dem Muselmann durch die Religion voraeschriebeu! Das Material, daö man heute für die Teppichkunst verwendet, besteht in dem Fließ der .Hammel, dem Haar der Ziegen, der Kamele, der Grunzochsen, dann auch- in Seide, Baumwolle und sogar in Leinen nnb Hanf. Der größte Teil der Teppiche wird aus Schafwolle gefertigt. Das Maienal wird einer zweifachen Waschung unterworfen, dann -erfolgt das Fächeln mit der Hand imb bas Kämmen der Wolle auf einer warmselde, die über ein seltsames, harfenähnliches Instrument gespannt ist. Bei der Färbung verwendet man nur Naturfarben, und zwar werden beizende Pflanzenstoffe benutzt, wie die Gerbstosse, und von den beizenden Mineralien Eisen- und Kupfersnlfate, Chroni- alaun ii. a. Blau bringt man mit Hilfe des indischen Indigo hervor, Gelb durch Färbung mit Wau und das Rot durch Verwendung von Krapp. Beim Weben sind nochsimmer, wie m alter Zeit, zwei verschiedene Arten von Webstühlen int Gebrauch. Die Nomadenstämme verwenden horizontale Webstühle, die sie leichter transportieren können; sonst sind die vertikalen üblich. Tic besondere Stellung der Teppichindustrie im persischen Volksleben tritt noch darin zutage, daß das Teppichweben als eine edle, auch der höchsten Stände würdige Arbeit angesehen wird. Die vornehmen Frauen beschäftigen sich dainit in ihren Mußestunden. Jedes Tors verfertigt eine besondere Art Teppiche, die ihm eigentümlich ist, von den Vorfahren her durch lange Tradition Überliefert. Die Künstler benutzen dabei feine. Vorlage, cs sei denn, daß sie eine ganz bestimmte Zeichnung itachüilden sollen ober nach Vorschrift für ben Import arbeiten. In der Industrie sind vielfach Kinder beschäftigt, die einen Tagelotzn von 20 bis 80 Pfg., je nach den verschiedenen Gegenden, empfangen. Zwischen den Eltern und den Fabrikanten werden oft wichtige Mietskontrakte auf 8 bis 10 Jahre geschlossen, durch die der Fabrikant die Verpflichtung überiiimmt, für die Ernährung der Kinder zu sorgen. Was die Preise der Teppiche anbetrifft, so kann man annehinen, daß der Quadratdezimeter eines guten Teppichs 4 Mark wert ist und 2 Tage Arbeit erfordert; bei den gröberen Teppichen ist die gleiche Fläche kaum mehr als 25 Pfg. wert und wird in 2 Stunden hergestellt. Vier Hauptarten von Teppichen gibt es, die zugleich die Bedeutung dieser Gewebe im Leben des Persers wiederspiegeln. Der Mitgiftsteppich wird von der Braut dem Gatten ins Haus gebracht; er ist die Meisterprobe ihrer Geduld, ihrer Geschicklichkeit und ihres guten Geschmacks und wird daher in höchster Vollendung gearbeitet. Die Ornamentik zeigt Embleme der 'Tugend und besondere Staminesabzeichen. In den Thron- und Moscheeteppichen haben die Künstler in wundervoller Form ben Eindruck der von den Sängern verherrlichten Blumengärten fest« chatten; Bäume und Früchte, Alleen, Terrassen und Fontäne sind hier in schematischer Form bargestellt. Ter Teppich ist Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer: Abkürziiuaen: tr — Treff, p = iiqne, c — Eoeiir, car - Garrenn tiB — Treff-Bube, pA — Pique-Aß, cD — Eoeur-Taine usw. Das Spiel ivurde verloren. Vorhand erhielt: carB, tr8, tr7, pD, p7, carZ, carK, car9, car8^ car7, im toint lagen p9 und p8; Hinterhand hatte den Nest. — Sp " 1. V. carZ M. carA Vernr»?ehteK. * Hüte aus Aluminium. Unter den Gesetzgebern der Vereinigten Staaten, die darüber nachsinnen, wie man das so kostspielige Leben billiger gestalten könne, ist einer auf einen überraschenden Einfall gekommen: er empfiehlt als bestes Mittel gegen Teurung den Aluminiumhüt, der von den amerikanischen! Damen zwangsweise getragen werden muß. Dieser eigenartige! Menschheitsbeglücker, Mr. John Benyon aus Boston ui Ncassa- chusetts, geht von der Schätzung aus, daß jede Frau in den Vereinigten Staaten zehnmal so viel für ihre Kleidung ausgibt, als jeder Mann. Wie kann mau nun dieser Verschwendung, in der er die Wurzel alles Hebels sicht, steuern? Nichts einfacher als das. Der Reformator bringt bei dem Kongreß in Washington ein Gesetz ein, das bei hoher Strafe jeder Frau befiehlt, einen Hut aus Aluminium zu tragen, der vom Staat kostenlos getiesert wird. Dieses Geschenk an die Damen würde die Vereinigten Staaten allerdings nicht weniger als 1200 Millionen Mark kosten und zwar das jährlich. Aber dafür sind die ,vanulienvater von der großen Sorge der Hutrechnungen befreit und die grauen habeii schöne Hüte auf Lebenszeit, die sich je iiach der Jcobe in die verschiedensten Formen biegen lassen. ff. Schätze, die das Meer herausgab. Wohl denen, die vor einigen Tagen am Strande der Rockaway Beach die Gewalt Poseidons bewunderten, der mit seinem Dreizack die Wogen peitschte, daß sie hoch aufschäumend unter Donnergeprall auf den Sand aufschlugen! Für sie hatte Poseidon eme Ueber- raschung. Plötzlich sah einer der Schar, wie es auf dein L-ande glitzerte und fimfelte. Nicht weit daneben wieder cm Blitzen. Und dann wieder und wieder! Bald sprach es sich herum'. Alles eilte herbei. Und als die Meereswogen sich besänftigten, da gab es eine wilde Jagd auf bem Sande. Unbtzsiehe da, das Funkelnde und Glitzernde und Blitzende waren kostbare Geschmeide, waren Ringe unb Armbänder, waren Ohranhängsel und juwelengejchmuckte Strumpfhalter. Poseidon hatte das ans, Land geworfen, das ihm seine schönen Damen einstmals unfreiwillig zum Geschenke gemacht hatten. Insgesamt aber sollen die Meereswogen an Land gespült haben: 24 Goldringe, 50 kostbare Halsketten, drei .goldene Uhren, eine brillantengeschmückte Uhr; 3 berlen« unö juwelenbesetzte Ohrringe, 30 jnwelengeschmückte Armbänder, 1 — Strumpf, an dem ein juwelengeschmücktes' Strumpfband saß, eine große Anzahl von juwelengeschmückten Broschen, Kämmen, .kurz, die Juwelenausstellung auf dem Strande konnte nut den Auslagen eines Juwelenladens ersten Ranges wetteifern. , „ * Ein höflicher Gatte. Ehemann beim Mittagesten. „Entschuldige, mein liebes Kind; es ist ja nur eme Vermutung, aber wäre cs nicht immerhin möglich, daß dein Kochbuch einige Druckfehler enthält." KöWsyrung. fen len dir du tig lich liegt kannst os fei ge auf das wirkst ho! frei froh krä! gen und heu mm ein stern du nicht mor klar te der H. carB — — 23. M. . cA — — 23. H pZ = - 17. Sa. — - 63.