W3 — Nr. -8 Donnerstag, den 26. Juni Ssr Bari SK SP WM^SL SW^MWWI [Egg MWAH WW V W .?$£ .‘J Dre Lismmenzeichen rsuchrn. Roman aus dem Jahre 1813 von Micüx Karl Böttcher-Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 7. Teil. Deutschland in Waffen — in heiliger Begeisterung! Ueberäll glimmte und gärte eS, überall empfand man des Korsen harte Hand als untragbaren, schändlichen Truck. Durst, glühender Durst nach Freiheit loderte in jedem Deutschen, vom Fürsten bis zum letzten Häusler und Wä'ld- ler. In den Kämpfen bei Großgörschen und bei Bautzen behaupteten zwar die Franzosen noch das Feld und drängten ihre Gegner zurück. Aber die Kraft des Selbstbewußtseins, das Vertrauen auf sich selbst und auf die eigene Stärke machte die Freiheitskämpfer zu heldenmiitigen Fechtern. Mut, Mut und nochmals Mut, — zäheste Ausdauer und Kampfeswut, das waren die Zeichen, unter denen jetzt gefochten ivnrde. Auch Napoleon schien das zu empfinden, und eine leise Ahnung, daß seinem bisher unüberwindlichen Kriegsglück ein Markstein gesetzt sei, mochte ihn ergreifen und einen stolzen, fürstlichen Trotz in ihm erwecken. „Nicht ein Dorf soll von dem französischen Kaiserreiche mit -allen seinen einverl-eibten Provinzen gerissen werden!" erklärte er in hochmütiger Vermessenheit. Aber er wußte gar wohl, daß er nur siegen könne, wenn er den heldenmütigen, deutschen Kriegern ungeheure Massen seiner Söldner und erzwungenen Soldaten entgegenstellen konnte. Menschen, Menschen nichts als Menschen brauchte er, die ja für ihn und seine teuflische Ehrgier nichts als Stofs, als Vorrat, notwendig zur Kriegsführung, waren. Er mußte Aushebungen in den Heimatlanden und erpreßten Provinzen und Anwerbungen in fremden Gauen anordnen, uni neuen Zuzug zu bekommen. Das kostete Zeit und Geld. Geld hatte er ja genug erpreßt, aber Zeit mußte er gewinnen. Der Waffenstillstand vom 4. Juni sollte den französischen Truppen Zeit zur Auffrischung geben. * Da saß einer tief im Bahernwald in einer Schenke, spielte auf seiner Geige und hatte ein gutes Schock Zuschauer und Bewunderer. Und er spielte nicht schlecht, der fahrende Musikant, und die Bauern und Hölzler lauschten seinen Weisen und rückten an ihren Geldbeutelchen und raubten dem alten Leder verstohlen noch einen Groschen, vielleicht den letzten, den ihnen ihre -Opferwilligkeit für das Vaterland gelassen hatte. Und immer wilder, immer heißer klangen die Töne von den Saiten, immer heftiger wurden die Bewegungen des Künstlers, und aus seinen Augen schien wildes Feuer zu springen. Zwei Männer mit großen Mänteln, gelben Stulpen an den Stiefeln, mit Schlapphüten auf dem Kopse und einer riesigen Geldkatze um den Leib geschlungen, am Hosenledex zwei langhalsige Pistolen, traten in die Schenke. Und draußen hielten vier Pferde, gesattelt und betreut von zwei andern Männern, zwei jüngern. An der Tür stand ein Tisch. Dorthin setzten sich die Fremden, bestellten sich einen Schoppen Wein vom besten und für die beiden cm den Pferden draußen ein Kirschwasser, aber kräftig. Dann lauschten sie den Tönen des Musikanten. Als er geendet hatte und die Hörer in Lob und Beifall ausbrachen, trat der eine der Fremden zu dem Spieler. „Hört, junger Herr, — schon manches Land durchquerte ich, unb schon mancher Musikant erfreute mein Ohr, aber noch keinen hört' ich, der so rein, so feurig spielte, wie Ihr. Darf ich Euch zu einem Schluck Roten bitten?" Der junge Spieler lachte: „Ob Ihr das dürft? Nein, Herr, nicht dürft! — Ihr sollt und müßt mich tränken,—! das ist das Recht des Künstlers!" Er nahm seine Geige unter den Arm und nickte einem Hörer zu und setzte sich zu den beiden Fremden an den Tisch. „Was seid Ihr für ein Landsmann, junger Herr?" forschte der mit der Geldkatze. „Kein Preuß, kein Bayer, kein Böhm, kein Sachs! Was weiß ich, wo meine Wiege stand? — Ich bin ein Mensch — die Erde ist meine Heimat. — Wo mir einer einen Humpen schenkt, wo hundert meiner Fiedel lauschen, da bin ich daheim!" „Warum kämpft Ihr nicht mit gegen den Korsen?" fragte nun lauernd der and're. „Was soll ich kämpfen? Mit dem Fidelbogen schlägt man keine Schlacht, und meine Faust ist nicht zum Morden geschaffen!" „Hm, mein Freund, haßt Ihr denn nicht den Bonaparte ?" „Haßt man einen Menschen, den man nie gesehen, Und der einem nichts getan hat?" „Ha, nichts getan? Hat er Euch nicht das Vaterland beschimpft und beraubt und die Heimat verwüstet und den Bruder getötet und den Vater unb hat die letzte Kuh gestohlen?" Da lachte der Fiedler grell auf und schrie: „Ihr seid lustig! Nicht der Korse hat mir die Heimat geraubt und verleidet, nein, mein eigen Blut war es, mein Erzeuger, der mich vom Vaterhause stieß, der mir mein sorglos lustig Leben nicht -gönnte, der in jedem meiner Streiche, die, ich muß es gestehen, toll waren, ein Verbrechen sich — und um dieses Vaters willen, um des Elternhauses Wilken sollte ich kämpfen?! Nie, Freund — nie! — Der Vater, der harte, der ^Philister, der nie aus feinem Dorfe und von seinem Herrenschloß gekommen, ließ mein hitziges, lustiges Musikantenblut nicht gelten — einen Schulmeister wollte er aus mir machen — Herr, 390 Ter nächste Feind in den UriegLjahren )t806 -18|5. Otto Ballewski. (Schluß.) Kranksurt a. Main Bon lieber den Verbleib der Ueberrestc der französischen Haupt- armcc war in Franifurt zunächst nich.s befannt. Der übel über da« Ein rucken der Bayern in die Stadt mar w groß, dast den Bürgern die gleichzeitigen blutigen Ereignisse bei dem nahen Hanau entgingen. Tie Franlfurter waren daher am Morgen des 31 Oktober sehr überrascht, als sie wahrnahmcn, daß stch die Bayern während der Nacht nach Sachsenhausen zurückgezogen Sonntag, den 31. Oktober, vormittags um 11 Uhr erschienen die ersten Franzosen am Allerheiligentor. Der französische Vortrab durchzog die Stadt, um die Straße nach Mainz zn sichern. Eine am Bockenheimcr Tore vergessene bayerische Abteilung wurde von Frankfurtern nach dem llntcrmaintor gewiesen und dort den dicht nachdrängenden Verfolgern durch Ueberfahrt über den Main entzogen, welche die Fährleute unter den Kugeln des Feindes bewerkstelligten. _ _ Bald näherte sich auch Napoleon der staot. Der ~bcr|t lentnant des 2. Bataillons der Franlfurter Nationalgarde Aubin der ftaiizösischen Besatznng Ivar die ans dem linken Mainufer stehende Hecresabteilnng des bayerischen Generalleutnants Grafen Rcchberg. Am 29. Oktober abends 9 Uhr war sein Vortrab in Offenbach eingerückt, um lOhs Uhr folgte das Gros. Noch in der Nacht wurde wegen der Uebcr- gabe von Frankfurt verhandelt. AM 30. Oktober morgens räumte Pröval die Stadt. Darauf zogen vormittags um 10 Uhr von Sachsenhausen her die Bayern unter großem Jubel der Bevölkerung in Frankfurt ein. Zunächst kanicn zwei Reiterlchwa- dronen und ein leichtes Bataillon, denen am Nachmittag zwer Fußregimenter und eine Batterie folgten. Tie bayerischen Soldaten, ' die eine Anzahl französische Gefangene nut sich führten, zoaen durch die Stadt auf das Galgenfeld. U'tn 5 Uhr nachmittags hielten Kosaken durch das Friedberger Tor ihren Einzug in die Schöpplein würde kommen. Dann würde er ihm das Sümmchen geben. Tie Fremden steckten die Köpfer wieder zusammen, und Erwin Sommer, derselbe, der seinerzeit in Prag bei der Gräfin Storsch-Pisel das ungarische .Liedlein spielte, gerade nm selben Abend, wo der Erbjunker sich dann von der Gräfin verabschiedete, um heimzureisen, Erwin Sommer sagte jetzt: „Nun rund heraus, wenn unser Handel glatt werden soll: Was ist mein Geschäft bei Eurer Werbearbeit? Aber ehrliche Sache, das biit ich mir aus!" „Ihr sollt nur spielen drüben im Welschland. In den Flecken und Märkten, wohin wir kommen, sollt Ihr spielen, lustig und toll, sollt zechen mit den Burschen, daß ihr Blut heiß werde und sie der. Werbe sch illing lockt, sollt kosen mit den schwarzäugigen Dirnen, daß sie verliebt in Euch werden und froh sind, wenn ihr alter Schatz, der Jtalienerbub, von dannen zieht! — Na, gefällt Euch das?" „Das Lieben und Kosen und Zechen und Fiedeln — ja, aber wenn so ein armer Bursch in das Netz geht, um sich dann auf preußischer Walstatt vou deutschen Bauernfäusten den welschen Schädel einschlageu zu lassen, daun tut es mir wieder leid!" „Was leid?! — Es kümmert Euch nicht. Spie Geld — hie Arbeit — und ihre Arbeit ist gerade der Krieg. Also wollt Ihr?" „Nun, dann ja — abgemacht!" „Dann laßt uns aufbrechen, fort nach dem Süden. Noch vier bis fünf Tagereisen haben wir bis jenseits der Alpen, und hört, Freund, seid vorsichtig in Tirol, wenn wir durch dieses Land ziehen. Sie haben den Bonaparte nicht lieb, sind erst drei Jahre her, daß er den Hofer erschießen ließ, und wenn sic erfahren, daß wir für den Korsen werben, gibt es Adlerfraß aus unfern Leibern!" Sie brachen auf, und der mit der großen Geldkatze zahlte und fragte dann, ob er hierorts nicht ein Pferd mit Sattel und Zaum, reitfertig, für gutes Geld kaufen könne. Der Fiedler wollte mitreiteu. Nach kurzer Zeit war ein Gaul beschafft, ach, war der dürr und müde und klapprig! Aber für Erwin Sommer war er gerade recht. Lachend schwang er sich tu den Sattel und sagte: „Für den fahrenden Fiedler taugt em fetter Gaul nicht, denn für ihn muß solch Vieh immer tänzeln und hüpfen, wie die Töne von den Saiten, dann ist ihm wohl!" Und nun ging es fort. (Fortsetzung folgt.) einen Schnlmeister, der die Kinder Sprüchlein lernt und i ihnen das Abc eintrichtert!" i , | Wütend sprang der Geiger auf und schritt auf und ab. I Dann, als er sich einigermaßen wieder gefaßt hatte, fuhr I er fort: „Da bin ich auf uud davon — in die Welt. ^n j Wien fand ich mein Glück. §ier lernte ich mit Kunst mein I Spiel betreiben. Dann kam ich nach Prag und fand in der Gräfin Storsch-Pisek eine Gönnerin. Aber sie j|t nun fort auf ihre Güter, weil man munkelt, daß Oesterreich I seine Finger mit an dem heißen Kriegsbrei verbrennen will I — und weil ihr heimlich Verlobter, ein Edeljunker,gust von meinem Heimatsschloß stammend, Prag) verlassen, um heim- zuziehen, vielleicht, um mitzukümpfen. Da habe ich mich auch davongemacht. Nach Paris will ich, dem großen Kaiser bei seiner Rückkehr eine Siegessymphonie zu spielen, wie er noch nie gehört hat. Vielleicht komntc ich an seinen Hof. Ein Dutzend Empfehlungsbriefe von großen ^Herrschaften aus Böhmens Residenz sitzen nur m der Tasche! „Hört, junger Mann, Ihr gefallt mir, gefallt mir sehr, und ich glaube, wir zwei könuteu gar wohl em Geschäft mit- I einander machen!" I „Sucht Euch eiuen Handelsmann, Bester, aber nicht I einen fahrenden Musikanten. Der taugt nicht zu Geschäften, I ist höchstens gut zum Zechen und zum Lieben, aber Treue kennt er nicht!" . , „Mas braucht's bei uns Treue?! Deine Fidel brauchen wir und deine frische, junge Larve, und freuten Durst und deine Zecherfreud!" „Da bin ich gespannt, Ihr Herren!" „Zehn Dukaten in der Woche und freies Gefraß, wo wir auch sind — das fei Euer Lohn!" „Abgemacht! — Und nun die Art des Handels?" Da beugte sich der eine der Männer nieder und sagte I leise: „Wir sind des Franzosenkaisers Werber uiid wollen junges Blut zum Krieg erküren!" n ± I „Hier im Bayerland? Seid nicht gescheit, Leute? Wagl's und sagt einem, daß er mit dem Bonaparte ziehen soll: den Schädel hauen sie Euch ein. — Sind gute, treue, bieder; Menschen ohne Falsch!" „Weiß ich, Herr Hitzkopf, weiß ich! So dumm sind wir schon längst nicht mehr! Nein, wir wollen hinüber in das Welschlaud und dort die Trommel rühren für unfern Kaiser!" , Ansehen, auch bei manchem, der in stillen, satten Friedensjahren euch verächtlich beiseite legt für die Armen und für dcks Gotteskästlein! Uud der Wirt sagte: „Für Euer Spiel, Herr, und Eure Zeche hält' ich schon abgezogen!" Mer der Musikant schob die Kappe beiseite: „Für die Armen des Ortes, bester Wirt, und fürchte Witwen und Waisen der im Kriege Gefallenen. Ein Erwin Gommer hat es nicht vonnöten, in der Schenke um Groschen zu kratzen!" Da dienerte der Wirt und zog sich zurück und schlüpfte in seine Kammer, um das Geld in dem Spinde zu verwahren, bis der hochwürdige Herr Pfarrer einmal zu einem 391 litt dein französischen Kaiser auf der Hanauer Landstraße bis zu den Riederhöfen entgegen. Napoleon wollte nach der vor dem Friedberger Tor gelegenen Billa des russischen Generalkonsuls Simon Moritz v. Bethmann geführt werden, die sich der Kaiser -als Nachtquartier ausersetzen hatte. Aubin wählte t>m_ Weg über die Pfingstweide, wo er Gelegenheit fand, den Kaiser -auf die von der Stadt für bie französischen Kranken uni> Verwundeten aufgeführten Lazarettbauten aufmerksam zu machen. Napoleon soll dabei geäußert haben: „Ich bin euer Schuldner!" Damit sich seine bei Leipzig geschlagenen und verfolgten Truppen nicht zerstreuten, ließ der Kaiser nicht Ku, daß sie in die Stadt einrückten. Nur die Marschälle, Generale, die Kranken, Verwundeten, Equipagen des Kaisers sowie ein Bataillon Infanterie und die Elitegendarmerie kämen in die Stadt. Das übrige Militär mußte vor den verschlossenen Stadttoren übernachten, wo es seine Wachtfeuer mit dem Holz der Gartenhäuser nährte. Eine französische Batterie wurde nach dem Obermaintvr beordert. Die Bayern hatten nämlich nicht nur auf dem Mühlberg eine Batterie aufgefahren, die ihre Granaten bis in die Gegend des Wlerheiligentores warf, sondern auch die Brücke mit Schützen und Kanonen besetzt, die den Eingang zur Fahrgasse beherrschten. Tie Franzosen beschossen die Brücke seitwärts und steckten mit Granaten die an die Brücke angebaute Brückenmühle in Brand. Später gelang es dem oben erwähnten Bethmann, von Napoleon die Einstellung des für die Stadt verderblichen, für die Sicherheit des französischen Heeres aber zwecklosen Kan-vnenseuers zu erlangen. In der Nacht unternahmen dann die Franzosen einen Sturmangriff auf Sachsenhausen. Es glückte ihnen aber nicht, die dort liegenden Bayern zu vertreiben. Am Morgen des 1. November begann der Abzug der französischen Truppen von Franlfurt. Mittags folgte Napoleon seinem Heere. Er schlug am Wend dieses Tages sein Hauptqarlier in Höchst auf. Tie Nachhut des französischen Heeres unter dem Marsch-all Mortier, Herzog von Treviso, kam am 1. November abends ölt, zog um die Stadt herum, lagerte vor ihr im Freien und setzte am 2. morgens ihren Marsch nach Mainz fort. Am Morgen des 2. November fetzten auch Kos-alejn, österreichische und bayerische Truppen durch die Stadt gegen Mainz und ereilten vor dem Bockcnheimer Tore hie Nachhut der französischen Artillerie, der sie mehrere Kanonen abnahmen. Ten Tag über dauerten die Durchzüge bayerischer und österreichischer Hceresteile fort. Zuerst kämen die Truppen, die bei H-anau gefochten hatten; am Abend erschien der Vortrab des vom Fürsten Schwarzenberg befehligten böhmischen Heeres. Tie ganze Trupp-enmass-e von 70—80000 Mann lagerte auf dem Galgenfeld. Am 3. November langten das Gros der Oesterreicher und einige preußische Regimenter an, die bei den Bürgern einqu-artiert wurden. Am 4. November nachmittags traf Fürst Schwarzenberg ein. Ant 5. gegen Mittag hielt Kaiser Wexander von Rußland hinter seinen Gardekosaken seinen Einzug in die Stadt. Ihm folgte .Großfürst Konstantin mit den russischen und preußischen Gardereitern. Zn Ehren der Fürstlichkeiten war die Stadt abends hell erleuchtet. Am 6. November in der Frühe bildeten die preußischen und russischen Garden, die österreichischen Gr-enadierbataillone vorn Ullerheiligentor über die Mlerheiligenstraße, die Kalh-arinen - Pforte, Bleidenstraße, Neue Kräm-e, den Markt bis zum Tom Spalier. _ Von der Brücke bis zum Rechneigraben waren 64 österreichische, 32 russische und 8 der Stadt Frankfurt gehörige Kanonen angefahren. Es galt nämlich, den Einzug des Kaisers Franz zu feiern. Gegen 11 Uhr ritten Kaiser Alexander und fein Bruder mit einem glänzenden Gefolge von Generalen dem österreichischen Kaiser entgegen, mit dem sie an den Ried-erhöfem zusammentrafen. Ter prunkvolle Zug der beiden Herrscher bewegte sich nach der Stadt und- wurde am Allercheiligentor, wo ein Zelt aufgeschlagen war, von einer Deputation des Rates der Stadt Frankfurt empfangen. Unter den Abgeordneten des Rates waren Männer, die int Jahre 1792 den Baldachin über Kaiser Franz als deutschem Kaiser getragen, dem sie jetzt als österreichischem Kaiser die Schlüssel der Stadt überreichten. Welcher Wechsel der Tinge lag zwischen den beiden Jahren! Der Empfang des Kaisers Franz war enthusiastisch. Die Kanonen donnerten, die Trommeln wurden gerührt und die Feldmusik spielte. Vivatrufe erklangen, und die Glocken läuteten. Kaiser Franz wohnte zuerst einem Gottesdienste im Dom bei. Dann stattete der Monarch dem Kaiser Alexander in dessen Ouartier einen Besuch ab. Am 8. November 1813 traf der Kronprinz von Preußen mit dem Staatskanzler Hardenberg ein. Am 11. November kam der Großh-erzog Ferdinand von Würzburg an, am 13. fanden! sich die Großherzöge Karl "Friedrich von Baden und Ludwig von Hessen ein. Am letzteren Tage kamen noch in später Abendstunde die Könige Friedrich Wilhelm III. und Max Josef an. Am- 15. erschienen der Herzog von Nassau und der Fürst Blücher und am 19. der König von Württemberg, der am 2. November fine Allianz mit den _ Verbündeten abgeschlossen hatte. So ehrenvoll für die Stadt Frankfurt die Anwesenheit dieser hohen Fürstlichkeiten in ihren .Manern war, so groß waren aber auch die Anforderungen, welche die Einquartierung der euitreffcnden großen Truppenmassen an die Stadt stellte. Dick Knquurtt erben flieg in Franlfurt zeitweilig auf ^0000 Mann und erreichte damit fast den damaligen Stand der Bevölkerung, ,o daß deren Opferwilligkeit stark in Anspruch- Lbnommen war. Alle nur immer entbehrlichen Gebäude, selM fachen und Schulen, wurden als Vorrats- und Siechenhäuser- Sten HofchMerikrt.^ bie Truppm er- .. hatten die seit dem 8. November mit Napoleon geführten ^riedensverhandlungen die Wendung genommen, daß -!s^ortiebung des Krieges unvermeidlich war. Am 1. Dezember erschien em Manifest, bte sogenannte „Declaration de Francfort", bte erklärte, daß 1. bte verbündeten Mächte den Krieg gegen Na- gegen Frankteich führen, 2. Frankreich ein größeres | J . behalten soll, als es je unter seinen Königen hatte, Staatensyfttms^i^°E^ Hauptbedingung des europäischen n, Tre Fortsetzung des Krieges führte zu neuen Rüstungen. X[m II- Dezember erließ der Prtnz von Homburg einen Aufruf ättr Bildung von Fretwtlligenscharen, worin es heißt: „Habt ihr die alte ^reue und den deutschen Sinn bewahrt, bei welchem! ?er. ausländische.Schwtndelgeist seine Grenzen fand, so eilt und schließt euch willig den -scharen an, welche für das einst so heilig geachtete Gut, vaterländische Freiheit, Sitte und Verfassung, mutig in ben Kantpf eilen und nie die Uebermacht wollen zurückketzren! la isen, welche das alte Volk der Deutschen mit schimpfliche; Knechtschaft und völligem Untergang bedrohte. Ein großer Waf- senplatz ist ganz Teutschland; für alle Deutschen sind die Schranken geöffnet, zu ernten Ruhm Und unsterbliches Verdienst um das Vaterland." Infolge des Ausrufs hatten sich in Frankfurt 373 Mann fretwtlltg gemeldet, aus denen 2 Kompagnien >Fuß- 1-ager und 72 Mann Reiter gebildet wurden. Ikm 15. März 1814 ivuroe das Frankfurter Kontingent dem unter dem Prinz?» Philipp von Homburg stehenden sechsten deutschen Armeekorps zu- geteilt. Tie Truppen überschritten am 30. März die fron» zösische Grenze. Tie Frankfurter Freiwilligen zogen nach Lyon und blieben dort in Kantonierung vom 8. Mai bis 6. Juni Am 8. Juli langten sie wieder in Frankfurt an, wo sie feierlich empfangen wurden. Im November wurde ihnen eine silberne- Denkmünze verliehen. Am 12. März 1815 kant die Nachricht von Napoleons Landung in Frankreich nach Frankfurt. Nachdem! die verbündeten; Mächte dem Korsen von neuem ben Krieg erklärt hatten, erließ der Senat am' 22. April -einen Aufruf zUr neuen Bildung: einer Freiwilligenschar. Bevor diese noch auszog, war das Frankfurter Linienbataillon schon auf dem Marsche nach Frankreich begriffen und hatte am 26. Jlmi das Treffen bei Selz bestanden. Tie Freiwilligen rückten am' 25. Juli ans und wurden mit dem Linienbataillon unter Oberst von Schiller vom' 6. bis 17. September bei der Belagerung von Straßburg verwendet. Tie Truppen kehrten am 14. Oktober in bie Heimat zurück. Auch diesmal wurden die Liniensoldaten und die Freiwilligen durch Verleihung einer Denkmünze ausgezeichnet. Der am 20. November 1815 zwischen Frankreich und den Verbündeten abgeschlossene zweite .Pariser Friede b-eb-eutete für die Stadt Frankfurt das Ende einer dreiundzwanzigjährigen, nur durch kurze Zeiten unsicheren Friedens unterbrochenen Kriegsperiode. In der nun folgenden langen Friedenszeit konnte sich Frankfurt dank ber Tätigkeit seiner Behörden und Bürger von den Wunden, die ihm die Kriege geschlageii, erholen und einer neuen Blütezeit cntgegengeljlen. Ein Engländer über deutsches Schrifttum.') Obwohl das Werk des bekannten Schriftstellers Perris über „Teutschland und den deutschen Kaiser" sich zum größten Teil mit der heutigen Politik Deutschlands besaßt, darf es doch, so heißt es im Kunstwort, auch an dieser Stelle nicht unbeachtet bleiben, da es zur Erklärung der gegenwärtigen Lage in längeren Abschnitten aucl> das nichtpolitische Schrifttum heranzieht. Und es kann kein englischeres Buch geben als dieses. Der Verfasser hat sichtlich das Bestreben, unparteiisch zu urteilen. Was bei einem Engländer ins Gewicht fällt: er fuhrt zwar die Neugründung des Reiches ganz allein auf eine raffinierte Intrige Bismarcks zurück und macht diesen zu einem macchiavellisch-iücksichtslosen Gewaltmenschen unb Volksfeind. Aber er gesteht doch die Notwendigkeit und Berechtigung des deutschen Verlangens nach Ausdehnung der materiellen Macht zu. Bei solch verhältnismäßig anerkennenswerter Sachlichkeit fuhrt die Art, wie das Geistesleben Deutschlands behandelt wird, um so mehr irre und hemmt eine Verständigung. Ein Kapitel heißt „Philosophie, von Kant bis Nietzsche". ‘ Hier erscheint Kant als Sonderling, dessen Hauptwerk wohl das Denken seiner Zeitgenossen anregte, darüber hinaus aber unfruchtbare metaphysische Spielerei war und darum längst mit Recht vergessen ist. Nur Kants Befürwortung des Weltsriedens läßt der praktische Engländer gelten. Von der ungeheuren Wirkung, die Kmtts Ethik ausgeübt hat, ist keine Siebe. Auch von dem zu resorn a arischer Tat vordringenden *,i Gennany and the German Emperor, by Herbert Perris; London, Andrew Melrose; New York, Henry Holt & Co. 892 idealistischen Freiheitsbegriff Schillers und Fichtes erfährt der Leser nichts. Flüchtige» Sprunges eilt Perris zu Nietzsche, dessen Lehre voin Ueberinenseheu in der noch vor zehn Jahren üblichen, heute durch nichts mehr entschuldbareil Verzerrung skizziert wird. In der gleichen Oberflächenmanier wird die Literatur abgetan. Goethe allerdings wird als „supreme genius“ bezeichnet (aber auch als Deutschlands undeutschester Dichter), Lessing als tapferer Streiter gepriesen; aber Deutschland hat trotzdem de» Voltaire, Diderot (!) und Rousseau keine ähnlich belreienden imb iortschsittlichen Geister entgegenznstellen. Herder existiert nicht. Selbst Schiller ist mir einer von Vielen. Die romantische Bewegung ist eine wüste Orgie, deren hervorragendste Leistung die Uebersetzung von Dante, Shakespeare und Cervantes bildet. Als seinen Gewährsmann zitiert der Verfasser ausgiebig Heine. Und mit diesem letzten Großen ssinkt die deutsche Literatur in den Staub. Kleist, Grillparzer, Hebbel, Ludwig, Keller, Raabe, Storm — sie alle werden totgeschwiegen. Zwischen Heine und Hauptmann scheine» nur Spielhagen, Auerbach und Freytag erwähnenswert. Solchergestalt also ist das Bild, das sich heute nicht etwa ein Durchschnittsmensch, sonder» ei» hervorragend begabter, gelehrter und anständig denkender Engländer vom deutschen Geistesleben der letzten anderthalb Jahrhunderte macht. Er glaubt allen Ernstes, daß Mittelmäßigkeit, knechtische Gesinnung, mittelalterliche Schwärmerei in Deutschland herrsche; daß es nur i» materiellen Dingen vorwärts gehe; daß nur ei» gründlicher Umsturz eine deutsche Kultur herbeisühren könnte, die der Englands und Frankreichs ebenbürtig wäre. In ivelcher Uiilenntnis imb Verachtung beulsche» Wesens muß die englische Jugend auswachsen, wenn solche Bücher möglich sind! Und da wundert man sich über gewisse politische Konstellationen. Ein neues „De l’AUemagne“ ist dringend notwendig und wichtiger als manches Schlachtschiff. O. E. Lessing. Vermischte». * Für B l u inen l i e b h a b e rl Mancher Blumensreund hat zu feinem Bedauern seine Lieblinge dahinsiechen sehe», trotzdem er sich in ihrer Pflege die allergrößte Mühe gab. Der Grnnd des Absierbens der Pflanzen liegt meistens im unzweckmäßigen Begießen. Viele Leute begießen täglich ihre Blitmen, und trotzdem bekommt der größte Teil der Wurzel» Woche» lang kein Wasser. Bei der sommerlichen Hitze bildet die Erde einen festen Ballen, und zwischen ihr und dem Tops bleibt ein tzohlraum, durch den das Wasser sickert und aus dem Loch am Boden des TopseS hinaus- länst, während der Erdbällen und damit die Wurzeln trocken bleiben. Um nun diesem Ucbelstand abzuhelseu, läßt man hin und wieder, je nach Art der Pflanze und der Witterung, die Erde einmal trocken werden, stellt dann den Tops mit dem Stock in einen Eimer mit Wasser, so daß das Wasser etwa zwei Finger breit über dem Tops steht. Die Erde ivird numnehr gleichmäßig mit Feuchtigkeit durchtränkt. Nachdem man dann wieder etwa acht Tage lang in üblicher Weise begossen hat, kann mau das eben geschilderte Verfahren wiederhole». Ma» darf mir dann die Blumen gießen, wenn die Erde tatsächlich trocken ist, denn hierbei ist das Zuviel säst noch schädlicher als das Zuwenig. Klopft man mit dem Finger gegen den Blumentopf und er klingt dumpf, so enthält die Erde »och genügend Feuchtigkeit, klingt der Tops jedoch allein, also hohl, so ist die Erde ausgetrocknet. Man sorge auch dafür, daß die Sonne nicht unmittelbar ans die Erde brennt; bedecke sie also mit Blätter», Gras ober bergt. A. L. kf. Unsichtbare Fische. Die Fische sind trotz des prachtvollen Farbenspieles, das manche Arien zeigen, im Wasser gesehen unsichtbar, wenn man sie so betrachtet, wie "es die Wassertiere tu», so behauptet Dr. Francis Ward, der das Leben der Wasserbewohner »ach einer neuen Methode untersucht und hierüber jüngst in der Royal Institution in London einen interessante» Vortrag gehalten hat. Die Naturforscher pflegen, wenn sie Wassertiere im Freien beobachten wollen, sich ans Wasser zu begeben und von oben hinein zu sehen. Dann heben sich die Fische, wie die anderen Wasserbewohner, von dem Untergründe gut ab. Im Wasser selbst ist es ganz anders: betrachtet man eine» schwimmende» Fisch von unten, so ist er kaum sichtbar; die silberglänzende Unterseite hebt sich von der Grenze zwischen Lust und Wasser nicht ab, die wegen der Totalreflektion ebenfalls silberglänzend aussieht. Dr. Ward konnte seiner Zuhörerschaft während des Vortrages die Beweise dafür liefern, daß Fische im Wasser unsichtbar sind, beim er hatte Wassergefäße aufgestellt, die man ebenso von unten betrachten konnte, wie er das Lebe» dec Wasserbewohner in seiner Versuchsstation in Port Erin von einer Kammer unter Wasser aus betrachtet hat. Dr. Ward befestigte zunächst, um die rein physikalische Seite der Erscheinung aufzudecke», ein Stück weißes Glanzpapier an einem roten Stabe und tauchte diesen dann ins Wasser. Das Licht fiel von oben ins Wasser, wie es auch im Freien der Fall ist. Bei der Betrachtung von nuten sahen die Zuhörer und Zuschauer in dem Gefäß, dessen Boden und Seitenwand grün gefärbt waren, von den eingetauchten Gegenständen nur eine trübe schwarze Linie. Das Glanzpapier reflektierte nämlich alle Lichtstrahlen und sah infolgedeffen so grün aus wie seine Umgebung, während der rote Stab mit dem grünen Farbenreflex zichammen schwarz erschien. Durch diesen Versuch allein glaubt Dr. Ward seine Theori« von der Unsichtbarkeit der Fische schon beweisen zu können, imb bte Beobachtung der Tatfache gibt ihm ziemlich recht: silber- glanzende Fische erscheinen grün, rot ober wie ihre Umgebung sonst gefärbt ist, und sind baher für ihre Feinde im Wasser fo gut wie unsichtbar. Tics gilt nicht nur für Fische, fonbern auch für viele andere Wasserbewohner. Ein besonders gutes Beispiel ist die Wafferspinne, die von oben gesehen schwarz aussieht, aber bei der Betrachtung von unten her sich von dem Silberglanz des Wasserspiegels nicht abhebt, weil wegen der mitgeriffenen Luftblasen an ihrer Haut vorzügliche Reflektion eintritt und sie zwischen den Wasserpflanzen grün ans sieht. Dr. Ward setzt feine Versuche und Beobachtimgen noch fort und wird auch weitere Vorträge darüber halten. Mode-Rundschau. — Einiges über Kleidung zu m Tennis - o b et; GvlssPiel. Hier ist es das „boating"-- oder „Yachting"-Kostüm, das eine erste Rolle spielt. Unverrückbar behauptet sich seit Jahren und Tagen als einzig wirklich elegante Farbe „weiß". Naturgemäß finden die plissierten oder in Falten gelegten Röcke, welche die Bewegungsfreiheit nicht hindern, am meisten Anwendung. Ein kleines Schlitzchen bei jenen Schoßen, die nur seitwärts einige Falten eingelegt haben, .oder rückwärts gibt die Pikante Note. Für j)ie Bluse ist die Kimonoform mit den angesetzten Aermeln. Als Stoffe für die Blusen nimmt man Frotte, Leinenbatist ober Pikee. Tie elegantesten Sportblusen verzichten momentan auf jedweden Spitzen- oder Stickereiau.fpntz. Stets bleibt der .Hals frei und wird eingerahmt von einem Umlegkragen, der manchmal tief herzförmig ausgeschnitten ist. Schuh und Strumpf sind weiß. Man wählt eine rote Gummisohle oder eine Chromsohle, und niedrige breite Absätze. vüchertisch. — Richard Platten st einer: Peter Rosegger. Eine Volksschrift. Mit farbigem Umschlag und Titelbild von Alfred Mailick. Broschiert 25 Pf.; 30 Heller. — Seit langen Jahren ist Dr. Richard Plattensteiner unermüdlich tätig, durch Veranstaltung von „Rosegger-Abenden" in vielen Hunderten von reichsdeutschen und österreichischen Städten den großen steirischen Volksdichter und seine Werke bei der breiten Menge des Volkes einzuführen. Seine Vorträge haben ihm stets außerordentliche Erfolge und Ehrungen eingetragen. Peter Rosegger selbst hat Dr.. Plattensteiner als den „treuen Apostel seiner Bestrebungen" bezeichnet und seinem Wirken höchste Anerkennung gezollt. In schlichtem, warmherzigem Ton und in knapper, anschaulicher Weise werden in der vorliegenden Schrift die Grundlinien des Lebens und Wirkens von Peter Rosegger aufgezeigt und in echter, volkstümlicher Darstellung eine klärende und fesselnde Einführung tu die Werke des Dichters gegeben. Gerade, wo der 70. Geburtstag des großen steirischen Poeten im Sommer bevorsteht, und der Umstand, daß Rosegger seine „Gesammelten Werke" erscheinen läßt, die sein Lebenswerk in endgültiger Form bringen, machen die kleine Schrift noch besonders aktuell. Reizvoll äusgestaitet und außerordentlich loohlfeil, bietet der populäre Roscggerfnhrer von Plaitettsteiner eine nicht hoch genug zu veranschlagende Äolks- schrift ersten Ranges für die allerweitesten Kreise. — Krau Hempels Tochter. Bon Alice B e h r e n d. Fröhliche Geschichten pflegen überall gern gesehene Gäste zu sein. Tas kamt man auch von dem neuen Roman „Fran Hempels Tochter" sagen, der von Alice Verend geschrieben wurde und jetzt den mit so großem Beifall aufgenommenen Roman „Lotte Lore" von W. Heimburg in der „Gartenlaube" ablösen wird. Er ist ein eigenartiges Gegenstück zu dem gleichzeitig in der „Gartenlaube" erscheinenden Roman „Tie Krafft von Jllzach" von Hermann Stegemann. Während dieser sich wirkungsvoll von einem großen historischen Hintergrund abbebt,.berfefct uns jener in das Berliner Leben der Gegenwart. Es sind echte, prächtig gesehene und wirkungsvoll zur Darstellung gebrachte Typen der Bewohner der Reichshauptstadt, die nichts gemein haben mit dem, was man sonst gewöhnlich an den Berlinern auszusetzen hat. Im Gegenteil, ein fröhlicher, sonniger Humor, der über dem Ganzen ausgebreitet ist, wird die Gestalten um „Fran Hempels Tochter" dem Herzen der Leser näherbringen und sie ihnen lieb und wert machen. ____ Geographische? Vrrschiedrätsei. Mexiko — Kuba — Habana — Haiti — Florida — Jamaika. Vorstehende Name» sotten derart uutcreiimnber geschoben werde», daß eine Buchst abemeihe, von oben nach unten gelesen, den Namen einer Insel ergibt. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß. Schwarz. 1. a 7 — a 8 wird Läufer K f 7 — f 8 2. b 7 - b 8 D f- K f 8 — f 7 3. L a 8 — d 5 t und Matt. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jche» Universitäts-Buch- und Steindruckerei, 91. Lange, Gießen.