Montag, den 25. August älffl »Jiil UL BAWH m ’SsJf77?1 * ho&SfiMk MD 7^37?7r^?^l u'i'tl!»Iffi WÄTOi HSljiill? MW N MM MW! Firnenrsulch. Roman von Paul Gr ab ein. 'Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Langhin fielen die Bergschatten über die geröllbesäte Halde, wo Mischen Blöcken und Schutt noch fetzt kärgliche Grasreste sich zeigten. Es war eine Stätte trostloser Verwüstung, der Tummelplatz der vernichtnngsfrohen Bergdämonen; in der Mitte der Mulde, im Schutze eines Felsvorsprungs, lag das niedrige, roh aus ©teilten gefügte Gebäude. „Früher eine gute Schasweide; aber der kolossale Bergsturz vor 15 Jahren hatte eine Wüstenei daraus gemacht," erklärte Malmort im Nähergehen. „Run um so besser für uns. So brauchen wir die Streu nicht mit blökenden Hausgenossen zu teilen. Bitte —" er machte die morsche Holztür des Stalls auf und lieft sie eintreten — „hier unser Hotel!" „Großartig!" Gottliebe lachte fröhlich auf. „Mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet — bis auf die fehlende elektrische Beleuchtung." Sie vermochte int Halbdunkel des niederen Raums noch gar nichts zu erkennen. „Bitte, auch das hier!" Er ließ scherzend seine kleine elektrische Taschenlampe spielen, und der blendend weiße Lichtkegel irrte üwr Boden und Wände, hinten in der Ecke neben einer primitiven, rauchschwarzen Feuerstätte ein weiches Heulager zeigend. „Nun, hab' ich zuviel versprochen?" „Nein, wahrhaftig nicht. Wir sind tadellos aufgehoben." Malmort lieft das Licht wieder erlöschen; statt dessen Meft er einen kleinen hölzernen Fensterladen nahe dem Herde auf, so itaft nunmehr ein dämmeriges Licht in dem Raum entstand. Gottliebe hatte indessen schon abgelegt und sich dem Herd zugewandt, bereit, dort ein Feuer zu machen. „Ein warmer Tee wird uns gut tun, denke ich." „Ohne Zweifel," bestätigte er und wollte ihr beim Feuer- gmnachen zu Hand gehen, aber sie wehrte ihn energisch ab. „Das ist, Frauenarbeit — nur Ihre Streichhölzer, bitte!" „Sehen Sie, Sie können ohne uns Männer nun doch einmal nicht fertig werden, wie gern Sie es auch möchten!" neckte er. „So? Möchte ich das?" gab sie ihm mit heiterem Augenblitzen zurück, während sie hurtig an ihrem Herd weiter hantierte. „Wie kommen Sie übrigens darauf?" Er hatte sich inzwischen au der Rückwand auf eine Art Bank niedergelassen, ein über zwei Steine gelegtes Brett. Die Hände um die Knie geschlungen, saft er dort behaglich und sah ihr bei ihren frauenhaft anmutigen Bewegungen zu. „Nun, Sie schätzen die Männer doch nicht übermäftig hoch ein — gestehen Sie es nur ruhig." „Im allgemeinen allerdings nicht," gab sie zu und blies energisch ins Feuer. „Aha! Mso doch im Ausnahmefall?" „Man muß nie zuviel fragen!" gab sie ue-ckend zurück, aber'fie sah ihn dabei nicht an. Schweigend verfolgte er weiter ihr emsiges Hantieren. Es war ihm eine Freude, ihr bloß so zuzusehen. Wie ihr alles so glatt und schnell von der Hand ging, Erinnerungen stiegen ihm auf aus frühesten Kindertagen, wo er träumerisch, in friedevollem Behagen, der toten Mutter auch so beim häuslichen Schaffen zugeschaut hatte. „Ich hätte Ihnen diese Talente gar nicht zugetraut," gestand er nach einer Weile. „Ich glaube, Sie gäb>en sogar eine ganz famose Hausfrau ab." Sie lachte hell auf; aber es klang doch ein leises Zittern aus dem Ton. „Ach du lieber Gott! Ich intfr Hausfrau. Der arme Mann! Der würde schnell davonlaufen." „Das wäre doch sehr die Frage!" Mit Nachdruck entschied er es, und dann kam es ganz unvermittelt von,seinen Lippen: „Warum heiraten Sie eigentlich nicht?" Die Büchse mit dem Tee, auf die sie gerade toterer den Deckel setzen wollte, klirrte leicht in ihrer Hand. Ganz betroffen starrte sie ihn an. War das ein Scherz? Wer nein! Er sah sie ganz ernst an. „Bitte — verstehen Sie mich nicht falsch! Meine Frage ist keine plumpe Taktlosigkeit. Wenn eine Frau wie Sie teilten Mann gesunden hat, so ist doch das natürlich nur Ihr Wunsch und Wille so gewesen. Nun würde ich das verstehen, wenn Sie ein Blaustrumpf oder ein rechtes Mannweib wären, -aber so —" Sie wandte sich ihm jetzt schnell zu: „Sie vermuten demnach in mir die gefrorene brave, deutsche Hausfrau — die kein höheres Ziel kennt, als ihrem Manne Strümpfe zu stopfen und Kinder zu schenken?" Spöttelnd warf sie es ihm hin, aber sein unwillig aufblitzendes Auge, sein tiefernster, strafender Blick lieft ihr plötzlich das spottende Lächeln ersterben. „Das Wort hätte ich lieber nicht von Ihnen hören mögen — Schade darum." Langsam erhob er sich und ging hinaus vor die Hütte. Gottliebe blieb zurück, eine Beute von Scham und Trotz. Wie kam er dazu, sie so zu schulmeistern? War sie denn ein unreifes junges Ding? War denn nicht vielmehr, was sie eben gesagt, der Ausdruck fester Ueberzeugung', gewonnen aus tiefblickender Beobachtung des Lebens? Warum hatte sie ihm also nicht scharf ablehnend geant*f wortet? 526 wieder in die Wangen. v..r, L Und dies heilige Muttersehnen hatte fte gelästert mit höhnischem Wort. Vor ihm, vor dem schwergeprüften Mann, dessen Lebensglück vernichtet war durch eine Frau, solch echter Weiblichkeit b>ar — dessen unr'""*'"''3 einem! Sohn sie kannte — vor ihm, i Zornig auf sich selbst, arbeitete sie mit hastigen Griffen ent Herd weiter. t oK Warum nicht? Immer luieber fragte sie es sich, und immer wieder klang da in ihrem Innern die Antwort, die sic doch nicht hören wollte: Weil er recht hatte — weil es gar nicht ihre wirkliche Meinung war, was sie da so spöttisch hingeworfen hatte! _ Oder waren denn all jene Stunden geheimer grauer über ihre Einsamkeit, über die Nutzlosigkeit ihres Lebens nicht gewesen? Jene Stunden eines dunklen Sehnens nach Mannesliebe, nach Mutterglück ! Jene Stunde erst vor wenig Tagen, droben auf der Breza dei Malmorti, wo tote ein süß berauschendes Gefühl der Gedanke über sie gekommen war, wie selig es eine Frau doch machen müßte, einem Manne wie ihm den so heiß ersehiiten Sohn und Erben zu schenken? Lichte Röte schoß ihr auch jetzt beim Gedenken daran mein Mühen nicht umsonst war." Wieder ein Froher, mit strahlenden Mienen, folgte er ihr in die Hütte, und- der ärmliche, dämmernde Raum ward ihm unter ihrer liebreizend waltenden Frauenanmut zu einem traulichen Heim. So saßen sie, beide in einem Ge- fühl wunschlosen, stillen Glücks, beieinander, wenig sprechend, nur mit der stummen Sprache der Blicke einander gestehend, was die Seele so heimlich-süß durchdrang. " Mann aber litt es Gottliebe nicht länger. Es drängte sie, von sich selbst zu ihm zu sprechen, von ihrem inneren Werden- gang, daß er die Worte von vorhin richtiger verstand, den Schlüssel zu den Widersprüchen ihres Innern bekam. Und so erzählte sie ihm denn von ihrem äußeren Leben und ihrem seelischen tzeranreifen; erzählte so, während draußen die Dämmerung in Dunkelheit sich wandelte und nur die knisternde, rötlich flackernde Flamme vom Herde her noch ein spärliches Licht ern den Raum warf. Malmort hatte schweigend zugehört, jetzt ganz im tiefen Schatten auf der Bank hinten sitzend, während Gottliebe stahe am Herde ihren Platz hatte, wo sie von Zeit zu Zeit die Glut schürend, ein neues Holzscheit an die Flammen schob. Nun vernahm sie aus dem Dunkel eine Bewegung', upd er trat auf sie zu. !Dicht stand jetzt seine hohe Gestalt vor ihr; so traf sie sein bewegter Blicks danke Ihnen für diese Stunde, Fräulein Gott- aestilltes Sehnen nach einem öoijn Jie iutuhc — uui iy.u, der die geheim immer noch genährte, heilige Verehrung der Frau ihr huldigend zu Mißen hatte legen wollen! Heiß schoß es ihr plötzlich in die Augen. Sie hatte Taut aufschluchzen, ihm nachstürzen mögen und zuschreien: Nein, nein! Glaub mir doch nicht! Es ist ja nicht wahr, was ich da eben sprach. Mein Herz weiß nichts davon. Aber sie blieb wie gebannt am Herd stehen, mechanisch weiter ihr Werk dort verrichtend, und nur in ihrer Brust brannte ejn heißes, großes Weh: Etwas Köstliches, Großes hatte sie da eben verloren — unwiederbringlich. Mer Tee war so fertig geworden, aber Malmort ließ sich noch immer nicht sehen. Da ging sie pochenden Herzens hinaus, ihn zu suchen. Sie fand ihn abseits auf einem Block sitzend, wie er, in düsteres Sinnes verloren, in die heraufziehende Dämmerung starrte. „Herr v. MalMort —" . Leise, zaghaft schlug ihre Stimme an sein Ohr, und er drehte langsam das Antlitz nach ihr herum. Der müde. er drehte langsam das Antlitz nach ihr herum. Wer müde, bittereMusdruck seiner Züge schnitt ihr ins Herz. Das ertrug sie nicht, und r- fte wußte nicht, daß sie es tat —- zitternd streckte sie ihm beide Hände hin mit einem flehen-' den Blick. „ Wortlos griff er da nach ihren Händen, und tief blickte er ihr in die feucht schimmernden Augen. „Es war nicht Ihr Ernst — sagen Sie es mir!" Fast leidenschaftlich drängte er sie, mit zuckenden Fingerm Da schüttelte sie stumm das Haupt. „Gottliebe!" Nur das eine Wort entfuhr ihm, aber es durchbebte sie bis ins Innerste, und schnell entzog sie ihm die Hände. „Kommen Sie," bat sie, schnell sich abwendend. „Daß liebe, die Sie mir erst wahrhaft nahegebracht hat.. Nun sehe ich klar in Ihrer Seele — sehe, daß Sie einsam und arm sind wie wir hier, Rehe und ich, trotzdem Sie draußen im Gewühl der Welt stehen. Und nun, wo ich auch weiß, daß das Leben da draußen Sie nicht glücklich macht, nun finde ich den Mut, Ihnen einen Vorschlag zu machen, eine Bitte an Sie zu richten — zugleich in meines Kindes Namen." Gottliebe sah überrascht zu ihm auf. . „Sie werden erstaunt sein, sehr — mein Vorschlag wird Sie befremden, ud doch muß ich zu Ihnen sprechen. Mir ist als wäre das alles so eine Fügung, daß Sie hier in unseren Bergwinkel verschlagen wurden, als habe das Schicksal uns dazu bestimmt, daß unsere Wege ineinanderlaufen." Sein ernster, fast prophetischer Ton ließ sie unwillkürlich leise erschauern. „Also hören Sie: Meine Iran und ich hatten gestern eine inhaltsschwere Unterredung. Sie bestand darauf, Rehe mit sich zu nehmen in die Welt; das Kind verkomme ja hier in der Einsamkeit und Freudlosigkeit." Gottliebe machte eine jähe Bewegung. Beschwichtigend erhob er die Hand. „Natürlich kann davon keine Rede sein, und mein ist die Gewalt über mein Kind. Es bleibt, wo ich es für gut befinde! — Wer in einem mußte ich dieser Frau doch recht geben, deren Kopf sonst nur nichtiger Tand ausfüllt: Rehe entbehrt eines weiblichen Einflusses, sie leidet unter der Vereinsamung, sie wird weltfremd und menschenscheu^ ist es schon geworden, und, sollte ich einmal nicht mehr seirft wie soll sie, die weltfremde Einsiedlerin, sich unter dett Menschen zurechtftnden?" Mit ernstem Kopfneigen stimmte Gottliebe ihm zu. „Nun läge es ja nahe, ich selbst ginge mit ihr hinaus ins Leben; aber das erlauben die Verhältnisse nicht, selbst wenn ich es wollte. Obschon ich einen Abscheu, einen Ekel vor dem verlogenen Treiben da draußen habe, das bloß mit anzusehen mir schon widerwärtig ist. Wer es handel sich hier eben gar nicht um meine persönlichen Neigungen, die ich selbstverständlich dem Wohle meines Kindes opfern würde — es geht einfach nicht, aus wirtschaftlichen Gründen. Ich kann meinen Besitz hier nicht allein lassen; durch eigenes Zugreifen und Schaffen muß ich allmählich wieder aufbauen, was jene Träumerjahre draußen niedergerissen hllüCTt/' „Also hier bleiben ist für mich die Parole, und ich mag mich nicht von meinem Kinde trennen. Es ist nicht Egoismus — glauben Sie mir das! — nein, nur eine geheime Furcht, die Gewißheit, es würde sich da draußen {n der Welt ohne meine stützende und schirmende Hand doch nicht zurechtsinden." „So bleibt nach allem nur ein Ausweg: Ich muß Rehe eine Gefährtin, eine Erzieherin und Freundin, zugleich ins Haus holen. Wer wo die geeignete Persönlichkeit finden, die nicht bloß aus kühler Pflicht, sondern mit warmem Herzen sich ihr zugesellte?" Eine Pause trat ein, in der Malmorts Blick erwartungsvoll auf Gottliebe ruhte. Sie saß am Herd, den Kopf in die Hand gestützt, so daß die beschatteten Züge ihm nicht erkennbar waren. , rj„ „Da kam mir ein Gedanke, ganz wie selbstverständlich, und mein Kind sprach ihn aus, in derselben Minute, wo ich ihr von all dein sagte: „Gottliebe! - Schaff mir Gottliebe, Vater; keine Fremde, ich flehe dich an! — Bitte fte, dring in sie, daß sie immer bei mir bleiht, und du machst mich glückselig, Vater!" „Nun wissen Sie den Herzenswunsch! meines Kindes'- Fräulein Gottliebe, und der ist der meine." Leiser fugte er es hinzu. „Auch ich wäre so dankbar, wenn der warme, frohe Schein, den Sie in unser trauriges Leben hier y« tragen haben, uns erhalten bleiben könnte. Und jetzt, too ich von Ihnen selbst gehört, wie Ihr Lebensgaiig, Ihr Beruf Sie ja gerade zu einer solchen Aufgabe wie geschaffen g^ macht hat, wie Sie Ihr gegenwärtiger Wirkungskreis doch nicht voll befriedigt, wo ich dagegen hoffen darf, daß Sie an meiner Rehe mit innerer Zärtlichkeit hängen — nun frage, nun bitte ich Sie: Wollen Sie unser werden, Gott- liebe, die dritte in unserem kleinen Bunde?" Ein leises Zittern lief über Gottliebe hin. Wie da mit einemmal das Schicksal mit schwerwiegender Entscheidung vor sie hintrat. Sie fühlte es dunkel, aber so wuch^ lend: Etwas Gewaltiges vollzog sich mit ihr in dieser 527 Minute, ihr selbst in seinen Endfolgen noch verborgen, aber entschmdend über ihr ganzes Sein. Was sollte sie dem Manne da vor ihr erwidern, dessen ertvartungsbange Blicke sie fühlte? Wohl war sie dem lieben jungen Geschöpf da drunten n herzlicher Neigung zugetan. Aber wenn sie ehrlich gegen rch war, nur Stehe zu Gefallen würde sie den folgen- chweren Schritt nicht tun. Aber da stand etwas anderes laueben mit geheimem, brennendem Locken. Um ihn sollte sie immer sein, stets ihm zur Seite als treue Kameradin rnt stillen, traulichen Haus wie draußen auf seinen Wegen, bei seiner Arbeit — ihm, dem Verdüsterten, sollte sie freundliches Licht ins Leben tragen! (Fortsetzung folgt-! Zum hundertjährigen Todestag Theodor Körners. 26. August 1813. 'In dem an geschichtlichen Erinnerungen so reichen Jahre 1913 tritt uns am 26. August die Gestalt des begeisterten Sängers Und Streiters der Freiheitskriege, des Heldenjünglings Theodor Körner wieder lebhaft vor die Seele. Wie svirknugsvoll war doch sein begeisterter „Aufruf" in die Deutschen Lande hineingeschaUt, als 'es galt, die Ketten zu brechen, die der korsische Tyrann geschmiedet: „Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen, Es ist ein Kreuzzug, 's ist ein heilger Krieg! Recht, Sitte, Tugend, Glauben und Gewissen Hat der Tyrann aus deiner Must gerissen; Errette sie mit deiner Freiheit Sieg!" Theodor Körner Wad einer der ersten, die sich dem Lützowschen Freikorps anschlossen, jener.„schwarzen Schar", die sozusagen die Blüte der gebildeten deutschen Jugend unter ihren Fahnen sammelte. „Ich 'will Soldat werden, will das hier gewonnene glückliche Und svrgenstcie Leben mit Freuden hinwerfen, nm, sei's auch mit Meinem Blüte, mir ein Vaterland zu erkämpfen. Zum' Opfer- tode fstr die Freiheit und für die Ehre seiner Nation ist keiner tzu gut, wohl aber sind viele zu schlecht dazu." So lautete der Mief, den er von Wien aus an seinen .Vater schrieb. Mm 27. März 1813 fand in der Kirche zü Rvgau in Schlesien die feierliche Einsegnung des Freikorps statt, zu der er das Lied gedichtet hatte: „Wir treten hier im Gotteshaus Mit frommem Mut zusammen. Uns ruft die Pflicht zum Kampf hinaus, Und alle Herzen flammen. Denn was uns mahnt zu Sieg und Schlacht, Hat Gott ja selber angefachl. Dem Herrn allein die Ehre!" Er selbst schrieb von der Einsegnungsfeier: „Bei dem All- mächUgen, es war ein Augenblick, wo in jeder Brust die Todesweihe flammend zuckte, wo alle Herzen Heldenmütig schlugen." Und nun hinaus zum Kampf für Freiheit und Vaterland. Nach den Anweisungen des' Generals Scharnhorst sollten die Witzower möglichst unabhängig vom' großen Heerkörper die vom Feinde besetzten Gebiete durchstreifen, feindliche Transporte ab- schneiden, kleine Kolonnen .überfallen, Magazine zerstören und Überall zur einmütigen Erhebung des Volkes aiuffordern. Durch diesen Auftrag geriet das Freikorps in eine ganz besondere Stellung, die es aber von den großem Ereignissen des Krieges mehr fern hielten. Den ihnen zugewiesenen Platz aber füllten sie tüchtig aus, getragen von der Ueberzeugung, daß die Zukunft Deutschlands an ihre Hand gelegt. Immer wieder von neuem wurde diese weihevolle Begeisterung mit Heiligem Ernste geschürt durch den jugendlichen Dichter Körner, dessen Lieder so begeistert von Herz zü Herzen gingen. Wieder war den Lützowern am 25. August ein feindlicher WagenzUg gemeldet worden. Am nächsten Morgen sollte der Angriff auf die Transportkolonne unternommen werden. In Körners Quartier hatten sich befreundete Offiziere am Abend zum traulichen Gespräche ein^efunden. Hofs- nungsfrohe Stimmung erfüllte die.Herzen der jungen Helden, Aumal die Nachricht von Bulons Sieg bei Groß-Beeren schon eingetroffen war. Da öffnete Körner das im Zimmer stehmde Klavier, Und hinaus in die stille Nacht erklang sein Schlachtgebet: „Vater int, segne mich! Sn deine Hand befehl ich mein Leben, u kannst es nehmen, du hast es gegeben; Zum Leben, zum Sterben segne mich!. Vater, ich preise dich!" Zum Sterben hatte sich der tapfere Held am Llbend noch mit diesem Liede gesegnet, zum Sterben sollte ihm die Morgensonne des 26. August leuchten. Froh und kampfesMutig war er am Morgen mit der tapferen Schar ausgezogen. Ms sie in einem Wäldchen bei Gadebusch in Mecklenburg. auf dm Feind lauerten, schrieb' Körner sein herrliches „Schwertlied": siTu Schipcrt .an meiner Sinter, Was soll dein heiteres Blinken? Schaust mich so freundliche an. Hab' meine Freude dran. , Hurrah!" Wenige Stunden war er mit seiner „Eisenbraut" vermählt, t“ ^wzett im weiten Himmelsdome. Der erwartete leinouche Wagenzug kam näher. Körner stürmte in seiner Kampses- Ierdenichaft als einer der ersten gegen den Feind heran und setzte, da derselbe ichon die Flucht ergriffen hatte, ihn mit ein paar J}ettecn in das tiefe Waldesdickicht nach. Plötzlich krachte hinter einem Baumstamme hervor ein Schuß, und der kühne Reiter wurde von der tödlichen Kugel in den Unterleib getroffen. Dem ihm zu Hilfe eilenden Oberjäger Felsritz ruft er noch zu: „Da Habe ich eins; es ,a;adet aber nichts!" Tann sinkt er vom Pferde herab, dein treuen Kameraden in die Arme. Der Tod war so plötzlich eingetreten, daß feine Gesichtszüge keine Spur des Schreckens over schnierz.es zeigten. Die Leiche wurde nach Wöbbe- «n, dem Standorte der Lützower Infanterie gebracht und dort zunächst auf einem strohbedeckten und mit Eichenlaub geschmückten jEifcge aufgebahrt... „Der Schmerz," so erzählt ein Augenzeuge, "lag auf aller Geiichle. Jeder drängte sich zu der teueren Leiche Mit Eichenlaub und Blumen." ©eine, Ruhestätte sand er auf einem freien Platze unter einer großen Eiche. Wegen der Nähe !des Feindes mußte die Ehren- salve unterbleiben. Schluchzend und unter gedämpftem Trommelschall trugen die Lützower den schlichten Sarg mit dem geliebten Leichnam hinaus. „Vater, ich rufe dich," erklang es über dem Grab. Und mit dem Liede von „Lützows wilder, verwegener Jagd" nahmen sie dann tiefergriffen Abschied von dem so jäh aus dem Leben geschiedenen Helden. , Gerade weil ein so früher Tod ihn von seiner Heldenlaufbahn abrief, ist Körners Name heute noch mit bem Reize ewiger Jugend verklärt. Uns aber, den Erben jener großen Zeit, die wir uns jetzt .der Güter , freuen können, für die rinst unsere Vorfahren so begeistert kämpften und ihr Leben opferten — uns müssen die frischen, hellen Töne seiner „Leier" und die tapferen Taten „seines Schwertes" zur ernsten -Mahnung werden, wie er sie selbst in seinem „Aufruf" ausgesprochen hat: „Doch stehst du bann, mein Volk, begränzt vorn Glücke, In deiner Vorzeit heil'gem Siegerglanz: Vergiß die treuen Toten nicht und schmücke 'Auch unsere Urne mit bem Eichenkranz!" B —ler. Marschall Vorwärts an der Katzbach. „Blücher will immer vorwärts und hält mich für zu behutsam; Langeron und Yorck zerren mich wieder zurück und halten mich für einen verwegenen Unbesonnenen" — so schreibt Gneisenau an Clausewitz in seinem Bericht über die Schlacht an der Katzbach (26. August 1813). Blücher wollte in der Tat immer vorwärts, und das hatte sich schon gezeigt, als der alte Haudegen den Oberbefehl übernommen hatte. Dem General Barclay de Tolly hatte er nämlich erklärt: „Tie Künste eines Fabius cnnctator sind mir von jeher fremd gewesen. Ein anderer wird sich da viel besser herausziehen. Ich versiehe nun einmal nichts anderes, als darauf loszugehen. Bin den Souveränen dankbar für das Zutrauen, muß aber das schwere Kommando abkehuen, das mich so streng an die Defensive bindet. Mag nicht hinter die Schanzen von Neige kriechen und jedem Vorstoß ängstlich ausweichen. Geht gegen meine Natur, - Basta!" Der alte Haudegen hatte aber dennoch den Oberbefehl übernommen und sich dem Befehle gefügt, so gut ober schlecht es ging. „Daß Blatt hat sich wider gewendet (so schreibt Blüctzer am Tage vor der Katzbachschlacht an seine Frau), der Kaiser Napoleon hat mit seiner gangen macht mich 3 tage angegriffen und alles versucht mich zur Schlacht zu bringen ich habe alle seine Projecte glücklich vereitlest, gestern abend ist er umgekehrt ich vollge ihm sogleich und hoffe, daß nun Schlesien gerettet ist... . ich bin gesund und sehr vergnügt daß ich dem großen man eine naße an- gedreht habe, er soll wüttend fein, daß er mich nicht zur Schlacht hat bringen können, es hat ttf beide Theile Menschen gekostet." Am folgenden Tage, als Napoleon schon seine Truppen m Schlesien verlassen hatte, wurde bann die berühmte Schlacht an der Katzbach geschlagen, wo Blücher wirklich nach Herzenslust darauf losgehen konnte, die Schlacht, wo wegen des Regens bald die Gewehre versagten und ein Kampf Mann gegen Mann ausgefochten wurde, der allmählich in lauter kleine Einzelgefechte zerfiel. Die Franzosen kamen wider Erwarten auf die Hochfläche an den Ufern der Katzbach und der wütenden Neiße, die steilen Ufer empor. Blücher, der über die Flüsse hatte gehen wollen, änderte sogleich den Befehl und schickte seine Adjutanten an die verschiedenen Korps- fommanbanten. Yorck ließ er sagen, er möge so viele Feinde auf das Plateau herauflassen, als er glaube schlagen zu können, und Yorck antwortete dem Adjutanten: „Reiten Sie hin und zählen Sie, ich kann bei dem Regen meine eigenen Finger nicht mehr zählen." Sacken, der russische Kommandierende, sagte dagegen dem Adjutanten: „Bringen Sie dem General Blücher zur Antwort von mir ein „Hurra "I" Sacken zu Ehren ist bann auch die Schlacht, die sich der Ausdehnung nach hauptsächlich an der Wütenden Neiße 528 abspielte, die Schlacht von der Katzbach getauft worden. ^Blücher erreichte, was er wollte: die Franzosen tarnen zwar die Steilufer heran», allein man ließ ihnen nicht Zeit, sich zu entwickeln. Die Geschütze begannen gegen sie zu spielen, und der alte Blücher rief: „Jetzt, Kinder, jetzt habe ich genug Franzosen herauf, die wollen wir umkrempeln, daß alle rückwärts Kobolz schießen." (In Wirklichkeit drückte sich Blücher übrigens noch etwas drastischer aus.) Dann rückte das Fußvolk vor, und in Blücher erwachte der alte Haudegen so lebhaft, daß er den Säbel zog, sich an die Spitze der Reiterei setzte und mit „Vorwärts" und „Hurra" auf die Feinde losbrauste. Tie Franzosen wurden zurückgedrüugt, die Steilufer hinunter und in die reißenden Flüsse getrieben. Die Schlacht währte bis gegen Abend und hatte, wie Gneisenau sich auSdrückt, ganz das Ansehen einer antiken. „Das Feuer während derselben schwieg gegen Ende des Tages ganz, bis wir durch den durch- weid)t'eit Boden wieder Geschütze herbeirufen konnten. Nur das Geschrei der Streitenden erfüllte die Lust; die blanke Waffe entschied." Am Abend des Kampfes erhielt Blücher von Langeron die Hiobsbotschaft, der Feind sei ihnen in den Rücken gefallen, woraus Blücher seelenruhig die klassische Antwort gab: „So? In den Rücken, das ist der nächste Weg, uns — sonst einen Gefallen zu tun. Vorwärts, vorwärts I Mit denen hinter uns wollen wir dann schon fertig werden." Der Steg war um die Zeit übrigens längst entschieden, freilich wußte Blücher selbst, wie er ehrlich gestand, kaum, weswegen er gesiegt hatte. „Tie Schlacht hätten wir gewonnen," so sagte er damals zu Gneisenau, „das kann uns niemand abstreiten. Nun soll mich man verlangen, wie wir es anfangen werden, es den Leuten begreiflich zu machen, wie wir alles so klug angestellt haben." Der Eduard Meyer. Eine wahre Schmugglergeschichte. Heute ist er königlicher Jagdausseher, der verwegene Bergsührer Eduard Meyer, ein braver und harmloser „Gamshirt", vorausgesetzt natürlich, daß keiner in seinen Revieren zu wildern versucht. Das getraut sich auch niemand mehr, denn der Eduard ivar selber noch vor kurzem der gefährlichste Wilderer. Und war er mal gerade nicht Hinterm Wild her, vielleicht weil der alte Jagdaufseher Philipp ausnahmsweise an der richtigen Stelle aufpaßte, so schmuggelte er, daß es eiue Art hatte, lauter einträgliches Zeug, wie Zucker, Kaffee, Saccharin, kurz alles, was einen schönen Gewinn einbringt, wenn man es aus der Schweiz „zollfrei" nach Oesterreich importiert. Ter Oberrespizient (Wachtmeister, Postensührer) der Finanzer halte zwar geschworen, ben Eduard Meyer abzusassen, aber es glückte ihm nie. Ein einziges Mal hatte er ein corpns delicti gefunden, einen halben Sack Kaffee. Aber der erzählte ihm nicht, wer ihn hierher gebracht hatte, und wenn der Oberrespizient auch überzeugt war, daß der Eduard der Schuldige wäre, beweisen ließ sich das nicht, zumal der Delinquent mit rührender Seelenruhe erklärte, diesmal könne er es unmöglich gewesen sein, er habe die letzte Zeit bloß gewildert! An einem schönen Augusttage war es. Ich war schon früh von Brand aus zum Lünerse (2000 m) gestiegen, nur mit einem Stock „bekleidet", und saß nun am Ufer dieses herrlichsten aller Alpenseen auf der Terrasse vor der Donglashütte. Die Sonne schien so warm und spielte in tausend blitzenden Funken auf dem tiefblauen Wasser, der „Terlaner" glühte wie ein Topas, und den Kaiserschmarrn hatte die niedliche Tiroler Köchin für mich besonders gut und reichlich gemacht. Behäbig blickte ich auf das Cavalljoch, den Uebergang nach der Schweiz, und beobachtete einen Mann, der gerade über den Paß gekommen war. Nach einiger Zeit erkannte ich durchs Fernglas den Eduard Meyer und Stunden später war er bei der Hütte. Aber statt sich, wie gewöhnlich, gleich zu mir zu fetzen, hatte et erst ein kurzes und eindringliches Gespräch mit dem Führer Clemens, der gerade von Brand heraufgekommen war. Dann erst kam er an meinen Tisch. Plötzlich fragte er mich, ob ich ihm nicht einen sehr großen Gefallen tun wolle. „Aber gerne", sagte ich. Er habe sich die Schulter wund gerieben und solle noch zwei Touristen auf die Scesaplana führen, ob ich ihm nicht den Rucksack hinunter tragen wolle, ich sei ja ohne Gepäck. Am Abend würde er ihn bei mir wieder abholen. Mit Freuden willigte ich ein, hatten wir doch gemeinsam manche für unmöglich gehaltene Tour ausgeführt, auf Gipfel wie durchs — Hammer- fensterl, ganz abgesehen von manchem Gamsrücken, den er mir „abgetreten" I Der Rucksack war „sakrisch" schwer, und schon auf dem Sattel schwitzte und schimpfte ich gründlich. So war ich froh, daß ich am Bosen Tritt dem Oberrespizienten und zwei Finanzern begegnete, mit denen ich mich ein Weilchen unterhalten konnte. Aber ganz gegen ihre Gewohnheit hatten sie es sehr eilig, so daß wir uns nur schnell für den Abend zu einem Jassen, bem hier wie in der Schweiz üblichen Kartenspiel, verabreden konnten. Ich fuhr über beit Schotterkegel ab, überschritt die Wiesen der Laggant und kam endlich in die Kühle der Alvierbachklamm, wo ich mich an einer Quelle niederließ. Während ich den Rucksack öffnete, um nach einem Becher zu suchen, dachte ich: „Nach dein Gewicht zu ur teilen muß der Eduard Proviant für drei Monate drin haben I" Ich hätte ruhig sagen können: für ein Jahr, vorausgesetzt, daß der Eduard nur von Saccharin gelebt hätte. Etwas anderes war nicht im Rucksack. Es waren eigentümliche philosophische Betrachtungen, die ich anstellte, während ich mich mit seiner süßen Last heimwärts trollte. Etwas von Dummheit und Packesel kam darin vor, auch Worte wie „Bazi" und „Mistviech" waren nicht selten. Schließlich mußte ich aber doch lachen. Der Oberrespizient hat halt kein Glück 1 Emanuel Kremnitz. Zur„Gruinmetsaissn". Mr den Laubmanu durchaus kein unwichtiger Teil der Ernt« ist die zweite Schur der Wiesen, die das „Grummet" ergibt ober; das „Emb", wie man in Südbeutschland unb der Schweiz sagt. „Bei einer guten Grummet-Ernte," lautet ein Sprichwort, „kann man eine schlechte Heu-Ernte vergessen." Denn einwanbsrrics Grummet kann bem Heu sogar insofern überlegen fein, als es zarter ist unb weniger Holzfaser besitzt. Außerbem hat es aber auch verhältnismäßig mehr Eiwrißstoffe, ist also nahrhafter. Man gibt darum das Grummet auch mit Vorliebe den Kühen rind Masttieren. Um Wirklich gutes Grummet in die Krippen zu bekommen^ muß Uran es aber natürlich auch rechtzeitig einbring en. Dey 24. M ugust, der Bartholomäustag, gilt vielerorts als der Termin, an dem man fertig sein soll mit dem „Enden", bem1 Eruiert der zweiten Schur. Darum heißt es auch: „Bartholomä Mäht Emd Und Klee," . oder: „Bartholomai Legt 's Emb aufs Heu." Gewöhnlich setzt man auch hinzu: „Unb wer sich noch sperrt, Kann Warten, wie er's dörrt!" Außer bem „Euch" kommt aber bei dreischürigen Wiesen noch ein „Emdlein" in Betracht, die dritte Mahd, das „Aftergrummet" ober „Aberemb". Sowohl „Grummet" als „Emd" — ober Oehmb, Wie !es auch heißt — sind eigentlich zwei Bezeichnungen, bei denen wir uns „nichts denken" könnten, Wenn die Wortforschung uns ihren Sinn nicht aufgebecht hätte: Tie im Süden unseres Landes gebrauchten Ausdrücke Emb, Oehmd, Ohmet, Ornat unb Aumahb führt man zurück auf das althochdeutsche ämät, bas ungefähr so viel besagte wie „übrige Mahd", denn das Partikelchen ä hat die Bedeutung von „übrig". S&ißer ämät gab es noch ein anderes althochdeutsches Wort für Grummet, es hieß uomät, das Wäre mit „Nachmahb" zu übersetzen. Was nun aber das „Grummet" anbetrifft, so will man darin eine Zusammenziehung von „Grün" Und „Mahd" erblicken. Das Grummet soll die grüne, b. -h. bie unreife Mahd sein int Vergleich zum Heu. Aeltere Formen des! Wortes wie „Grummath, Grüamat, Grümat oder Grnomat" sind uns allerbings auch bekannt. Mer auf ein althochdeutsches „grou- mät", das Har und deutlich unserer „Grünmahd" entspräche und über den Sinn, der im Grummet steckt, feinen Zweifel mehr ließe,- sind Wir noch nicht gefloßen. Skeptische Leute betrachten barnnt diese Grummetfrage als noch nicht ganz gelöst. Sprachecke des Allgemeinen Deutschen Sprachverein;. "Demselben zufolge. „Der Vorsitzende erstattete den Jahresbericht. Demselben zufolge trat der Verein am 2. August in sein sechstes Lebensjahr." Herrliches Kanzleibeutsch, bem man noch immer, wenn auch nicht mehr allzu häufig, begegnen kann. Weshalb denn nicht: „Nach ihm" ober: „Danach", ober deutlicher: „Aus ihm (diesem) ergibt sich (ersehen wir), daß . . ? Denn offen unb ehrlich: ist der Jahresbericht die Ursache ober Veranlassung, daß der Verein in fein sechstes Jahr getreten ist? Man merke sich doch endlich einmal, daß „derselbe" sowohl wie „zufolge" gar zu leicht lächerlich wirken können. Logognph. Mit „H" sind wir ein Kleidungsstück, Aus Leinwand gefertigt oder aus Tuch; Mit „R" dagegen werden wir Blumen, Die dich erfreuen durch Wohlgeruch. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummert Es gab’ noch mehr der Zähren In dieser trüben Welt, Wenn nicht die Sterne wären Dort an dem Himmelszelt; Wenn sie nicht niederschauten In jeder klaren Nacht Und uns dabei vertrauten, . Daß einer droben wacht. Martin Greis. Rednktion: I. V.: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Univerfitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, ®ießeit»