3! Mittlvsch, den 24. Dezember Lj. 4 W U W W i 1 Ein Weihnachtsabend im Himmel. (Nachdruck verboten.) Im Himmel herrschte große Aufregung. Eine entsetz- lrche Epidemie hatte in einer Stadt ein großes Sterben her- vorgerufen und eine ganze Schar kleiner Kinder war dadurchplötzlich in den Himmel gekommen. Die armen Kleinen hatten sich auf der Erde noch kaum eingelebt gehabt und sollten sich nun schon an das völlig neue Leben im Hiinmel gewöhnen. Des Leben da oben war ja wunderschön, die Kinder sahen soviel Herrliches, daß sie sich gar nicht satt daran sehen Tonnten. Aber vs kam Ge doch schwer an, daß sie allerlei lernen mußten, womit sie auf der Erde nicht fertig geworden waren und anderes, von dem sie auf der Erde nie gehört hatten. Auch vermißten sie ihre Eltern, ihre Gespielen, ihre Geschwister und alle die kleinen Freuden, an die sie daheim gewöhnt gewesen waren. Sie sehnten sich nach den grünen Bäumen, nach den Blumen der Erde, nach Regen und Sonnenschein. Freilich, hier oben gab es auch Bäume, hier gab >es auch Rasen und Blumen, Seen und Bäche, hier gab es auch herrliches Sonnenlicht und alles war viel schöner, viel zarter und duftiger als auf der Erde. Aber alles dünkte die Kleinen so fremd, daß keine rechte Freude aufkommen wollte. Da hatten sich denn die Engel und Erzengel freundlich unt sie bemüht. Maria und Martha, die lieben, frommen Frauen, waren gekommen, halten ihnen schöne Sachen zum Spielen gebracht, hatten mit ihnen getanzt und gesungen und die finnige Maria hatte ihnen köstliche Geschichten erzählt. So hatte eä ihnen von Tag zu Tag immer besser gefallen in der neuen Heimat. Und die Engel und die Gottesmutter «Maria waren zufrieden, daß die Kinderchen sich immer mehr zu Hause fühlten. Eines Tages aber hörten zufällig die Kleinen, wie der Engel Gabriel dem Erzengel Michael erzählte, daß er heute auf der Erde gewesen sei. Morgen war Heiligabend aus Erden. Da hatte der Engel Gabriel Umschau gehalten, wo er wohl noch eine besondere Weihnachtsfreude bereiten könne. Und alles, was er auf seiner Erdenwanderung erlebt hatte, erzählte er nun gemütlich dem Erzengel Michael. Plötzlich sah er in lauter erschrockene, angstvolle, bestürzte Kindergesichter: alle Freude war dahin, ein Schluchzen begann, so jammervoll, so trostlos, daß den Engeln bange ums Herz wurde. Sie beugten sich zu den Kleinen: Was habt ihr nur, Kinder, fragten sie, was ist euch geschehen? Und schluchzend kam es heraus: Weihnachten, nein Gabriel, Weihnachten mögen wir nicht im Himmel bleiben, Weihnachten wollen wir wieder zu Hause bei unseren Eltern sein. Laß uns doch hinunter, Weihnachten müssen wir zu Hause sein. Vergeblich versuchten Michael und Gabriel die Kinder zu trösten und zu beruhigen. Sie erzählten ihnen, wie tvnn- derbar erst die Weiheuacht hier oben int Himmel gefeiert! würde. Ja, sie versprachen den Kindern, daß, wenn sie recht lieb und artig wären, sie vielleicht einen Augenblick den lieben Heiland, den wirklichen Christ, sehen dürften. Aber nichts verschlug bei den Kindern. Sie weinten, sie warfen sich auf den Rasen, stampften mit den Füßen und waren unglücklich. Und ihr Jammern drang weithin ditrch den Himmelsraum. Bestürzt eilten die frommen Frauen herbei, «ahnten die Kinder in ihre Ar ine, fragten, trösteten sie und suchten sie durch Zureden und Liebkosungen zu beruhigen. Als aber alles nichts nützte, sandten sie jemand zur Gottesmutter. Als diese von dem Kummer der Kinder hörte, saß sie ein Weilchen ganz still, als ob sie nachdenke. Und das tat sie auch. Sie versetzte sich in Gedanken zurück in ihr Erden- dafein, als das Jesnskindlein und später seine Brüder und Schwestern um ihre Knie gespielt hatten und sie sann und sann, was wohl den Kindern hinweghelfen könne über diesen herzz-erbrechenden Kummer. Und dann erhob sie sich. Ruhig, mütterlich freundlich trat sie unter die aufgeregte kleine Schar. Sie tat. als wüßte sie nichts von ihrem Jammer, begrüßte sie und meinte: Kinderchen, hört, welche Freude ich für euch habe! Den Kindern auf Erden, die sonst gar keine Weihnachtsfreude hätten, sollt ihr eine solche bereiten. Gebt einmal acht: Jetzt ist es Abend und alle eure kleinen Gefährten werden .heute früh ins Bett gebracht, damit sie morgen froh und frisch sein können, wenn der heilige Christ zu ihnen kommt. Da dürft ihr sie heute einmal besuchen. Ein Staunen ging durch die Kinderschar. Sie drängten sich um die Mutter Gottes, sie horchten, sie meinten, jetzt gleich dürften sie hinunterflattern zur Erde, wie sie es von den Engeln gesehen hatten. Al'er so war es nicht. Die Mutter Gottes hob den Finger, lächelte und sagte: Hübsch geduldig! sonst verderbt ihr alles. Dann rief sie ungefähr vier oder fünf der Kruder herbei, bedeutete den Engel Gabriel, die Wolken etwas zur Seite zu schieben, strich zart mit der Hand über die Augen der Kleinen und sagte: Nun könnt ihr bis auf die Erde sehen, dja, wo ich euch etwas zeigen werde. Und siehe, die Kinder sahen klar und hell ein Haus vor sich, das lag vor der Stadt in einem schönen, großen Garten. Sie konnten hineinsehen in das Schlafzimmer, wo eben die Mutter in hellem Gewände sich über das weiße Bettchen ihres Lieblings beugte und ihm erzählte vom heiligen Christ, der morgen kommen würde. Die Kinder wurden immer aufgeregter und fragten: ,,Mutter Maria, dürfen wir zu dem Kinde? sollen wir mit ihm spielen? willst du uns dahin schicken?" Ruhig, ruhig, Kinderchen, laßt erst den Kleinen schlafen, dann beginnt euer Werk, entgegnete Maria. Dann griff sie seitwärts in einen Korb und drückte jedem der Kinder einen klein en, durchsichtigen Wall in die Hand, der aus/ah, wie die großen Seifenblasen, mit denen sie sich zuweilen auf der Erde belustigt hatten. So, sagte sie, nun geht es der — 802 — Reich« «ach. Du wirfst deinen Ball zuerst, Jakob le, gerade aus das Bett des kleinen Schläfers, denn inzwischen ist er eingeschlüfeu. Der kleine Bub warf seinen Ball und er sah, wie auf dem Bett des Kindes der Ball zerplatzte rind ein erschütterndes Bild sich entfaltete: Eine Hütte erstand und in der Hütte saß eine arme Mutter, die weinte bitterlich. Sie hatte nichts zu essen, weder für sich, noch für ihr Kmd, auf das sie zu warten schien. Jetzt öffnete sich die Tur. Ein Knabe trat herein. Hungrig suchten seine Augen ans dein Tische herum uach einem Stückchen Brot, und als er die Träten der Mutter sah, als er nirgends etwas Eßbares entdeckte, da fing auch er an, bitterlich zu weinen, und meinte: „Mutter, wir haben nicht einmal etwas zu essen und morgen ist Christabend. Hat denn der liebe Gott uns ganz vergessen nnd kommt zii uns nie mehr das Christkind?" Ta raffte sich die Mutter zusammen, strich dem Kinde über den Scheitel nnd sagte: Bete nur recht fleißig heute übend, mein Junge, vielleicht rührt dann ein Engel das löerz reicher Menschen, daß sie auch au uns denken und uns ein Stückchen Brot bescheren zmn Heiligen Christ. Und als das Kind "die Mutter so traurig sah, sagte es: „Mutter, ich will gewiß beten, ich will so beten, daß der liebe Gott uns helfen m u ß!" . , ■ Die Kinder im Himmel hatten das alles leibhaftig gesehen und gehört und sahen nun fragend auf die Mutter- Gottes: „Was ist das, sagten sie, da war ja eine Geschichte in dem kleinen Ball?" Nun, lächelte die Mutter Gottes, alles, lvas ihr sähet, ist Wirklichkeit, aber ihr habt die wahre Begebenheit hinuns tergeworfen wie einen Traum für den reichen kleinen Jungen, der da so sauft im Bett schlummert und morgen früh dürft ihr sehen, wie es den Träumen ergangen ist, die ihr jetzt den Kindern reicher. Eltern in der Nacht schickt, in der ihr Herzchen vor Aufregung klopft ob all' der Freude, die ihrer morgen harrt. । Und wieder durfte ein anderes Kind einen Ball wer- fen und dann noch ein anderes und wieder ein anderes, bis alle Bälle geworfen waren. In wieviel verschiedene Orte und Häuser blickten diesen Abend die kleinen Himmelskinder. Bald traten sie ein in die Kinderstube eines reichen Palastes, eines Königlichen Schlosses, bald waren sie in einem stattlichen, einsam gelegenen Landhause, bald mitten in einer großen Stadt, in einem wohlhabenden Bürgerhause oder sonst in dein üppigen Hanse eines Reichen. Was sie aber überall am meisten interessierte, das waren die Kinder. Einmal ivar es ein einsames kleines Mädchen, das sie besuchten und das ganz traumverloren, mit einem süßen Ausdruck der Erwartung in seinem weißen Spitzenbettchen lag, dann wieder kamen sie iit ein großes Schlafzimmer, wo fünf, sechs Geschwister iu ihren Betten ruhten und man sah es den Zügen der kleinen Schläfer an, daß ihre Seele ganz erfüllt ivar von der Freuds nuf den morgenden Tag. Und überall hin warfen sie ihre Tranm- bälle und sahen dann selber voller Erwartung, wie die Schaumbombe platzte und das Bild sich ausbaute vor der Seele des Schläfers. Vor lauter Schauen und Eifer kamen sie gar nicht dazu, an den eigenen Kummer zu denken. Und als der letzte Ball geschleudert war, da lächelte Mutter Maria und sagte: So, Kinderchen, jetzt aber schnell iu eure Blumenbetten und schön geschlafen und sobald ihr morgen wach seid, komme ich wieder zu euch und dann dürft ihr sehen, was die kleinen Schläfer zu ihren Träumen sagen. Nun war die Kinderschar aber neugierig, schnell schlüpften sie in ihre weichen Blumenbettchen und während sie cin- schliefen, glitten noch all' die vielen bunten Bilder der Erde an ihrer (feeete vorüber. Und als es kaum dämmerte, da war die ganze kleine Schar schon wieder auf und sammelte sich erwartungsvoll um die liebe Gottesmutter. Sie ging init ihnen an den Himmelsrand, ließ wieder den Engel Gabriel die Wolken hübsch bei Seite schieben und sagte: „So, jetzt lugt hinunter auf die Erde." Und abermals strich sie mit ihrer linken Hand über die Augen der Kleinen, so daß sie alles sehen konnten, lvas auf der Erde vorging. Und wieder sahen sie dieselben Häuser vom gestrigen Abend, aber diesmal kamen sie in einen Palast, in ein behaglich.ausgestattetes Frühstückszimmer, wo auf dem Tische Bretzeln und Schokolade für die Kinder bereit waren, die hereinkommen sollten. Und jetzt kamen die Kinder: „Ach, sagten sie, Vater« Mutter, lvas haben wir nur geträumt die Nacht, das war aber traurig! Ist es bciiu wirklich wahr, daß arme Kinder gar kein Weiynachtsfest haben?" Aber eine Dame kam aus einem Seitengemach und sagte: „Liebe Kinder, das ist nur ein Traum, nein, nein, der liebe Gott beschert schon jedem etwas zum Heilcgen Christabend, sorgt euch, nicht, freut euch auf den heutrgen Abend, der liebe Gott sorgt für alle." Und ähnlich ging es in den meisten Häusern, lind diese Kinder, die noch nie von Unglück und Armut gehört hatten, glaubten in der Vorfreude aus den Heiligen Abend schnell deic bcschlvichtigenden Worten und im Jubel des Abends vergaßen sie ihren schweren Trauni. Die kleinen Himmelslinder sähen sich eiltsetzt au: Da hatten sie ja ihre Bällchen ganz umsonst verschleudert! Aber schon sahen sie in ein anderes Heim. Es war das Haus ivohlhabender Leute in der Stadt. Drei frohe Buben und zwei herzige Mädel kamen niiS dem Schlafzimmer herbeigestürzt, begrüßten die Eltern, die bereits am Früh- stückstlsch saßen und riefen dann aufgeregt wie aus einein Munde: „Mütterchen, lvas haben wir geträumt! Du auch? Du auch," fragten sie einander? Und nachdem die Mutter sie beschwichtigt und ihnen gesagt hatte: „So Kinder, eins nach dein anderen," berichteten sie von ihrem Traum. Alle hatten verschiedenes geträumt uird doch im Grunde! immer das Gleiche. Ein jedes Kind hatte in das Haus eines Armen gesehen, wo niemand lvar, der dem Christkinde hätte dre Hände reichen können, um den armen Kindern am Heiligen Abend etwas zu bescheren. Und die Wangen der kleinen Erzähler glühten und die Augen bohrten sich fragend in die Blicke der Eltern undj dann brachen sie los: „Väterchen, sag, gibt's das wirklich, oder war das bloß ein Traum? Gibt es solche arme« Kinder, die nicht ein bißchen Freude haben am Weihnachtsabend?" Der Vater legte ihnen die Hand auf das Haupt uno! sagte: „Ja, Kinder, das gibt's leider, alles ist wahr, was ihr im Traume sähet, aber wisset, jeden, Vater nnd jeder; Mutter hat der liebe Gott das große Erbarmen auch für, fremde Kinder ins Herz gelegt und wenn die Weihnachtszeit naht, dann sieht jede Mütter nach unter ihren Sachen, ob etwas da ist, womit sie auch den Armen eine Freude machen könnte. So hat es auch euer Mütterchen gemachst schon seit Wochen, und euer Vater hat sein Scherflein dazu beigesteuert. Da ihr nun aber einen solchen Traum gehabt habt, so muß wohl ein guter Engel noch besonders! für die Armen sorgen wollen, so dürft auch ihr ein jedes! einem armen Kinde eine besondere Freude bereiten." So oder ähnlich ging es in den verschiedensten Häusern. Ucberall die. Aufregung der. Kinder über ihren wunder-- baren lebendigen Traum, der brennende Wunsch zu helfen, die aufmerksamen Eltern und die Erlaubnis, daß die Kinder aus ihren Spielsachen aussuchen dürften, was sie verschenken möchten. Dann holte die Mütter ans ihren Vorräten Backwerk, Aepfel, Obst, Nüsse, was sie nur hatte, tat alles in Körbe und versprach den Kindern, daß sie gegen Abend mit einem kleinen Tannenbaum zu verschiedenen Armen gehen dürften, um auch durch, ihre Gaben Weihnachts-, fremde zu verbreiten. Und die Kinder jubelten: „Mütterchen, da sind wir ja auch Weihnachtsengel." „Nun," lächelte die Mutter, „das gerade nicht, aber kleine Helfer des Weihnachtsengel seid Ihr, denn der Weihnachtsengel wird es doch wohl gewesen sein, der Euch den Trauin geschickt hat, damit Ihr auch au die armen Kinder denkt in Eurer Freude." Die Himmelskiuder waren glücklich. „Mutter Maria," sagten sie, „das ist aber schön, nun müssen wir diesen Abend sehen, lvie sie zu den armen Kindern gehen." „Nein, meine Lieblinge," sagte Mutter Maria, „das könnt Ihr nicht, dazu habt Ihr keine Zeit, denn heute abend sollt Ihr noch ganz andere Träume verschenken." „Wie? Wohin denn?" meinten die Kinder? „Nun," sagte Mutter Maria, „die Kinder, denen Ihr gestern Träume brachter, sind ja nur ein ganz kleiner Teil und viele, viele Menschen in Schlössern und Palästen, in Städten uicd Dörfern denken auch ohne solchen Traum an die Pflicht, den Aerureren eine Freude zu bereiten. Und doch reicht all die Liebe nicht aus. Es gibt trotzdem noch — 803 — heute abend, es ist beinahe so schön wie bei Vater Mutter zu Hause auf der Erde/ 6. Nur ein kleiner Bub mit hellen Locken und strahlenden Blauaugen eilte auf die Muttergottes zu und rief: „Liebe Gottesmutter, werden wir denn heute abend nicht unsere Eltern sehen, können wir nicht unserem Schwesterle auch einen Traum schicken?" Kindern warm ums Herz wurde, und er setzte sich unÄ nahm sie auf den Schoß, bald das eine, bald das andere und liebkoste die Aermsten, die soeben gekommen waren und sprach so liebe Worte zu ihnen, daß alle ganz froh wurden. Und ein kleines Mädel kam zur Mutter Gottes undi meinte: „Ach, Mutter Maria, es ist doch wunderschön und e. unzählige Kinder, welche dies schönste aller Feste in tröst-Augen strahlten einen Glanz der Liebe aus, daß es allen loser Verlassenheit verleben." Die Kinderschar war ganz schweigsam geworden. Ob sie fühlten, wie gut sie es doch hatten? Da streichelte ihn die Muttergottes und sprach: „Das ist eine gute Idee, mein Junge, einen Traum sollt Ihr ihnen senden, einen schönen Traum, da sollen sie Euch sehen, wie Ihr tanzt mit den Engeln im Himmel. Aber sehen dürft Ihr sie jetzt noch nicht, das kommt erst später, wenn Ihr noch viel gelernt habt, wenn Ihr froh und glücklich geworden seid, dann sehet Ihr sie wieder, alle die lieben Geschwister und auch die Eltern." Da gab es nun ein geschäftiges Treiben im Himmel und auf der Erde. Alles rüstete für den Heiligen Abend und ehe man es sich versah, war er gekommen. Und als nun wieder die Himmelskinder hinabschauen durften auf die Erde, da drang ein voller, feierlicher Ton aus der Dunkelheit empör. „Das sind die Weihnachtsglocken," sprachen die Kinder und falteten die Hände. Und dann zeigte ihnen Mutter Maria in Wirklichkeit im kalten, nackten Leben alles, was sie den Kindern der Wohlhabenden gestern im Traume vorgegaukelt hatten: Das war heute eine andere Wanderung als die gestrige: In abgelegenen, morschen Hütten, tief int dunklen Walde waren sie, dann wieder in verfallenen Gehöften auf einsamer Flur im steilen Felsgestein schauten sie in Behausungen, die mehr der Höhle eines Tieres, als einer menschlichen Wohnung glichen, und überall in Not und Elend, oft unter Zank und Unfriedenl btenfit ider, u- d dieS e en die e Ki de en p an- den die heiligen Schauer der Christnacht uno sehnten sich nach Licht und Liebe. Und ihnen allen sandten die Himmelskinder im Traum einen Funken göttlichen Lichtes und füllten ihre Herzen dtlrch liebliche Bilder mit neuer Hoffnung. Und als Mutter Maria ihnen versprach, daß vielen dieser Kinder morgen eine richtige Weihnachtsüberraschung werden solle, da jubelten sie in heller Freude. Am traurigsten Ivar es in einer großen, großen Stadt, in welche Mutter Maria sie zu allerletzt blicken ließ. Dort sahen sie lichtdurchflutete Straßen und wiederum enge, dunkle Gassen, in die kaum ein Lichtschimmer fiel, in denen arme, verlorene Kinder umherirrten, die nie ein Dach über dem Haupte gehabt hatten, die nie ihre Hand in eine Mutterhand gelegt, nie mütterliche Fürsorge und Liebe gekannt hatten. Diese Aermsten irrten wie Verdammte umher in der Weihenacht und spähten, ob nicht auch für sie ein Fünkchen Liebe abfiele. Und als die Nacht tiefer und düsterer wurde, rind kein Christbaum für sie sich entzündete, da legten sie sich nieder auf die Türschwellen, da krochen sie in einen Torweg, da schmiegten sie sich in eine dunkle Ecke der Gasse, um wenigstens ein Plätzchen zu haben zum Ausruhen. Und der Schlummer senkte sich voller Erbarmen auf ihre Lider und als sie schliefen, da durften die Himmelskinder wieder ihre Traumbällchen senden und diesen Aermsten unter den Armen das Weihnachtsfest im Himmel zeigen, mit einem Christbaum so glänzend, tote es ihn auf der Erde nie gegeben. Und während sie im Traume ihrem Elend entrückt wurden, schwebten Engel hernieder und trugen sie auf ihren Armen hinauf in das Himmelreich. Die Himmelslinder drängten sich um die Neuangekommenen, wischten ihnen den Schlaf aus den Augen, tanzten um sie herum. Engel kamen, badeten sie in Himmelstan und hüllten sie in duftige, lichte, schöne Gewänder und erstaunt sahen die Neulinge sich um, fragend und scheu blickten sie auf die Himmelslinder und verwundert, befangen sahen sie einander an. Da nahmen die Himmelskinder sie an die Hand und tanzten mit ihnen hinein in den Himmelssaal und hier war ein großer Christbaum entzündet, noch viel schöner wie die Armen ihn im Traum gesehen und eine Musik ertönte, zu der die Engel sangen, und alle durften mit einstimmen. Und als dann die Kinder ihre Gaben erhielten, Gaben, wie sie sie selbst im Traume noch nie so schön erschaut) hatten, und voller Freude herumsprangen, da öffnete sich die große Tür des Himmelssaales und leise, leise trat der Heilige Christ herein, und als die Kinder ihn sahen, wurden sie ganz stille. Er aber mischte sich unter sie, und seino Dermifditee. * Weihnachten. Das Wort Weihnachten ist der dritte Fall der Mehrzahl von dem Worte Weihnacht. Ter Gebrauch der Mehrzahl hat seinen Gruiid in der alten kirchlichen Sitte, die 12 heilige Nächte und zwar vom 25. Dezember bis zum 6. Januar, dem Feste der heiligen drei Könige, zählte und siel diu wihe nahte nannte. Ein Rest des alten Ansehens dieser Nächte hat sich noch jetzt int Volksglauben erhalten. Denn viele Leute meinen, daß sich alles erfüllt, was man in ihnen träumt, und Laß das Wetter, wie es sich in diesein Zeitraum zeigt, so auch während des ganzen Jahres vorwiegend bleibt. Daß man auch die Tage Weihnachten nennt, findet wohl in bem altgermanischen Verfahren seine Erklärung, wonach man nicht nach Tagen, son- beut nach Nächten zählte. Siben naht, über vierzehn naht sind Fristbesimmungen, die häufig in alten Rechtsdenkmälern vorkommen. Warum braucht man aber auch noch herck den britten Fall der Mehrzahl in dem Wort Weihnachten? Weil man ursprünglich ze den wihen nahten d. h. zu den geweihten, Nächteck sagte, später die ersten beiden Wörter wegließ und die letzteck beiden zu einem Wort zusammenzog. Die Erinnerung daran, daß man es mit dem dritten Fall zu tun hatte, der von dem Verhältniswort zu abhängt, wurde vergessen. So kam es, daß das zusammengeeogene Wort als im ersten Fall stehend (Nomiitativ- angesehen wird. Auch sagen wir heut ineistens bei Nacht, aber noch Bartholomäus Riugwald, der gegen 1600 starb, sagt in einew Gedicht: O hütet euch zu Tag und Nacht, daß ihr nicht llebeli ärger macht. Weih, der erste Bestandteil des Wortes Weihnachten, kommt von einer Wurzel, die im Gotischen weihs, int Althochdeutschen wich lautet, als einfaches Wort schon früh untergegangen ist und nur in Zusammensetzungen wie Weihbischof, Weihwasser, Weihrauch vorkommt. Es bedeutet heiligend zueignen. In gottesdienstlichem Sinne bezeichnete man damit Personen wie Priester und Nonnen, oder Gegenstände wie Altäre, Glocken, Friedhöfe, Gebäude oder Zeiterr wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Im allgemeinen Sinne kommt cs auch in den Wendungen sich dem Leben ober bem Tode weihen vor. Uhlaird braucht es auch von der Sprache, wenn er sagt: sie weihe sich dahin, daß der Freie für Recht, für Freiheit spricht.. Obgleich Weihnachten das größte unter den christlichen Festen ist, so ist cs doch nach der Zeit seiner Entstehung das jüngste. In der römischen Kirche findet es sich zum ersten Male um 360, in Antiochien wurde es um ,377 eingeführt, in Alexandria sogar erst um 430. lieber die Festsetzung des Tages bestand anfangs Uneinigkeit, da über den Geburtstag Christi jede Spur fehlt. Während die morgeuländische Kirche den 6. Januar ansetzte, nahm die römische den 25. Dezember als Geburtstag Christi an. Ueber die Annahme des 25. Dezember sind verschiedene Vermutungen ausgestellt worden. Vielleicht hat die Annahme recht, daß dieser Tag bei den Römeni als der Tag der Sonnenwende angesehen wurde und dies natalis invicti Solis der Geburtstag des unbesiegten Sonnengottes hieß. Leicht ließ sich der heidni'chcn Fcstseier eine christliche Deutung geben, zumal Christus mit Vorliebe das Licht der Welt genannt wurde. Auch ist Nicht einmal das Geburtsjahr Christi 'zweifellos festgestellt, da das nach der Berechnung des römischen Abtes Dionysius Exiguus 556) angenommene Jahr der Geburt, nach dem sich uniere Zeitrechnung richtet, um einige Jahre zu stütz fällt. DBK Modellieren, eine nützliche Beschäftigung. Modelliermasse, ein für Kinder passendes G e -- s ch e n k. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, wieviel Freude das Formen und Umbilden knetbaren Stoffes bereitet. Wie gern benutzen Kinder feuchte, lehmige Erde oder Ton, um bte verschiedensten Dinge herauszubilden. Leider steht diese Beschäftigung bet den Müttern nicht in bestem Rufe. Die Hände werden schmutzig, und das angeborene Reinlichkeitsgefühl veranlaßt das Kind, jede Unsauberkeit seiner Hande durch Abwischcit an den Kleidern zu beseitigen. Ein Stück alten Stoffes hätte demselben Zweck weit besser gedient. Welches Kino denkt aber daran, zuerst einen alten Lappen zu holen, wenn der Stoff zum Schaffen lockt? „Einmal und nicht wieder" hat schon manche Mutter zu ihrem Kinde gesagt, das diese reizvolle Beschäftigung auch in der^ Stube fortsetzen wollte. Mit betrübter Miene wurde der edle Stoff beiseite geschafft. Wie feilt ließen sich allerlei Dinge für den Gemüse- ober Bäckerlabeu, Häusel und Gretel mit ber Hexe, Reiter und Roß, Haus und Hof daraus formen. Es ist ein Jammer! Nur in ber Schule gibt es Modellierstunben! JKber man muß sie besonders bezahlen! Wenn doch lieber die Schreibstundeu extra zahlt werden müßten! — Das Modellieren unterbleibt. — Nicht 804 jeder weiß, daß das Modellieren nicht nur für die Beseitigung der Langeweile gut sei. Es gibt kaum eine andere Beschäftigung, die den Geiß in gleichem Maße zürn Nachdenken, Beschauen, Vorstellen, zum Vergleichen und Urteilen anregt. Es ist noch etwas ganz anderes, ob man einen Mann malt oder formt. Viel deutlicher erscheinen die Mißverhältnisse, viel zivingender fordert jeder Fehler seine Beseitigung und Verbesserung. Wie oft und wie genau muh man eine Frucht von allen Seiten ansehen, ehe die Nachbildung ihrer Form in natürlichen oder veränderten Gröhenver- hältnisscn gelingt. Es gibt kein besseres Mittel, das Auge zum genauen Sehen zu erziehen. Leider kostet das Formen viel Zeit, so viel, daß die Schule sie nicht aufwenden zu können glaubt. Sie muß ja jahrelang die 24 Buchstabenformen wöchentlich in mehreren Stunden üben! Und doch, wieviel Zeit könnte erspart werden, wenn die Kinder besonders in den ersten Schuljahren ihre Augen besser gebrauchen lernten! Roch etwas anderes gibt es zu bedenken. Bei dem Formen muß mit beiden Händen gearbeitet werden, auch die „linkische" Linke muß helfen. Das ist nicht nur deshalb wichtig, weil diese Hand auch geschickter wird, sondern hat, wie Aerzte nachgewiesen haben, noch den Vorteil, daß das Nervensystem vor einseitiger Belastung und Ueberaustrengung bewahrt und dabei gesunder bleibt. Bedarf es in unserer bildungsbedürftigen, nervösen Zeit noch einer weiteren Empfehlung des Modellierens? Nein! In jede Schule, jede Kinderstube gehört ein Klumpen knetbarer Masse, mit der sich die Kinder nutzbringend beschäftigen können. Dafür, daß die Stuben nicht mehr schmutzig werden, ist gesorgt. Die Industrie bringt eine Modelliermasse, Plastilina oder Plastizin genannt, in den Handel, die vor dem gewöhnlichen Ton den Vorzug fjat, daß sie nicht erhärtet, sondern immer wieder verwendet werden kann. Sie schmutzt nicht wie jener, wenn man die Kinder anzuhalten versteht, daß sie bei der Arbeit an einer Stelle bleiben, die angefettete Masse nur auf einer Unterlage von Linoleum, einer alten Schiefertafel oder einem Brett verarbeiten und sparsam jedes abfallende Teilchen an den Borratsklumpen andrücken. Plastilina ist billiger als Wachs nub in den verschiedensten Farben käuflich. Besondere Werkzeuge sirch nicht erforderlich. Es gibt zwar Mo- dellierhölzer,verschiedenster Art, die der Bildhauer haben muß; Mr Kinder jedoch reicht ein zugespitztes oder schneideförmig zurechtgeschnittenes, hartes Holz zur Behandlung der Oberfläche, ein haaruadelartig gebogener Draht zum Ausarbeiten von Hohlräumen vollständig aus. K. E. * Der Verwaudlungsknnstler. Blinder Bettler: „Schenken Sie mir etwas, kiÄer Herr. Ich ivar nicht immer so, wie Sie mich jetzt sehen." Herr: „Iw Wm-mlts, gestern! waren Sie einarmig und vorgestern taubstumm." * Keine Bevorzugung. Mama: „Weißt Du, es ist Zeit, daß wir daran denken, Grace zu verheiraten. Sie ist schon 22 Jahre." Papa: „Ach, laß sie doch tobrtert, bis bl e r Rechte kommt." Mama entrüstet: „Was, warten? Habe ich gewartet?" * Der Einwa n d. Der Geistliche bei der Trauung: „Und nun fordere ich die Anwesenden auf, tvenn sie ettvas wissen, wes- tvegen die Beiden hier nicht getraut werden sollen, so mögen sie reden." Der kleine Tommy: „Ich kann was sagen, Herr Pastor. Er denkt, Tante wär' erst 25, und sie ist schon 10!" vilchertlsch. — Neuerscheinungen der U n i v e r s a l b i b l i o - 1 h e k. Nr. 5611—5613. Der Wirbeltier körper. Eine vergleichende Anatomie. Bon Dr. Fr. Hempelmann. II. Teil. 19. Band der Bücher der Naturtvissenschaft, herausgeg. von Professor Dr. Siegmund Günther. Mit 2 bunten und 2 einfarbigen Tafeln und 71 Abbildungen im Text. I. und II. Teil in einen Leinenband geb. 1,50 Mk., in Leder mit Goldschnitt oder Halbpergament 2,25 Mk. Inhalt des 2. Teiles: V. Die Sinnesorgane. — VI. Die Leibes- höhlen. — VII. Der BerdauungSkanal. — VIII. Die Atmungsorgane und Schwimmblasen. — IX. Die Organe des Kreislaufs. — X. Das Urogenitälsystem. — XI. Allgemeine Betrachtungen über die Gestaltung des Wirbeltierkörpers. — Namen- und Sachregister des 1. und 2. Teiles. — Nr. 5614. 5615. D e r B l i tz. — D i e Trommel. Bon Albert Geiger. Zwei Erzählungen. Mit einem Bildnis des Verfassers. In Leinen 80 Pfg. — fstr. 5616. Erläuterungen zu Meisterwerken der Tonkunst. 28. Baud: Der Schmuck der Madonna. Bon Ermanno Wolf- Ferrari. Oper in drei Aufzügen aus beut neapolitanischen Bolts leben. Geschichtlich, szenisch und musikalisch analysiert, mit zahl- reichen Notenbeisprelen von Max Chop. — Nr. 5617. Der Heideschäfer. — Angela Wilms und der Prinz von Oranien. Bon Emmy v. Diucklage. 2 Novellen. — Nr. 5618; D i e Hose des Herrn M a r a u i s und andere Humoresken. Von Eugen Heltai. Autorisierte Ilebersetzuna aus dem Ungarischen von Ed. Kadossa. — Nr. 5619. 5620. Clara oder über den Zusammenhang der Natur mit der G erst er welk. Von F. W. I. Schelling. Ein Gespräch. Fragment. Herausgegeben und mit einer Einführung und Erläuterungen versehen, von Prof. Dr. Ludwig Kuhlenbeck. In Seinen! 80 Pfg. — Nr. 5621. Di e Ke ichsgesetze über die Reichsund Staatsangehörigkeit und die F rei z ü g i g feil nebst dem Wahlgesetz für den Deutschen Reichstag und dem W a h l r e g l e m e n t. Textausgabe mit kurzen Anmerkungen und ausführlichem Sachregister. Herausgegeben von Karl Pannier. In Leinen geb. 60 Pfg. — Nr. 5622. lieber- minder. Von Georg Hirschfeld.' Drama in vier Akten. — Nr. 5623. 5624. Kreisleriana. — Der Dichter und der Komponist. Von E. T. A. Hoffmaim. Eingeleitet und herausgegeben von Dr. Edgar Jstel. In Leinen 80 Pfg. — Nr. 5625. Der romantische Oedipus. Von August Grafen v. Platen. Lustspiel in fünf Aufzügen. Herausgegeben und eingeleitet vort Walther Schreiber. — Nr. 5626. 5627. Tantchen Mohn- Haupt und Anderes. Bon Johannes Schlaf. Dingsda-Geschichten. Mit einem Bildnis. In Seinen 80 Pfg. Inhalt: Selbstbiographisches. — Tantchen Mohnhaupt. — Frau Bornmüller. — Das Eckberichen. — Der Stille Ozean. — Sturm. — Nachtwanderung. — Nr. 5628. Ein Todesflug und andere Novellen. Bon Hans Hauptmann. Inhalt: Ein Todesflug. — Auf Wiedersehen. — Der rosenrote Diamant. — In letzter Stunde. — Das Bild der Anderen. — Die Abrechnung. —• Inge mit dem gläsernen Herzen. — Der Rivale. — Der Mantel. — Curare. — Die Selbstmörder. — Das Geheimnis des Fahrstuhls. — Nr. 5629. Der Hochzeitsabend. Bon Peter Nansen. Lustspiel in einem Aufzug. Einzig autorisierte Uebersetzung aus dem Dänischen von Ernst Brausewetter. — Nr. 5630. Aus den Erzählungen des Barons Kahlebutz. Bon Paul Steinmüller. Erster Band. Inhalt: Die Kirchenkutsche oder die drei Grazien. — Die Venus von Milo.; Weihnachts-Preisrätsel für die Jugend. Wie in früheren Jahren haben wir unseren jilngen Lesern auch diesmal eine besondere Freude für die Weihnachtstage Vorbehalten, indem wir wiederum ein Preisrätsel ausschreiben, an dessen Lösung sich alle unsere junge» Freunde beteiligen können. Da tlnsere Zwiebelfischrätsel in früheren Jahren so viel Anklang gefunden haben, wollen wir auch diesmal ein ähnliches zu erraten geben, und wir hoffen, daß sehr viele vort! Euch die richtige Lösung einsenden. Die einzelnen Verse sind sehr leicht auszuzählen und dann in bestimmter Reihenfolge untereinander zu reihen. Als Preise haben wir wieder eine Anzahl hübscher Geschenke airsgewählt, die Euch sicher viel Vergnügen bereiten werden. Die Lösungen siild mit genauer Wohnungsangabe zu versehen und bis zum 2. Janttar, abends 6 Uhr, an die Schriftleitung der Gießener Familienblätter einzusenden, Weihnachtsrätsel. nSe nsbs TeTrich iadnam. ma schm WAckmsn Udchütdn ehatbu; rdir Hane ditih Crsk nlikm ene e rdi chslünb GiMta eflt iroee chr rcher buJüe rie Pat. tar, chnwgeaWs seüst edch, eurchs rH afaoWrud sez ifet, eit Helu hsiW ree Al Set Silbenrätsel. b, ch, de, del, dy, e, ec, ei, ei, erb, go, ha, fa, i, n, n, na, o, pa, r, rau. rieh, neu, st, 1t, va, wei. Aus vorstebenden Sillen uns Buchstaben sollen sieben Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß die Aman s- buchstabcn von oben nach unten und die Endbuchstaben von umen nach oben gelesen einen Wunsch bezeichnen, den nur jetzt unseren Lesern zuruien. Es bedeuten aber die einzelnen Wörter folgendes: 1 Ein Musikinstrument. 2, Deutschen Dramatiker. 3 Stavtschen Dichter. 4. Stadt aus der Insel Cuba. 5. Einen Schmuckgegenstand. 6. Wanze mit roten Blüten. 7. Nahrhaftes Gericht. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: M ans van 3. Redaktion •- K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Luch- und Steindruckerei. R. Lange. Giese».