M3 — Nr. 79 AW 1 E an wffl MR Zwei Welten. Roman von E m m a Merk. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ohrt März«, an einem Helsen Frühlingstag, an Sein die Sionne fass ein wenig zu indiskret in die Zimmer im Gartenhaus schien, die sich in der Dämmerung vorteilhafter ausnahmen, saß Marianne mit dem kleinen Hans auf dem Schoß am Fenster, während Hildegard an der Maschine nahte. , Man halte das Klopfen nicht gehört und so trat Grön- verg ganz überraschend für die beiden Damen ein. Einen Moment hing sein Mick wie gebannt an dein hübschen Bild. ■ ÄÜe schlanke Frau in dem nrattvioletten Gewand, mit dem Weichen federgeschmückten Hut auf dem dunklen Haupt, S umflossen von Sonne, den zärtlichen Blick aus das nde Kind gerichtet! Sein Malerauge hatte in raschem Entzücken in denr Wunderbaren Beleuchtungseffekt geschwelgt. Gleich daraus verbeugte er sich sehr ernst und gemessen : „Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Ich hätte nicht gewagt W stören, wenn ich gewußt hätte, daß Sie Besuch haben, Frau Reichmann." „Aber Herr Grönberg, Sie kennen doch meine Tante," rief Hildegard unbefangen. Sie war mit dem Maler, der seit der Begegnung mit.Reichmann zu ihren Freunden gehörte, ganz vertraut geworden und wunderte sich über dessen merkwürdig förmliches steifes Wesen an diesem Tage. »Emanuel ist nicht zu Haus, aber ich will es gleich Meinem Baler sagen, daß Sie hier sind! Er freut sich so, der Arme, wenn ihn jemand besucht," fügte sie aitfc springend hinzu. „£), ich will Herrn Holst in seinem Zimmer aufsuchen," bemerkte Grönberg mit einer raschen Bewegung nach der Tür. Hildegard war ihm zuvorgekommen. »Nein, da sieht's immer schrecklich aus. Die reinste Räuberhöhle! Aufräumen darf man ja nicht/" Sie war an ihm vorübergeglitten und' Grönberg stand Mit Marianne allein in dem sonnigen Gemach. „Ich bitte nochmals um Verzeihung, Frau Baronin," sagte er bitter. „Ich hatte nicht die Absicht, mich in Ihre Nähe zu 'drängen und Ihnen durch mein 'Erscheinen lästig zu Sie war dunkelrot geworden, „Sehe ich so bärbeißig und kratzbürstig aus, weil Sie meinen, ich sei über einen Besuch gar so erschrocken?" fragte sie etwas verlegen. „Gewiß nicht, gnädige Fran. Aber ich hatte eimnäl rm Leben die Empfindung, daß ich Ihnen wie -ein Zu- dringlicher -erschienen war, und diese peinliche Erinnerung vergißt sich nicht. Ich möchte nicht, daß Sie ein zweites Mal vor mir die Flucht ergreifen müßten, Wie damals am Gardasee." „Hat es Sie so tief verletzt, daß ich rasch wieder abreiste und eine Begegnung mit Ihnen vermied? Wenn Sie sich' rn Meine damalige Stimmung hätten hineindenken können, würden Sie begriffen haben, daß ich niemand sehen wollte/ der mich bannte, der mich an all das Durchlittene erinnerte, daß ich ein Verlangen hatte, mich vollständig von der Vergangenheit loszulösen, wund und weh, wie's mir zu Mute war!" „Gestehen Sie es nur ein, gnädige Frau," unterbrach er sie leidenschaftlich,, von ihrer weichen Stimme, von ihrem veränderten offenen Wesen wider seinen Willen fortgerissen. „Sie fürchteten, daß ich Ihnen mit kühnen Hoffnungen und heißen Wünschen gegenübertreten würde. Darum Ihre Flucht! Darum auch meine tiefe, bittere Enttäuschung.! Ich hätte es getan! Sie hatten ja ganz recht! Es' war eine stumme Abwehr, für die ich Ihnen eigentlich zu danken hätte." Sie hatte die Augen bisher auf das Bübchen gerichtet gehabt, das mit ihrer Kette spielte. Nun sah sie ihn voll an mit ihrem schönen, warmen! Blick, der viel freier, glanzvoller geworden: „Können Sie es verstehen, daß eine Frau, die Grausames durch die Liebe erduldet hat, die in ihrer Ehe tief' unglücklich geworden, allmählich ein wahres Grauen erfaßt vor allem, was Liebe heißt? Daß es für sie kein anderes! Glück gibt, als sich selbst wieder angehören zu dürfen, als völlige Herzensruhe, unerschütterliche, köstliche, — als endliche Seelenfreiheit!" »Ich weiß nicht, ob ich's verstehen kann, jedenfalls -ist es sehr zu beklagen," erwiderte er noch immer in einem gereizten finsteren Ton. Sie aber hob mit sichtlichem Bestreben, dem Gespräch eine heitere Wendung zu geben, das Bübchen empor und küßte es und rief: „Dieser kleine- Kerl ist nun meine Liebe, gelt Hansel? Ich bin nur noch- Großtante, Großmama!" Dabei sah sie so anmutig, so blühend- -und vergnügt aus,- daß Grönberg dachte: Wie sie sich verändert hat! Sie ist nun fast ein wenig kokett geworden! Und unwillkürlich fühlte er eine eifersüchtige Regung: hat nicht doch die Liebe diese Wandlung vollzogen, trotz allem, was sie dagegen behauptet? Sicher, ganz sicher spielt ein Mann eine Rolle in ihrem Leben. Holst trat nun ein und- streckt e^ihm mit -einem herzlichen Dank für den Besuch- seine Linke entgegen: „.Hildegard hat mir erst in meinen anderen Rock helfen Müssen. Sie hat immer noch ein bißchen Eitelkeit für den. alten Krüppel von Vater!" . ... 314 Er versuchte zu scherzen und plauderte lebhaft und nervös mit der krampfhaften Heiterkeit der Menschen, die sich bemühen, sich von einem unablässig folternden Gedanken lvszureißen. .. Ms die beiden Damen dann das Zimmer ü erließen, weil Marianne bei dem Bad des Bübchens dabei sein wollte, verstummte er rasch und sah nun ganz zerfallen, schwer gealtert aus, wie er mit vorgebeugtem Kopf vor sich hinstarrte und seufzte: -,Jch sage Ihnen, es ist furchtbar, so Untätig dazusitzen und immerfort vor sich hinzugrübeln. Aber was fängt ein Mensch an, der seine rechte Hand nicht gebrauchen kann?" murmelte er nach einer Weile. Er schaute traurig auf den Arm) der kraftlos, schlaff herabhing. „ . „ , „Ein Glück, daß Sie doch nicht Mehr ganz allein sind, Holst," tröstete Grönberg ihn mitleidig. . „Denken Sie, wenn Sie nun cuif fremde Hilfe angewiesen, noch als Junggeselle hausten." Holst schüttelte das Haupt. ^„Jch weiß nicht, ob es nicht schlimmer ist, sich als Plage und Last zu fühlen für die Menschen, die man Heb hat. Hildegard hat nun eben für zwei Kinder zu sorgen, für ein altes trauriges nnb für ein kleines, an dem sie Spaß hat! Es wäre doch viel, viel besser gewesen, wenn ich in dem Eisloch im Chiemsee verschwunden wäre, ohne Rückkehr. Freilich habe ich im ersten Moment gejubelt über das gerettete Leben. Aber jetzt — nein, jetzt finde ich, daß es die Natur mit einem lieben, raschen Herzschlag freundlicher mit mir gemeint hätte." „Wer, gehen Sie, Holst, so dürfen Sie nicht reden! Das ist jedenfalls .eine ganz vorübergehende Geschichte." Er senkte unwillkürlich die Augen vor dem traurigen Mick, mit dem der alte Maler ihn ansah-. ,,Wissen Sie was, ich bringe Ihnen einen geschickten Arzt, Professor Weitring — seit Jahren ein mir lieber Be- kannter. Er hat sich gerade in der letzten Zeit durch ein paar gute Kuren einen Namen gemacht und ist Spezialist für rheumatische Leiden, Lähmungen. Er soll sagen, welches Bad Ihnen am besten bekommen würde, und dann lassen Sie sich von mir ins Schlepptau nehmen. Kollege, nach Gastein -oder nach Wildbad; ich mache mir gern einmal Ferien." Holst, drückte ihm gerührt die Hand. „Cie sind- ein guter Freund, Grönberg. In diesem Bewußtsein liegt schon ein Trost." Am nächsten Tage fand- sich Professor Weitring bei dem Maler ein. Er untersuchte mit ernstem Gesicht den gelähmten, schlaff herab-hängenden Arm, verschrieb heiße- Bäder, ver- pvduete eine Salbe, gewährte auch ein Schlafmittel, um hsas Holst inständig bat. -„Gestehen Sie nur, Herr Professor", sagte er mit einem bitteren Lächeln, „da helfen keine Badekuren und keine Massagen. Es ist nichts mehr zu machen. Wenn an einem alten Bäum einmal ein Ast abgestorben, der wird nicht mehr frisch." Der Arzt bemühte sich, seine ernste Miene etwas auf- zuhellen. ' „Mau darf nie die Hoffnung aufgeben. Gerade bei Lähmungserscheiimngen gibt es so wunderbare Ueber- raschungen," sagte er ausweichend, während die fragenden ernsten Augen des Kranken fest und gespannt an seinen Zügen hingen. „Aber eine Ueberraschung, ein Wunder wäre es, wenn diese Finger wieder einmal beweglich würden," bemerkte Holst bann langsam, nach einem kurzen Schweigen. „Und ich glaube so wenig an Wunder. Bielen Dank, Herr Professor! Besonders für das köstliche Pülverchen, das für ein paar Stunden Vergessenheit gewählt! Ach, schlafen! Was gibt es denn Besseres?" Zwei Tage später bekam Grönberg einen Brief, der, mühsam mit der linken Hand geschrieben, mühsam zu entziffern war. „Mein guter Freund ! Wollen Sie mir einen letzten großen Dienst erweisen? Ich habe eben an Professor Weitring die ernste Bitte gerichtet, er möchte, falls man mich eines Morgens tot im Bette findet, meine Kinder, meine Tochter vor allem, an einen sanften, freundlichen Herzschlag glauben lassen. Ich flehe Sie an, unterstützen Sie diese Bitte! Bewegen Sie den Ihnen befreundeten Arzt zu dem Opfer dieser frommen Lüge! Sie wissen ja, !vas ich dem Fremden nicht in breiten, ermüdenden Worten auseinandersetzen wollte: wieviel ich gut zu machen habe an meinem Kind. Ein paar Jahre lang schien es ja, als sollte ich alle Schuld und Versäumnis nachholen dürfen. Aber die Hand, die helfen: wollte, ist kraftlos und unbrauchbar geworden, ich bin nur noch eilte Last, die von den Jungen weitergeschleppt werden müßte! Nein, ich fühle es, daß meine Pflicht jetzt nur eines' von mir fordert: mich leise aus dem Leben fort- zudrücken. Ich habe kein Recht, mich von der Tochter pflegen zu lassen, die ich als hilfloses Kind bei fremden Menschen zurückließ. Ich will nicht fortvegetieren als ein Neberflüssiger, als hilfloser Krüppel. Ich besitze noch von früher ein gutes Mittel, um Schluß tzu machen. Wie heißt's int Faust: „Du Inbegriff der holden Schlummersäfte/ du Auszug aller tödlich süßen Kräfte!" — Mein Tod wird mein armes Kind tief betrüben. Ich weiß es, denn sie liebt ihren spät gefunden en Vater. Aber sie wird dem Wegmüden die Ruhe gönnen, iueittt es ihr verborgen bleibt, daß ich der Natur, die grausam genug nur den Arm lähmte, ein wenig nachgeholfen habe. — In meinem Vertrauen ans Ihre Freundschaft, die diesen letzten Wunsch eines Sterbenden erfüllen wird, schließe ich ruhig die Augen mit einem letzten Dank an den getreuen Kollegen." . Es war früh am Morgen, als Grönberg den Brief las, der mit der Post gekommen war. In wilder Hast und Aufregung stürzte er sofort aus dem Hans und fuhr zu Professor Weitriug. Der Arzt war eben weggerufen würden. „In die Nordeudstraße zu einem Maler, der Herr Doktor sollte eiligst erscheinen," Meldete der Diener. Es war also geschehen! Hatte Man ihn tot in seinem Bett gefunden, wie er es gewollt? Oder am Ende nur schwerkränk ringend mit dem Tode, in qualvoller Sterbens- not? — , „ Mit angstvollem Herzen legte Grönberg den Weg. zurück in das Gartenhaus. Reichmann kam ihm entgegen und meldete, blaß, bestürzt, die Traiternachricht. „Er lag regungslos in seinen Kissen. Hildegard meinte, er schliefe noch! O, der Schrei, als sie ihn nicht mehr wecken konnte!" Grönberg atmete auf. Sein Mittel hatte dem Wegmüden treuen Dienst getan. Mit einem Ausdruck des Friedens, fast wie mit einem siegreichen Lächeln, lag das mächtige Haupt in seiner starren Ruhe. ! Hildegard schluchzte fassungslos. „Das ist mein eiuziger Trost," sagte sie nut zuckenden Lippen, als Grönberg ihr seine Teilnahme aus drückte, „daß mein armer Vater so ganz ahnungslos gewesen, wie nahe sein Ende war. Gestern abend schien er ganz besonders, heiter und angeregt. Er hat so viel erzählt aus der ersten Zeit seiner Ehe, von meiner Mutter, und dabei den Kleinen ans den Knien gehabt, und sich so recht als guter Groß,- papa an ihm gefreut. Sein Gutenachtgruß klang so lieb' und herzlich. Ach, daß das sein letztes Wort gewesen." „Dahingegangen, wie ein Held!" dachte Grönberg und strich über die Hand des Toten, als möchte er sie noch einmal drücken in ehrfurchtsvoller Bewunderung. (Fortsetzung folgt.) Der Ueberfall bei Hainau. (26. Mai 1813.) Von Hauptmann Greeven, Düsseldorf. Die Nachhut der Verbündeten unter Oberst von Mutius nähert sich ton' 25. Mai 1813 auf der von Bunzlan nach Liegnitz führenden Straße dem am linken Ufer der Schnellen Deichsel gelegenen Hainau. In dem welligen Gelände südlich und südöstlich dieses Städtchens sieht man in den Abendstunden dieses Tages den Generalstab Blüchers, darunter auch Gneisenau und den Major Rühle von Lilienstcrn geschäftig alle Bodenerhebungen abgalop- pieren. Mit kundigem Blick hatte der letztere heransgefundcu, daß man dem scharf nachdräugendeu Gegner hier beim Hiuab- fteigcn von den Gebirgsausläufen in die niederschlesische -Ebene | leicht einen Hinterhalt mit überlegener Kavallerie legen könne. Sofort waren Gneisenau und Blücher für dieses vielversprechende Unternehmen Neuer und Flamme gewesen. Nur hatte man besorgt, daß der nunmehrige Führer der verbündeten Armee, der allzu bedächtige .General Barclay de Tolly, die Genehmigung ver« 315 sagen werde. Aber der war glücklicherweise nach Jauer ins Hauptquartier des Kaisers Alexander berufen und hatte die Oberleitung den: unternehmungslustigeren Marschall Vorwärts überlassen müssen. In der Frühe des 26. Mai nach einem letzten Ritt über den Schauplatz des kommenden Ereignisses hält Blücher unter einem lvilden Birnbaum in der Nähe des südlich der Heerstraße gelegenen Dörfchens Pohlsdorf. Dort diktiert er den Beschlsempfängern der zu der geplanten Ueberraschung ausersehenen Truppenverbände die Letzten Anordnungen. Das in Betracht kommende Gelände begünstigte den kühnen.Anschlag außerordentlich. Südwärts der von Hainau über Michelsdors, Doberschau uitb Steudnitz nach Liegnitz führenden Straße, etwa 1 Kilometer südlich Michelsdors zieht sich von Ueberschaar nach Baudmannsdorf und weiter bis fast an die Heeresstraße heran ein Höhenzug entlang. Dessen nach Südosten abfallende Hänge erhalten ihren Abschluß durch ein Bachtal, in dessen Grunde die Dörfer Schellcndorf, Pohlsdorf und Steudnitz liegen. Die Leitung des Ueberfalles wird dem General von Zielen anvertraut. Dieser soll seine Brigade bei Pohlsdorf aufstellen, selbst aber nut zwei Schwadronen der schlesischen Husaren und der 9. reitenden Batterie hinter der Windmühle auf der Baud- Ntannsdorfer Höhe bereitstehen. Die Kerntruppe der preußischen Reiterei, die aus 22 Eskadrons, der 4. und 10. reitenden Batterie bestehende Reserve-Kavallerie unter dem tapferen Obersten von Dolffs stand in dem erwähnten Bachtal bei Schellendorf iit Regimentskolonnen. Oberst von Mutius soll nun mit seiner aus 3 Bataillonen, den 1. westpreußischen und 2. schlesischen Ulanen sowie der 7. und 8. reitenden Batterie zusammengesetzten Nachhut die Borhut des Gegners, die Division Maison vom 5. Korps' Lauriston, über Hainau und die Schnelle Deichsel in das offene Gelände hinein nach sich ziehen. War dann der größere Teil der gegnerischen Division weit genug über Michelsdors hinaus, sollte General von Zielen die Reserve-Kavallerie bis zur Baud- wannsdorfer Höhe vortraben lassen. Die nut Stroh und Reisig Ungefüllte Windmühle sollte dann rechtzeitig in Flammen auf- gchen, Unt den beiden Kavallerie-Regimentern des Oberst von Mutius das Zeichen Mm gemeinschaftlichen Losstürzen auf den Gegner zu geben. Trotz der Bedenken des zur Vorsicht .Mahnenden Generals Maison gibt Marschall Ney am Frühnachmittag des 26. Mai bei Heinau der Vorhut den Befehl, unverzüglich die Schnelle Deichsel zu Wersch,reiten und sich auf den Höhen östlich Michels- dorf bereitzustellen, ohne den Uferwechsel des weiter südlich vor- ntarfchierenden 7. Korps Rechner abzuwarten. Die zur Borhutdivision gehörende Kavallerie-Division geht schon auf deut linken Ufer unter dem Schutze eines Bataillons ins Biwak. Erst nach einigem Aufenthalt setzt Maison den Vormarsch fort, wobei ein weiteres /Bataillon westlich Michelsdors beim Park zurückbleibt. So marschiert er mit innerem Widerstreben mit den ihm noch Verbleibenden 2 Bataillonen und 2 Batterien von Michelsdors Nus nach den östlich des Dorfes gelegenen Höhen, um sich hinter diesen gegen die bis Doberschau Kurückgewichene Nachhut des Oberst von Mutius zu entfalten. Gerade hat Maison seine 16 Geschütze vorgezvgen und das Feuer gegen die auf den Höhen südlich Doberschau entwickelte Abteilung Mutius eröffnet, da erhalt er die Meldung, daß in der rechten Flanke preußische Kavallerie im An- Ntarsch 6eguffeit sei. Kaum hat sich eine Aufklärungsabteilung seiner nur etwa 50 Kavalleristen dorthin in Galopp gesetzt, da sieht Maison auch schon eine mächtige Staubwolke von Süden her yeranwirbelu. Als dann kürz nachher aus der Baudmanns- dorfer Windmühle lohende Flammen emporstcigen und gleichzeitig in ihrer Nahe eine Batterie in Stellung geht, erkennt er die ihm zugedachte Ueberraschung. Aber seinen Befehl, Vierecke M formieren, kann nur noch das rechte Flügelbataillon zür Aus- sührung bringen, von den andern ist ein Teil noch im Aüf- marsch, ein anderer schon in wilder Flucht nach dem rückwärts gelegenen Michelsdors begriffen, als der Angriff der preußischen Kavallerie erfolgt. Wie ein Wettersturm brausen die Gardehusaren und Kürassier- Schwadronen des ersten Treffens der Reserve-Kavallerie Dolffs gegen die rechten, die der westpreußischen und schlesischen Ulanen der Abteilung von Mutius fast gleichzeitig gegen die linken Flügelbataillone der Division Maison heran. Weder die auf etwa 100 Schritt vor dem Einbruch abgegebene Salve des fertig auf- marschicrten rechten Flügelbataillons noch die Kartätschladungen einiger ungeschickt aufgestellter französischer Geschütze vermögen die Wucht be§_ Anpralls aufzuhalten. Allen voran fliegt der furchtlose Oberst von Dolfss. Wie ein Tiger fetzt sein Rappe rn gewaltigem Sprunge über die bajonettstarrende Mauer in das vorderste Karree hinein, und mit scharfer Klinge teilt der kampf- grimMige Reiter blutige Hiebe aus. Gleich hinterher brechen 2 Schwadronen der Gardehusaren in die geschlossene Masse cm. Die dichten Klumpen der Stehengebliebenen werden teils nieder- gcrittcn, tcil„ zusammengehauen, teils auseinandergejagt. In die beiden nächsten noch! iist AufmarschVesindlichen Bataillone fahren 4 ©cfiwabnnteit der schlesischen Kürassiere hinein. Bald sind auch deren dichte Hausen überritten und zersprengt. Von der Artillerie gelingt es nur einigen wenigen Fahrern, teils mit, teils ohne ihre Kanonen nach dein schützenden Dorfe zurückzugaloppieren. Nur einzelne Knäuel schließen sich, nach dem' Durchbruch um ihre Kommandeure zusammen. Doch nur für wenige Augenblicke. Denn nun sausen einige im sumpfigen Gelände südlich Michelsdors zurückgebliebene Schwadronen Gardehusaren und Kürassiere heran. Beim Einbruch will das Pferd des Leutnants Pförtner von der Hölle von den schlesischen Kürassieren nicht einspringeu. Da zischt ein scharfer Hieb des Reiters auf das ungehorsame Tier durch die Luft. Ein 'Aufbäumen, ein fürchterlicher Satz und Roß und Reiter find mitten im Hausen drin, wo der kühne Springer einen Regimentskommandeur niedersticht. Gleichz,eitig mit bent ersten Treffen hatten auch die vier Schwadronen der westpreußischen und schlesischen Ulanen die beiden linken, schon flüchtigen Flügelbataillone sowie die Bedienung mehrerer Geschütze über den Hausen geritten. Während nun diese gesamten Reitermassen die fliehenden Trümmer der 6 französischen Bataillone teils nördlich! Michelsdors vorbei, teils in verlustreichem Durchstoßen durch den Ort selbst verfolgen, ist Major von Grvl- mann mit bent zweiten Treffen Dolffs, den ostpreußischen Kürassieren, nach links um bas sumpfige Gelände südlich, des Dorfes hernmgeritten, um das Mr Bewachung des Parks westlich, Michels- dors in Karreeformation stehende Bataillon anzugreifen. Nach einigen wohlgezielten Schüssen der schnell vorgeholten 10. reitenden Batterie des, _ Leutnants _ Schäffer wird auch dieses Viereck von den ostpreußischen Kürassieren und der Jägerschwadron der Gardehusaren auseinandergejagt. Dies alles hatte sich so schnell abgespielt, daß das dritte Treffen Dolffs, die Garde du Corps und brandenburgischen Kürassiere, sowie die schlesischen Husaren Zietens und die brandenburgischen und ueumärkischen Dragoner der ^Abteilung Mutius zu'm Eingreisen zu spät kamen und nur noch einige Trupps Nachzügler gefangen neunten konnten. Als nun von Hainau aus ein französisches Regiment und mehrere Batterien zur Ausnahme der Trümmer der Division über die Schnelle Deichsel heranrückten, ließ General Zielen gegen 7 Uhr für die bis dorthin vorgepreschten und bei der Verfolgung durcheinander gekommenen Schwadronen Appell blasen. Die preußische Kavallerie hatte in dew kurzen Gefecht 19 Offiziere und 217 Mann eingebüßt, der weitaus größere Teil, darunter auch der treffliche Oberst von Dolffs, hatte in den engen Straßen von Michelsdors den Heldentod gefunden. Der Verlust der Division Maison hingegen betrug 18 Offiziere, 1345 Mann (davon etwa 500 Gefangene) und 5 Geschütze. Zu seinem größten Bedauern war Blücher erst gegen Schluß dieser glänzenden Waffentat aus dem eigentlichen Gefechtsfelde eiugetroffen. Aus Freund wie Nus Feind hatte das kühn angelegte Unternehmen einen nachhaltigen Eindruck gewacht. Bei der preußischen Armee, insbesondere der Reiterei, nahm das Selbstvertrauen und die Zuversicht einen kräftigen Aufschwung, und üeim Gegner waren von nun ab' die vorderen Heeresteile weniger zu- dringlich und Marschierten aus Respekt vor der preußischen Kavallerie in größerer Gefechtsbereitschaft. Nur Barclay de Tolly, der Oberkommandierende der verbündeten Armee, war mit der herzerfrischenden Ruhmestat nicht einverstanden. Er sprach sich wohl über die Tapferkeit der preußischen Truppen anerkennend Nus, fügte aber hinzu, daß Man sich in Zukunft derartiger Unter- nehmungen enthalten möchte, da sie die Kräfte unnütz schwächten/ deren Zusammenhalten aber zur Erreichung wichtiger Zwecke notwendig wäre. Zwei Bäume. Skizze von Louis Roubaud. Einzig berechtigte Uebcrtragung von G. Katz (Prag). „Sie glauben natürlich nicht daran?" fragte Frau Moussac. Tie Unterhaltung hatte sich bis jetzt langsam hingcschleppt. Ich schaukelte im Rockingchair und kaute an meiner Mcnthol- ztgarette. „Mein Gott!" sagte sch achselzuckend. „Ich verdamme deshalb niemand, der —" „Sie sind aufgeblasen, wie alle Männer!" erklärte die Hausfrau bestimmt. Sie Sache an sich ließ mich völlig kalt; nur um einen Gesprächsstoff zu haben, spottete sch: „Die Wahrsagerin ist also ein Dogma?" „Ja und der Teesatz auch! Meine Freundin Mary hat die Gabe darin zu lesen." „Und 'alles, was sie vorhersagt, trifft pünküich ein!" „Lachen Sie nur, lachen Sie nur! Ich habe Dinge erfahren —" „Darf man die vielleicht wissen?" Daraus hatte Frau Moussac nur gewartet. Sie warf mir leinen Blick zu, der weiland Kassandra Ehre gemacht hätte. „Es ist bis jetzt freilich nur ein merkwürdiges Zusammentreffen gleichlautender PhrophezeiuNgen. Aber wenn Sie spotten, fang’ ich erst nicht an. Die erste Warnung erhielt ich, in Dijon. Wir, wein Mann und ich, hatten den Zug versäumt und warteten den nächsten aus der Terrasse des Gasthauses ab. Ein zerlumptes Mädchen —" „Die klassische Zigeunerin!" „Sehr richtig! iStnc Zigeunerin also bettelte mich an und erbot sich,, mir wührznsagen. Ihr Rassegesicht, ihre wilden Augen 316 gefielen jnir. Sie legte ihre schmutzigen Karten teuf den miMte And btet mich mit der linken Hand ahznheben. IW schrack sie zusammen. „Glauben Sie an Prophezetungeit, schone Dante? Tisch, Plötz- sragte sie. »ängstlich. ,, „ _ Ich schwieg betreten. Rasch schob sie die Karten zusammen und wollte gehen. Uber nun hatte ich Mut geleckt. „Unsinn!" lachte ich. „Natürlich glaub' ich nicht daran! Sag' mir nur ungeniert, was du in den Karten siehst!" Die Zigeunerin mischte die Kartell nochmals und ließ mich wieder abheben. Und so dreimal hintereinander. Endlich sagte sie zaghaft. Spaß, nicht wahr? Aber hier steht. Sie werden durch Mord enden, schöne Dame!" Damit entlief sie uns, und ich habe sie niemals tmeder gesehen. Das war vor vier Jahren." „Und Sie leben noch?" ,. „Warten Sie ein wenig! Voriges Jahr begleitete ich eure Meiner Freundinnen zu einer renommierten Karteuschlägerin. Sie war sehr pompös eingerichtet. Plötzlich fällt mir meine kleine Zigeunerin ein. Ich fordere die patentierte Pythia nuf, mit „die Zukunft zu entschleiern." Sie ist natürlich gleich bereit „Ich sehe ein Landgut!" orakelt sie. „Zwei mächtige Baume -am Sube einer Allee — einen .brünetten jungen Mann — Hier stockt die Ulte iind sieht mich erschreckt am „Gehen Sie ja nicht durch eine solche Allee!" sagt sie. „Sonst?" „Sonst könnten Sie dort ermordet werden'! Natürlich begriff ich sofort, daß die Karteuschlägerin als gewiß gesehen, was sie höflichertocste als bedingt hinstellte. Nun aber wußte weder meine Freundin, noch die Pythia um die vorhergegangene Warnung der Zigeunerin. Diesmal war ich schon etwas beunruhigt und beschloß sofort, Mary und ihren Teesatz zu konsultieren. Mary ist eine komische kleine Person. Sie spielt den Freigeist, lacht über „diese Dummheiten", die sie nur „spaßeshalber" betreibt. Aber ich glaube, sie ist nicht halb so skeptisch, als sie vorgibt. ( „Liebe Laura!" spöttelte .sie und breitete die zusamntcn- gerollten Blättchen aus. „Du wirst staunen! Da ist ein Landgut — dein ISigenhiin — eipe große Allee — zwei mächtige Bäume — du gehst mit einem Manne spazieren — großer Gott! Er ermordet dich!" Mary sah mich erbleichen jihö setzte geschwind hinzu: „Du wirst doch „diese Dummheiten" nicht ernst iiehiuen! Nebrigens kannst du .dem Unglück ganz seicht begegnen. Der Teesatz spricht ausdrücklich von deinem eigenen Landgut! Du darfst also niemals ein solches 'kaufen und mußt dich im Sommer darauf beschränken, zur Miete zu wohnen!" Sehen Sie, das haben mir Mary, die Kartenschlägerin und die Zigeunerin, unabhängig voneinander, gewcissagt!" * Fran Moussac schwieg. Die Dunkelheit war hereingebrochen, kaum konnte ich mehr die Silhouette der jungen Frau erkennen. „Nun?" fragte sie erwartungsvoll. ' Ich weiß nicht, toter es die Nacht, das merkwürdige Zusammentreffen dreier gleichlautender Prophezeiungen, oder der ehrliche Glaube des „Opfers" — ich fühlte meine Skepsis schwinden Md sagte tröstend: „Da Sie ein eigenes Landgut gar nicht haben, gnädige Frau!" „Das ist es ja gerade! Ich habe mich bestimmen lassen, dieses hier zu kaufen! Gerade dieses Landgut! Mit einer großen iMlee und zwei mächtigen Kastanienbäumen an bereit Ende!" Ich schwieg betroffen. Die Frösche quakten melancholisch im nahen Weiher. Schon sah ich !Frau Moussac am Ende der Allee, tot, ermfcrbet, blutbefleckt liegen. Schon das Kainszeichen des Schicksals auf ihrer Stirne. Ich fröstelte, ein Schauer überlief meinen Rücken. -/Ist Ihnen kalt?" „Ein wenig, ja!" „Wollen wir uns etwtes Bewegung Mächen?" „Mit Vergnügen!" Ich bot Frau Moussac den Arm. Unwillkürlich bermied ich die Allee und nahm den Weg um die Blumenrabatten herum, 3um Springbrunnen, der melancholisch plätscherte. > 'Aber Frau Moussac zog mich wieder zu der Allee hin. Nun widerstand ich nicht länger. Ein fürchterlicher Gedanke, eine Art Suggestion, hatte sich Meiner bemächtigt. Es war, als ob mein eigener Wille den Körper verlassen und ein anderer, Mächtigerer, in ihn eingezogen! wäre. Es luter Nacht, . finstere Nacht. Weshalb auch spielte die Fran Mit den dunklen Mächten, weshalb folgte sie Schritt vor Schritt der schrecklichen Prophezeiung? Oder wurde sic nur wieder ihren Willen, von einer stärkeren Hand dem Untergang entgegengetrieben? „Zwei mächtige Mumie tont Ende der MleÄ — ein ei geltet Landgut — ein brünetter junger Mann —" Das alles stimmte. Ich bin brünett, bin D an Haar, Bark/ lAugen und Teint so sehr, daß ich häusig für einen jungen Spanier gehalten werde. Ich toter allein mit der jungen Frau, allein in der Allee, die ihr verhängnisvoll werden sollte: ich, der brünette Mann, der ihr dreimal als ihr Mörder bezeichnet worden war! Der Park lag im Dunkel. Bon weit her durch die nächtliche Stille drang ein müdes Stöhnen wie das Ausatmen eines Sterbenden. Jetzt waren wir auch bei den zwei mächtigen Bäumen ttngetaugt. . Frau Moussac wendete sich' mir lebhaft zii. Ich sah ihren weißen Hals durch die Dunkelheit' schimmern und bohrte meine Augen in. feine Helle. Meine Hände zogen sich krampfhaft zu- sammeii, meine Muskeln spannten sich zum Sprunge. Plötzlich lachte die Frau hell- auf. „Ganz exakt toter meine Geschichte nun nicht!" sagte sie spöttisch. „Sie wissen ja, Wahrheit und Dichtung! So z>um Beispiel gehört Mir das Landgut nicht zU eigen, es ist nur gemietet. Wer Sie scheinen zU frösteln. Wir gehen wohl besser ins Haus hinein!" * Zwei Jahre lang frische Fische. Ein russischer Forscher, .Professor Danilewsky, führt soeben, wie englische Blätter Melden, in Hüll Versuche mit einem Verfahren der Fischkonservierung aus, die äußerst günstige Ergebnisse gezeitigt haben. Er behauptet, daß seine Methode die Erhaltung des Fisches teuf wenigstens zwei Jahre ermögliche, und dies zU einem Fünftel der Kosten, die das bisherige Verfahren mit Salz und Eis erforderte. Er hat 25 Fische, darunter Schollen, Weißfisch, Dorsch und Hering, mit einer Flüssigkeit behandelt, die eine Mischung ans Salz, Essigessenz und Alkohol barstellt. NacHM die Fische 16 Tage lang in einem Gefäß aufbewahrt waren, wurde ihr vorzüglicher Erhaltungszustand festgestellt, und sie wurden bei einem Frühstück in London serviert, lan dem Vertreter des Fischerei- temtes teilnahmen. Professor Danilewsky ist der Ueberzeugung, daß sein neues Verfahren das Verderben von Fischen im großen Umfange verhindern wird. Gegenwärtig wird der Fisch in schlechterer Verfassung auf den Markt gcbrarljt als das Fleisch, da er schneller verdirbt, wenn er iu warmem Wetter oder in feuchtem Klima der Luft ausgesetzt ist. Dagegen waren Fische, die in seinem Laboratorium in St. Petersburg nach seiner Methode konserviert waren, nach zwei Jahren durchaus noch für beit Genuß geeignet. Die Kosten des Verfahrens betragen für 200 Pfund Fisch für 28 Tage 6 bis 8 Mk. Bei der Verwendung der Flüssigkeit, mit der bet Fisch von ihm behandelt wird, ist er nach dem Ablauf von 12 docr 15 Tagen für den Konsum fertig. * K 0 stspielige Wohltätigkeit. Wie umständlich die private Wohltätigkeit bisweilen arbeitet, zeigte ein Fall, der jüngst in Chicago genauer festgestellt wurde. Eine Mrs. Maggie Ustich hatte das Unglück, daß ihr zwei Kinder erstickten, während sie zu einem Vortrag über Kinderpflege gegangen war. Der Fall erregte Aufsehen und setzte viele Wohltätige in Bewegung. In 18 Monaten haben 82 Personen, die 17 Wohltätigkeitsinsti- tnttonen vertraten, die schwer getroffene Mutter besucht und Fest- stellitng über ihre Lage gemacht. 11 Merzte und 3 Pflegerinnen wurden ihr zur Verfügung gestellt, um die aus den Todwarnieder- liegenbcn Kinder zu pflegen, und 105 Besuche und Konferenzen wurden abgchalten, um über die Sage der Mrs. Ustich und ihrer drei überlebenden Kinder zu beraten. Dabei wurden der Fran in verschiedenen Beträgen im ganzen 916 Mark Unterstützungs'- gelder zugewiesen. Die Ausgaben aber, die die Aufbringung der Summe erforderte, beliefen sich auf 20 000 Mark! * Das S p- i tz l> u b e n - E h e p a a t. Sie (nach der Trauung, zärtlich): „Nicht wahr, Ede, jetzt werden wir uns niemals mehr trennen?" — Er: „Nee . ^ . es sei denn, daß eins von uns beiden eingesperrt wird!" GIeich!lang-KciW. Willst du einmal die schöne Welt durchreisen, Sei's aul der Eisenbahn, zu Fuß, mit Toppeirad, So sind bereit wir, dir bett Weg zu weisen, Zu sagen, ob er viel Beschwerben hat. Hast du zurückgelegt des Tages Ziel, So werben uus're Namensschwestern dir vielleicht Nicht unwillkommen sein, salls du ein Freund vom Spiel. Doch gib wobt acht, dein Beutel wirb sonst leicht. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummerk - ' Besser ist es, mit seinem Glücke Abzuhängen von Wettertücke, Von Sturm und Hagel und Nebeldunst, Als von schwankender Meitschenguust. Frida Schanz. Redakii.,,!» K. Nearath. — Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Universitäts-Buch- und Steittdruckerei, R. Lauge, Gieszem