Samstag, den 23. August & firntnrauld). Roman von Paul Gräbern. Machdruck verboten.) (Fortsetzung.) Nach einer Pause fuhr Herr v. Malmort fort: „Wie zwei große Kinder, in Lachen und Scherzen, flogen wir uns in die Arme, gingen wir dann in die Ehe 1— wie zu einem ewigen Rosenfeste, wie zu einem lustigen Tanze, ohne uns ije ernrnal auf den Ernst des) Levens, auf unfern Zusammenklang in Stunden des Leids geprüft zu haben. Was wußten wir damals >anch von Leid, von der Not des Lebens? Beide sorgenfrei ins Leben gestellt, sahen wir ja um uns herum nur Sonne, lachende Sonne — ein jauchzendes Meer von Glück und Seligkeit." „So bauten wir uns denn am blauen Golf ein freudeschimmerndes, lichtes Nest, darin sollte unser Kinderglück weiterdauern, immer, immer bis ans Ende." „Wir armen, betrogenen Nassen! Tie Natur rächte sich au unserm vermessenen Jkaruswahn, der die Sonne zu erhaschen dachte, mit ihren unerbittlichen, ehernen Gesetzen: Ein Kind kam." „Schon seine Ankündigung genügte bei Ninon, um aus der süßen, ewig lächelnden Grazie eine haltlos Verzweifelte — eine leidenschaftlich gegen das Schicksal Wütende zu machen, die nur zu bald mich die Lasten und Leiden entgelten ließ, die die Natur der Mutter «auferlegt hat. Freilich empfand sie ja auch nichts von den stillen Seligkeiten, die keimendes Mutterglück dem echten Weibe dafür zugleich verleiht. Sie empfand nur das andere: Ihr götterschöner Leib, mit dem sie selbst einen wahren Kultus getrieben, war entstellt — für immer. Und immer hing ihr nun wie ein Hemmschuh für ihre flatternde Vergnügungssucht das Kind an — das unselige, nie gewollte, glühend gehaßte, schon während seines Werdens verwünschte Kind!" „Was ich dabei empfand, erlassen Sie inir zu beschreiben! Das Bewußtsein meiner Vaterschaft hatte plötzlich den in der Tiefe meines Wesens schlummernden Ernst erweckt: Ich freute mich unbeschreiblich des kommenden Kindes, meiner ernsten Pflichten und seligen Freuden, die mich dann erwarten ivürden — freute mich in plötzlich auch erwachtem Stolze der Malmorts auf den künftigen Erben meines Namens, denn ich dachte ja gar nicht anders, als daß es ganz selbstverständlich ein Sohn sein würde." „Da mögen Sie ermessen, wie grauenhaft mir die widernatürlichen Wutausbrüche der Mutter dieses kommenden, mir so ersehnten Kindes waren — wie ich iit starrem Entsetzen davor stand. Nur ein Trost stützte mich: daß das alles nur krankhaft bei meiner Frau sei, der ja immer noch angebeteten, ja jetzt doppelt angebeteten Frau — eine Folge ihres leidenden Zustandes." „Aber dann war das Kind da, und es ward noch schlimmer. Das Unglück hatte es gewollt, daß durch die Geburt ein gewiß ja lästiges Frauenleiden bei der Mutter zurückblieb. Nun wuchs ihr Grimm, ihre Raserei gegen das Kind und mich ins Maßlose. Sie war nicht mehr wiederzuerkeuneu; aus dem strahlenden, lichten Engel war ein Dämon geworden, der mich erbarmungslos zerfleischte." „Und das Schicksal tat dann das übrige. Während der sorglosen Schlenderzeiten im sonnigen Süden hatte mein väterlicher Besitz, den ich jahrelang ohne Aufsicht gelassen hatte, schweren Schaden genommen. Nun ereilte mich die Hiobspost, daß der Pächter, dem ich alles anvertraut, mich furchtbar betrogen, eine grenzenlose Miß- lvirtschaft getrieben hatte. Nun hatte er, dicht vorm Zusammenbruch, das Weite gesucht." „Ich eilte augstgetrieben, von Selbstvorwürfen gepeinigt, in die Heimat und sah, ich war zwar kein völlig ruinierter Manu, aber es war vorbei mit dem Wohlstand. Freilich, die Meinen brauchten darum ja nicht Not zu leiden; meiner Frau war ja ihr Vermögen geblieben, und wenn sie ein Teil davon hergegeben hätte, so wäre auch in einigen Jahren der Schaden wieder zu reparieren gewesen." „Ich erstattete über den Stand der Dinge meiner Frau nach schleuniger Rückkehr nach Capri Bericht. Selbstverständlich müßte nun das Luxusleben hier unten aufhören und wir in die Heimat übersiedeln. Aber statt in ihr eine tapfere, tröstende Gefährtin zu finden, sah ich eine Rasende vor mir, die niich mit Schmähungen überhäufte, ich hätte sie ruiniert, um ihr Lebensglück gebracht, und nun wollte ich sie ganz zugrunde richten, sie in eine Berghöhle schleppen, wo sie ersticken würde — unfehlbar!" „Vergebens all meine Bitten und Vorstellungen, jeder Appell «'n ihre Liebe und Frauenwürde, und sie würde auch niemals erst mit mir gekommen sein, wenn nicht ihr« eigene Familie darauf gedrungen hätte. So folgte sie mir denn schließlich hierher, aber nur als eine Gefangene, die bald herzzerbrechend schluchzend, bald maßlos tobend, mit ihrem Kerkermeister geht." „Vergebens umgab ich sie mit aller Liebe und Sorgfalt, ließ unsere Einrichtung aus der Villa in Capri herschaffen, daß sie sich wenigstens etwas heimisch in Malmort fühlen möchte — sie blieb wie sie war." „So quälten wir uns zwei Jahre nebeneinander her, nur noch äußerlich Mann und Frau; denn es war in unserm Innern ja alles furchtbar zerstört — unheilbar. Alles Hoffen von mir aus eine Besserung unseres Verhältnisses und auf den heimlich so heiß ersehnten Sohn sank so unaufhaltsam dahin." „Dann machte meine Frau selber diesem unhaltbaren Zustande ein Ende. Eines Tages war sie verschwunden, und ein zurückgelasseuer Brief sagte mir: sie könne so nicht weiter, sie ginge zugrunde hier in dieser trostlosen Bergöde. Es wäre auch für mich besser, sie sei nicht mehr da, damit ich wenigstens meine Ruhe hätte. Wir wollten aber durchaus als Freunde scheiden, und sie würde von 522 Zeit zu Zeit wiederkommen, um nach mir und dem Kinde zu sehen." „So ist es denn auch -gekommen. Meine Frau lebt — Lei ihren reichen Mitteln ganz unabhängig — meist auf Reisen in all jenen eleganten Saisonorten, wo sich die große Welt trifft, wo das Leben bunt und heiter rauscht; alle paar Jahr aber läßt sie sich einmal auf Wochen bei uns sehen; damit beschwichtigt sie die Stimme ihres Gewissens, wie sie es hat, glaubt sie ihren Pflichten gegen uns zu genügen: Wir aber, Rehe und ich, Hausen als die stillen Einsiedler, die Sie kennen gelernt haben; denn uns zwingt die harte Not, auf der engen Scholle zu sitzen ich muß im langwierigen, zähen Kampf Schritt für Schritt das verlorene Gut meiner Väter wieder zurückgewinnen, um! der Zukunft meines Kindes willen." „So!" — Malmort schöpfte tief Atem — „nun wissen Sie alles, um unser Leben recht zu verstehen. Und nun sei noch das letzte gesagt, was Ihnen immer noch unbegreiflich erscheinen mag: Warum ich dieses lose, an einem so schwachen, unnützen Faden hängende Band zwischen jener Frau und mir nicht längst völlig zerschnitten, warum ich meinem armen, vereinsamten Kinde nicht durch -eine zweite Ehe die Segnungen einer liebedurchstrahlten, warmen Häuslichkeit mir selbst vielleicht die Hoffnung auf den ersehnten Sohn gegeben Habe? — Weit unsere Religionsgesetze es verbieten, Fräulein Gottliebe — meine Frau wie ich sind beide Katholiken, unsere Eh« ist unlösbar!" Schwer fielen die Worte, und der Blick Malmorts traf sie tief ernst und hossUungslos; es war, als hätten diese Worte noch eine andere, für sie bestimmte Bedeutung, bte das leise, schmerzvolle Zucken um seine Mundwinkel ihr verriet, wie sein Auge sie so trostlos anschaute, als nähme es von einem geheimen, schönen Wahn Abschied. Gottliebe sah an ihm vorbei, hinaus in die uner- inessene Ferne. „Ja freilich, wenn es so ist —" Ihre Stimme klang müde und tonlos. Dann schwiegen sie beide, «in lastendes Schweigen, in dem sich jeder seinen ggauen Gedanken überließ, in dem jeder ängstlich verbarg, was der andere doch nur zu gut ahnte. Endlich brach Malmort die Stille. Wir werden aufbrechen müssen — die Sonne steht schon hoch." Still erhob sich auch Gottliebe, und sie traten nun den Rückweg an. Diesmal aber nicht wieder über die Wand, sondern den Kamm entlang, oft auf schneidend scharfem Grat, für den geübten Gänger ein zwar weiterer, laber doch erheblich bequemerer Weg. So kamen sie, diesmal jedoch am andern Ende, wieder auf jenem Firnhang an, wo sie ihr Gepäck abgelegt hatten. Eine weitere halbe Stund« brachte sie an die Stelle, und sie machten hier nun Rast. Auf Malmorts Drängen sprach auch Gottliebe dem mitgeführten Proviant zu, denn sie hatten den ganzen Tag bisher kaum etwas Nennenswertes zu sich genommen. Es war ein anfangs schweigsames Mahl; aber allmählich tat der mitgesührte Wein bei ihnen seine anregende Wirkung. Malmort entriß sich seiner trüben Stimmung, und es gelang ihm schließlich, auch bei Gottliebe wieder die Lust, am Wandern, die Freude an der Bergwelt wachzurufen. Ihr Blick fiel ja von ihrer Rästftelle aus auch auf eines der herrlichsten Hochgebirgsbilder. Weit drüben, über dem Rand des in der Sonne gleißenden weißen Firndachs, leuchtenden die grünsatten Almhänge über Thalwhs zu ihnen her, und darüber die grandiose zerklüftete Kette des Hochgebirges, mit gewaltigen, steilen Abstürzen und wild zerborstenen Hängelgletschern. Und doch über diesen waldgetürmten, b'lauschimmernden Eismassen ragte ein hornför- miger, spitziger Zacken aus, der Herrscher über diese wilden Heergesellen unter ihm. Der Anblick iixtr für die zwei herzerhebend, lockend. „Eigentlich ist es doch ein Jammer, daß, wir schon wieder zurück müssen!" Mit einem traurigen Blick nahm Gottlieb« Abschied von der erhabenen Bergwelt hier oben. Nun ging es wieder hinab in düstere Talenge, in das graue Gemäuer, wo sie der Alltag umpfing mit seinen bleiernschweren Banden. „Wir müssen ja nicht." Erstaunt fragend sah sie auf ihren Begleiter. MeV dessen Blick traf sie mit jenem stillen Aufleuchten, das' fern ernstes Antlitz so verschönte. „Was hindert uns, weiter zu wandern? — heut noch und morgen!" „Aber Ihre Frau — Rehe! Sie mwarten uns doch." „So mögen sie! Es ist nicht das erstemal,, daß ich über Nacht bleibe auf meinen Bergfahrten. Rehe wird sich! also nicht ängstigen. Und meine Frau —" er zuckte mit einer bitteren Miene die Schultern — „wird uns nicht weiter vermissen." Gottliebe erwiderte nicht gleich. Ihr Bli-ck flog in dis Weite, hinüber zu den Firnen. Wie das lockte! Wer wußte, wie kurz ihr die Spanne noch bemessen -war, d-i« sie mit ihm zusammen sein durfte? Nun der Gedanke, noch länger so mit ihm in kameradschaftlicher Vertrautheit zu zweit sein zu können — ein wehmutsvolles Glück, -aber doch ein Glück! Ein etwas doch, an dem das Herz sich wärmen konnte später in stillen Stunden der Nnsamkeit, wieder daheim tn weiter Ferne. Ihr Schweigen verletzte ihn. „Sie mögen nicht — Sie scheuen den Gedanken, mit mir über Nacht fort zu bleiben?" Traurig kam es von seinen Lippen. Da schaute sie ihn fest an, Auge in Auge. „Können Sie das wirllich glauben?" „Verzeihung!" Er griff nach ihrer Hand. „Es hätte mich nur so traurig gemacht, wenn unser schönes Zusammensein schon ein Ende hätte haben sollen. Sie wollen also doch?" „Bon Herzen gern!" Aus ihrem Auge brach es Warm. Elastisch sprang er da vom Boden. „Dann kommen Sie! Sehen Sie die prachtvoll« Spitze da drüben, mit dem bläulichen Schein?" Er wies hinüber auf den Bergbeherrscher drüben oberhalb Thalwhs. „Die Punta d’Urso. Dort soll uns morgen früh der erste Sonnenstrahl grüßen! Eine zauberische Aussicht — tief hinein nach Italien." „O — wundervoll!" Begeistert stand sie neben ihm und schaute leuchtenden Blicks nach dem kiihn geformten Berghorn aus. „Also wo bleiben wir ^ur Nacht?" „AUf halbem Wege siegt ein verlassener Schafstall, der bietet uns gute Unterkunft. Die Grenzwächter übernachten häufig dort; es ist also immer Heu da und Brennmaterial." „Also, vorwärts!" Voller Freude auf das kleine Abenteuer trieb sie zum schleunigen Aufbruch, wieder ganz Jugend und Tatenlust. Auch über ihn kam eine jugendliche Frohheit. Eilends schnürten sie so wieder ihren Rucksack und machten sich marschfertig Trotzdem sie aber rüstig wanderten, brauchten sie doch länger, als sie gedacht hatten. Sie mußten mehrere langgestreckte Firnselder mit Neuschnee überschreiten, der ihr Tempo stark verlangsamte, so daß sie erst in der fünften Nachmittagsstunde auf die Halde kamen, wo jener verlassene Schafstall stand r— in dein nach Westen zu von Berghöhen umschlossenen Hochtale bereits di« Stunde, da das Tagesgesfirn zur Rüste ging. (Fortsetzung folgt.) Die Schlacht von Grotzbeeren. (23. August 1813.) Von A. Oskar Klaußmann. Napoleon wußte ganz genau, daß der Mittelpunkt des' gegen ihn gerichteten deutschen Volksaufstandes in Brandenburg und speziell in Berlin lag. Wenn es gelang, Berlin und die Mark zu- erobern, erhielt die Volksbewegung einen tödlichen Stoß, und die Rache gegen Berlin konnte in derselben grauenhaften Weise geübt werden, wie gegen das unglückliche Hamburg. Wer auch die Berliner wußten, was ihnen drohte und in welch furchtbarer Gefahr sie schwebten. Leben und Eigentum der besser situierten Bürger waren sehr bedroht, die Stadt selbst wahrscheinlich dem Untergange geweiht. Sofort nach der Schlacht bei Großgörschen hatte Napoleon eine Heeresabteilung unter Marschall Oudinot gegen Berlin entsendet, und nur der Sieg Bülows' bei Luckau, am 4. Juni, rettete damals Berlin vor den Franzosen. An demselben Tage wurde 523 der Waffenstillstand mit Napoleon abgeschlossen, nnd man verwandte die Zeit, nm Berlin durch Verschanzungen zu decken, die im Süden der Stadt angelegt wurden, außerdem beeiferte man sich, die Berliner Landwehr möglichst schlagfertig zu machen. Berlin wurde in verschiedene Verteidigungsabschnitte eingeteilt, und nur nach äußerstem Widerstande sollte die Stadt, die dabei in Trümmer gegangen wäre, geräumt werden. Mm 13. August waren die Friedensverhandlungen mit Napoleon als refultatlos abgebrochen worden, am 17. August lief der Waffenstillstand ab. Marschall Oudinot hatte 70 000 Mann, meist Deutsche, Rheinbundtruppen, mit denen er Berlin einnehmcn sollte, und Napoleon schrieb ihm: „Sollte Berlin Widerstand leisten, so können Ihre Zwölfpfünder Bresche schießen und 50 Haubitzen die Stadt in Brand stecken. Auf diese Weise haben wir Wien, Madrid und andere Hauptstädte zur Uebergabe gezwungen." Der Schutz Berlins war der Nordarmee unter dem schwedischen Kronprinzen Bernadotte anvertraut. Die Armee bestand aus Preußen Unter Bülow (darunter viel Landwehr, die noch nie int Feuer gewesen war), aus dem preußischen Korps unter Tanenzien, den Schweden und Russen unter Äinzingerode. Die Armee hatte außerordentlich viel Abkommandierungen und Detachierungen, so daß kaum 70 000 Mann vorhanden blieben, die aber auf eine sehr ausgedehnte Stellung verteilt waren. Die Schweden standen bei Charlottenburg, die Russen bei Spandau, Bülow stand im Süden Berlins und hatte seine Abteilungen gegen Potsdam, Trebbin, Mittenwalde und Wusterhausen vorgeschoben, Tauenzien deckte mit zerstreuten Abteilungen die Gegend zwischen Spree und Oder. Sofort nach Mans des Waffenstillstandes stieß Oudinot gegen Berlin vor. Er hatte die Generäle Bertrand und Rehnier bei sich, und das Korps des letzteren befand sich an der Spitze. Am 22. August nahmen die Franzosen Trebbin, erzwangen den Ucber- gang über die Nuthe und standen am Abend auf der Linie Thyrow, Wittstock, Jühnsdorf, noch fünf Marschstunden von Berlin entfernt. Irgendwelche schwierigen Terraiuverhältnisse hatten sie nicht mehr zu überwinden. Am Nachmittag des ,22. August fand im Hauptquartier des Kronprinzen Bernadotte in Philippsthal bet Saarmund ein Kriegsrat der Führer der Nordarmee statt. Bernadotte spielte falsches Spiel gegen die Verbündeten. Sein Ehrgeiz war es, Nachfolger Napoleons als Kaiser der Franzosen zu werden, und deshalb wollte er die Franzosen nach Möglichkeit schonen. Im Kriegsrate kam er mit der überraschenden Mitteilung heraus, daß er Berlin nicht verteidigen, sondern sich nach Norden zurückziehen wolle. Die preußischen Truppen beständen zum Teil aus Landtvehr, von deren Kriegstüchtigkert man gar nichts wüßte, die pommersche Landwehr, die man her- angezogen, sei durch schwere, in furchtbarem Regen zurückgelegte Märsche erschöpft und nicht kampfunfähig, und vielleicht komme Napoleon mit seiner ganzen Armee hinter Oudinot anmarschiert, und solcher Uebermacht müsse man ausweichen. Vergebens protestierte General Bülow dagegen, daß Berlin ohne Schwertstreich den Franzosen überlassen werde. Auch die russischen Generals meinten, Preußen müsse eben Opfer bringen und selbst die Hauptstadt preisgeben. Sie hätten auch ihre Hauptstadt Moskau tm Vorjahre preisgegeben und selbst angesteckt, die Preußen könnten auch ein gleiches Opfer bringen. In der Tat schien Berlin von deut Schicksale Moskaus bedroht, denn Bernadotte hatte geplant, beim Herannahen der Franzosen die großen Holzvorrate der Königlichen Porzellanmanufaktur, die in der Leipziger Straße lag, in Brand stecken zu lassen. Es wäre dann ein, ungeheures Feuer entstanden, das verhängnisvoll für bte preußische Hauptstadt hätte werden müssen, wenn gleichzeitig der Femd emdrang. Bernadotte sprach es auch im Kriegsrate aus, daß Berlin eme Stadt wie jede andere sei, die man eventuell dem Femde überlassen könne. Dem Drängen der preußischen Heerführer folgend, erklärte Bernadotte schließlich, wenn Napoleons Heer noch nickst im Anmarsche sei und nur Oudinot allein käme, könnte man vielleicht den Kampf mit ihm wagen; für alle Fälle sei aber für den Rückzug nach Norden eine Brücke über die Spree Bet Moabit geschlagen worden. Die preußischen Generäle wußten es ganz genau, daß, Bernadotte sein Wort nicht halten würde und Berlin ohne Kampf aufgeben wollte, und General Bülow sagte beim Fortreiten vom Kriegsrat, seinen Offizieren: „Mich bekommt er nicht über seine Brücke bei Moabit. Unsere Knochen sollen vor Berlin bleichen und nicht jenseits der Spree." Am Morgen des 23. August rückten die Franzosen weiter vor. Sie nahtnen das Dorf Großbeeren und stecktett es in Brand. Ms Bülow die Meldung darüber an Bernadotte schickte, erhielt er von diesem den Auftrag, sich zurückzuziehen. Tat Bülow dies, so war Berlins furchtbares Schicksal besiegelt. Der schweren Verantwortung bewußt, die in diesem Augenblicke auf ihm lastete, entschloß sich General Bülow zu einer direkten Insubordination und zum Angriff auf Großbeeren, trotz des Gegenbefehls von Bernadotte. Er rief seine Offiziere zusammen und machte ihnen klar, daß die Zeit dränge und der günstige Augenblick, den Fran- wsen eine Niederlage beizubringen, verloren sei, ivenn Oudinot eine sämtlichen Truppen vereinigt habe, während man jetzt nur ft ei) n ter mit seinem Korps zu schlagen brauche. Die Landwehr ■ ei trotz aller .Erschöpfung und trotzdem sie noch nie int Feuer gewesen war, kampsesfreudig, und die Rettung Berlins sei wohl ein Wagnis wert. Die Offiziere stimmten begeistert zu, und abends um 6 Uhr begann der Angriff auf Großbeeren. Ein furchtbares Geschützfeuer der Preußen unter Bülow leitete den Kampf ein. Dann stürmten die Landwehren mit dem Bajonett das Dorf. 'Es regnete in Strömen; die Gewehre, welche die Landwehr führte, waren sowieso nicht viel wert, bei dem Regenwetter aber waren sie zum Schießen ganz unbrauchbar. Großbeeren wurde von Sachsen verteidigt, welche mit großer Tapferkeit fochten. Mer gerade, daß sie gegen Deutsche kämpfen mußtet!, erbitterte die Preußen. Sie drehten die zum Schießen unbrauchbaren Geioehre um und hieben mit den Kolben auf die Feinde wütend los. „So flutscht et Bettet !" riefen die Pommern, und dieses geflügelte Wort hat seinen Ursprung aus jener Schlacht. Die Linientruppen unter Borstell kamen der Landwehr ztt Hilfe, und trotz verzweifelten Widerstandes wurden die Gegner aus Großbeeren herausgeworfen. Pardon wurde von den Preußen weder gegeben, noch gefordert, besonders die Gegner, die in deutscher Sprache um Gnade baten, wurden nicht geschont. ,Die Franzosen räumten Großbeeren und zogen sich in den dahinter gelegenen Wald zurück, in welchen ihnen aber die Preußen sofort folgten. Der linke Flügel der Franzosen, den Rehnier selbst kommandierte, stand aber noch ganz intakt. Auf ihn werfen sich die Preußen, unter dem tapferen Prinzen von Hessen-Homburg. Die schwedische Batterie Cardell ist auf den Kaiwnendonner hin ohne Befehl, ebenso einige russische Batterien nach dem Schlachtfelds gejagt. Sie fahren dicht vor den Franzosen auf und überschütten sie mit einem Hagel von Kartätschen. Dann setzt der preußische Sturmangriff mit solcher Energie ein, daß ihm die Franzosen nicht standhalten können. Vergebens versuchen sie, sich noch einge Male zu setzen und den Gegner abzuwehren; sie müssen zurück, und die panikartige Flucht nimmt immer mehr zu. Roch ein bewährtes Mittel napoleonischer Taktik soll die Schlacht retten. Dieses Mittel bestand darin, den angreifenbeit, ermüdeten und etwas auseinandergekommenen Feind durch große Reitergeschwader angreifen zu lassen. Schon setzt die Dämmerung ein, als die französische Kavallerie unter Arrighi die große Attacke versucht. Aber sie verreitet sich in der Dämmerung, kommt in das Flankenfeuer der Infanterie und muß zurück. Und plötzlich braust die preußische Kavallerie heran, an ihrer Spitze die schwarzen Dotenkopf-Husaren, und wirft fidj auf den linken Flügel der weichenden Franzosen. Ihr letzter Widerstand wird niedergeschmettert, und in wilder Flucht räumen die Franzosen das Schlachtfeld, die frischen, anmarschierenden, eigenen Truppen nnt- reißend. Ein glänzender Sieg ist von den Preußen erfochten, dir Landwehr hat sich gut bewährt und ihre Feuertaufe ehrenvoll bestanden. Berlin ist vorläufig wieder gerettet, denn die befind titie Rettung brachte erst bic Schlacht von Dennewitz. Groß war die Beute des Siegers: 14 Kanonen, 52 gefüllte Munitionskarren, 66 Fahrzeuge, zwei Feldschmieden, 20Ö0 Gewehre, 1500 Gefangene. Die Franzosen hatten gegen 4000 Mann verloren, die Preußen hatten nur 150 Tote und 900 Verwundete. In Berlin hatte man bange Stunden verlebt. Den ganzen Tag hörte man Kanonendonner, der sich nicht entfernte, sondern sogar näher zu kommen schien. Man sah Truppenteile, die am Nachmittag, vor dem Angriff äuf Großbeeren, bis auf das Tempelhofer Feld vor den nachdräugenden Franzosen zurückge- wichen waren. Wagen mit Verwundeten tarnen ununterbrochen tn die Stadt, und die Nachrichten, die sie brachten, waren Nicht ermutigend. Als nach 5 Uhr nachmittags der Kanonendonner immer heftiger wurde, stiegen Angst und Schrecken auf das höchste. Endlich in später Abendstunde kam die Nachricht von dem Siege, und die Freude der Berliner war unbeschreiblich. Fremde Personen umarmten sich vor Rührung auf offener Straße. Dann aber regte sich auch sofort der Wohltätigkeltssinn der Berliner. Gegen 50 Wagen wurden mit Lebensmitteln und Erfrischungen beladen und den aus dem Schlachtfelde lagernden Truppen zugeführt, Ivo die Gaben natürlich sehr willkommen waren. Man erfuhr aber da draußen auch von den schweren Verlusten, welche die im Feuer gewesene Berliner Landwehr erlitten hatte. Bülow rückte den fliehenden Franzosen am 24. August nach und besetzte Trebbin. Die anderen Truppen Oudinots zogen sich zurück, und Napoleon war so wütend über ihren Mißerfolg!/ daß er Oudinot abberief und seine „rechte Hand : den Marschall Ney, den „Tapfersten der Tapferen", mit dem werteren Vorgehen gegen Berlin betraute. Bernadotte hatte nachträglich den Angriff Bülows auf Gro^ beeren genehmigt und war lleinlich genug, den Ruhm des ^ages für sich in Anspruch zu nehmen. Er verhinderte durch bte Zensur alle Berichte in den Berliner Zeitungen, durch,welche ber wahre Sachverhalt hätte bekannt werben können; und in ber Tat hielten auch die Berliner noch lange Bernadotte für shren wirklichen Retter unb verehrten ihn als den neuen „Gustav Wolf , bis doch allmählich bis Wahrheit zutage kam. 524 Vermisstes. — B emalte Mäntel. Bem,alte Mäntel, bemalte Schirme, bemalte Gürtel! Tiefen Nentgleiten der Herbst- und Wintermode hät sich soeben eine vierte beigesellt: bemalte Mäntel. Dadurch soll die Individualität eines Kleidungsstückes besonders betont werden. Ter Stoff der Mäntel besteht aus einem feinen Gazegewebe und ist mit einem breiten, mit Elfenbein- oder mit Perlmutterplättchen besetzten Saum versehen. An diesen Saum schließen sich die Malereien, Blumenkränze, florentinische Girlanden, Tier- und Puttenornamente an. Sie werden. nur auf schwarzem vd« weißen: Untergrund ausgefiihrt. Sehr fein wirken schwarze Mäntel mit einheitlich weißem, grauem oder goldenem Ornament, und Weiße mit schwarzem, goldenem oder nachtblauem. In Paris hat sich namentlich .ßeon Bakst, der bekannte Maler, dieser Doilettenmalerei angenommen und bereits einige überraschend originelle Entwürfe, deren Zeichnung allerdings stark ins Gebiet des Phantastischen streift, entworfen. Jedenfalls geht diese Neuerung in der kommenden Wintermode einer großen Entwicklung entgegen. * Ein Denkmal für einen Affen. Einen neuen Rekord auf bem Gebiete der Denkmalsmanie hat Amerika zu verzeichnen: in der Nähe von New Bork Hat nun ein Affe, ein Schimpanse, ein großes ehernes Denkmal «halten. Der Affe, dessen Andenken der Nachwelt gerettet werden soll, hieß James und 'War der Lieblingsschimpänse der Mrs. Packy aus Brooklyn. Als die mit vielen Millionen gesegnete Dame vor einiger Zeit ihren Gatten verlor, erkor sie den Affen James zu ihrem besten Freunde und zum Gegenstand ihrer mütterlichen Sorge. Aber James wär ein Affe wie andere auch, stellte viel Unheil an, machte sich die Dienerschaft der Frau Packy zu Feinden, und schließlich Wuchs ihm ein Streich gespielt, der mit dem Ableben des Lieblingsafsen der Frau Packy endete. Es gab natürlich ein imposantes Begräbnis. Aber nicht genug damit, die trauernde Hinterbliebene beauftragte den bekannten Nein Dorker Bildhauer mit der Herstellung eines großen Bronzestandbildes des dahingegangenen Vierfiißlers, unzählige Photographien wurden den: Künstler Mr Verfügung gestellt, die Arbeit gedieh, und nun ist, nach einem Berichte des Ganlois, mit großer Feierlichkeit das Affendenkmal enthüllt worden. erhebt sich inmitten des großen parkartigen Gartens der Fran Packy, viele Gäste waren zur Einweihung geladen, ein Musikkorps blies Fanfaren, es gab Reden Und ein Ehrenbankett, und beim Dessert verlas der Notar der Fran Packy eine Klausel aus dein Testamente der Denkmalsstifterin, in d« sie ihren Erben die Pflicht auferlegt, dereinst nach ihrem Tode das Denkmal „ihres besten Freundes in Ehren zu halten". bk. Die Polar katze als Haustier. In Pittsburg ist soeben ein neues Haustier entdeckt morden. Diese Stadt enthält eine große Anzahl mächtiger Eiskeller, in denen Fleisch, Geflügel und Fische für den Export konserviert werden. Trotz der großen Kälte, die darin herrscht, haben sich Natten in Unmenge dort eingefunden und haben sich so stark vermehrt, daß man ihrer nicht mehr Herr werden konnte. Die gewöhnlichen Hauskatzen ivaren im Kampf gegen die Ratten nicht zu gebrauchen, da sie in der Kälte nach kurzer Zeit umkamen; Fallen leisteten nur geringe Dienste und so kamen denn einige findige Kopie nui ven Gedanken, eilte neue Katzen art, die vor kurzem in der Polarzone endeckt worden ist, einzusühren und zu züchten. Tie Polarkatze ist etwas größer wie die gewöhnliche Hauskatze; sie hat ein dichtes, schneeweißes Eisbärenfell und verfügt über eine beträchtliche Kraft. Ein stattlicher Schnurrbart verleiht ihr ein rauhes, beinahe bösartiges Aussehen. Die Versuche mit diesen Tieren sind so zufriedenstellend ausgefallen, daß wie der „Gaulois" berichtet, die Polarkatze bereits an vielen Orten Amerikas zum Haustier erhobeu worden ist. — Die Flaschenpost als Heiratsvermittler. „Die Heirat ist ein Glücksspiel" —, so dachte Fräulein Harriet King, eine reiche, etwas romantische junge Amerikanerin, und fo wollte sie das Schicksal selbst veranlassen, ihr einen Gatten zu- züfnhren: bei einer Angelfahrt schrieb sie ihren Namm, ihre Heiratswünsche, Adresse und was sonst nötig ist, auf ein Blatt Papier, verschloß L*feg' in eine Flasche und überließ die Flasche dann dem Spiel der Wellen, wobei sie zu ihren Gefährtinnen sagte, fie sei sicher, auf diese Weise den richtigen Mann zu bekommen. Wie erging es ihr nun? Tatsächlich wurde die Flasche von einem Manne aufgefischt, der glückliche Finder las den Zettel'und setzte sich, ganz wie es Fräulein King gewünscht hatte, mit der Absenderin in Verbindung. Es handelt sich, wie die amerikanischen Blätter Mitteilen, um einen siebzigjährigen Neger, der nicht nur verheiratet, sondern Vater von zehn Töchtern ist, und, wie er Anzufügte, einstweilen noch nicht genug Geld hätte, um Fräulein King selbst aufzusuchen. So beschränkte er sich darauf, der heiratslustigen Amerikanerin einstweilen sein Porträt zu senden. Ob sie ihm Wohl das Reisegeld geschickt hat, damit er zu ihr kommen könne? * V j m luftigen J o h n B u l l. S i ch e r st e r B e w e i s. Der Ehemann: „Du mußt noch etwas vergessen haben, meine Teure." Sie: „Ja, ich glaube wirklich, über sag' mal, woher Weißt du denn das'?" Er: „Ach, ich habe noch einen Schilling iü der Tasche." — Keine Gefahr. Er: „Würdest du schreien. Mary, wenn ich Dich jetzt küßte?" Sie: „Aber natürlich würde ich!" Pause. Sie: „George!" Er: „Jia, was gibk's?" Sie (zögernd): „Bat« ist taub." — Verfehlte Wirkung. Ein reich« Gutsbesitzer, dessen höchster Stolz d« japanische Garten ist, Den « sich hat änlegen lässen, lädt dm japanischen Gesandte» zu Besuch, und nachdem er ihm alle Schönheiten seines Besitzes vorgestihrt, zeigt er ihm als letzte Ueberraschnng die englfschct Nachahmung der heimischen Gartenkunst. Entzückt steht d« Sohu Nippons und seinem Munde entringen sich ;nur die Worte; „O, das ist wundervoll'! Wir haben in Japan nichts Aehn- liches." — Die Taxe. Mr. Tightsist: „Also Sie sind her wackre Bursche, der meine Frau mit eigen« Lebensgefahr vom Tode errettet hat? Nehmen Sie diesen Schilling, edler Mann> als Zeichen meines nie erlöschenden Dankes." Mr. Rags: „Schon gut, Sie müssen ja hm besten wissen, was Ihre Frau wert ift/< ---- . i Sprachecke der Allgemeinen Deutschen Sprachvereins. * Schabernack. Schabernack — ein seltsames Wort, das noch nicht genügend erklärt ist. Und doch wie hat es den Schelm im Nacken! Ja, ähnlich deuten es manche: im Mittelhochdeutschen hatte das Wort meist die Bedeutung „rauhhaarige, etwa den Nacken schabende, reibende Mütze, Pelzmütze"; daneben bezeichnete es allerdings auch einen starken Wein. Sicher ist es nicht, ob bet zweite Bestandteil des Wortes nun den Nacken meine, oder ob er etwa mit „necken" zusammenhänge. Kurz, des schelmischen Wortes Ursprung ist nicht recht ergründbär, auch darin hat es den Schelm im Nacken. vüchertisch. — Lehrer M athiessen. Roman von Hans Hy an. (Deutsches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin.) Die Geschichte eines Lehrers, der an einer Gemeindeschule in der .Kleinstadt! unterrichtet, wird hier erzählt; eines Mannes, der in seine Umgebung nicht hineinpaßt, der an ihr fast zu Grunde geht, weil er den Menschen nach seinem Ideal formen will. Dem Buche, das von der ersten bis zur letztet: Seite Spannung aufweist und in schwierige Mißstände hineinleuchtet, wird sich«lich ein großer Erfolg beschieden sein. — Nadelkunst Nr. 3. Zeitschrift für Handarbeiten älterer und neuer« Zeit. Monatlich ein Heft. Abomtementspreis pro Jahr 2 Mark. (Berlag der Nadelknnst, Berlin W. 30, Heilbronner Straße 13.) — Die vorliegende Nummer zeichnet sich durch reichen Jnhält aus. Besonders interessant ist ein Lehrgang altdeutscher und altenglischer Zierstiche, d« in diesem Heft seinen Anfang nimmt. Techniken aller Art finit in dieser Zeitschrift enthalten, deutliche Erklärungen und klare Illustrationen sorget: dafür, daß die originellen Stick-, Strick-, Häkel- und Knüpfmuster nachgcarbcit-et werdet: können. Auch an die Kinder Händchen ist gedacht, und es wird unfern Damen nicht schwer fallen, luntet der Fülle das ausznsuchet:, was ihnen gefällt. Rösselsprung. it er in nicht rett kla schau- daß und teu rett wä dro- reu tvenn Ei- je in es die dort Nacht ne bei zelt bett gäb' der die wacht Ster- sie der der ver- wenn da- ntels- bett tet: uns s« nicht mehr dem nie trau £i Ultra« Zäh- Welt an noch Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Arithmogriphs in voriger Nummer: Ofenschirm, Friesen, Emmerich, Nero, Seine, Cicero, Horn, Irene, Nose, Moor. Redaktion: I. V.: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießet».