Donnerstag, den 23. Januar [w LU®8Sl 8 IlilT iM ( • W Ml HSSSfeaw Von Frühling ;u ffrühlmg. Roman von Erich Eben st ein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Das Gut des Grafen Pientak fiel ihr ein und alles, was Montelli damals über Münsters Verkehr dort gesagt hatte. Wenn es wahr wäre! Nein, es konnte — konnte nicht sein. Aber warum schrieb er nicht wenigstens? Er hatte ihr dainals im Winter -ein paar kurze Worte des Beileids -geschrieben wie hundert andere. Seitdem keine Zeile. Sie begriff ja, daß er das Trauerjahr abwarten wollte. Über -ein warmes Wort hätte er doch schreiben können ... Hastig erhob sie sich. Es litt sie nicht mehr auf den -einsamen Klippenfelsen. Der Anblick des Meeres tvurde ihr plötzlich unerträglich. Auch ging die Sonne schon unter. Wie -eine rote Flammenkugel lag sie in goldenen Nebeln. Zhre Strahlen hatte das Meer getrunken. Meta rief Fräulein Ländeke. „Es ist Zeit, liebe Olga, daß wir heimgehen." „Schon?" „Ja, ich ... glaube... Sie wissen, wenn wir nicht zur rechten Zeit im Hotel sind, bekommen wir nichts Rechtes mehr." Meta -errötete über die Lüge. Es war ihr doch nicht um das Essen zu tun, sondern Um die Post, welche um sechs Uhr von Fasana herüber kam. Vielleicht? Jeden Tag die gleiche, törichte Hoffnung f .. -ab er sie konnte sie nicht los iverben. Rasch schritt sie durch das Zypressenwäldchen an undurchdringlicher Macchia vorüber und die Pinienallee entlang, welche zum Hotel führte. Immer eiliger wurde ihr Schritt. Fräulein Olga konnte mit dem Kinderwägelchen kaum folgen. Das Hotel lag -an der Ostküste der Insel. Bis -dicht tot den Strand heran standen die weißen Tische. Kellner deckten eben für die Abendmahlzeit, von den Gästen waren erst wenige anwesend. Meta warf von weitem schon einen spähenden Blick nach ihrenr Tisch. Richtig, da lagen, durch das Salzfaß beschwert, Briefe. Mit klopfendem Herzen nahm sie einen nach dem andern in die Hand und legte dann -alle enttäuscht wieder zurück. Aus -Galizien war keiner dabei. Die anderen konnten jetzt toarten. Run wurde erst Konradchen versorgt, dann das Abendessen bestellt. Erst als Fräulein Olga hinaufging, um das Kind zu Bett zu bringest, dachte Meta wieder an ihre Briefe und schnitt einen nach dem anderen auf. Es waren meist Briefe von Bekannten, die ihr ziemlich fern standen. Einer darunter von Herta Raff. Ihr Mann hatte wieder -eine Stelle in einem Spital. Die Kinder hatten Masern gehabt. Von Isa aus Japan kamen glück-, selige Briefe. Ellermann verdiente heidenmäßig Geld, ihre Ehe war unverändert ruhig und glücklich. Dann ein Brief von' Professor Burger. Mama Peter» mann wurde immer teilnahmloser. Ein förmlicher Men- schenhaß nahm von ihr Besitz. Sie wollte niemand sehen und verließ ihre -Billa nur, um die beiden Gräber zu besuchen. Auch das Sttiftsfräulein Ada Minori hatte geschrieben. Lauter kleine Klatschgeschichten aus der G.er Gesellschaft. Seufzend faltete Meta die Briefe zusammen. Wie fern und fremd sie das alles berührte hier auf der stillen Insel, die deut Getriebe der Welt so völlig entrückt schien. Ah, da war noch ein Brief! Von Montelli. Ja, das war doch ein treuer Freund. Niemand schrieb so oft und warm als -er. Dabei kein Wort von Gefühlen, die verletzen könnten. Immer gleich ruhig und herzlich,, Anteil nehmend an allem, was sie betraf. Sein heiterer, unbefangener Ton, das warme Interesse, das er an Konradchens Entwickelung nahm, taten ihr auch heute wohl. Später freilich, als sie wie jeden Abend einsam am Strande saß, nichts -als das dunkle Meer vor sich, in denk sich ferne die Lichter des Festlandes spiegelten, wurde sie wieder mutlos und traurig. Sollte das immer so bleiben? Tag für Tag, Abend für Abend, Jahr für Jahr? Diese grenzenlose Einsamkeit innen und außen. Diese Zwecklosigkeit in ihrem Leben? Ihr schauderw. Sie wünschte alt zu sein. Sie beneidete Niki... ' . ! I i Langsam schlichen die Monate hin. Aus dem Sommer wuchs der Herbst. Die Bora kam, das Meer wurde wild und unruhig, die Früchte des Erdbeerbaumes färbten sich- glänzend rot nnd die Wiesen nahmen einen fahlen Farbenton an. Der Winter war da. M-eta konnte sich nicht entschließen, fortzugehen. Hier oder -anderswo — das war ja gleichgültig. Das Postboot kam jetzt spät am Abend. Manchmal, wenn es draußen stürmisch war, gar nicht. Aber es lag ihr nichts mehr daran. Sie hatte das. Warten aufgegeben. So kam Weihnachten heran. Im Hotel war Meta mit Olga Ländeke und Kvnradchen der einzige Gast, Alle anderen waren längst abgereist, es. war die „tote Saison". M-eta war -es recht. Sie schloß sich an den Hotelver- Walter und dessen hübsche junge Frau, die auch ein Kindchen hatten, das in Konrads Alter stand, Würmer an. Frau Remus war musikalisch und las gern. In bett zwei bis drei stillen Wintermonaten, da Brioni -ohne Gäste war, pflegte sie diese Liebhabereien. Sie war in Wiener Leihbibliotheken abonniert und es war immer ein kleines 50 „Es ist nicht der Tender, sondern ein Torpedoboot." „Aber es hält auf den Hafen zu!" „Ja. Es wird landen und die Offiziere werden zu uns kommen, uni unsere letzten Reste zu verzehren." „Vielleicht bringt es Proviant mit?" „Nein. Das ist den Torpedos streng verboten." In den schönen Jahreszeiten kam es sehr oft vor, daß Torpedos in Brioni anlegten und die Offiziere ihr Mittagsmahl im Hotel einnahmen. Vielleicht wollten diese mm, da sie schon einmal Dienst hatten, den Weihnachtsabend lieber im Hotel verbringen als draußen auf stürmischem Meer. Der längliche schwarze Punkt, der aussah wie eine Riesenzigarre, kam rasch näher. Bald hatten ihn auch die andern bemerkt. Sämtliche Bewohner des Hotels versammelten sich an den Fenstern des Speisesaales. Dann sah man aus einem Nebengebäude den Finanz- beamten, in seinen Unisormmantel gehüllt, sich durch den Sturm gegen den Molo hinkämpfen. Ihm folgten ein paar Fischer. Auch Architekt Kleinhaus wurde sichtbar. Jetzt holte Herr Remus seinen Havelock, um hinaus zu gehen. Das Torpedoboot hatte den Molo glücklich erreicht. Meta zählte die Aussteigenden. Es waren sechs Offiziere und ein Zivilist. Sieben Personen — o weh, womit würde man die bewirten? Sie dachte noch darüber nach, als sich hinter ihr die Tür öffnete und Menschen geräuschvoll eintraten. „Ah...! O, da ist's behaglich! Famos! Brillante Idee, hier den Abend zu verbringen!" schwirrte es durchleinander. Und dann sagte plötzlich eine Stimme voll unterdrückter Leidenschast dicht neben Meta: „Fröhliche Weihnachten, gnädige Frau — und Grüße aus der Heimat!" . (Fortsetzung folgt.) Abenteuer öcs Brigadier Gerard. Von C. Doyle. Wie der Brigadier vom Teufel versucht wurde.- (Fortsetzung.) Auf der Innenseite meines Wasfenrockes befindet sich eine kleine, geheime Tasche, in welcher ich dies und das ausbewahrte, was meinem Herzen teuer ist, und hier barg ich auch meinen kostbaren Fund. Dann schwang ich mich auf Violetta und jagte eilig dahin, um nach Tremeau jit sehen, als ich in der Ferne einen Mann querfeldein reiten sah. Zu gleicher Zeit aber hörte ich vor mir das Getrappel von Pferdehnfen und erblickte den Kaiser, der aus seinem weißen Schlachtrosse, imi grauen Ueberrock und kleinen Hütchen, wie ich ihn so ost schon auf dem Schlachtfelde gesehen, auf mich Mkam. „Nun, wo sind die Papiere?" ries er in dem scharfen, kurzen Don eines Feldwebels, der ju einem Rekruten spricht. Ich sprengte vorwärts und überreichte sie ihm ohne ein Wort. Er öffnete die Rolle und unterzog den Inhalt einer flüchtigen Prüfung. Und dann geschah etwas Wunderbares: der Kaiser schlang seinen linken Arm um mich, und seine Hand ruhte auf meiner Schulter. Ja, meine Freunde, Sie sehen heute in mir nur einen einfachen Mann in bescheidenen Verhältnissen, aber doch einen Mann, welchen sein hoher Herr selbst einst umarmt hat! „Gerard," rief er aus, „Sie sind ein Teufelskerl!" Gs lag nicht in meiner Absicht, ihm darin zu widersprechen/ und es erfüllte mich mit großer Genugtuung, daß er mir nun endlich Gerechtigkeit widerfahren ließ. „Wo ist der Dieb, Gerard?" fragte er. „Tot, Sire!" „Haben Sie ihn getötet?" „Er verwundete mein Pferd, Sire, und würde entkommest sein, wenn ich ihn nicht erschossen hätte." „Haben Sie ihn erkannt?" „De Montlue, Sire, Oberst bei den Jägern." „Pah, damit ist nicht viel gewonnen; die Hand, welche die -Fäden lenkt, hat intimer noch freies Spiel." Sein Kinn war tief auf die Brust herabgesunken, und so saß er eine Weile schweigend da. „Oh, Tallehrand, Talleyrand," hörte ich ihn murmeln, „warum habe ich dich nicht wie eine Viper zertreten, als es noch in meiner Macht lag! Fünf Jahre lang hab ich dich durchschaut, und du hast Mich ungehindert stechen dürfen!" Plötzlich wendete er sich mir mit den Worten zu: „Sie sind ein wackerer Mann, Gerard; wenn der Tag der Abrechnung kommt, sollen Sie ebensowenig vergessen {ein, wie meine Feinde." Ich hatte indes Zeit gehabt, mir die ganze Geschichte auch zu überlegen und sprach nun zu dem Kaiser: Fest für sie und die paar Beamten, wenn der Marinetender, der den Verkehr mit Pola aufrecht erhielt, eine neue Notenoder Büchersendung für Fran Remus brachte. Dieses Jahr war die kleine Gemeinde noch um Meta Petermami vergrößert. Für den Heiligen Abend war das Programm bereits gemacht. Doktor Hartloich, der junge Kurarzt der noch zu Dreivierteln im Werden begriffenen Kolonie, besaß eine schöne Stimme und sollte einige neue Lieder vortragen. Frau Remus erwartete noch Klavierstücke, welche sie Sm besten geben wollte, und der junge, lustige Architekt einhaus, der den neuen Kurhausbau leitete, versprach, eigene Dichtungen vorzutragen. , Meta, Fräulein Olga, Herr Remus und em paar Be- Idmte bildeten samt dem jungen Postfräulein das Publikum, (^tne richtige deutsche Weihnachtstanne sollte der Tender noch bringen. Aber am zwanzigsten trat ein Unwetter von seltener Heftigkeit ein. Sturmgepeitsch, in hohen Wellen donnerte das Meer brandend an die Ufer. Düstere, schneeschwere Wolken jagten am Himmel, die Küste Istriens war kaum zu erkennen. , . Postboot und Tender blieben aus. Nachmittags fluchteten italienische Fischer, die am Meere von dem Sturm Überrascht worden waren, in den Hafen. Sie erzählten, daß der Tender, welcher täglich von Pola aus die Runde über alle Forts der Brionischen Inseln machte, um den Mannschaftsverkehr aufrecht zu erhalten Und Proviant zu bringen, morgens vergebens versucht hatte, sich dem Hafen zu nähern. Dann habe er sich gegen Fort Peneda an der Südspitze gewendet, habe aber auch dort nicht landen können, und fei, anscheinend havariert, nach Pola zurückgekehrt. Daß das Postboot von Fasana unter diesen Umstanden äusblieb, war selbstverständlich. Und der Sturm wuchs. Donnernd brauste er unaufhörlich über die Fusel. Die Zypressen 6egen sich tote Gerten zur Erde, die Gebäude erzitterten in ihren Grundfesten, es war unmöglich, auch nur die paar Schritte bis zum Molo zu machen, ohne zu Boden geschleudert zu werden. Auch am nächsten Tage kam kein Tender. Von den beiden Forts Peneda und Tegetthof schickte man um Lebensmittel in das .Hotel, das die ausgesandte Mannschaft nur mit Mühe erreichte. Hatte Frau Remus am ersten Tage nur über die aus- gebliebenen Noten und den Weihnachtsbaum geklagt, so ging Herr Remus am Tag vor dem Heiligen Abend mit sorgenvollem Gesicht umher. Seine durch die unerwartete Kundschaft der Festungs- manuschaft in Anspruch genommenen Vorräte schmolzen rasch zusammen. Besonders an Bier und frischem Fleisch- trat Mangel «in. Und keine Aussicht auf Besserung des Wetters! „Wenn es so weiter geht, wird es ein netter Weihnachtsabend werden morgen!" Nagte er zu Meta. „Nicht mal «tuen Festbraten kann ich garantieren." Meta lächelte. « „Haben wir nicht Milche aus den Stallungen und Wein laus den Kellereien? Man muß sich eben behelfen, so gut es geht." Ihr machte die Situation Spaß. Das war doch- einmal ein Ereignis! Und in den wild tobenden Naturgewalten, deren Großartigkeit jeder Beschreibung spottete, lag etwas Aufreizendes, Reinig-endes. Am Morgen des 24. Dezember stand sie am Fenster Md blickte hinaus auf das Meer. .Hei, wie der Sturm die Wasser aufpeitschte und- an den Klippen brüllte! Sie hätte ihm beide Arme öffnen und zurufen mögen: „Nimm mich- mit, du Gewaltiger, vor dem alles Irdische in ein Nichts zusammensch-rump ft! Trage mich fort in die Unendlichkeit, vernichte mich...!" Plötzlich machte sie eine Bewegung und kam zu sich. sFhr Auge hatte weit draußen in den kämpfenden Wogen lernen dunklen Punkt -erkannt, der gegen die Insel hielt. „Der Tender! Der Tender! Herr Remus, sehen Sie, dort arbeitet -er sich vorwärts!" Herr Remus, der int Speisesaal saß und über einem Verzeichnis seiner Vorräte brütete, stand aus und trat rasch ans Fenster. Wer sein Gesicht klärte sich nicht, wie Meta gehofft Ütttte Im Gegenteil wurde es noch sorgenvoller. 51 ' „Sire, ich Stoffe,’ Sie legen die Schuld' nicht mir und m'etncn Gefährten bei, daß Ihre Absicht mit diesen Papieren zu den Ohren Ihrer Feinde gekommen ist." „Tas läßt sich durchaus nicht annehmen," war die Antwort, „denn dieser Anschlag ist in Paris geschmiedet worden, Sie aber haben Ihre Befehle erst 'vor wenigen Stunden in Fontainebleau empfangen." „Wer wie —" „Lassen Sie das sein!" siel er ein, „darüber zu reden kommt Ihnen nicht zu." Das war so ganz des Kaisers Art. Zuweilen konnte er mit jemand wie ein Freund oder Bruder reden, und wenn man nun für einen Augenblick die Kluft vergaßt die zwischen beiden lag, so. brachte er den Unvorsichtigen mit einem Wort, einem Blick bfioder ^ur Besinnung. .Ich muß oft an den Kaiser denken, wenn ich meinen alten Hund streichele, bis er sich einige kleine Freiheiten herausnimmt, so daß ick) ihü wieder zur Räson bringen muß. Nun wendete er sein Pferd, und ich folgte ihm anfangs schweigend und schweren Herzens; aber als er jetzt wieder zu reden anfing, ließ ich schnell alle meine eigenen Kümmernisse fallen. „Konnte keinen Schlaf finden, bis ich wußte, was aus Ihnen geworden war," sprach er. „Meine Papiere sind mich teuer zu stehen bekommen — zwei alte Soldaten in einer Nacht!" Ms ich das hörte, überrieselte es mich kalt. „Oberst Despienne wurde erschossen, Sire." „Und der. Hauptmann Tremeau niedergehauen. Wäre ich nur einige Minuten früher gekommen, so hätte ich ihn retten können." Da fiel mir der Reiter ein, der querfeldein gesprengt war, ehe ich den Kaiser getroffen. Hätte ich das nur früher gewußt, und wäre Violetta unverwundet gewesen, mein alter Waffenbruder wäre sicher gerächt worden! Wie mochte das nur gekommen sein? Waren vielleicht seine steifen Glieder daran schuld 'gewesen? Der Kaiser riß mich aus meinen Gedanken. „Ja, ja, Brigadier, Sie sind nun noch der einzige, der um diese Papiere weiß!" Fast wollte es mich dünken, als ob diese Worte nicht gerade in einem Tone des Bedauerns geäußert würden. Aber das war gewiß /nur eine ganz unb egründete Einbildung von mir, worüber ich mich innerlich tüchtig zur Rede setzte, als er jetzt fortfuhr: „Ja, habe meine Papiere teuer erkauft, treue Diener, treue Diener!" Unterdessen waren wir an der Stelle angelangt, wo der Kampf stattgeftinden hatte. Despienne und der Mann, den wir erschossen hatten, lagen nebeneinander am Wege, während ihre Pferde friedlich beisammen graßen. Der Hauptmann Tremeau lag etwas abseits auf dem Rücken, und seine Hand umklammerte noch den zerbrochenen Säbel. Napoleon sprang vom Pferde und beugte sich über ihn. „Er ist seit Rivoli bei mir gewesen; der alte Brummbär hat schon den Feldzug in Aegypten mitgemacht." Ter Klang dieser Stimme rief den Mann von den Toten zurück. Ich sah, wie seine Augenlider zitterten, wie er mit dem Arme zuckte und den Griff des Säbels ein ganz klein wenig bewegte, wie um ihü znnr Salut zu erheben. Dann öffnete sich der Mund, und der Säbel siel klirrend zu Boden. „Möchte unser Ende ebenso ruhmvoll sein!" sprach der Kaiser, worauf ich „Amen" sagte. Keine hündert Schritt entfernt stand ein Bauernhäuschen am Wege. Der Bauer war durch den Hufschlag und die Schüsse aus dem Schlaf aufgeschreckt worden und stand nun stumm vor Staunen und Entsetzen da. Ihm überließen wir die Sorge für die vier Toten und vertrauten ihm auch die Pferde an. Auch Violetta blieb in seinem Schutz zurück, während ich Montlncs Schimmel bestieg; ich mußte doch ihbe Wunden bedenken, da wir immer poch einen langen Ritt vor uns hatten. Eine Zeitlang ritt der Kaiser schweigend neben mir her; walfischeinlich lastete der Verlust der wackeren Männer zu schwer auf seiner Seele. Er war ja überhaupt ein schweigsamer Mann, unser Napoleon, und jetzt, wo jede Stunde fast ihm Kunde von neuen Enttäuschungen brachte, konnte man es' ihm nicht verargen, wenn er fein fröhlicher Geselle war. Aber so ganz zufrieden war ich damals doch nicht mit ihm. War er doch nun wieder im Besitz feiner geliebten Papiere — ich bemerkte ganz deutlich, wie seine Hand immer und immer wieder liebkosend über sie hinstrich — er wußte auch recht wohl, wem er sie »zu verdanken hatte, und doch nahm er nicht die geringste Notiz von .mir. Endlich schien es ihm selbst zum' Bewußtsein zu konimen, denn als wir die Landstraße verließen und in den Wald einbogen, wendete er sich zn mir und begann nun von dem zu sprechen, was mich so lange schon beschäftigt hatte. „Wie ich Ihnen bereits gesagt, weiß niemand außer Ihnen und mir, wo diese Papiere verborgen sein werden, auch nicht mein Mameluck, der auf meinen Befehl die Spaten nadji dem Häuschen gebracht hat. Den Plan, die Papiere aus Paris zu entfernen, habe ich zwar schon seit Montag gefaßt; drei Personen waren ut das Geheimnis gezogen worden — eine Frau und zwei Männer. Für die Treue der ersteren stehe ich mit meinem eigenen Leben ein; wer von den Männern her Verräter gewesen ist, weiß ich bis jetzt nicht, ich denke aber, ich werde es ans Licht bringen können." , Ich konnte jetzt seine Züge nicht erkennen, aber ich Hörte, tote er fortwährend mit der Reitpeitsche an die Stiefelschäfte schlug und Prise um Prise nahm — ein Zeichen Sei ihm, daß er sich in großer Aufregung befand. Abermals eine Panse, dann fuhr er fort: „Es wundert Sie wohl, warum man den Wagen nicht direkt vor Paris angehalten hat, statt hier so nahe an Fontainebleau?" Um offen zu rckden, hatte ich mir nun darüber gar keine Gedanken gemacht, aber wozu ihn in seiner gstten Meinung von mir irre machen? „In der Tat, Sire, sehr befremdend!" „War ganz klug von ihm eingefädelt, ganz klug. Ter Alte 'wollte um jeden Preis alles Aussehen vermeiden, um ja ganz sicher zu gehen. Hätten ja den Wagen gänzlich auseinanderlegen müssen, um die Papiere zu finden! Ja, ja, sehr mit geplant, konnte von jeher gut planen — hatte auch seine Männer gut gewählt, aber die meinigen waren noch besser!" Es ist jetzt nicht an der Zeit, liebe Freunde, Ihnen alles zu erzählen, was der Kaiser damals zu mir sagte, als wir so langsam durch den dichten Wald und über mondbestrahlte Halden dahinritten. Wer mein Herz hat jene Worte in treuem Gedenken bewahrt, und ehe ich von hinnen scheide, möchte ich alle meine Erinnerungen auszeichnen, um sie künftigen Geschlechtern zu überliefern. Er sprach viel von vergangenen Tagen, berührte aber auch die Zukunst; gedachte des treuen Macdonald, des abtrünnigen Marmont, des kleinen Königs von 9tom> dem er mit derselben Zärtlichkeit zugetan war, wie irgend ein Vater seinem heißgeliebten, einzigen Kinde. Endlich erwähnte er auch noch seinen Schwiegervater, den Kaiser tian Oesterreich, der, wie er hoffte, zwischen ihn und seine Feinde treten würde. Ich aber ritt stumM nebenher, denn der Gedanke an jene Zurechtweisung verschloß mir den Mund; aber glaubt mir, ich konnte kaum meinen Sinnen trauen, daß mein großer Kaiser so an meiner Seite ritt und mir, einem einfachen Soldaten, all feine Hoffnungen und Wünsche, seine Sorgen und Kümmernisse anvertraute. Möglich, daß ihm eine solche offene Aussprache nach dem Zwange des Hof- und' Staatslebens das Herz erleichterte. Auf diese Weise waren wir an dem Borkenhäuschen angelangt; wir fliegen ab und traten durch die verfallene Tür. Da lehnten die drei Spaten an der Wand, und als meine Blicke darauf fielen, schossen mir die Tränen in die Augen, beim ich gedachte der Hände, für die sie bestimmt gewesen. Ter Kaiser trieb zur Eile: „Schnell, schnell, die Dämmerung naht!" ergriff eins der Werkzeuge und bedeutete mir, das gleiche zu tun. Wir gruben ein Loch, legten die Rolle, nachdem wir sie zuvor zum Schutz, gegen Feuchtigkeit in eine meiner wasserdichten Pistolenhalfter gesteckt hatten, hinein und bedeckten sie mit Erde. Alsdann brachten wir den Boden wieder sorgfältig in Ordnung und legten einen Stein auf die Stelle. Ich zweifle, ob des' Kaisers Hände so fleißig gearbeitet, seit er ein junger Kanonier in Toulon war. Wir waren mit unserer Arbeit noch lange nicht zu Ende, da trocknete er sich schon mit dem seidenen Tuche die Stirn. Als wir das Häuschen verließen, stahl sich der erste, kalte Strahl des anbrechenden Morgens durch die Bäume des Waldes'. Ich trat hurtig an des Kaisers Pferd heran, bereit, ihm auf» steigen zu helfen, als er, seine Hand auf meine Schulter legend, mit feierlicher Stimme zu mir sagte: „Gerard, wir kehren jetzt ohne diese Papiere zurück; lassen Sie jede Erinnerung daran mit ihnen begraben sein, lassen Sie sie erst dann wieder anferstehen, wenn Sie von meiner eigenen Hand den Besohl dazu erhalten. Vergessen Sie von jetzt an alles, was hier vor sich gegangen ist!" „Ich vergesse, Sire!" Bor der Stadt gebot er mir, ihn zu verlassen; ich salutierte und war eben im Begriff, davonzureifen, als er mich zurückrief. „Ich bin mir im 'Augenblick über die Himmelsgegenden nicht ganz klar; will es' Ihnen nicht Vorkommen, als hätten wir sie in der nordöstlichen Ecke vergraben?" „Was vergraben, Sire?" „Nun, die Papiere natürlich!" rief er ungeduldig. „Was für Papiere, Sire?" „Nun, zuni Kuckuck, die Papiere, welche Sie mir wiedergeschafft haben!" . , „Ich weiß beim besten Willen nicht, wovon Eure Maiestät reden." Jetzt stieg ihm die Zornesröte ins Gesicht; aber plötzlich lachte er laut auf. „Bravo, Brigadier, will mir scheinen, Sie sind als Diplomat und als Soldat gleich groß, und ein solches' Lob können Sie sich schon gefallen lassen." Das war das seltsame Abenteuer, das mich zum Freund' und Verkanten des Kaisers machte. Nach seiner Rückkehr von der Insel Elba ließ er jene Papiere ruhig in ihrem Versteck, da er seine Lage noch nicht für hinreichend sicher hielt, und auch nach seiner Verbannung nach St. Helena blieben sie in der Ecke des alten Häuschens. Während seiner letzten Lebensjahre aber hätte er sie gern im Besitz seiner treuen Anhänger gesehen und schrieb auch, wie ich später erfuhr, drei Briefe an mich, die aber 52 — erfüllen wird. (Fortsetzung folgt.) Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen, nach irgendeiner Seite hin Fußbeschwerden Haden. Täglich« Waschungen der Füße mit Wasser und Seife, öftere Fußbäder ollten auch im Winter nicht unterlassen werden. Werden die Menschen von Jugend an schon an solche Reinlichkeit gewöhnt, o haben sie einmal' den Vorteil, daß sie durch die damit verbundene Älbhärtung der Haut den schädlichen Einflüssen der Erkältung gegenüber geschützt werden, sowie weiter den, daß nicht eine Entartung der Fußhaut eintritt, die während der Soldaten- zeit bei größeren Märschen die Ursache der sogenannten Fußkrankheit wird. Daß die Füße int Winter warm gehalten werden müssen, ist selbstverständlich. Am schlechtesten hat es unsere Schuljugend, ivenn sie bei Schneewetter mehrmals am Tage einen ost nicht unbedeutenden Schulweg zurückzulegen hat. Selbstverständlich wird mait darauf achten müssen, daß das Schuhwerk nickst nur den anatomischen Beschaffenheiten der Füße entspricht,, sondern auch kräftige Sohlen und kräftiges Oberleder hat und dicht Hält, o daß teilte Stellen zum direkten Eintritt von Schneewasser und Feuchtigkeit vorhanden sind. Wollene Strümpfe sind in der kalten Jahreszeit solchen von anderem Stoss vorzuziehen. Bor allen Dingen sollten Eltern darauf achten, daß die Kinder nicht mit nassen Füßen herumlausen. Hierdurch kann der Grund zu langwierigen Erkrankungen gelegt werden. Darum sollte jede Mutter auch sorgsam darauf achten, daß ihr Kind gleichzeitig mit den Straßenschuhen auch die in diesen getragenen Strümpfe ablegt und mit trockenen vertauscht. Tie feuchten Strümpfe und Lederschuhe sollten bis zum nächsten Gebrauch stets freihängend ausbewahrt werden. * Ein schwieriger Kunde. „Sagen Sie mal, warum geht der Brown immer so schäbig angezogen? Geht's ihm so schlecht?" „Nein, er hat viel Geld. Aber er kann in der ganzen Stadt keinen Schneider finden, der ihm maßnimmt." „Aber warum denn nicht?" „Er ist zu kitzlig." sämtlich von seinen Hütern mit Beschlag belestt wurdne So «a daß bei seinem Tode, tnt Jahre 1821, tinnrer noch trat Befehl von seiner Hand an mich ergangen war. Nun wurde ich Ihnen zwar noch sehr gern erzählen, wie Gras Bertrand um> tcy fw wieder ans Tageslicht beförderten, und tn wessen Besitz sie iekt sind aber das Ende ist noch nrcht gekonunen. , Doch der Tag naht, wo Ihnen Sunbe von dreien Pieren werden wird, und dann werden Sre sehen, tote der große Mann, wenn ihn auch längst schon die Erde deckt, immer iwcf) in Bewegung versetzen kann Und wenn • JS weihen Sie auch Etienne Gerard rat freundliches Gedenken, er 3m Sie Ihren Kindern, daß sie den seltsamen Kauz gekannt haben, daß Sie von seinen eigenen Lippen gehört, welch wrchtche Rolle er bei jenen merkwürdigen Erergmisen geiprelt tote ihn der Marschall Berthier in Versuchung gAuhrt, tote er den schlimmen Räuber auf .dem Wege nach Paris verfolgt, wtc- der Kaiser ihn umarmt und nut ihm durch den Wald von Fontaine bleau geritten ist. ... , ~ Der F-rühling ist ins Land gchogen, liebe Fneunde dre Vogel singen, und die Knospen erichließen sich. Sie-haben^gewiß jetzt Besseres im Sonnenschein zu tun, als dm ^zahlungen eines alten, morschen Soldaten zu lauschen. Seren Sw vmsichert,^daß noch mancher Lenz die Erde nut ferner P^chubericktteu to rb, ehe Frankreich wieder euren Herrscher frnbet, tote ber ffllann war, dessen Diener gewesen zu sein uns ewig Mi Stolz unb Freude Vermischter. Vollmoeller als Prophet des Kino s-Sha!e- speare. Karl Vollmoeller, dessen Miracle gegenwärtig in dem MM Kinematographentheater verwandelten Covent Garden-Opera als Film vorgeführt wird, veröffentlicht in ernem- Londoner Bwtte einen Hymnus aus den Kino, von dessen Ausbreitung und <Ärt- wicklung er die Lösung großer künstlerischer und wissenschaftlicher Aufgaben erwartet. Ter Kino, so. führt -r aus wrrb dre Möglichkeit bringen, das Ylugproblem wirklich zu losen, beim die Avmtik von heute sei nur ein Gleiten und durchaus kern Flregen, -vas Problem des wirklichen Fliegens aber, das Problem des mecha- nischeit Fluges, werde nur in Btiudesgenosienschaft mit dem Kino -gelost werden, denn dieser allein ist imstande, dte unfaßbar schnellen Bewegungen der Vogel zu registrieren, festzuhalten und damit dem Studium zu erschließen, „^schon Heute ist die medlzimiche Wissenschaft bei dem Kino tief in der Schuld, denn der Film cr- moglicht Temonstrationen von dem Wachstum der Krankheit und dem Kampfe im Blute, bildhafte Vorführungen, wte sie bisher unmöglich waren." Aber am längsten verweilt Vollmoeller bei den künstlerischen ZukunstsMögllchkeiten des Fluges /Er gibt zu, gegenüber dem Theater hat das Ktno „ferne Beschrartkrlngen, aber dwse werden ausgeglichen durch so wunderbare-Möglichkeiten, wie sie heute von einem Durchschnittsmenschen nicht geahnt werden". Der Verfasser des Miracle skizziert auch diese Möglichkeiten; sie liegen nach seinen Ausführungen in dem Bereiche ber „rem phantastischen Pantomime unb der Phantasie". Hier wird der Kino nach Bollmoellers Ueberzeugung unumschränkt herrschen, hier wird das Theater nie hoffen dürfen, dem- Film nahezu- kommen. Der Dichter aber, der sich entschließt, seine Kunst rn den Dienst des Kinos zu stellen, hat größere und sretere Möglichkeiten des Schaffens, beim „er kann dte Hohen unb Tiefen des Weltalls durchforschen, die Tiefe des, Meeres unb ben fernsten Stern kann vor allem seine Inspiration befruchten , kann alles verwirklichen, „was bic Phantasie ber Menschheit ie erdacht . Er wird einen Realismus erreichen, tote er ihn mit der Hilfe des Theaters nie erhoffen könne. Gespmstm- und Geistererscheinungen, Märchen, Wunder, Unfälle unb Buhneneffekte aller Art gehören von Re^s wegen in das Bereich des Kinotheaters, -so eröffnet sich nach Bollmoellers Ansicht dem Dickster ein gewaltiges neues, fast unbegrenztes Feld für Eroberungen, „«n Feld . ungeträumter Ehrm unb des Ruhmes, wenn nur ber rechte Mann die Möglichkeiten des Films so studiert, tote bte des Theaters . Diese Möglichkeiten werden Männer erstchen lassm,die' sie nutzen. „Ja, wer weiß, ob das gegenwärtige Jahrhundert nickst das Empor- steigen eines Genius erleben wird, den künftige Generationen als den Kino-Shakespeare feiern werben, einen Mann, ber in seiner Aist so groß unb so unsterblich fein wirb, rote ber -Barbe von Stratford on Avon?" ,. .. * Fußpflege im Winter. Merktoürbigertoet;e hegen die Menschen im großen und ganzen die Ansickst, daß eine rationelle Körperpflege nur im Sommer nötig fei. Infolgedessen vernachlässigen sie eine solche im Winter. Namentlich die Füße werben vielfach stiefmütterlich behandelt. Im Sommer, ivenn man wette Fußwanderungen unternimmt, bann mahnen bie Füße von selbst ihren Besitzer, baß sie einer regelrechten Pflege bedürfen, unb daß sie ihre Pflichten regelmäßig nur dann genügend ausüben können, wenn sie nickst nur eine zweckmäßige Bekleidung erhalten, sondern auch reinlich gehalten werben. Viele Menschen wagen sich ohne Zweifel deshalb im Winter weniger ins Freie, weit sie vüchertisch. — Friedrich Nietzsches Werke, Lieferungsausgabe in "44 Lieferungen zu 1 Mark. Mit der 5. Lieferung tritt Nietzsche der Unzeitgemäße auf den Plan. Nietzsche fühlte sich mit ben meisten seiner kulturphilosophischen unb künstlerischen Anschauungen im -Gegensatz zu ben herrschenden Meinungen seiner Zeit unb beschloß, in einer Reihe von Betrachtungen all dieses Gegcn- 'sätzliche ans Licht zu kehren, und sich frei zu machen zu positivem Schassen und zugleich auf die Umwandlung ber zeitgenössischen Anschauungsweise einzuwirken. Tie erste „Unzeitgemäße Betrachtung" ist gegen bie Schrift von Davib Friebrich Strauß „Der alte und der neue Glaube" gerichtet. In der zweiten Unzeitgemäßen „Vom Nutzen und Nachteil ber Historie für das Leben" deckt Nietzsche bie Schäden der „historischen Krankheit" auf, ohne dabei ben großen Wert der Geschichtswissenschaften zu verkennen. Die dritte unb vierte Unzeitgemäße „Schopenhauer als Erzieher" unb „Richarb Wagner in Bayreuth" m-alen in «gewaltigen Dimensionen zwei Bilder hin, das des wahrhaft großen Philosophen unb das des großen Künstlers. Wenn Nietzsche hier weit über die Wirklichkeit hinaiisschießt, so macht das gerade die Schriften jetzt wertvoll: sie lassen erkennen, was erlich damals unter wirklicher philosophischer unb künstlerischer Größe vorstellte. Und mit einer Art seherischem Vorausblick hat er in diesen Bildern schließlich sich selbst in seinem späteren auS'gereifieu Typus gemalt. Die nur skizzenhaft entworfene, aber deswegen besonders intim wirkende Betrachtung „Wir Philologen", legt mit rücksichtsloser Offenheit bloß, was Nietzsche als rourmssichig, morsch, faul an der klassischen Mtertumswissenschaft und am Philologenftande erkannte. Wenn diese Entwürfe auch bereits vor fast vierzig Jahren geschrieben sind, enthalten sie doch überall Aussprüche, die wegen ihrer prägnanten Fassung noch immer als- maßgebende Diskussionsgrundlage für philologisch-pädagogische Resormbestrcbungen verwendet werden können. Sitatenrätfel. Aus jedem ber kolgeuben Zimte ist ein Wort zu nehmen, so daß sich ein neues Zitat ergibt: 1. 9)1 ein Solin, nichts in der Welt ist unbedeutend. 2. Mensch, bezahle deine Schulden! Lang ist ja die Lebensbahn .... 3. Unb immer höher schwoll die Flut. 4. Der Knabe Don Carl langt on, mir fürchterlich zu werden. 5. Wer früh erwirbt, lernt früh den hoben Wert Der holden Güter dieses Lebens schätzen. 6. Stets ist die Sprache kecker als die Tat. 7. Am Ende ist der ganze Kerl noch nicht ejnmal geboren. 8. Ein jeder gibt den Wert sich selbst. 9. Das ist des Landes nicht ber Brauch. 10. Tages Arbeit! Abends (Säfte! Saure Wochen! Frohe Fest« Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Scherie, Schürze.