Mittwoch, den 22. Oktober W TKÜ @15 W ttJE tzM MA DM-A i s MW x^WMK K!7ßM^ IMF ■ SH aii K7M: WgsMi „ Lsuernblut. Vtoman von Gerhart v. Amyntor (Dagobert v. Gerhardt). (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Peter hatte das Kassengeschäft einem jüngeren Mitgliede des Festausschusses übergeben, kam an beit Tisch seiner Pflegeeltern uitd setzte sich neben Sabine auf den Stuhl, den sich Adolf für die Pausen zwischen Gesangsvorträgen gesichert hatte. „Seid ihr noch verknurrt?" fragte er leise seine Nachbarin. Diese sah ihit erstaunt an; was wußte Peter denn voll dem Meinungsstreite, den sie seit einigen Tagen mit ihrem Bräutigam hatte? „Nanu," fuhr Peter fort, „verstelle dich nur nicht! Er hat mit’S doch erzählt, wie du ihm zugesetzt hast, und ist ganz stolz, daß er so männlich fest geblieben ist." Ein jäher Unwille trieb dein Mädchen das Blut in die Stirn. Daß ihr Bräutigam liicht einmal in solchen Dingen dem Bruder gegenüber reinen Mund halten konnte! Was brauchte denn Peter zu wissen, daß sie des Brautstandes überdrüssig war, daß sie sich nach der Hochzeit sehnte? Aber Adolf toar in Peter wohl ebeitso verliebt, >vie in sie selbst. Vielleicht hatte Adolf sein Herz ausschütten müssen, vielleicht bereute er seinen Eigensinn, vielleicht ließ ihm sein böses Gewissen keine Ruhe! Er hatte wohl alle Ursache, sich Borwürfe zu machen, daß er gegen das Drängen seiner Braut so taub und unempfindlich blieb. Was waren das doch für hinfällige Gründe seiner Weigerung? Er wollte erst abwarten, was aus den Verhandlungen mit Haßlach herauskommen würde! Was ging sie Herr Haßlach an? Wenn der einen Geschäftsteilhaber suchte, dann mochte er nehmen, wen er wollte! Deshalb brauchte ihre Hochzeit auch nicht einen einzigen Tag aufgeschoben zu werden! Alle diese Gedanken schossen ihr blitzschnell durch das hübsche Köpfchen und ärgerlich versetzte sie: „Was geht's dich an, wenn ich mit Adolf einmal verschiedener Ansicht bin?" „Es tut mir weh. Ich möchte dir gern alles, was dich verdrießt, aus dem Wege räumen." Er rückte noch näher mt sie heran, so daß sein heißer Odem ihren Nacken traf, und hauchte leidenschaftlich: „Wenn ich dein Bräutigam wäre und du bätest mich, ich solle recht bald dein Mann werden, wahrhaftig, Sabine, in diesem Augenblick stände ich auf, um dich heimzuführen! Nichts könnte ich deinen schönen.Augen abschlagen." Langsam hob sie nun ihr Antlitz und drehte es dann, halb unwillig, halb geschmeichelt, dein Nachbar zu. Nachdem sie ihn eine Sekunde lang wie sragend angeblickt hatte, ließ sie ihre Augen langsam nach der anderen Seite schweifen und musterte Adolf, der eben einen Walzer anstimmte, den die Genonen mit Brunnnstiinmen zu begleiten hatten. Nach kurzer Pause sagte sie nachdenklich: „'s ist merkwürdig! Ihr Brüder seht euch so ähnlich und seid doch so grundverschieden! Wie geht das nur zu?" „Wir sehen uns ähnlich, weil wir Zwillinge sind; Adolf aber ist ein Philister, und, Gott sei Dank, der bin ich nicht!" Die letzten Worte hatte Peter unwillkürlich lauter gesprochen, so daß sie von Herrn Lampert vernommen worden waren. „Ein Tropfen Philisterblut würde dir gar nichts schaden," bemerkte dieser trocken, „dann wärest bu nicht so durchgängerisch." „Pflegevater, Sie haben recht! Heul' aber ivollen mir einmal durchgehen!" rief Peter ausgelassen. „He, Kellner! Kellner! Zum Teufel, so hören Sie doch! Bringen Sie uns eine Flasche Rotwein — von dem gelbgesiegelten, verstanden? und hübsch angewärmt." „Aber Peter!" mahnte Frau Lampert, „was sind das für Streiche? Wozu bestellst du den teuren Wein?" „Wird eilt netter Krätzer sein", bemerkte der Goldschmied naserümpfend. „Der gelbgesiegelte ist gut," erklärte Peter, „'s ist nicht die erste Pulle, die ich davon trinke." „Das glaube ich," brummte Herr Lampert; „dich jucken wohl wieder die paar verdienten Groschen?" „Nun, es sind fünfundsiebzig Mark, die ich diese Woche zusammengeschunden habe!" protzte der Maurerparlier, „was bleibt nnsereinem denn übrig, als sein Geld verjubeln? Hätte ich ein Weibchen zu Haus — dann — zum Teufel! Dann könnte ich auch mit ihr eine Flasche Rotspon trinken; für zwei würde mein Verdienst auch noch reichen." „Warum heiratest du denn nicht?" fragte der Goldschmied Peter Dechner. „Aber Wilhelm!" fuhr Fran Lampert auf, indem sie ihr feistes Patschchen auf den Arm des Gatten legte, „rede dem Peter doch keine Dummheiten ein! Erst muß er wohlbestallter Meister sein, ehe er daran denken darf, das eigene Nest zu bauen." „Das könnte er längst sein," versetzte der Gatte, „der liebe Gott hat ihm in seiner überschwänglichen Gnade die besten Anlagen verliehen; aber er'wird niemals den Meisterbrief gewinnen." „Warum denn nicht?" fragte scharf und protzig der Getadelte. „Weil du dich dem Teufel verschrieben hast!" erwiderte sehr ruhig der Pflegevater, „weil du diesen politischen Gimpelfängern an die Leimrute geflogen bist, die dir die Federn ausrupfen." Peter zuckte geringschätzig mit den Schultern. Der Goldschmied fuhr unbeirrt fort: „Ist es zu begreifen? Neber dreihundert Mark Einnahme den Monat, wie du selber zugibst, und du gehst unter die Unzufriedenen, unter die Gesellschaftsfeinde?" „Wir Politiker kümmern uns den Henker um Geld und Gut, das überlassen wir den Kapitalisten, den Ausbeuten» 658 mtb Leuteschindern," erividerte Peter, indem er ans der inzwischen gebrachten Flasche einschenkte. „Sie trinken doch auch ein Glas, Herr Pflegevater?" fragte er zögernd, pls er drei Gläser gefüllt hatte und nun den Hals der Flasche über das leere vierte hielt. Lampert nickte: „Die nächste Flasche zahle ich — greß nur ein!" lind durch diese kurze Bemerkung durchaus nicht von dem verhandelten Thema abgelenkt, setzte er fragend hinzu: „Um was kümmert Ihr Euch denn sonst?" „Um das geistige Wohlbefinden der Menschen, nm Bildung, um Freiheit und- Glück. Wir >vollen keine bevorzugten Klassen mehr; dem verfluchten Mammonsdienste muß ein Ende gemacht werden. Wer da behauptet, der Freiheits- siuir sei eine Mageufrage, der lügt! Gebt mt§ doppelte, dreifache Tagelöhne, und wir werden bleiben, was wir sind, wenn Ihr die Schranken nicht niederbrecht, die den Gold- vrotzen und Börsenschwindler vom ehrlichen Handarbeiter trenne«!" " , ., Herr Lampert kniff die Lippen zusammen und schaute nachdenklich in das rubinrote Naß, das da im Glase vor ihm den Schein der Gasflammen widerspiegelte. „Allgemeine Bildung! Freiheit unb Gleichheit und Brüderlichkeit ! Das sind schöne Worte!" Ein tiefer Seufzer quoll ihm aus seiner nicht gerade hochgewölbten Brust. Daun fuhr er väterlich fort: „Mein lieber Junge! Gott ist mein Zeuge, wie ich aus vollstem Herzen allen meinen Menfcheubrüdern die Bildung gönne; aber Bildung mehrt nur unsere Erkenntnis, nicht unser Glück. Gleichheit ist ein Unding, ein Widerspruch gegen das Naturgesetz, dessen Wesen der Kampf zwischen dem Ungleichartigen ist. Und Freiheit? Nun ja, wir alle schwärmen für sie, und doch gewinnen wir sie nur, Weint wir uns willig dem Joche des Gesetzes beugen." Man blickte auf und erkannte Herrn Haßlach, den Inhaber einer flottgehenden Fabrik von Holz- und Älech-Blas- inftruinenten, der eigens hierher gekommen war, um mit Adolf Techner, den er schon halb und halb als Teilhaber an seinem demnächst zu vergrößernden Geschäft gewonnen glaubte, weiter zu verhandeln. Er war ein Mann in den Fünfzigern, mit klugen, freundlichen Augen; sein Gesicht war von zahllosen Pockennarben zerrissen, ohne daß dies dem sympathischen Eindrücke, den er machte, wesentlich Abbruch tat. Er trug einen vortrefflich sitzenden, hechtgrauen Frühjahrs-Paletot und einen nagelneuen, glänzeit- den Zylinder. „Ach, Haßlach", rief der Goldschmied, „das i)t nett, daß du auch da bist! Setze dich zu uns, mein Pflegesohn, wird dir einen Stuhl besorgen." Herr Haßlach zog erst vor den beiden Damen den Hut, beglückwünschte Frau Lampert zu ihrem ausgezeichneten Aussehen und sagte Sabinen eine kleine altfränkische Artigkeit. „Braver Mann!" wandte er sich dann gegen Peter, der ihm einen Stuhl herangeschafft hatte, „empfangen Sic meinen Dank!" Und er fetzte sich! behaglich zwischen das Ehepaar. „'s gern geschehen", versetzte Peter; in Gedanken fügte er hinzu: „Möchte der Kerl mit dem Stuhl zusammen- brechen!" Er konnte Herrn Haßlach, der ein etwas altertümlicher Zunftschwärmer war, nicht leiden. Schallendes Händeklatschen und laute Bravorufe erschütterten die Luft: der erste Teil des Programms war beendet, und namentlich die letzte Nummer desselben hatte allgemeinen Beifall gefunden. Hochroten Antlitzes stieg Adolf von der Tribüne hinab und eilte an den Tisch, wo seine Braut saß. Er griff nach Sabinens Glas und sagte: „Dars ich? Mir klebt die Zunge am Gaumen." Sabine nickte Erlaubnis, und er trank in einem Zuge ihr Glas aus. Jetzt erst merkte er, daß er Wein und kein Pier getrunken hatte, und verwundert fragte er: „Nanu? Wer ist denn der leichtsinnige Spender dieses Stoffes?" „Teilt reicher Bruder," versetzte spöttisch der Gold- schtnied, „die Taler sprengen ihm sonst das Taschenfutter." Adolf schüttelte den Kopf und wollte dem Bruder eine mißbilligende Bemerkung machen; da ihm Peter aber aufs neue einschenkte und munter zurief: „Prosit, Adolf, der Tenor soll leben!" unterdrückte er das Wort, das ihm schott auf der Zunge lag; er ergriff vielmehr das frisch gefüllte Glas und stieß mit dem Bruder freundlich an. „Wer kann ihm widerstehen?" fragte Adolf strahlend, eine Braut, „wo er nur hinkommt, bringt er Leben in die Bude; er ist wie die Maisonne." Frau Lampert tätschelte gerührt die Schulter des Lob> reduers, er war doch eilt zu guter Bruder, und daß er so liebevoll und selbstlos sich entwickelt hatte, daran schrieb sie sich und ihren Erziehungsgrundsätzen nicht gerade den kleinsten Anteil zu. . Herr Haßlach winkte Adolf zu sich 'heran und zog ihn tit ein leise geführtes, geschäftliches Zwiegespräch. Peter schlug Sabinen vor, mit ihm einen Ruudgaug durch den Garten zu machen; man säße sich sonst ja die Beine steif, und auf ihren Bräutigam sollte sie nur heute nicht rechnen, den hielte Herr Haßlach fest und würde ihn sobald nicht wieder loslassen. . t ,, , , Sabine sah Frau Lampert au, tote um deren Erlaub- nis zu erbitten. Die gute Frau hatte nichts einzuwenden. „Geht nur in Gottes Namen, aber nicht zu lange, Kinder. Peter, du bringst sie bald wieder her, verstanden? Die Pause dauert nur zehn Minuten.": Peter bot der Schwägerin de« Arm und führte fie zivi- scheu bett Tischen hindurch, damit sie die Versammelten; mustent und hier und: da einer Bekannten einen Gruß zu,-» nicken konnte. Endlich sagte er: „Nun ivollen wir aber einen Gang durch den eigentlichen Garten machen; hier vorn wird mau durch das Plappjern der Menschen ordentlich betäubt." Ohne Widerstreben gab sie nach. Beide schritten bei der Tribüne vorbei und drangen! tiefer in die schattendunklen Wege ein. Hin und wieder begegneten sie einem ebensalls' lnstwaudelnden Pärchen, aber bald wurde der Garten einfacher und stiller; sie waren allein. Er blieb mit ihr stehen und deutete auf eine Gruppe Karaganen, deren gelbe Blüteit int Schimmer des Mond- lichtes fast weiß erschienen. „Ist es nicht ein himmlischer Lenz ab end, Sabine? Sieh nur die Erbsensträucher, toic sie sich baden im Mondschein! Und dort die Eberesche — ihre Blüten sind weiß; wenn sic aber von der Sommersonne! geküßt sein werden, dann werden sic sich in blutrote Früchte: wandeln — gerade wie die jungen Mädchen! Ha, ha, ha!" „Wie meinst du das, Peter?" „Nun, müßt ihr nicht auch erst vom Kusse der Liebe' getroffen werden, ehe euch die richtigen Rosen auf den Wangen aufblühen?" Er hatte seinen Arm um ihren Wuchs gelegt, zog sie sanft au sich ustd blickte ihr tief in die femW glänzenden Augen. Daun, ehe sie noch begriff, preßte er ihr einen Flammenkuß auf die schwellenden Lippen. Einen Moment lag Sabine still und ruhte widerstandslos au Peters Brust, ja, es wär ihm, als wenn sie seinen Kuß sanft erwidert hätte: doch schon stieß sie ihn von sich und sagte vorwurfsvoll: „Was tust du, Peter?" Und streng erklärte sie: „Wir wollen nach vorn gehen." Er hielt sie fest mtb suchte sic zu beruhigen. „Sabine, liebes, kleines, süßes Mädchen! so warte doch nur! Erst mußt du mir sagen, daß du mir nicht böse bist. Sieh mich doch nur wieder freundlich an!" Sic kämpfte mit Tränen. „Was würde Adolf sagen, wenn er uns gesehen hätte! Psui, wie schlecht war das von uns!" „Nein, mein holdes Täubchen, es war nicht schlecht! Es war das Machtgebot der Natur, dem wir gehorcht haben,- gehorchen mußten. Sabine, ich liebe dich, mehr als dich mein Bruder liebt! Werde mein!". Sie verstand kaum, was er sagte; sie war außer sich vor Scham und Entrüstung. Wie hatte er sich nur erdreisten: dürfen, sie so zu behandeln? War das eine Folge der neulichen Verivechselung, da sie ihn für den Bräutigam gehalten und geküßt hatte? Ach, einer ähnlichen Täuschung war sie auch heute nun zum Opfer geworden! Als er sie vorhin in feinen Armen hielt und ihr sein heißes Gesicht so nahe brachte, da war er ihr wieder wie sein Bruder! erschienen, so daß sie sich nur allzu gern der Einbildung hingab, es wäre Adolf, der fie so zärtlich umfangen hielt, und nur weil sie Adolf' liebte, weil sie sich nach dessen Lieb- ko ungen sehnte, die er ihr gerade in der letzten Zeit der: Verstimmung öfters trotzig tiertoeigert hatte, nur deshalb! hatte sie sich dem Küsse des Ungestümen nicht entzogen. Aber, daß er von ihrer Schwäche einen so unredlichen Vorteil ziehen wollte, daß er nicht mit ihr die Täuschung einer flüchtigen Sekunde schmerzlich bereute, sondern sie förmlich einlud, ein so verbrecherisches Verhältnis' mit ihm fortzusetzen, das war schlecht von ihm, das war eine Demütigung 659 B-flutff€1 'bi11 n0fr"111 ici)ei 1 Stolz, eine Schwach für ihren »Werde meine Geliebte!" flehte Peter immer bring» "cher. „Ich nehme es crufl mich, meinen Bruder umzustim-, wen; er ist ein nachsichtiger, selbstloser Mensch, wenn er sieht, daß wir zueinander gehören, wird er sich nicht sperren. Mindern dich großmütig freigeben!" (Fortsetzung folgt.) hessische Truppen unter Napoleons Zahnen im Jahre WZ. ,TTT _ . Von Dr. H. Berger- Gießen. •VII. Die Hessen in Torgau. Rückkehr der Truppen. (19. Oktober bis 25. Dezember 1813.) . Während das 1. Bataillon des Füsilierregiments in Leipzig gefangen wurde, kam das 2. Bataillon des Regiments ont 19. Oktober des Abends unbehelligt in T o r g a u an. Es gehörte, wie bereits früher erwähnt, zur Ehrenwache des Kaiserlichen Schatzes irnd der Egnipagen »nd war durch eine List des Generals Tarier bei Eilenburg der Gesangcnnehmung entgangen. In Torgau trat das Füsilierbataillon Landsleute an, das 2. hessisch e M arsch- bataillon, das im Juli in Darmstadt gebildet lvnrdc. Es sollte ursprünglich zur Ergänzung der Mannschaften der übrigen Regimenter dienen, war aber sofort bei seiner Ankunst in Dresden der Besatzung der Festung Torgau zugcteilt worden. Seit 1810 Ivar diese Stadt, nachdem sie Napoleon stark befestigt hatte, von französischen Truppen besetzt. Die Besatzung bestand im Oktober •1813 noch aus 1500 Mann; über 20 000 Kranke und Ver- wundetc lagen in der Stadt. Täglich raffte der Typhus, der in gräßlich verheerender Weise in Torgau wütete, Hunderte von Menschen dahin. Im Westen der Stadt, aus dem linken User der Elbe, in einer Entfernung von einer Viertelstunde, befand sich das Fort Zinna, im Norden das kleinere Fort Mahla und die Lünette Repitz, im Süden die Lünette Coswig. Aus dem rechten Ufer der Elbe BUbeten vier Bastionen einen „starken Brückenkopf". Dem zweiten Füsikierbataillon wurde sein Posten bei einen: in der Ratsvorstadt gelegenen See zugewiefeu. Es mußte zunächst dort bis zum 31. Oktober ein Lager beziehe». Tas gleichfalls zu den kaiserlichen Equipagen gehörige französische Marinebataillon wurde in das Fort Zinna gelegt, während der Wagenpark selbst und die Gensdarmerie in die Stadt zu liegen kamen. Das hessische Marschbataillon erhielt jetzt seine Stellung an dem Brückenkopf auf dem rechten Ufer der Elbe. Tas Lager bei dem Tee war für das Füsikierbataillon bei dem kalten, regnerischen Wetter recht unbequem. Die Fuß- und Körperbckleiduug der Mannschaft tvar aufgcrissen. Die Lebensmittel waren knapp und schlecht. Die Rationen wurden verringert, und nur noch in Salpeter eingemachtes Pferdefleisch wurde ausgegeben. Unter diesen Umständen konnten Erkrankungen nicht ausbleiben. Jeder scheute sich, in die Lazarette der Stadt zu kommen, da er Bei den schauderhaften sanitären Verhältnissen und Einrichtungen in denselben befürchten mußte, nicht mehr lebendig heranszukommcu. Die Stärke des Füsilierbataillons betrug an- faugs November noch: 10 Off., 39 Untcroff., 6 Spielleute und 337 Gemeine. Kommandant der Festung' Torgau war der französische Generäl Gras v. Narbonne, ein strenger, aber gerechter Mann. Ende Oktober kam das Füsilierbataillon von seinem kalten Lager Bei dem Sec in die Scheinen der Ratsvorsladt zu liegen. Mit dem 1. November erschien vor Torgau mit 14 Batailloncu, 9 Eskadronen und 12 Geschützen der preußische General von Tauentzien, um die Stadt zu blockieren. Die preußische Vorhut besetzte die Dörfer Zinna und Wölfan. Am 2. November ging General Durier mit einem französischen und dem hessischen Füsilier-Bataillon gegen die Dörfer vor in der Absicht, die Stärke des Feindes zu erkunden. Die Preußen zogen sich hinter das Dors Zinna zurück. Als aber General Tauentzien mit Verstärkungen hcranrückte, befahl General Durier den Rückzug, der sich in geordneter Weise vollzog, wobei das hessische Bataillon wieder besondere Entschlossenheit und Ruhe zeigte. Die Verluste bei diesem Aussallstzefecht waren gering, da die feindlichen Granaten- in dem weichen Boden stecken blieben. Der Mangel an Brennholz nötigte am 5. November das hessische Kommando in den Scheunen der Vorstadt, eine Anzahl Leute iit einen der Teichmühle benachbarten Wald zu entsenden, nm Brennmaterial zu holen. Den Äolzcholern folgte ein Detachenient von 4 Unteroffizieren und 50 Mann unter dem Befehl des Leutnants Müller. Dieser Abteilung gelang es, burch geschickte Bewegungen zu vcrhiudern, daß das Unternehineu im Walde gestört wurde, so das- die Rückkehr der Holzholcr ohne Verlust erfolgen konnte. Durch das verbreitete Gerücht von den: am 2. November erfolgten Beitritt des Großhcrzvgs zu den Verbündeten nahmen die Kommandeure des 2. Marschbataillons und des 2. Bataillons der Gardefüsilierc, Major Kraft und Major v. Carsten Anlaß, bei dem 'Festungskommandanten, Graf Narbonne, sich die Erl-aubnis ill erbitten, einen Offizier nach Darmstadt zu entsenden zwecks fernerer Weisungen. Kapitän Lynker II. reist dahin ab und trifft oiii 13. November in Darmstadt ein. Am 17. erfolgte die Beisetzung des am Typhus verstorbenen Gouverneurs Graf Nar- £?.nnc/ lJ)o6ei das 2. Füsilierbataillcm die Ehrenwache stellte. ^ie Heste-r wurden unter das Kommando des Generals Brun gestellt. 'Jj.11 ?2. November wurde Torgau von den Preußen enger emgeschlossen. Durch das heftige Geschützseuer gerieten die Scheunen, M , w, Ratsvorstadt in Brand und mußten von dem hessischen Bataillon verlassen werden. Die folgende Nacht mußte das Bataillon bei kalter Witterung unter freiem Himmel zubringeu. Allgemeiner Unmut machte sich^unter der Mannschaft geltend; mau wünschte Quartiere tu der Stadt, die ihnen auch bewilligt wurden. Aber von den Quartierzettelu wurde kein Gebrauch gemacht, da viele Hauser mit Kranken belegt waren, und man sich nicht der Ansteckungsgefahr aussetzen wollte. So inußte das Bataillon wieder INI Freien nt den Anlagen biwakieren. Am 23. November traf Kapitän Lynker II. aus Darmstadt mit einem schreiben des Großherzogs in dem Hauptquartier des Generals Tauentzien ein, wo er vor der Hand bleiben mußte. Das Schreiben aus Darmstadt enthielt die Weisung an die beiden Kommandeure, Major Kraft und Major v. Carsten, keine Feind- seligkeiten mehr gegen die Verbündeten zu unternehmen und die Ausforderung, bei dem französischen Festungskommandanten durchzufetzen, daß die hesfischen Soldaten sofort entlassen wurden. Dabei sollte man keinerlei weitere. Verpflichtungen eingehcu. General Tauentzien sandte dieses Schreiben an die beiden hessischen Kom- mandeure. Auch die preußischen Vorposten hatten Kenntnis von dem Beitritt des Großherzogs zu beit Verbündeten erhalten und riesen es ihren hessischen Kameraden herüber, infolge dessen einige zu den Preußen herüberkamen, die sie in die Heimat entließen. Das 2. hessische Füsilierbataillon kam jetzt an den Brückenkopf zu dem Marschbataillon, wo das weitere abgewartet werden sollte. Die Mannschaften mußten die Gewehre zufammensetzen. In lhrer Nähe hielten bewafsnete französische Abteilungen. Die beiden hessischen Kommandeure begaben sich zwecks weiterer Unterhandlungen in das Hauptquartier des-französischen Festungskommau- dauten, bei dem auch poch mehrere andere französische Generale erschienen. Die Entlassung der hessischen Truppen wurde wohl zugestandcu, aber nur unter der Bebiugung, daß die Waffen uiedcrzulegen seien, und daß die Offiziere die Verpflichtung eingingen, innerhalb eines Jahres nicht gegen Frankreich zu kämpfen. Als die beiden hessischen Majore biefä^SBebiiigung bestimmt ab- wiesen, würben sie in Hast geitomnicir Die darauf hereingcru- feuen anderen hessischen Offiziere gaben dieselbe Erklärung wie ihre Vorgesetzten ab. Im Interesse ihrer Mannschaft, denen man nach längeren Verhandlungen die Entlassung mit den Waffen ohne jede Verpflichtung zugestand, gaben die Offiziere ihr Ehrenwort, innerhalb eines Jahres nicht die Waffen gegen Frankreich zu ergreifen. Am 25. November gegen Abend rückten die beiden hessischen Bataillone als entlassen aus der Festung Dorgaii ab und kamen zunächst ins Biwak nach Trisewitz, wo sie eine Quarantäne durchzumacheil hatten. Hier traf am 26. Kapitän Lynker aus dem preußischen Hauptquartier ein. Die beiden hessischen Kommandeure wurden erst am 28. November, nachdem sie bis zuletzt standhaft geblieben, aus ihrer Haft entlassen. Am 27. rückten die beiden Bataillone in die Heimat ab. Der Rückmarsch erfolgte über Leipzig, Weimar, Gotha, Eisenach, Fulda, Schlüchtern, Hanau, Seligenstadt, Umstadt, Darmstadt, wo sie am 25. Dezember ankamen. Die Stärke der beiden Bataillone betrug noch: 2. Bataillon Gardefüsiliere: 7 Off., 25 Urtteroff., 1 Spielmann, 69 Gemeine, 1 Arzt, 6 Trainfoldatcn = 109 Manu; 2. Marschbataillon: 4 Off., 20 Untcroff., 1 Spielmauu, 84 Gemeine, 1 Arzt, 3 Trainsoldaten — 113 Mann. Schon am 30. Oktober war Kapitän Müller mit bett währcnb der Schlacht bei Leipzig zurückgeschickten bemontierten Artillerie-Fahrzeugen in Darmstabt angekomnien. Das Detachement Müller bestanb aus: Artillerie: 2 Off., 10 Untcroff.,- 22 Gemeine, 2 Chirurgen = 36 Mann; Train: 1 Off.? 2 Untcroff., 30 Gemeine, 2 Chirurgen — 35 Mann; Pf erbe: 4 Reitpserbe, 50 Zugpferbe; Fahrzeuge: 2 Haubitzen, 4 sechs- psüubige Kanonen, 2 Munitionswagen. Am 25. Dezember kamen auch in Darmstabt die hessischen Truppen aus ber Gefangenschaft von Neu-Ruppin an. Sie waren, wie bereits erwähnt, am 22. Oktober in Begleitung eines preußischen Ossizicrs und 6 Mann in Leipzig abgegangen und kamen über Berlin, wo sic 3 Rasttage hatten, am 2. November in der 18 Stunden von Berlin entfernt liegenden kleinen Stadt Neu-Ruppin an. Sie wurden in der Stadt und in den umliegen- ben Dörfern eingnortiert und fanden bei der Bewohnerschaft gute Aufnahme und freundliche Behandlung. Am 30. November überbrachte ein Offizier aus Berlin den Befehl des Prinzen Emil, daß sofort der Rückmarsch in die Heimat anzutreten sei. Der Prinz war mit seinen Ossizieren int Eiswagen aus Berlin bereits abgereist. Der Rückmarsch der Mannschaft aus Nen- Ruppiu erfolgte über Berlin, die Saale abwärts durch Thüringen, Hersfeld nach Grünberg, wo sich die Reste des Leibregiments trennten und in ihre Garnison Gießen zurückkehrten. Der übrige Rest der hessischen Brigade kam in einer etwaigen Stärke von 660 120 Mann in Darmstadt an. DaS 1. Bataillon der Gardefüsiliere zählte nur noch 1 Offizier und 27 Gemeine. Mehrere Offiziere und Soldaten waren als Kranke in Neu-Ruppm zurück- g^So waren denn nach und nach ans dem Feldzug 1813 von der hessischen Brigade in die Heimat zurückgekehrt: am 30. O k- tober die Artillerie-Abteilung Müller mit 71 Mann, am 3. November 100 Mann von der Bagage und eine Anzahl Versprengter, die sich unmittelbar nach der Schlacht bei Leipzig am 18. Oktober der retirierenden Armee Napoleons angeschlossen hatten, ferner Reste de? Chevaulegersregiments, am 25. -.Dezember die Reste des 2. Füsilierbataillons und 2. Marfch- regmients aus Torgau, etwa 222 Mann, und 160 Mann aus der Gefangenschaft in Neu-Ruppiu. Der Gesamtverlust, den bte hessischen Truppen während des Feldzuges 1813 erlitten hatten, läßt sich nicht bestimmt feststellen, da immer noch Nachzügler, Versprengte, Rekonvaleszenten, Entlassene ans der Gefangenschaft in die Depots zurückkehrten. Doch ungefähr läßt sich em Verlust von 1500 Mann annehmen. Am schlimmsten waren die Verluste bei dem Leibregiment und Gardefüsilierregimeut. .. Während des ganzen Feldzuges 1813 haben die Heften m kritischen Augenblicken besondere Ruhe, Entschlossenheit und Tapferkeit gezeigt, was auch Freund und Feind rückhaltlos anerkannte. Nur'notgedrungen tvaren die Hessen einem fremden Eroberer gefolgt, um für ihn Heeresdienste zu leisten: aber einmal vor diese Aufgabe gestellt, erachteten sie es für ihre Pflicht, allen an sie gestellten Anforderungen zu genügen. Man hat das dem Volksstamme der Hessen beigelegte, viel geschmähte Beiwort ,,b liud dahin ausgelegt, als bezeichne cs kühnes Wagen ohne Beachtung der drohenden Gefahr. Mag die Deutung gesucht fein oder nicht: wenn aber „b l i n d" als ehrendes, schmückendes Beiwort in die,em Sinne gelten kann, dann darf es mit vollem Recht der heffffche Soldat in Anspruch nehmen. Zn Audienz bei Pius X. In italienischen Blättern erzählt ein Eingeweihter: Wenn Pius X. Audienz erteilte, so pflegte er ein fchwcres weißes Gewand zu tragen, und auf seiner Brust wurde ein kostbares Smaragdkreuz an goldener Kette sichtbar. Der Eindruck, den der ehrwürdige Greis auf seine Besucher machte, war ergreifend. Jedermann wurde durch sein schönes blaues Ange gefesselt, das tiefe EmpfWung verriet, und sein Gesichtsausdruck pflegte von Güte und Milde zu strahlen. Trotz der natürlichen Würde, mit der Pius X. seine Pflichten verrichtete, ist er immer ein durch und durch natürlicher Mensch geblieben, und ganz besonders fiel denen, die in Audienz vor ihm gestanden haben, sein herzliches Lachen auf. Ein Engländer erzählt von einer Audienz, daß es das Lachen des Papstes ihm förmlich angetan habe: er habe nie geglaubt, daß ein so alter Mann so voll und herzlich lachen könne. Der Papst liebte einen kleinen uii- schuldigen Scherz. Da kniete einmal vor ihm in einer Audienz eine Bäuerin mit ihrem Heinen Töchterchen. Als .der Papst das Jesnsbildchen berührt und betrachtet hatte, das die Bauerui trug, wandte er sich zur Kleinen und stellte ihr im Scherze di: Frage, ob dies Bildchen wohl als Geschenk für ihn bestimmt gewesen sei. „Nein, nein!" versetzte eifrig die Kleine, während ihre Mutter ganz verlegen und rot wurde. Ta brach Pius X. in sein herzliches Lachen aus, und als die Audienz beendet Ivar, da konnte man durch die noch halb offene Tür sehen, wie er, immer noch voller Heiterkeit, einem Kämmerer die lebhafte Antwort des Kindes und die Verlegenheit der Mutter schilderte. Man merkte es Pius X. nicht an, welche Zumutung diese Aildienzen eigentlich für ihn bildeten. Eine amtliche Aufstcl- lung des Staatssekretariats des Vatikans ergibt, daß Pius X. allein im Jahre 1910 nicht weniger als 49 597 Personen zu empfangen gehabt hat — und hierbei sind noch, nicht die Tausende von Pilgern gerechnet, die nach Rom wallfahren, um dem Oberhaupte der Katholischen Kirche ihre Verehrung darzubringen. Besonders im Anfänge seines Pontifikates hatte Papst Pius bei der Erledigung seiner Audienzen mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen. Denn als er zur Regierung kam, da war Italienisch die einzige Sprache, die er vollständig beherrschte, und die hieraus sich ergebende Notwendigkeit, mit den Angehörigen und Vertretern fremder Völker immer nur durch einen Dolmetscher zu verkehren, verstimmt den Papst, der gern frei von Mensch zu Mensch sprach. Dazu war die Kenntnisnahme der umständlichen und rigorosen Titulaturen, die er den einzelnen, vor ihm in Audienz erscheinenden Würdenträgern zu geben hatte, dem Papste, der im Grunde immer der schlichte Landpfarrer geblieben ist, verdrießlich. Was seine Sprachenkenntnis nngetangt, so hat er bann int weiteren Verlaufe seiner Regierung sich des Französischen besser bemächtigt. Auch mit dem Deutschen hat er einmal einen Versuch gemacht: gehörte doch sein Geburtsort Riese zur Zeit, da er das Licht der Welt erblickte, noch dein: österreichischen Staatsverbande an. So versuchte er in seiner Jugend, mit einem elsässischen Geistlichen deutschen Sprachunterricht auszutauschen. Aber, so pflegte er lachend zu erzählen, et müsse sich wohl nicht sehr geschickt angestellt haben, denn er eriitnere sich noch wohl, wie der Herr Konfrater ihn wiederholt Esel! Esel! gescholten habe. So hat es denn Pius X. über einiges Radebrechen im Deutschen nicht herausgebracht. Seine Abneigung gegen alles Zeremonienwesen hat bei seinen Audienzen zuweilen zu ergötzlichen Zwischenfällen geführt. Noch trug er die dreifache Krone nicht lange/ als auf seine Einladung eine Anzahl von Priestern bei ihm zur Audienz im Batikane erschien. Als Pius X. das Äudienz- zimmer betrat, sah er mit großem Erstaunen seine Besucher alle auf den Knien liegen. „Teure Söhne," so sagte er, „steht auf, steht gleich auf und setzt euch alle!" Der bei der Audienz anwesende Zeremoniemneister geriet durch diese freundliche Einladung des Papstes in solche Bestürzung, daß er das Gemach verließ: und nach der Audienz mußte der Papst von dem Staatssekretär hören, daß, wenn Seine Heiligkeit einen Geistlichen einlade sich zu setzen, dies die Ankündigung bedeute, daß er binnen kurzem seine Ernennung zum Kardinal zu erwarten habe. „Lieber Himmel," rief der Papst hierauf aus, „beinahe hätte ich die Kirche mit dem Gehalte von nahezu 100 neuen Kirchenfürsten belastet!" Und seitdem hat Pius X. nie wieder bet seinen Audienzen einen Geistlichen aufgefordert, Platz zu nehmen. VssZEchLss. * Französische R e k.r u tenweishei t. Der Hauptmann Charlot, der sich die Aufgabe gemacht hat, den unbefriedigenden Bildungsstand des französischen Re- krutenmaterials zu beleuchten, veröffentlicht in ber Revue Hebdomadaire eine neue Auslese von Antworten, die neu- eingestellte Rekrutett auf bestimmte Fragen zu erteilen wußten. Cs scheint, daß sich in den Köpfen vieler juugev Franzosen die Welt gar wunderlich spiegelt. Auf die Frage nach- den Taten Napoleons I. erfolgten die Antworten: „Napoleon hat den 70er Krieg erklärt", „Napoleon hat den 70er Krieg beendet." Als daraufhin die Rekruten aufgesor- dert wurden, vom 70er Krieg zit erzählen, begannen viele von der „Schlacht bei Elsaß-Lothringen" zu berichtens und als dann die jungen Leute aufgefordert wurden, die größten und wichtigsten Schlachten votr 1870 zu nennen, hatten die Antworten gar seltsame Ergebnisse. Denn es stellte sich heraus, daß nach der Ansicht der von Hauptmann Charlot geprüften Rekruten folgende Kämpfe die wichtigsten ivaren 11870/71): Tie Schlacht bei Magenta, bei Solferino, bei Austerlitz, Wagram, der llebergang über die Beresina, die Schlacht' von Waterloo und die Schlacht von Camp-Robert. Und zum Schluß zwei ganz merkwürdige und überraschende Schlachten: Die „Schlacht von Richelieu" und die „Schlacht von Bonaparte". Nicht weniger merkwürdig ivaren die Ergebnisse der geographischen Prüfung. Aus einer Reihe von Antworten ging' nacheinander hervor, daß Frankreich von den Fluten des Kaspischen Meeres, des Roten Meeres, des Schwarzen Meeres und des „Südmeeres" bespült wird. Schach-Ausgabr. Schwarz. ab,cdefgh a b c d e f g h 8 8 6 5 3 3 Weiß. Weist setzt mit dem zweiten Zuge Statt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Auf Freunde im Unglück rechne nie. Redaktion: K. Ne»ratb. - Rotationsdruck und Rsrlaa h->- Brühl'fchen Umv-Aitäts.Nuch- und Steindrucker-i, R. Lange. Gießen