M3 — Nr. 95 ThöTo^rTäuf g" Wtia11. aius'en a5£&ä»Inj mssW 5 WML Z Dk ' J. UW Dir Fiammenzrichen rauchen. Roman Es fcient Jahre 1813 Von Müx Karl Böttcher-Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Das Erbe zu wahren — ja, das tust du, Linthardt, voer hoffst wenigstens, es zu tun. — Mer erbt man bloß, Geld und Gut? — Ist Erbe nicht auch dein Name, der bisher, rein und fleckenlos, zu den besten des Landes gehörte? — Und was hast du aus diesem Namen gemacht? Fühlst du das nicht? Weißt du nicht, daß wir schon jetzt bei Freunden und Nachbarn verachtet sind — ahnst du nicht, daß . . . ." „Schweig, Schwester! Jedes Wort ist vergebens! Ich habe reiflich überlegt, was ich tat! — Wähne nicht, daß mich Feigheit zurückhält, mitzukämpfen. Glaube, auch mir zuckt die Hand, wenn ich draußen des Kampfes Toben höre, Ech ich möchte mitkämpfen und ringen und fechten, aber es ist mir eine heilige Pflicht geworden, das Unsre zu zu wahren. Und nun Schluß davon, jedes Wort ist unnütz und erzeugt nur Bitternis! — Wie ergeht es dem Pater?" „Schlecht, Linthardt, sehr schlecht. — Er erwartet täglich Nachricht von dir!" „Von mir? — Das verstehe ich nicht!" „Vater weiß! noch nicht, daß du hier im Schlosse bist Und das Vaterland . . . das Vaterland . . ." „Verrätst — willst du sagen?!" lachte er bitter auf. — „Ha, wohin führt unsinnige Begeisterung! noch die trunkene Menschheit in diesen Tagen! — Wenn Vater noch nicht weiß, daß ich sein verschleudertes Gut hier halte, nun gut, so soll er es erfahren. Ich will es ihm selbst sagen, zur Stunde noch soll er . . ." „Nein, Linthardt, die Kunde brächte ihln den Tod. Er wähnt dich beim Freikorps. Heute ist er in seligster Sieges-- stimmung, die soll ihm niemand rauben!" „Laßt euch nicht auslachen. — Ein Sieg?! — Wo kein Kampf ist, ist kein Sieg! — Und das heute war kein Kamps, war nur ein Geplänkel zwischen ein paar hundert Leuten. — Laßt den großen Cäsar erst selbst kommen, dann ist es vorbei mit euerm Siegesrausch, dann werdet ihr eine Zuchtrute fühlen, und' dann kommt zu mir, mein treu gehütetes Schloß soll dann eure Zuflucht sein!" Gisela sah den' Bruder verständnislos an und schritt dann zur Tür. — „Leb wohl, Linthardt!" Er reichte ihr die Hand: „Du bist, so groß und so schön du bist, im Herzen und Sinn doch noch ein Kind, ein kleines, dummes Kind, und kannst nicht verstehen, was ich Großes tue. — Ich zürne dir deshalb,nicht. Komm bald wieder zu mir — täglich, hörst du, täglich, bis ihr ganz wieder in das Schloß zieht!" Gisela schüttelte den Kopf und sagte: „Ich gehöre zum Vater — nicht an diesen Platz," und verließ das. Zimmer. Im Korridor mußte sie sich dicht an die Wand drücken, denn man trug eine Reihe Toter an ihr vorbei. Sie schauerte zusammen und dachte: „Dieser schreckliche Krieg!" — Sie suchte nun den Schultheiß und verließ mit ihm das Schloß und ging heim. Der alte Freiherr von Altenlohe saß heute abend in seinem Lehnstuhl. Pfarrer Tempel ging im Zimmer aus und ab und berichtete von den Ereignissen, die heute vor-» gefallen. „Ein Sieg, ein großartiger Sieg, gnädiger "Herr!" „Habt Ihr etwas von meinem Jungen gehört, Tempel? Sagt es mir ruhig!" „Nein, bei den Toten und Sterbenden war Werner bestimmt nicht. :Die Sterbenden habe ich gesehen, die Toten Etzinger. Dessen Fridolin hat eine derbe Wunde gekriegt. Das Bein muß runter, denn das Knie ist vollständig zersplittert !" ! j i „Der Arme. — Wie sein Vater!" „Ja, jetzt liegt er im Fieber und jammert Um den Kirchturm!" „Da kann einen auch der Jammer packen. Das schöntz Kirchlein! Ja, wäre ich noch Schloßherr mit meinem entert Reichtum, sollte es mir ein leichtes sein, dem Dorfe ein. neues Gotteshaus zu bauen!" „Was sollen wir um Steine jammern, gnädiger Herr. Früher oder später werden sie doch wieder aufgebaut, und unserm Herrgott droben wird ein Gottesdienst, im Freien abgehalten, aus brünstigen Herzen kommend, ebenso liest sein, wie int steinernen Bau. — Mer die Menschen! —| Zweihundert Tote reichlich müssen über Nacht beerdigt werden, und gegen dreihundert Schwerverwundete liegen im Schloß und i!m Dorfe, und von diesen wird! sich der Knochenmann auch noch ein gutes Hundert holen!" Gisela trat ein. Sie ging zttm Vater und küßte ihu.- „Du armes Mädel, schaust so blaß aus! Hast wohl grausige Bilder gesehen, was?" Gisela nickte, und etNH Träne brach ihr aus den !Augen. „Sahst du BekaUntS unter den Verwundeten?" ©ie schüttelte das Haupt. „Nein, Vater, ich war in allen Sälen, — bloß im Ahnensaal, da sah ich ivenige Kranke!" „Warum nicht alle?" „Toinette von Bourgee trat m den Saal, und da ging ich!" Der Alte sah in die Ferne und sagte matt: „Und da gingst du. Ja, ja, wir Altenlohes sind nicht mehr Herren im Schloß, — wir mußten weichen!" • „Es geschah für eine große Sache, gnädiger Herr," warf der Pfarrer ein. „Freilich, und noch nicht einen Augenblick hat es mich gereut. Nur eins macht ich wissen: wo mag jetzt mein 378 Linthardt sein, mein Erstgeborener? An lvelchem Wachtfeuer mag er sitzen? — Ich kann und darf ihm nicht zürnen, daß noch keine Nachricht von ihm da ist. In diesen harten Krieqszeiten, wer soll da für sichere Post bürgen!" Gisela trat hinter ihres Vaters Stuhl und preßte ihr Tuch vor den Mund. Sie hätte sonst aufschreien müssen vor Weh und Scham, Vor Weh um den Bruder, vor Scham, daß sie dem alten Vater so schändlich die Wahrheit vorenthalten mußte. — Tempel sah betreten zu Boden. Ta klopfte es an die Tür, und er benutzte diese Gelegenheit, sich abwenden zu können. Er ging hin und öffnete. „Herr Pfarrer, Sie sollen doch mal zu Etzinger kommen!" Ls „Skeht's so schlimm um den jungen Etzinger?" „Ich weiß es nicht," sagte der Bote, „aber vielleicht." „Laßt mich nochmals mitgehen! vielleicht kann ich der Schreinersfrau hilfreich zur Hand gehen!" „Geh, mein Kind, und schau dich nochmals um, ob du etwas von Werner erfährst!" Der Pfarrer und Gisela eilten nun nach Etziugers Haus. Da stand der alte Stelzfuß davor und sagte fast barsch zu Gisela: „Sie rief ich nicht, Baroneß^, ich muß mit dem Pfarrherrn allein sprechen!" Und er zog diesen in das Haus. „Mein Junge..." „Geht's ihm so schlimm?" „Nein, er ist ganz vergnügt. Das Fieber hat nachgelassen, aber er hat mir nun erzählt, was die Baroneß nicht hören darf!" „Um Gottes willen, — von Werner?" . ■ „Ja, er ist schwer verwundet!" „Unser Werner?" ! ,Mas ist mit Werner?" rief Gisela, die vor dem Hause den erschrockenen Ausruf des Pfarrers gehört hatte. Sie faßte den alten Etzinger hart an und bat flehend: „Ach, was ist mif Werner, sagen Sie es mir! Sic sehen zu Boden, — er ist schon tot?" „Mein, nein, — er lebt! — Nur nicht gleich so kopflos. Er ist verwundet tote hundert andre, Fridolin sah, wie ihn Träger forttrugen, wahrscheinlich in das Schloß !" „Ach, Herr Pfarrer, kommen Sie, wir wollen ihn suchen, damit wir ihn heimbringen können!" Und nun eilten sie wiederum in das Schloß. Da lag einer im heftigsten Fiber, nnb an seinem Lager kniete Toinette von Bourgee. Mit einem Schwamm kühlte sie ihin die glühenden Hände, und dann legte sie ihm kalte, feuchte Tücher auf die Stirn. Wenn der Ohnmächtige auf (Augenblicke zu sich kam, faßte er nach der Pflegerin Hände und fuhr kosend darüber hin, und ein glückliches, fast fröhliches Lächeln glitt, über sein Antlitz. Und nun fragte er mit matter Stimme: „Wer sind Sie?" „Sie müssen ganz, ganz ruhig liegen, mein Freund, und kein Wort sprechen, — sonst muß ich gehen!" Da hielt er sie mit beiden Händen fest und schloß die Augen. .! Pfarrer Tempel und Gisela traten an das Lager. Toinette wollte sich erheben, aber der Kranke hielt sie fest, und seine Lippen bewegten sich, und ein Schatten des Unmuts und der Trauer zeigte sich auf seinem bleichen Besicht. Gisela ließ sich auf die Knie nieder und beugte sich ßber das Lager, und mit tränenerstickter Stimme sagte fle: „Es ist Werner!" Sie hauchte einen Küß! auf die Stirn, u nd als sie die Bemühungen Toinettes sah, sich sanft aus den Händen des Fiebernden zu winden, sagte sie leise: „Lassen Sie, Fräulein, — vielleicht sind Sie sein letztes Glück!" „Der Kranke fuhr beim Klange dieser Stimme empor. „Gisela, meine Gisela, — endlich kommst du!" du Blutstrom aus dem Munde überschüttete Hemd und Lager. !— Toinette, die der Kranke bei diesem Anfall frei- gegeben hatte, stand auf unb holte den Arzt, mit dem sie leise sprach. — Pfarrer Tempel trat hinzu: „Können wir den Aermsten nicht überführen in das Haus, wo fein Vater wohnt?" „Wer ist das?" „Freiherr von Altenlohe, der frühere Herr dieses Schlosses!" „Ach der? — Ja, ich habe gehört von ihm. Sein Aeltester weigert sich beharrlich, zu kämpfen, nicht wahr? Ja, ja. — Aber den Junker müssen Sie lassen, wo er liegt!" Und flüsternd führ er fort: „Er stirbt unterwegs. Die geringste körperliche Erschütterung reißt seine Lungenwünde theiter!" „Wird er genesen?" Der Arzt schüttelte den Kopf. Pfarrer Tempel kämpfte seine Erschütterung nieder. — Nun trat er wieder zu Gisela, die mit sanfter Stimme dem Todwunden Trost und Mut zusprach. Werner schien dadurch ganz zur Besinnung gekonrrnen zu fein. „Wie geht es dein Vater?" Das zweite Mal, daß die Schwester an diesem Abend von einem Bruder nach des Vaters Ergehen gefragt wurde. Die Antwort mußte notgedrungen anders ausfallen, als das erste Mal. , „Gut, mein Werner, wir wollen ihn herholen oder dich zu uns tragen!" „Das geht nicht, Gisela, ich muß sterben!" „Nein, mein Werner, du mußt und wirst nicht sterben. Schau, ich pflege dich gesund!" „Du, Gisela? — Tu willst es tun, Und nicht mein Engel?" „Welcher Engel?" „Der mir vorhin so wvhlgetan, der mich gekühlt, der mir Wasser und Wein gegeben hat. Wer ist dieser holde Engel?" In Gisela kämpfte es hart. Sollte sie dem Bruder sagen: Sie gehört zu denen, die uns die Heimat nehmen! — Sie sah in Werners Augen, sie sah, toie sie in seliger Erinnerung glänzten. Nein, hier wäre Wahrheit grausam, hier war eine Unwahrheit linder Balsam und machte das Sterben fröhlich. Und sie sagte: „Dein Engel ist eine Krankenschwester, ein gutes, liebes Wesen!" „Hab sie lieb um meinetwillen!" Gisela schlug die Augen zu Boden und schwieg. „Tu willst sie nicht lieb haben, Gisela, du willst nicht?" und er erzitterte und weinte. Da hauchte sie: „Ja, ich will, — ich will sie lieb haben um Deinetwillen!" Er zog ihren Kopf nieder und küßte sie auf die Stirn und flüsterte: „Ich kenne einen, der hat dich auch (ie'b; Gisela, lieber als sein Leben. — Grüße ihn von mir/ wenn er je wiederkehrt!" „Paul Wintzer?" Er nickte und lächelte fröhlich. (Fortsetzung folgt.) ' * Der Tod. Skizze von Aw ert scheu ko. Deutsch von Stefanie G o l d e n r i n g (Berlin). Ich kann es nicht vertragen, wenn ich bei der Arbeit gestört werde. Heute würde ich telephonisch angerufen. „Hallo! Was ist los?" „Hier Beerdigungsinstitut „Schlicht Und Freudvoll"." „Was wünschen Sie?" „Wir haben soeben erfahren, daß bei Ihnen ein Unglück passiert ist." „Bon welchem Standpunkt aus?" fragte ich zartfühlend/ „von Ihrem oder von meinem?" ' - „Wie meinen Sie? Ich höre nicht." „Ich frage, wer es Ihnen gesagt hat." . ■ „Ich weiß nicht, es wurde uns soeben mitgeteilt; wahrscheinlich von Ihnen. Verlieren Sie nicht den Mut!" „Wieso Heun?" „Ich bitte Sie, ein solcher Verlust . . . Wir verstehen . . „Also was wünschen Sie?" „Dürfen wir unseren Agenten schicken?" „Bitte sehr! Natürlich, wenn er Nichts Dringenderes zu tun hat, und über ein freies Stündchen verfügt. . ." „Ich bitte Sie! Unsere Losung lautet: Alles für unsere Kunden!" „Eine schöne Losung!" „Wer einmal mit uns zü tun hatte, bleibt für immer unser Kunde." „Zweifellos," bestätigte ich. „Ich glaube, daß ich diesem! Schicksal nicht entrinne." „Was sagen Sie?" „Ich sage: Auf Wiedersehen!" % * Der Agent kam. Einen B eerdigung siü sti tu tragen tc n kann man von einem gewöhnlichen Menschen nur von hinten unterscheiden; von vorn sieht er genau so aus wie alle andern Menschen. Betrachtet man aber seine Rückseite, so findet man sofort das besondere Merkmal des Agenten: die metallene Spange der schwarzen Halsbinde sitzt mindestens fünfzehn Zentimeter höher auf dem Kragen, als es angemeffen märe. Manchmal bemerkt es die Frau des Agenten, oder sein Freund, und sie sagens „Komm' mal her, ich will dir dis Spange znrtzchtrücken . . . Sis tft herausgekrochen." Mer das ist ein fruchtloses Bemühen, eine 379 Art Sisyphusarbeit: dort rollte der Stein, den Sisyphus den Werg hinaufschleppte, wieder hinunter, während bei dem Agenten dre Spange immer wieder hinaufkriccht. Tie Natur hat jedes Geschöpf, das sie schuf, mit besonderen Merkmalen versehen, und cs ist töricht, diese zerstören zu wollen. Als der Agent in mein Zimmer trat, machte er eine tiefe Verneigung, wobei seine Metallspange aufblitzte, und er murmelte: „Verlieren Sie nicht den Mut!" „Bitte, nehmen Sie Platz," entgegnete ich. „Ich freue1 mich. Ihnen mit etwas dienen zu können." . „Eines Tages kommen wir alle dorthin," bemerkte der Agent nnt unbestimmtem Ton. „Der eine früher, der andere später," fügte ich als notwendige Ergänzung hinzu. „Ja," gab er zu. „Und man fragt sich: Wozu hat der Mensch gelebt t Ich seufzte. „Bon Staube bist du, zu Staube wirst du. . . so heißt es doch „Was hilft's. Sie dürfen den Mut nicht verlieren. . Er schivieg eine Weile und fragte vorsichtig, indem1 er einen unsichtbaren Boden betastete: „Es tont ein Mensch, der Muen nahe stand." ; . ! , „Gewiß. Boni ersten Lebenslage an." „Ah! Ein Kind." „Ein wahres Kind!" -„Ein Knabe oder Mädchen?" , . „Ntan kann wohl sagen — ein Mädchen." ' ' ' „Es wird ihr dort besser ergehen. Tas Kind hatte noch'keine Zeit zu lundigen,, und deshalb harret seiner ein Engelsdasein." „O, wenn mir das jemand garantieren könnte," sagte ich seufzend. _ „Denn ich vermute, daß sie in ihrem Leben nicht wenig geiündigt, hat." „Ach, was sagen Sie! Was für Sünden können das sein? Wenn sie sie auch mit ihrer Ausgelassenheit manchmal geärgert hat, haben Sie -es dem Kinde wirtlich verargt?" „Sie sind zu liebenswürdig, sie ein Kind zu nennen," bemerkte ich. _ „sie gab sich zwar Mühe, recht jugendlich auszusehen, aber man^ah ihr dennoch ihre 36 Jahre oft an." - „36 Jahre!" entgegnete der Agent erstaunt. „Sie sagten doch, sie wäre ein wahres Kind." wiederhole ich auch jetzt. Frauen haben sehr viel Kindisches an sich lieber Freund." „Sie dürfen den Mut nicht verlieren!" sagte der Agent. -„Ter Verlust einer geliebten Frau ist ein großes Unglück, aber man darf nicht verzweifeln. Verzweiflung ist eine große Sünde." „Ich glaube nicht, daß ich diese Sünde begehe." „Wenn Ihnen aber schwer ums Herz fein sollte, so sprechen Sie ein Gebet. Ein stilles Gebet erleichtert das Herz, und auch ihr wird die Erde leichter werden." „Ich danke Ihnen. Ihre Ratschläge sind mir ein Balsam." „ „Jeder Mensch hat seine Pflichten," sagte er bescheiden. „Auch mochte ich noch hinzufügen: Leben Sie in der Hoffnung, daß, ®Te ihr emes Tages dort begegnen. Früher oder später muß jeder Mensch sterben. Stirbt er früher, so hat er weniger ge« sündlgt, stirbt er später, so wachsen feine Sünden." „Jut Verhältnis zu den durchlebten Jahren," sagte ich seüfzend. „Ja. Haben Sie Mut! Tie ersten Augenblicke des Verlusts sind sehr schmerzlich, aber allmählich wird alles vergessen. Sie tonnen eine andere finden, sie lieb getoinnm und noch glücklich werden. _ Und ich denke, daß die treue Verstorbene Ihnen ans dem jenseits ihren Segen zu einem neuen Glück geben wird . . " . „O, ich denke, sie wird nichts dagegen tzahen. Im Gegenteil, sie wollte mich zu Lebzeiten stets verheiraten." „Nun, wissen Sie — das ist schließlich nicht so wichtig. Jetzt steht man solche Tinge anders an, als früher. Wenn Sie sie als Ihre Gattin geliebt haben, wird die Kirche es ihr verzeihen und sie in ihren Schoß- nehmen." . „Sie sind in einem- kleinen Irrtum befangen," versetzte ich mit einem traurigen Lächeln. „Ich habe sie niemals wie eine Gattin geliebt. Sie war mir eine gute Tante." ■ „Verzeihen Sie, ich Hatte Sie nicht verstanden. . . Sie haben also Ihre treue Tante verloren." „Leider." „Was ist zu tun ? Wir kommen alle dahin. Kein Mensch entgeht seinem Schicksal. Es- -ist natürlich sehr traurig, eine Tante Sh verlieren, aber viel schliminer ist, eine geliebte Gattin oder ern Kind zu verlieren." „Das stimmt," sagte ich mit einem wehmütigen Lächeln. -„Tanten gibt's viele, aber man hat nur eine Frau." „lxyft es nicht so?" fiel der Ment lebhaft ein. „Aber eine ■ ante ift nicht wie die andere. gibt Tanten, lieber Gott!" „Die wahren Hexen," bestätigte ich. „Haha! Das ist wahr! Ich will Ihnen offen sagen: so mancher Kunde ist froh, wenn eine Tante das Zeitliche gesegnet hat. „Was Sie sagen! Das ist spaßhaft!" „Und wie spaßhaft! Man kommt um den Auftrag entgegenzunehmen. sagt zu dem Kunden die üblichen Worte: Haben Sie Mut und derartiges mehr, ... da sagt er plötzlich: Haben Sie selbst Miit!" „Ha, ha, ha!" Bei Manchen Begräbnissen geht es direkt lustig ujcn ^„„,rKn hat $ante md) toar ltnb ein hübsches Stimme Sie sich, Meine verstorbene Tante gehörte zu dieser Kategorie, uh habe von ihr vierzigtausend geerbt." • r" IS stud ein Spaßvogel!" sagte der Aaent und ffnoffp iA^nrnt ich löse mich auf und tröste ihn. Nun, gratuliere ^chnen, ich gratuliere. Aber ich hoffe doch, daß bei einem solchen Vermögen alles zugeht, tote es sich gehört." „Alles, toie es sich gehört," beruhigte ich den Agenten , Sie toanbt'er5"9^“1' C C bocf) nid)t "»s, toie ein untröstlicher Ver- tlI„ he, he! Es ist ein Vergnügen, mit solchen Kunden zu rfte müssen totsten, totr haben auch ein Herz, toir |in& aud) Menschen . Wenn ein Hinterbliebener in das offene @raö mitgehen oder sich den Kopf an dem nächsten Grabstein zerschlagen will, so ist das auch für uns kein froher Anblick." c mein Haupt brauchen Sie nichts zu fürchten. Noch ist der Grabstein nicht gemeißelt, der mir gefährlich: werden könnte." - Erlauben Sie, daß ich maßnehme?" „Maßnehmen? . . . Wofür?" „Für den Sarg ..." > .. 'st nicht nötig Für Mich — hat es noch Zeit, für die Tante — ist es zu spät." 1 „Wieso denn zu spät? Die Verstorbene ist doch wahrscheinlich iM Nebenzimmer? hier ndn' tooS rcben Sie, Gott behüte . . . Sie ist nicht „Wartet die Verblichene in, einer anderen Wohnung?" befindet" S‘aube sich in einem ErtoartungszustänÜ n- dlgent erhob sich beunruhigt, sah mich an und fragte: „Erlauben Sie, Ihre Tante ist doch wirklich gestorben?" „O, dafür bürge ich Ihnen." „Sie muß also eine Beerdigung und einen Sarg haben?" „Wie soll ich ^hnen sagen... An einer Beerdigung wird Ihr wohl kaum etwas liegen, aber einen ©arg, einen schönen, neuen Sarg könnte sie wohl gebrauchen. Ich weiß übrigens- nichts wie das bei- Ihnen Sitte ist. ." „Erlauben Sie, bei uns sind alle Särge neu . . ." . . i I hne n . Ja, das glaube ich. Aber dort bei ihnen wohl nicht, denke, sie wäre ganz froh, ihren mörschen, alten Bretterkasten gegen einen neuen Sarg zu vertauschen" „Verzeihen Sie, verzeihen Sie," sagte der Agent zerstreut, iw, dem er Den Kopf zu verlieren begann. „Sie sagten doch, Ihre Tante sei gestorben. Wann ist sie gestorben?" „Vor drei Jahren! Haben Sie MUt!" ; : „Warum haben Sie mich denn herberufen?" „Wer hat Sie herbemfen? Ihr Institut hat bei mir awgerufen und nur vorgeschlagen, Sie herzufchicken." „Aber Sie halten mich ja von der Arbeit ab . . ." „Ihr Institut hat mich ebenfalls von der Arbeit abgehalten Uebrigeiis verstehe ich Sie nicht. Anstatt sich zu freuen, daß bei Mir alles tu bester Ordnung ist, schreien Sie mich an und scheli- ten mit mir, weil ich feinen Toten im Hause habe. Verlierest Sie nicht den MUt!" ' „Noch einmal toird's Ihnen nicht gelingen, mich herzulocken," brummte er wütend, während er feinen Hut aufsetzfe. r wünschte ich das! Sie sehen doch, daß unsere Geschäfte zu sehr ausemanöergehcu: was für uns schlecht ist, daraus ziehen Sie Ihren Vorteil." „Ein Hundeleben!" — brüllte der Agent, drehte sich utol und verriet mit seiner Metallspange noch ein übriges Mal seinen Beruf. „Em Hundeleben!" 5- enn£d’ ist «s besser als der Tod," entgegnete ich philot- sophisch, indem ich ihn zu Tür begleitete. Der Verfasser des Rinaldo Rinaldini- I (Zum 150. Geburtstag vöu CH. A. !Vnlpiu s.)- Die launische Göttin des Nachruhms, die ihre Gaben an Gerechte und Ungrechte verteilt, hat ans der Zahl der kleinen und kleinsten Literaten, die in der Glanzzeit von Weimars ßiteraturMüte neben den leuchtenden Sonnen unserer Klassiker ihr kümmerliches Lichtlein entzündet hatten, einen der unbedeutendsten zu ihrem besonderen Liebling auserkoren. Der Sekretär an Der herzoglich- toeimari-schen Bibliothek Christian August Vulpius würde in der Literaturgeschichte nur als der Schwager Goethes, höchstens noch als ein vi-elgeschäftiger Bearbeiter von Theaterstücken und Opv- rettentexten fortleben, die Kulturhistoriker svürden seinen Namen noch kennen als den des Herausgebers der auch «heute noch unentbehrlichen großen Materialsammlung „Kuriositäten der physischliterarischen, artistisch-historischen Vor- und Msttwelt", wenn der eifrige Federheld nicht bei feinen verschiedenartigsten Versuchen, durch Schriftstellerei sein kümmerliches Einkommen zu vermehren, den klastz ischen Räuberroman _ in die Welt gesetzt hätte, den „Rinaldo Rinaldini". Nur dieses Buch noch hält die Erinnerung an den Bruder von Goethes Christiane wach, dessen 150. Geburtstag auf den 22. Juni fällt. (Nach anderen Angaben ist er freilich schon 1762 geboren.) . i 380 Si Schon bevor Vulpius seinen vielbewunderten und vielbeweinten Briganten aus dunklen Waldesklüften auftauchen ließ, hatte schon der Wuber als Romanheld die Herzen des Publikums erschauern lassen, und einen besonderen Impuls hatte dieser Zwerg der Unterhaltungsliteratur durch Schillers Erstlingsdrama, durch fernen „Verbrecher aus verlorener Ehre" empfangen. Vulpius aber schuf nun einen eigenen Stil für den Mnberroman, der für eine ungeheure Flut von derartigen Büchern vorbildlich wurde und diese von dem Spieß, Cramer, Schlenkert u. a. gepflegte Untep- strömüng der Romantik erst eigentlich entfesselte. Seinen Helden hatte der Bibliothekar nicht frei erfunden, sondern Rinaldo hat wirklich existiert, freilich nicht als verführerifcher Don Inan und edler Rächer der Unschuld, sondern als ein gefährlicher Wegelagerer und Verbrecher, der seine schimpfliche Hinrichtuim gar wohl ver--, dient hatte. Die Taten dieses italienischen Briganten waren durch den Bänkelgesang auf Jahrmärkten auch in Deutschland verbreitet; ja es gab sogar löschpapierne Büchlein, die von „Rinaldo Rinaldini, dem berühmten Briganten" berichteten. Vulpius soll auf einer seiner Reisen in Regensburg solch ein Schriftchen gefunden und die Anregung für sein Buch daraus erhalten haben. Aber nicht diese dürren Tatsachen waren es, die den Zauber und den außerordentlichen Erfolg dieses Romans begründeten. Wichtiger war es, daß der Autor, durch die italienische Vorlage verführt, seine Geschichte gurrt erstenmal in das klassische Land des Brigantentums verlegte, daß er seine Hauptfigur rührender und verführerischer machte, indem er ihr etwas von dem hochherzigen Menschenbeglückertum Karl Moors und von der lockeren Sinnlichkeit des Heinseschen „Ardinghello" verlieh. Liest Man heute das einst so gierig verschlungene Machwerk, so findet man, daß die rasch ermüdender Schilderung renommistischer Heldentaten und gefährlicher Abenteuer immer wieder durch süßliche Liebesszenen mit unzähligen Schönen unterbrochen wird und kann den Fortschritt der Handlung nur an dem steten Wechsel der Namen, an den vorübergleitenden Gestalten der Aurelie, der Rosa, Olympia, Laura, Dianora, Sirene usw., seststellen. Die Mischung von Edelmut und Verbrechen, vorr Unwiderstehlichkeit unb Melancholie wird noch pikanter gemacht durch ein Element des Mystischen, das der geheimnisvolle Alte von Fronteja, der sich natürlich als sein Vater herausstellt, vertritt. Die phantastische Welt der geheimen Gesellschaften spielt hinein in die mit Zigeunerinnen, Gräfinnen und Türkinnen bevölkerte Haremsstimmung des Ränberhanpt- manns. Zn dem Bekanntwerden des Romans, der 1798 zunächst in drei Bänden erschien, trug die überall herumgeflüsterte Mär bei, Goethe habe dem Schwager bei dieser Geschichte geholfen, gerade so wie Marr später erzählte, Vulpius sei der eigentliche Verfasser der Xeniert. Natürlich ist davon kein Wort wahr, sondern Vulpius war der alleinige Vater des Ro-Mans und stolz konnte er sich auf dem Titelblatt seiner späteren Romane „Verfasser des Rinaldo Rinaldini" nennen. Die in den Text -eingestreuten Liedchen und Romanzen wurden rasch poprrlär, wie überhaupt der Bearbeiter vielgespielter Operettentexte Manch hübsches von Dittersdorf, Hummel und Hänsler komponiertes Liedchen geschrieben hat. Am bekanntesten Ivnrde die auf eine Volksmelodie gesungene Romanze „In des Waldes finsteren Gründen, Und in Höhlen tief versteckt", die selbst bis in unser Jahrhundert noch hereintönt. Sogar die Kritik nahm den Roman freundlich auf; er wird in der allgemeinen deutschere Bibliothek eine „angenehme Unterhaltung" genannt; der Verfasser verstehe die Kunst, Charaktere zu zeichnen und Begebenheiten zu ordnen, seine Sprache sei rein, edel, reich und biegsam'. Irr der elften Auflage des Buches stirbt Rinaldo den Heldentod in den Armen einer seiner vielen Geliebten. Als er nun überall so populär wurde, schien es dem praktischen Vulpius rrnklng, ihn so früh sterben zu lassen, und so ließ er ihn in der Fortsetzung „Fernando Fernandmi" wieder aufieben. Eine zweite Fortsetzung folgte dann erst zwanzig Jähre später. Unterdessen aber hatte Vulpius noch einen ähnlich klingenden Romani „Orlando Orlandiui, der wunderbare Abente»- rer" geschrieben, und seine Nachahmer konnten sich nicht genug tun in ähnlichen Titeln, wie „Coneino Coneini", „Roeeo Roeeini", „Rolando Rolandini" oder in „Seitenstücken" unb „Gegenstücken" zu'M Rinaldo. Auch bramatisiert würbe ber Stoff in ellenlangen vielaktigen Schauspielen, unb so war bnrch bieses eine Werk eine ganze Literaturmode, eine Jahrzehnte anhaltende Frenbe an Räubergeschichten hervorgernsen iöoibert. Vermischter. * Als eine ber glänzendsten Waffentaten des deutsch-französischen Krieges darf wohl der Sturm auf bas Schloß Chamborb vom 9. .Dezember 1870 gelten, bei dem 51 Mann unter Führung zweier Offiziere ohne jeden Verlust über 3000 Mann -aus dem* festen Schlosse vertrieben und außer 200 Ge- fangenen reichliche Beute machten. Sie wirb uns eben wieder lns Gedächtnis zurückgerufen durch die vorr Oberst Weimer gegebene Biographie des Hauptmanns und späteren Majors Kattrein, des Führers jener kleinen- Heldenschar, in benr vor kurzem erschienenen ersten Hefte der im.Auftrag der Historischen Kommission fiir das Großherzogtum Hessen herausgegebenen Hessischen Biographien. * Der LvLn einer guten Tat. Ein Darlehen von .7 00 Dollar, väs Dr. S- Higley aus Wellston in Ohio vor einem Biertreljahrhundert entern damüls Hart ums Leben kämpfen-i den Farmerburschen Charles Froelich gab, hat nunmehr dem Darleiher mehr als tausendfältige Frucht getragen. Mit dem; geliehenen Gelbe Verschaffte sich ber junge Froelich eine gute Ausbildung ünb ging dann als Bergwerks-Ingenieur nach Llustra- tien. Hier hatte er Glück unb konnte nach 8 Jahren seinem Wohltäter bte Schuld mit Zinsen itrtt> 'Zinseszinsen zurückzahlen. 'Froelich besuchte damäls Dr. Higley, -erzählte, daß er tn Australien Mehr etKepbe, als er in seinen kühnsten Träumen gehofft, und wär voll Dankes für feinen Men Gläubiger. Dann hörte dieser,- der unterdesserr älter tourbe Und jetzt, tob er -das 70. Jähr erreicht hat, in bescheidenen Verhältnissen lebt, lange nichts mehr v-ost Froelich, bis dieser Tage -ein Rechtsanwalt aus Melbourne in Wellston eintraf und Higley die Mitteilung Machte, daß Froelich gestorben sei und ihm sein ganzes Vermögen von etnerMilliou Dollar Hinterbassen habe. K.-K. Vom Frauenschuh. Der fast wie ein Tropengewächs aussehende Frauenschuh (Cyprip6dium calcSolus) ist viel zu farbig, zu seltsam geformt, um unbemerkt zu bleiben. Seine grellgelbe, blasig aufgetriebene Lippe, an Form einem Holzpantoffel nicht unähnlich, zeigt oben eine kleine, eirunde Oeffnung, die durch die Narbe beinahe verschlossen ist. Kommt mm ein kleines Insekt an den Rarrd dieser Kesselfalle, so gleitet es leicht an der glatten Innen- waird der Höhlung hirruirter. Selbst eine Fliege, die sich dach sonst an Glas festzuhalten versteht, rrruß diese unsreiwillige Schlitteirfahrt mitmachen. Nun ist sie aber in dem Kessel nicht ganz hil-los gefangen, fortberit an einer Stelle ist die Wand dicht mit Haaren bewachseir, an denen sie mm emporfleftern kann zur goldenen Freiheit. Zuvor aber muß sie ein kunstvolles Türchen passieren: die Antheren versperren ihr beit Weg, und wenn sie das Hindernis nun beiseite schiebt, beschmiert sie sich über und über mit dem klebrigen Blütenstaub. Besucht sie dann später einen zweiten Frauenschuh, bann kann es nicht ausbleiben, baß sie dort die der Befruchtung harrende Narbe bestreicht. So vollbringt sie ganz nebenbei, während sie uaeh süßen Blütensästen sucht, eine für den Fortbestand des Frauenschuhs außerordentlich wichtige Ausgabe. Es ist noch nicht allzu lange her, da verwendete man den Frauenschuh an Stelle der teueren, tropischen Orchideen zum Schmuck der festlichen Tafel und zum Anstecken. Das waren Zeiten, in denen der Frauenschuh noch in allen Mittelgebirgen Süddeutschlands ziemlich häufig vor- kam. Heute ist das alles vorbei. Tie Naturverwüstung hat das Ihre getan, den Frauenschuh zu dezimieren, ja ihn da unb dort auSjurotten. Heute ist er eine Seltenheit geworden, ist im Aussterben begriffen. Mit Freude ist es daher zu begrüßen, daß sieh staatliche Behörden der Sache angenommen haben. In den meiften süddeutschen Staaten sowohl wie in bet Schweiz und in Frankreich ist das Abreißen, Ausgrabeit, sowie das Feilhalten der schönen Pflanze bei Strafe verboten. Jeder, der feine Heimat liebt, sollte es als Ehrensache betrachten, dafür zu sorgen, daß diese Gebote nicht verletzt werden. Viichertisch. — Das literarische Echo. Halbmonatsheft für Site- ratnrfrennde (Begründet von Dr. Josef Ettlinger. Herausgegebeit von Dr. Ernst Heilborn. Verlag: Egon Fleische! u. Co., Berlin W. 9). Das 2. Juniheft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Martin Brusot: Einiges über Erotik. Hans Friede- berger: Ein deutsches Epos. Ernst Heilborn: Caroline. Richard Schaulal: Französische Briefe. Hermann Uhde-Bernays: Kn- rteufe -Geschichtsklitterungen. I. E. Poritzky: Humoristtka. Else Lasker-Schüler: Zwei Gedichte. Walter von Molo: Das Künstler- drama. Echo der Zeitungen und Zeitschriften. Echo des 'Auslands. Kurze Anzeigen. Notizen. Nachrichten. Michermarkt. Tauschrätsel. Magd — Esche — Sichel — Bier — Regen — Leber — Ost — Keller — Zopf. Die Anfangsbuchstaben vorstehender Wörter sind mit anderen Buchstaben derart zu vertauschen, daß man ebensoviele neue Wörter erhält, Seren Anfangsbuchstaben beit Namen eines Erfinders ergeben. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß. Schwarz. 1. Df 8 — c 5 Tdl — c 1, bl ob. al 2. T d 4 — c 4, b 4 ob. a 4 beliebig. 3. D c 5 — g 1 f tt. matt. A. 1. Tdl — d 2: 2. T d4 — d 2 : Ke 1 —f 1 3. D c 5 — g 1 f u. matt. B. 1. Kel—flob. f2 2. T d 4 — f 4 f beliebig. 3. D c 5 — g 1 s- n. matt. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen«