Donn Mag, den 20. Februar W qjMSal qZmi Khr^iÄwi* WZW^WÄH ä : Von jfrühling ;u Frühling. 8d)man von Erich Eben st ein« (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Das Kind war schweigsam und luuitfrieben, seit sie in Wien waren. Sein ewiges Fragen nach Großmama, Leim, dem Musiklehrer und dem Garten, in dem man so schön spielen konnte, schnitt Meta ins Herz. Sie sah wie der Knabe blaß wurde nnb wie er sich in Sehnsucht unbewußt verzehrte nach dem gewohnten stillen Leben in der Natur. Als sie nun mit ihm abermals den Weg in den Bolls- garten einschlug, fragte er weinerlich: „Gehen wir schon wieder in den häßlichen Garten, wo so viele Kinder schreien und man nicht einmal ans den Rasen treten darf?" „Ja, Konradchen, du mußt nur hübsch brav und geduldig sein — vielleicht kann ich dich bald anderswo hinbringen. Laß mir nur Zeit . . Das Kind schwieg. Meta aber suchte ihre Gedanken zu sammeln. Eines war ihr klar: sie mußte nun ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nach einem Erwerb umsehen. Bon dem Kinde mußte sie sicb trennen. Es war ihr freilich, als risse ihr das Herz in Stücke bei dieser Vorstellung, aber sie fand keinen anderen Ausweg. Sie hatte doch vieles gelernt, das sich sicher verwerten ließ als Erzieherin oder Gesellschafterin. Hatte sie irgend einen festen Posten, daun konnte sie für Konradchen Pension Kahlen und war unabhäuig von Montelli. Er sollte sie nie mehr auffinden, dafür wollte sie zuerst sorgen. Die Ringe, welche sie trug, und ihre Uhr würden, zu Geld gemachst wohl fürs erste genügen, bis sich etwas Passendes fand. Später, in einigen Jahren, wenn ihre Rente wieder frei wurde — denn vorerst mußte davon die Wechselschuld bezahlt werden, das stand fest, es sollte niemand um sein Geld kommen — konnte sie das Kind wieder zu sich nehmen und mit ihm irgendwo in stiller Verborgenheit leben. Wenn dieser Maier bereit war, so lauge zu warten, bis sie in der Lage war, deit Wechsel ratenweise einzulösen, dann konnte am Ende doch der öffentliche Slandal vielleicht vermieden werden. Sie sollte ihn: noch heute darüber schreiben. Während sie so in ihre Gedanken vertieft langsam mit Konradchen in einer Allee des Volksgartens auf und ab ging, sagte plötzlich eine helle freudige Stimme neben ihr: „Ja, Meta, bist dn's denn wirklich? Nein, welche Ueber- raschung! Wie ich mich freue!" Sie blickte erstaunt auf. „Berta Burkhardt! Za richtig - du lebst ja auch in Wien!" Sie reichte ihr erfreut und verlegen zugleich beide Hände. Es waren so andere Verhältnisse jetzt, unter welchen sie sich wiedersahen. „Und wie hübsch du bist! Du hast dich ja riesig herausgemaust, kleine Berta! Ich hätte dich gar nicht wieder- erkannt!" „Wirklich? Das bracht das Glück, weißt du! Du mußt nämlich wissen, ich heiße nicht mehr Burkhardt — meine beiden armen Kinder sind .gestorben und ich habe wieder geheiratet. Vor einem halben Jahre erst. Und einen wahren Schatz von Mann habe ich — aber komm, das muß ich dir alles ausführlich erzählen. Es ist zu hübsch, daß wir einander endlich wieder einmal getroffen haben!" Tie kleine Frau, der das Glück aus allen Fältchen strahlte, hing sich zärtlich an Metas Arm und zog sie nach einer Bank. „So, hier sind wir ganz isoliert und können plaudern nach Herzenslust. Um zwölf muß ich Max vom Bureau abholen - da haben wir eine ganze Stunde Zeit. Das ist ivohl dein Junge? Welch schöne blaue Augen er hat! Willst du mir nicht das Händchen geben, kleiner Mann?" Die junge Frau seufzte leicht. „Ach ja — mein Artur wäre nun gerade so groß! Aber es ist ein Glück, daß er starb — er hat so viel gelitten, der arme Kleine, und der Arzt sagte, er könne niemals gesund .werben. Auch Bertchen war immer krank. Ererbte Tuberkulose. Ach, Meta, ums habe ich dnrchgemacht in all den Jahren! Erst mit Burkhardt, dann mit den Kindern, na, du weißt's ja. lind nun ist doch alles wieder gut geworden, und ich bin so glücklich mit Max Weber! Er ist Ban« beamter und trägt mich auf Händen... sag mal, du bist ja attch zum zweiten Male verheiratet — warum hast du denn in den letzten Jahren so gar nichts von dir hören lassen?" Meta wandte das Gesicht ab unter dem forschenden. Blick der kleinen Frau. „Ach, ich wurde so schreibfaul, weißt du. Alle Korrespondenzen ließ ich einschlafen. Wir reiften viel herum und dann nahm mich das Kind sehr in Anspruch. Du weißt, es entwickelt sich abnorm langsam, aber erzähle lieber von dir." Das tat Frau Berta denn auch gerne und in ausgiebigste nt Maße. Ihr Schicksal war ganz gewöhnlich. In der Kanzlei, wo sie beschäftigt war, lernte sic Weber kennen, kurz, nachdem ihre Kinder gestorben waren. Er verliebte sich in sie und ein Jahr darauf heirateten sie. Sie war unermüdlich in Detailschilderungen ihres Glückes. Knapp ging es ihnen, natürlich, aber das schadete ja nichts, am Geld hing das Glück nicht und übrigens bekäme Max zu Neujahr eine Gehaltsaufbesserung. Meta hörte zu wie int Traume. Welch prächtiges, mutiges Weibchen aus der kleinen, zaghaften Berta Malchow geworden war! Ja, das Leben trügt empor oder schleudert nieder — je nachdem es sich gestaltet. So tatkräftig und frisch Berta 114 heute war, war sie selber einst auch gewesen, als sie Nikr Peterniann die Hand reichte. Voll guten Mutes, voll Hoff- mtngen, voll Optimisntus. Und welche Jammerliese war aus ihr geworden! „Uebrigeits warst du schon bei Raffs," fragte Berta plötzlich, das Thema wechselnd. „Was sagst du dazu, wie großartig es Herta nun geht?" Meta schüttelte den Kopf. „Ich weiß seit langem nichts von ihr — ist sie denn in Wien?" , „Freilich. Draußen bei Mödling hat er die Leitung eines großen Sanatoriums übernommen. Es ist eine Aktiengesellschaft und Raff bezieht ein glänzendes Gehalt. Herta kleidet sich wie eine Fürstin, die Kinder haben Engländerin und Hofmeister — na, ich sage dir: phänomenal! Isas Mann in Japan soll auch Reichtiimer samineln. Wer ich glaube nicht, daß sie so hochmütig geworden ist wie Herta. Ich gehe gar nicht gern hinaus zu ihr — man fühlt sich immer gedrückt und geniert. Nun sage mir aber mal, wo du eigentlich wohnst? Bist du schon lange in Wien?" „Nein. Ich wohnte bis jetzt im neunten Bezirk, aber ich will heute in irgend ein anständiges billiges Hotel garni iwersiedeln. Weißt du vielleicht zufällig eines, wo eine alleinstehende Frau mit einem Kinde wohnen kann?" Meta sagte es ruhig ohne falsche Scham, ohne die geringste Verlegenheit. Sie hatte sich entschlossen, Bertas Offenheit mit gleicher Münze zu bezahlen. Es schien ihr Reinlich heute, wo die andere glücklich war, ihre traurige Soge irgendwie bemänteln oder verbergen zu wollen. Die kleine Berta war sehr taktvoll. Sie stellte keine taktlose Frage nach Metas Mann, sondern sagte nur: „In ein Hotel garni willst du? Warunt nicht in eine Privatwohnung?" — „Weil ich nicht weiß, wie lange ich bleiben werde. Ich suche eine Stellung, sowie ich für Kon- radchen einen passenden Kostplatz habe." „Eine Stellung? Du?!" Nun konnte Berta ihr Erstaunen doch nicht länger verbergen. „Ja, meine Verhältüisse haben sich sehr geändert ... ich will dir gegenüber keinen Hehl daraus machen, bitte dich aber, später die Sache nickst mehr zu berühren." Und sie erzählte mit leiser Stimme und gesenkten^ Kopf die ganze Geschichte ihrer zweiten Ehe bis zu Frau Bettinas Tod, immer mehr bemüht, Montelli so viel als möglich zu schonen. Bau seinen Fälschungen sagte sie nichts, schob alles au? Rennverluste, uno erwähnte auch nichts von Prinz Reinsperg. Nur betonte sie immer wieder leidenschaftlich, daß sie um keinen Preis länger mit Montelli leben könne. „Mißverstehe mich nicht, Berta," schloß sie erregt, „er hat mir vorgeworfen, daß ich die Scheidung nur anstrebe, um Mamas Erbe antreten-zu können, obwohl ich schon Ku Mamas Lebzeiten fest entschlossen war, mich von ihm Ku trennen. Tas ist es nicht, bei Gott! Mir liegt heute nichts mehr daran, ob mir rechtlich geschieden werden oder nur getrennt leben — ich will nur endlich, endlich Frieden Haben und nsich selber wieder achten können. Ich will gern arbeiten und sogar die Trennung von Konradchen ertragen, bis ich seine Schulden bei Heller und Pfennig bezahlt habe . . . all . . . alle! Nur nicht länger diese entwürdigende Gemeinschaft tragen müssen." „Wer wenn ihr nicht geschieden seich Meta, dann hat dein Mann gesetzlich ein Recht, dich jederzeit zu sich zurückzurufen. Uno er hat auch em Recht auf deine Einkünfte." „Mag er alles nehmen. Ich werde einen anderen Namen annehmen und mich verbergen, daß er mich nicht findet. Habe ich dir nicht gesagt, daß ich arbeiten will? Wenn ich nur wieder ich selbst sein darf." Berta schüttelte zweifelnd den Kopf. Diese Plane kämen ihr, die jahrelang mitten im Leben um ihr tägliches Brot gekämpft hatte, abenteuerlich und undurchführbar vor. Was wollte die verwöhnte Meta, an der jeder Zoll „große Dame" war, denn beginnen? Gesellschafterin oder Gouvernante? Ahnte sie, welche Demütigungen damit verbunden waren? Außerdem nahm niemand gern eine so- auffallende Schönheit ins Haus. Es gab- überall Gatten und Söhne. Die kleine Frau kam sich mit ihren praktischen Erfahrungen der Freundin gegenüber sehr überlegen vor in diesem Moment. Und- mit einer gewissen mütterlichen Fürsorge ergriff sie Metas Hand. „Das alles ist nicht so einfach, wie du denkst, mein Herz. Eines aber ist sicher: in ein Hotel garni gehst du mir nicht. Wir haben drei nette kleine Zimmer und- das sogenannte „gute" ist ganz überflüssig, da wir fast nie Besuch haben. Dieses räume ich dir ein und- du bleibst bei uns, brs sich etwas Passeirdes für dich findet. Bietet sich dir etwas ganz Passeirdes, dann lässest du mir wenigstens das Kind — ich schwöre dir, daß es nirgends besser aufgehoben sein kann als bei mir. So, und nun komm gleich mit . . ." i „Berta! Wie könnte ich?! Tu . . ." „Still, kein Wort weiter. Du bist mir beigesprungen, als mir das Wasser bis an den Hals ging, es ist die aller- einfachste Sache der Welt, daß ich glücklich bin, das gleiche bei dir tun zu können." „Aber dein Mann?" „Max ist die Seele von einem Menschen, du wirst, schon sehen. Keine Idee, daß er was dagegen hätte." Sie stand auf und nahm Konradchen, der einige Schritte entfernt im Saude spielte, an der Hand. „Allons, Konradchen! Nun kommst du zu Tante Berta und sollst mal sehen, wie hübsch es- bei ihr ist." Meta faßte des Kindes andere Hand und so schritten: sie schweigend hin. Ihr war das Herz so voll Rührung und Dankbarkeit, daß sie eine gute Weile fein Wort herausbrachte. „Wir wohnen int vierten Bezirk — Luiseitstraße 7> zwei Treppen hoch. Ich hoffe, es wird dir gefallen," begann Berta, die langes Schweigen nicht ertrug, endlich wieder. „Den Belved-ere-Garten hast du ganz nahe für das Kind und dort ist es viel schöner als hier. Auch in den Arsenal-Garten können wir ihn fiihren. Dort zeigen wir ihm die Kanonen . . ." „Sagtest du nicht, daß Herta in Mödling ist," unterbrach sie Meta, der plötzlich ein Gedanke kam. „Ja, allerdings." „Und . . . glaubst du tiicfji, daß in einem Sanatorium, wo doch viele Leute beschäftigt werden, vielleicht irgend eine Stelle für mich zu haben wäre?" Berta dachte einen Moment nach. „Hm, die Idee wäre so übel nicht. Fragt sich nur, was für eine Stelle?" „O — ich wäre mit allem zufrieden! Meiuetwegeit auch als Krankenpflegerin." „Fragt sich auch noch, ob Herta will? Du mußt wissen, Raff tut nur, was' sie will. Und sie ist recht eigen manchmal. Die gute Herta." „O, Herta und Isa touren doch meine besten Frenir- bütnen. Wenn du so viel für mich tust, wird doch Herta mir den kleinen Gefallen erweisen? Gleich morgen will ich zu ihr." „Na ja, wir werden ja sehen. Und hier sind wir an unserem neben Hause! Gott segne deinen Eintritt, Meta!" (Sortierung folgt.) Abenteuer des Brigadier Gerard. Von C. Doyle. WiesichderBrigadierbeiWaterlooauszeichneter (Sortierung.) Ich brauche Ihnen nicht weiter zu erklären, mes «mich was dies alles zu bedeuten hatte. Er hatte tatsächlich genau; ebenso gehandelt, wie ich's an seiner Stelle getan haben würde.. Von jedem Oberst hatte er sich die zwei besten Reiter tut Regiment mitgeben lassen, und so eine kleine Schar zusammengebracht,- die hoffen konnte, alles einznfangen, was sie verfolgte. De« Himmel mochte dem Kaiser gnädig fein, wenn er ohne Begleitung sein und diese Gesellschaft hinter ihn kommen sollte! Und ich, mes chers amis — denken Sie sich das Fieber^ die Gärung, die wahnsinnige Wut in meinem Innern! Jeder Gedanke au Grouchy war fort. Von Osten her war keilt Kanonendonner zu hören, er konnte nicht in der Nähe sein. Wenn; er auch noch kommen sollte, wurde er doch nll.cht mehr recht-. zeittg eintreffen, um den Ausgang der Schlacht zu ändern-.. Die Sonne stand schon tief und es konnten höchstens noch zwei oder bret Stunden bis zum Eintritt der Dunkelheit fein. Meine ursprüngliche Mission konnte ich als zwecklos auf geben. Aber ich hatte eine andere Mission, eine dringendere, die feinen Aufschub litt, die die Sicherheit und vielleicht das Leben des Kaisers bedeutete. Um jeden Preis, durch jede Gefahr hindurch, mußte ich zurück an feine Seite. Aber wie sollte ich's anfangen? Zwischen mir und den französischen Linien befand sich jetzt die ganze 116 Preußische Armee. Sie hielte» jeden Weg besetzt, aber den Pfad der Pflicht konnten sie nicht versperren, wenn Etienne Gerard ihn vor sich sah. Ich konnte nicht länger warten. Ich mußte Mfbrechen. Der Boden hatte nur den einen Ausgang, ich mußte also tiud) jetzt wieder die Leiter benutzen. Ich guckte durch einen Spalt in die Küche und sah, daß der junge Arzt noch drin war. Aus eineni Stuhl saß der verwundete englische Offizier, und auf dem Heu lagen zwei preußische Soldaten. Die anderen hatten sich wieder alle erholt und waren 'nausgeschickt worden. Das waren meine .Feinde, durch die ich hindurch mußte, um zu meinem Pferd zu gelangen. Von dem Arzt hatte icf; nichts zu befürchten; der Engländer war verwundet und hatte seinen Säbel in der Ecke stehen; die beiden Deutschen waren halb be- w-ußtlos und hatten ihre Gewehre nicht bei sich. Was konnte da einfacher sein? Ich klappte die Falltür auf, glitt rasch die Leiter hinunter und staird plötzlich mit blankem Säbel in ihrer Mitte. Was für 'ne Neberraschung! Was für 'n Bild! Der Arzt wußte natiirlich Bescheid, aber der Engländer ,und die beiden Soldaten müssen gemeint, haben, daß der Kriegsgott.persönlich vom Himmel heruntergestiegen sei. Bei meiner Erscheinung, bei meiner Figur, in meiner silbergrauen Uniform, und das blitzende Schwert in der Rechten muß ich wirklich einen Anblick gewährt haben, der des Sehens wert war. Die zwei Deutschen stierten mich erschreckt an. Der englische Offizier suchte sich aufzurichten, sank aber vor Schwäche gleich wieder in seinen Stuhl zurück, er sperrte den Mund auf und hatte den Arm auf die Stuhllehne gelegt. „Was der Teufel! was der Teufel!" rief er in einem fort. „Bitte, rühren Sie sich nicht von der Stelle," sagte ich; 7,ich will Ihnen nichts tun, aber wehe dem, der mich anfaßt und mich festzuhalten versucht! Sie brauchen keine Furcht zu haben, wenn" Sie mich ungeschoren lassen, aber Sie brauchen auch keine Hoffnung .zu haben, ivenn Sie mir in den Weg treten. Ich bin der Oberst Etienne Gerard von den -Couflansscben Husaren." „Alle Wetter!" sagte der Engländer. „Daun sind Sie der Mann, der den Fuchs erlegt hat!" Eine schreckliche Mit stieg in ihn: auf und verfinsterte seine Zuge. Die Eifersucht der Sportsleute ist eine niedrige Leidenschaft. !Er haßte mich, dieser Engländer, weil ich ihn damals ausgestochen und ihm den Jagdsieg abgerungen hatte. Wie verschieden.sind doch die .menschlichen Naturen! Hätte ich ihn eine solche Tat vollbringen sehen, ich wäre ihm freudestrahlend um den Hals gefallen. Doch ich hatte .keine Zeit zu längeren Erörterungen. „Es tut htir leid, Sir," sagte ich; „aber Sie haben hier Ihren Mantel liegen, ton dem ich Besitz ergreifen muß." Er versuchte wieder aufzustehen und seinen Säbel zu fassen, aber ich war.rasche Zwischen Ihm und jener Ecke, „Wenn ettvas in den Taschen steckt —" „Ein Kästchen," sagte er. „Ich will Sie nicht berauben," fuhr, ich fort; uni> als ich den Rock aufhob, fand ich iw den Taschen M» silbernes Pulverhorn, ein viereckiges Holzkästchen und einen Feldstecher. Ich bändigte ihm alles ein. Da machte der verdammte Kerl das Kästchen auf, nahm eine Pistole 'raus und hielt sie mir direkt Vor den Kopf. „Nun, mein Lieber," sagte er, „stecken Sie Ihren Säbel ruhig ein und übergeben Sie sich." Ich war über diese niederträchtige Hmrdlungsweise so erstaunt, daß ich wie versteinert vor ihm stand. Ich versuchte ihm von Ehre und Dankbarkeit zu sprechen, aber ich sah, daß seine Augen hart und kalt auf die Pistole gerichtet blieben., „Machen Sie keine Redensarten!" sagte er. „Den Säbel weg." Konnte ich mir eine solche Demütigung gefallen lassen? Der Tod war besser, als in dieser Weise entwaffnet zu werden. Das Wort /Schießen Sie zu!" war mir schon auf der Zunge, als der Engländer vor meinen Augen verschwand, und sich an seiner Stelle ein großer Heuhaufen auftürmte, aus dem ein roter Arm und zwei _ große Reiterstiefel - herausragten und um sich schlugen. O, diese wackere Wirtsfrau! Mein Schnurrbart hatte mich gerettet. „Flieh'» Sie, Soldat, flieh'» S'!" rief sie und warf immer neue Heubündel' auf den zappelnden Engländer. In einem Moment war ich draußen im Hof, hatte Violetta aus dem Stall geführt und saß auf ihre;» Rücken. Vom Fenster pfiff eine Pistolenkugel an mir vorbei, und ich sah ein wütendes Gesicht hinter mir hergucken. Ich lächelte nur verächtlich und gab Violetta die Sporen. Die letzten Preußen waren vorüber, und mein Weg und meine Pflicht lagen frei und klar vor mir. Siegte Frankreich, so war alles gut, verlor Frankreich, so hing's ton mir und meiner kleinen Stute ab, was mehr als Sieg und Niederlage bedeutete — die Sicherheit und das Leben des Kaisers. „Voran, Etienne, voran!" rief ich aus. „Von allen deinen hervorragenden Taten liegt jetzt die größte vor dir, selbst tvenn's deine letzte sein fönte-!" II. Die Geschichte ton den neun preußischen Reitern. Als wir das vorigeinal beisammen saßen, mes amis, habe ich Ihnen von dem wichtigen Auftrag erzählt, den ich voni Kaiser für den Marschall Grouchy bekommen hatte. Miß 'der Plan fehlschlug, war, wie Sie wissen, nicht meine Schuld. Ich habe Ihnen auch auseinandergesetzt, wie ich einen ganzen langen Nach- mtttog auf den: Boden eines Wirtshauses eingeschlossen war und nicht 'raus konnte, weil rundum alles voller Preußen war. Sie werden sich noch erinnern, Messieurs, daß ich bei «dieser Gelegenheit erfuhr, wie der preußische Generalstabschef dem Grafen Stein WeisuugM gab, und ich von hem gefährlichen Plan Kenntnis erlangte, Der daraufabzielte, im Falle einer französischen Niederlage den Kaiser gefangen zu nehmen, sei es tot oder lebendig. Anfangs konnte ich diesen Fall nicht für möglich halten, aber nachdem den ganzen Tag geschossen worden war, und mir der Donner der Kanonen nicht Näher kam, war's klar, daß die Engländer wenigstens Stand gehalten und alle unsere Angriffe abgeschlagen hatten. Ich sagte schon, daß es an jenem Tag ein Kampf war zwischen dem Herzen Frankreichs und dem „Beef" Englands, aber ich »ruß zngeben, daß wir das „Bees" sehr zäh fanden. Ich sah sehr ivohl ein, daß, wenn der Kaiser die Englänger allein nicht schlagen konnte, es ihm dann tatsächlich schlecht ergehen müßte, wenn er noch sechzigtausend von diesen verfluchten Preußen auf dem Hals hatte. Auf jeden Fall mußte ich doch-, wo ich dieses Geheimnis kannte, an seine Seite kommen. Ich war, tüte ich,Jhuen das letztemal geschildert habe, auf ganz verwegene Art ins Freie gelangt und ließ den englischen Adjutanten ruhig eine Faust hinter mir hermachen. Ich mußte nur lache», als ich mich umdrehte und ihn mit seinem wütenden, roten, heuumrahmte» Gesicht am Fenster stehen sah. Sobald ich auf 'der Chaussee war, richtete ich mich in «Jöen Steigbügeln in die Höhe und warf seinen schönen, schwarzen, rotgebrämten Reiter- mautel über mich her. Er fiel bis auf die Stiefel 'runter und bedeckte meine Uniform vollständig. Was meinen Tschako betrifft, so ist diese Art Kopfbedeckung bei den Preußen gar michts seltenes/ und es lag kein Grund vor, daß sie auffallen sollte. So lange mich niemand anhielt und mich zum spreche» veranlaßte, konnte ich getrost durch die ganze preußische Armee reiten; aber, obwohl ich ganz gut deutsch konnte, denn, ich hatte während der Zeit,- wo ich in diesem Lande gefochten hatte, viele Freundinnen erworben, so sprach ich doch mit esivas Pariser Akzent, der zu dieser rohen, unmusikalischen Sprache nicht recht paßte. Ich wußte, daß diese Aussprache auffallen würde, mußte also hoffen und wünschen, schweigend durchzukommen. Der Pariser Wald war so groß, daß ich nicht d'ran denke» tonnte, d'rum 'rum zu reiten, ich faßte also Mut und galoppierte die Straße hinunter, hinter der preußischen Armee her. Ihre Spur war nicht leicht zu-verfehlen, denn der Weg zeigte von den Wagenrädern zwei Fuß tiefe Einschnitte. Ich trat bald auf die erste» Vernmudeten. Sie lagen an beiden Seiten des Weges, Preußen und Franzosen, es war wahrscheinlich an der Stelle, wo die ersten Vorposten Bülows mit den Marbotschen Husaren zusamiuengestoßen waren. Ein Alter mit einem langen, weißen Barte, ein Arzt vermutlich, schrie mich an und lief schreiend hinter mir her, aber ich drehte mich nicht um und nahm weiter keine Notiz von ihm, als daß ich mein Tempo beschleunigte.. Ich hörte ihn noch« eine ganze zeitlang schreien, als ich ihn schon längst nicht mehr sehen konnte. Gleich darauf kam ich an die preußische» Reserven. Die Infanterie stand auf ihre Gewehre gelehnt oder lag erschöpft auf der feuchten Erde; die Offiziere standen in Gruppe» zusammen, hörten dem mächtigen Donner der Geschütze zu und diskutierten die Berichte, die sie von der Front erhielten. Ich sauste in rasende!» Galopp dahin, aber einer der Offiziere stürzte vor mir auf den Weg und hob zum Zeichen, daß ich halten sollte, die Hand in die Höhe. Fünftausend Preußen richteten rhre Augen auf mich. Das war ein Moment! Sie werden blaß, me§ amis, bei dem Gedanken d'ran. Nun. stellen Sie sich vor, wie mir damals die Haare zu Berge standen. Aber deinen Augenblick hat mich je mein Witz und mein Mut verlassen. „General Blücher!" rief ich. War's nicht mein Schutzengel, der mir diese Worte eingeflüstert hatte? Der Preuße sprang mir rasch aus'dem Weg, salutierte und deutete vorwärts. Sie sind fein diszipliniert,- diese Preußen, und wer hätte es wagen sollen, einen Offizier aufzuhalten, der eine Botschaft für den General hatte? Es Ivar ein Talisman, der mich aus jeder Gefahr ziehe» wurde, und ich freute mich riesig über diesen Einfall. Ich war so wohlgemut, daß ich gar nicht erst wartete, bis ich gefragt wurde, sondern, als ich durch die Truppe» durchritt, einfach »ach rechts und links immer „General Blücher! General Blücher!" rief; und überall deutete man nach vorne und machte mir Platz, um mich passieren zu lasse». Es gibt Zeiten, wo die größte Unverfrorenheit die höchste Weisheit ist. Aber immerhin »ruß eine gewisse Diskretion dabei fein, und ich muß, zugeben, daß ich zu weit ging. Denn als ich weiter ritt und der Gefechtslinie immer näher kam, erwischte ein preußischer Ulanen-Offizier meine Zügel und deutete auf eine Gruppe Männer, bie_ in der Nähe eines brennenden Bauerngehöfts standen. „Dort ist Marschall Blücher. Uebergeben Sie ihm Ihre Botschaft!" sagte er, und wahrhaftig,- 116 dort war der schreckliche Alte mit fernem grauen Schirauzbart, kaum einen Mstolenschust von mir entfernt, das Gesicht tn der Richtung nach mir gewandt.^ .,. Aber mein schützender Engel verlreß mich auch letzt nicht- Wie der Blitz fiel mir d;r Name des Generals em, der die preußische Borhut kommandierte. „General Bulow. rtcftd). Der Ulan lies; mich los. „General Bulow! General BuGw schrie ich bei jedem Satz, den rch meine liehe .lliune —tute unseren Leuten näher -brachte. Ich galoppierte durch das 6rtn== nenbe Dors Planeenoit, raste zwischen äluet Kolonnen PreutzNänr Infanterie durch, setzte über Zäune, schlug cmm sMcksch« Ulanen zusammen, der sich mir entgegengeworfen batte, rtttmu fliegendem Mantel, so daß meine Uniform darunter slchMRk wurde, durch das zehnte Linien-Regiment und befand unch rm nächsten Moment wieder mitten im Löbau,chen Korps, das von der preußischen Avantgarde schwer bedrängt wurde. Zch galoppierte weiter, nur von dem Gedanken getrieben, beit Kaper zit erreichen. (Fortsetzung folgt.) heitere Zugenderinrerungen von Aisreö Capus. Alired Capns beginnt sich bereits als „alter fferr" zu fühlen, sein Blick idnvetft zurück in vergangene Tage, unb er hat letzt allerlei Lustiges aus seinem Leven erzählt und aus jenen Lagen, da sein jugendlicher Ehrgeiz davon träumte, sich zum ersten male .georuckt" zu sehen. Ter Dichter wehmütig-heiterer Lustspiele verdiente fiel) seine ersten literarischen Sporen im Journalismus, und mit einem heiteren rind einem nassen 'Auge erzählte EapuS auch von seinem ersten gedruckten Artikel. Das war um das Jahr : und das Schicksal wollte, daß der Tod Tarivins lür Capus der erste Schritt zur Berühmtheit wurde. Ani dem Boulevard war der Name des großen Gelehrten noch so flut wie unbekannt» Aber Cavus schrieb einen Aufsatz über Tarwin, und bangen Hetzens trug er sein kostbares Mamislrivt in die Redaktion des „Gaulois". „Darwin? Aber unmerhm, nur wollen e6 uns aniehen," meinte der Redaktionssekretär, um daun nach einer Weile zu sagen: „Kommen Sie doch um Mitternacht noch einmal heraus, ich werde mit Herrn G otntlt), dem C her» redakieur, sprechen." „Unb so ging ich denn um AlUteruacht wieder hinauf", erzählt Cavus, „der Sekretär empfing mich sehr iteund- lick, er hatte sich inzwischen informiert, wer Darwin rvar^rmd führte mich zu Herrn Cornsly, der mir einige Fragen Nellte. Daun öffnete sich plötzlich die Tür und herein kam hastig, Korreklursghuen in der Hand, Arthur Meyer. Ick erkannte tim Sofort, er war schon populär und im übrigen ließ die Äiu'regung, die sich meiner bemächtigte, keinen Zmevel. ,/Blcin lieber Meyer," sagte Cornely, „hier ist ein junger Mann, der uns einen Artikel über Tarw n bringt." In der Zeit von 10 Uhr abends bis 12 Uhr nachts mar Darwin tm „Gaulois" berühmt geworden. Arthur Meyer lächelte freundlich. „Schön," sagte er, und ließ mich fühlen, daß linier Gespräch schon zu lange gedauert. Cornely aber sagte: „Ihr Artikel erscheint morgen als Leitartikel, warten Sie auf die Korrektur." Ich bebte vor Freude und Berblüffnng und fand kein Mort. Man klopfte mir auf die Schulter und ein junger Redakteur — es war Alfred Edwards — trat zu mir und fragte mich streng: „Spielen Sie Fangball?" Auf meine verneinende Ülnttuort sagte er noch strenger: „Tas muß man lernen." Unb daun las ich die Korrekturen unb ging nach Hause." Bald trat Cavus dann tn den Rebaktionsstab deS „Gaulois" ein. Eine bet' lustigsten Episoden jener Jugendtage war die Begründung einer kleinen Zeitung, die den verheißungsvollen Titel „Grimasse" führte. Tie Gründer waren Getane Mirbeau, Paul Hervieu, Grosclaude unb Cavus, und die Zeitung „erlebte nur wenige Nummern, wie sich das für eine von Literaten begründete Zeitung gezieint." Natürlich mar man oppositionell. „Der erste Artikel Mirbeans trug den schlichten Titel „Cbe an die Cholera". „Tie Seuche war anfgetaucht, aber anstatt Ab wem maßregeln zu forbciii) hieß Mirbeau die Cholera mit offenen Armen willkommen unb flehte sie, sich sofort einiger Leute anzunehmen, die er mit Name» nannte, bat sie, Skandale zu beseitigen, Institutionen zu stürzen, kurz, während ihres Waltens alles zu vernichten. Der Artikel sollte die Bürger beunruhigen, und dns tat er and). Aber er beunruhigte auch inneren Geschäftsführer, der darin em schlechtes Zeichen für die Abonnements sah: und Mirbeau mußte mit den Leuten, die er mit der Cholera bedroht halte, sogar noch zivei oder drei Duelle oussechten" * . . Unb wenn ich noch an die Art unb Weise znrückbenke, in der Grosclaude die Theaterbirektoreu behandelte I Mich ergreift noch jetzt Schauer ..." Eines Tages erzählt Arthur Meyer Capns: ,^Ter Prinz von Saggn hot gestern beim Frühstück mit mir über Ihren Artikel gesprochen " „ Ich hatte nicht die Kühnheit," erzählte Cavus, „zu fragen, was er gesagt hatte: daß er etwas gesagt hatte, genügte. Bon provisorischem Stolze trunken, ging ich nach Hause, aber die immaginären Weih- ratichwolkcn zerteilten sieh mit der Zeit bald. Und als ich von Arthur 'Meyer eine Zulage erbat, sorgte er, daß die Bäume nicht in den Himmel w>:chsen: „Unmöglich! Sie schreiben mir hurnoristiche Artikel, unb Humor ist diesen Winter nicht modern . . ." derart föfe*» * Die „faulen" Eier der Chinese n. Ter Geschmack der Völker ist verschieden. Was dem einen den höchsten Genuß bereitet, widersteht dem andern aufs äußerste. So schwärme» die Chinesen für besonders vergorene Eier, die jedoch unferm Ge- schm ck so wenig entfprecheii, baß die elften Europäer, die dieses Gericht keimen lernten, behaupteten, bie Chinesen äßen „faule” Eier und hielten diese für eine Delikatesse. Diese „faulen" Eier sind in Eurova geradezu sprichwörtlich geworden, bis man Land und Leute besser feinten lernte unb erfuhr, baß bei ber Herstellung dieser Eier es sich nicht um eine Fäulnis in unferm Sinne handelte. Wirtlich faule Eier widerstehen auch den Söhnen des Reiches der 'Mitte. Es kommt in China vielmehr eine besondere 'Art von Eierkonservierung in Frage. Die Produktion von Eiern, befonders von Enteneiern, ist in verschiedenen Gegenden des Landes so groß, daß man nach Mitteln suchte, die Eier gur Legezeit der Böget für Spätere eierarme Monate zu konservieren. Tie Methode, die man d >zn verwendet, erholt zwar die Eier nicht frisch, aber nach chinesischem Geschmack iveniguens eßbar. 'Man kennt dort drei Sorten solcher Eier. Tie erste heißt Pidan. Um diese zu erhalten, versieht innn die frischen Eier mit einem etwa 1 cm dicken lieber« zng, der aus einem Gemenge von roter Erde, Katt, Kochsalz, Rets- hütsen und Wasser beliebt. Die so präparierten Eier legt man in große Towe, die etwa 100 Eier fasten und verklebt den Teckel derselben luftdicht mit Papier, Man gräbt dann die Töpfe in die Erde ein oder la ist sie an einem fühlen Orte stehen. Nach fünf bis sechs 'Monaten sind die Eier zum Genuß reif geworden. Tas Eiweiß ist geronnen, es hat eine durch sichtige gallertartige Be- schasfenheit und braune Farbe; das Eigelb dagegen wird dickbreiartig unb schwotzgrün. In dem geroniteueit Eiweiß finben sich vereinzelt nadkl'örmige Kristalle, bie von ben Chinesen Ktefernadeln g nannt iverben. Diese Eier genießt man mit oder ohne Soja und Zucker. Tie zweite Sorte ber „faulen" Eier Heißt Hueidan. Um sie zu erhalten, füllt inan den Topf mit einem Gemenge von roter Erde, Kochsalz und Wasser und legt die irischen Eier hinein. In drei Wochen wird das Ei soweit verändert, daß- es eine Delikatesse darstellt. Das Eigelb wird dabei gelbrot. 'Man verspeist diese Eier gekocht mit Soja und Zucker. Tie dritte Sorte, „Tsau- bau", entsteht, wenn man die Eier fünf bis sechs Monate lang in einem mit Preßkuchen gefüllten TopSe verwahrt. 'Man war bis jetzt nicht tm klaren, ob die Veränderungen in den so behandelten (Stent dnrch chemische Einflüsse, namentlich duich das Kochsalz, oder durch besondere Mikroorganismen verursacht werden Oleiier- Vings hat Inn Hanzawa, zurzeit in Paris, sich mit der Prüfung dieier Eier beschäftigt und darüber im „Zentralblatt für Bakteriologie" berichtet. Unter anderrn hat er frische Eier mit Vib.meiern infiziert. Nach der Infektion wurde das Versuchsei mit Wasserglas bestriche!! und in Watte verpackt. Nach einigen Monaten war bas insizierte Ei geronnen unb verfärbt genau so jme bas Vibau- Ei. Die Betäube nmgen ber chinesiscreu Eierkonserven sinb somit bafteitedeu Ursprungs Die Euer machen dabei einen ähnlichen Gärungsprozeß durch wie der Quark tn unseren Käiesorien. Weitere Verfuche nach dieser Richtung hin wären gewiß von großem Interesse. Vielleicht gelänge es den Bakteriologen, Bakterien zu ermitteln, die bie Euer, betört ueränfetten, baß sie dem Geschmack des Europäers zusagten. Solche gegorenen Eier könnten sich als Eierkonserven auch wirtscl afllich bewähren, wie daS ja in China bereits der Fall ist. * I m höchsten Stadium. „Nun, wohin noch so spät, Herr Bummel?" — „Ich — ich befinde mich aus der Wohnungssuche!" — „Was? Jetzt mitten in der Nacht suchen Sie Wohnung?" — „Ja — meine eigene." Meuzrätsel. In die Felder nebenstehender --- Figur sinb die Buchstaben aaaaaaaaabcceeee fffhhhhkklloop p r Tssssttttunzz derart einzutragen, daß die ________senkrechten und wagerechten Reihen gleichlautend folgendes —.........._|_J ergeben: ___ 1. Ein Mineral. ___ 2. Beliebtes Kartenspiel, 8. Nützliches Tier. ” Auslösung in nächster Nummer. V Auslösung des Ergcinzungsrätscls in voriger Nummer! Der Verstand ist im 'Menschen zu Hans, Wie bet’ Funken im Stein; Er schlägt nicht von sich selbst heraus, Er will hcransgeschlggen semi Redaktion: ».Neurath, — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversttätS-Buch» und Steindruckereh R. Lange, Gieße»,