1915 - Nr. m P 'K^s^nc. N "S”=a MW WWW Lsurrnblut. ßontan von Gerhart v. Amyutor (Dagobert v. Gerhardt). (Nachdruck verboten.) (Sortierung.) Die Erkundigungen des Kriminalbeamten bewegten sich nun in anderer Richtung, und Teil, der seine Befangenheit um jeden Preis verbergen mußte, entzog sich der Unterhat-- tung und fing noch einmal an, das Zimmer zu durchforschen; dabei bückte er sich absichtlich so oft und tief, um unter die Spinden und Diwans zu spähen, daß ihm das Blut wreder zu Häupten stieg und die fahle Bläffe von fernen Wangen fcbcucbte. In dieser Verfassung fand ihn Ellen, die auf der Schwelle der Tür zum benachbarten Saale erschien, um die Herren zu einem kleinen Frühstück einzuladen. Der Kriminalkommissar und der Staatsanwalt sahen einander an, wie inn sich zu fragen, ob sie genug gesehen hätten, dann nickten sie sich zu und folgten der Einladung Ellens, hinter der nun auch die Schloßfrau erschienen war. Es ist merkwürdig", hob der Kriminalbeamte bei Tische an, 'daß diesmal die Herren Spitzbuben auch uicht die geringste Kleinigkeit zurückgelassen haben, kem vergessenes Werkzeug, keinen Fetzen ihrer Kleidung, nicht einmal einen Rock- oder Westenknopf; es müssen schlaue Halunken gewesen sein, die sich kaltblütig alle Zeit genommen haben. Tell fühlte, wie ihm die verräterische Glut wieder bis in die Ohrläppchen schoß, und Ellen merkte an seinem schweigsamen und. gezwungenen Wesen, daß ihn irgend etwas be drücken mußte. Sie überlegte, was es fein konnte. War er durch irgend eine Entdecknng auf die rechte Spur geleitet worden? Hatte er eine Ahnung davon, daß unter den Einbrechern auch der gewesen war, den sie heute nacht rmScheme des zuckenden Blitzes ganz deutlich erkannt hatte? Wenn ,er es nicht wußte, und wenn sie jetzt von ihrer Entdeckung hier an der Tafel öffentlich erzählte, wie wurde er sich winden unter den Tantalusqualen dieser vermeintlichen Entehrung! Denn sie kaniite ihn: die Verwandtschaft mit emem Verbrecher mußte für sein hochgesteigertes selbstbewußtseur geradezu tödlich sein. Ihre Pflicht war also, zu schweigen, wenn sie den so leicht Verletzbaren und gerade gegen die höheren Stände mit so viel Mißtrauen und Abgunst Erfüllten Nicht zweifach schmerzlich verwunden wollte. Andererseits hatte sie ihn aber gern gewarnt, die schwebende Sache doch Nicht gar so peinlich zu untersuchen; er hätte j,a sonst doch entdecken können, was sie wußte, und was er niemals zu wissen brauchte _ wie sollte sie das aber anfaugen, ohne ihre eigene Kenntnis von dem Sachverhalt zu verraten? Sie sind so still, Herr Staatsanwalt", hob sie endlich slüsternd an, indem sie zu ihm (er war ihr rechter Nachbar) in unverkennbarer Teilnahme aufb^ickte; „wo ist ^ghr Humor von früher geblieben?" Tell fuhr zusammen und lächelte schmerzlich: „Mein Humor: Ja, ja! Der ist, wenn Sie mir diesen etwas derben Ausdruck gestatten, zu allen Teufeln gegangen. „Warum denn?" „Meine Tätigkeit macht mich innerlich arm und ver- "chlossen, ein Humorist muß reich und mitteilungsbedurstig ein; er muß die Perlen und Diamanten feiner paradoxen Einfälle wie ein Verschwender mit vollen Händen unter die Leute streuen." „So seien Sie meinetwegen ernst, Sie brauchen deshalb noch lange kein Trappist zu sein!" „Es ist die höfliche Rücksicht, wenn die Männer von heute neben einer jungen Dame nur den Zuhörer spielen; wir haben der schönen Weiblichkeit fast nichts mehr zu bieten, da wir unser bißchen Intelligenz meist in politischem Tages- klatsch vergeuden." „Zu solchen gehören Sie nicht! Und wenn Sie Ihre Tätigkeit arm macht, so geben Sie sich ihr doch nicht so ausschließlich hin — es gibt ein anderes Glück und anders Totenbett ** „Ein Amt ist wie der leibhaftige Gottseibeiuns, wir bieten ihm einen Finger, und es packt uns bald bei der ganzen Hand." „Ich hätte aber doch den Wunsch. . •" Sie stockte. Um Gotteswillen, bei einem Haare hätte sie sich verschnappt; so unmittelbar durste sie auf ihr Ziel nicht losgehen. „Was ist es für ein Wunsch, den Sie haben, gnädiges Fräulein?" . . ,' „O, nichts, nichts — ein andermal — wir sprechen ent andermal davon!" , B „Nein, so entkommen Sie mir nicht! Sie waren draus und "dran, mir einen Wunsch auszusprechen, und plötzlich verstummen Sie und scheinen sich die Sache anders, über- legt zu haben. Trauen Sie mir nicht zu, wein gnädiges Fräulein, daß Ihnen irgend einen Wunsch zu erfüllen, mir große Freude bereiten würde?" Seine Stimme hatte leicht gebebt, es war ein Ton darin gewesen, der Ellen an vergangene, glückliche Stunden ge- mat) ©it'en» Mick wurzelte "fragend ein paar Herzschläge lang in seinen großen, blauen, aber leicht umwölkten Augen, dann schaute sie wieder aus ihren buntbemalten Teller und hauchte leise: „Nachher... im Garten." Ellen wollte sich wirklich ein Herz fassen, sie wollte ihm sagen, was sie wußte, und ihn beschwören daß er die Sache kaltblütig nehmen möchte, denn was tn alter Welt konnte er denn dafür, daß er der Stiefbruder eines schlechten Men- ^^"Den? Staatsanwalt schwoll das Herz vor Wonne, daß sie ihm so vertraulich ^geflüstert hatte, daß sie eiuGe- heimnis mit ihm teilen wollte. So war er ihr doch nicht so gleichgültig, wie er in seiner Verbitterung vermutet hatte! lliid sie war keine von jenen blaublütigen Sensitiven, bi9 722 sich von einem sonst geschätzten Manne nur wegen seiner niederen Herkunft hochmütig abwenden zu müssen glaubten! „Herr Staatsanwalt!" tönte die Stimme Frau Maras auf seiner anderen Seite, „ich mochte mit Ihnen anstoßen und Ihnen unseren Dank sagen für Ihre freundliche Mühewaltung. Hoffentlich finden Sie nun wieder öfter den Weg zu uns, auch wenn nicht so verdrießlicher Anlaß Ivie diesmal vorliegt." 1 , Sie ließ ihr Glas mit dem seinen zusammenküngen nnb traut den Rest ihres Rotweins aus; auch sie hatte, durch den Gatten belehrt, in ihren: Herzen mit dem Staatsanwalt längst Frieden geschlossen. Sie trug ihm die Duellgeschuhte nicht mehr nach, da sie aus den Mitteilungen ihres Kurt die Ueberzeugung gewonnen hatte, daß dieser ganz allein die Ursache der feindlichen Begegnung gewesen war. Rach dem Frühstück begab sich Tell, der sich eine der vorzüglichen Brankschen Zigarren hatte anzünden müssen, mit Ellen in den Gärten. Eine grelle, angenehm wärmende Sonne lag auf den sturmzerzausten Sträuchern und verwüsteten Blumenbeeten; die Wege waren schon Meder sauber geharkt, aber auf den Rasenpartien sand das Auge noch hier und da einen vom Orkan gebrochenen und zur Erde nteder- gewirbellen Baumzweig. Stille war es in der herbstlichen Natur, und kein Zwitschern und Jubilieren tönte mehr aus den Hecken; dafür leuchtete das Laub in Farbenabstufungen vom Eigelb bis zum Dunkelbraun, und eine erquickend reine Lust schmeichelte den gierig atmenden Lungen. Die beiden, jedes auf seine Art stolzen Menschenkinder schritten nebeneinander her und erreichten endlich die beiden hohen Linden am Seeufer. Lieblich und friedlich lag das Wasser gebreitet; drüben am Dobeuer Ufer spiegelte seine glatte, dunkle Fläche die Bäume und Gehöfte in phantastischer Umkehrung wider; in der Mitte erregte ein leiser Lufthauch einen stumpfen, zitternden, bleifarbenen Windspiegel, und am diesseitigen Ufer flimmerte das kristallfarbene Naß von zahllosen sprühenden ßicfytieflejen. „Welchen Wunsch haben Sie an mich zu richten?" hob Teil endlich an, nachdem beide eine Zeitlang schweigend über den See geblickt hatten, der hier, wie überall in der Mark, der Landschaft nur einen melancholischen Reiz mehr verlieh. „Ich stehe zu Ihren Diensten." ,, „Daß Sie sich nicht allzu eifrig dieser Etnbruchsge- schichte widmen." „Warum soll ich das nicht tun?" fragte er überrascht, beinahe erschrocken. Ahnte sie etwa, wohin ihn seine Nachforschungen führen würden? Wußte sie mehr, als sie zu wissen sich den Anschein gab? „Sie sollten sich mehr schonen. Nehmen Sie's mir nur nicht übel, Herr Staatsanwalt, wenn ich Ihnen unaufgefordert diesen Rat gebe; aber ich denke, wir sind alte Freunde^ Sehen Sie, ich habe Sie vorhin beobachtet, wie Sie drinnen das Zimmer durchstöberten; Sie waren ganz Feuer und Flamme und sahen förmlich aufgeregt und erhitzt aus. Müssen Sie denn alles, was Sie ergreifen, gleich mit solcher Leidenschaftlichkeit ergreifen? Warum denn die Kräfte, mit denen man haushalten soll, so verschwenderisch verausgaben? Warum sich unnötig so überstürzen? Sind Sie denn wirklich ein so eingefleischter Streber, daß Sie nicht schnell genug auf der Höhe ankommen können? Bedenken Sie, es ist nicht immer die Höhe, wo das Glück wohnt; meist siedelt es sich eigenartig im verborgenen Tale an." Er sah sie zweifelhaft an. Das, was sie da sagte, war ja teilweise richtig, und er hätte für die Sprge, die ihm zu widmen schien, ihr dankbav die Fingerspitzen küssen mögen; und dennoch hatte er das Gefühl, daß dies alles nur Redensarten waren, hinter denen sie ihre Meinung verbarg. „Sie wollen nicht mit der Sprache herausrücken, ich merke es Ihnen an, Sie verschweigen mir den eigentlichen Grund." Und wie sie mit dem Kopfe schüttelt, ergriff eti ihre Hand und sagte warm: „Fräulein Ellen, ich danke Ihnen, daß Sie mir so viel Anteil schenken. Aber nun beweisen Sie mir auch Ihr Vertrauen und sagen Sie mir ohne Rückhalt, warum ich mich mit dieser Einbruchssache gewissermaßen nur so ohnehin beschäftigen soll?" Er hatte sich zu ihr herabgebeugt und sein Antlitz dem ihren genähert, sie fühlte den Druck seiner leise bebenbei) Hand und den heißen Hauch seines Odems. Wenn sie sich diesem Zauber länger überließ, dann war es um sie und ihren Widerstand geschehen, bann gestand sie, was sie gesehen hatte, und unberechenbar und durch keine Reue Wiede« gut zu machen würden die Folgen sein, die daraus entstehen mußten. Fast heftig entzog sie ihm ihre Hand und einen Schritt zurücktretend, sagte sie mit dem absichtlichen Ton eines gewissen Hochmutes: „Ich wüßte nicht, was ich Ihnen zu verschweigen hätte. Ich meine nur, es lohnt sich gar nicht, daß Sie sich an einer Sache so abmühen, die doch ziemlich gleichgiltig sür uns alle ist. Mein Papa kann die paar tausend Taler wirklich ganz gut entbehren, er wird wegen solcher Lappalie nicht zugrunde gehen." Wie ein Sturz Eiswasser wirkte diese Erklärung auf Teils entflammtes Empfinden. Er hatte sich also doch nicht geirrt. Sie war im Grunde ihres Herzens ebenso übermütig und protzenhaft wie nur irgend ein verwohntes Dämchen ihres Standes; sie konnte nicht begreifen, daß ein armer Staatsanwalt sich wegen der Aufspürung des Diebes einer so geringfügigen Summe so viele Umstände machte. Mit einem solchen Fräulein, er glaubte es jetzt schmerzlich einzu- sehett, hatte er doch nur wenig geistige Berührungspunkte, ihr Wesen konnte ihm nie jene Ergänzung bieten, die der liebende Mann von der Geliebten zu erwarten ein Recht hat. Enttäuscht, verletzt und sofort sich trotzig aufbäumend gegen den Hochmut dieser Vertreterin einer bevorzugten Klasse, richtete er sich stolz auf, warf das Haupt in den Nacken nnb versetzte mit schneidender Ironie: „Sie haben ganz recht, mein gnädiges Fräulein, dem Freiherr:: von Brank bedeutet sein Verlust nicht mehr, als wenn mir zum Beispiel ein Markstück ins Wasser gefallen märe. Warum soll man sich da noch besonders bemühen? Daß es freilich noch einen anderen Standpunkt gibt, der das Materielle ganz außer Beachtung läßt und nur deshalb nach dem Täter forscht, um dem gekränkten Rechte eine Genugtuung zu verschaffen, daran haben Sie freilich nicht gedacht; das kümmert auch eine Dame nicht. Mir aber müssen Sie schon diesen philiströsen Standpunkt gestatten, er ziemt sich für den bürgerlich-dunklen Beamten, der keine Rittergüter und keine Ahnen hat." Sein verwundetes Herz war von Bitterkeit erfüllt, und dennoch fühlte er sich gleichzeitig von einem Alp erlöst; Ellen hatte osfenbar feine Ahnung von dem wirklichen Täter. Wie er auflodert, dachte Ellen, im gerechten Grimm gegen meinen geheuchelten Dünkel. Aber ich will lieber unschuldig leiden unter dem Vorwurf, den er mir macht, als daß ich dieser leidenschaftlichen Empfindlichkeit reinen Wein eingeschenkt hätte. Doch konnte sie sich nicht enthalten, mit sanfter, wie um Verzeihung bittender Stimme zu sagen: „Sie zürnen mir, ich habe Ihnen nicht wehe tun wollen, Herr Staatsanwalt." „Natürlich nicht!" gab er höhnisch zurück, „wir leben nur in so verschiedenen Welten, daß wir einander kaum verstehen." Sie hatte Tränen im Auge, als sie neben dem Schweißenden dem Schlosse zuschritt. Aufs neue hatte sich eine tiefe Kluft zwischen zwei Wesen geöffnet, die doch gern einander in die Arme gestürzt wären. (Fortsetzung folgt.) Die chemische Grundlage der Geifterkrankhetten. Neue Bahnen der Jrrenheilkunde. Von Dr. meb. vanTroy. Wenn Seelenstörungen wirklich beit Namen von Krankheiten verdienen, so müssen sie gerade wie die anderen Krankheiten des Körpers auf einer bestimmten materiellen Grundlage sich abspielen. Da man als solche die nervöseSubstanz des Gehirnes amusehen hat, lag es unter Einwirkung der von Rudolf Virchow eingeführten pathologisch-anatomischen Anschauungen nahe, die Geisteskrankheiten für Gehirnkrank- heiten anzusehen, und der Wunsch wurde rege, über ihre Art, ihr Wesen und ihre Abgrenzung etwas aus den krankhaften Veränderungen der Zellenbestandteile erfahren zu wollen. Aber die pathologisch-anatomische Forschung, die anderwärts die größten Triumphe feierte, hat hier fast vollständig versagt. Obwohl die Mikroskope immer schärfer wurden, obgleich die mikroskopischen Färbemethoden eine immer bessere Ausbildung erhielten, und immer feinere Einzelheiten ber Struktur an ben Tag brachten, ließ sich mit all diesen Hilfsmitteln bet den Geisteskrankheiten nichts ausrichten. Sie blieben „funktionelle" Störungen, d. h. solche, bei denen man wohl die Wirkung, nicht aber die Ursache kannte. 728 Einige Geisteskrankheiten — und ihre Zahl ist bis heute im Wachsen begriffen — machen davon eine Ausnahme. So findet man bei angeborenen Geistesstörungen, die zu der Gruppe der Schwachsinnznstände, der Idiotie und Imbezillität gehören, schwere Veränderungen des Gehirns, oft geradezu Mißbildungen. Auch bei dem Greisenschwachsinn sind in neuerer Zeit pathologisch-anatomische Merkmale beschrieben worden, die ihre Ursache in einer auf Verkalkungserscheinungen beruhenden Unterernährung haben. Ebenso ist die progressive Paralyse eine organische Geisteskrankheit nach einer Infektion. Auch das paralytische Gehirn zeigt bestimmte Abweichungen von den normalen. Wenn nun auch derartige mikroskopische Forschungen fortgesetzt werden und gewiß noch viele Erfolge versprechen, so ist doch die Hoffnung, vermittelst ihrer zu einem tieferen Verständnis der Geisteskrankheiten zu gelangen, wohl allgemein ausgegeben. Umsomehr wendet sich das wissenschaftliche Interesse einer ganz neuen Methode zu, die der physiologischen Chemie angehört. Jedes Organ macht während seines Lebens Veränderungen durch, die im Ab- und Aufbau seiner Elemente bestehen. Man nennt dies bekanntlich Stoffwechsel. An der Art und Größe des Stoffwechsels kann man erkennen, ob das betreffende Organ gesund ist. Krankhafte Störungen werden durch eine Veränderung des Stoffwechsels offenbar. Diese kann Dank der Feinheit der Untersuchungsart unter Umständen viel früher erkannt werden, als wenn man die Krankheit pathologisch-anatomisch festzustellen imstande ist. In der Psychiatrie spielt eine solche funktionelle Diagnostik seit einigen Jahren eine große Rolle. Sie dient zur genauen Unterscheidung der Paralyse von anderen Störungen. Zunächst hat man erkannt, daß der Körper des Paralytikers an einer für das Gehirn außerordentlich wichtigen phosphorhaltigen Substanz, dem Lecithin, verarmt, indem es mehr ausscheidet, als es die Norm ist. — Weiterhin lassen sich noch andere Stoffwechselstörungen nachweisen. So ist die Flüssigkeit, die von den Hirnhöhlen ausgeschieden wird, pathologisch verändert. Endlich liegen auch der bekannten Wasser- mannschen Reaktion Stosfwechselveränderungen zu Grunde, indem es zur Bildung bon neuen chemischen Körpern kommt, die im Blute kreisen. Es ist im einzelnen noch nicht aufgeklärt, was der sog. positive Ausfall der Wassermannschen Reaktion d. h. die Aufhebung des Blutauflösungsvermögens bedeutet. Der Entdecker war zunächst geneigt, dies dem Entstehen von Schutz- oder Antikörpern gegen die giftigen Stoffwechselprodukte der Spirochäten auf Rechnung zu setzen. Es mag dahingestellt bleiben, ob diese Anschauung in diesem Falle zutreffend ist. Daß eine Bildung derartiger Schutzstoffe oder Mbwehrkörper im lebenden Organismus kein seltenes Ereignis ist, wissen wir von den Infektionskrankheiten und der aus ihnen entwickelten Jmmunitätslehrc her. Inwieweit auch bei geistigen Erkrankungen überhaupt derartige Abwehrkörper erzeugt werden, ist ein Problem, das den letzten Jahren angehört und das durch die geniale Arbeitsmethode des Hallenser Physiologen Prof. Emil Abderhalden auf das energischste gefördert worden ist. Wenn nicht alle Zeichen trügen, stehen wir im Beginn einer an Aufschlüssen und Ueberraschungen reichen Periode, die gleich befruchtend auf die verschiedensten Gebiete der Biologie wirken wird. Wir müssen etwas weiter ausholen, um zeigen zu können, worum es sich hier handelt. Wenn man früher von dem Kampf ums Dasein sprach, so dachte man in erster Linie an die wirklichen Kämpfe der Tiere gegeneinander, in denen der Sieger seinen Platz behauptete, während der Besiegte das Leben lassen mußte. Der Kampf ums Dasein ist aber viel allgemeiner, er bricht überall da aus, wo Leben mit Leben zusammenstößt. Schon die niedersten Wesen sind mit Waffen ausgerüstet, ihrer Gegner sich zu entledigen. Wie aber der Organismus des höheren Tieres und des Menschen nichts anderes als eine große Zellkolonie ist, so besitzt jedes Glied dieses Staates, wenn es auch sonst seine Individualität eingebüßt hat, die _ Fähigkeit, Schädlichkeiten von sich abzüwehren. Diese Feinde brauchen durchaus nicht lebendige Wesen zn sein. Es genügt, daß sie aus organischer Substanz, aus organischen chemischen Verbindungen bestehen, wie es in erster Linie die Eiweißbildungen sind. Auch die lebende Zelle ist eine solche Eiweißbildung, aber sie ist von Art zu Art, von Individuum zu Individuum, ja von Organ zu Organ verschieden. Tritt eine fremde Eiweißverbindung zu einer Zelle, so entsteht ein Kampf zwischen den chemischen Krästen beider, bei dem entweder die Körperzelle oder das fremde Eiweiß geschädigt wird. Die Hilfsmittel, die dabei dem Körper zur Verfügung stehen, sind groß. Schon bei seinem Eindringen in den Organismus wird das körperfremde Eiweiß im Verdauungskanal auf- gelöst, abgebaut, entgiftet und dann erst assimiliert. Schließlich besitzt oder bildet die einzelne Zelle noch Schutzstoffe, die, wenn fremdes Eiweiß zu ihr gelangt, es abbauen können. Außerhalb des Verdauungsapparates ist das Eindringen auf dem Wege der Blutbahn möglich. So kreist das Bakterieneiweiß im Blute. Die Abwehrstoffe werden gegebenenfalls auch gegen körpereigenes Eiweiß gebildet, wenn eine neue Eiweißart im Körper entsteht. Dies ist z. B. bei der Schwangerschaft der Fall. Hier besteht die Placenta aus einem neuen Eiweißkörper. Und flugs erkennt man, wie im Blute Abwehrkörper entstehen. Aber was haben derartige Ueberlegungen mit der Entstehung der Geisteskrankheiten zu tun, wird man mit Recht fragen können? SindGeisteskrankheiten etwaJnfektionskrankhei- ten? Man muß darauf antworten: Nein und Ja. Nicht als ob ein lebendiger Körper von außen eindränge und sich im Gehirn wie die Spirochäten bei der Paralyse einnisten. Es gibt aber im Körper eine ganze Anzahl von Organen, über deren Fnnktion man lange nichts wußte und die man deswegen für überflüssig hielt. Es sind dies die sog. Drüsen mit innerer Sekretion, die ihre Produkte nicht wie andere Drüsen nach außen, sondern in den Kreislauf des Blutes abgeben. Dazu gehören vor allem Schilddrüsen, Nebennieren, Zirbeldrüse und Hirnanhang. Auch die Geschlechtsdrüsen bilden neben ihrem Hauptprodukt, den Keimzellen, besondere Sekrete,. Die Wirkungsweise dieser Drüsen ist noch nicht in den Einzelheiten sichergestellt. Soviel aber ist gewiß, daß sie für den normalen Verlauf aller möglichen Körpervorgänge von größter Wichtigkeit sind, wie z. B. für das Wachstum, den Fettansatz, den Blutdruck und den Stoffwechsel. Schon eine kleine Veränderung der Zusammensetzung des Sekrets, beruhend auf einem falschen Funktionieren der Drüse, kann schwere Störungen herbeiführen. Die krankhaften Sekrete, die nun in dem Körper kreisen, wirken wie fremdes Eiweiß. Der Organismus bildet Abwehrkörper, welche die veränderten Produkte aübauen sollen. Dieses geht allmählich vor sich, aber unterdessen bilden sich Zwischenkörper, die schwere Gifte für die Gehirnrinde darstellen. Unter dem Einfluß solcher Vergiftungserscheinungen entfalten sich die Geisteskrankheiten. Man beginnt dadurch zu verstehen, warum' Geisteskrankheiten sich vererben können: wenn nämlich die krankhafte Funktion der Drüsen mit innerer Sekretion vererbt wird. Bei diesen Betrachtungen handelt es sich keineswegs nur um Hypothesen, denen jeder reale Boden fehlt. Die Vermutung wird durch den biologischen Versuch bestätigt. Es ist das Verdienst des Leiters der Jrrenabteilung am Stuttgarter Bürgerspital Dr. Famers unter Beistand von Abderhalden die ersten Versuche in dieser Richtung unternommen zu haben. Der Nachweis erfolgt auf die folgende Weise. Das Blut der Geisteskranken wurde mit den drüsigen Organen zusammengebracht, und deren Abbau beobachtet. Bei einer Reihe von Geisteskrankheiten verlief die Reaktion negativ. Es sind dies die funktionellen Störungen der M a n i e, Mela n ch o l i e und H h st e r i e. Anders jedoch bei dem Jugendirresein, das bisher ebenfalls als funktionelle Störung galt. Hier wurden reichlich Abwehrkörper im Blute gefunden, und zwar gegen Schilddrüse, Geschlechtsdrüsen und Hirnrinde; d. h. das Blutserum der Schwachsinnigen verdaute das Eiweiß der Drüsen zu einem niedrigeren Eiweißabbauprodnkt, dem Pepton. Ferner ermittelte man bei Geistesstörungen, die sich im Anschluß an eine Schilddrüsenerkrankung wie Krops oder Basedowsche Krankheit entwickelten, Abwehrkörper gegen die Schilddrüse. Auch einige praktische Resultate hat die neue Erkenntnis bereits gezeitigt. Zunächst gelang es, die Differential- und Frühdiagnose des jugendlichen Irreseins zu sichern. Dann aber wurde auch Besserung und Stillstand der Krankheit durch Darreichung von Schilddrüsentabletten erzielt, indem so der Manpel an unverändertem Schilddrüsenmaterial gedeckt wurde. Wie weit sich die Abderhaldensche Lehre von den Abwehrkörpern für die Psychiatrie und speziell für diejenigen Psychosen, die wir heute noch funktionell nennen, fruchtbar wird machen lassen, ist eine Frage der Zeit. Das aber ist schon heute gewiß, daß sie nur ganz neue Wege gehen gelehrt hat. 724 „Student-philheNene-Musttant." Von Walter v. Molo (Wien). Memoirenbücher sind jetzt Mode. Vollste Vorsicht ist daher Geboten. Die „Irrfahrten des Daniel Elster" muß man aber passieren lassen. Mit gezogenem Hut und salutierendem Degen! Der Degen muß dabei sein; denn diese neu bearbeiteten und von Hanns Martin Elster, nach mehr als siebzig Jahren, wreder herarw- aeaebenen Memoiren*) sind voll Lärm und Streit, voll Mang und Saug, voll Mut und Treue. Ein deutsches Abenteurerleben, das kühn und knorrig aus den Bubenbeinen, durchs Gymnasium zur Universität wächst, wo das Lcbeii gierig auf den Biirscheu wartet Au Leipzig wird Daniel Elster Frankone, später Thururge, als Delegierter der Leipziger Landsmannschaften zieht et, zum Wartburgfest der Jenenser. Eigenart rührt sich, Duelle kommen, der Senior wird kouleurmüde; der rohe Ton und die rein äußerlich« Altertümelei der Burschenschaftler, die scholl in diesem Zeitpunkt das Jahr 48 zur Blutreinigung brauchten, stoßen ihn ab; der Mediziner, der erst Theologe dem Namen nach war, entchstießt sich tzum Studium; er will zum Doktor promovieren. Weder -der Water, der dem kraftgenialen Sohn zürnt, noch der vergebenv ersehnte Schwiegervater schießen das nötige Geld vor; er bununelt neuerlich, verkommt und entschließt sich, mit anderen, als schtsv, grenzenlos ideal-schwärmerisches Kind seiner tatgierrgen, äußerlich untätigen Zeit (Biedermeierzeit), den südamerikaniscyen Provinzen im Freiheitskampf tvider Spanien beizusteheu. Er durchwandert Deutschland, Holland und Frankreich, seine Musik schenkt ihm manchen Gewinn; er zieht, lveil das knappe Geld seines Freundes bald ausgcht, als eine Art akademisch-musizierendcr Vagabund. So kommt er nach Paris, immer auf der Suche nach, den Anwerbern der jungen Republiken. Ein Seesturm, ein räuberpcher Ueberfall, die jeder für sich als dauernde, Erzählungsgeftel eines Spießbürgers fungieren würden, werden inr Borübergehen abgemacht; zu Paris verhaftet man die Obdachlosen, die ut der Esplanade des Invalides zu schlafen ftichen, als gefährliche, Königsmord wälzende Demagogen und stellt ihnen, kurz entschlossen, als Beweis ihrer Königstreue frei, sich für französische Dienste anwerben zu lassen. Daniel Elster greift zu, er ist in, ine Fremdenlegion eingekleidet; der Leipziger Senior als gemeiner französischer Soldat! Nun beginnt erst das schauerliche Schicksal des Tapfern! Härte und Roheit werden sein Umgang, Saubohnen seine Nahrung, Krankheit und Tod seine allernächsten Widersacher. Auf dem Schiffe, das die Armen nach Korsika bringt, sterben täglich sieben oder acht Mann; Daniel Elster, der zügellose Stiident, entsinnt sich feiner Medizin, er hilft und fühlt zum erstenmal, daß jedem ein Platz im Leben angewiesen ist; er muß blotz wollen! Tagelange Märsche, Fluchtversuche, Kämpfe mit Gendarmen folgen; Elster wird endlich musikalischer Lehrer der Frau Olmstm, die sich für ihn verwendet; so avanciert er zum Amanueusts des Regimentsarztes und wird, mittels einer angeblichen Krankheit, vom Militärdienst losgeschwindelt und entlassen. Elsters deutsches Heimweh erwacht; er eilt heim, zum Vater und zur Geliebten; in Würzburg will er sein Studium zu Ende bringeii, von neuem greift des Schicksals verfluchte Tatze ins Räderwerk seines Lebens: er muß einer provozierenden Forderung genügen, sein Gegner fällt, Elster wird flüchtig, man verfolgt ihn, die Hatz geht über Heidelberg nach Mannheinl, in Stuttgart werben die Griechenvereine für das alte Land der Hellenen Freiheitsstreiter wider die Türken! Elster, mit der Heimat und allem zerfallen, lvird Phil- f i Durch die Schweiz geht's zum Mittelmeer, zur Ueberfahrt nach Griechenland. Sturm, Meuterei, Krankheit geben das Geleite; Franzosen und Deutsche geraten, trotz des gemeinsamen Zieles, hart aneinander. Die Feuertaufe ist unblutig! Nun hetzt ein Erleben das andere: Korinth, Argos, Akrokorinth, Thermo- pylen und eine Liebesgeschichte, zusamt griechischer Untreue und griechischen Greueltaten, Sonderpläne, Diebstähle, Intrigen, Mord, Fahneneid, Wahrsagungen, schreckliche Gewitter, in großer Laud- schaft, griechischer Nationalgesang, Landung, Tod der Freunde, Hunger, Reiterangriff, Proviantmangel, Duell, Verrätereien, Räuber, eine weibliche Freiheitskämpferin, Streifzüge und Gefechte, Schlacht, neuerlicher Verrat, Heldenmut, „Wir haben alles verloren, nur unsere Ehre nicht!" Weiter schlingt sich der Hexensabbat des Erlebens und Erleidens: Schwindler, Seuchen, Spitäler, Meutereien, Undank, abenteuerliche Seefahrten, Schatzgrä- bereien und eine tragische Liebesstunde beenden des bettelarmen Abenteurers Griechenfahrt. Nun greift die Kultur wieder ein. Elster gibt im Orient, in den ihn das Schicksal verschlug, Konzerte: er verdient Geld, er erlebt neuerlich Ungeheures und gelangt endlich fieberkrank nach Marseille zurück. Er beginnt Künstlerfahrten durch Frankreich, wird schweizerischer Musiklehrer, später Professor. Briefe aus der Heimat rufen und locken; Daniel Elster findet seine Liebe und wird glücklich. *) „Die Irrfahrten des Daniel Elster, Student-Philhellene- Musikant", neubearbeitet und herausgegeben von H. M. Elster, 8 Bände (Memoiren-Bibliothek Robert Lutz in Stuttgart). Der hetzende Rhythmus des Lebens liegt in den zwei umfang» reichen Bänden gefesselt, er hallt und schreit auä' jeder Zeile- aus jedem Wort, das der kraftvolle Mann niederschrieb, der ein wackerer Lebenskämpfer war. Blitzartig erhellen sich iöcite Strecken deutscher Entwicklung, unerahnte Einblicke in vergangene Zeiten frember Völker ergeben sich. Was hundert Kulturgeschichten nicht vermitteln: konkrete Kulturbilder, gesehen mit dem .Auge /ines Mitkämpfenden — Daniel Elsters Irrfahrten bieten sie! Wen das Leben zu solchem Erleben aussucht und daraus errettet, |)en liebt es und: den das Leben liebt, nur der kann uns Wertvolles geben! Daniel Elsters Irrfahrten, die sein Nachfahre.liebevollgenau und verantwortungsvoll bearbeitet, herausgab, sollten in jedes Mannes Herz und Kopf ziehen; denn diese Memorien sind von einem Reinen, Festen, von einem Idealisten geschrieben, der stets Mann und Mensch blieb, der die edlen Keime der Menschenseele in sich trug und sie im harten Ringen, auf der Schaubühne des Seins, nicht dorren ließ, sondern sie zum ragenden Baume großzog, was letzte und höchste Daseinsverpflichtung ist und Jets sein wird! Büchertisch. — Handbuch derKun st Wissenschaft. Herausgegeben von Privatdozent Dr. F. Burger- M ü n ch e n in Verbindung mit den Univ.-Professoren Curtius-Erlangen, Egger-Graz, Hart- mann-Straßburg, Herzseld und .Wulfs-Berlin, Neuwirth-Wien, Pinder-Tannstadt, Singer-Dresden, Graf Vitzthum-Kiel, Wackernagel-Leipzig, Weese-Bern, Willich-München und Oberbibliothekar Leidinger-München. Mit ca. 3000 Abbildungen. In Lieferungen ä 1,50 (Akademische Verlagsgesellschast Athenaion, Ber- lin-Neubabelsberg) Lieferung 10: Burger, Deutsche Malerei Heft 5. Die Schöpfung dieses großartigen Werke-, der ersten Kunstgeschichte, die den modernen Bestrebungen und den allerneuesten Forschungsergebnissen gerecht wird, war eine sehr glückliche. Idee. Dse Kunstentwickelung wird hier als aus der Kulturgeschichte herauswachsend geschildert, außerdem kommt in .dieser Kunstgeschichte, an bereit Schaffung die kompetentesten Fachgelehrten mitwirken- überall das rein Künstlerische zu Wort. Ein eigenes künstlerisches Urteil soll der Leser getoutneit. Daher ist hier zum ersten Male auch die Methodik des Vergleiches angewandt. Durch das Werk, das mit einer übergroßen Fülle von Abbildungen geschmückt ist, wird das Auge geschult und eine selbständige persönliche Erkenntnis ermöglicht. Der Leser vermag selbst die Kunstwerke auf ihre Bedeutung und ihren Wert zu schätzen und lernt sie aus ihren eigenen Lebeusbedingungen heraus begreifen. Das wahrhaft prunkvoll ausgestattete Handbuch, das die bestillustrierte Kunstgeschichte der Gegenwart bildet, ist daher für jeden, der sich mit dem Studium der Kunst beschäftigt, ein ebenso notwendiges wie unentbehrliches und brauchbares Werk: alle Kunstepochen werden hier in überaus geistvoller, anziehender und interessanter Darstellung behandelt. Die vorliegende Lieferung übertrifft alles au Pracht, was bisher durch das Handbuch geboten wurde; es enthält eine so große Zahl köstlicher farbiger wie Textillustrationen, daß mau staunend das Heft durchblättert. Bedeutsame Schätze der deutschen Malerei, die bisher in dem köstlichen illuminierten Codices dem Laieuauge verborgen schlummerten und die in Gold- und Purpurglauz nur wenigen Eingeweihten Kunde.von einer herrlichen Kunst unserer Vorsahren geben, werden hier in dem prächtigen Farbenglanz der Originale der Allgemeinheit zum ersten Male zugänglich gemacht. Der Opfermut des Berle.gers, der zu einem geradezu staunenswerten billigen Preise eine solche enorme Fülle von Illustrationen neben dem glänzenden Texte bietet, ist picht Hoch genug anzuschlagen. Buchstabenrätsel. a, bei, e, ge, ki, li, I, lo, ol, ma, nie, lin, po, rn, ter, ver, veil, z. Ans vorstehenden Silben und Buchstaben sollen fünf Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt iverdeu, daß die Anfangsbuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen, den Namen eines Operetten-Komponisten ergeben. Es bezeichnen aber die einzelnen Wörter der Reihe nach folgendes: 1, Ein Längenmaß. 2. Weiblieben Vornamen. 3. Fremdländische Münze. 4. Englische Stadt. 5. Sternbild. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummer: Vieles kaufen, was entbehrlich, Ist bedenklich, ja gefährlich. Früher schrankenlos int Kausen, Wirst du, wenn die Fonds verlausen, llnentbehrliches vermissen, Und wohl gor verkamen müssen. Redaktion: kk. N e u r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheii Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R, Lauge- Gieß«»