Samstag, iM l6. August WWDffH f! ipjggj 8® -.- t Firnenrsulch. Roman von Paul Gr ab ein. Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) . 'Herr v. Malmort wandte sich, seine Schritte beschleu- inrgend, bergab; die beiden Mädchen folgten ihm. i3tuf Halbent Wege trafen sie so den heraneilenden Mann. Malmort erkannte ihn schon von weitem: Ein Bauernsohn von drunten aus Sta. Maria, dem Postort, der gelegentlich Botengänge für die Post übernahm. Schon aus einiger Entfernung rief der Bursch, etwas in der Jgaitb Hochhaltend, ihm herüber: >)A Depesch'n!" >,Eine Depesche?" Rehes Gesicht zeigte plötzlich einen erschreckten Aus- druck. Weltfern, wie fie mit dem Vater lebte, verband sich für sie mit dem Begriff des Telegramms unwillkürlich die Vorstellung einer Hiobspost. Im Fluge tauchten auch Erinnerungen an ferne Kindertage auf, wo die Ankunft solcher Unscheinbaren Zettel — ganz unbegreiflich für ihr Kinder- !gemüt — den' Vater immer in tiefsten Schmerz oder hohe Aufreguno versetzt hatte. Mer das war doch nun alles schon so lange vorbei — was konnte denn jetzt nur sein, das so dringlich und wichtig war, daß der Bursch da die vier guten Wegstunden von Sta. Maria eigens heraufeilen mußte? Ganz atemlos, vom letzten anstrengenden Stück des Wegs bergauf, stand nun der Bote beim Vater und wischte sich mit dem roten großen Sacktuch den Schweiß von der Stirn. Malmort hatte indessen bereits die Depesche erbrochen und ihren Inhalt überflogen. Nun falteten seine Finger langsam das Papier wieder zusammen; aber er blieb unbeweglich stehen, das Haupt gesenkt und sah mit einem fast finsteren Ausdruck vor sich hin 1— so in Anspruch genommen von seinen Einpfindungen, daß er des Boten und der Mädchen neben ihm vergaß. Aber nur für einen Augenblick; dann raffte er sich zusammen, und seine Züge zeigten ivieder die gewohnte Ruhe. „'s gut, Pankraz! Bist brav heraufgesprungen. Nun pfleg dich aber auch gut im Wirtshaus in Thalwys. Hörst du?" Und er reichte ihm ein Geldstück hin. „Dank, Herr!" sagte der Bursch einfach, nahm das Geld ohne Ziererei und machte wieder kehrt. Herr v. Malmort aber wandte sich jetzt feiner Tochter zu. >Mehe —. die Mutter kommt, ist schon unterwegs. Das Telegramm kommt von Glurns. Also heute abend wird sie Hier sein?" „Djie Mutter?" Wre etit leiser Ruf des Schreckens kam es von Rehas Mund, und ganz fassungslos starrte sie mit großen, geängstigten Augen den Vater an. Die Mutter! Auch Gottliebe fuhr unwillkürlich zusammen ■— die Mutter, die sie tot geglaubt, sie lebte noch! Ick, aber was war das dann alles hier? Warum lebten da Vater und Tochter ohne sie in dieser Einsamkeit, taten rhrer mit keinem Wort Erwähnung und erschraken jetzt beide vor ihrem Kommen wie vor etwas Furchtbarem? Was für ein düsteres Geheimnis barg das graue Gemäuer da drunten? Diese Gedanken jagten sich in ihr, wie sie nun mit ihren Begleitern gleichfalls talab schritt. Malmort ahnte wohl, was für Gedanken den Gast beschäftigen mochten, denn er wandte fich nun an sie. „Meine Frau" — es war, als ob das Wort ihm Nur schwer über die Lippen wollte — „lebt ihrer Gesundheit, ihres Nervenzustands wegen, stets außerhalb) im milderen Klima. Sie ist daher leider nur xin Gast, ein sehr seltener Gast, in unserem Hause." Er vermied es aber, bei diesen Worten Gottliebe an» Zusehen; mit einem gezwungen ruhigen Ausdruck blickte er vor sich auf den $3eg1, und auch auf Rehes durchsichtig klarer Stirn lag eine Wolke; auch ihr Blick floh scheu die Freundin. Gottliebe überfiel eine dunkle Traurigkeit. Was hatte sich da mit einem Male zwischen sie drei gestellt, die eben noch so freundschaftlich vertraut zueinander waren? Unsichtbar, ein Nichts und doch so düster Und schwer. Sie empfand es mit jenem Instinkt, mit dem Frauen blitzschnell, ahnungsvoll eine ganze Zukunft Vorausschauen. Nun war das alles aus, was sich so schon angespounen hatte! Der Schatten, den die Fremde da vorauswarf, er genügte bereits, sich erkältend auf die zarten Triebe zu legen. Wie nun gar erst ihre wirkliche Anwesenheit? — .Nenn das wollte st« gar nicht erst ab wart en. Und mit bitterem Gefühl im Innern, aber entschlossen, antwortete sie, ebenfalls ohne Malmort anzublicken: „Wenn Ihre Frau Gemahlin nur so ein seltener Gast in Ihrem Hause ist, so will ich selbstverständlich nicht stören. Ich breche sofort auf." „Nein —nein!" Heftig klammerte sich plötzlich Rehe an Gottliebes Arm, und ihre dunklen Augen flehten aufgeregt die.Freundin an. „Nein — bleiben Sie. .Ich bitte Sie darum!" bat nun auch Malmort eindringlich, und auch aus seiner Stimme zitterte kaum wahrnehmbar, aber ihrem seinfpüren- ben Empfinden nicht verborgen, eine geheime Bewegung. Nun blickte sie zu ihm auf und begegnete seinem Blick. Ein stummes schweres Weh stand darin und ein so warmes Bitten. „Bleiben Sie!" bat er noch einmal. „Sie erweisen Rehe und mir", leiser kam das Wort, „den größten Dienst," Da konnte sie nicht anders. „Daun bleibe ich!" entschied sie sich, und ein warmes, glückliches Gefühl überkam sie trotz allen Wehs. Sie fühlte. 506 sie sah ja: Sie konnte ihm wirklich einen Dienst erweisen mit ihrem Hiersein. Inwiefern? Sie übersah es noch nicht; aber 'ganz gleich, es war so. Da blieb sie, und sollte es ihr noch so hart ankommen. „Dank, tausend Dank!" Wie mit einem Gefühl der Erlösung schmiegte sich Rehe an den Arm der Freundin. Won der anderen Seite her streckte sich ihr eine Mannes- Hand hin, die nun ihre Linke preßte — wortlos. So schritten die drei schweigend nach Schloß Malmort zurück. * „Da '— der Wagen!" Rehe wies, zusammenfahrend, auf ein Gefährt, das eben drunten aus dem Wiesenhang erschien, aus dem seit Jahr und Tag nicht mehr befahrenen Wege, der sich in Schlangenbieaungen heraufwand bis -ans Kastell. ©te standen hier zu dritt, die beiden Malmorts und Gottliebe, aus dem offenen Wehrgang hinter der Mauerkrönung und schauten so schon seit einer Weile hinaus nach der Erwarteten. ,-Jä — sie ist's." Herr v.-Malmort bestätigte es. Freilich, die Insassin des Wagens drunten war unter dem dichten, lichtgrünen englischen Reiseschleier noch nicht zu erkennen; ab-er wer anders sollte hier im Wagen sich heraufverirren? Und wenn es noch wirklich eines Beweises bedurft hätte, der turmartige Aufbau hellgelb lackierter eleganter Koffer hinten auf dem Wag-enaestell und vorn beim Kutscher hätte ihm jeden Zweifel benommen. Sv reiste nur seine Frau. Selbst auf eine Emhütte am Gletscherrand — wenn je ihr Fuß sich in eine solche gesetzt hätte — hätte sie ihre Koffer hinaufschleppen lassen. Sie war ja nicht denkbar, einfach- nicht lebensfähig, ohne jenen luxuriösen Kornfort, den ihr dieses Reisegepäck ermöglichte. Mit gerunzelter Stirn sah Malmort sich das Gefährt langsam heraufquälen. Der schwere Landauer mit dem unsinnig vielen Gepäck;— wirklich eine Tierschinderei! Wenn sie es schoir nicht empfand-, aber der Kutscher hätte es wissen müssen. Daß der Kerl nicht rnal wenigstens absticg. Der hätte nicht von drunten sein dürfen, aus Thalwys -oder Sta. -Maria, er hätte den Burschen mit eiserner Faust geschüttelt, daß ihm Hören und Sehen vergangen wäre; mit der Herrenfaust der Malmorts, die auf ihrem Grund und Boden strenge Zucht hielten von altersher. Mer natürlich so ein fremder Kutscher — offenbar ein Saisonbediensteter -irgendeines Hotels da draußen in Glurns -oder Schluderns — was lag dem Patron an den armen Tieren? Ein paar Wochen später trieb -er sich ja vielleicht schon wieder ganz wo anders herum. ßiun war der Wagen in die letzte Serpentine eingebbgen, die zum Kastell hinführte, und jetzt beugte sich die Insassin aus dem Wagenschl-ag heraus. Die Personen zwischen den Mauerzinnen bemerkend, winkte sie jetzt lebhaft herauf und ließ einen,hellen, heiteren Zuruf hören — auf französisch,- wie es schien. Mer er weckte droben kein Echo. Mit einer schweren,, gezwungenen Bewegung nur hob! Rehe die Hand und erwiderte so mit mattem Winken den ersten Gruß- der Mutter. Herr v. Malmort war bewegungslos geblieben; nun aber wandte er sich ab und stieg langsam die Holzstufen des Äufganas hinunter, der Ankommenden entgegenzugehen. Langsam folgte ihm Rehe mit Gottliebe nach. Der Wagen hielt jetzt vorn: Tor, und Herr v. Malmort öffnete den Schlag!— wortlos, ohne Willkommen. „Bon jour, mon ami!“ Die schlanke Frau in elegantem sandfarbenen, seidenen Reisemantel, entstieg graziös an seiner Hand dem Wagen und reichte ihm nun, den Schleier lüftend, die Wange zum Kuß hin. „Wie ist's dir gegangen, Bester? Du siehst gut aus, immer noch gut," sie musterte mit der Ungeniertheit eines naiven, verwöhnten Kindes seine Züge, Haar und B^rt. „Rur hier die Krähenfüße!" Sie tippte lächelnd mit dem zierlichen Zeigefinger im zarten dänischen Handschuh auf die besonders scharf hervortretenden Falten um Augcu- tvinkel und Nasenflügel. „Das solltest du dir abgewöhnen, mon eher. — Aber wo ist das Kind?" Rehe war scheu, mit starren Blicken auf die Frau dort ich Wagen, in der Türwölbung stehen geblieben. Bei den Worten der -Mutter kant sie nun heran. „Ah, te voilä! — Kü-»d, du hast dich herausgemacht. Sieh doch nur, Wulfrin!" Sie fuhr zu dem Mäun herum. „Die Kleine entwickelt sich ja zu einer regelrechten beaute, mais vraiement!“ Und in einem Anflug von mütterlichem Stolz schloß sie Rehe, in die Arme. Die Tochter machte im ersten Moment unwillkürlich eine zurückweichende Bewegung; dann aber gab sie sich gehorsam der emphatischen Liebkosung hin, doch nur mit einem geheimen -Erbeben. Jetzt gab Frau v. Malmort die Tochter wieder frei. Noch einmal überflog sie, befriedigt nickend, deren Erscheinung. „Famos, -ganz famos! Wenn ich denke, als ich dich das letztemal sah —- es sind ja wohl zwei, nein, gar schon drei Jahre,! was für ein kleines Greuel warst du da! Nicht, Wulfrin?" Sie lachte hell auf, höchst amüsiert in der Erinnerung daran. „Schlenkrig, lang aufgeschossen, und Hände und Füße so —" sie beschrieb mit ihren zierlichen Händen einen tellergroßen Kreis in der Lust — „wie ein tappsiger, junger Jagdhund." Rehe stand stumm und unbeweglich, mit gesenkten Augen vor der Mutter; nun aber erschien eine feine Falte zwischen ihren klar gezeichneten Brauen, wie Frau v. Malmort glaubte, aus verletzter Eitelkeit. „Nun laß, Kind! Kannst jetzt ja sehr zufrieden mit dir sein, wirklich äußerst!" versicherte sie, wohlwollend lächelnd ihr über die Wange fahrend. „Mur dein Anzug! Bon dieu!f> Ihr Blick glitt plötzlich chvkiert an Rehes schlichtem Kleid herab. „Horrible! Wo läßt du nur arbeiten? Ich glaube wahrhaftig- beim Dorfschneider drunten in Thalwys, oder wie das gottverlassene Nest da unten sonst heißt. Wie? — Na, da gibt's ja gleich was hier für mich zu tun. Doch gut, daß ich hier bin! Nicht, ma petite? Wenn's nach deinem Water ginge, so ließe er dich ja wahrhaftig wie eine Vogelscheuche rumlaufen, ohne daß, er's überhaupt merkt." Sie sagte es lachend, mit einer ganz- harmlosen Lustigkeit, und sah dabei vergnügt von der Tochter zum Vater. Aber nun bemerkte sie doch die ernsten, starren Mienen der beiden, die da unbeweglich vor ihr standen. „-Aber mein Gott, was hab' ich denn nun gleich wieder verbrochen, daß ihr steif wie die Stöcke dasteht, mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwett-cr? Ein schöner Empfang für eine Frau und Mutter nach drei langen Fahren!" .Ihr Ton ivurde plötzlich schnrollend und weinerlich. „Däzu kommt man nun von Pontresina eigens herübergefahren, und läßt sich zwei Tage lang int Wagen durchrütteln, daß mau wie zerschlagen ist!" Wozu bist du überhaupt erst gekommen, hierher, wohin dich keiner rief, wo dich keiner begehrt! Malmort dachte es in tiefster Bitterkeit. Aber sie war, wie cs auch stand, doch immer die Frau, die seinem Kinde da unter Schmerzen das Leben geschenkt hatte — das wollte er nicht vergessen. Und sie hatte ein Recht, hier zu sein. So war denn, sein Ton ernst, aber mild, wie er ihr nun erwiderte und begütigend ihre Hand nahm: „Du bist müde von der langen Fahrt, natürlich. Komm herein, daß, du dich ausruhst." Und er führte sie nun ins Schloß, ^Fortsetzung felgt.) Ihr Wiße. Romuald Gilbhart. — — — „Und so wollen wir denn wünschen, daß beit Neuvermählten ihre künftige Heimat W u st Hagen ein rechtes Lu st Hagen sein und bleiben möge. Darauf lassen Sie uns die Gläser heben. Das junge Paar, es lebe hoch — hoch — hoch!" Hell klangen die Gläser aneinander. Das urkräftige Hoch der schon in Stimmung geratenen, meist ländlichen Kreisen ange- hörenden Hochzeitsgesellschaft — durch einen Tusch der aus dem Hausflure untergebrachten Festmusik verstärkt — füllte den niedrigen Raum wie eine schier greifbare Masse und dröhnte durch die offenen Fenster des gutsherrlichen Gärtnerhauses ans den Hof hinaus, wo das durch die Borlüreitungen zum Hochzeitsmahle arg dezimierte Geflügel erschrocken auseinander stob. Der geistliche Herr setzte sich, nachdem er mit dem ihm gegenüber sitzenden Brautpaare und seinen sonstigen Tischnachbarn angestoßen hatte, auf seinen Platz zurück und genoß mit Befriedigung die ihm treuherzig ausgesprochene allgemeine Bewunderung seiner geistvollen Rede. Nach der durch den Toast er- zwungenen Pause nahm das Maptzern der Kesser und .Gabeln auf den Tellern seinen lustigen Fortgang, und neue Schüsseln mit dampfenden Braten wurden aus der Küche hereingetragen Scherz und Gelächter flogen hin und her; die allgemeine Lebenslust erreichte ehren Gipfel. Verstohlen drückte sich das Brautpaar unter dem Tische die H?nd: er, der Förster Albert Hoffmann, ein stattlicher Mann mit breiter Brust, mit trausem, blondem Vollbart und ehrlichen Augen, in kleidsamer Uniform; sie, Trude Weigenbrecht, eine schlante, hochgewachsene Brünette mit tiefem, verschleiertem Blick nnd trotzig geschürzten, roten Lippen in einem fast überzarten Gesicht, in bräutlichem Schleier und der ehrenvollen Myrten-? kröne. Der Altersunterschied des Paares fiel jedem in die Augen. Die junge Frau war kaum zwanzig Jahre alt, während ihr nunmehriger Gatte fast doppelt so viel zählte. In der Tat hatte auch dieser Altersunterschied, hatte insbesondere die übergroße Jugend der Braut, die Eltern derselbeii — den weit und breit, und nicht zuletzt von der gräflichen 'Gutsherrschaft, geschätzten Obergärtner Weigenbrecht und seine würdige Ehehälfte — veranlaßt, ihre Einwilligung zu der geplanten Verbindung zunächst zu versagen. Aber Trude,war als einziges Töchterchen ein wenig verwöhnt und wußte ihren Willen durchzusetzen. So hatten die Eltern doch schließlich nachgegeben, und nun gab es eine jener lustigen Landhochzeiten, die ihre Teilnehmer drei Tage lang in Atem halten. Helles Glück strahlte aus den Augen der Braut, männliche Freude aus denen des jungen Ehemannes, der vor kurzem seine Anstellung als Königl. Förster erhalten hatte und auf die,en Titel fast nicht weniger stolz war als auf sein liebes Weib. —--- * Fürwahr, jener Auftakt seiner Seligkeit lebte noch lange in der Erinnerung unseres jungen Paares fort, auch nachdem fich das Eheglück eines Sommertages vielmals an das des andern gereiht hatte. Nun freilich war andere Zeit. Die Sonne beschrieb nur noch einen kleinen Bogen am Himmel. Der Wald prangte in den Unwahrscheinlichsten Farben, und mancher Baumriese streckte seinen schon dürren Wipfel in die nebelschwangeren Lüfte. Der rauhe Novemberwind brauste um das altertümliche Försterhaus mit dem Hirschgeweih am Giebel und rüttelte an Dor und Fensterladen. Mer Förster Hoffmann und seine Fran schliefen den gesunden Schlaf des in und mit der Natur lebenden Menschen. Sie ließen sich von all den unheimlichen Lauten nicht stören. Sie hörten es auch nicht, als der Sturm den Schornstein hinabfuhr, das Restchen Glut unter dicker Aschenschicht auf dem Herde zu lichter Flamme anfachte und diese in einen Haufen Reiserholz blies, welches den Morgenkaffee kochen sollte. Bald leckten gierige Zungen in die Höhe, erfaßten das niedrige Gebälk und hüllten alles in ein Feuermeer. Ein unheimliches Knacken in nächster Nähe ließ endlich Frau Trude in die Höhe fahren. Aber sie mußte sich erst besinnen, der dichte Qualm, der das Zimmer füllte, verwirrte ihre Gedanken. Mit Mühe ermunterte sie fich endlich völlig und weckte den noch immer fest schlafenden, in bösem Traum wie unter einem Alb stöhnenden Gatten. Es war die höchste Zeit. Schon drang feuriger Schein in das Zimmer. Sie drückten die Tür aus, aber da war kein Ausgang mehr. Der heiße Atem des fürchterlichsten Todes wehte ihnen entgegen. So stießen sie die Fensterladen auf und sprangen im Nachtgewande in die Nacht hinaus. Hinter ihnen schlugen die Flammen zusammen und verzehrten das Nest, in dem eilt kurzes, reiches Sommerglück gehorstet hatte. Zum Tode erschöpft fand die junge Försterfrau.endlich Unterkunft bei befreundeten Leuten in der benachbarten Wassermühle am Rand des Waldes. .Aber der Schrecken und die Flucht durch die eisige, regendurchpcitschte Sturmnacht bet einziger Bedeckung durch einen Förstermantel, hatten ihre Gesundheit angegriffen: Sie wurde schleunigst ins Bett gebracht und man schickte zu einem Arzte. Aber ehe derselbe erschien, hatte das Schicksal bereits ein Opfer gefordert. Die frohe Hoffnung des liebenden Paares hatte eilt jähes Ende gefunden, und die junge Mutter, die doch kein Kind herzen durfte, lag im Fieberwahn. Wohl schien es eine Zeitlang, als solle sie den schweren Schlag überwinden und zu neuem Leben und neuem Glück auferstehen. Man schaffte die Genesende auf einer Tragbahre ins Dorf, wo für den Förster eine Wohnung gemietet worden war, bis der Neubau des Forsthauses, den man unverzüglich in Arbeit genommen hatte, fertig gestellt sein würde. Aber die Hoffnung erwies sich als trügerisch. Ein neuer, unerbittlicher Gast kam mit zuerst lattgsamen, bann immer schnelleren Schritten näher. Frau Trude, begann zu husten und, namentlich morgens, Schleim auszuspeien. Man sprach zuerst von einem Katarrh, und. die Kranke selbst lächeste über die besorgte Miene ihres Gatten Aber der Arzt, der eine genaue Untersuchung angestellt hatte, erklärte dem entsetzten Förster auf dessen männlichen Wunsch, reinen Wein eingeschenkt zu bekommen, daß seine Fran an der Schwindsucht leide, und daß sie nach menschlichem Ermessen binnen Jahresfrist auf dem Friedhose draußen ruhen werde. Der starke Mann konnte das nicht fassen. Es sollte und sollte picht fvahr sein! Er schickte zu einem zweiten und einem dritten Arzte, Aber der Kescheid, der ihm wurde, lautete überall gleich. Das allerfurchtbarste jedoch war, daß er sein tiefstes Herzeleid nicht r teilen durfte, die ein halbes Jahr lang mit ihm Seite an Seite durchs Leben gewandert war, und der er alles vertraut Halle ^wegte Stan mußte er ein heiteres Gesicht machen, um seiner Frau mcht die Hoffnuitg zu zerstören, die ihm grau» worden war. Er mußte scherzen, da ihm doch das Herz zum Brechen schwer war.---- ♦ JDer SBiufer war vergangen, der lange, bange Winter, während dessen man der Leidenden tausendmal gesagt hatte: „Wenn dann wirds mit dir schon wieder Serben!, Wieder nahten die goldenen Tage. Aber mit Fran £rube ging rasch und immer rascher bergab. Als die Knospen m3 Bett gelegt, 'um nie mehr aufzustehen. Y «'$att£ keiner sagen dürfen. Wenn sie auch manch- ^nd lEte: immer brach bei ihr der trotzige Wille durch, das heimtückische Selben, das ja eigentlich gar keine Krank- hett war, zu überwinden und in alter Gesundheit zu blühe«. Die bis zum letzten Augenblicke wache Hoffnung auf 'Heilung, sie den an Lungen-Tuberkulose Leidenden charakteristisch ist, zeigte sich auch hier, unterstützt — wie gewöhnlich — durch ein zeitweiliges Wohlbefinden. Aber den kundigen Beobachter konnte das nicht täuschen. Das Ende nahte mit Riesenschritten. — Der Mai schwang seinen Stab über die Erde. Förster Hosf- maun streifte durch den Wald ünb vergaß fast seines bitteren! Eroenleides inmitten der berauschenden Pracht, die ihn umgab. Eine Flut goldigen Lichtes ergoß sich durch das in herrlichster Frische prangende Blätterdach und erfüllte die weiten Hallen des Buchenwaldes mit dem wohltuendsten Schimmer. So gewaltig, fo ergretfenb sprach doch niemand zu ihm wie der frühliugs- grüne Wald. Ja, es ist wahr, ein Heller Tropfen trat ihm in das Auge unb perlte langsam die Wange hinab. Aber es war keine Träne der Zerknirschung, der billigen Rührung, der unmännlichen Schmerzensseligkeit. Neu ward er sich des Stolzes bewußt, ein Mensch, ein Mann zu sein, durch dessen Brust dieselben Ströme des Lebens rauschen, welche diese Berge und Hügel gewölbt, diese schlanken Stämme hinauf ins reine Aethermeer gehoben haben und Sonnengold und Sturmeswehen, und Lenzeslachen und Winterernst, und Liebe _ unb Leid, und Leben und Tod der Erdenkinder nur als Offenbarung ihres unersorschlichen Seins auf unserem Weltenstäubchen walten lassen. Der Förster war von seinem Waldgange zurückgekehrt, hatte Büchse unb Hut an einen Nagel gehängt ünb begrüßte feine Trude durch einen zärtlichen Kuß auf die weiße Stirn. Er fetzte sich zu ihr auf den Bettrand unb sprach von den Herrlichkeiten des Waldes und von seinem Besuche in dem nunmehr fertig gestellten neuen Forsthause. Ihr zum Tröste und zur Ermutigung plauderte er von ihrer dort gewiß zu erwartenden Genesung. Mit fieberglänzenden Augen schaute sie ihn an ünb lauschte seiner Rebe mit seligem Lächeln. Dann haschte ihre abgezehrte Hand nach seinen Fingern, und mit Anstrengung flüsterte sie: „Albert!" „Ja, mein Schatz?" fragte er, sich über sie neigend. „Albert", wiederholte sie, „ich — ich habe eine Bitte!" Der Mann versprach ihr alles, was in seinen Kräften stünde. „So — so bringt — mich ins neue — Forsthaus!" Erschrocken fuhr Albert Hoffmann in die Höhe. Diese Wirkung seiner Worte hatte er nicht erwartet. Wer seine Frau hielt an dem einmal gefaßten Gedanken fest. „Albert" — ihr Atem ging keuchend — „Ich sterbe hier. Ich muß — muß dorthin!" Vergebens predigte er ihr Vernunft, redet von ihrer Schwache- der sicher immer noch vorhandenen Feuchtigkeit der neuen Wohnung, kurz, er fand tausend Gründe. Aber sie ließ sich nicht abweisen, Ihre Aufregung stieg immer höher. „Albert," Hub sie wieder an, „du weißt — was ich will — das habe ich — auch immer — erreicht. Im Forsthause — werde ich wieder gesund —. Ich weiß es — ich fühl's! — Martere mich nicht länger! — Albert!" Herzzerreißend klang ihr Schrei; ein heftiger Hustenanfall schnürte ihr den Hals zusammen und bedeckte die Stirn mit kaltem Schweiße. Besorgt schaute Albert ihrem Ringen zu, -wischte ihr den Schweiß ab unb versprach ihr alles, was sie wollte. Da lächelte sie aus aller ihrer Qual heraus, ober es war ein fürchterliches Lächeln, bas dem liebenden Gatten wie scharfe Messer durch die Seele schnitt. „Du haslls gesagt"' brachte Frau Trude endlich hervor. „Nun ist alles — gut!" Erschöpft schloß sie die Augen. Was sollte er tun? Die Ueberführung bedeutete offenbar den sofortigen Tod seiner Frau, die Unterlassung das Gleiche. Er vertröstete sie auf das morgen zu erwartende Kommen des Arztes, um wenigstens Zeit zu gewinnen. Damit erklärte sie sich ein» verstanden. Aber dann keinen Augenblick länger! Der alte Arzt kam unb überzeugte sich, daß das Ende unmittelbar vor der Tür stände. „Tun Sie, was Sie wollen! Der Kranken kann nichts mehr schaden und nichts mehr nützen." So lautete der traurige Bescheid des weißhaarigen Herrn auf die angstvolle Frage des Försters. Dann verabschiedete er sich mit teilnehmendem Händedruck von dem Gatten, dessen äußere Ruhe nicht, über den Sturm hinwegtäuschen konnte, der sein Innerstes 508 Kurchbrauffe. 9?ein, auch jetzt noch Wollte er um her einsamen Jahre willen, die ihm bevorstanden, keine, bis zum letzten Augenblicke keine Borsicht nutzer acht lassen. Aber sein Wort rückgängig machen? Er wagte es unter dem Blick der dunklen Augen nicht, die voll angstvollen, forschenden Flehens auf ihm ruhten. Bon Weh gefoltert, sank er auf die Bank vor der Haustür nieder und preßte die Hände in stummer Qual ineinander. Da plötzlich scho-tz ihm, wie eine Erleuchtung von oben, ein Gedanke durchs den Kopf. Zwar war's eine fromme Lüge, die er vorhatte; aber wenn je eine Notlüge erlaubt war, so mutzte es diese sein. Leisen Schrittes trat er in das in sanfter Dämmerung liegende Krankenzimmer und näherte sich seinem Weibe, das bet denr Geräusch die Augen aufschlug und, nachdem es ihn erkannt hatte, matt lächelte. Er winkte ihm Schweigen zu und berichtete dann von seinem Borhaben. Man würde wieder eine Tragbahre zimmern löte bei ihrer, der Trude, Ueberführung von der Mühle ins Dorf, sie rings herum, auch oben, mit starken Tüchern bespannen, um den leisesten Zug fernzuhalten. Dahinein würde man sie legen und in ihr neues Heim tragen. Die Kranke verstand kaum alle Worte, aber sie vernahm, daß ihr Wunsch und Wille in Erfüllung gehen solle, und zufrieden schlummerte sie tzei dem lieben Klang der Worte ein. Leise machte Albert Hoffmann seine Hand los und traf alle Vorbereitungen zu seinem Unternehmen. Die Tragbahre wurde fertiggestellt. Bier Männer fanden sich ein, und die Reise nahm ihren Anfang. Man brachte die Bahre ins Zimmer, rüstete sie mit Betten aus, packte Frau Trude sorglich hinein und schloß dann die Umhüllung überall, so daß kein auch noch so leises Lüftchen die darinnen Liegende treffen, diese selbst keinen Blick auf ihre Umgebung jenseits der Hülle werfen konnte. Nun faßten zwei der Männer die Handgriffe, legten die Gurte über die Schultern und hoben die Last behutsam auf. Die Wanderung begann: von denr einen Zimmer ins andere, von da auf beit Flur, dann durch die Küche wieder in die Wohnräume! Immer im Kreise, unermüdlich, eine ganze Stunde lang! Mitunter wurde eine Ruhepause gemacht, und die Träger lösten sich ab. Dann begann der traurige Zug von neuem. Die Kranke lag indetz im Halbschlummer, zufrieden wie ein müdes Kind, das die Mutter auf dem Arme trägt. Sie ahnte nicht die Täuschung. Während der Zeit war ihr altes Zimmer ausgeräumt worden. Man hatte die Möbel entfernt und die Gardinen und Bilder avgenommen. Nur war, um den frommen Betrug zu vollenden, von außen an das Fenster ein großer Busch Maien genagelt worden. Endlich waren alle Vorbereitungen getroffen, und die Träger traten, fich mit lautem Zuruf zur Vorsicht ermahnend, ins „Forsthaus". Man lüftete, die Vorhänge und hob die Sterbende in ihr -„gleichfalls herbeigeschafftes" Bett, das nur in eine andere Ecke des Zimmers gestellt worden war. Aber die Vorsicht war nicht mehr nötig. Frau Trude achtete nicht auf ihre Umgebung. „Hier -- hier ist's schön!" flüsterte sie. .„Jetzt — wird noch alles —■ gut werden. — Mein Albert — Dank!" Eine fahle Blässe überzog das Gesicht, und das Kinn wurde plötzlich spitz. Der Mann beugte sich zu ihr nieder und nahm das teure Haupt in seinen Arm: „Willst du in meinem Arm einschlafen?" Sie nickte. Einen Augenblick war's totenstill im Zimmer. Da setzte ihr schwerer Atem aus; noch ein- oder zweimal hob sich die Brust. Dann war's vorbei. Trcntenlos ließ Albert das Glück seines Lebens, das spät gewonnene, früh verlorene, sachte in die Kissen gleiten und drückte die dunklen Augen zu, die ihm so manches Mal in Liebe zugelächelt hatten. Erschrocken fuhr leine Hand zurück, als noch nach einer ganzen Weile mit dumpsem Rasselgeräusch ein letzter Hauch entfloh. Aber es war nicht mehr der des Lebens. , < Der Wille seines Weibes hatte vor dem Kutz des Engels Tod endgültig die Flügel gefaltet. denk dir, du seiest eiimial über Land gegangen. Fröhlich kehrst btt am Abend wieder heim und freust dich auf deine gemütliche StubS und ihre friedliche Stille. . . Aber — o Entsetzen! Die Tür ist erbrochen, der Fußboden ist mit Papierfetzen, Glasscherben und häßlichen Dingeit bedeckt, die Bilder sind heruntergerissen, Tisch und Stuhle zerschlageii und zerbrochen. Deine Blumen welken ant Boden und dein Vöglein liegt tot im Bauer. Endlich begreifst du schaudernd: ein Bösewicht ist bei dir eingedrungen, er hat gewütet wie ein Barbar und dir dein Heim und seine Freude zertreten und zerstört. Da verhüllst du dein Gesicht und weinst bitterlich. Und un heißen Groll russt dur »Wie kann ein Mensch nur so bös und herzlos sein! Wie konnte er nur meiner lieben schönen Stube baS antun?!" Nun, mein lieber Freund, Hand aufs Herz, bist du nicht selbst schon ost solch ein Barbar gewesen? Hast du nicht zerstört und vernichtet, wo Frieden und Schönheit herrschte? Hast du nicht geraubt und beschädigt, was nicht dein war? Und hast du nickst nur gar zu oft beschmutzt und besudelt — des lieben Gotte» Stube? Kamst auf Besuch zu ihm in seine hohe, grüne Stube, in seinen Wald, wie hast du seine Gastfreuiidschaft belohnt? Papier und Abfälle warfst du auf den weichen Moosteppich, Flaschen und Scherben ließest du ini Haidekraut zurück, Aeste und Zweige brachst du ab und deine Kinder pflückten Blumen, um sie nach einer Weile achtlos wegzuwerfen. Du grubst Farne itnb Waldkräuter aus, um sie daheim in deinem sonnenreichen Garten sterben zu lassen. Du rissest Maiwuchs, Moos und Borken ab und hinterließest schlimme Schandflecke. Du hast des Waldes Wild und Waldgetier, Vögel und Insekten mit Lärm und Geschrei auigescheucht oder ihnen gar nach dem Leben getrachtet. Die bunten Giftpilze, die den Wald so lustig zieren, zertrat dein Fuß, Kröten, Schnecken, Raupen und Schmetterlinge fielen deiner Zerstörungswut oder deinem Sammeleifer zum Opier. Kurz, du hast ebenso wie jener Barbar gewütet und das in des lieben Gottes schönster Stube! Also heißt's an seine eigene Brust schlagen, lieber Freund! Romme einmal mit mir hinaus in die Waldungen um Berlin« Was deckt da den Boden? Nicht Bluinen und grünes Gras, sondern „Stullenpapiere" soweit das Auge reicht. Eier- und Obstschalen und Scherben — über und überall! Und jeder beschimpft und beschuldigt den „onberen" beim Wandern, setzt er sich dann aber selbst ins weiche Gras, um zu frühstücken, dann wirft er ebenso ivie der „andere" die Ueberreste und das Papier hinter sich. Er selber will seine übte Gewohnheit nicht einsehen, denn er denkt: „Einer ist keiner". Wenn aber tausend „Einer" dasselbe tun, dann sind tausend Schandtaten da, die des lieben Gottes Stube verunzieren. Des lieben Gottes Stube ist der Wald. „Tritt ein", spricht er, „nimm darin Aufenthalt I Doch hüte dich, daß du mir nichts verdirbst Und kein unrechtes Gut darin erwirbst! Bewahren und beimmbem sollst du nur Und friedlich ivandeln auf geweihter Spur. Froh tritt herein, andächtig zieh' hinaus, Bedenk', bu bist beim lieben Gott zu Haus/ (Aus der Dürer-Bundes-Korrespondenz). humoristisches. * Das kluge M ädche n. Bureanfräulein, das aus den Ferien znrückkommt, zirm Chef: „Kann ich noch eine Woche Urlaub haben?" — Chef: „Warum denn?" — Fräulein: „Ich möchte mich gern verheiraten." — Chef: „Ja, warum haben Sie das aber nicht schon während des Urlaubs getan?" — Fräulein: „Ach,- ich wollte mir die Ferien nicht verderben." * Mißglückte Empfehlung. Kundin: „Diese HuiforM kann ich nicht leiden. Man kann darunter nichts vom Gesicht sehen." — Verkäuferin: „Mer gnädige Frau, das kleidet doch am besten." ____ Der lieben Gotter Stube. Von Johanna M. Lankau. Laß mich erst einmal in deine eigene Stube schauen I Ei, wie traulich und gemütlich ist's darin. Lichte Vorhänge an den Fenstern, gute Bilder an den Wänden, da . und dort ein Blumenstrauß in bunten Tongefäßen., Auf dein Fensterstein grünen und blühen deine Blumen: Goldlack und Reseda, Geranien und Nelken, lieber der bunten Pracht hängt der Messingkäsig mit deinem goldgelben -lebling, und auf den Eckbrettern liegen hübsche, zierliche Tinge, .sAtene Muschel, ein schönfarbiger Stein oder ein ge° schnffenes Glas — liebe Erinnerungen und Gedanken hängen daran! Dies schenkte, dir ein Freund und jenes deine Allerliebste! Und all dem Gerät und Gestühl zieren dein Zimmer freundlich, es ist dir -stützen und Schmuck zugleich und dein Herz hängt an den liebgewordenen Stücken. So ist dein Zu-Hause dein Stolz und deine hrende! _ Deshalb wachst du auch mit Fleiß und Peinlichkeit darüber, daß es immer sauber und ordentlich drinnen ansschant, denn wer zu uns kommt, beurteilt uns nach unserem Heim. . . . Nun viamanträtse!. Jir die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aaaaeeehh iiikmmmmnnnnrrrr derart einzutragen, daß die ivagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. 2. Einen Körperteil. 3. Ein Gefäß. 4. Stadt am Niederrhein. 5. Einen Fluß, 6. Fürwort. 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und wagerechte Mittelreihe ergeben das Gleiche. in nächster Nummer. K G Auflösung Auflösung des Veränderungsrätsels in voriger Nummer: 6ast, Eber, Imnb, Dieb, Enkel, Raub, Aase; el‘ber n. Redaktion: I. V.: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scben Universitäts-Buch- und Sleindruckerei, R. Lange, Gießern