W iWHi Ms TTTTprji tiVTeliiii H A V Donnerstag, den (5. Mürz 75 MenevMullien^ MerhültunSsblM M! KHmerAnzetzer Omeml-Anzeiger)^ ffraurniirbe. Roman von Horst Bodemer. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) ' Uchtes Kapitel. Bon früh sechs bis zehn Uhr saß Hans-Wilhelm mit dem Oberinspektor über den Büchern, aber er wurde nicht recht klug daraus. Nur das war festzustellen: es stand schlimm um Moreth, sehr schlimm. „Menschenskind, warum haben Sie mir denn nicht schon längst klaren Wein eingeschenkt?" „Hab ich das nicht, Herr Oberleutnant?" „Na, ja — das heißt, daß es gar so traurig hier! aus- sieht, habe ich wahrlich nicht gewußt." „Ich dächte, ich wäre deutlich genug gewesen, aber" „Ja, ja," unterbrach ihn Hans-Wilhelm, „ich weiß schon, was Sie sagen wollen." Sein Gewissen schlug ihm doch Mächtig. „Herr Oberleutnant, ich bin ein alter Mann und habe hier allezeit meine Pflicht und Schuldigkeit getan; wenn ich ein offenes Wort sprechen dürfte —" „Schießen Sie los, Drewel!" „Macher: Sie drüben in Glossow der Qual ein Ende!" Es kanr aus ehrlichem Herzen, das fühlte Hans-Wilhelm wohl. Er legte den: einfachen Manne die Hand auf die Schulter. ,, „Denken Sie sich mal in meine Lage, Drewel! Jahrelang habe ich mich um die Komtesse kaum getont inert, und nun, wo ich niedergebrochen bin, soll ich um ihre .Hand anhalten? — Nee!" Da schmolz die Rinde um des Alten Herz.( Das wär ehrlich von seinem Herrn geredet. „Ich kann mir das ja sehr gut vorstellen; aber wenn ich mit meinem Verstände nicht mehr weiter kann, dann sag' ich als gläubiger Christ: Gottes Wege sind wunderbar!" Hans-Wilhelm mußte sich abwenden, so hatten ihn die Worte getroffen. Dann ging er rasch auf Drewel zu und drückte ihm die Hand. „Wollen Sie die kommende Zeit mit mir noch durchhalten?" „Und ob, Herr Oberleutnant, und ob!" „Wir werden also zusammen mit Gottvertrauen an unsere Arbeit gehen!" Da erhob sich der alte Mann und faltete die Hände. „Herrgott, ich danke dir!" sagte er Mit bebender Stimme. Hans-Wilhelm ließ ihn gehen, denn er wußte, wenn das noch fünf Minuten so weiter ging, fing er an zu heulen wie ein Kind. Er beugte sich zum Fenster hinaus und blickte in den sonnigen Herbstmorgen hinein. Lustig flatterte die Fahne im Winde. Unten ging der alte zweiimdsiebzig- jährige Gärtner vorüber. „He, Köhler, guten Morgen!" Mit zitternder Hand nahm er die Kappe vom Kopfe. Das alte, runzelige Gesicht strahlte. „Schön guten Morgen, Herr Oberleutnant!" „Immer hübsch auf dem Posten — was?" „Na, es geht man so. Der jüngste bin ich ja schott, lange nicht mehr." ~ „Sagen Sie dem Vogt, er soll die Fahne Anziehen." " Jawoll, werd' ich!" Eilig trippelte er davon. Der alte Mann war auch so eine lieb gewordene Erinnerung aus der Kindheit Tagen. Aber schnell nahm sein Gesicht wieder einen ernsten Ausdruck an. Die Fahne! ließ er einziehen, weil die Arbeit begann, das Feiens mußte besseren Tagen Vorbehalten bleiben. /Dann ging er hinab zu seiner Mutter zum zweiten Früstück. „Nun, Hans-Wilhelm, was sagst Dü zu dem Stande des Gutes." „Wir werden es wieder hoch kriegen Mama!" Sinnend blickte sie vor sich hin und sagte kein „Ich will dann gleich 'rüber zu Onkel Relendorff und mit ihm offen reden." Komme ich zurück, hab' ich die Entscheidung getroffen." Bange sieht die Mutter Hans-Wilhelm an. Ihr ist aus seinen Worten nicht klar geworden!, was er unters Entscheidung versteht. Sein Verlöbnis mit Eva oder —s ob er nur Rat holen will über Mo reih und selbst das Gut bewirtschaften. r„Es ist Besuch drüben in Glossow", sagte sie zögernd!« „Besnch?" „Ja, ein Diplomat, Graf Norderoog." „Was will denn der?" „Er wirbt um Eva." „Und sie?" Maßlos erstaunt sieht er seine Mutter an. Lächelnd erwiderte sie: „Will nichts von ihm wissen; ihr Herz ist ja schon längst nicht. mehr frei." Da hat Frau von Moreth mit einem Male Angst, daß sie zu viel gesagt; sie kennt Hans-Wilhelm zu gut, der ist in diesem Punkte sehr empfindlich, und wenn man deutlich wird, erreicht man nur das Gegenteil. Mit finsterer Stirn starrt er auf den Teller. Nach einiger Zeit sagt er: ,„Jch werde mir den Kerl einmal ansehen. — Aber Eva geht's gut, nicht wahr?" Sehr erregt fragt er's. Dias freut die Mutter. '„Leidlich, Hans-Wilhelm. Sagte ich gut, müßte ich lügen." l Da reicht er ihr seine starke Hand über den Tisch. — 162 '„Sprich nichts weiter, Mutter. 'Au sollst mit mir Alfrieden sein." Gestern abend sein versprechen vor dem Bilde desl Katers und eben seine Worte lassen sie hoffen. Aber alles Bangen ist noch lange nicht in ihr gewichen. Sie kennt Hans-Wilhelm Zu gut, mit dem Versprechen ist er schnell bei der Hand, aber das Halten fällt ihm schwer. Als Haus-Wilhelm in Glossow vorfuhr, spähte er die Fensterreihen entlang, 06' er nicht Eva oder diesen Her- ,geschneiten Grafen Norderoog sehen würde. Es war nicht der Fall. Wohl aber trat sofort ein Diener an den Schlag'. „Guten Tag! Der Herr Graf erwartet den Herrn Oberleutnant in seinem .Arbeitszimmer." Da war also nichts zu wollen. Er stieg aus, durchschritt die wohlbekannten Raume, und stand dem Grafen gegenüber. „Guten Tag, lieber Onkel!" „Tag, Hans-Wilhelm! Bitte, nimm Platz!" Nicht einmal die Hand reichte ihm der väterliche Freund? Und wie kühl er ihln begrüßte! Ja, war er denn nicht der Oberleutnant von Moreth, dem man mit Achtung zu begegnen hatte? Er blieb stehen. „Nach diefer Begrüßung wird es wohl nicht nötig fein, Platz zu nehmen." „Ganz wie du willst." . Rasch zog Hans'-Wilhelm die Brieftasche heraus und legte einen versiegelten Umschlag auf den Tisch. „Hier sind zwanzigtausendvierhundertundfünfzig .Mark. Ich danke dir für deine Hilfe." Der Graf schloß gleichgültig den Geldfchrank auf und legte den Umschlag ohne ihn zu öffnen hinein. „Willlst du dich nicht in meinem Beisein vom Inhalte überzeugen?" „Es interessiert mich nicht, was der Umschlag enthält." Da biß sich der Offizier auf die Lippen, so wiitend war er. „Onkel, noch bin ich der Oberleutnant Hans-Wilhelm Von Moreth!" „Sehr richtig, noch bist du es! — Au künnst dir das Ding da uneröffnet wieder holen, wenn Du's nicht mehr bist. Drüben in Amerika wirst du, falls du dann arbeiten lernen willst, das Geld- gebrauchen können." Das war zu viel. — „Aus deutsch heißt das also: ich will nichts mehr mit dir Ku tun haben?" „Gut, daß du nicht allzu schwer von Begriffen bist." — t „Also, adieu!" „Adieu!" Wie vor den Kopf geschlagen verließ! er das' Zimmer. Auf der Diele traf er mit Eva zusammen. „Hans-Wilhelm, tausendmal willkommen!" Beide Hände streckt sie ihm entgegen. Da lacht er bitter auf. „Frag' deinen Vater, ob ich's bin!" Mit großen Augen sieht sie ihn an. „Kommst du heute noch nach Moreth herüber, Eva?" „Ich komme!" Da schüttelt er ihr beide Hände, daß sie Schmerz empfindet. Dann springt er in den Wagen. Und während- die Pferde den Wagen zum Hoftor hin- ausziehen, steht Eva am Portal, die Hand aufs Herz gedrückt. Aber Hans-Wilhelm dreht sich nicht um. Rasch entschlossen geht sie zu ihrem Vater. '„Was ist vorgefallen zwischen dir und ihm?" „Ich habe ihm zu verstehen gegeben, daß. wir geschiedene Leute sind." „Papa!" • „Er hat lange genug Bedenkzeit gehabt." „Hast du gar nicht gedacht, wie dein Entschluß seine arme Mutter aufregen wird?" Die Klugheit des Weibes war in ihr erwacht. Sie merkte auch sofort, wie empfindlich sie ihren Vater getroffen hatte. „Liebes Kind, wenn man nicht anders kann!" „Doch, du konntest anders handeln! Das ist nicht christlich, das ist hart!" „Eva, ich bin ein alter Wann und beiu Vater!" „Deshalb verletzt mich's doppelt schwer. — Kürz und gut, ich werde nachher nach Moreth fahren." „Ich wünsche es nicht. Freilich, drch abzuhalten, steht nicht in meiner Macht." „Und ich werde nicht früher wieder mit Gras Norderoog zusanrmentreffen, bis ich mit Frau von Moreth gesprochen habe!" „Und mit Hans-Wilhelm?" „Natürlich!" Bittend sah sie ihren Vater an. „Papch wenn er nun heimgekehrt wäre, um sich zu bessern? Vielleicht ist er zu dir gekommen, um deinen ost erprobten Rat zu hören, und du hast ihm die Tür gewiesen! Nur wenige Worte sprach ich mit ihm . er hüt von dir einen furchtbaren Schlag bekommen — vielleicht den Todesstoß!" Tief holte der Graf Atem. Wenn das der Fall gewesen wäre? Doch nein, wer sich in Spa unter die Hochstapler setzt, war in feinen Augen ein verlorener Mensch. Gewiß, auch anständige Leute spielen einmal am Roulettetisch, aber sie werfen den Rest ihres Vermögens nicht dem blindens Zufall in die Arme. Ruhig erwiderter er: „Rur seine Schulden hat er mir bezahlt." „Hat er das?" Ihre braunen Augen leuchten auf. „Zuzüglich viereinhalb Prozent Zinsen," sagt der Graf spöttisch. j„'Jst denn das in deinen Augen nicht ein Zeichein, daß er seine Verfehlungen gut machen will?" „Tu. bist zu sehr Partei, um klar zu sehen, liebe Eva." — „Partei bist du auch." „Gewiß — aber um seiner Mutter willen bin ich eher ein zu milder als zu strenger Richter." „Meinst du wirklich?" „Ja, das meine ich wirklich," entgegnete der Graf fest. „Ich habe Nachsicht mit ihm gehabt — über Gebühr." „Ich bin anderer Ansicht, und itnt klar zu sehen, werde ich sofort nach Moreth fahren." Der Graf wird ärgerliche aber er beherrscht sich und zuckt nur stumm die Achseln. (Fortsetzung folgt.) Abenteuer des Brigadier Gerard. Bon C. D o y l e. (Fortsetzung.) Wie der Brigadier sein letztes Abenteuer bestand. Ich loerdc Ihnen in Zukunft feine Geschichten mehr erzählen, Meine lieben Freunde. Es heißt, daß. es dem Menschen ergehe wie den: Hasen, der int Kreis 'rum! läuft und zum Sterben wieder an die Stelle zurückkehrt, von der er ausgegangen ist. Die Gascogne hat jüngst ihren Sohn gerufen. Ich sehe die blaue Garonne, wie sie sich zwischen den Weingärten durchwindet, und den noch tiefer blauen Ozean, in den sie rhre Wasser ergießt. Ich sehe auch die alte Stadt und an dem langen steinernen Kai entlang den Wald von Masten. Meine Brust sehnt sich nach der Luft meiner Heimat und nach den erwärmenden Strahlen ihrer Sonne. Hier in Paris habe ich meine Freunde, meinen Zeitvertreib und meine Zerstreuungen. Dort sind alle, die mich kannten, ins Grab gestiegen. llnd trotzdem erklingt mir der Südwest, wenn er an meinen Fenstern rüttelt, wie die kräftige Stimme meines' Mutterlandes, die ihr Kind an ihren Busen zurückruft, und an den zurückzukehren, ich nun bereit bin. Ich habe meine Rolle in meiner Zeit gespielt. Die Zeit ist dahingegangen. Ich muß. auch dahingehen. Nicht doch, mes chers amis, schauen Sie nicht so traurig drein, denn was 'kann glücklicher sein als ein Leben, das iir Ehren vollendet Und durch Freundschaft und Liebe verschönt ist? Und doch ist es' auch wieder feierlich, wenn sich ein Mann dem! Ziele seiner langen Wanderung nähert und die Krümmung sieht, die ihn in das Unbekannte führt. Aber der Kaiser und alle seine Marschälle sind um' jene dunkele Krümmung herumgeritten und in das Jenseits hinüber gegangen. Meine Husaren auch — cs sind keine Fünfzig mehr, die nicht schon drüben warten. Ich Muß fort. Aber heute, am' letzten Abend will ich Ihnen etwas erzählen, was mehr ist als eine bloße Geschichte — was ein 'großes historisches Geheimnis ist. Meine Lippen sind bis jetzt verschlossen gewesen', aber ich sehe keinen Grund, warum ich keine Kunde hinterlassen sollte von diesem merkwürdigen Ereignis, das sonst der Menschheit .gänzlich verloren gehen würde, weil ich, und ich allein, von allen Lebenden, die tatsächlichen Begebenheiten kennen. Ich Muß Sie bitten, mes amis, mit mir in das' Jahr 1821 -Urückzugehen. In jenem Jahre war unser großer Kaiser sechs Fahre von Uns fort, und nur dann und wünn hörten wir über 163 hie See her ein leises Flüstern an unser Ohr bringen, das bewies, daß er noch lebte. Sie können sich kaum vorstellen, wie uns, die ihn lieb hatten, der Gedanke bebrückte, baß sich in ber Gefangenschaft sein großer Geist auf jenem einsamen Eiland verzehren sollte. Dieser Gckanke stand morgens mit uns auf und ging abends mit uns schlafen, wir konnten ihn nie los werben, und wir Ahlten uns in unserer Ehre gekränkt, baß er, unser Herr und Meister, so gebemütigt werben sollte, ohne baß wir eine Hand Ar ihn rühren konnten. Biele von uns würben gerne ben Rest ihres Löbens hingegeüen haben, ihm eine kleine Erleichterung zu verschaffen, unb hoch konnten wir weiter nichts tun als in unseren Cafßs sitzen unb auf die Landkarte fiteren und die Meilen Wasser berechnen, die uns trennten. Es schien uns, daß er ebenso gut im Mond sitzen könnte, so wenig konnten wir ihm helfen. Wer das kam nur daher, daß wir alle Soldaten waren unb nichts von der See verstanden. Natürlich hatten wir auch unsere eigenen kleinen Kümmernisse, die uns verbitterten, ebenso wie das Unrecht an unserem Kaiser. Viele von uns hatten einen hohen Rang inne gehabt unb wollten ihn wiedererhalten, wenn er seinen wiedererlangte. Wir hatten es nicht über uns gewinnen können, unter der weißen Fahne der Bourbonen zu bienen und den Eid zu leisten, der unsere Säbel gegen den Mann hätte wenden können, ben wir liebten. So waren wir denn ohne Tätigkeit und ohne Mittel. Was konnten wir also tun, als zusammenkommen und plaudern und murren, wobei diejenigen, die etwas hatten, die Zeche bezahlten, und diejenigen, die nichts hatten, sich brüderlich am Trinken beteiligten? Tann und wann, wenn uns'das Glück günstig war, arrangierten wir einen Streit mit einem von ber Garde du Corps, unb wenn wir ihn im Boulogner Wäldchen auf bem Rücken liegen gelassen hatten, fühlten wir, baß wir wieber 'mal etwas für Napoleon getan hatten. Allmählich kannten sie aber unsere Versammlungsorte unb mieden sie wie Wespennester. In einem biefer Lokale — „Der Große Manu" — in ber Rue Varennes, verkehrten mehrere ber jüngeren höheren napoleonischen Offiziere. Fast alle von uns waren Oberste oder Adjutanten gewesen, und wenn jemand zu uns kam, ber nur einen geringeren Rang eingenommen hatte, so liehen wir ihn allgemein fühlen, daß er sich eine Freiheit genommen hatte. Zu unserem Zirkel gehörten Rittmeister Lspinc, der sich bei Leipzig die Ehrenmedaille verdient hatte; Oberst Bonnet, ber Adjutant Macdonalds ; Oberst Jourdan, dessen Ruf in der Armee gleich hinter meinem kam; Sabbatter von meinen eigenen Husaren; Meuuier von den Roten Laucicrs; Le Breton von der Garde unb ein Dutzend andere. Wir trafen uns jeden Abend, unterhielten uns, spielten Domino, tranken ein Glas Wein unb waren neugierig, wie langy, es noch dauern würde, bis ber Kaiser wieder zurück, unb wir wieder an der Spitze unserer Regimenter wären. Die Bourbonen hatten bereits jede Stütze im Volk, die sie vielleicht 'mal besessen hatten, verloren, was sich ja nach einigen Jahren zeigte, als Paris gegen sie ausstand, und sie zum drittenmal aus Frankreich vertrieben Ivurben. Napoleon hätte sich nur an der Küste sehen zu lassen brauchen, und er hätte ohne einen Flintenschuß nach der Hauptstadt »mrschieren können, genau ebenso wie damals, als er von Elba kam. Nun, als die Dinge in diesem Stadium stauben, erschien an einem! iFebruarabend in unserem Cafe ein ganz seltsamer kleiner Mann. Er war nicht grafe aber riesig breit, hatte mächtige Schultern und einen abnorm großen Kopf. Sein ernstes, braunes Gesicht war von eigentümlichen; Narben durchfurcht, und er hatte einen graumelierten Bart, von der Fasson, wie ihn Seeleute tragen. Zwei goldene Ringe in den Ohren unb eine Menge Tätowierungen auf Händen unb Armen beuteten gleichfalls darauf hin, bah er Seemann war. Er stellte sich uns selbst als Kapitän Fourneau von ber kaiserlichen Marine vor. Er hatte an zwei ober ibrei von unseren Mitgliedern Empfehlungsschreiben bei sich, und es unterlag keinem Zweifel, bah er ein Anhänger unserer Sache war. Er erwarb sich auch bald unsere Achtung, denn er hatte so viele Schlachten gesehen wie nur einer von uns, und die Narben auf seinem' Gesicht hatte er sich in der Schlacht bei Abukir geholt, als er auf seinem Posten ausgeharrt hatte, bis ber „Orient" unter ihm in die blaue Lust flog. Doch sprach er wenig von seinen Erlebnissen, sondern saß in einer Ecke unb beobachtete uns mit einem Paar wunderbar scharfer Augen und hörte unseren Gesprächen zu. Als ich in einer Nacht aus dem Cafö nach Hause gehen wollte, taut 'Kapitän Fourneau hinter mir her, nahm mich am Arm unb führte mich, ohne ein Wort zu sprechen, eine ganze Weile, bis wir vor seiner Wohnung standen. „Ich Möchte gerne noch etwas mit Ihnen plaudern," sagte er dann und geleitete mich die Treppe hinaus in sein Zimmer. Dort zündete er eine Lampe an und überreichte mir ein Blatt Papier, das er aus einem Umschlag aus seinem Schreibtisch genommen hatte. Es war aus Schloß Schönbrunn bei Wien datiert unb erst ein paar Monate alt. „Kapitän Fourneau handelt im heiligsten Interesse des Kaisers Napoleon. Die ihm ergeben sind, sollten ihm', ohne zu fragen, gehorchen. , Marie Louise." Das' war der Inhalt des Schreibens. Ich kannte die Unterschrift ber Kaiserin sehr genau, und war nicht im! Zweifel, baß sie echt fei. „Nun," sagte er, „genügt Ihnen meine Beglaubigung?" „Vollkommen." „Sind Sie bereit, von mir Ordres entgegenzunehmen?" „Ties Dokument läßt mir keine Wahl." „Gut! In erster Linie entnehme ich aus Ihren Bemerkungen int '(Safe, daß Sie Englisch können." „Jawohl, das kann ich." ,'Geben Sie mir eine Probe davon." Ich sagte ihm auf englisch: „Wann immer ber Kaiser die Hilfe Etienne Gerards braucht, so bin ich bei Tag und Nacht bereit, mein Leben in seinen Dienst zu stellen." Kapitän Fourneau lächelte. „Es ist ein drolliges Englisch," versetzte er, „aber immerhin besser als gar kein's. Ich für Meine Person spreche englisch wie ein 'Engländer. Es ist alles, was ich von einer sechsjährigen Gefangenschaft in England profitiert habe. Nun will ich Ihnen sagen, weshalb ich nach Paris gekommen bin. Ich bin hierher gekommen, um mir einen Agenten auszusuchen, der mir in einer Sache helfen soll, die ich im Interesse des' Kaisers unternehmen will. Man erzählte mir, daß ich im Safe zum „Großen Mann" die Auslese seiner alten Offiziere finden würde unb wich darauf verlassen könnte, daß jeder Mann dort treu zu ihm stehe. Ich ftubierte Sie alle zu diesem' Zweck unb kaut zu bem Resultat, baß Sie ber geeignetste Mann zu meinem Vorhaben feien." Ich gab dieses Kompliment zu und fragte: „Was wünschen Sie also von mir?" „Weiter nichts, als daß Sie mir einige Monate Gesellschaft leisten," antwortete er. „Ich muß Ihnen initteilen, baß ich mich nach meiner Freilassung in England ansässig gemacht, eine Engländerin zur Frau genommen habe unb allmählich dahin gelangt bin, das Kominando über ein kleines englisches Handelsschiff zu bekommen, auf dem ich mehrere Reisen von Southampton nach der Küste von Guinea gemacht habe. Man betrachtet mich al§ Engländer. Sie werden sich jedoch vorstellen können, daß ich mich bei meiner Anhänglichkeit an ben Kaiser zuweilen recht, vereinsamt fühle und gerne einen Gefährten haben möchte, der mit mir sympathisiert. Man wird ganz verdreht unb stumpfsinnig auf diesen langen Fahrten, und ich würde mich freuen, wenn Sie meine Kajüte mit mir teilen und mir die Zeit vertreiben wollten." Während dieser ganzen Unterhaltung sah er mir mit feinen verschmitzten grauen Augen scharf ins Gesicht, und ich' meinerseits blickte ihn auch so an, baß er merkte, er habe keinen Dummen vor sich. Er holte einen Segeltuchsack voll Geld herbei. „Hier sind hundert Pfund in Gold brüt," sagte er. „Dafür können Sie sich einige Rciseutensilien kaufen. Ich möchte Ihnen empfehlen, bas in Southampton zu besorgen, von wo wir in zehn Tagen segeln werden. Das Schiff heißt ber „Schwarze Schwan Ich kehre morgen nach Southampton zurück unb hoffe, Ste tm Lauf der nächsten Woche dort zu sehen." „Nun erzählen Sie mir aber auch frank und frei, was das Ziel unserer Reise ist," sagte ich. „O, habe ich's Ihnen nicht schon angegeben?" Antwortete er. „Wir sind nach Guinea an ber afrikanischen Küste bestimmt." „Wie 'kann das aber im höchsten Interesse des Kaisers liegen?" fragte ich weiter. „In seinem höchsten Interesse liegt es, baß Sie keine indiskreten Fragen stellen, und ich keine indiskreten Antworten gebe, erwiderte er scharf. Damit machte er ber Unterhaltung etn Ende, unb als ich am anderen Morgen in meiner Behausung aufwachte, erinnerte mich nur das Säckchen mit Goldstücken an dieses seltsame Interview, das ich in ber Nacht gehabt hatte. Ich hatte allen Grunb zu erfahren zu suchen, tote sich diese Geschichte weiter entwickeln würbe, und so befand ich imch denn innerhalb einer Woche auf dem Weg nach England. >zch fuhr von St. Malo nach Southampton, unb als ich mich am Hafen erkundigte, fand ich bald ohne größere Schwierigkeiten ben „Schwarzen Schwan", ein sauberes, kleines Fahrzeug von ber Gattung, bie man, wie ich später erfuhr, als Brigg bezeichnet. Kapitän Fourneau befand sich persönlich auf Deck, und sieben ober acht handfeste Burschen waren hart dabei, sie in Stand zu setzen und seeklar zu machen. Er begrüßte mich und führte mich hinunter in feine Kajüte. „Sie gelten hier als Kanal-Insulaner, Herr Gerard, tagte er hu mir, „unb ich würde Ihnen daher dankbar fein, wenn Sie Ihre militärischen Allüren und Ihren Kavallenmon ab- legten, wenn Sic auf Deck- auf- unb abspazteren \ Em Bollbart würbe auch seemamismäßiger aussehen als biefer Schnurr- h^Jch war entsetzt bei diesen Worten, doch, allem Anschein nach, gab's auf hoher See keine Damen, unb was konnte 's also inetter schaden? Er klingelte nach bem Steward. , Gustav," sagte er, „du wirst hier meutern Freund, Herrn Etienne Gerard, ber diese Reise mit uns macht, alle Aufmerksam- keiten erweisen. Tas ist Gustav Kerouan, Mein bretonischer Steward," fügte er erläuternd hinzu, „und in seinen Händen können Sie sich sicher fühlen." , Dieser Steward mit seinem rauhen Gesicht unb feinen strengen Augen sah für eine solch friedliche Beschäftigung recht kriegerisch aus. Ich äußerte jedoch nichts, obwohl ich, wie Sie sich denken können, die Augen offen hielt. Neben der Kajüte war eine Kabine für 'mich zurecht gemacht worden, die ziemlich; komfortabel ge° 164 schienen Mts, wenn sie nicht mit der Einrichtung von Four- neanö eigenen Räumen so stark kontrastiert hätte. Er mußte sicher ein sehr prunkliebender Mann sein, denn seine Kajüte war derart mit Samt und Silber ausgestattet, daß sie eher auf die Jacht eines Fürsten, als auf ein kleines afrikanisches Handelsschiff gepaßt hätte. Das mochte wohl auch Herr Burns denken, der seine Verwunderung und Verachtung darüber nicht verbergen konnte, so oft er hineinsah. Dieser Mann, ein großer, kräftiger, rot» Haariger Engländer, hatte die Kabine auf der anderen Seite der Kajüte inne. Dann waren noch ein zweiter Maat und neun Mann Besatzung und ein Schiffsjunge an Bord. Von der Mannschaft waren noch, wie ich von Herrn Burns' erfuhr, drei Kanal-Insulaner wie ich selbst. Dieser Burns, der erste Maat, mochte zu gerne wissen, warum ich eigentlich mitführe. . „Ich reise zum' Vergnügen," sagte ich ihm-. Er sah rnich starr an. „Schon je 'mal an der Westküste gewesen? fragte er. Ich antwortete, daß das nicht der Fall gewesen sei. „Das hab' ich mir gleich gedacht," erwiderte er. „Und Sie weiden wohl auch kein zweitesmal zu dem Zweck initkommen." Niigefähr drei Tage nach meiner Ankunft lichteten tvrr die Anker Nnd gingen in See. Ich war nie sehr seefest und muß ge- stehen, daß wir längst außer Sicht von irgendwelchem Land waren, ehe ich im Stand war, mich auf Deck zu wagen. Endlich aber, dirt fünften Tage, trank ich die Bouillon, die mir der gute Kerouan brachte, und fühlte mich kräftig genug, um aus meiner Koje zu kriechen und die Treppe 'nauf zu klettern. Die frische Lust tat mir sehr wohl, und von da an gewöhnte ich mich an dieSchwan- kungen des Schiffes. Mein Bart war mittlerweile auch gewachsen, und ich zweifle rächt daran, daß ich ein ebenso vorzüglicher Seemann geworden wäre, wie ich ein Soldat war, wenn ich zu diesem Dienstzweig geboren worden wäre. Ich koniite bald die Taue ziehen, womit die Segel gehißt wurden, und auch die langen Stangen einholen, woran sie befestigt waren. Hauptsächlich bestand Meine Beschäfsigung jedoch darin,, mit dem Kapitän Four- nernt Ecarts zu spielen und ihm! Gesellschaft zu Ielften. Es war nicht zu verwundern, daß er jemanden um sich haben wollte, denn keiner von seinen Leuten konnte lesen oder schreiben, obwohl 'sie alle ausgezeichnete Seeleute waren. Ich kann mir nicht denken, wie wir irr dieser Wasserwriste uns hätten zurecht finden sollen, wenn unser Kapitän plötzlich gestorben wäre, denn außer ihm konnte kein Mensch bett Ort bestimmen, wo mir waren. Er hatte eine Karte in feiner Kajüte, auf der er jeden Tag den Kurs bezeichnete, so daß wir Mit einem Blick sehen konnten, wie weit wir noch von unserem Bessimmungsvrt entfernt _ waren. Es war wunderbar, wie fein er das berechnen konnte. Eines Morgens' sagte er, daß wir in der kommenden Nacht die Lichter von Kap Verde passieren würden und tatsächlich, als die Nacht eintrat, sahen wir sie zu unserer Linken leuchten. Ami nächsten Tage jedoch tvar das Lattd außer Sicht und Burns' erklärte Mir, daß wir nun eher kein's wieder sehen würden, bis wir an unserem Landungsplatz in der Bucht von Biasta ankämdn. Alls Tage ging's mit Mastiger Brise weiter südlich, itrib jeden Mittag rückte die Stecknadel mtf der Karte näher und näher an die afrikanische Küste. Ich Muß hier einflechten, daß wir 'Palmöl laden wollten, und daß Unsere Fracht auf der Ausweise aus bunten Kleidern, alten Gewehren und anderem Krimskram bestand, tote ihn die Engländer an die Eingeborenen zu verkaufen pflegen. (Schluß folgt.) wie die Leuchtenbergs Romanows wurden. (Ter Herzensroman einer russischen Großfürstin.) Im Jahre 1839 beschloß Zar Nikolaus I., seine älteste Tochter Maria, an der er mit zärtlichster Liebe hing, zu vermähleit. Er hatte Umschau unter den Fürsten Europas gehalten, aber noch keine bestimmte Wahl getroffen; für den stolzen Herrscher des mächtigsten Reiches war es selbstverständlich, daß er nur zu winken brauchte, um seiner Tochter einen Gemahl znzuführen. Eines Tages saß Maria, wie so oft, im Zimmer ihres Vaters und las ihm vor. Als sie. geendet hatte, nahm der Zar den Kopf seiner Lieblingstochter in die Hände, küßte ihr die Stint und sagte: „Es wirb Zeit, mein Täubchen, fürs eigene Nest. Willst du mir suchen Helsen ober hast du gar schon gewählt?" Die letzten Worte hatte der Kotier im Scherz gesprochen, denn er konnte sich gar nicht vor- stellen, daß seine Tochter bereits irgend eine Neigung gefaßt hätte. Da sah er zu feinem Erstaunen, daß sich das Antlitz der Großfürstin mit glühender Räte überzog und daß sie die hervorguellenden Tränen kaum zurückztthalten verntochte. „Wie, Mastha", fragte der Kotier bestürzt, „du hast mir etwas verheimlicht?" „Ich werde dtr immer gehorchen, Vater, und den Gemahl aus deiner Hand nehmen, den du für mich bestimmst", sagte die Großfürstin zitternd. „Ich tvill dich glücklich wissen, mein Kind," sagte der Zar ernst, „aber btt wirst bedenken, was du unserem Hause schuldig bist. Ich will jetzt nicht in dich bringen; überlege dir alles und dann sage mir, waS dein Herz bewegt." Nach einigen Tagen wußte der Kaiser, daß die Liebe der Großfürstin dem Obersten Maximilian Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, galt, dem Enkel Josesinens, der einstigen Gemahlin Napoleons. Herzog Maximilian war eilt Fürst ohne Land, Oberst der bayrischen leichten Reiterei, seit etlichen Wochen in Petersburg zum Besuch. Auf einem Hoffest hatte dis Großfürstin den jungen, bildschötien Offizier kennen gelernt und alsbald eine tiefe Neigung zu ihm gefaßt. Der Zar war tief erschüttert, ihm war kein Thron stolz genug für seine Tochter gewesen. Sechs Wochen warb alles, was Klugheit im Bunde mit Liebe und Strenge ausrichten kann, versucht, das Bild des Obersten au$ dens Herzen der Prinzessin zu verbannen. Ilm Ende der ersten Woche — so schreibt ein Chronist — war sie gefaßt; am Ende der zweiten weinte sie im stillen; am Ende der dritten weinte sie unverhohlen; am Ende der vierten wünschte sie, sich ihrem Vater zu opfern, und am Ende der fünften war sie dem Tode nahe. Da wurde Nikolaus weich und ließ den Herzog, der während dieser ganzen Zeit vom Hose ferngehalten war und als in Ungnade gefallen galt, zu sich befehlen. „Herzog", sagte er, „Sie lieben meine Tochter, aber Sie sollen sehen, daß auch ich sie liebe. Sie soll die Ihre werden und fortan werben Sie zu meinem Geschlecht gehören imb ben Namen meines Geschlechtes führen. .. . Folgey Sie mir." Damit geleitete er ben Herzog zu seiner überglücklichen Tochter. Tie Hochzeit fand unter großem Gepränge am 14. Juil 1840 statt und von diesem Tage an stthren die Leuchtenbergs^den Namen Leuchtenberg-Romanow. 0. K. Vermachter. * Müßige R n n b f r a g e n. Tie von Gebr. Wolff und Keller in Berlin heransgegebene neue Zeitschrift für Herrenkleidung „Herr und Schneider" hat bei einer Reihe bekanntet; Bühnenkünstlerinnen und Schriststellcrinnen eine Umfrage über das ungemein wichtige Thema veranstaltet, in welcher Kleidung sie den eleganten Herrn am liebsten sähen. Vielleicht die hübscheste Antwort hat Elisabeth Böhm van Endert, das bekannte Mitglied der Königlichen Hotoper in Berlin gegeben: „Nicht jederzeit dasselbe Kleid. Ich bevorzuge den Mann im rechten Kleid zur richtigen Zeit." Unter ben zahlreichen müßigen Antworten ist ote ebenso kluge wie selbstverstänbliche von Margarete v. Suttner zu nennen, wenn fie meint, baß es weniger daraut ankommt, was der Alaun trägt, als wie er es trägt. Vielleicht werben wir nächstens mit der Rundfrage beglückt: Wo würden Sie lieber wohnen, auf dem Mars ober auf dem Mond? lck. Die Bulldogge, der Mann und die Hose. Lluf dem Broadivay in New Bork, da wo er sich mit der 45. Straße kreuzt, wo bas Criterion-Theater steht, wurde jüngst der Strom des Verkehrs durch einen baumlangen Herrn von ftangenförmiger Gestalt cuügehalten: der Herr schlenderte nämlich sorglos quer über den Fahrdamm und wäre beinahe überfahren worden, wenn nicht die Schutzleute eingegriffen hätten. Der baumlange Alaun kümmerte sich aber garnicht darum, sondern widmete sich aufs Höflichste ein paar Damen, denen er beim Besteigen eines Omnibusses behilflich war. In diesem Augenblicke erscheint ein Herr mit einer Bulldogge an der Seine auf dem freien Platz. Die Bulldogge sieht den „Baumlangen", reißt sich mit Gewalt los und wählt dessen Hosenbeine zum Ziel ihrer Bisse. Ihr Besitzer suchte sie zurückzureißen, aber immer wieder schnappt sie nach den Hosenbeinen. Dem langen Manne aber macht das garnichts aus. Er verabschiedet sich aiiss Höflichste von den Damen und scheint erst jetzt zu bemerken, was in den unteren Regionen seines Leibes vor sich geht. Er macht aber keine Miene, sich gegen ben beißenden Hund zur Wehr zu setzen, sonbern wirft ihm einen mitleibigen Blick zu, greift in bie Tasche und zieht ein großes Plakat hervor. Darauf steht: „Kaust Eure Hofen bei 3£. P. Z. Sie sind iinzerreißbar." * FroMm er Wunsch. Sie: „Wie — jetzt kommst du erst nach Hause?! Mir steht der Verstand still!" — Er: „Wenn dein Mund sich doch ein Beispiel daran nähme!" Anslösnng in nächster Nummer. Ureuzrätsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Bilchstaben aaaaaaaaaabbbbcc deeeehhiiii kkllll llmmnnnrrsss derart einzntragen, daß die senkrechten imb wagerechten Reihen gleichlautend folgendes ergeben: 1. Großes Reich. 2. Griechischen Rhetor. 3. Französischen Schriftsteller. Auflösuna des Logoariphs in voriger Nummer: Taube, Haube, Laube. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»