M3 — Nr. 12 Zamtag, den zv. Mai WWtzW ^Sbb Zwei Welten. Roinan von Emma Merk. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ms sie ihm zum letzten Male gegeuübersaß, packte, ihn eine Art Verzweiflung über diesen fremden, förmlichen Ton zwischen ihnen, den er sich so gegen seinen Willen hatte aufnötigen lassen. Sollten sie wirklich auseinandergehen wie gleichgültige Bekannte, die sich lein marineres?, freieres Wort zu sagen gewußt, die nach kurzer Zeit vergessen, daß sich überhaupt jemals ihre Wege kreuzten? ~ Weiß nnd zart Muhten ihre Hände auf dem schwarzen Sammet des Kl-eides. Auch diese Hände hatten etwas Müdes, Trauriges. Ein tolles Verlangen ergriff ihn, die Pinsel fortzu- werfen, vor ihr niederzustürzen und seine Lippen auf die schlanken, blassen Finger zu drücken. „Mein Mann wird heute kommen und das Porträt an- sehen," sagte "Marianne mit ihrem ruhigen Tonfall in dem tiefen Schweigen. Das Mut schoß ihm in die Stirn. Fast hätte -er laut und- lästerlich aufgelacht. In der kühlen Bemerkung lag ein solcher Hohn auf seine leidenschaftlichen Gefühle,' auf die stürmischen Wünsche, die ihm durch die Adern fieberten. Ihr Mann! Natürlich! Warum sollte er nicht kommen? Und er, der Künstler, mnßt-e auch noch recht höflich sein gegen den Herrn Baron, den Auftraggeber und geduldig die mehr oder minder alberne Kritik mit anhören, die er über das Bild aussprechen würde. Ich kann, ich will den Menschen nicht sehen! Ich ertrage es nicht! schrie es in ihm, und seine Hände krampften sich mit die Palette, er biß die Zähne aufeinander in schmerzlicher, eifersüchtiger Wut. Ader als dann an der Tür geklopft wurde, rief er doch .„Herein!" und sprang Höflich auf und ging dem Besucher entgegen. Was das Leben doch für eine lächerliche Komödie ist! dachte- er, während er sich verbeugte. Mit knarrenden Stiefeln, mit dem Monokel im linken Auge, den Zylinder in der Hand, ging Baron Flassan durch das Atelier, warf neugierige Blicke umher, nickte seiner Frau ein wenig zu — sehr gleichgültig, wie es Grönberg schien — und trat dann vor das Bild. Grönberg ärgerte sich über jebe Bewegung, über seinen Gang, seine Manieren, über, seine Miene, über den ganzen Menschen. In dem hellen Licht fiel es ihm plötzlich aus: dieses fahle Gesicht kenne ich doch! Wo habe ich diesen blasierten Kerl schon gesehen? Flassan ließ das Monokel aus dem Auge fallen, kniff die Lider zusammen, ging ein paar Schritte zurück, gie« berd-ete sich so recht als Kenner. „Du kaunst dich bei Herrn Grönberg bedanken, ma chsre", sagte -er mit einem kurzen, widerlichen Lachen. „Siehst ja fabelhaft interessant aus auf dem Bild. Famos! Dieser Sammet! Hervorragende Technik! Allerlei Hochachtung!" Seine Blicke irrten gleich wieder ab von dem Porträt, er spähte im Atelier umher, betrachtete ein paar Skizzen und griff dann mit indiskreter Neugier nach einer Aktstudie, die Grönberg absichtlich in den dunkelsten Winkel verräumt hatte. „Ist das -ein hübscher Racker!" stieß- er mit einem zynischen Schmunzeln hervor und deutete auf die weiße Schulterlinie und das rote Gelo-ck eines Modells. „Ja, ja, diese Herren Maler!" Da durchfuhüs Grönberg plötzlich. Er sah wieder den Tisch in der Loge des Deutschen Theaters, -an dem Maskenballabend, den Lebemann mit den fahlen Zügen, den die losen Dämchen umringten, biefen alten Sünder, der ihn so angewidert hatte. Der war'sl Das Faungesicht! —- Das war ihr Gatte! Einen Moment lang hatte er ein Gefühl, -als müßte -er d-en Manschen niederschlagen. Kaum die allerg-ewöhnlichste höfliche Redensart brachte er mehr über die Lippen. Zum Glück verabschiedete sich der Baron rasch, rief aber noch über die Schulter hin: „Warte nicht mit dem Essen. Ich habe ein kleines Herren frühstück im Restaurant franyais. Adieu!" „Famoses Atelier!" sagte er darauf beim Herausgehen huldvoll zu dem stumm sich verbeugenden Künstler. ^Werden sich manchmal schön amüsieren! Verfluchte Kerle, diese Maler, ja, ja!" Erich Grönberg trat wieder von der Tür zurück. Er blieb ganz stumm, aber seine Nerven prickelten, das Mut hämmerte in seinen Schlafen. So viel heiße Empörung war in ihm und so viel Jubel zugleich. Nein, diesen Mann konnte sie nicht mehr lieben! Es war undenkbar, unmöglich-, daß sie anderes für ihn empfand als Ekel, Granen, Verachtung! Ein tausendfaches Recht gab er ihr, sich frei zu mäch-eu von ihren Pflichten, sich bessere Liebe zu suchen! Er hatte die Palette nicht wieder zu.r Hand genommen. In heftiger Erregung stand er am Fenster, um Fassung, uni Ruhe ringend-, nach dieser kurzen Szene, die ihm mit einem Schlage gezeigt hatte, was ihre Ehe wär. Aber Uwzn sollte er jetzt noch schweigen? Wozu noch Niederkämpfen, was er an heißem Interesse, an Wärme, an überströmendem Gefühl für sie übrig halte! Er trat vor sie hin, die Mit unbewegtem Gesicht, wie müde, den Kopf an die Kissen lehnte. Mit heißen Augen stieß er bte Worte hervor: O, ich verstehe nun den todtraurigen Zug um Jh'ren Mund, meine verehrte, gnädige Frau! Ich weiß nun, warum Ihre Augen so umflort sind! Sie ahnen nicht, wie es mich ergriffen hat, Ihren Gatten kennen zu lernen! Wie ich mich zusmnmennehmen mußte in seiner Gegenwart! Sie streckte wie abwehrend die Hände gegen ihn aus, erschreckt von seinem Blick, von seinem leidenschaftlichen $0n’„O bitte, bitte! Kein Mitleid! Ich will nicht bemitleidet sein!" rief sie fast flehend. „Mitleid! O nein! Es ist Nicht Mitleid, was ich für Sie empfinde! Mitleid ist armselig, kläglich, em bleiches, farbloses Gefühl, und in mir gliiht's vor Bewunderung, Verehrung, Sehnsucht!" , Sie hatte sich rasch erhoben und griff mit stolzer Miene nach ihrem Hut. „Lassen Sie uns Abschied nehmen! Ick) mochte es nicht 'bereuen müssen, daß ich so alleiii ziu Jhneil kam! Ich möchte mir eine 'beschämende Erinnerung sparen!" Ab'er er hatte alle Beherrschung verloren. Er umklammerte ihre Hand und flüsterte hastig: !„Jch habe Sie geliebt, Marianne, vom ersten Augen- blick an, da Sie hereintraten in Meiii Atelier in Ihrer stolzen, königlichen Schönheit. Ich habe Ihnen stumm gegenüber gesessen und habe nicht gewagt, Ihr Gewand Kl berühren, mit einem Blick Ku verraten, wie Ihr Anblick mich berauschte. Aber nun, da ich weiß, daß Sie eine Glücklose sind —" „Nun glauben Sie, daß die unglückliche, vernachlässigte Frau dankbar sein wird für jeden Tröster, der sich ihr anbietet!" unterbrach sie ihn in bitterem' Tone und mit einem' zornigen Anfblitzen ihrer sonst so sanften, milden Augen. „Ich weiß mir, daß der Mann Ihrer nicht wert ist, und Möge er hundertmal Ihr Gatte heißen und heilige, verbriefte Rechte an Sie haben. Ich habe ihn einmal beobachtet in einer Redoutennacht —" „O, schweigen Sie! Schweigen Sie! Weil er treulos ist und unser Glück mit Mißen tritt, soll das mir ein Recht geben, Meine Pflichten zu vergessen und alles über Bord zu werfen, was mir heilig ist?" sagte sie mit einer Erregung, die ihm zeigte, daß; bei all ihrer scheinbaren Ruhe und Gelassenheit ein heißes Herz in ihr pochte. ,,Ja, und tausendmal ja!" rief er nun um so stürmischer, leidenschaftlicher. „Ein Mann, der sich mit Weibern begnügt, der sich unter losem Gelichter gefällt, verdient as nicht, eine Frau zu besitzen — eine Frau wie Sie! In stolzer Empörung dürfen Sie sich abwenden von ihm!" „Er ist der Vater meines Kindes, Herr Grönberg!" Nun klang es weich und warm durch ihre Stimme, und ihre Augen schienen feucht vor Tränen. „Die Menschen sind grausam. Sie werden eines Tages meinem Sohn erzählen, daß! sein Vater ein Lebemann war, ein Stammgast auf allen Redouten, ein Genußmensch, von dem man fich die verschiedensten Abenteuer zuflüsterte. Ich werde es nicht hindern können. Aber das Bild seiner Mutter soll meinem Sohn unantastbar, makellos vor Äugen bleiben — eine Liebe, an der sie ihn nicht wankend machen können." „Aber Sie selbst, Marianne! Sie sind noch jung! Die Natur hat Sie geschaffen, um geliebt zu werden, um zu beglücken! Wollen Sie sich in ihr Leid einspinnen und in trauriger Enttäuschung die Jahre hingehen lassen? Wollen Sie wirklich die dernütige Liebe fortstoßen, die so gern ein Lächeln ans Ihre Lippen bringen würde?" Sie hatte sich von den Händen befreit, die sie um- klamMert hielten, und sich mit einer raschen Bewegung der Türe genähert. „/Ich bin sehr skeptisch geworden über das, was die Männer Liebe nennen," sagte sie mit einem herben Zug UM die Lippen. „Der eine wirbt mit beredten Worten UM ein reiches Mädchen, weil er sich eine behagliche Existenz schaffen will, der andere streckt die Hände aus nach einer ungebildeten, schutzlosen Frau, die ihr Gatte betrügt! — Egoismus da und dort!" „Es ist viel an Ihnen gesündigt worden, Marianne! Das hat sie unrecht gemacht. Wenn ich nur den rechten, überzMgenden Ton finden konnte, um Ihnen zu sagen, ivas Sie mir sind! Aber gerade, wenn unser Empfinden am ungebärdigsten nach Ausdruck verlangt, kommt mir ein hilfloses GestamMel über unsere Lippen." „Und wenn Sie mit Egelszungen redeten, es wäre nutzlos! Sie würden mich nicht wankend machen in meinem festen Entschluß, Mein Schicksal zu tragen; mir selbst treu zu bleiben. — Niemand kann über seine Natur hinaus'. Für mich gibt es kein Glück, das ich auf dunklen Wegen suchen Müßte! Leben Sie wohl!" Sie neigte noch einmal das schöne Haupt, mehr in schwerem Leid als in zorniger Abwehr. Er verbeugte sich in finsterem Schweigen. So schieden! sie voneinander. — — Den Köpf in die Hand gestützt, saß er lange regungslos und schaute mit starren Äugen aus den Sonnenstreifen, der zum Fenster hereinzitterte, in dem die Stanbatome tanzten, der auf dem Goldrahmen des Bildes glänzende! Reflexe auslenchten ließ, und die weißen Hände traf, daß sie wie lebenswarm auf dem dunklen Samt lagen. Albern, abgedroschen, banal schien ih-nr alles, was er ihr gesagt. Er hätte sich selber schlagen mögen, weil er nicht eine passendere Wendung gefunden, um ihr Herz zu erschüttern. Dazwischen klang ihm freilich ein: hoffnungslos ! nutzlos! durch den Sinn. — „Und wenn Sie mit Engelszungen redeten!" h— Die gehörte zu den Frauen, die nur auf ganz klarer, korrekter und gerader Bahn ihr Heil finden, die Heldinnen an Treue, Hingebung und Opfermut werden können in ihrer Ehe, für ihre Familien, für die es aber keine Rettung, keine Umkehr gibt, wenn ihre Wahl ein Irrtum gewesen, die den Schwur, den sie. am Altar geleistet, heilig halten müssen, trotz alledem, und wenn sie auch schmählich betrogen werden. Er lachte bitter auf. _ So gerecht war das Leben! So fugte das Schicksal die Menschen zusammen! Das waren die im Himmel geschlossenen Ehen! Wenn er an das Sektgelage zurückdachte! An dieses kecke Frauenzimmergesindel, das sich um den abgelebten', fahlwangigen Sünder geschart hatte! Wie der sich da wohl fühlte, wie seine blasierten Augen die nackten Schultern gleichsam betasteten. Und an diesen Menschen verschwendete sie, die Makellose, die Gewissenhafte, ihre unverbrüchliche Treue! -e O Hohn! O Wahnsinn! In wilder Empörung, von Lebensekel erfaßt, sprang er auf. Er konnte dieses Bild nicht mehr sehen, das ihn hier verfolgte mit dem todtraurigen Blick. Er konnte nicht mehr atnien in diesem Raum, der förmlich überfüllt war von Sehnsucht nach ihr. Nach ihr, die von ihm gegangen war, in stolzer Entfremdung auf Nimmerwiedersehen! Fort! Heraus aus dem allen! Aus seiner eigenen weichen Stimmung! Er mußte wieder ein strammer Kerl werden, der sich nicht verwirren und niederdrücken ließ von einem blassen Frauengesicht. Nur weit fort aus der! Kultur, aus dieser „moralischen Gesellschaft", vor der ihm so unsagbar graute! In Hast schrieb er an den Spediteur, daß ein Bild verpackt, verschickt werden müßte; heute noch. In Hast packte er seinen Koffer. Am Abend stand er schon am Schalter, um sich ein! Bittet nach Rosenheim zu lösen. Er fuhr den Bergen zu — wohin, wußte er nicht. Nur eins war ihm klar, daß er auf unabsehbare Zeit den Stadt den Rücken kehren wollte. (Fortsetzung folgt.) Die „Tagestour". Eine beinahe heitere Pfingstgeschichte. Bon Hedwig Stephan. Ganz aufgeregt, mit roten Backen und glitzernden Augen kam Fran Lisa Schilling aus dem „Postkafsee" zurück. „Nein, denk' doch bloß, Edi — denk' doch bloß nial — — Frau Postrat Vorpahl hat mich gefragt, ob wir nicht zusammen eine Pfingsttour machen wollen — nach Meinerzhagen —_ am Sonnabend nachmittag fort und am 1. Feiertag abends wieder hier--- Herr Oberpostsekretär Schilling sah höchstlich betroffen von seiner Zeitung auf. „Nanu? Wie kommen wir denn zu der Ehre? Die haben sich wohl mit Börners gezankt, und jetzt sollen >vir Lückenbüßer 287 [rat? Hör mal, d-u — Lisa — du hast doch Hoffentlich nicht etwa zugesagt?" Frau Lisa spielte verlegen mit ihrem Anhänger. „Ach bewahre — das könnt' ich doch nicht so ohne dich-- aber ich habe natürlich gesagt, dass die Idee reizend wäre — und daß wir diesmal keinen Logierbesuch erwarteten — und daß wir diesmal noch nichts anderes vor hätten —" „So, so!" Herrn Schillings Gesicht färbte sich um mehrere Nuancen röter. „Mit andern Worten: du hast uns also jeder anständigen Ausrede beraubt! Jetzt bleibt bloß noch übrig, daß ich Flecktyphus kriege oder sonst 'ne andere angenehme Krankheit — sonst sind wir rettungslos verloren!" „Mer Edi!" Frau Lisas Stimme schtvankte bedenklich. „Was ist denn so Schreckliches dabei? Postrats sind doch ganz nette Leute —" „Rette Leute — jawohl — so von weitem!" unterbrach sie Eduard grollend. „Aber nicht auf 'n® gemeinsamen Pfingst- tour! Fein kann das werden, sag ich dir! — Na, es wird wohl nichts mehr dran zu ändern sein — also, Schicksal, nimm deinen Laus!" * Am nächsten Morgen bereits begannen die Ereignisse ihre Schatten vorauszuwerfen. Der Rat sprach sich sehr begeistert über „Frau Schillings famosen Gedanken" aus, und Eduard konnte nicht gut umhin, beizustimmen. Nnir wurde der Abfahrtstermin festgesetzt, und im Anschluß daran machte Herr Schilling den Vorschlag, vorher in Meinerzhagen Zimmer zu bestellen und überhaupt einen so? genannten „Schlachtplan" zu entwerfen. Jndeß der Rat schüttelte den Kops und lächelte ironisch. „Lieber Schilling — daraus wird nichts! Um Himmels- Willen, keinen Zwang, kein Programm! Frei wollen wir in Gottes Natur hinauspilgern und Zufall und Glück uns geleiten lassen! Sie sind und bleiben eben ein Umstandskommissarius — was ich selbstverständlich nicht dienstlich aufzufassen bitte, ja nicht dienstlich, lieber Kollege!" Der „liebe Kollege" schluckte lächelnd die Pille hinunter. * Am Pfingstsostnabend trafen unsere vier Ausflügler pünktlich in dem Gewühl der Tausende auf 'dem Gorlrtzer Batznhos ein, Schillings in Lodenkostjinien, Vorpahls in groß® „Gala". Sie prangte in zartlila Voile auf Seide mit passendem Federhut und ihr Gatte in taubengrauem Cutaway, Bulgaren- krawatte und hellgelben Halbschuhen. Ein unverhohlen belustigter Blick Eduards war die Begrüßung und ein Nasenrümpfen der Frau Postrat die freundliche Antwort darauf. „Loden! Gott, wie plebejisch!" Ein weiterer Gedankenaustausch wurde glücklich durch den gemeinsamen Sturm auf den eben einlanftnden Zug vermieden. Mit Mühe und Not hatten sich die vier ein Plätzchen! in einem vollgepfropften Mteil erkämpft, und nach qualvollen Stunden verhaltenen Aergers über besonders liebenswürdige Mitreisende langte man schließlich in Meinerzhagen an. Im Nn waren die Omnibusse am Bahnhof überfüllt, und was an Fahrgelegenheit übrig bleib, war ein elendes Schlächtersuhrwerk mit einem wenig vertrauenerweckenden Kutscher. Eduard unterdrückte mlühsant einige Verwünschmtgen, schlupfte das umfangreiche postratliche Paar ziemlich unsanft das Meter- hohe Trittbrett hinauf, und klappernd und ratternd fetzte sich das Vehikel in Bewegung. Ta der Weg hauptsächlich aus Löch®n und Steinen bestand, War an eine Unterhaltung nicht zu denken, was Unter den ob- walteuden Verhältnissen von beiden Parteien nicht sonderlich bedauert wurde, die Rätin Unterließ es jedoch nicht, bei jedem! Stoß entsetzt in die Höhe zu fahren und ein ängstliches „Huuch!" auszu stoßen. Endlich trat der Kirchturm von MeinerWagen in die Krschei- 111111g, und der Rat stieß dem! Kutscher in den Rücken. „Sie, sagen Sie Mal — wö ist hier das beste Hotel?" Der Mann drehte sich langsam' um, glotzte den Rat ast und zuckte die Achseln. „Mensch, Sie werden doch irgendeinen Gasthof wissen, in dem man absteigen kann!" schnauzte der Rat ungeduldig. Der Kutscher tzückte nUr wieder mit den Achseln, kitzelte seinen Gaul mit der Peitsche und sagte: „Olles Kamel!" Der Rat bekam einen roten Kopf und wollte eben dem Kutscher gehörig seine Meinung sagen, als Herr Schilling rasch! in die Tasch griff und «in grünes Büchlein hervorging. „Gestatten Herr Rat — ich habe sicherheitshalber doch einen Plan und Führ® mitgebracht — hier — „Hotel Kron- prinz", UM Markt, „Pretzels Gasthaus", auch am Markt, „Lindenhof und „Sieben Naben" in der Bahnhofstraße — na, in einem davon werden ja wohl unsere müden Glieder Ruhe finden!" „O Gott, ja!" stöhnte die Rätin und schlug die Augen anklagend zur Decke auf, „es tüte not, ich bin schon völlig gerädert! So Wie wir aUkomUien, lege ich mich zu Bett — aber sofort!" — Doch was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe! Weder im „Kronprinzm", noch bei Pretzel, Noch im „Lindenhof", noch in den „Sieben Raben" war auch nur noch eine Bodenluke frei. „Es ist doch Pfingsten, Uteine Heritfchaften — da vÄfseu Sie schon acht Tage vorher bestellen! Und außerdem haben wir noch den Turnverband „Mts Muts" aus' B®lin hier — 400 Personen — es schlafen fchjon welche auf dem: Billard —" , Genau dasselbe.hörten sie in der „Post", im „Engel" und' mi! „Löwen", wo die Rätin gänzlich geknickt auf der Bank im Hausflur zu'saMMenbrach und dadurch 'das Mitleid der Lötven- totrtm «regte. „Vielleicht versuchen Sie's Mal oben im „Schweizerhaus", schlug sie vor, „da ist am Ende noch! Was zu haben!" „Oben int Schweizerhäus? Das ist wohl sehr weit?" erkundigte sich Frau Lisa Mißtrauisch ab'® die Löwenwirtin meinte, fte brauchten nur die Chaussee zurückzugehen bis zum ersten Wegweiser, dann links immer am Seeufer entlang, und wo der Wald anfinge, sähe Man schon das Haus. „Also gut s/4 Stunden!" knurrte Eduard wütend, aber was war dagegen zu Machen? Er stützte also im Verein mit Frau Lisa die Postratin, der Rat keuchte hinterdrein, und staubig, schweißbedeckt und todmüde langte Man schlietzlichj am Ziele an. . „Zimmer? Jawohl, die Herrschaften — gerade noch zwei —• kußchen. hoch: zwar, aber zu Pfingsten Muß man halt vorlieb nehmen, nicht wahr, die Herrschaften?" Neubelebt folgte itrtfcre Reisegesellschaft dem' eifrig voran- «ileuden Wirt — höher, imMer höher hinauf — endlich, direkt unter dem Dach, blieb er stehen ttnb öffnete zwei niedrige Türen. „Hier, bitte schön — Nr. 37 und 41 — wenn's gefällig ist —“ Zögernd traten die beiden Paare näher —■ aber entsetzt .tzrallteu sie wieder zurück! Zwei dunkle, stickige Schlünde taten sich vor ihnen ’anif,. so schmal, daß zwischen den .beiden ei fernem Bettstellen gerade noch ein Schlangenmensch sich hin durchwinden konnte--- „Was? So etwas Mutet man uns zu?" schrie der Postrat in den höchsten Tönen. „Das ist keine menschliche Behausung — das ist ein Ofenrohr! Ich bin nicht gewöhnt, in Ofenröhren zu schlafen!" Eduard kochte innerlich) aber er beherrschte sich noch. „Unsere Schlafzimmer sind auch etwas komfortabler, Herr Rat — aber da wir uns doch nun mal dem Zufall und dem Glück überlassen wollten, so müssen wir wohl schon ein Auge zudrücken — respektive zwei — im Ofenrohr — — —“ Ter Rat biß sich 'auf die Lippen, gewann aber doch' ein wenig seine Haltung wieder. „Mlerdings — Sie haben wieder mal Recht, lieber Kollege!" erwiderte er spitz. „KomM, Ottilie — wir haben Heute schon so viel ertragen, wir werden auch das noch überstehen!" Sprach'L, nahm seine Gattin beim Arme und verschwand mit ihr in Nr. 41. Tie Türe schlug dröhnend hinter ihUen zu. * Am nächsten Morgen kamen die beiden erst zwischen 10 und 11 Uhr wieder zum Vorschein, behaupteten, sie hätten kein Auge zugetan und wären außerstande, irgendeinen größeren Ansslug M unternehmen. „Sie sind gewiß robuster veranlagt, meine Teure," flötete die Rätin Lisa zu, „aber ich Mit meiner zarten Konstitution — — —" „Nun ja, aber hi« den ganzen Tag sitzen bleiben möchten wir auch nicht!" unterbrach sie Eduard höflich, aber entschlossen. „Tann wollen wir wenigstens nach der „Försterei" gehen, das ist knapp eilte Stunde Weg nach Meinem „Führer", soviel werden Sie doch noch- leisten können!" „Also gut — mach dich fertig, liebe Ottilie!" sagte der Rat mit hochgezogenen Augenbrauen. „Da wir uns nun einmal Schillings angeschlossen Haben, müssen wir auch die entsprechenden Rücksichten nehmen!" Daraufhin erhob sich Ottilie, um ihren Federhut zu holen, warf Eduard, der mit einem heftigen Hustenanfall kämpfte, einen strafenden Blick zu, und man brach auf — im Schneckentempo natürlich, des leidenden Zustandes der Rätin wegen. Ta sich indes die Angabe im Führer auf rüstige Fußgänger bezog, fv war nach Wlauf ein« Stunde von der Försterei noch: keine Spur zu entdecken, und der Rat bemerkte gerade, daß Herrn Schillings „Führer" ja äußerst zuverlässig zu sein scheine, als ein lauter 'Aufschrei seiner Gatsin ihm das Wort abschnitt. „Engelbert — Mein Gott — hörst du denn nichts? W donnert ja!" In i>« Tat ließ sich ein fernes Grollen vernehmen, und in den Baumkronen rauschte es bedenllich. „Ein Gewitter! Mitten im Walde! Wir sind verloren!" jamMerle die Rätin. „Was sollen wir nur tun?" „Weitergehn, wo wir wahrscheinlich' auf dem: falschen Weg sind? Und rasch? Das ist ganz' ausgeschlossen!" entschied der Rat und streichelte beruhigend Ottiliens ArM. Eduard begann es allmählich heiß hinter der Stirn zu werden. „Ich garantiere, daß wir auf Sein) richtigen Weg sind und binnen 10 Minuten an der Försterei — allerdings, wenn wir noch lange herum'stehen, kriegt uns das Wetter am Ende doch noch zu fassen!" Ein fahl« Blitz und ein kräftiger Donnerschlag illustrierte wirksam, seine Worte — Mit einem gellenden Au'fkreifchen stürzte die Rätin ans eine Mächtige Tanne zu, umklammerte krampfhaft den Stamm und wimmerte: 288 , Hier bleib' ich — ich geh' nicht von der Stelle — iLmgel- bcrt, tonfiu — wir ivollen Mfammen sterben , Na, dann wünsch' W allerseits Viel Vergnügest' sagte Eduard gefühllos, nahm die nur schwach widerstrebende Lrsa beim Äriii und trabte schleunigst mit ihr bciVöit. , Eben als die ersten Tropfen fielen, erreichten sie die Försterei, und das war gut, denn im nächsten Augenblick schon setzte ein geradezu fürchterliches Unwetter ein. Zii fahlen -Blitzen brüllte der Donner; der Sturm pfiff, und es goß vom Himmel wie E" Aides^schuell wieder legte sich die Wut der Elemente zu Drau Lisas großer -Erleichterung, die sich int postratlichen Interesse sein: erregte, während Eduard der Höchst respertwidrigen^Ansicht war, die „duntme Bagage" hatte es nicht um ent Haar besser verdient Trotzdem stimmte er in emer Antvandlnng von Mitleid su, als Lisa vorschlug, den beiden entgegen zu gehen, die doch nun Wahrscheinlich and), die Försterei aufsuchen wurden. Uitd richtig — schon an der nächsten Wegbiegung erblickten sie Äoei Gestalten, die aus dem' Walde auf die Lichtung hinan-- traten und langsam' näherkamen — es waren Vorpahls — — aber, -Grundgütiger, wie sähen fie aus! Auf dem Filzhut des Rates. war ■ das schwarze Band ausgelaufen und tropfte auf den taubengrauen 'Cutaway herab, während die hellgelben Schuhe eine merkwürdige rotbraune Farbe angenommen hatten die Rätin aber gleich einem waiidernden Waschlappen. Ter Anblick war fürchterlich, dabei aber doch von geradezu überwältigender Komik, und obwohl Schillings iMten, daß Heiterkeit unter diesen Umständen ein zynischer Scherz war — sie konnten einfach nicht anders! Sie fingen an zch lachen glucksend, unaufhaltsäM — sie hörten gar nicht wieder auf — Lisa liefen die Hellen Tränen tzerimter, und -Eduard heulte förmlich ititb ächzte dazwischen: „O Gott, o Gott — ich kann nicht Nl-eh'r — ich kann ja nicht mehr!" Eine Minute lang standen die beiden Triefenden ganz erstarrt da, -dann trat der Postrat, zitternd und bebend vor Wut, dicht an -Eduard heran, der noch immer seine Gesichtsnkuskcln nicht zu beherrschen vermochte, und r sagte in einem geradezu vernichtenden Ton: „Herr Oberpostsekretär —---" * Dies war das letzte Wort, das der Postr-at mit Eduard wechselte. Dann erreichte ihn -nur noch nach sechs Wochen ein mut» liches Schreiben, worin seine Versetzung nach Malennppen in Ostpreußen zu lesen war. Brunnen- und Mmnensefte zu Pfingsten. Unter den mannigfachen -Feiern, mit denen in deutschen. Landen das liebliche Pfingstfest begangen wird, spielen an verschiedenen Orten die Brunnenfeste und die Blumenfeste eine besondere Rolle. In Thüringen versammeln sich z. B. in Ilmenau die Schulfinder -zu Pfingsten bei dem Brunnen ihres- Bezirkes, winden Kränze und Girlanden von den Blumen, die sie auf den Wiesen gesucht -haben, und am Pfingstabend holen Knaben Birken oder auch -Erlen, die nm den Brunnen in die Erde gesteckt werden; dann werden die Bäume ringsum durch die Girlanden verbunden, um die Ausgußrö-Hre wird ein Kranz ans Vergißmeinnicht gelegt, und auf die Spitze der senkrechten Brunnenröhre kommt als Mschluß eine Tulpenkrone. -Ferner ist das Brunnensest bekannt, das von der Schuljugend von Mühlhausen an der benachbarten Wopperöder Quelle gefeiert wird. Die Schüler ziehen unter Glockenklang, mit Musik und Gesang hinaus, wobei sie längliche Blumensträuße, die um Holzstäbe gewunden sind,, tragen. _ Bor dem historischen Brunnenhaus werden auf dem Festplatz, auf dem sich die Angehörigen und die Landbevölkerung der Nähe schon zahlreich versammelt haben, die Sträuße mit Steinen beschwert und in die Quelle hinabgeworfen, so das; das Becken schließlich nur noch wie ein einziger großer Blütenstrauß ist, der von den schimmernden 'Fluten umspült wird. Eine sehr fröhliche Form der Brunnenfeier findet auch in Backleben bei Arterni am dritten Pfingsttage statt, der sogenannte „Aschensack". Nahe beim Dorfe liegt'die Quelle, -die alle mit Wasser versorgt und die an diesem Tage von den Burschen gefegt wird. Schon am frühen Morgen ziehen sie, ein Tambour voran, mit Schaufeln versehen, zur Quelle und nehmen die Reinigung vor. Für diese Leistung erhalten sie aus der Gemeindetässe eine bestimmte Summe, und von den -Einwohnern holen sich die Burschen am Nachmittage selbst Gaben, indem sie in Kostümen mit einem Mu'sikkorps durch beit Ort ziehen und überall einsammeln. Bei diesen Umzügen hat immer eine Anzahl von ihnen Sackstücke und Lappen an Stangen befestigt, die. man die Aschensäcke nennt. Diese werden an- gefenckt und dann mit Asche bestäubt, und jeder, der etwa eine Gabe verweigern wollte, bekommt eins mit diesem Aschen sack, der überhaupt dazu dient, die Zuschauer zu necken und allerlei Scherz zn treiben. Auch in manchen Gegenden des Mittelrheins sind noch heute solche Bi unneufeste in Uebnng. Die Mädchen des Dorfes winden, wie Reichardt in seinem hübschen Buch über die Bräuche und Feste erzählt, Mooskränze, während die BnrscheW Birkenbäumchen Und Maienz'Weige aus dem Walde holen. Dann ziehen -alle zum Brunnen, die Mädchen schöpfen ihn aus und reinigen ihn, und die Burschen Pflanzen die Bänmch-en um beit Quell -und legen ringsherum die Kränze. Nun ziehen die Mädchen von Hans zu Häus Und fordern als' Lohn Eier, wobei sie fingen; „Bonne, Bonne is gefüch! Gatt os Eier, bat üs rächt." _ Nach solchen Brunnen-festen kommen tut Siegkveis abends di« Burschen allein z-Usam-men Und bereiten für die Mädchen eine „Bescherung" vor, die ihnen vor das Fenster gestellt wird. Darin bekom-m'en sie recht unz-w-eide-utig den -Ausdruck der Meinung, die das Volk im Dorfe von ihnen hat. Dem Mädchen, an dessen Wandel man etwas ausz'usetzen hat, wird Häcksel vor die Tür gestreut. Auch wenn es einen Kirschbaumzweig vor seiner Tür findet, kann es sich durch dieses Urteil nicht gerade geschmeichelk fühlen. Der eitlen Schönen. aber, die die jungen Burschen an sich lockt, um sie ba'nn zu narren, setzt man einen Hagedornzweig; denn „au dem Hagedorn bleibt . jeder hangen". Ganz -anders -aber ist es, wenn das Mädchen einen grünen Maibaum vor dem 'Fenster findet; damit wollte der Bursche, der ihn brachte, seine tiefe ernstliche Neigung ausdrücken. Statt beS, Maibaumes biente früher auch die „Mägdapalme", eine Art Preißelbeere, als Liebeszeichen; ein solcher Strauß wurde an bas Fenster des Mädchens gestellt, wenn die Liebe des Burschen unglücklich war. Im badischen Oberland bekränzen die Mädchen von Auggen die Brunnen in der Nacht auf Pfingsten, und sie erklären ihr Tun ausdrücklich damit, daß das Wasser nicht ausbleiben solle. In solcher Begründung tritt der eigentliche Sinn dieser alten Qnellen- opfer noch klar hervor. Vermischtes. ** Das I d e afi der Dienstmädchen. Eine ungewöhn» kiche Szene, die sich in einem Londoner Vermittluugsbureau für Dienstboten in diesen Tagen zngetragen haben sott, wird in der „Pall Mall Gazette" berichtet. Eine Dame, die treulos von ihrem dienstbaren Geiste verlassen morden mar, kam tu jenes Bureau und begann Verhandlungen mit jener Maid, die ihr unter den anwesenden Zofen und Küchenfeen den besten Eindruck machte. Man stelle sich die Freude der Hausfrau vor, als sich foigender Dialog entspann: „Würden Sie gern eine Stellung auf dem Lande annehmen?" „Jawohl, gnädige Frau." „Aber ich habe mehrere Kinder." „Um so besser, ich liebe die Kleinen." „Sie müssen das Kochen übernehmen, Sonntags backen und mir zur Hand gehen." „Um so besser, wenn Sie es münschen, masche ich auch." „Ater ich kann Ihnen nur einmal in der Woche Ausgang gemähten." „Ach, ich verzichte überhaupt aus den Ausgang.", Tie Dame konnte nicht länger an sich halten. „Aber Sie sind ja ein Ideal eines Dienstmädchens," rief sie begeistert. In diesem SUigcnblict eilte hastig ein uniformierter Herr in daS Bureau und unterbrach das Gespräch. „Verzeihen Sie," sagte er zu der Dame, und faßte das Mädchen am Arm, „aber ich muß dieses Mädchen in die Irrenanstalt zurückführen, sie ist uns gestern davongelawen." Und mit militärischem Gruße entfernte er sich, das Mädchen mit sich führend. Tie Hausfrau aber stand einen Augenblick starr, ihre Augen füllten sich mit Tränen, dann fiel sie begreiflicherweise in Ohnmacht. Es mar zu viel. . . * Ausrede. Kunde: „Wie, Sie sind jetzt schon 20 Jahre Heiratsvermittler und iwch immer selbst Junggeselle?" — Heiratsvermittler : „Ja, sehen Sie, das Geschäft ist immer so flott gegangen, baß niemals eine Brant für mich übriggeblieben ist." * Radikalkur. „Alter Junge, kannst du mir nicht ein Mittel gegen Schlaflosigkeit geben? Ich habe fünf Nächte lang kein Auge zugetan!" — „Da kann ich dir nur raten, boxe dich mal mit Max! Ms ich es das erste Mal versuchte, kriegte ich die Augen eine Woche laug nicht auf!" Ureuzrcttsel. In die Felder nebenstehender —---— Figur sind die Buchstaben ____ aaaaaaccddddeeee gg-hhiill m m 11 n n n n ■““““"T’“ nnoorrssssttuu —---------derart einzutragen, daß die __senkrechten und magerechten Reihen gleichlautend folgendes ______________J ergeben: ___ 1. Frauenaestalt aus der griechischen Sage. ___ 2. Römischen Kaiser. 3. Ein Mineral. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Buchstaben-Nösselsprungs in voriger Nummer: Pfingsten, das liebliche Fest, mar gekommen. Redaktion: K. N e u r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch« und Steiudruckerei, R. Lange, GießeiL