Montag, den 9. Juni $ r und seine Bereiter haben Wechte Zeiten. Ob er kein Ver- Sie haben der Herrschaft dienstbar zu sein. t r (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) ÄU Oit rt. en rst es 2K ckt flt ti) it, ie ilC id 19 ()e n iS 3t ig -r ■h 1, It it h r Deutsche Jungen kämpfennur 7m'ehrlichenHnpfe ltesten sie sofort ihre Wurfgeschosse fallen und eilten davon denr Dorfe zu. dir in. at. M ib„ Ith« litt uer IN/ )en nn ?nt ienj ich tß- tte nst s Der Notar Dr. Winter war unterdessen im Gemeinde- amt angelangt und stellte sich unter unzähligen Bücklingen dem Schultheißen vor. Peter Wend, der Schultheiß, horte nut eisiger Miene die Wünsche des Notars an. Dann ,agte er: „Also die neuen Herrschaften vom Schloß sind da und sitzen draußen rm Dreck! Und Vorspann Mollen Sie WA tvei7. uud an dieses Stück Papier werden Mbbst,Barbaren hier nicht kehren. Also quäle mich Notar gewandt, der noch immer f.7? £ des Bescheids harrte, sagte Frau von Bourgee ''F ”"- IC16‘rtten darf, Bester, gehen Sie ins Dorf «Ld holen Sie Vorspann. Nehmen Sie hier diesen Durchs ^dlchetn Seiner Majestät des Kaisers der Franzosen mit IITT n iPt (»Vt -t H.14 Krm.» ____PL -•€. ... C v -J, ®if Fjsmmenskichrn rauchen Roman aus dem Jahre 1813 von Miaix Karl Böttcher-Chemnitz. zu ftch hat nach diesen unglückseligen Tagen vo" Moskau? Der preußische Yorck, so lautet das Gerücht, will uns entgegentreten. — Es ist wahrlich kein Vergnügen, hier in diesen Bauernnestern oder im Feld- lager zu liegen. Die Deutschen machen finstere, feinde selige Gesichter und sind, glaube ich, zu allem fähig!. Da war es in Berlin doch schöner! O, daß wir daS raumen wußten um dem Russen Wittgenstein und dem finstern Yorck Platz zu machen! Nun lebt wohl und gedenkt immer in Liebe Eures Sohnes und Bruders Emrle, Leutnant im Kaiserlichen Regiment der Leibhartschiere." "x111!16 Asstge!" seufzte Frau von Bourgee und wischte sich eine Trane aus dem Auge. unt> zeigen Sie ihn dem Ortsvorsteher'und sagen^Sie"ihnu I dem Fenster des Wagens sah, rief: daß die neue, oder vielmehr, daß die rechtmäßige Schloß- I ^^?ma, schau, da kommen Kinder, wahrscheinlich, uns Herrschaft ihren Einzug hält. Der Mann oll sich unve?- beJr*!" ***•“ “"b mci,,c * zu gehen, watete er die vom Regen der letzten Taae vollüän- I <^ n7t e ihnen zu, doch näher zu kommen, dig durchweichte Straße entlang dem^Dorfe"z^"^ vollstan- aber bangend tzwett gebildet STnistUn te» nntr db" Brief Emiles noch einmal vor. I ihrer Zurückhaltung. Da kam eiligen Schrittes ein blondes Lewkoci?ws ^erbrachte mir im Feldlager ein I kleinen Freunden, da johlten sie auf und eilten von dannen unbear imLo?LL Brief, und es ist ein nahezu Nur einige Jungen zögerten noch, schauten fechd elig nach mfs T c VI diesen Tagen, ut diesem wüsten I den Wagen und schienen sogar nicht übel Lust zu laben §cl: daß muh das Schreiben erreichte. Der I mit Erdschollen und Steinen ein Bombärdement aut di- den Brief beim Geheimen Sekretartus des | Fremden zu beginnen. Aber Luise Tempel rief- " Königs Jerome ut Cassel abgegeben, und Herr Bon-' ......... ^mpet ries. tattellt übergab ihn wiederum dem geheimen Eilboten der die letzte Pariser Meldung ins Feldlager überbrachte' und durch den Leibkoch des Kaisers wurde mir endlich dav Schreiben eingehändigt. - Ich danke Euch herz- ,luV für Eure Nachricht, besonders für die Mitteilung, betreffs Heid-Horsts. - Ich bin glücklich, daß dieser , ,.ut ei|iq besitz nun endlich auf mich übergegangen ist, und I sagte er: 1» mm?& k-bS-ch Schl-ßÄsiin-ntzNftm üA ö'"'bWe: «*•*•**’ Mo M ■. MW AÄechallimMallMMchenerAiyeMBmml-Auzeizest MM 350 „Bomben und Granaten! Mann, sind Sie verrückt?! Herr, machen Sie sich dünne, oder —" Er strich sich die Aermel hoch und schrie nun in höchster Wut: „Wenn ich auch aiu alt und zu schwach war, gegen den Erzräuber ^fapo- Icon zu Felde zu ziehen, aber.so einen windigen Advokaten auf den Mist zu werfen, langt'» noch!" Und er machte Mine, den Notar in der Tat eigenhändig an die Lust zu In diesem Augenblick trat Fürchtegott Etzinger, der Stelziuß, 'ins Amtszimmer. „Alle Wetter, Schultheiß, Ihr werdet ein Gallenfieber kriegen, wenn Ihr Euer« Zorn nicht mäßigt. Was habt Ihr mit dem Herrn da?" ' Peter Wend beruhigte sich, und diese Pause benutzte der Notar, den von Napoleon eigenhändig ^unterzeichneten Durchlaßschein hervorzuholen und ihn dem Schultheiß unter die Nase zu halten. ' „Was soll der Wisch?" , . „Immer mehr der Beleidigungen. Es ist ein Erlaß Deiner Majestät Ihres Kaisers!" . „Meines Kaisers? — Daß ich nicht lache! Ich habe einen König und keinen Kaiser!" „Wißt Ihr nicht, daß im Frieden zu Tilsit alle Lander westlich der Elbe Napoleon zugesprochen wurden und Ihr also seid sechs Jahren französischer Untertan seid?" „Das mag in den Städten, in Magdeburg und Wessel oder sonstwo sein, wo die Franzosen ihre Soldaten liegen haben. In unser Heidedorf hat sich noch keiner verirrt und soll sich keiner wagen. — Und wenn Ihr nochmals sagt, ich wäre französischer Untertan, schlage ich Euch. . ." „Beruhigt Euch, Schultheiß. Wir wollen dieses hohe kaiserliche Schreiben doch mal sehen und lesen," sagte Etzinger mit beißendem Hohn und las: „Wir, Napoleon Bonaparte, Kaiser der großen französischen Nation, König von usw. geben hiermit Befehl, die Inhaber dieses Passes, Madame de Bourgee und Mademoiselle Totnette de Bourgee in allen meinen Ländern, wo es auch sei, nngehiuderk passieren, ihr auf Wunsch jede Förderung und Schutz zuteil werden zu lassen, wo und ivenn sie es verlangt. Insonderheit gilt dies allen meinen Kommissären, Posthaltern, Bürgermeistern und Aemtern. Nichtbeachtung dieses meines allerhöchsten Willens zieht harte Strafe, in Kriegszeiten gegebenenfalls Füsilierung des Schuldigen oder Bestrafung des gesamten Ortes nach sich. Napoleon." „Tas ist ja großartig! — Ja, mein Bester, das klingt ja alles sehr schön," sagte der Schultheiß ruhig und fuhr dann mit plötzlichem Zorne fort: „Aber ein elender Schuft will ich sein, wenn mir nicht ganz schnuppe ist, was. Euer Kaiser will! Herr, ich bin ein guter Deutscher, verstanden?! Und Sie sollten sich schämen, nm elenden Erwerbs willen Ihren guten deutschen Namen zu besudeln und dem Frau- Msenvack zu helfen. So, sagen Sie das Ihrer Herrschaft, Sie Franzosenknecht, und sagen Sie das Ihrem Kaiser, dann mag er seine Henker schicken, mich zu erschießen, wenn er Zeit hat!" dann packte er den verblüfften Notar an der Schulter, schobt ihn zur.Tür hinaus und warf ihm sein kaiserliches Schreiben hinterdrein. — So, das hat gut getan! Nun mag er mich anzeigen bei bett Rotröcken in Magdeburg. Was soll ich um des alten Grankopfs willen (er zeigte auf sein Haupt) meine deutsche Gesinnung verleugnen! Niemals! Mögen sie kom- men und mir das Fell mit Kugeln durchsieben!" Etzinger drückte dem Tapfer« die Hand und sagte: Ihr seid doch ein prächtiger Mensch, und so wie Jhb denken ich und tausend, tausend andre. Und da sollte es uns nicht gelingen, Bonaparten rauszuwerfen?! Hä, wir wollen sehen!" Der Schultheiß uud der Lehrer traten vor die Tür und sahen, wie der Notar soeben vym Pfarrhause zurückkehrte. An seiner Seite schritt Pfarrer Tempel ernst tttw abweisend. „Also mein letztes Wort, Herr Notar: Wir hier im Orte Wunen für ihre Herrschaft nichts tun. Sie handeln am Mgsten, wenn Sie gleich aufs Schloß gehen, das der alte Haushofmeister unsers frühern gnädigen Herrn in treuer Pflichterfüllung noch verwaltet. Vielleicht kann der Ihnen Rat schaffen!" Dann schritt der Pfarrer nach kurzem, flüchtigem Gruße dem Schulhause zu. Der Notar begab sich nun in der Tat nach dein Schloßt während Tempel in das Reine Häuschen eintrat. Frau Wintzer wätz in dem Flur beschäftigt, uyb der Pfarrer nahm sie beiseite: „Mutter Wintzer, erschrecken Sie nicht. — Sie Md tat" „Die Franzosen?" „Nicht Soldaten, nein — die von drüben aus Frankreich!" „Die neue Herrschaft? O, wie wollen wir das dem gnädigen Herrn beibringen?" In diesem Augenblick trat Baroneß Gisela aus dem großen Schulzimmer und begrüßte den Pfarrer. „Baroneß, die schwere Stunde ist gekommen. Gehet: Sie mit zu Ihrem Vater!" „Herr Pfarrer, Sie sollen mich nicht Baroneß nennen. Ich bin Gisela von Altenlohe, jetzt mehr denn je!" „Nein, Baroneß. Wohnten Sie noch droben int Schloß in all Ihrem Glanze und Reichtum und sprächen den Wunsch aus, daß ich Sie nicht mit Ihrem rechtmäßigen Titel anreden möchte, würde ich mit Freuden einwilligen, aber jetzt ist das etwas andres, ich kann es schwer in Worten aus- drücken, was ich meine. Jedenfalls haben wir jetzt., wo Sie freiwillig durch ihre heldenvolle Entsagung auf die Vorteile Ihres Erbes verzichten, doppelt die Pflicht, Ihnen alle gebührenden Ehren zuteil werden zu lassen. — Und nun kommen Sie mit zum Freiherrn!" Herr von Altenlohe lag, leicht in eine Decke gehüllt,^ auf einem Sofa. Durch die im ersten Grün prangenden Ranken des wilden Weins vor dem Fenster lugte von fern ein Turm seines ehemaligen Herrensitzes in das Stübchen. Seit: alter Diener saß neben ihm und reichte ihm ab! und zu einen Trunk schwach gesüßten Wassers. „Erdmann?" fragte er nun leise. „Gnädiger Herr?" „Lange werden wir das Nordtürmchen von Heidehorst nicht mehr sehen, — der Wein wächst zu stark!" „Dann beschneiden wir ihn!" „Nichts da, Erdmann! Jung Trieb will seinen Lauf, und wer den zu früh beschneidet, macht ihn zutn Mucker. — Und was nützt mir der Mick zum Türmchen meines alten Schlosses? Er gemahnt mich doch immer nur an vergangenen Glanz. Geh, Erdmann, sieh zu, ob du die Baroneß findest. Aber wenn sie drüben im Schulzimmer ist uud die Kinder lehrt, stör' sie nicht!" Diese letzten Worte hatte Gisela, die mit dem Pfarrer Tempel ins Zimmer getreten war, gehört, und lachend saate sie: „Vater, die Kinder sind mir ausgerissen. Gelt, die Schulmeisterei ist gar nicht so leicht, wie es von wertem aussieht. Einett Sack Geduld möchte mau'haben, und wissen möchte inan alles, Vater, alles, was ttoch kein Mensch ergründet hat und kein Professor erfragen kann, aber ent Kind kann's erfragen!" Ein sonniger Schein huschte über des Alten vergrämtes Gesicht, und er zog Gisela zu sich heran und strich ihr das Haar aus der Stirn und sagte lächelnd: „Nun, Fräulein Schulmeister, was hast du denn getrieben heute mit den Kindern, ehe sie dir entwischten?" „Ach, Vater, ich soll immer erzählen, und sie peinigen mich so lange, bis ich ihnen endlich ihren Willen tue. Heute habe ich ihnen von litt)ernt großen König Friedrich, und dann von unsrer lieben, seligen Königin Luise erzählt, aber dieses war ihnen zu traurig und da sind sie ausgerissen!" „Mädel, weißt dtt noch, was unser lieber Paul Wintzer dir sagte, als wsr aus dem Schloß zogen?" , Da schlug sie die Augen nieder und nickte: „Jedes Wort weiß ich, was er gesprochen hat. Ich soll in bett Kleinen den Haß schüren, den Haß gegen Bonaparte und die Franzosen!" „Nun — tust du's nicht?" „Vater, ich kann's nicht. — Ich «mß bann immer an unsre Mutter denken, sie war boch so gut, Vater, und sie war boch eine Französin!" . Der alte Freiherr nickte vor sich hin: „Ja, Kino, >te war gut, itttb daß Ihr und auch ich in ^solchen Wider* streit ber Seele geraten sinb, ist meine Schuld. Tarumi will ich auch geduldig tragen, was auch kommen mag!" Er streckte seine Hand dem Pfarrer Tempel hin, der während dieses Gesprächs still im Hintergrund gestanden hatte, und zog ihn an sein Ruhebett. „Mein lieber Tempel, sprechen Sie ohne Scheu. Sie haben etwas auf dem Herzen, ich sehe es an Ihrem sorgenvollen Antlitz. Schonen Sie mich nicht!" . nY> , „Ihre Ahnung trügt Sie leider nicht; denn meine .Viel* düng ist ein bitterer Kelch für Sie und für uns alle!" (Fortsetzung folgt.) 351 Der Aebersall. Skizze von Gert 6. Schreiner- Gießen. „Peitsche die Gäule, Wassili! Hörst du, peitsche die faulen Kloben, Väterchen! Sie kriechen itrie die Gemüseschnecken!" Die Pferde reißen an den Strängen, wenn die Peitsche aus ihre Flanken niedersährt, und rasen, daß der heiße Atem dampfend! aus den zitternden Nüstern schnaubt . . . Sie scheinen die Gefahr zu wittern. Wassili Gabrilowitsch steht aufrecht, die Beine weitgespreizt, im Schlitten. Mit der Linken zerrt er die Zügel, mit der Rechten Kaut er auf die Rappen. Dazwischen liebkost er seine Pferde! und dann und wann ruft er ihnen einen Fluch zu. Der Schlitten rast so schnell über den zefrorenen Schnee, daß Wassili glaubt, er stünde still, und ein langes weißes Tuch würde unter ihm weggezogen. Im Schlitten sitzt halb — steht halb Sonje, sein Weib. Sie trägt den kleinen Osip auf ü>ent Arm und schaut abwechselnd ängstlich nach hinten auf den großen schwarzen Schatten, der heulend und in phantastischen Sprüngen dem. Schlitten folgt, und nach dorn, ob sie noch nicht die Lichter des Dorfes sieht. Dann schaut sie wieder ihren Mann und die Gäule an. Das sind dort hinten die Wölfe . . . Wenn sie den Schlitten erreichen, ist es ihr Tod. . . Aber die Gäule greifen noch wacker aus. . . Sonje trägt Osip in warmen Tüchern auf dem Arm. Das Kind schläft und ahnt nichts von der Gefahr. Väterchen rast oft so mit dem Pferden, wenn er besoffen ist. ,/Fahr schneller, alte Schnapsflasche, räudige Hundeseele!" ©ouie, scUägt mit der freien Hand nach ihrem Mann und will ihm dre Zügel entreißen, denn die Wölfe haben eben so furchtbar geheult. . . Die Pferde schnauben und greifen weit aus, daß der Schnee aufspritzt, wenn die Hufe den Boden berühren. Die Wölfe kommen näher. Ein Gedanke zuckt durch Sonjes Hern, so plötzlich und kurz, tote eine Sternschnuppe fällt: Wie wenn sie Osip? Aber dann ist er wieder fort. „Lauft Pferdchen. Wollt ihr schneller! Faule Knochen!" Nie nie! Sie reißt das Bündel an sich und küßt es, ohne daran .zu denken, daß sie nur die! Luntpen küßt! Ihr kleines Ebenbild, dem sie bittere Wochen entgegengebangt hatte, Osip, in dem alle ihre Hoffnnugen mündeten, wie die Flüsse in das Meer, den kleinen Osip, über bett sich alle freuten. Der Schlitten saust. . . Und immer wieder nagt der Ge- daitte tn ihr. Ganz leise hat er erst gerufen ivie ein verklingender Angstschret und immer lauter ist er geworden, bis er sie anbellt Ivie ein Hund, der vor einem Baum eine Wildkatze verbellt . . , so laut und Hartnäckig ... Der Schlitten gleitet an den schneebedeckten Fichten und Sannen vorüber, über die der Mond sein blaues Licht wirst. Die Gäule werden ängstlich,. Und als Wassilis Peitsche in die Neste eines Baumes haut, baff der Eisschnee herabfällt, scheuen sie und wollen nicht vorwärts. Die Wölfe kommen näher. Ta, sie weiß selbst nicht — wirst ®oitje das Bündel, in dem Osip schläft, aus dem Schlitten den Wölfen zum Fraß hin. Ihr Herz hat dagegen geschrien, aber der Gedanke hat sie solange gewürgt, daß sie es tat. . , Und die Gäule wittern wieder den Tod und die Angst peitscht sie mehr als Wassilis Geißel vorwärts. Ihre Weichen fliegen und keuchend zischt ihr Atem. Ein trotziges Aufwiehern — ein wildes Zerren an den Strängen, nnd weiter geht die Hetzjagd. Und nun, da der Gedanke ruhig ist, weiß, Sonje erst, was sie getan hat. Wahnsinnig sieht sie nach Osip hin und auf die Wölfe. Tie kommen doch dem Schlitten nach. Nur weniger scheinen es zu sein. Sonjes ganze Seele schreit nach bent Kinde, den Wahnsiuns- sehret des Weibes, der Mutter, der das' Kind entrissen wurde. „Osip! Osip! Reiß die Gäule Herum Wassili — Väterchen! Wir müssen Osip wiederholen." Aber das ist nicht mehr ihr Mann, der da vor ihr steht, das ift das Tier, das mit dem Tier um das Leben kämpft. Er peitscht die Pferde: Noch eine halbe Stunde, und sie sind int1 Dorf. . . Sonje bittet ihn, beschwört ihn. Sie umfaßt seine Knie. (Und als er nicht hören will, richtet sich die WahUsinnige auf und ringt mit ihm um die Zügel. Ein verzweifelter Kampf, so wie ein Reh mit dem Fuchs um ihr Junges kämpft. Die Gäule werden immer rasender durch das Zerren an den Zügeln, der Schlitten holpert . . . und die Wölfe, als wüßten sie, daß ihnen nun bald das Dorf die Beute entreißt, heulen wieder und laufen schneller . . . Sonje ringt mit ihrem Mann, der sich nur mit einem Arm ihrer erwehren kann. Sie beißt ihn in die Wange und krallt ihm die Finger in den Hals. Auch Wassili packt j>ie Todesfurcht und int Selbsterhaltungstrieb gibt er thr etnett Stoß, daß sie hintüberfällt aus dem Schlitten! . . .- Die Pferde rasen weiter bis ins Torf in den Hoi des Bauern. Wassili weckt die Nachbarn aus bent Schlaf. Mit Latenten, Flinten und Werten geHeit sie den Weg zurück, Menschen, die sich ihrer Macht übet das Tier wohl bewußt sind . . . Sie finden ein zerfleischtes Weib. Und eine Strecke weiter ein Bündel, in dem ein Knabe ruhig schläft . . . Wie es Berta von Suttner mit ihrem Hauptwerke erging. 1 (Zu ihrem 70. Geburtstage, 9. Juni.) Berta von Suttners Lebenswerk läßt sich nicht besser zu- sammensassen, als in dem Schlagworte: „D ie Waffen n jeder", Mtt bent sie zuerst vor beinahe einem Vierteljahrhundert ihr Hauptwerk und später die von ihr herausgegebene Zeitschrift be- zerchnet hat. Wie es ihr mit diesem ihrem Hauptwerke erging, tote ite daran arbeitete, wie es anfänglich abgelehnt wurde und sich dann einen glänzenbett Erfolg errang, ist eine merkwürdige Geschichte. Sie unternahm es, den Roman „Tie Waffen nieder" zu schreiben, „um der .Friedensliga einen Dienst zu leisten". Es sollte jedoch Feilte Abhandlung, kein philosophisches, kein argu- mentterendes Werk werden, sondern, was sie fühlte, wollte sie in ein Buch legen, bent Schmerz wollte sie Ausdruck geben, den die Vorstellung des Krieges in ihre Seele brannte, und so beschloß fte, einen in Form Der Selbstbiographie angelegten Roman zu schreiben. . Die Studien dazu machte sie höchst gewissenhaft: „Ich las tu bwänbigen Geschichtswerken nach (so erzählt sie), stöberte in alten Zeitungen und Archiven, Um Berichte der Kriegskorrespön- deuten und Militärärzte zu finden, ich ließ mir von solchen meiner Bekannten, welche im Felde gestanden, Schlachtenepisoden erzählen, und während dieser Studienzeit wuchs mein Abscheu vor dem Kriege bis zur. schmerzlichsten Intensität heran. Ich kann es versichern, daß die Leiden, durch die ich meine Heldin führte, von Mir selber während der Arbeit mitgelitten wurden. Was ein Weib leiden muß, das einen geliebten Gatten im Kriege weiß, das konnte itiji mir jetzt leichter vorstellen, denn die Tiefe Meiner! eigenen ehelichen Liebe genügte, um mich int Geiste in eine solche Lage zu versetzen." Aus dieser Verkiesung in den Stoff entstand dann der Roman: mit Befriedigung schrieb die Dichterin das Wort Ende unter den zweiten Bänd, bann schickte sie das Manuskript einer großen Zeitung, die ihre früheren Arbeiten veröffentlicht und ihr nie etwas zurückgeschickt Hatte. Allein das Manuskript kam zurück, „weil große Kreise der Leser sich durch den Inhalt verletzt fühlen würden". Ebenso ging es bei weiteren Redaktionen, sie stand davon ab, das Werk in einer Zeitung veröffentlichen zu wollen nnd schickte das vielgereiste Manuskript ihrem Verleger, der es sogleich als Buch heransbringett sollte. Der Verleger riet ihr, .bedenkliche Stellen zu streichen, er machte die größten Schwierigkeiten, und als Frau von Suttner dabei blieb, sie wolle das Manuskript lieber verbrennen, als auch Nur ein Wert streichen, schlug er wenigstens eine Aenderung des Titels vor. Mer auch, den Titel, der in drei Worten den ganzen Zweck des Buches enthält/ wollte Frau von Suttner begreiflicherweise beibeHalten, der Roman erschien, wie sie es wollte, und das Ergebnis war seltsam: sie erhielt anonyme. Spott- und Schmähschriften, herunterreißende Kritiken: „was die gute alte Dame von ihren Schicksalen erzählt/ ist ja recht traurig, aber die daraus gezogenen Folgerungen können dem ernsten Politiker nur ein Lächeln abgewinnen"; sie mußt« Ausdrücke einstecken, wie „rührselige Albernheit, aufdringliche, unkünstlerische Tendenzmacherei, gänzlich verfehltes Machwerk'"/ und sich raten lassen, „die Autorin möge doch zu. ihren Novellen zurückkehren, bei welchen sie ein ganz nettes Talent entfaltet". Freilich war ihr Lesepublikum-in zwei Lager gespalten, denn neben den absällig Urteilenden fanden sich ebenso zaHlreich sogleich die Leser, die von bent Roman geradezu begeistert waren. Per ^Erfolg war aiißerordentlich stark, und bald war das Buch nicht nur in deutscher Sprache verbreitet, sondern in allen Sprachen >Europäs/ und überall ist es heute in Hunderttausenden von Exemplaren verbreitet. Zahl und Unendlichkeit. In einem vielbeachteten Artikel, den unlängst der „Figaro" ans der Feder Alphonse Berget's brachte, finden sich über „die kuriosen und wahrhaft verNnrrenden Begriffe von.Zahl und Unendlichkeit" einige Hochinteressante praktische Schlußfolgerungen. Sollte man ohne besonderes Nachdenken auf die Vermutung kommen, daß alle, unserer menschlichen Intelligenz erreichbaren Größen in Raum und Zeit sich durch Zahlen .ausdrücken lassen, die niemals mehr als eine hundertstellige Ziffer barstellen, ja in den meisten Fällen überraschend klein sind? Und doch ist eS so. Nehmen wir z. B. die Masse der .Erdkugel, ausgedrückt in Tonnen (zu 1000 Kilogramm). Um sie uns zu vergegenwärtigen, bedarf es einer Zahl von 22 Stellen, deren erste Ziffer eine sechs ist. Drücken toir sie nicht mehr in Tonnen, sondern in Kilogramm ans, so genügt die Hinzufügung von drei Nullen; gestatten wir uns den „GedankenluxUs", das Gewicht unseres Planeten in Milligramm wissen zu wollen, so Haben wir bloß neun Nullen der Zahl der Tonnen anzüfügeu, erhalten also damit eine Zahl von 31 Stellen, die sich Bequem überblickest läßt und von einem einigermaßen phantasiebegabten Esprit auch inhaltlich (d. h. in ihrer vom winzigen Milligramm ans fortschreitenden Dimension!) erfaßt wird. Ein ähnliches verblüffendes Resultat ergibt sich, luenn wir uns die „Preisaufgabe" stellen, zu berechnen, wieviel Tropfen das Weltmeer hat — ganz im Ernst gesprochen. Die moderne Ozeanographie belehrt unS darüber^ daß das Gesamtvolumen 352 Redaktion: R. Neural h. - Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei, R. Lauge, Gießen. Vermifttztss. — E i n n e u e r S ch i f f s t t) p. In bent Streben, im Achifss- Vetriebe einen möglichst hohen Grad der Wirtschaftlichkeit zu erzielen, Hal man auch in der Gestaltung des Schiffskörpers die Mannigfachsten Versuche gemacht. So hat man .in den letzten Jahren auf Grund verschiedener Vorversuche ein Schiff mit gewellter Autzenhant konstruiert, über das Dr. Micha elfen im neuesten Heft der Umschau nähere Mitteilungen macht. An beiden Schifssseiten laufen zwei Wülste von etwa 1,2 Meter Breite Lud etioa 0,30 Meter Höhe, die gleichzeitig als, SchliNgerkiele dienen und die einen sehr günstigen Einstust auf die Bildung der Bug- und Heckwelle haben und so die am Heck austretenden Wirbel- Lildungen, die die Propellerwirkung hemmen, bis zu einem ge- wissen Grade unterdrücken. Bei Verpichen an Modellen mit glatter und gewellter Außenhaut hatte sich die überraschende -rat- fache ergeben, daß der Widerstand bei den letzteren um Id Proz. geringer war, und so ging man dazu über, ein Schiff von -1600 Tonnen, die „Monitoria", zu bauen. Bei Vergleichsfahrt,en, die mit der Monitoria und einem genau entsprechenden scyiff mit glatten Seiten unternontmen wurden, ergab sich, daß die Monitoria bei 10 Knoten Fahrt und 100 PS. Maschinenleistung 410 Tonnen beförderte, während das glatte Schiff unter denselben Bedingungen nur 350—359 Tonnen schleppte. Die Monitoria wies also eilte Mehrleistung von 14,5—17 Proz. auf; ihren Propeller konnte Man bei der Arbeit deutlich sehen, was bei den anderen Schiffen wegen des Schaumes der Wasserwirbel nicht möglich ist. Dabei ist die Querstabilität des Schiffes sehr gesteigert; sobald einer der Wülste auftaucht, nimmt das aufrichtende Moment plötzlich zu, und die so erzielten weicheren Bewegungen des Schiffes werden überdies noch durch die schlingerdämpfende Wirkung der Wülste unterstützt. Wichtig ist ferner die Material- und Kostenersparnis, da durch die gewellte Außenhaut eine größere Steifigkeit gegen Belastung in horizontaler Richtung gegeben ist, so daß der Spantabstand auf ein Vielfaches gesteigert ist. Bei dem zweiten Schiff dieses Thps, der „Hyltonia ", hat mau dadurch die Baukosten um 32 000 Mark verringern und die Ladefähigkeit um 80 Tonnett steigern können. Hierzu kommt noch eine Ersparnis an Kohlen, die ebenfalls dem Ladegewicht zugute kommt. — Rothschilds „K rösu s". Aus London wird berichtet: Henry de Rothschilds dreiakriges Schauspiel „Krösus", das als ein neuer dramatischer Versuch des berühmten Pariser Millionärs vüchertisch. — Aus dem Irrgarten der Geschichte. Vierund- zwanzig historische Bilder von Emil Gebhart. Berechtigte Uebertragung von Max Pannwitz. Verlag von Julius Hoffmann in Stuttgart. Die Wirklichkeit, von genügend hoher Warte und mit kundigem Auge geschaut, ist oft wunderbarer und wmautpcher als die der menschlichen Phantasie entspringenden Dichtungen. In Emil Gebharts Werk finden sich 24 solcher historischen Wirklichkeitsromanzen in packender Darstellung zu einem farbenprächtigen Mosaik vereinigt. Auf den Ergebnissen neuester -sonder- forschung fußend, schildert Gebhart zunteist Episoden, und da er in der Wahl der Stoffe eine Vorliebe für daS Pathologische der Menschennatur und für das Schreckenerregende Zeigt, w entrollt sich in seinen Skizzen eine Reihe ergreifender Bilder zum Teil von packender Tragik. Insbesondere bietet die tausend - jährige Geschichte des byzantinischen Reiches, die in unsern Geschichtsbüchern viel zu stiefmütterlich behandelt zu werden pflegt, Episoden dramatischen, epischeu und auch humoristischen Charakters, die bei Gebhart in den Abschnitten „Die wahre Theodora", „Grose Byzantiner", „Byzantinische Dramen" und „Eine blutige Odyssee einen charakteristischen Riederschlag gefunden haben. Sodann hat er den Stoff zu seinen geistvollen Skizzen mehrfach der wunderbaren, lebensprühenden Erscheinung der italienischen Renalffance entnommen. Liier zeigt er seine Meisterschaft in der psychologischen Erfassung und Kennzeichnung dieser gewaltigen schwerbegreiflichen Bewegung, deren ungezügeltes llebermaß er auch als Ursache für das bis in die Neuzeit dauernde politische Elend Italiens anklagt. Der Verfasser zählt zu den anerkannten Meistern moderner Geschichtsschreibung. In diesem Buche bewundert der, kundige Leser aber neben der geistreichen Gruppierung der Mtortm)eii Tatsachen auch deren geschickten dramatischen Aufbau. Der Stofs ist so trefflich gewählt, daß der Leser spannenden Novellen zu folgen meint. Den Liebhabern einer spannenden Lektüre wirs das Buch daher einen besonderen Genuß bereiten. der den Erdball bedeckenden Gewässer auf ungem.hr lf00, Millionen Kubikkilometer zu schätzen ist. Nun ilimmt eii WaNer tröpfcheii zirka ein Kubikmillimeter ein, ihrer eine Milliarde kommen auf ein Kubikmeter. Die fortschreitende Rechnung ergibt eine Milliarde Kubikmeter pro Kubikkilometer ustv. bis zu der keineswegs unförmlichen Zahl von 28 Stellen, deren erste beid iftmeen 1 und 3 sind, gefolgt von 26 Nullen — das Ganze bringt uns die ungeheure Menge der Wassertropfen des Weltmeers ^^Wend-n°M?den°BlÄ üis Weltall, der „Domäne des Unendlichen" ! Sollte es schwer sein, festzustellen, wieviel Millimeter (.) wir von einem der uns zunächst befindlichen F ix sie We entfernt sind ? Durchaus ilicht! Nehmen wir einen Stern, dessen Lickst zehn Jahre gebraucht, um bis zu uns zu gelangen. Bekanntlich rechnen wir auf einen Erdentag 86 400 Sekunden; das Lickt, das pro Sekunde 300000 Kilometer zurücklegt, macht im Verlause eüies Jahres einen Weg von 9460 Milliarden Kilometer en e »abl welche sich durch 13 Ziffern ausdrucken läßt. Zur Ev- mittelung der Entfernung in Metern genügt die HutMsitgting von drei Nullen, in Millimetern von weiteren drei. Das Resul- 1Q Qi£iVrn hrn liefetUTlb 20 fCTrt- filt bifc As'erech kehn LiLhre eMstrnteii Fixsterns' f Wolleti wir dann noch einen „herzhaften Schritt ins Unendliche tun und uns etwa darüber vergewissern, wieviel Millimeter ent in 10 Milliarden Jahren durchläuft, so erhalten wir die keines- meas erschröckliche" Kahl von 29 Ziffern. Indem wir sie, vom „'freuiidnachbarlichen Millimeter" , ausgehend,.inhaltlichM durchdenken versuchen, mag uns nach und nach die Erkenntnis ausdämmern, was unter dem „sehr, lebendigen und sehr realen Begriff Unendlichkeit" zu verstehen ist. 1Q19 ®itt letztes Exeuipel! Müssen uns die letztverslossenen 191-, Jahre der Geschichte nicht eigentlich recht kurz Vorkommen, wenn wir durch eine simple rechnerische Ueberlegung ftststellm,, daß stit der Geburt Christi in Summa tiicht mehr als 60 Milliarden Sekunden verflossen sind? Das Alter der Erde aber, das vor unserem „wissenschaftlichen Gedächtnis' rm grauen Urnebel verschwindet, läßt sich bequem durch eine 17ftemge Zahl ausdrucken .— ein mathematisches Kinderspiel. - So winzig klein sich der Mensch angesichts,der unendlichen Größen von Raum und Zeit Vorkommen müßt, ein Gedanke Mag ihn trösten uttb stolz erheben: die seinem Hirn entsprungene und von ihm souverän beherrschte, Zahl nimmt den „West.laus mit der.Unendlichkeit" siegreich auf . . . und selbst die einfachste Änwendting seiner „mathematischen Intelligenz kemtzeichnet seinen Rang als König des Universums! L. st. mit so viel Interesse erwartet wurde, hat sich bei der nun erfolgtem Uraufführung im Garrick-Theater als ein etwas lehrhaftes, aber stellenweise recht wirksames Theaterstück erwiesen. Es ist die Klage eines Multimillionärs, der, eben weil er Multimillionär ist, in diesem irdischen Jammertale trotz aller Sehnsucht niemals das Glück einer selbstlosen Liebe erringen kann. Freunde, Geliebte, alle lieben sie mehr ober minder sein Geld, nicht aber beit Menschen; kurz, man hat als Millionär mit bent Leben seins liebe Not. Der Bedauernswerte,heißt in dem Stücke Graf Sorbier, finanziert halb Europa, ein Geschäftsmann größten Stiles. Wer im Lanbe der Liebe ist ein hohes Einkommen ein schweres Handicap. Denn im ersten Akte brennt dem Millionär die Dame, die er liebt, mit einem jungen Manne durch. Der arme Krösus löscht die Ungetreue aus seinem Herzen: und als sie am Schlüsse des Aktes zurückkehrt und Verzeihung erbitten, will, läßt er sich nicht erweichen. Aber die Liebessehnsucht ist nicht erloschen, und um die Gewißheit zu haben, daß er nicht wieder um seines Reichtums willen geliebt werde, zieht er im schäbigen Anzug und in der Maske eines kleinen Bersicherungsbeamten, der seine 160 Mk. im Monat verdient, auf Abenteuer des Herzens aus. Schon scheint ihm das Glück in der Neigung einer kleinen Modistin, der süßen Dvoirne, zu winken: da zerstört von neuem das leidige Geld das Glück. Diesmal zwar das Geld eines anderen, aber doch indirekt das Geld des armen Krösus selbst: denn der Freund, der bte kleine Vvonne durch den Glanz' des Wohllebens verlockt, verdankt die Mittel hierzu, seinen Reichtum, dem Grafen Sorbier. Der arme Krösus aber sieht ein, daß selbst seine kleine Putzmacherin ihn nicht selbstlos lieben kann und schenkt ihr einen Scheck, der sie künftig aller Materiellen Sorgen enthebt. „Die Armen sind es, die wirklich glücklich sind," meint der enttäuschte Krösus, „Reichtum ist eine fürchterliche Last". Und er resigniert., Es gab viel Beifall, aber auch Protest bei der Ausführung, die .tendenziöse Lehrhaftigkeit faiid 'wenig Gegenliebe und man hatte den Etn- drück, daß sogar bte Muse der Dichtkunst nicht imstarcke ist, deitt farmen Krösus zu geben, was er ersehnt: selbstlose Liebe. * Eine Märtyrerin. Madame: „Warum such Sie von Ihrer vorigen Herrschaft entlassen worden?" — Dienstmädchen : „Wegen meiner Gutmütigkeit; ich hatte für die gnädige Frau ein verdorbenes Mittagessett und für den Herrn ein in die Tischdecke gebraitntes Loch auf mich genommen." Lraättfungstatfei. M..l.t. ..b’ in.. .l.e., M.. . e. Ich Ti.r; at. .t..ä .a.f. Mat: M.. l. i. m >. d ..! Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des Zitateurätsels in voriger Nummer: Weint du eine Rose schaust, Sag', ich laß sie grüßenf